Vorab: Keiner dieser Charaktere gehört mir. Sie alle gehören der wundervollen J.K.R. Ich habe sie mir nur mal eben ausgeliehen um mit ihnen eine kleine Geschichte zu schreiben.

Summary: Warnung!RAPE! Wer es nicht mag Finger davon lassen! Hermine wird verfolgt, Draco ist ein Todesser (oder auch nicht) und Harry hat Freundschaft mit seinem größten Feind nach Voldemort geschlossen.

Und wider ein Kapitel online. Eine riesen Entschuldigung, dass ihr so lange auf dieses Kapitel warten musstet und jetzt ist es auch noch nicht mal sehr lang. D: Doch ich verspreche, das nächste Kapitel wird was länger und aufregender. ;)

Bleibt mir treu! :D

Kapitel 5: Schuldgefühl!

Hermine wusste nicht was sie sagen sollte oder wie sie reagieren sollte. Harry hatte Ginny gerettet, bevor ihr etwas zustoßen konnte. Und sie? Sie musste sich alleine durchkämpfen, in ständiger Sorge um ihre verschwundenen Freunde und vor allem um sich selbst. Wochenlang, ohne richtigen Schlaf oder einen Moment Ruhe. Das Gefühl ständig fluchtbereit sein zu müssen ohne genau zu wissen wohin man Fliehen soll. Sie hatte dieses Gefühl noch immer. „Warum nur sie?" Hermine schaute runter auf die Bettdecke, so dass sie in Harrys Augen nicht erkennen würde ob das was er sagt eine Lüge ist. Sie wollte einfach nur eine Antwort, eine Antwort um nicht mehr weiter drüber nach zu denken.

„Ich... Es... Hermine. Du musst mir glauben. Wenn ich gekonnt hätte, ich hätte euch beide sofort gerettet." Sie wartete auf all die Tränen die sie in den letzten Wochen angesammelt hatten, doch es kamen keine. Sie war leer. „Nachdem Draco mir von Rons Tod erzählt hatte, bin ich ohne ein weiteres Wort zum Fuchsbau appariert. Ich war voller Angst um Ginny und hab dabei völlig vergessen, dass der Fuchsbau bewacht werden könnte." Harry begann unruhig im Zimmer hin und her zu gehen. „Nachdem ich Ginny geholt und wieder hier angekommen bin, hat Draco mich angeschrien und mir wurde klar wie leichtsinnig diese Aktion gewesen ist. Draco legte ein Disappariersperre für mich übers Haus, so dass es für mich unmöglich war dich zu holen." Hermine blickte auf und schaute Harry direkt in die Augen. „Er wollte also nicht das du mich Rettest? Warum? Weil ich ein Schlammblut bin?" Sie klang zorniger als Harry sie jemals erlebt hatte, doch auf ihrem Gesicht war keine Regung zu sehen. „Nein! Hermine, so ist Draco nicht mehr. Er hatte das alles nur gemacht um mich und vor allem seinen Plan zu schützen..."

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Sie misstraute ihm also noch immer. Draco seufzte, jedoch so leise möglich auf, damit die Beiden nicht mitbekamen, dass er lauschte. „So ist Draco nicht mehr." Das Stimmte nicht ganz, denn eigentlich war er noch nie SO. Er hat es all die Zeit nur gespielt. Selbst in seinem ersten Jahr in Hogwarts, wusste er doch, dass er nur so sicher war vor Lord Voldemord. „Er wollte sich drum kümmern dich nach hier zu holen, doch als er endlich die Gelegenheit hatte, warst du schon davon gelaufen." Noch immer machte sich Draco deswegen Vorwürfe. Wäre er 3 Tage früher losgezogen um Hermine nach hier zu holen, sie hätte all das nicht durchleben müssen. Und Blaise hätte nie die Chance bekommen …

Er wollte nicht weiter drüber nachdenken und verließ den Flur. Außerdem musste Draco später noch zu seinem Vater nach Malfoy Manor und wollte vorher noch eine Kleinigkeit essen. Doch als er unten am Tisch saß und sich eine Scheibe Brot schmieren wollte, kamen seine Gedanken von eben wieder zurück. Eigentlich, so war er sich sicher, war er an allem Schuld. Er hatte Harry zur Flucht verholfen, wodurch weder die Todesser noch Voldemort wussten, wo er sich aufhält. Ron wurde nur von ihnen entführt, um diese fehlenden Informationen zu bekommen und da auch er nicht helfen könnte musste er sterben. Es war seine Schuld, dass Harry so leichtsinnig losgezogen ist um Ginny zu retten, nachdem er ihm von Rons Tod erzählt hatte und ebenso war es seine Schuld, dass er Harry daran gehindert hat Hermine zu retten.

Draco hatte nun, nachdem er überzeugt war an allem schuld zu sein, keinen Appetit mehr und schob das Brot von sich weg. Er beschloss einfach schon was früher bei seinen Eltern aufzukreuzen, in der Hoffnung, dass sein Vater ihn früher gehen lies. Er ging in den Flur und streift sich seinen Mantel über, als Ginny aus Harrys Zimmer heraustrat. „Hallo Draco." Sagte sie mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Er nickte ihr zu und schloss dabei seinen Mantel. „Wo gehst du hin?" Er lächelte gequält und sprach in eben solch einem Tonfall. „Zu meinen Eltern. Und wohin bist du Unterwegs?" Ginny deutete den Flur runter. „Hermine möchte mich sehen." Draco nickte erneut und drehte sich dann Richtung Kamin. Er Schmiss etwas Flohpulver ins Feuer und war so gleich verschwunden.

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Als die Beiden jungen Frauen sich sahen, fielen sie sich direkt in die Arme. Wobei Ginny eher Hermine in die Arme fiel, denn diese Saß nur aufrecht im Bett, weil sie noch zu schwach zum laufen war. Harry verließ das Zimmer um ihnen die Möglichkeit zu geben über alles was in den letzten Wochen passiert war zu reden. Doch bevor Ginny und Hermine begannen miteinander zu quatschen, weinte Ginny noch eine gefühlte Ewigkeit, während Hermine sie im Arm hielt und ihr über den Rücken strich. Hermine selbst verdrückte keine einzige Träne, sie fühlte sich immer noch wie leer. Selbst Freudentränen waren ihr nicht möglich. Die letzten Wochen hatten sie Sichtbar abstumpfen lassen!

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