hallihallo,
sorry fürs warten, aber ich war/bin krank und hatte nicht alle meine sinne zusammen… habt ihr heute alle starke nerven??? wenn nicht, solltet ihr das hier jetzt vielleicht nicht lesen -nur einen vorschlag macht- ach, wen verarsche ich hier, ihr lest es ja doch, nicht wahr?
vielen dank für die tollen reviews an euch alle -euch knuddel bis ihr umfallt-
ein besonders fettes danke möchte ich auch meiner lieben beta SnapesWife sagen, da sie sich heute trotz größten stresses noch schnell ans verbessern gemacht hat -knutsch dich-
so, aber nun lest schön
knuddels
nerventod
oooooooooo
40. Höllenqualen
Harry hatte die letzte Nacht erneut bei Severus verbracht, auch wenn der ihm am Abend nicht ins Bett gefolgt war, als Harry die Müdigkeit übermannt hatte. Sie hatten zuvor eine ganze Weile ruhig zusammen auf der Couch vor dem Kamin gesessen und einfach ihr Beisammensein genossen. Severus hatte Harry gesagt, dass er noch etwas nachschlagen müsse und dann auch ins Bett kommen würde, doch Harry hatte vergeblich auf ihn gewartet und war dann erschöpft eingeschlafen.
Nun war er wach und bemerkte sofort, dass das Bett neben ihm kalt war. Da war kein Severus, der ihn in seinen starken Armen hielt und Harry fragte sich, ob Severus in dieser Nacht überhaupt in seinem Bett gewesen war. Seufzend richtete er sich auf und ging erst einmal ins Badezimmer, wo er sich für den Tag fertig machte. Behutsam öffnete er zwanzig Minuten später die Tür zu Severus' Wohnzimmer und schaute sich um. Severus saß auf der Couch. Er sah müde aus, was Harry bewies, dass der Tränkemeister tatsächlich nicht geschlafen hatte.
Severus schaute auf, als er Harry bemerkte und schloss im nächsten Moment das Buch. „Guten Morgen", lächelte Harry leicht. Severus nickte nur angespannt und rauschte im nächsten Moment an ihm vorbei ins Badezimmer. Er wirkte extrem angespannt, musste Harry feststellen und Sorge machte sich in ihm breit. Langsam schritt er zu zur Couch und setzte sich darauf, um auf Severus' Rückkehr zu warten. Sein Blick fiel auf das Buch, das der Tränkemeister gelesen hatte und Harry wusste im ersten Moment nicht, was er denken sollte, als er feststellte, dass es sich um ein Buch über fortgeschrittene Okklumentik handelte. Severus hatte sich die Nacht um die Ohren geschlagen, um auf heute vorbereitet zu sein. Ein warmes Gefühl machte sich in ihm breit und er lächelte glücklich.
Es dauerte nicht lange und Severus kam zurück. Er wirkte noch immer sehr angespannt und Harry wusste, dass das deshalb so war, weil er sich Sorgen um ihn machte. Er stand von der Couch auf und ging auf den Tränkemeister zu. Ohne zu zögern legte er seine Hände um dessen Nacken und zog ihn zu sich hinunter, um ihm einen Kuss zu geben. „Ich liebe dich, Severus", wisperte er, nachdem sie sich gelöst hatten. „Mach dir nicht so viele Sorgen. Ich habe schon viel Schlimmes überstanden.
Severus sagte nichts, sondern zog ihn zur Antwort nur noch fester an sich und es dauerte eine ganze Weile, ehe er ihn losließ und sie beide gemeinsam zum Frühstück gingen. Da es noch sehr früh war, waren sie die ersten, die in der Großen Halle ankamen. Während Harry sich schnell ein Brötchen beschmierte und es dann gierig hinunterschlang, nippte Severus nur gelegentlich an seinem Kaffee und aß gar nichts. Harry beunruhigte seine Angespanntheit, doch er versuchte sich nichts anmerken zu lassen und aß einfach weiter.
Da Dumbledore nicht zum Frühstück erschien, machten sie sich auf zu dessen Büro. Auch der Direktor sah so aus, als habe er die ganze Nacht nicht geschlafen und nun war Harry wirklich beunruhig. Hatte er zuerst noch gedacht, dass Severus seine Fürsorge ein wenig übertreibe, verschaffte ihm der Anblick des müden Dumbledores eine Gänsehaut, die seinen Rücken hinunterlief. Ohne dies jedoch zu zeigen, setzte er sich schnell auf seinen Stuhl, während Severus dem Direktor einen gewichtigen Blick schenkte und sich dann ebenfalls setzte, bereit sich anzusehen, was diese Erinnerung nun beinhalten würde.
Schmerz, nichts als Schmerz spürte Vin, als er wieder zu sich kam. Die spärlich beleuchtete Zelle, in der er nun schon seit fast einem Monat, wenn nicht noch länger war, stank erbärmlich. Er roch seinen eigenen Gestank, seinen Schweiß, seinen Urin, seinen Kot. Und doch war dieser Gestank nichts im Vergleich zu dem, der von der anderen Seite der Zelle ausging. Vin atmete tief durch und sah auf den Körper, der dort nun schon seit fast drei Wochen vor sich hin weste. Er war gestorben, in dieser Zelle, an seinen vielen Verletzungen. Niemand hatte gewusst, dass er schon seit einem Monat vermisst worden war und so war Vin überrascht und entsetzt gewesen, als er ihn in dieser Zelle, mit den unzähligen Verletzungen gefunden hatte. Es war eine Qual gewesen, zusehen zu müssen, wie der Mann mit jedem Tag schwächer wurde und doch einfach nicht sterben wollte.
Vin hatte versucht zu helfen, es ihm so einfach wie möglich zu machen, doch auch er war nach einer Woche bereits so schwer verletzt gewesen, dass er sich kaum noch rühren konnte. Am Ende war es eine Erlösung gewesen, als der Tod Sirius endlich zu sich geholt hatte. Es hatte so unendlich lang gedauert, bis er endlich erlöst worden war und zusehen zu müssen, wie der stolze Mann so lange gegen das Unvermeidliche angekämpft hatte, hatte Vin beinahe wahnsinnig gemacht.
Ratten hatten sich neben den Maden an seinem Körper zu schaffen gemacht und auch wenn Vin sie am Anfang noch vertrieben hatte, so hatte er nun einfach nicht mehr die Kraft dazu, es zu tun und er hasste sich selbst dafür.
Stöhnend vor Schmerzen versuchte Vin sich aufzusetzen. Es dauerte eine Weile, doch schließlich saß er mit dem Rücken an die Wand gelehnt und versuchte wieder zu Atem zu kommen. Er kämpfte gegen die Schmerzen an, die seinen ganzen Körper durchfuhren. Viele der Wunden waren entzündet und zehrten an seinen ohnehin schon schwachen Energiereserven. Er trug keine Kleidung und zitterte von der Kälte. Unzählige Narben liefen über seine Arme, seine Beine, seinen Oberkörper und sein Gesicht. Er hatte immer geglaubt, dass Todesser nur mit Flüchen foltern würden, doch Lucius Malfoy hatte eine Liebe zu Messern entwickelt, die seinen Blutdurst wohl eher befriedigen konnte, als jeder Fluch es hätte tun können. In der ersten Woche, als er noch nicht so erbärmlich ausgesehen und gestunken hatte, hatten sich Lucius und einige andere Todesser einen Spaß daraus gemacht, ihn immer und immer wieder zu vergewaltigen und ihn in jeder erdenklichen Form zu erniedrigen und Vin hatte sich nicht nur einmal gewünscht zu sterben.
Doch sein Wunsch war ihm nicht erfüllt worden. Er lebte noch immer, da das Monster, was die täglichen Folterungen beobachtete, genau darauf achtete, dass er nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Voldemort, so hatte Vin schnell herausgefunden, hatte weder Sirius, noch ihn ohne Grund entführen lassen. Der Brilax. Er wusste, wer an dem Abend als die Potters gestorben waren, in dem Haus gewesen war und er wollte um jeden Preis wissen, wo der Stein nun versteckt war. Sirius hatte ihm das nicht sagen können. Er hatte von dem Stein nichts gewusst, doch er selbst, er wusste wo der Stein war. Nur er wusste, wo der Stein war. Er war dessen Geheimniswahrer.
Doch Vin hatte nichts verraten. Voldemort wusste, dass er es war und er hatte ihn foltern lassen, um es herauszufinden. Vin hatte sich geweigert, auch nur einen Ton darüber zu verlieren und nichts, was Voldemort und seine Anhänger ihm angetan hatten, hatte ihn sein Geheimnis preisgeben lassen. Nicht die Folterungen, nicht die Vergewaltigungen und auch nicht die unendlichen Stunden, in denen Voldemort in seinem Geist war, um die Antwort zu finden. Ein Geheimniswahrer musste sein Geheimnis freiwillig preisgeben und es war zu gefährlich, das zu tun, da sonst die Zaubererwelt mit Sicherheit verloren wäre.
Vin wusste nicht, was heute auf ihn zukommen würde, doch als er die Schritte der Männer hörte, die zu seiner Zelle kamen, setzte er sich gerader hin, um ihnen zu zeigen, dass sie ihn nicht brechen konnten.
Dumbledore hatte bereits zu Anfang bemerkt, dass Harry und Severus beide angefangen hatte, schneller zu atmen. Harry stand schon nach kurzer Zeit der Schweiß auf der Stirn und sein Gesicht war leicht schmerzverzerrt. Dass dies kein gutes Zeichen war, war ihm klar, da Harry noch nie irgendwelche äußeren Anzeichen für den Schmerz, den Vin in der Erinnerung durchlitt, gegeben hatte. Severus hatte mit seiner Befürchtung offensichtlich Recht gehabt und Dumbledore konzentrierte sich kurz, um mit Severus per Okklumentik in Kontakt zu treten. Normalerweise erlaubte es einem diese Kunst lediglich, in den Geist eines anderen einzudringen und dessen Gedanken zu sehen, doch hier war eine andere Art der Okklumentik von Nöten, eine die es ihm erlaubte, mit Severus zu interagieren. Es war eine besonders schwere Form der Okklumentik und nur wahre Meister dieser Kunst konnten sie ausführen, doch er war darin geübt, genauso wie Severus.
Vin wurde in den üblichen Raum gebracht und wunderte sich nur im ersten Moment, dass außer Voldemort und Lucius kein weiterer Todesser anwesend war. Die beiden Männer, die ihn her gebracht hatten, warfen ihn brutal auf einen Tisch und banden ihn an Armen, Beinen und Hüfte fest. Der Schmerz war so schlimm, dass er beinahe ohnmächtig geworden wäre, doch fast sofort wurde ihm der Mund geöffnet und ihm ein Trank eingeflößt, der dies verhinderte und ihn, egal was kommen würde, bei Bewusstsein halten würde.
„Bist du bereit, mir zu sagen, was ich wissen will?", zischte Voldemort bedrohlich, die eine Frage, die er ihm jeden Tag stellte. Vin funkelte ihn an, sagte aber nichts.
„Antworte gefälligst", knurrte Lucius und verpasste ihm einen Schlag ins Gesicht. Einige der Wunden platzten sofort wieder auf und eine weitere Welle des Schmerzes durchfuhr Vins Körper, doch er sagte auch weiterhin nichts.
„Fang an!", zischte Voldemort wütend und schaute seinen Diener auffordernd an.
Lucius verneigte sich kurz vor seinem Herrn und richtete sich dann wieder zu Vin. „Heute wirst du reden", schnarrte er und holte erneut sein Messer aus seinem Umhang hervor, ehe er diesen ablegte und ruhig in einer Ecke des Zimmers ablegte. Er kehrte ruhig zu Vin zurück und setzte das Messer an dessen Bauch an, ehe er die Klinge geschmeidig und mit höchst fasziniertem Blick über dessen Körper fahren ließ, um neue Wunden zu verursachen, die Vin gequält aufstöhnen ließen.
Dumbledore konzentrierte sich noch mehr. Severus' Unruhe machte es schwer, mit ihm in Verbindung zu treten. Zweimal war er bereits wieder aus dessen Geist hinausgedrängt worden. Jahrelange Okklumentik hatte seine Spuren bei dem Tränkemeister hinterlassen, die ihn sogar unbewusst gegen den Eindringling kämpfen ließen. Da kein Blickkontakt möglich war, war es ohnehin schon schwer genug, doch schließlich fand er eine Schwachstelle, die er nutzen konnte und befand sich Sekunden später neben Severus, der mit panischem Blick die Bilder vor sich betrachtete. Auf einem Tisch vor ihm war ein Mann gefesselt worden, der übel zugerichtet war und von dem Dumbledore vermutete, dass es sich um Vin handeln musste. Lucius Malfoy war gerade dabei, mit einem Messer einen tiefen Schnitt in dessen Arm zu schneiden und Dumbledore wusste, dass sie schnell handeln mussten, um Harry aus diesem Körper heraus zu ihnen zu holen.
Dumbledore legte einen Arm auf Severus' Schulter der daraufhin leicht zusammenzuckte und dann zu seinem alten Freund schaute. „Lass uns beginnen, mein Junge", sagte Albus sanft und ruhig. Er wusste, dass sie nur eine Chance hatten, wenn Severus jetzt die Nerven bewahrte.
„Genug", schrie Voldemort plötzlich und augenblicklich ließ Lucius von Vin ab. „Tritt beiseite Lucius, ich habe genug. Ich werde dafür sorgen, dass er endlich redet."
Vin sah dabei zu und machte sich darauf gefasst, zum unzähligsten Male den Cruciatus zu spüren zu bekommen, doch stattdessen spürte er einen unglaublichen Schmerz an seinem Bein. Er schaute an sich hinunter und sah einen glühenden Lichtstrahl, so dünn wie ein Draht, der sich langsam, oberhalb seines Knies, in seine Haut und sein Fleisch brannte. Er schrie gequält auf, als der Strahl, so wie ein Messer durch Butter, langsam immer tiefer glitt.
„REDE!", schrie Voldemort ihn an, doch die Schmerzen waren so unerträglich, dass Vin ihn kaum wahrnahm. „REDE, SONST IST DEIN BEIN VERLOREN!", schrie Voldemort erneut. Der glühende Strahl war mittlerweile schon einen halben Zentimeter in ihn eingedrungen und Vin musste entsetzt erkennen, dass er wirklich dabei war, ihm bei vollem Bewusstsein das Bein abzutrennen. Und alles, was er tun konnte, war zu schreien.
Der Schrei riss Severus und Dumbledore aus ihrer Konzentration und beide Männer sahen entsetzt, was sich vor ihren Augen abspielte. Der glühend rote Strahl schnitt weiter, Millimeter für Millimeter durch das Bein, zerschnitt Muskeln, Blutgefäße und Sehnen und näherte sich langsam dem Knochen. Entsetzt schlug Severus sich die Hand vor den Mund.
„Severus", sprach Dumbledore ihn scharf an, doch der Tränkemeister reagierte nicht. „Severus, konzentriere dich! So bist du Harry keine Hilfe. Ich kann das hier nicht ohne dich tun!", versuchte Dumbledore es noch einmal.
Diesmal schien Severus ihn verstanden zu haben, denn seine weit geöffneten Augen richteten sich zu Dumbledore. Und dann geschah etwas, womit keiner der beiden Männer gerechnet hatte. Severus holte aus und verpasste Dumbledore einen Schlag, der den alten Mann zu Boden schickte. Beide sahen sich entsetzt an, beide geschockt. Severus war der erste, der sich wieder fing. „Du", fauchte er. „Du bist an allem Schuld! Wenn Harry hierdurch irreparabel geschädigt wird, wirst du es bereuen. Wir hätten diese verdammten Erinnerungen nicht weiter ansehen sollen, verdammt nochmal."
„Severus, es war unser aller Entscheidung, dass wir wissen müssen, was passiert ist", versuchte Dumbledore Severus zu beruhigen.
„UNSER ALLER ENTSCHEIDUNG? DU HAST ZUERST DARAUF BESTANDEN, DASS WIR SIE UNS ANSEHEN MÜSSEN! HARRY HAT EIN TRAUMA NACH DEM ANDEREN ERLEBT UND TROTZDEM WAR ES DIR EGAL, NICHT WAHR? DAS GRÖSSERE ZIEL IST IMMER WICHTIGER GEWESEN ALS ER. SCHAU DIR AN, WAS DU IHM NUN ANGETAN HAST! ER STECKT IN DIESEM KÖRPER, DEM GERADE BEI VOLLEM BEWUSSTDEIN DAS BEIN ABGETRENNT WIRD!"
Dumbledore rappelte sich mühsam auf und schaute den Tränkemeister durchdringend an. „Ich weiß, dass zuerst ich es gewesen bin, der darauf bestanden hat, dass wir weiter sehen, wo uns die ganze Sache hinführen wird", sagte er fest. „Ich bin mir dessen bewusst, dass es mein drängen war, was euch dazu bewegt hat, weiterzumachen, aber wir haben alle diese Entscheidung getroffen. Wenn du mich deswegen noch einmal schlagen willst, dann tu es, aber wir sollten uns jetzt in erster Linie um Harry kümmern. Konzentriere dich, Severus, ich kann das nicht ohne dich."
Die Schreie von Vin drangen wieder an Severus' Ohr und er wusste, dass Dumbledore Recht hatte. Er durfte jetzt nicht seinen Kopf verlieren. Er atmete ruhig ein und wieder aus, ehe er seinen Blick wieder zu dem Bild vor ihnen richtete. Der Strahl war bereits durch den Knochen gedrungen und trotzdem sagte Vin noch immer nicht, was Voldemort hören wollte. Er war ein beeindruckend starker Mann.
Dumbledore und Severus konzentrierten sich nun beide auf Harry. Es dauerte eine Weile, doch schließlich drangen sie in seinen Geist ein. Die Schmerzen drohten auch sie zu überwältigen, doch sie konzentrierten sich noch stärker auf ihr Vorhaben. Sie konnten zwei Seelen erkennen. Doch während die eine normal schien, schien die andere aus einer Mischung aus zwei Seelen zu bestehen. Kurz herrschte Verwirrung, doch schließlich entschieden sie sich dazu, die intakte Seele und deren Teile der anderen Seele zu sich zu ziehen. Es war die logischste Konsequenz. Harry musste diese Seele sein. Die Vermischung der beiden musste dadurch entstehen, dass Harry miterleben konnte oder musste, was Vin damals erlebt hatte.
Vin Schreie waren mittlerweile für beide Männer unerträglich geworden, doch sie konzentrierten sich beide und plötzlich hörte das Schreien auf. Sie wussten, sie hatten es geschafft und Erleichterung war in ihren Gesichtern zu sehen. Ihr Blick fiel wieder auf die Szene und überrascht mussten sie feststellen, dass sie eingefroren zu sein schien. Der rote Lichtstrahl hatte sich nun beinahe durch das ganze Bein gebrannt.
Beider Blick fiel auf die zusammengekrümmte Figur vor dem Tisch. Das musste Harry sein und Severus wollte schon zu ihm eilen, als er einen Blick auf den Mann warf, der auf dem Tisch festgeschnallt war. Für einen Moment hatte Severus das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Dort lag nun nicht mehr Vin. Es war Harry, der auf dem Tisch lag und dessen Gesicht scherzverzerrt war. Es war Harrys Körper, der nun von unendlichen Narben und neune Wunden entstellt war. Es war Harry, dessen Bein gerade von dem glühenden Strahl abgetrennt wurde.
Die zusammengekrümmte Person richtete sich langsam auf. Severus konnte nicht erkennen, wer es war, doch als sie sich langsam zu ihm umdrehte, schnappte er nach Luft. Es war unverkennbar Vin, der sich zu ihm gedreht hatten und der nun langsam mit einem traurigen Lächeln auf seinen Lippen auf ihn zukam. Vin war viel älter. Wenn Severus schätzen müsste, würde er ihn für Anfang sechzig halten. „Du siehst jung aus", sagte Vin zu ihm und ignorierte Dumbledore, der ebenso entsetzt und überrascht aussah. Severus konnte nichts sagen, als Vin ihn auf einmal umarmte und „Severus" in dessen Ohr seufzte.
A/N: Sorry für den Cliffi. Es ging nicht anders. Ich verspreche hoch und heilig, dass es noch diese Woche weitergehen wird.
