ich möchte mich ganz herzlich für die Reviews bedanken… danke, dass ihr mich nicht vergessen habt…
53. Der letzte Kampf?
Hilflos musste Severus mit ansehen, wie Harry gegenüber dem Dunklen Lord in Stellung ging. Noch immer war dieser siegesgewiss. Dem Tränkemeisters wurde übel als er in dessen überheblich grinsendes Gesicht sah. Sein Blick huschte erneut zu Harry, dessen Gesicht jedoch keine Regung zeigte. Der Gryffindor hatte seinen Zauberstab fest in der Hand, doch noch immer hatte er ihn nicht auf Voldemort gerichtet. Die innere Unruhe, die Severus schon die gesamte Zeit verspürt hatte, verstärkte sich noch mehr. War das wirklich das Ende? Konnte er überhaupt in dem Bewusstsein weiterleben, das er für die Situation verantwortlich war? Wollte er das überhaupt?
Beinahe hätte er überrascht aufgeschrien, als der erste Zauber auf Harry zuflog. Harry konnte gerade noch aus dem Weg springen und richtete nun endlich seinen Zauberstab auf den Dunklen Lord. Sein Fluch wurde von diesen einfach abgelenkt und krachte mit einem dumpfen Geräusch in einem Baum in der Nähe.
Das Duell begann nun richtig. Blitze zuckten umher und erhellten den Grund Hogwarts'. Severus und den anderen blieb nichts anderes übrig, als diesem Schauspiel gebannt zuzusehen. Sowohl der Dunkle Lord, als auch Harry bewegten sich beinah geschmeidig, während sie immer wieder neue Flüche sprachen. Mehr als einmal schaffte Harry es erst im letzten Moment einen dieser Flüche auszuweichen, doch auch sein Kontrahent hatte sich anstrengen müssen, damit er seinerseits nicht getroffen wurde.
Aus seinen Augenwinkeln bekam Severus mit, wie Dumbledore immer wieder nervös den Griff um seinen Zauberstab festigte. Er konnte beinahe spüren, wie der alte Zauberer mit sich kämpfte und dann langsam seinen Zauberstab hob.
Entsetzt wandte sich Severus zu ihm. „Du kannst das nicht tun, Albus!", fuhr er ihn an.
Dumbledore hielt inne und schaute ihn an. „Ich muss es tun", erwiderte er dann eindringlich. „Es gibt keinen anderen Weg, Severus. Harry hat das Schicksal der ganzen Zaubererwelt und vielleicht der Welt überhaupt auf sich genommen und wenn wir jetzt nicht handeln, ist alles verloren."
„Tu es nicht", flehte Severus schon beinahe. „Vielleicht kann er so gewinnen. Vielleicht ist es gar nicht notwendig, die Macht des Brilax zu aktivieren." Der Tränkemeister wusste, er klammerte sich an einen Strohhalm, doch er konnte nicht anders. Der Blick, mit dem Dumbledore ihn daraufhin bedachte, ging ihm durch Mark und Bein. Er versuchte, etwas zu sagen, schien jedoch nicht die Kraft zu finden.
Ein lauter Knall brachte die beiden Männer wieder dazu, sich dem Geschehen auf dem Schlachtfeld zu widmen. Harry rappelte sich gerade wieder schwer atmend auf die Beine. Hinter ihm befand sich ein riesiger verkohlter Krater. Durch die kurze Unaufmerksamkeit, schaffte er es nicht mehr, dem nächsten Fluch auszuweichen, der ihn mitten an der Hüfte traf. Der Gryffindor schrie laut auf und griff sich mit seiner Hand an die Stelle, an der gerade getroffen worden war. Entsetzt musste Severus dabei zusehen, wie Harry die Hand wieder von der Stelle nahm und diese nun blutrot war. Ein weiterer Fluch traf ihn, diesmal an der Schulter. Harry taumelte ein Stück nach hinten und verlor seinen Zauberstab.
Der Dunkle Lord lachte triumphierend auf, doch trotzdem konnte Severus hören, wie Dumbledore neben ihm sagte: „Ich muss es tun. Verzeih mir, Harry. Es gibt keinen anderen Weg mehr." Dann hob er seinen Arm und richtete seinen Zauberstab auf Harry, der nun schwer verwundet zu Boden ging. Er begann einen Zauber zu sprechen, den Severus nicht verstand, doch er wusste, welcher Zauber es war.
„Es ist vorbei", höhnte der Dunkle Lord und schritt erhaben auf Harry zu. Severus wollte losstürmen und dem Schwarzhaarigen helfen, doch der Pakt, den dieser mit Voldemort geschlossen hatte, hielt ihn zurück. Im gleichen Moment, wie der Dunkle Lord seinen Zauberstab auf Harry richtete, um ihn jetzt endlich zu töten, fuhr ein roter Strahl aus Dumbledores Zauberstab in Harrys Richtung. Severus konnte nicht anders, als den dunkelroten, beinahe schwarzen Strahl zu bestaunen. Einen Zauber, wie diesen, hatte er noch nie gesehen. Auch der Dunkle Lord hatte den Zauber bemerkt und wich erschrocken einen Schritt zurück, während der Strahl direkt auf Harry traf.
„Der Pakt hat besagt, dass sich keiner von euch einmischen darf", schrie der Dunkle Lord mit rot funkelten Augen Dumbledore an.
„Da irrst du dich, Tom. Harry hat lediglich zugesagt, dass keiner von uns einen Zauber auf dich richten wird", erwiderte Dumbledore ruhig, jedoch mit fester Stimme.
„Was bewirkt dieser Zauber?", schrie Voldemort aufgebracht.
„In Harry schlummerte die Macht des Brilax, Tom. Ich habe sie entfacht", erklärte Dumbledore.
Voldemort riss die Augen auf. Erschrocken fuhr herum, nur um zu sehen, wie Harry sich wieder aufrappelte. Im nächsten Moment hatte er schon den Todesfluch auf den Schwarzhaarigen gesprochen, doch nur mit einer Bewegung seiner Hand beschwor Harry einen Schild herauf, der den Fluch einfach absorbierte. Doch der Dunkle Lord gab nicht auf. Immer wieder feuerte er einen Fluch nach dem anderen auf Harry ab, doch jeder einzelne von ihnen wurde von dem Schild absorbiert, ohne ein Zeichen der Schwäche. Inzwischen waren auch die Auroren eingetroffen, doch auch sie konnten lediglich tatenlos dem Geschehen zusehen.
So plötzlich, wie der Angriff des Dunklen Lords angefangen hatte, endete er auch wieder. Severus konnte in den Gesichtern der Todesser sehen, dass diese ebenso entsetzt waren, wie ihr Anführer. Und dann passierte etwas, womit Severus nie im Leben gerechnet hatte. Blitzschnell drehte sich der Dunkle Lord um und versuchte davon zu rennen. Natürlich hatte er keine andere Möglichkeit zu entkommen, wenn man bedachte, dass man von den Gründen Hogwarts nicht apparieren konnte, dennoch überraschte es Severus. Doch wie der Schutz, der zuvor Harry umgeben hatte, baute sich plötzlich eine leicht rötlich schimmernde Barriere vor dem Dunklen Lord auf. Es sah so aus, als hätte jemand eine Kuppel über die beiden Kämpfer gestülpt und Severus wusste, dass nichts und niemand diese durchdringen konnte.
Auch dem Dunklen Lord schien dies nach einigen Sekunden bewusst zu werden und er drehte sich wieder zu Harry, der einfach nur reglos da stand und ihn still musterte.
„Es ist Zeit zu gehen", hörte der Tränkemeister den Gryffindor sagen. Dann hob Harry langsam seine Hand und alle Anwesenden konnten nur mit offenem Mund dabei zusehen, wie der Dunkle Lord von einer unsichtbaren Macht in die Luft gehoben wurde und dann langsam auf Harry zu schwebte. Severus schaute zu dem Zauberer, der so lange Zeit Angst und Schrecken verbreitet hatte, und zum ersten Mal zeigte dessen Gesicht Furcht. Der Ausdruck verschwand auch nicht, als er kurz vor Harry wieder zu Boden gelassen wurde. Doch als er dem Schwarzhaarigen in die Augen schaute, schien er darin etwas zu sehen, dass keiner anderer der Anwesenden sehen konnte. Es kam Severus so vor, als würde alles in Zeitlupe ablaufen, als der Dunkle Lord seinen Zauberstab fallen ließ und den Kopf, beinahe ergeben senkte.
Harry streckte seinen Arm aus und berührte mit seiner Hand die Stirn Voldemorts. Dieser schien keine Schmerzen zu verspüren, als er daraufhin von Kopf bis Fuß in einem hellroten Licht eingeschlossen wurde. Severus konnte nicht umhin das Bild, welches sich ihm bot, als beinahe friedlich anzusehen, während der Dunkle Lord sich langsam aufzulösen schien. Severus hatte keine Ahnung, woher Harry gewusst hatte, was zu tun ist, doch es war ihm auch egal. Wahrscheinlich brauchte er nur daran zu denken, was er tun wollte. Zumindest war dies für den Tränkemeister die logischste Erklärung. Voldemort wurde immer durchsichtiger, bis er schließlich gänzlich verschwand und mit ihm das hellrote Licht.
Harry ließ seine Hand sinken, doch die Kuppel verschwand nicht. Er wandte sich zu den Todessern. „Der Pakt muss erfüllt werden", sagte er mit lauter, ruhiger Stimme und es geschah tatsächlich das, womit keiner der Anwesenden gerechnet hatte, als sie sich an diesen Abend dem Kampf um Hogwarts gestellt hatten. Zuerst war es nur einer, doch dann ließen alle Todesser ihre Zauberstäbe fallen.
Es dauerte nur wenige Sekunden, bis die Auroren sich von ihrem Schock erholt hatten und nun damit begannen, die Anhänger Voldemorts davonzubringen.
Harry drehte sich zu den Kämpfern, die sich versammelt hatten, Hogwarts zu verteidigen. Er sah nun erschöpft aus und begann damit, langsam auf den Rand der Kuppel zuzugehen. Severus zögerte keinen Moment und eilten nun schnellen Schrittes auf ihn zu. Sie blieben von einander stehen, nur durch die Kuppel getrennt. „Warum lässt du die Kuppel nicht verschwinden?", fragte Severus leise.
„Ich kann nicht, ich spüre jetzt schon, wie irgendetwas in mir versucht, mich zu zerreißen. Ihr müsst euch in Sicherheit bringen, bevor das passiert", erwiderte der Gryffindor.
„Es tut mir Leid", sagte Severus und klang dabei so verzweifelt, wie er sich selbst noch nie hatte reden hören. „Hätte ich nicht--"
„Nein, Severus", unterbrach Harry ihn. „Dich trifft keine Schuld. Es war vorher bestimmt. Vielleicht hatten Vin und dein anderes Ich es nicht so geplant, aber letztendlich hatten sie Erfolg. Versprich mir, dass du dir nicht die Schuld geben wirst, sondern dass du dein Leben weiter führst."
„Harry, ich --"
„Versprich es mir! Bitte!", drängte Harry.
„Ich liebe dich", platzte es plötzlich und unvermittelt aus Severus heraus.
Beide starrten sich an und dann legte sich ein leichtes Lächeln auf Harry Lippen. „Ich liebe dich auch, Sev, und ich wünschte, wir könnten für immer zusammen sein. Aber das geht nun nicht mehr." Noch während er die letzten Worte sprach, verzog sich sein Gesicht vor Schmerz und er sank auf die Knie.
„HARRY!", rief Severus erschrocken. Er wollte verzweifelt zu den Schwarzhaarigen, doch die Barriere ließ dies nicht zu.
„Professor, Sie müssen die anderen hier wegbringen", sagte Harry und schaute dabei an Severus vorbei. Der drehte sich um und erkannte, dass Dumbledore neben ihm stand, der den Gryffindor mit traurigem Blick musterte.
„Wir lassen dich nicht allein", erwiderte der alte Zauberer.
„Sie müssen gehen!", presste Harry zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. „Wenn sich die Kuppel auflöst, sind Sie alle in Gefahr!" Seine Schmerzen, schienen schlimmer zu werden.
Keine tausend Hippogreife konnten Severus von hier fortbringen, doch auch Dumbledore schien nicht die Absicht zu haben, zu gehen. Stattdessen drehte er sich zu den anderen, zu denen auch diejenigen Auroren getreten waren, die nicht damit beschäftigt waren, die Todesser von hier fortzubringen. „Bildet einem Kreis um die Kuppel", ordnete der Direktor. Niemand dachte auch nur daran, dem nicht nachzukommen. Stattdessen sah Severus dabei zu, wie sich alle in einen Kreis um die Kuppel versammelten.
Dumbledore drehte sich wieder zu Harry. „Wir werden einen Schild heraufbeschwören. Zusammen sind wir stark genug. Wir lassen dich nicht allein", wiederholte er. Dann richtete er sich an die anderen und wies sie an, seinem Beispiel zu folgen. Nach und nach baute sich über der Kuppel von Harry eine weitere Kuppel auf.
„Severus, wir brauchen dich", sagte Dumbledore sanft. Nur schwer schaffte es der Tränkemeister, sich von dem Anblick, den Harry nun bot, loszureißen. Nachdem der Dunkle Lord so friedlich gegangen war, sah das, was der Schwarzhaarige durchmachen musste, alles andere als friedlich aus. Ein feuerrotes Licht schien aus jeder Pore seines Körpers auszutreten. Es sah fast so aus, als würde Harry bei lebendigem Leib verbrennen. Harrys Kuppel flackerte und verschwand zur gleichen Zeit, als Harry begann, laut zu schreien und dann von einer unsichtbaren Macht zurückgeschleudert wurde. Severus zerbrach es das Herz, doch er wusste, dass nun alles zu spät war. Dies waren die letzten Momente in seinem Leben, in denen er Harry sehen würde, und diese Gewissheit brachte ihn fast um.
„Severus", drang erneut Dumbledores Stimme zu ihm, doch er schaffte es nicht, ihr zu folgen.
Sein Blick war noch immer verzweifelt auf Harry gerichtet. Das Licht wurde immer intensiver und drückte nun gegen den Schild, den Dumbledore und die anderen heraufbeschworen hatten. Severus konnte sehen, wie immer heftigere Kämpfe Harrys Körper durchzuckten. Er hörte, wie Dumbledore neben ihm etwas sagte, doch er konnte nicht verstehen, was das war. Er bemerkte jedoch, wie der Schild kurz flackerte und sah dann beinahe ungläubig, dass Dumbledore sich plötzlich hinter dem Schild befand. Anstrengung und Schmerz zeigte sich in dem Gesicht des Direktors, als dieser, nun von dem roten Licht umgeben, mühsam auf Harry zuschritt.
„Was tut er da?", fuhr Severus herum und sah Minerva an, die Dumbledores Platz eingenommen hatte und mit verbissenem Gesicht darum kämpfte, den Schild aufrechtzuerhalten.
„Ich weiß es nicht", antwortete diese angestrengt.
Severus wirbelte wieder herum und sah nun, dass Dumbledore es geschafft hatte, Harry zu erreichen. Mit Mühe ließ er sich neben diesen nieder und hob dessen Oberkörper so an, dass er an seiner Brust ruhte. Dann nahm er dessen Hände und Severus konnte sehen, dass der Kontakt von Haut auf Haut noch schmerzhafter für den Direktor war. Er konnte nicht hören, was Dumbledore sagte, doch dessen Lippen bewegten sich unaufhörlich. Die Krämpfe, die bis eben nur Harrys Körper erfasst hatten, waren nun auch bei Dumbledore zu erkennen und auch das feuerrote Licht schien jetzt nicht mehr nur auf ihn einzuwirken, sondern kam auch direkt von ihm. Zudem schien es ein klein wenig an Intensität zu verlieren.
Es dauerte einen Moment, bis Severus erkannte, was der Direktor dort machte, doch als er es endlich begriffen hatte, drehte er sich wieder zu Minerva herum. „Lass mich zu ihnen!", verlangte er laut.
„Das geht nicht", presste diese angestrengt hervor.
„Ich schwöre dir, ich werde mir einen Weg zu ihnen freischlagen, wenn du mich nicht sofort zu ihnen lässt", brüllte Severus nun aufgebracht.
Minerva schaute ihn entsetzt an, nickte dann jedoch resignierend. Sie konzentrierte sich und ein kleiner Spalt, gerade genug, damit er hindurch schlüpfen konnte, öffnete sich. Severus zögerte keinen Moment. Sobald er innerhalb des Schildes war, musste er fest seine Zähne zusammenbeißen, um nicht laut aufzuschreien. Das rote Licht, das nun von Harry und Dumbledore ausging, hatte ihn eingehüllt und brannte wie Feuer auf seiner Haut. Er versuchte den Schmerz zu verdrängen und begab sich so schnell wie es ging, zu den beiden Männern. Dumbledore sah überrascht auf, nickte dann aber, während er weiter hin, wie der Tränkemeister es sich gedacht hatte, einen Zauber sprach. Nach der zweiten Wiederholung, die er gehört hatte, fasste auch er Harry bei den Händen und sprach mit Dumbledore mit. Das rote Licht schien nun auch aus ihm zu dringen und auch dieses Mal schien es schwächer zu werden, doch verzweifelt musste Severus erkennen, dass es nicht genug war.
Die Schmerzen waren unerträglich, doch nichts konnte Severus nun davon abhalten, weiterzumachen. Seine Kräfte schwanden langsam und als sich Severus schon sicher war, das sie den Kampf verloren hatten, zog eine weitere Hand eine seiner Hände von Harry weg und umfasste sie fest. Der Tränkemeister schaute zur Seite und sah, wie Granger dort neben ihm hockte und ebenfalls angefangen hatte, den Zauber zu wiederholen. Ein Blick zu Dumbledore verriet ihm, dass Weasley dasselbe bei diesem getan hatte. Mit neuem Mut wiederholte Severus den Zauber wieder und wieder. Er sah, wie auch diesmal das Licht schwächer wurde, doch wieder reichte es nicht. Auch die Krämpfe waren weniger heftig geworden, doch sie waren auch so noch sehr stark.
Er sah sich flehend zu den anderen um, die noch immer den Schild aufrechterhielten. Sein Blick fing den von Minerva. Die resolute Hexe nickte kurz und kam dann ebenfalls durch den Schild. Auch sie kämpfte sich zu ihnen und nahm nach kurzer Zeit Hermines Hand, um ebenfalls den Zauber zu sprechen. Das Licht wurde wieder schwächer und nach und nach kamen immer mehr, die sich nun ebenfalls bei Harry niederließen und halfen, den Zauber zu wirken, bis nur noch wenige den Schild aufrechterhalten mussten, da das rote Licht immer schwächer geworden war.
Nur langsam nahm Severus wahr, dass nun alle ein leicht rotes Licht ausstrahlten und es dauerte nicht lange, bis auch dies verschwand. Die Krämpfe, die ihre Körper hatten erzittern lassen, verschwanden ebenso. Harry war ohnmächtig geworden, doch Severus konnte erkennen, dass seine Brust sich leicht hob und senkte. Er lebte!
Fragend schaute er zu Dumbledore. Der alte Zauberer war schwach, doch er lächelte leicht. „Ich wusste nicht, ob es funktionieren würde", erklärte er. „Ich konnte den Zauber ja nicht testen, aber ich kann sagen, dass er zu meinen brillantesten Ideen gehört."
Severus konnte nicht anders. Er lachte. Die ganze Anspannung war von ihm gefallen und er lachte, überglücklich über den Ausgang dieses Kampfes. Vertraue darauf, dass Dumbledore immer einen Plan in der Hinterhand hatte. Der alte Kautz hatte es schon wieder geschafft, eine ausweglose Situation zu retten und Severus war ihm so dankbar, wie noch nie in seinem Leben.
A/N: Es tut mir Leid, dass der Kampf so kurz war, aber irgendwie reicht meine Fantasie dafür nicht aus…
