Vorab: Keiner dieser Charaktere gehört mir. Sie alle gehören der wundervollen J.K.R. Ich habe sie mir nur mal eben ausgeliehen um mit ihnen eine kleine Geschichte zu schreiben.
Summary: Warnung!RAPE! Wer es nicht mag Finger davon lassen! Hermine wird verfolgt, Draco ist ein Todesser (oder auch nicht) und Harry hat Freundschaft mit seinem größten Feind nach Voldemort geschlossen.
Kapitel 6: Elternhaus
Draco war ungern zu Besuch in seinem Elternhaus. Nicht nur, dass er hier immer die Rolle des Todessers zu spielen hatte, für den seine Eltern ihn hielten, es erinnerte ihn auch an die Schikanen seines Vaters während seine Kinder- und Jungendzeit. Noch heute hatte er diese hin und wieder zu ertragen, wenn sein Vater schlecht gelaunt war, doch seit Draco vom Lucius zu einem der 10 treusten und loyalsten Mitglieder der Todesser ernannt wurde und er somit zum inneren Zirkel gehörte, hatten die Schikanen seines Vaters stark abgenommen.
Die Tür wurde ihm von einer der Hauselfen seiner Eltern geöffnet, die sofort knickste als sie Draco sah und ihn dann stumm in das Teezimmer seiner Mutter lotste. Narzissa saß, eine Tasse Tee vor sich auf den Tisch stehend, in einem der großen Ohrensessel und lächelte als sie Draco erblickte.
„Draco, mein Liebling. Setz dich." Sie deutete auf den Sessel ihr gegenüber und goss Tee in die dort stehende Tasse. „Du bist zu spät. Du weißt doch wie dein Vater Unpünktlichkeit hasst." Ja, das wusste er und er wusste auch was ihn erwartete wenn es einmal vorkam das er zu spät eintraf.
„Zu deinem Glück wurde er vor 20 Minuten zu einem Treffen des Lords gerufen."
Draco setzte sich auf den ihm zugewiesenen Sessel und war froh seinem Vater heute nicht zu begegnen. Er nippte an seinem Tee der ihm deutlich zu süß war, doch seine Mutter ließ ihn immer so zubereiten. Er verzog das Gesicht, stellte die Tasse wieder ab und sah seine Mutter an. Das letzte Jahr hatte seine spüren auf ihr hinterlassen. Sie war deutlich gealtert. Durch das Licht des Kronleuchters über dem Tisch an dem sie saßen, waren in ihrem Haar deutlich silberne Strähnen zu erkennen. Ihre Augen wirkten müde und sie war blasser als Draco sie in Erinnerung hatte.
„Mutter, wäre es möglich einen Kaffee zu bekommen anstatt dieses Tees?" Seine Mutter lächelte „Aber natürlich, Liebling." Sie drehte sich zu einer ihrer Hauselfen um die ihm Türrahmen stand und sprach im harten Ton zu ihr. „Hast du gehört? Mister Malfoy möchte einen Kaffee haben. Geh in die Küche und setze eine Kanne auf!" sofort danach lächelte sie Draco wieder an. „Wie geht es dir ?" Er wusste nicht genau was er antworten sollte. „Nun ja, so wie immer, denke ich." sagte er schließlich und zuckte dabei mit den Schultern.
„Hast du dir endlich einen Hauselfen angeschafft?" Seine Mutter mochte den Gedanke nicht, dass ein Malfoy und noch dazu ihr eigener Sohn, seinen Haushalt komplett alleine machte. Er schüttelte den Kopf. „Ich möchte keinen, Mutter. Ich hab mein Haus lieber für mich allein."
Nazissa sah ihn besorgt an. „Aber Junge, es kann doch nicht gut für dich sein den ganzen Tag alleine zu sein!" sie griff nach ihrer Teetasse, wobei der Ärmel ihres linken Armes bis zum Ellebogen verrutschte und einen blauen Fleck enthüllte. „War Vater das wieder?" Fragte Draco gereizt. Seine Mutter schaute auf ihren Arm hinab und zog den Ärmel rasch wieder nach oben. „Ach das, nein nein. Ich hab mich blöd gestoßen." Die Hauselfe von eben kam in den Raum gehuscht und stellte ein kleines Tablett mit einer Tasse Kaffee, Zucker und Milch vor ihm ab. Er stellt Zucker und Milch zur Seite und griff nach seiner Tasse, doch bevor er davon trank sah er seine Mutter traurig an. „Du brauchst mich nicht anlügen, Mutter. Ich kenne Vater wenn er wütend ist." Und wie er ihn kannte. Vor einigen Jahren hat sein Vater ihn so verprügelt, das er eine Woche lang nicht ohne Schmerzen gehen konnte.
„Ich... Ich war selbst Schuld, Draco. Ich bin unerlaubt in sein Arbeitszimmer gegangen und er hat mich erwischt." Draco wusste das seine Mutter wirklich glaubte, dass sie daran schuld hatte, wenn sein Vater sie Schlug. Als er 14 war fand er seine Mutter weinend auf dem Boden des Salons liegen, grün und blau geschlagen von seinem Vater. Und das nur weil sie Draco ein Muggelbuch gekauft hatte, das er unbedingt haben wollte. Draco wollte grade dazu ansetzen ihr zu sagen, dass sie nie eine Schuld trifft, wenn sein Vater so ausrastete, als er ein Geräusch hörte, das nur vom Gehstock seines Vaters auf den Fliesen des Salons stammen konnte.
Schon ging dir Tür zum Teezimmer auf und Lucius Malfoy trat, immer noch seinen schweren schwarzem Mantel an, ins Zimmer. „Guten Tag, Vater." Draco war sofort aufgesprungen um sich vor seinem Vater zu verneigen. Er hasste diese Art des Unterwerfens, doch wollte er keinen Streit mit Lucius anfangen. „Draco." Er zog seinen Mantel aus und ließ ihn einfach auf den Boden fallen. Sofort huschte eine der Hauselfen hin um ihn aufzuheben. Er sah wütend aus.
„Gibt es etwas neues, Vater?" Lucius nickte und ging in Richtung seines Büros. „komm!"
Draco folgte ihm ohne Widerspruch. Hatte er was angestellt? Im Büro angekommen ließ Lucius sich in deinem großen Arbeitssessel nieder, Draco musste stehen bleiben. „Blaise Zabini wurde seit eurem letzten Einsatz vermisst." Lucius sah seine Sohn wütend an. „Nicht nur, das euch das Schlammblut Granger entkommen ist, Sie hat es anscheinend auch noch geschafft Zabini zu töten während sie geflohen ist." Draco schluckte. „Vater, es tut mir leid, dass sie uns entkommen ist. Sie ..." Weiter kam er nicht. „Keine Ausreden, Draco! Sie ist euch entkommen obwohl ihr zu sechst wart! Ihr seit eine Schande für alle Todesser!" Draco schluckte.
„Du kannst froh sein, dass du vorher immer gute Arbeit geleistet hast und soviel vertrauen von mir, deinem Lord, genießen kannst." Lucius stand auf und ging um den Schreibtisch auf Draco zu. „Doch trotzdem hast du mich enttäuscht. Ein weiteres Scheitern von dir werde ich nicht tolerieren!" Draco nickte. „Ja, Vater!"
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