Quinn:
Ich saß den Rest des Tages bei Sam. Er hatte viel Blut verloren und liegt jetzt im Koma. Außerdem war er in Lebensgefahr. Ich musste irgendwann meinen Kopf frei bekommen, da heute wirklich viel passiert ist. Als ich aus der Intensivstation rausging warteten schon Mercedes, Sams Eltern und 2 Polizisten. Mercedes stand sofort auf und nahm mich in den Arm. Man sah, dass sie ebenfalls geweint hat.
Mercedes: „Wie geht es dir?"
Quinn: „Nicht gut."
S. Mom: „Wie steht es um Sam?"
Quinn: „Er ist noch immer in Lebensgefahr."
Mercedes und ich schauten uns an und fingen an zu weinen. Auf einmal standen die Polizisten auf und kamen zu uns.
Polizist: „Wir sprechen unser Beileid aus, aber wir müssen ihnen noch ein Paar Fragen beantworten."
Quinn: „Ok."
Dann fragten sie mich über die Tat. Ich beantwortete ihnen alles und erzählte ihnen auch, dass Sam und ich Draki waren.
Polizist: „Ähm. Ok. Also ich würde sagen wir werden jetzt ohne sie auf die Polizeistelle fahren und werden mich bei Ihnen allen Melden."
Dann gingen sie. Irgendwann kam der Arzt.
Arzt: „Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Herr Evans immer noch in Lebensgefahr ist und sein Zustand hat sich auch noch verschlechtert."
Mercedes: „Darf man zu ihm?"
Der Arzt schüttelte den Kopf.
Arzt: „Tut mir sehr leid."
Dann ging er wieder. Mercedes ließ sich auf einen Stuhl fallen, vergrub ihren Kopf in den Händen und schluchzte auf.
Mercedes: „Es ist alles meine Schuld. Wäre ich nicht so dumm gewesen und hätte mich als Schusters Komplizin ausgegeben, hätte er sich…"
Quinn: „…erst Recht geopfert. Es ist nicht deine Schuld. Sam hätte sich so oder so töten lassen. Schuster wusste das."
Mercedes: „Irgendwie hätt ich das auch alleine fertig gebracht."
Quinn: „Und dann hättest du auf Intensiv gelegen und erst Recht nicht überlebt. Sam ist ein Draki, er kann besser um sein Leben kämpfen. Ich versprech es dir."
Mercedes: „Du hast Recht."
S. Mom: „Ok Ich glaube wir sollten alle nach Hause gehen."
Mercedes: „Sie haben Recht."
Sams Eltern von sam fuhren Mercedes und mich nach Hause. Zuhause angekommen schmiss ich mich auf mein Bett und musste weinen. Der Arzt hatte uns noch versprochen, dass es sobald es eine Besserung bei Sam gab, er sich bei uns Melden wolle. Ich wartete jeden Tag auf eine Nachricht. Eine geschlagene Woche. Mercedes und ich trafen uns jeden Tag und redeten über Sam. 2 Wochen, nachdem Sam ins Krankenhaus kam, und Mercedes und ich in der LimaBean saßen, klingelte mein Handy. Ich ging dran und ich wusste nich wie ich reagieren sollte. Als ich auflegte schaute ich Mercedes an.
Quinn: "Wir müssen sofort zu Sam. Es ist was passiert, was wollte der Arzt aber noch nicht sagen."
Sie nahm meine Hand und zog mich mit sich. Als wir im Krankenhaus ankamen, wartete der Arzt schon auf uns.
Arzt: "Hallo."
Mercedes: "Hallo. Was ist denn nun los."
Arzt: "Also wie ich schon sagte geht es um Herrn Evans. Er ist aufgewacht, ist aber noch nicht über den Berg."
Quinn: "Was soll das heißen noch nicht über den Berg?"
Mercedes: "Das Sam zwar wach ist , aber immer noch sehr schwach und noch nicht ganz außer Lebensgefahr ist."
Arzt: "Genau. Sie beide dürfen zu ihm. Seine Eltern waren schon hier."
Mercedes: "JA!"
Arzt: "Sie müssen aber leise mit ihm Sprechen und er darf sich nicht aufregen."
Mercedes:
Ich war so aufgeregt als wir auf Intensiv gingen. Ich hatte ihn 2 Wochen nicht gesehen. Als wir in sein Zimmer kamen, war ich noch geschockter. Er war blass., und seine Augen waren trübe. Man konnte den verband an der seite sehen. Es war wirklich zum Heulen.
Sam: "Hallo ihr beiden."
Seine stimme war schwach. Sehr schwach sogar. Quinn ranneten Tränen über das Gesicht.
Mercedes: "Hi. Wie geht es dir?"
Sam: "Es geht, wie man nur unschwer erkennen kann."
Quinn: "Ich hab dich so vermisst."
Mercedes: "Danke."
Sam: "Ich euch auch. Wofür?"
Mercedes: "Das du dich geopfert hast. Das war wirklich mutig."
Sam: "Das hab ich nur gemacht, dass dir nichts passiert. Was genau war dein Plan?"
Mercedes: "Ich wollte mich als Schusters Komplizin ausgeben, damit ich irgendwann gegen ihn Kämpfen kann. Verstehst du?"
Sam: "Ja. Das war auch mutig."
Mercedes: "Ich liebe dich."
Sam: "Ich liebe dich auch."
Dann kam der Arzt wieder rein.
Arzt: "Ok. Tut mir Leid, aber sie müssen jetzt gehen."
Quinn: "Ok, Danke das wir Sam besuchen dürfen."
Mercedes: "Sie halten uns doch bitte auf dem Laufenden, oder?"
Arzt: "Natürlich."
