Title: Beurteile niemanden mit den Augen eines Anderen
Chapter: Lady Rowena
Pairing: Nein, diesmal nicht^^
Rating: K+
Warning: Kommas und ich ist immer so ne Sache… wenn ihr ein fehlendes findet dürft ihr's behalten XD
Summary: Uthers Hass auf die Magie ist seit 20 Jahren ungebrochen. Unaufhörlich versucht er seinen Sohn ebenfalls davon zu überzeugen, dass die Magie keine guten Seiten hat. Doch Arthur muss seinen eigenen Weg finden und er wird jemandem begegnen, der ihm dabei hilft.
Disclaimer: So meine Freundin hat es geschafft. Ich bin merlinfiziert^^ ausgleichende Gerechtigkeit, weil ich sie auf Boys Love gebracht hab^^. Leider gehören mir weder die tollen Charaktere noch das Setting noch sonst irgendwas, abgesehen von der Idee und meinem OC natürlich^^
Beurteile niemanden mit den Augen eines Anderen
Lady Rowena
„Es ist lange her nicht wahr Uther Pendragon?"
Die Frau schlug ihre Kapuze zurück. Mit einem überraschten Aufkeuchen sprang der König auf die Füße.
„Das ist nicht möglich."
Im Saal wurde es still. Der König starrte Lady Rowena an. Wie war das möglich? Stand er hier einem Geist gegenüber? Langsam wich dem König die Farbe aus dem Gesicht. Arthur, sein Sohn, der neben ihm saß, bemerkte die Veränderung im Gesicht seines Vaters, die glücklicherweise durch die Kerzen ringsum gemildert wurde, sodass nur aufmerksame Beobachter sie wirklich bemerkten. Das war ungewöhnlich.
Sein Blick wanderte zu der Frau. Viel älter als er konnte die Lady nicht sein. Fünf Jahre im Höchstfall. Rowena hatte Haare in der Farbe, die Rubine annahmen, wenn das Kerzenlicht auf sie fiel und ein fein geschnittenes, rundes Gesicht. Unter dem roten Umhang kam ein grünes Kleid, in einem schönen Stoff, zum Vorschein, dass am Saum mit Schlamm bespritzt war. Ihre Reise musste sie durch den Wald geführt haben. Von der Statur her war sie wohl ein Stück kleiner als er. Das faszinierendste an dieser Lady waren allerdings nicht ihre Haare oder ihre Statur sondern ihre Augen, die noch immer fest auf seinen Vater gerichtet waren. Diese Farbe hatte er bisher nur einmal gesehen. Er erinnerte sich an den Edelstein, den Uther vor ein paar Wochen geschenkt bekommen hatte. Wie hatte der Händler den Stein genannt? Tigerauge.
In dem Moment, als die Frau ihre Kapuze abgenommen hatte, war auch Gaius, der an einem der Tische saß, mitten in der Bewegung erstarrt. Erinnerungen von vor 20 Jahren kamen ihm in den Sinn. Das war nicht möglich! Da musste er dem König Recht geben. Es sei denn… Lady Rowena hatte vor 20 Jahren tatsächlich die Wahrheit gesagt.
Interessiert beobachtete Gaius was der König nun tun würde. Uther dem mittlerweile alle Aufmerksamkeit zu Teil wurde, fasste sich mühsam wieder.
„Lady Rowena, in der Tat es scheint schon eine Ewigkeit her zu sein. Ich hoffe Ihr werdet mir die Ehre erweisen und einige Tage bleiben. Ich würde mich gerne ausführlich mit Euch unterhalten."
„Die Ehre ist ganz auf meiner Seite Sire. Auch ich warte schon lange auf die Möglichkeit mit Euch zu sprechen."
Die Stimme der Lady hatte einen angenehmen Klang. Arthur fragte sich, was seinen Vater so entsetzt hatte. Er wandte sich nun selbst an sie.
„Ihr habt sicher eine lange Reise hinter Euch, Mylady. Wir werden ein Zimmer für Euch zurechtmachen lassen."
„Vielen Dank, junger Prinz."
Junger Prinz? Unverschämtheit, er war bereits 20! Als hätte sie seine Empörung gespürt, richteten die Augen der Fremden sich nun auf ihn. Er sah in die Poole aus sanftem braun und hatte plötzlich, als ihre Mundwinkel sich hoben, das Gefühl, dass diese Frau schon viel älter war, als es den Anschein hatte. Schnell schüttelte er den Gedanken wieder ab. Wie kam er nur auf etwas so absurdes? Er winkte einer Magd.
„Zeigt Lady Rowena Ihr Zimmer."
Die Magd bedeutete Rowena ihr zu folgen und die beiden verließen den Saal. Uther setze sich wieder, nun ein wenig entspannter, blieb aber weiterhin nervös. Was weder Arthur noch Gaius verborgen blieb. Beide waren gespannt, was der nächste Tag bringen würde.
„Dies ist Euer Zimmer, Mylady."
„Vielen Dank."
Die Lady schenkte der Magd ein freundliches Lächeln. Diese entfernte sich und anschließend fiel die Tür ins Schloss. Rowena sah sich im Zimmer um. Das große Himmelbett, der Tisch und die Schränke an den Wänden kamen ihr bekannt vor. Das Zimmer sah so ähnlich aus wie ihres von vor 20 Jahren. Sie setzte sich an den Tisch und nahm sich einen Apfel aus der Schale, die auf der Tischplatte stand.
Der König sah noch fast so aus wie in ihrer Erinnerung, das Haar ergraut und er hatte mehr Falten aber im Großen und Ganzen hatte er sich äußerlich nicht verändert. Der Junge links neben ihm, war der Prinz, mit dem damals die Tragödie ihren Lauf genommen hatte. Er war zu einem hübschen jungen Mann geworden. Blonde Haare und die Augenfarbe seiner Mutter, aber das Temperament hatte er von seinem Vater. Sie musste lachen, als sie an den empörten Gesichtsausdruck zurückdachte. Sie würde herausfinden müssen inwieweit er seinem Vater tatsächlich ähnlich war. Das auch Gaius sich im Raum aufhielt, war ihr ebenfalls nicht entgangen. Der nachdenkliche Gesichtsausdruck, den sie beim Hinausgehen gesehen hatte, konnte nur bedeuten, dass er ihre Worte von damals noch nicht vergessen hatte. Uther allerdings war zu erschrocken gewesen, ihm war vermutlich alles entfallen.
Rowena war gespannt auf die Unterhaltung mit ihm, denn sein Königreich hatte sich verändert und sie wollte unbedingt wissen, ob das auch auf den Menschen zutraf, der es lenkte. Oder ob der Hass immer noch dafür sorgte, dass Uther der Wahrheit gegenüber blind war.
Hurra^^ Kapitel 2 geschafft
Ich hoffe es ist was geworden
Schreibt mir einen Review und nehmt euch einen Keks
*Keksschüssel hinstell*
Bis demnächst^^
