so hoffe es gefällt euch musste euch leider mit Japan fakten zuspammen. Hab aber fast meine tanzstunde für euch verpasst. mein patner hat zehn minuten auf mich warten müssen. ich bringe große opfer alles nur für euch :)
Wir konnten es nicht ändern das wir hier im Japan der, ich blickte mich kurz um und mein Blick fiel auf eine hübsche zierliche Vase mit blauen Drachenverzierungen, Heian Zeit schloss ich aus dem Stil, feststeckten. Ehrlich gesagt hatte ich gar nicht so viel dagegen einzuwenden. Japan war eine Erinnerung in der ich gerne hin und wieder schwelgte und eine Zeit von der ich nichts dagegen hatte sie mit Rachel zu teilen. Ich war ein regelrechtes Monster gewesen.
Während die Kaiser immer schwächer und schwächer wurden, weil sie zusehends an Einfluss verloren, versuchten sie sich in einem letzten verzweifelten Rettungsversuch der Hilfe von Dämonen zu bedienen um nicht von der Macht gedrängt zu werden. Es waren zu dieser Zeit viele von uns in dem Inselstaat unterwegs gewesen. Aber es gab klar abgegrenzte Jagdreviere. Ich hatte es geschafft mir als Erster Kyoto unter den Nagel zu reißen. Alle hatten mich ausgelacht, weil es nur ein unbedeutendes Bauerndorf gewesen war. Aber als der Herrschaftssitz von Nara dorthin verlegt worden war, war ihnen das Lachen vergangen. Vor allem Ku der die Macht über Nara gehabt hatte, hatte vor Wut geschäumt. Da sage noch mal einer ich hatte keinen Sinn für Geschäfte.
Oni hatten sie mich genannt. Es bedeutete so etwas Ähnliches wie Teufel und ich fand den Begriff unglaublich passend. Ich war der Teufel gewesen der im kaiserpalast ein und ausging wie es ihm beliebte und sich einfach nahm was er wollte. Ich lächelte als ich mich an damals erinnerte.
„Was jetzt" fragte Rachel. Die hatte ich fast vergessen. Ich ließ die spitzen des Bonsais den ich betrachtet hatte durch die Hände gleiten und stellte fest das die Spitzen Kürzung vertragen konnten. „Ich dachte an eine Massage. Eine Tee Zeremonie vielleicht. Oh und ich würde töten für eine Runde Shogi. Finde dafür heut zu Tage noch einen würdigen Gegner. Ich kann dir sagen eine beinahe unmögliche Aufgabe." Rachel schüttelte ungläubig den Kopf. „Wir sitzen in der Tinte und das einzige woran du denkst ist eine Partie Schach."
Ich war erstaunt, dass Rachel etwas mit dem Begriff Shogi anfangen konnte. Vielleicht war sie doch nicht so dumm wie ich dachte. „Wenn das eine Erinnerung ist wieso bist du dann weit und breit nicht zu finden?" Sie beäugte den Raum skeptisch und ihre Augen fixierten die Türe als würde jede Sekunde jemand hereinkommen. „Das hier war mein Jagdrevier. Ich hab es gekannt wie meine eigene Westentasche. Glaubst du nicht dass eine Erinnerung mehr speichert als nur Momente. Erinnerungen sind eigentlich nur Spiegelbilder der Wirklichkeit in deinem Kopf. Oder denkst du wenn du an deine Küche denkst etwa an einen bestimmten Moment mit bestimmten Menschen?" Ich konnte sehen, dass Rachel an ihre Kirche dachte dann kurz die Stirn runzelte und nickte. „Ja da ist was dran."
„Ich schlage vor wir durchstöbern noch ein bisschen diese Erinnerung und dann fällt mir vielleicht ein wie wir hier wieder rauskommen." Zögerlich nickte Rachel. Ich konnte sehen, dass ihr die Idee noch eine Sekunde länger in meinen Gedanken festzusitzen ganz und gar nicht gefiel. Aber was konnte sie schon tun. „Also gut, bevor wir auf die Straße gehen sollten wir uns vielleicht etwas mehr anpassen."Ich schnipste einmal mit den Fingern und mein Aussehen veränderte sich. Ich war nun ein schmucker japanischer Jüngling mit einem langen Schwarzen Pferdeschwanz und sehr dunkelbraunen Augen. Ich trug einen blauen Jukata mit einem gelben Obi und traditionellen braunen Sandalen. Also das nannte ich einmal bequem. Ich schenkte Rachel ein grinsen als ich bemerkte, dass sie mich anstarrte.
„Ähm Al", meinte sie und zeigte auf mein neues Äußeres. „Wieso zum Teufel siehst du aus wie dieser eine aus dieser japanischen Boygroup. Wie heißen die noch gleich." Ich fluchte. Ich wusste ich hatte diesen Körper schon einmal gesehen. Ich hatte nur gedacht, dass es im alten Japan gewesen war und nicht im modernen. „Arashi" grummelte ich, nicht gerade glücklich mir einen Körper ausgesucht zu haben, der maximal dazu diente Schulmädchen Fantasien zu befriedigen.
„Sieht gar nicht so schlecht aus", meinte Rachel als sie meine Unzufriedenheit bemerkte. Sie strich sich verlegen die Haare hinters Ohr. Oh Rachel tief drinnen bist du doch noch ein kleiner Teenager. Meine Mundwinkel hoben sich ein Stück und ich drehte mich einmal im Kreis um mich rundum begutachten zu lassen. Die Wahl war doch nicht so schlecht gewesen. Denn trotz des asiatischen Körpers war ich noch immer größer als Rachel. Und das war für einen Japaner schon beachtlich.
Ich sah sie kritisch an. „Und jetzt lass uns was dagegen machen." Rachel sah an sich herunter. Schwarze Hose, rotes Top, Socken mit Pixis darauf. Ich sah Rachel an und die senkte ihren Blick zu besagten Socken. „Das war ein Geschenk von Jenks", verteidigte sie sich. Ich musste grinsen. Dieser Pixi hatte echt Humor. „Aber jetzt mal ehrlich was stimmt nicht mit meinen Klamotten." „Naja wenn du so anfängst, zeigst du meiner Meinung nach viel zu wenig Haut. Aber davon mal abgesehen wirst du damit im Japan des 12. Jahrhunderts auffallen wie ein bunter Hund." „Als könnte mich jemand sehen" meinte sie und ich geriet ins stocken. Das hatte ich nicht bedacht. Ich war einfach darauf eingestellt gewesen, dass wir wahrgenommen wurden. Aber sicher sein konnte ich nicht. Vor Ceri und dem anderen Al hatten wir uns schließlich versteckt. „Willst du das Risiko wirklich eingehen?"
Rachel reckte das Kinn herausfordernd heraus. „Ja vielleicht" Ich hatte völlig vergessen dass ich mit Rachel-Kleinkind-Morgan sprach. „Schätzchen" sagte ich kontrolliert aber durchaus bedrohlich. Ich kam ihr näher und sie wich einen Schritt zurück. „Was habe ich vor einer Minute gesagt?" Ich kam noch einen Schritt näher und bei dem Versuch zurückzuweichen prallte Rachel mit ihrem Rücken gegen die Wand. „Dein Kopf deine Regeln?" meinte Rachel und schleckte sich nervös über ihre Lippen. „Also wenn ich sage wir ziehen dich um…?"
„Dann ziehen wir mich um" ich sah dass es Rachel sichtlich schwer fiel nachzugeben. Ich hatte mit ihr in der offenbar einzigen Sprache kommuniziert die sie verstand: Drohungen. Ich wich zurück und ließ ihr Platz zum atmen. „Es tut auch nicht weh" versprach ich und diesmal meinte ich es sogar ernst. Ein kurzer Nebel jenseits umhüllte sie und heraus kam eine neu eingekleidete Rachel. Mir viel beinahe die Kinnlade herunter.
Ich hatte ja gewusst das ein Kimono Frauen schmeichelte aber Rachel sah aus wie Izanami-no-Mikoto die Göttin die Japan erschaffen hatte höchstpersönlich. Der Kimono war aus grüner Seide gefertigt. Die unteren Lagen waren weiß und graublau und ragten am Kragen leicht heraus. Der Obi war ebenfalls blaugrau und reichlich verziert mit Blumenornamentik. Ein eisblaues Seil hielt das ganze zusammen. Unten am Saum des Kimonos befanden sich Lotusblüten und einige Reiher die durch die Lüfte schwebten oder sich am Fluss vergnügten, während Bauern in den Reisfeldern arbeiteten.
Die gesamte Landschaft war in Gold gestickt. Der saum spielte um ihre Füße und ließ es aussehen, als würde sie über den Boden schweben. Für diesen Kimono hätten hunderte Geishas ihr Leben lang arbeiten müssen. „Die Kirschblüten wären neidisch" meinte ich als ich mich wieder gefasst hatte. Ich bat ihr wie ein Gentleman den arm an aber sie beachtete mich nicht einmal. „Ich bin nicht deine kleine Puppe die du ankleiden kannst und sie herzeigen kannst wie ein Ausstellungsstück." Beschwerte sie sich und versuchte beleidigt an mir vorbei zu laufen. Da sie aber Getas, spezielle Holzschuhe, trug, kam sie ohne meine Hilfe nicht sehr weit. Sie hatte kaum einen Schritt gemacht, da fiel sie auch schon. Ich seufzte.
Wäre nicht passiert wenn sie auf mich gehört hätte. Ich fing sie auf bevor sie auf den Boden plumpste, oder noch schlimmer den Kimono ruinierte. „Niemand wird dich für eine Prostituierte halten Rachel. Alle werden denken du seist eine Geisha, eine Künstlerin und ich hätte viel Geld bezahlt um mit dir angeben zu können." Rachel sah mich zweifelnd an „Das nimmt mir doch keiner ab."
Ich richtete sie auf, vorsichtig bedacht darauf dass sie nicht wieder über die Schuhe fiel. „Du bist schöner als jedes Mädchen in ganz Kyoto." Meinte ich und strich ihr übers Haar. Ich war stolz so ein Kunstwerk erschaffen zu haben. Würde Rachel mir gehören, wäre ich das Gesprächs Thema im ganzen Jenseits. Aber Rachel war wie ein Singvogel, wenn man sie in einen Käfig sperrte gab sie keinen Mucks mehr von sich. Naja sie würde sich pausenlos beschweren, aber das würde das bild der Metapher zerstören. Ich bot ihr den Arm an und diesmal lehnte sie ihn nicht ab. So viel Geschleime konnte nicht einmal an Rachel abprallen. Sie wirkte irgendwie geschmeichelt. Gib dem Affen Zucker.
Vorsichtig führte ich sie zu einem Spiegel. Als Rachel davorstand öffnete sie den Mund und schloss ihn wieder ohne auch nur einen Ton von sich zu geben. Ihre Finger wanderten zu ihrem Gesicht. Ich hatte mir erlaubt ihr einen Liedstrich zu verpassen und ihre Lippen in ein dunkles rot zu kleiden. Ihre Haare waren kunstvoll aufgesteckt.
„Ich…" anscheinend fehlten ihr die Richtigen Worte. Sie starrte in den Spiegel als wäre sie sich nicht sicher ob das Wirklich ihr Spiegelbild war was ihr das entgegen blickte. „Ich sehe verdammt…"sie drehte sich vorm Spiegel hin und her und strich sich dann über ihre Silhouette."… gut aus. Fast edel" Ich steckte ihr eine Spange mit einer grünen Libelle aus Smaragden in die Haare. „Heilige Scheiße", meinte edel als sie das kostbare Stück sah. „Aber nur wenn du den Mund hältst." Sie schlug nach mir aber nur halbherzig. Sie war noch damit beschäftigt sich anzustarren. Ich wiederrum starrte sie an doch dann erinnerte ich mich wozu dieses ganze rausputzen gedacht war.
Ich bot Rachel meinen Arm an. „Wollen wir?"
