5. Kapitel
Erschrocken riss Harry seine Augen auf, er hatte nicht gedacht das Malfoy sich doch noch überzeugen ließe, umso erfreuter war er über dessen Initiative doch lange wollte er dem Slytherin sie nicht überlassen. Schließlich war auch er stur. Er wollte gerade sich gegen Malfoys Griff wehren als dieser mit seiner Zunge über Harrys Lippen leckte.
Harry wurde schwach und gab sofort nach.
Während Draco seinen Kuss vertiefte wanderte eine Hand an die goldrote Krawatte des Gryffindors. Er löste sich von dem Kuss und zog an der Krawatte. Lächelnd beobachte Harry seinen Gegenüber dabei. Schnell verschwand das Stück Stoff und der Slytherin machte sich über den Hals her. Harry biss sich auf die Unterlippe und schloss seine Augen. Er konnte spüren wie Malfoys Hände an seiner Hose hantieren und wieder musste Harry lächeln. Nun schien es der Slytherin gar nicht mehr erwarten zu können. Auch der Gürtel fand den Erdboden.
„Scheinst es ja ziemlich eilig zu haben" flüsterte Harry umso erregter
Schelmisch sah Draco ihn an.
„Tja du wolltest mich und jetzt kriegst du mich, komm damit klar" raunte er
„Das wird mir nicht schwer fallen"
Draco schob eine seiner Hände in Harrys Hose. Harry quiekte auf und spürte wie seine Wangen begannen zu glühen. Als Draco langsam über Harrys empfindlichste Stelle strich entwich dem Gryffindor ein leises Stöhnen. Amüsiert beobachte der Slytherin ihn dabei und biss sich auf die Unterlippe. Es gefiel ihm den Gryffindor in so einem Zustand zu sehen.
Mit verklärtem Blick sah Harry auf und sah direkt zu Malfoy. Dieser grinste zurück. Harrys Blick wurde klarer. Er erwiderte das Grinsen und begann Draco zu küssen. Neugierig strich er durch das blonde Haar und kraulte Dracos Nacken. Dieser schnurrte genüsslich auf und vergrub das Gesicht in Harrys Halsbeuge während seine Hände wieder an Harrys Hose zogen.
Harry grinste, so einfach wollte er es dem Slytherin dann doch nicht machen. Sanft aber bestimmt führte er den Slytherin an einen Tisch und lies ihn Platz nehmen. Diesmal zog Harry an der Krawatte und begann langsam Knopf für Knopf Dracos Hemd zu öffnen. Dieser atmete sichtlich schwerer.
„Was wird das? Wie lange brauchst du um mir das Hemd auszuziehen?" fragte Draco ungeduldig
Harry sah auf und bekam allein bei den Worten des Slytherin einen leichten Schauer, dann lächelte er.
„Ich genieße"
„Dann genieße ein wenig schneller" forderte Draco und rutschte ein Stück näher zu Harry
„Keine Sorge du kommst schon auf deine Kosten" meinte Harry und hielt Draco auf Abstand als der ihn wieder küssen wollte
Er streifte dem Slytherin das Hemd von den Schultern und küsste die blasse Haut. Draco schloss seine Augen und vergrub eine Hand in Harrys schwarzes, dichtes Haar. Mit der Zunge fuhr Harry über Dracos Schlüsselbein bis runter zu den Brustwarzen.
Vorsichtig biss er in die Linke bis Draco aufstöhnte. Harry hatte angefangen Dracos Becken festzuhalten, da dieses ihm unkontrolliert entgegen geschoben wurde. Lange wollte Draco wohl nicht mehr warten umso mehr nahm sich Harry die Zeit. Es machte ihm Spaß den Slytherin zu ärgern und zu sehen, wie er langsam Wachs in seinen Händen wurde.
Während er die muskulösen Bauchpartien mit den Lippen erkundete, öffnete er Dracos Hose samt Boxershorts worauf er bereitwillige Hilfe von dem Slytherin bekam. Mit den Händen fuhr Harry langsam die Beine des Slytherins nach und kniete sich hin. Er strich sachte über die Innenseite der Oberschenkel und keuchte leise. Er konnte nicht leugnen dass ihn Dracos nackter Anblick unglaublich erregte. Gierig kam er Dracos Erregung näher und dieser wurde immer ungeduldiger.
„Komm schon Potter!"
Noch einmal lächelte er, dann nahm er Draco langsam in sich auf. Kaum hatten die Lippen Dracos steifes Glied berührt stöhnte der Slytherin laut auf. Wieder musste Harry das Becken festhalten. Genüsslich erkundete Harry mit seiner Zunge die neue Gegend.
Immer wieder schlängelte seine Zunge sich bis zur Spitze vor und hinterließ eine feuchte Spur. Draco klammerte sich an den Tisch fest und versuchte seinen Atem zu beruhigen. Er wusste dass er es lange nicht mehr aushalten wurde. Egal was Potter da machte, er machte seine Sache wirklich gut, verdammt gut sogar! Jedes Knabbern, jedes Saugen und lutschen lies sein Bauch und seine Lenden kribbeln, er kam sich vor als stünde er kurz vor einer Explosion.
Mit halb offenem Mund schaute er runter zu dem Gryffindor, der es sichtlich genoss ihn so zu verwöhnen. Seinen Stöhnen wurde unkontrollierte und er merkte das nicht mehr fiel fehlte.
Er ließ den Kopf in den Nacken fallen und stöhnte laut. Seine Bauchmuskeln spannten sich an und plötzlich... lies Potter los. Wich zurück.
Wütend sah Draco nach unten.
„Potter, verdammt was soll das?" schrie er fast schon
Harry dagegen lächelte bloß.
„Wenn du schon meinen Namen die ganze Zeit stöhnst, dann sag doch Harry" meinte der Gryffindor gleichgültig und Draco wurde knallrot
Er hat doch niemals Potters Namen gestöhnt... oder doch? Scheiße! Ein wenig verärgert und peinlich berührt zugleich drehte Draco den Kopf zur Seite. Er würde doch niemals seinen Namen stöhnen. Wie kommt er bloß darauf? Aber sicher war er sich nicht. Schließlich hatte er alles um sich herum vergessen einzig allein der Mund, der ihn so verwöhnte.
Langsam fühlte Draco die warmen Hände auf seinen Oberschenkel und als er zurück blickte, sah er direkt in Potters Gesicht. Etwas trotzig schob der Slytherin sich ein wenig zurück.
„Hey was wäre daran so schlimm schließlich... nun ja wir machen gerade mit einander rum. Ich glaube das Schlimmste hast du hinter dir" meinte Harry und grinste
Draco funkelte ihn an.
„Ich hab deinen Namen nicht gestöhnt" beharrte der Slytherin stur
Harry zog eine Augenbraue kraus. Er platzierte seine Hand direkt auf Dracos Schaft und begann ihn zu massieren. Draco riss die Augen auf und schluckte.
„Ach ja" flüsterte Harry und beugte sich zu dem Slytherin runter
Langsam verschloss er seine Lippen mit Dracos und küsste ihn verlangend während seine Hand in Bewegung blieb.
Lange dauerte es nicht und Harry bekam was er wollte. Draco biss sich auf die Lippen aber es half nichts.
„H-Harry" stotter-stöhnte er und sah auf
Harry lächelte Draco an.
„Das gefällt mir schon viel besser"
Gerade wollte Draco protestieren als Harry sich weder runter beugte und sich nun voll und ganz auf Dracos Erregung konzentrierte. Harrys Zunge machte Draco ein Strich durch die Rechnung. Sein Protest ging in lautes Stöhnen über. Bis er wenig später sich aufbäumte, laut aufschrie und sich in Harrys Mund entlud.
Etwas benommen sank Draco auf den Tisch zusammen und schnaufte. Er konnte nicht leugnen, dass das bis jetzt sein intensivster Orgasmus war, denn er je hatte. Seine Wangen glühten immer noch und er kam sich vor als würde er brennen so heiß war ihm. Einzig und allein Harrys Berührungen schienen zu lindern.
Nur leicht bekam er wahr wie sie sein Oberkörper gestreichelt wurde. Draco öffnete die Augen und Harry lächelte ihm entgegen.
Gespannt sah der Gryffindor ihn an. Er konnte nicht leugnen, dass der Anblick von Draco fast schon dazu geführt hatte, das auch er gekommen wäre. Umso mehr erhoffte er sich das nun Draco sich um ihn kümmern würde.
Als hätte der Slytherin die Gedanken seines Gegenübers gelesen zog er ihn zu sich und begann ihn zu küssen dabei zog der Slytherin dem Gryffindor die Hose aus. Er schmunzelte als er Harrys Erregung fühlen konnte. Langsam drehte er Harry um, so dass der Gryffindor mit dem Rücken zu ihm stand und zog ihn wieder an sich ran.
Er begann Harrys Oberkörper zu streicheln und küsste seinen Nacken. Harry schloss die Augen und keuchte als er Dracos Zunge fühlte. Sachte strich sie über die empfindliche Haut und gleichzeitig berührten Dracos Hände Harrys Glied.
Harry betete seinen Kopf auf Dracos Schulter und nahm nur leicht war, wie Draco seine Wange küsste. Wie benommen fühlte er nur Dracos Hände, die ihn immer aufreizender verwöhnten. Harry stöhnte auf und Draco begann an Harrys linkem Ohr zu knabbern.
„Das gefällt dir, nicht wahr?" raunte er wenig später und Harry nickte bloß
Draco erhöhte sein Tempo und Harry stöhnte immer lauter. Schon angeregt von Dracos Höhepunkt dauerte es nicht lange bis auch Harry kam. Er stöhnte kehlig auf und Draco betrachtete zufrieden das Ergebnis das seine Hände benetzte.
Harry sank ein wenig zurück und lehnte sich ganz an Draco an. Dieser umfing ihn mit seinen Armen und küsste seinen Hals.
Beide schwingen und genossen einfach die Wärme des anderen. Es war ungewohnt sich seinem ärgsten Feind so nah zu sein aber gleichzeitig berauschte sie ein Glücksgefühl als hätte man nach langem hin und her doch zueinander gefunden.
Harry grinste und genoss die zarten Liebkosungen von Draco. Es war ungewohnt den Slytherin so zärtlich zu erleben aber er mochte es.
„Draco?" kam es von ihm geflüstert
„Mhm"
„Ich hab doch gesagt dass ich dich rumkriege" sprach er gedämpft weiter
Draco hörte auf ihn zu küssen und lachte leise.
„Ja und darüber bin ich froh" sagte er und Harry sah ihn erschrocken an
„Wie meinst du das?"
Draco lächelte. Er lächelte Harry an und der Gryffindor konnte fühlen, wie es in seinem Bauch zu kitzeln anfing als würde sein Magen einen Salto machen.
„Ich wäre viel zu stur gewesen" flüsterte Draco und küsste den verblüfften Gryffindor, der immer noch nicht so recht verstanden hatte
Ein plötzliches Poltern ließ die beiden auseinanderfahren. Schockiert sah Draco Harry an.
„Professor Snape!" zischte er
Sofort zogen sich die beiden an wobei Draco viel hektischer als Harry vorging. Keine zwei Minuten später flog die Tür auf und Snape stand im Türrahmen. Argwöhnisch sah er die beiden Jungen an, die ziemlich unordentlich und zerzaust aussahen.
„Ich glaube sie haben einen Weg gefunden" murmelte Snape und blickte zu Harry dann zu Draco
„Sie können gehen" verkündete er nach ein paar Sekunden der Stille
Die beiden Kontrahenten liefen zur Tür und Snape machte ihnen den Weg frei. Draco schritt wie immer voran und Harry hinterher. Als er an Snape vorbei lief trafen sich ihre Blicke. Ein kleines Lächeln huschte über Harrys Lippen und wer Snape nicht kannte hätte sein Nicken niemals gesehen aber Harry sah es und wusste dass auch Snape verstanden hatte.
Von nun an würden die Machtspiele zwischen Malfoy und Potter nur noch auf einer Ebene ausgefochten werden.
- Ende -
