Am nächsten Morgen ging Seven, wie sie es beschlossen hatte, zur Krankenstation um dem MHN zu danken. Doch die Krankenstation war leer und als sie den Computer nach dem Aufenthaltsor des Doktors fragte gab dieser zur Antwort, daß er gerade in Captain Janeways Quartier sei.

Seven beschloß ein Padd zu hinterlegen und ihm später noch einmal persönlich zu danken. Sie ging in sein Büro und legte das Padd mit den Dankesworten sichtbar auf seinen Schreibtisch, dann verließ sie die Krankenstation wieder.

In Kathryns Quartier saß das MHN an ihrem Bett und untersuchte sie.

"Hatten Sie noch Beschwerden, Captain?" fragte er ohne den Scan zu unterbrechen.

"Einen leichten Druck immer noch, aber Schmerzen nicht."

"Hm... das Gewebe ist noch immer nicht vollständig nachgewachsen, da werde ich wohl noch etwas nachhelfen müssen." Er holte einen chirurgischen Geweberegenrator hervor und ließ ihn einige Male über der Verletzung kreisen. Dann packte er ihn wieder ein und meinte: "Ich denke, morgen sollte alles wieder in Ordnung sein. Bis dahin halten Sie sich noch an die Bettruhe und dann dürfen Sie morgen vielleicht schon wieder auf die Brücke." Er packte das Medkit wieder zusammen und sagte im Gehen dann: "Ich komme heute Abend wieder."

"Auf Wiedersehen, Doktor", rief Janeway hinterher.

Chakotay hatte sich den Tag einfach freigenommen. Es war immer noch nichts los und bisher war er sehr sparsam mit seinem Urlaub gewesen. Er hoffte, die meiste Zeit bei Kathryn verbringen zu können und vielleicht diesmal Erfolg haben. Er war gerade noch in seinem Quartier, denn er wußte, das das MHN vermutlich noch bei ihr war und wollte noch eine halbe Stunde abwarten bis er sie besuchte, da meldete sich Seven bei ihm.

"Seven of Nine an Commander Chakotay."

Chakotay seufzte. So viel zu seinem freien Tag. Seven würde ihn bestimmt nicht aus Langeweile rufen. "Chakotay hier", antwortete er.

"Commander, ich wollte fragen, ob Sie heute Abend Zeit hätten. Ich plane ein kleines Essen vorzubereiten und Ihnen mein Quartier zu zeigen. Ensign Kim hat bereits zugesagt", fügte sie noch an.

Chakotay fühlte sich geschmeichelt. "Ich komme gerne, Seven. Wann soll ich da sein?"

"Um 18 Uhr."

"Ich werde kommen. Danke für die Einladung."

"Danke, daß Sie nicht abgelehnt haben, Commander. Bis heute Abend." Damit beendete die Borg die Verbindung und Chakotay überlegte vergnügt, was er zur Einweihungsfeier mitbringen sollte.

Er entschied sich für einen Traumfänger und eine Flasche Rotwein. Er verbrachte die nächste halbe Stunde damit, die Geschenke hübsch ordentlich einzupacken und machte sich dann auf den Weg zu Kathryn.

Als das MHN das Quartier vom Captain verlassen hatte machte er sich wieder auf den Weg zur Krankenstation. Dort angekommen nahm er seinen mobilen Emitter ab, legte ihn sorgfältig an seinen Platz und ging dann ins Büro. Ein Padd auf dem Tisch erregte seine Aufmerksamkeit und als er in seinem Sessel saß, nahm er es und las:

Sie waren heute morgen leider nicht auf der Krankenstation. Ich wollte Ihnen noch einmal für Ihre Hilfe danken, es war ein sehr schöner Abend mit Ihnen und ich würde mich freuen, wenn ich Sie morgen um 18 Uhr in mein Quartier zum Essen einladen könnte. Seven of Nine.

Der Doktor spürte Freude, als er die Einladung vernahm. Vielleicht hatte sie gestern doch etwas bemerkt und gibt mir eine Chance, sagte er sich. Sofort tippte er auf seinen Kommunikator: "Krankenstation an Seven of Nine", sagte er.

"Sprechen Sie", kam die kurze Antwort von Seven.

"Ich nehme Ihre Einladung gerne an und freue mich schon auf den Abend."

"Die Freude ist ganz meinerseits, Doktor. Seven Ende."

Das MHN spürte echte Hoffnung als Seven das sagte und vor lauter Übermut fing er zu singen an.

"Herein", rief Kathryn, als ihr Türsummer ertönte. Sie wunderte sich, wer sie um diese Zeit aufsuchte zumal die Alpha-Schicht Dienst hatte. Chakotay erschien im Türrahmen, in der einen Hand ein Padd, in der anderen ein altmodisches Buch. "Chakotay, was machen Sie hier, müßten Sie jetzt nicht auf der Brücke sein?" fragte Kathryn überrascht während sich Chakotay auf den Stuhl setzte. Sie musterte ihn verstohlen und ihr schlechtes Gewissen wegen gestern meldete sich. Doch Chakotay schien ihr nicht böse zu sein, er sah entspannt und freundlich aus.

"Ich habe einen Tag frei genommen", antwortete er und legte Kathryn das Buch neben ihre Hand.

"Chakotay, etwa meinetwegen?" fragte sie sichtlich gerührt. Chakotay lächelte nur und dann nahm Kathryn das Buch in die Hand und fragte: "Oscar Wilde und Charles Dickens?"

"Ich dachte, etwas Unterhaltung könne nicht schaden."

Kathryn legte das Buch wieder hin und meinte: "Vielen Dank, Chakotay. Das wäre aber nicht nötig gewesen."

Jetzt wedelte er mit dem Padd vor ihrer Nase herum. "Und hier habe ich noch ein paar alte, indianische Legenden mitgebracht, wenn Sie möchten, erzähle ich ein paar."

Kathryns Gedanken wanderten augenblicklich nach New Earth zurück, als er ihr die Legende vom Krieger erzählt hatte. Es war zwar keine echte Geschichte, aber damals hatte er ihr damit gesagt, daß er sie immer beschützen und auf sie warten würde.

"Ich würde gerne noch einige Geschichten hören Chakotay", sagte sie ehrlich erfreut.

"Gut, dann fangen wir doch gleich mit einer an. Soll ich Ihnen vorher noch etwas bringen?"

"Einen Kaffee bitte", antwortete Kathryn gedankenverloren und wenige Momente später brachte Chakotay ihr eine dampfende Tasse. "Chakotay, das ist Tee!" rief sie empört, nippte aber daran. So schlecht schmeckte er gar nicht. Chakotay lachte und meinte nur: "Keinen Kaffee solange Sie nicht wieder völlig gesund sind." Und dann begann er zu erzählen.

Er blieb den ganzen Tag über bei Kathryn. Der Vor- und Nachmittag mit ihr war sehr schön gewesen, er hatte sich irgendwann auf die Bettkante gesetzt und ab und zu hatten sich wie aus Zufall ihre Hände berührt.

Schließlich schaffte er es sogar, seine Hand auf ihrer liegenzulassen und Kathryn, von so viel Ruhe und Fürsorge umgeben, war schon im Halbschlaf. Als sie ihre Augen nicht mehr öffnete und ihr Atem ganz ruhig und gleichmäßig ging, blieb er einfach ruhig neben ihr sitzen, legte vorsichtig ihre Hand in seine und streichelte sanft ihren Handrücken mit seinem Daumen. Er konnte sich gar nicht satt sehen an ihrem Gesicht und als sie dann auch noch im Schlaf leicht lächelte, konnte er sich nicht zurückhalten und strich ihr sanft über das Haar und die Wange. Sie wachte davon nicht auf und Chakotay begnügte sich damit, sie einfach nur anzuschauen. Dann kam ihm irgendwann in den Sinn, daß er noch bei Seven eingeladen war. Ganz vorsichtig und leise zog er seine Hand weg und schlich aus ihrem Quartier. Vor der Tür setzte er sich mit dem MHN in Verbindung: "Chakotay an Krankenstation."

"Sprechen Sie, Commander. Ist etwas mit dem Captain?" fragte das MHN sofort besorgt.

"Nein, es ist alles in Ordnung. Ich wollte Ihnen nur Bescheid geben, daß sie eingeschlafen ist. Vielleicht kommen Sie am Abend etwas später erst vorbei."

"Danke für den Hinweis Commander. Schlaf ist immer gut."

"Chakotay Ende."

Er beendete die Verbindung und machte sich dann auf den Weg in sein Quartier um sich umzuziehen.

Er wollte nicht in Uniform bei Seven auftauchen, sie hatte ihn und Harry schließlich privat eingeladen und Chakotay war schon sehr neugierig, wie ihr Quartier aussehen würde. Als Kathryn ihm erzählt hatte, daß Seven jetzt ein eigenes Quartier hatte, war er gelinde gesagt überrascht und stellte sich im ersten Moment einen Raum voller Arbeitskonsolen und Technik vor. Gleich darauf schalt er sich für diesen Gedanken, in Seven steckte genauso ein Mensch wie er es war und falls sie auf mehr Arbeit aus war, hätte man getrost den Frachtraum damit füllen können. Nein, das hier war vielleicht sogar das Quartier von Annika Hansen, überlegte er.

Dann stieg er unter die Dusche und zog sich dann eine dunkle Hose und ein dunkles Hemd an. Es war schon kurz vor 6, daher nahm er die Geschenke und machte sich auf den Weg nach Deck 8.

"Kommen Sie rein", ertönte Sevens Stimme kurz nachdem Chakotay den Türsummer betätigt hatte.

Der erste Offizier betrat das Quartier und stutzte - war das wirklich Seven of Nine? Ihre Haare trug sie zwar wie immer, aber diesmal hatte sie ihren Overall gegen ein zartlilafarbenes Top und dazu passend einen schwarzen, knielangen Rock eingetauscht. Die schwarzen Riemchensandalen an ihren Füßen machten das Bild vollständig. Chakotay konnte nicht anders als sie einmal von oben nach unten zu betrachten, bis ein Räuspern von Harry, der schon eingetroffen war, ihn daran erinnerte, daß er aussehen mußte wie ein Narr so wie er Seven musterte. Schnell blickte er ihr wieder in die Augen, trat ein und überreichte ihr die Gastgeschenke. "Vielen Dank für die Einladung, und... Sie sehen einfach umwerfend aus, Seven."

Die Borg lächelte scheu und bedankte sich für das Kompliment und die Geschenke. Dann stellte sie den Wein auf den Tisch und den Traumfänger, nachdem sie ihn von der Folie befreit hatte, legte sie auf eine Anrichte. Chakotay fühlte sich bemüßtigt ihr eine Erklärung zu geben und sagte: "Das ist ein Traumfänger, ein traditionelles Objekt der Indianer. Dem Glauben nach soll er, wenn er über dem Bett aufgehängt wird, die guten Träume durchlassen und die schlechten im Nezt festhalten."

Seven lächelte. "Ich werde ihn später aufhängen, vielen Dank Commander."

"Wie wäre es jetzt mit einer Führung durch ihr erstes Quartiert?" warf Harry ein, der heimlich in Seven verliebt war und es besser gefunden hätte, wenn Chakotay nicht auch eingeladen wäre. Daß dieser noch mit einem originellen Geschenk aufkreuzte ließ Harrys errechnete Chancen auf ein Date mit Seven etwas schwinden.

"Sehr gerne" erwiderte sie und führte die beiden Männer dann herum. Die Dekoration war dezent und einfach, dennoch verschönerte sie das Quartier auffallend. Vorherrschende Farbtöne waren ein helles lila und ein dunkleres gelb, was dem Raum einen kleinen Schimmer verlieh, wie Chakotay fand. Sie hatte nur ein großes Gemälde an der Wand zu hängen, das neben lila und gelb noch andere Farben enthielt, aber nicht unbedingt bunt gemischt war. Es waren akzentuierte, breite Farbspuren, parallel und in einer gewissen Ordnung. Chakotay fand, daß es zu Seven paßte, hatte sie damit doch einerseits die Ordnung erhalten, die sie als Borg gewöhnt war aber andererseits auch ihrem menschlichen Gechmack Ausdruck verleihen können.

"Sie haben das Quartier sehr geschmackvoll eingerichtet, Seven", sagte Harry bewundernd. Der erste Offizier stimmte dem zu und Seven war etwas verlegen. Als sie wieder im Wohnzimmer waren bat die Borg die beiden Offiziere Platz zu nehmen, denn sie wolle jetzt das Essen servieren.

Harry und Chakotay setzten sich und bestaunten den liebevoll gedeckten Tisch, mit dunkellila Platzsets, langstieligen Weingläsern und Porzellangeschirr, verziert mit einer kunstvoll gefalteten Serviette und drum herum auf dem Tisch und den Tellern hatte Seven noch einige kandierte Veilchenblätter verstreut.

"Seven, Sie haben sich ja wahnsinnig Mühe gegeben", sagte Harry anerkennend.

Die Angesprochene trat derweil mit einer großen Schüssel Salat an den Tisch und stellte ihn in der Mitte ab. Dann ging sie noch einmal in die Küche und kam mit einer großen Platte wieder, auf der in drei Ecken eine Reiskugel lag, in der vierten Ecke Salatdekoration und in der Mitte war ein Berg von sehr lecker aussehendem, gekochten, chinesischen Gemüse in hellbrauner Soße.

"Seven, haben Sie das alles gemacht?" fragte Chakotay überrascht. "Das sieht einfach vorzüglich aus!"

Seven brachte noch frisches Brot und meinte, als sie sich dann an den Tisch setzte: "Ich hoffe, es schmeckt auf. Ich habe dieses Gericht zum ersten Mal ausprobiert." Dann nahm sie das Vorlagebesteck und fragte höflich: "Commander, bitte halten Sie ihren Teller etwas näher an die Platte."

Chakotay kam der Aufforderung sofort nach und Seven häufte ihm eine halbe Reiskugel und dann einen ansehnlichen Berg Gemüse auf den Teller. Dasselbe machte sie bei Harry, der etwas verlegen war, weil es normalerweise die Pflicht des Herren gewesen wäre, einer Dame aufzutun. Aber Seven war die Gastgeberin und nachdem sie sich auch etwas genommen hatte, reichte sie noch den Salat herum, für den sie extra noch kleine Schälchen bereitgestellt hatte.

Chakotay hatte derweil die Weinflasche geöffnet, die Seven schon in einem Weinkühler auf den Tische gestellt hatte und schenkte allen ein.

Dann hob er das Glas und sagte: "Vielen Dank für die Einladung, Seven. Wir fühlen uns geehrt und wenn ich das sagen darf - Sie haben uns ganz schön überrascht." Er machte eine kurze Pause und sagte dann, während er sein Glas erhob: "Auf Sie, Seven und einen schönen Abend."

"Auf Seven", fügte auch Harry zu und erhob ebenfalls sein Glas. Seven stieß mit beiden an und alle tranken einen Schluck. Dann probierten sie das Essen - es war einfach genauso vorzüglich, wie es aussah. Harry fragte Seven: "Wann haben Sie so gut kochen gelernt?"

Seven antwortete prompt: "Gestern Nachmittag, ich habe ein ähnliches Gericht probiert und fand es sehr... anregend Essen selber herzustellen."

Dann sprachen sie über verschiedene Zubereitungen von Gemüse, verschiedene Gerichte auf der Erde und anderen Planeten, den passenden Wein dazu und ehe sie es sich versahen, war die große Platte leer und vom Salat nur noch ein Rest übrig. Chakotay lehnte sich genüßlich in seinem Stuhl zurück und meinte: "Das war ein wunderbares Essen, Seven. Vielen Dank."

"Ich habe mir erlaubt noch einen Nachtisch herzustellen, aber vielleicht sollten wir damit noch eine halbe Stunde warten. Nehmen Sie doch bitte auf der Couch Platz solange, ich räume nur das Geschirr ab." Doch hier waren Chakotay und Harry viel zu sehr Gentlemen, als daß sie Seven nicht geholfen hätten. Wenige Augenblicke später sah der Tisch wieder ordentlich aus und die Drei nahmen ihre Weingläser mit in den Wohnbereich und setzten sich um einen kleinen Couchtisch herum.

Chakotay fragte scherzhaft: "Werden Sie jetzt die ganze Crew nach und nach zum Essen einladen, Seven?"

"Das hatte ich nicht vor, aber ich würde mich freuen, wenn wir diesen Abend wiederholen könnten", sagte sie und trank noch einen Schluck Wein.

Harry brachte das Gespräch dann auf ein paar aktuelle Bordprobleme und bei einer kleinen Diskussion zwischen Harry und Chakotay, bei der es darum ging, wie man ein wenig mehr Abwechslung in den momentan sehr eintönigen Brückenalltag bringen konnte, stand Seven auf und brachte das Dessert. Sie hatte eine leckere Vanillecreme gezaubert, die sie ebenfalls mit kandierten Veilchenblättern dekoriert hatte.

Sofort beendeten die beiden Männer ihren Disput und aßen genüßlich den Nachtisch.

Dabei kamen sie auf das Thema Desserts zu sprechen und nach einer ganzen Weile bemerkte Chakotay doch recht erschrocken, daß es schon sehr spät geworden war. Dabei wollte er doch eigentlich noch einmal bei Kathryn vorbeischaun.

"Ich denke, wir sollten uns dann langsam verabschieden, Seven", begann er und stand auf. Harry und Seven taten es ihm gleich und dann bedankten sich die beiden Männer noch einmal herzlich für das wunderbare Essen und den unvergeßlichen Abend und versprachen, gerne wiederzukommen.

"Schlafen Sie gut, Seven", sagte Chakotay und auch Harry wünschte der Borg eine gute Nacht. Dann verließen sie das Quartier und gingen gemeinsam zum Turbolift.

"War das wirklich Seven of Nine?" fragte Harry, kaum daß sie die Tür von ihrem Quartier hinter ihnen geschlossen hatte. Chakotay konnte die Frage des jungen Ensigns durchaus verstehen, ihm erging es ähnlich. "Vielleicht wurde sie von einem fremden Wesen übernommen", theoretisierte er wild. "Ich hätte nie gedacht, daß sie so... menschlich und vor allem charmant sein kann", fügte er dann hinzu.

Der Turbolift kam und beide Männer stiegen ein. "Deck 6 und Deck 3", sagte Chakotay und der Turbolift fuhr los.

Als sie Deck 6 erreicht hatten wünschte Kim dem Commander eine gute Nacht und stieg aus. Wenige Minuten später erreichte Chakotay sein Quartier und ließ sich auf die Couch fallen. Er überlegte schon die ganze Zeit, ob er Kathryn noch stören sollte oder nicht, er war am frühen Abend ohne Abschied gegangen und wollte ihr wenigstens gerne noch eine gute Nacht wünschen. Aber falls sie schon schlief, wollte er sie auch nicht wecken. Daher beschloß er, sich einfach beim MHN noch einmal nach ihr zu erkundigen.

"Chakotay an Krankenstation."

"Sprechen Sie Commander."

"Wie geht es dem Captain?"

"Wieder gut, das Gewebe ist verheilt und sie hat noch geschlafen, als ich da war. Ich habe ihr ein leichtes Sedativum gegeben, damit sie durchschläft bis morgen früh."

Gut, daß ich vorher gefragt habe, dachte Chakotay und sagte: "Danke Doktor. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht."

"Ihnen auch, Commander." Das MHN beendete die Verbindung und Chakotay zog sich um, legte sich in sein Bett und schlief, die Gedanken auf Kathryn und den Nachmittag, schnell ein.