Title: Beurteile niemanden mit den Augen eines Anderen
Chapter: Auf Wiedersehen Arthur Pendragon
Pairing: Nein, diesmal nicht^^
Rating: K+
Warning: Kommas und ich ist immer so ne Sache… wenn ihr ein fehlendes findet dürft ihr's behalten XD
Summary: Uthers Hass auf die Magie ist seit 20 Jahren ungebrochen. Unaufhörlich versucht er seinen Sohn ebenfalls davon zu überzeugen, dass die Magie keine guten Seiten hat. Doch Arthur muss seinen eigenen Weg finden und er wird jemandem begegnen, der ihm dabei hilft.
Disclaimer: So meine Freundin hat es geschafft. Ich bin merlinfiziert^^ ausgleichende Gerechtigkeit, weil ich sie auf Boys Love gebracht hab^^. Leider gehören mir weder die tollen Charaktere noch das Setting noch sonst irgendwas, abgesehen von der Idee und meinem OC natürlich^^
Beurteile niemanden mit den Augen eines Anderen
Auf Wiedersehen Arthur Pendragon
Als sie den Thronsaal betraten sah ihnen Uther bereits mit unheilvoller Mine entgegen. Morgana war diesmal nicht anwesend, dafür aber Gaius und Merlin. Der Gesichtsausdruck des Arztes war ebenso ausdruckslos, wie der Uthers finster. Das konnte nichts Gutes heißen.
„Warum kommt Ihr mit meinem Sohn zur Tür herein?", fragte Uther mit schneidendem Unterton.
Arthur warf ihm einen entgeisterten Blick zu, bevor er an Rowenas Stelle antwortete.
„Ich habe mich mit Ihr unterhalten, Vater."
„Du hast WAS?!" Was hatte sein Vater denn plötzlich? Er sah ihn an als hätte er Hochverrat begangen.
„Beruhigt Euch Sire.", ließ sich Gaius ruhige Stimme, hinter Rowena, vernehmen.
„Aber…!", fuhr der König auf.
„Ihr wolltet eigentlich etwas anderes.", erinnerte ihn sein langjähriger Freund. Rowena hatte das seltsame Gefühl, dass etwas wie Enttäuschung in der Stimme des Arztes mitschwang.
„Richtig.", lenkte Uther ein. „Lady Rowena, so lange wie ich lebe, will ich Euch hier nicht mehr sehen."
Rowena reagierte nicht. Damit hatte sie gerechnet. Vielleicht nicht mit 20 bis 30 Jahren Verbannung, aber ihr war klar gewesen, dass Uther sie hinauswerfen würde. Bei Arthur sah die Sache anders aus.
„Du verbannst Sie? Warum?!"
„Weil niemandem erlaubt ist so mit dem König zu sprechen."
„Aber Sie hat nur die Wahrheit gesagt!" Jetzt war Arthur derjenige, dessen Stimme schneidend klang.
„Das ist nicht der Punkt.", kam die seltsamerweise ruhige Antwort.
„Das ist nicht der Punkt?! Worum geht es denn DANN?" Der Prinz wurde zum Ende hin immer lauter.
„Das sagte ich bereits." Uthers Mine verhärtete sich.
„DIR SIND BELEIDIGUNGEN WICHTIGER ALS DIE WAHRHEIT!? Jetzt brüllte Arthur.
„DIE WAHRHEIT IST, ICH BESCHÜTZE MEIN VOLK!"
Gerade wollte sein Sohn den Mund aufmachen um etwas zu erwidern, doch die Chance ließ ihm der König nicht.
„NEIN! Du wirst dich neben mich stellen und den Mund halten!"
„Seid Ihr so kritikunfähig, dass Ihr Eure Umgebung zum Schweigen zwingen müsst?", fragte Rowena mit verachtendem Unterton.
„Rowena…", hob Gaius an.
„GENUG! Ihr seid mir nun lange genug auf die Nerven gegangen! Hiermit seid Ihr verbannt! VERSCHWINDET!"
Ohne ein Wort drehte Rowena sich um. „Irgendwann werdet auch Ihr Eure Fehler erkennen."
„Ich habe keinen Fehler gemacht, Magie ist bösartig!"
Merlin der schräg hinter Gaius stand zuckte kurz zusammen, aber außer Rowena hatte es niemand gesehen.
„Ihr irrt Euch.", sagte Rowena bestimmt. Sie schenkte Merlin ein wissendes Lächeln. Seine Augen weiteten sich. Rowena legte ihre rechte Hand auf ihr Herz, ein stummes Versprechen, ihn niemals zu verraten.
„Hoffen wir, dass Ihr Euren Hass nicht mit ins Grab nehmen müsst." Und mit diesen Worten verließ sie den Thronsaal.
„Und du.", wandte sich Uther nun an seinen Sohn, „gehst und trainierst mit deinen Rittern."
„Aber…", setzte Arthur an.
„JETZT!"
Mit zu Stein erstarrter Mine ging Arthur Richtung Tür und Merlin folgte ihm. Der junge Pendragon überlegte. Was konnte er tun? Er musste der Lady noch eine Frage stellen! Sie war wichtig! Er brauchte die Antwort, mehr als die Antworten auf alle Fragen davor. Ihm kam eine Idee, wenn er Rowena begleitete, nur bis zum Wald, hätte er Zeit genug. Aber dafür brauchte er eine Ablenkung und zwar schnell! Denn Rowena verschwand gerade durch das Burgtor, das konnte er durch das Fenster an dem er vorbeilief sehen. Abrupt blieb er stehen.
„Merlin ich brauche deine Hilfe."
„Was soll ich tun?", fragte dieser skeptisch.
„Ich muss Lady Rowena nach. Lass dir eine Ablenkung einfallen."
Merlins Gesicht verdüsterte sich. Irgendwie hatte er das Gefühl von déjà vu. Als er das letzte Mal „ablenken" sollte, war er drei Mal am Pranger gelandet. Arthur sah den finsteren Blick.
„Hör zu, ich weiß was das letzte Mal passiert ist, als du für mich gelogen hast, aber das ist wichtig! Bitte, ich brauche die Antwort!"
Merlin war… überrascht. Arthur hatte ihn gebeten? Vielleicht war geschockt das passendere Wort. Er sah Arthur in die Ernst blickenden Augen und seufzte.
„Geht."
„Danke."
Uthers Sohn nickte ihm zu, drehte sich um und folgte Lady Rowena, die die Stadt mittlerweile verlassen hatte. So entging ihm der ungläubige Ausdruck auf Merlins Gesicht und ein erneutes Seufzen. Merlin wusste genau wo das Enden würde, besser nicht zu genau darüber nachdenken.
Rowena stand auf dem Hügel und sah sich das Tal, in dem Camelot lag, noch einmal an. So wie am Tag als sie angekommen war. Vielleicht würde sie es eines Tages wiedersehen, nach Uthers Tod. Sie begann auf den Wald zuzugehen.
„Lady Rowena, wartet!"
Sie blieb stehen und sah sich nach der Stimme um. Der Prinz hielt vor ihr an und schöpfte Atem.
„Stimmt etwas nicht?"
„Für die Vergangenheit kann ich vielleicht nicht sprechen. Aber diesmal hätte ich anders gehandelt.", brachte Arthur heraus.
„Deshalb seid Ihr mir nachgerannt?", fragte sie mit einem belustigten Lächeln.
„Nein, ich muss Euch noch eine Frage stellen."
„Fragt."
„Ihr sagtet, dass ein guter König durch Loyalität und Mut regiert. Und die Magie wieder zurückbringen kann, wenn er einen starken Charakter und eine reine Seele hat. Aber woher wollt Ihr wissen, dass ich so bin? Dass ich die Macht dazu habe?" Er musste es wissen. Seine normalerweise arrogante Haltung war ausnahmsweise verschwunden. Verdrängt durch die Antwort, die seine Zukunft bestimmen konnte.
Die Lady antwortete ihm mit einem Lächeln.
„Wisst Ihr junger Prinz, ich hab eine alte Freundin in diesem Wald. Sie hat eine Pfeilnarbe in der Flanke, die eigentlich hätte tödlich sein müssen, aber sie lebt noch."
Zuerst war Arthur verwirrt, doch dann begriff er wovon sie redete.
„Ihr meint das Einho…?"
„Ihr seid getestet worden", fuhr Rowena fort, „und habt bestanden." Arthur sah ihr in die Augen.
„Ich irre mich selten. Und lasst mich Euch versichern, dass meine Freundin sich in ihrem Urteil noch nie geirrt hat."
Sie erwiderte seinen Blick, stolz, dass er tatsächlich den Mut gefunden hatte, diese Frage zu stellen.
„Auf Wiedersehen, Arthur Pendragon. Vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder."
Mit diesen Worten und einem Lächeln drehte sie sich um und verschwand im Wald. Arthur sah ihr nach, er hatte seine Antwort bekommen.
So das war's. Schade eigentlich T.T
Aber ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen^^
So ein letztes Mal darf sich jeder einen Keks nehmen XD
Lasst mir ein Kommi da (ihr wisst ich beiße nicht^^)
*Keksschüssel hinstell*
Bis zur nächsten FF
