Titel: Just because I can
Autor: Ayu
Fandom: Harry Potter
Charaktere: Harry Potter, Tom Marvolo Riddle aka Voldemort
Tabelle: 1
Thema: #06 ~ Coz I Can (Ana Johnson)
Word Count: 756 (Ohne Songtext)
Rating: PG-13
Disclaimer: Harry Potter gehört J. und wird auch nie mir gehören, ebenso wie das Lied „Coz I Can" von Ana Johnson ist und ich erhebe auf beides keinen Anspruch. Ich verdiene hiermit kein Geld!

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Zu sagen, dass sein Leben einfach war, wäre eine Behauptung die er sofort widerlegen könnte, dachte Harry als er am Fenster seines Zimmers im Hause der Dursleys saß und in den dunklen Nachthimmel starrte. Kein Stern war zu sehen nur die Dunkelheit und irgendwie kam es Harry so vor, als würde die Welt ihnen ebenfalls zeigen, dass der Krieg vor der Tür stand und es kaum etwas gab, was sie dagegen tun konnten. Es war zum verrückt werden. Nirgendwo schien er sich zurück lehnen zu können und wenigstens zu versuchen sich zu entspannen. Und in Momenten wie diesem wünschte er sich nichts sehnlicher als wenn es endlich vorbei war. Wenn er doch endlich Voldemort besiegt hätte und dieser Krieg vorbei wäre. Aber das war er nun mal leider nicht.

Harry hatte sich vor einiger Zeit geschworen, dass er diesen Kampf gewinnen würde, komme was wolle. Er konnte auf keinen Fall sterben und Voldemort den Sieg davon tragen lassen. Alle Menschen die er liebte würden sterben, gequält werden und das konnte er einfach nicht zulassen. Ja selbst einige der Personen die er wohl eigentlich als seine Feinde ansehen sollte hatten seine Entscheidung nur gefestigt, da er wusste, dass auch sie kein glückliches Leben mehr führen konnten. Voldemort war krank, verrückt. Jedes bisschen gesunder Menschenverstand hatte sich mit den Hokruxen aus seinem Körper geschlichen und würde auch niemals mehr zurück kommen und wenn man ihn nicht aufhielt, dann würde der Schrecken nie ein Ende finden. Denn auch wenn der Voldemort sein Ziel erreichen sollte, würde es ihm reichen? Würde er aufhören? Harry bezweifelte es stark. Natürlich gab es genug Todesser die mindestens genauso Machthungrig waren wie ihr Meister und genau das war auch der Grund wieso Harry sich sicher war, dass dieser Krieg niemals zu Ende gehen würde, bis Voldemort starb und man beginnen konnte den Todessern die Strafe zu erteilen, die sie verdienten.

Und auch wenn sie nicht viele waren, so wusste Harry das sie es schaffen konnten. Sie gaben sich gegenseitig Kraft und Halt in diesen schweren Zeiten und würden den Kampf aufnehmen. Wenn man bedachte, dass die DA zum Beispiel nur aus Schülern bestand und diese sich jeder Zeit dem Kampf stellen würden, wenn es soweit war, war Harry sich sicher, dass sie einiges erreicht hatten. Selbst wenn einige der Erwachsenen es nicht einsehen wollten, so hatte die jüngere Generation doch erkannt, dass nicht einer alleine in der Lage sein würde diesen Kampf zu gewinnen. Es brauchte viele. Er brauchte Menschen auf die er sich verlassen konnte, die ihm den Rücken freihielten während er gegen Voldemort kämpfen würde und er wusste, dass er jedem von ihnen sein Leben anvertrauen konnte.

Lächelnd stieg Harry vom Fensterbrett herunter und sah sich in dem spärlich eingerichteten Raum um. Hier hatte er nicht viel und seine Familie hasste ihn eigentlich, doch auch für sie würde er kämpfen. Es war schon seltsam wie viel Kraft seine Freunde ihm gaben, so dass er Menschen verzeihen konnten die ihm Unrecht taten und auch sie vor ihrem sicheren Schicksal bewahren wollte. Auch wenn Harry auf sehr schmerzhafte Art hatte lernen müssen, dass er nicht jeden Retten konnte so hatte ihn diese Erkenntnis doch stärker gemacht. Immerhin war er sich sicher, dass keiner von denen die auf ihrem bisherigen Weg ihr Leben hatten lassen müssen gewollt hätte, dass er aufgab. Nein, sie hätten wohl eher gewollt, dass er sich nun erstrecht aufrecht hinstellte und Voldemort den Kampf ansagte und nicht zurückschreckte welche finsteren Dinge ihn auch auf seinem Weg erwarten mussten. Und so wollte Harry ihrem Wunsch nachgeben.

Ja, er würde kämpfen und er würde dafür sorgen, dass Voldemort keinen ruhigen Tag mehr hatte, bis er ihn besiegt hatte. Er würde seine Pläne versuchen zu vereilten, auch wenn es ihm sicher nicht immer gelingen würde. Aber alleine die Tatsache, dass er für Voldemort schon immer ein Dorn im Auge gewesen war, etwas das er einfach loswerden wollte, gab ihm eine gewisse Zufriedenheit. //Und sollte ich sterben, ehe ich ihn besiegen kann, werde ich zurückkommen um ihm weiter das Leben zur Hölle zu machen, so wie er es verdient. Aber ich werde nicht sterben.// dachte Harry sich grinsend als er sich auf sein Bett fallen ließ und die Augen schließ. So lange er lebte und selbst darüber hinaus würde er tun was er konnte um Voldemort im Weg zu stehen. Und wenn jemand fragen würde, woher er den Mut nahm, so würde er lediglich mit den Schultern zucken und antworten: „Das hat nichts mit Mut zu tun. Ich mache das einfach weil ich es kann!"

I`ll be a fly in your soup
The one that`s always in your face
Try to wave me away
I`ll be right back on your case
I`m the stain on your suit
Yeah, the one you can`t replace
Just because I can
I`ll be the itch on your back
On a spot that you can`t reach
I`m the reason you crack
Yeah, I`m like a bad disease
Just because I can
Just because I can