Kapitel 62

untersuchen

etwas genau beobachten, betrachten und so in seiner Beschaffenheit, Zusammensetzung, Gesetzmäßigkeit, Auswirkung o. Ä. genau zu erkennen suchen

Draco war noch dabei im Internet zu lesen, als er leise Schritte hinter sich hörte. Hermione war hereingekommen. Licht vom Schlafzimmer fiel durch die Tür und erhellte den Raum. Mittlerweile war die Sonne lange untergegangen und er saß im Dunkeln.

„Was machst du?", wollte sie wissen und trat neugierig näher.

„Deine Mutter meint, dass wir uns mit sadomasochistischen Praktiken beschäftigen", sagte Draco und deutete auf seinen Bildschirm, wo er gerade einen Artikel über Spanking geöffnet hatte. „Die Muggel sind schon faszinierend. Alles wird analysiert und seziert. Warum kann man es nicht einfach als sexuelle Handlung bezeichnen, solange es dem Lustgewinn und der Befriedigung dient. Alles muss definiert werden."

Hermione zögerte kurz. Ihr Augen huschten über den Bildschirm, dann blickte sie sie wieder zu Draco. Er vermochte ihren Gesichtsausdruck nicht einzuschätzen, aber er sah nicht glücklich aus.

„Manche Dinge, die auch im BDSM praktiziert werden, wurden und werden in manchen Ländern noch immer als Störung der Sexualpräferenz medizinisch behandelt ", sagte sie schließlich und klang irgendwie in die Ecke gedrängt. „Lange galt ein Ausleben seiner Neigungen als pathologisch."

Draco runzelte irritiert sie Stirn. Er wusste nicht, wie er ihren Tonfall einordnen sollte.

Er klickte den Artikel weg und zog Hermione auf seinen Schoß. „Du bist nicht krank und nicht verrückt. Keiner von uns beiden. Und was früher war, interessiert schonmal überhaupt niemanden. Selbst Muggel haben eingesehen, dass es kein Verbrechen ist, ein bisschen ausgefallenere Vorlieben zu haben."

„Ich weiß", gab sie zu. „Aber es ist eben etwas anderes in einer Familie aufzuwachsen in der über die ICD Klassifizierung von Geistesstörungen an der Kaffeetafel diskutiert wird."

Sie schien sich ziemlich unwohl zu fühlen und Draco strich ihr über den Rücken. Zeichnete ihre Wirbelsäule nach.

„Zugegeben. Ich habe den Begriff BDSM heute das erste Mal aktiv verstanden und auch, was deine Mutter gemeint hat. Und vieles, was ich gelesen habe schreckt selbst mich ab", gab er zu.

„Dich schreckt etwas ab?", fragte Hermione mit einem herausfordernden grinsen und Draco musste auch grinsen.

„Absolut. Ich habe tatsächlich auch Dinge gelesen, die ich nicht unbedingt tun will. Aber die Wahrheit ist auch, dass vieles davon mich erregt. Das ich manches selbst schon gedacht habe. Das ich es mir vorstellen kann, dass wir es ausprobieren aus reiner Neugierde. Im Gegensatz zu den Muggeln gibt es für uns einen Aspekt, den du immer bedenken musst, Myonie."

„Und der wäre?", wollte sie wissen.

„Wir sind in einer Zeitschleife. Selbst wenn etwas schief geht, können wir uns nicht verletzen. Das heißt nicht, dass ich dir über deine Grenzen hinweg weh tun will, aber die psychische Überwindung ist geringer und die Risikobereitschaft höher. Wie ein Schildzauber, der uns schützen wird, wenn wir Fehler machen."

Hermione nickte nachdenklich.

„Ich will das hier. Ich will mehr davon. Es ist absolut abartig und pervers und ich weiß, in der linearen Zeit würde ich es wahrscheinlich niemals tun. Aber ich will, dass du es hier mit mir machst. Weil allein der Gedanke daran mich vor Erregung zittern lässt. Ist das normal?"

„Wer von uns beiden war schon jemals normal, Myonie. Ich sehe das nicht als Anforderung, der ich gerecht werden muss."

„Ich will nicht verleugnen, dass wir wahrscheinlich keinen normalen langweiligen Sex haben", gab Hermione zu und verschränkte die Hände in Dracos Nacken. „Aber vielleicht ist der Begriff Sadomasochismus für mich einfach negativ vorbelastet." Sie fühlte sich einfach nicht wohl damit darüber nachzudenken einfach nicht der Norm zu entsprechen. Es war wahrscheinlich Unsinn und vergebene Liebesmüh. Sie würde nie normal sein, aber gerade jetzt hatte sie keine Kraft sich damit auseinander zu setzen.

„Aber dann solltest du nochmal überdenken, ob du dieses Halsband für mich tragen willst. In der Muggelwelt scheint es nicht so tragisch zu sein. Es ist gerade in Mode und es gibt wohl genug sie sowas tragen und sich nicht mit der Bedeutung auseinandersetzen. Aber in der Zaubererwelt steht es ziemlich deutlich dafür, dass du dich einem Mann unterwirfst. Der Zauber, für den dieses Schmuckstück steht, hat ziemlich viel mit sexueller Unterwerfung zu tun, Myonie."

Verlegen spielte Hermione mit dem silbernen Ring herum. Sie wusste ziemlich gut, wie der Zauber funktionierte. Sie hatte sich einen ganzen langen Tag im Raum der Wünsche damit beschäftigt, während Draco sie unter dem Imperius-Fluch gehalten hatte. Und wenn sie ganz ehrlich mit sich war, war das Wissen darum Teil des Spiels es zu tragen. Ohne den Kick dahinter wäre es einfach nur ein Halsband.

„Ich weiß", gab sie schließlich zu. „Es erschien mir trotzdem irgendwie passend. Vor allem der Teil mit dem Gehorchen und natürlich der mit dem Sex. Keiner wird sich daran erinnern, dass ich es getragen habe und mich deswegen meiden und verachten. Außerdem macht es dich an. Ich trage das nicht, für andere, sondern vor allem weil es dir gefällt mich so zu sehen."

Draco lachte dunkel.

„Darum geht es dir also, meine perfide kleine Hexe. Du willst mich nur verführen", warf er ihr vor und bevor Hermione es sich versah, hatte er sie am Kinn gepackt und hielt sie eisern fest.

„Wie böse von dir", tadelte er und drückte auf ihren Hintern, wo sie nur zu gut ein schmerzhaftes Ziehen spürte, als er über ihre geschundene Haut fuhr.

„Ich will dir nur gefallen", sagte sie und es war die Wahrheit. Von Draco begehrt zu werden, haltlos, hemmungslos, das war es, was sie mehr als alles andere erregte und der Grund, warum sie liebend gerne mit ihm spielte.

„Dann zieh dich aus", forderte Draco und Hermione war einen Moment überrumpelt von dem plötzlichen Befehl. Kurz zögerte sie, dann stand sie auf.

Draco musterte jede ihrer Bewegungen, als sie sich langsam das Oberteil auszog und es auf den Boden fallen ließ. Anschließend folgte die Hose, dann die Socken, BH und Höschen. Bis sie vollkommen nackt vor ihm stand. Sie trug nur noch das Halsband. Ihre braunen Locken ringelten sich über ihre schmalen Schultern bis hinunter zu ihren vollen Brüsten und umspielten die dunklen Brustwarzen. Er betrachtete ihren Bauch und die schlanke Taille, die in ein breites verlockendes Becken überging. Sein Blick wanderte über das Dreieck weicher brauner Haare in ihren Schambereich, über ihre langen Beine bis hinunter zu ihren Füßen. Ob sie wusste, wie schön sie in seinen Augen aussah? Berauschend und atemberaubend schön.

Verlegen sah Hermione auf den Boden, als sie sich seines Blickes bewusstwurde. Er versuchte jedes Detail ihres Körpers in sich aufzunehmen, wie er es im schwammigen düsteren Licht erkennen konnte. Den Rest setzte sein Geist aus den Erinnerungen an sie zusammen. Er hatte sie unzählige Male nackt gesehen und doch empfand er diesen Anblick jedes Mal wieder als eine Sensation.

Draco hatte sich nie gefragt, warum sie das tat. Warum sie ihm einfach gehorchte. Er selbst hatte all das hier initiiert. Hatte ihr angeboten, dass sie zusammen spielten. Lasterhafte, erregende und perverse Spiele und alles, was er dafür von ihr haben wollte, war das sie ihm gehorchte. Sie hatte zugestimmt. Einfach so. Er hatte es immer als normal angesehen, dass sie seinen Befehlen Folge leistete. Nicht immer sofort. Nicht immer, ohne ein bisschen widerwillig zu sein. Aber in den seltensten Fällen hatte sie bis jetzt etwas abgelehnt, was er wollte.

Vielleicht hatte er es als normal empfunden, weil die meisten mit denen er sich umgeben hatte seinen Befehlen gefolgt waren. Er war so aufgewachsen und es schien ihm immer normal. Aber sie war nicht normal. Sie war niemand der unter normalen Umständen tat, was er wollte. In der linearen Zeit, in allen Dingen, die nichts mit Sex zu tun hatten, war sie eine Frau, die immer ihren eigenen Kopf hatte. Eine kontrollsüchtige Perfektionistin. Und jetzt stand sie hier vor ihm. Vollkommen nackt und wartete darauf, was er von ihr fordern würde. Es war ihm noch nie so sehr bewusst gewesen wie in diesem Moment.

„Blas meinen Schwanz", forderte er und sah, wie sie beinah erleichtert, aus ihrer wartenden Position entlassen zu werden, vor ihm auf die Knie sank.

Draco spürte ihre sanften Hände, wie sie seinen Gürtel öffneten und danach seine Hose. Fasziniert betrachtete er das hübsche Mädchen und sie war ein absolutes Rätsel für ihn. Seufzend ließ er den Kopf nach hinten sinken, als sich ihre Lippen um seinen Schwanz schlossen.

Entspannt ließ er sich zurücksinken und genoss ihre Zuwendung. Es machte jetzt keinen Sinn darüber nachzudenken. Es war wahrscheinlich ein genauso kopfzerbrechendes Unterfangen darüber nachzudenken, ob er darauf stand sie zu befehligen oder ob er einfach nur genoss, dass genau das geschah, was er wollte und ob es genauso gut wäre, ohne dass er es ihr befohlen hätte. Der Gedanke bereitete ihm nur Kopfschmerzen.

Hermiones Zunge umspielte Dracos Eichel und glücklich lauschte sie seinem genießerischen Seufzen. Sie mochte es hier zu knien. Direkt zwischen seinen Beinen und einfach an nichts denken zu müssen als an seinen Schwanz der sich gerade freudig fordernd in ihren Mund schob. Genüsslich saugte sie an ihm, pumpte seinen dicken Schaft in ihrer Hand und spürte, wie sie einfach abschaltete. Wenn sie hier kniete, dann brauchte sie nicht über ihre Mutter nachdenken oder William oder über perverse abartige Sexzauber, die sie anmachten. Dann saß sie einfach nur hier. Im dunklen Büroraum eines Luxushotels. Licht fiel durch die offene Schlafzimmertür und sie lutschte an dem Penis des Mannes, den sie liebte. Es machte das Leben einfach. Schrumpfte ihre Probleme auf einen einzigen Nenner zusammen und das war, ob er kommen würde, bevor ihr der Kiefer wehtat. Das war ein einfaches Problem. Denn ein schmerzender Kiefer war kein Hindernis einfach weiterzumachen.

Die Finger ihrer rechten Hand fuhren zwischen ihre Beine und sie begann sich selbst zu streicheln, während sie einen Penis immer schneller in ihren Mund gleiten ließ. Sie war ganz versunken in ihr tun, sodass sie erschrocken zusammenfuhr, als Draco plötzlich seine Hand auf ihren Kopf legte. Es war kein fester Druck, doch eigentlich tat er es nicht. Seit sie ihm erklärt hatte, dass sie besser mit seinem großen Penis zurechtkam, wenn er sie nicht führte, hatte er es immer unterlassen ihren Kopf anzufassen, wenn sie ihm einen blies. Irritiert sah sie hoch und begegnete Dracos missbilligendem Blick.

„Ich verbiete dir dich anzufassen, wenn du mich befriedigst, Myonie. Du darfst es nur tun, wenn ich es dir ausdrücklich erlaube. Verstanden?"

Sie stieß einen enttäuschten Laut aus und löste sich von ihm. „Aber ich mache das gerne", protestierte sie und Dracos düsteres Lächeln verhieß nichts Gutes.

„Ich mag es zu sehen, wie du dich vor Erregung windest. Du wirst deinen Orgasmus bekommen. Aber zu meinen Konditionen."

Hermione schluckte und nickte. Es war sowieso viel besser von ihm zum Kommen gebracht zu werden, als wenn sie es selbst tat. Das Warten hatte sich bis jetzt immer gelohnt.

Sie führte ihre Finger zu ihrem Mund und leckte ihre Schamflüssigkeit ab, bevor sie noch etwas näher rutschte und sich wieder mit Dracos steil aufgerichteter Erektion beschäftigte.

Es dauerte. Es dauerte heute länger als sonst, denn er schien sie zu brauchen, um den Kopf freizubekommen, aber letztlich spürte sie das Zittern das durch seinen Körper pulsierte und wie er seinen Samen in ihren Mund pumpte. Sie hielt still, genoss kurz seinen Geschmack auf ihrer Zunge und wie er immer mehr von seinem Sperma in ihr ablud. Sie schluckte, leckte seinen Penis sauber und sah dann zu ihm auf. Draco hatte den Kopf nach hinten gelegt und sich entspannt zurückgelehnt. Glücklich musste sie lächeln, als sie seinen Penis sanft zurück in seine Hose schob und ihn wieder anzog. Sie spürte Dracos Blick auf sich als sie fertig war.

„Danke", sagte er und berührte ihren Kopf. Es fühlte sich irgendwie seltsam an. Unwillkürlich musste sie lächeln.

„Jetzt steh auf und setzt dich auf den Schreibtisch", forderte er und Hermione fühlte sich etwas unbehaglich, als sie auf dem Schreibtisch Platz nahm. Sie spürte nur zu genau wie es etwas kühl um ihre Vulva herum war. Sie war feucht und die Schamflüssigkeit war bereits an ihren Schenkeln heruntergelaufen.

Nur zu gut war ihr Dracos musternder Blick bewusst, als sie sich etwas verlegen auf den Schreibtisch setzte. Dann trat er nah vor sie und einen Moment glaube Hermione er würde sie berühren, doch er griff an ihr vorbei, um die Schreibtischlampe anzumachen. Das helle weiße Licht blendete und beleuchtete ihren Körper. Es war unangenehm hell gegenüber der schemenhaften Dunkelheit des Raumes und einen Moment fühlte sie sich wie auf einem Präsentierteller.

Hermione bemerkte, wie Draco sich über sie beugte und ihre rechte Brust in die Hand nahm. Er hielt sie zwischen Daumen und Zeigefinger nach oben und musterte ihre Brustwarze. Sachte stieß er mit dem Finger dagegen und sie zog die Luft ein. Es schmerzte etwas, da sie noch immer ziemlich geschunden war von dem Sex am Morgen. Irritiert bemerkte sie wie Draco sich wieder von ihr abwandte und zu einem Hefter griff, der hinter ihr lag. Verwirrt beobachtete sie ihn wie er darin las.

„Was ist das?", wollte sie wissen. Draco sah auf und musterte sie einen Moment.

„Dein Untersuchungsbericht", sagte er schlicht und zeigte ihr den Inhalt der Mappe. Auf der ersten Seite war die Kopie ihrer heutigen Untersuchung zu lesen.

„Woher hast du das?", fragte sie fassungslos und vergas einen Moment, dass sie nackt vor ihm saß.

„Von deiner Mutter. Sie wollte, dass ich mir bewusst werde, was ich mit deinem Körper anstelle."

„Wir haben nichts falsch gemacht! Lass dir das bloß nicht einreden!", braus sie auf. Sie würde nicht zulassen das ihre Mutter Draco ein schlechtes Gewissen machte, nur weil ihr die Art wie sie Sex hatten nicht gefiel. Sie hatte kein Recht dazu.

„Ich sehe es genauso", sagte Draco leichthin und zog ein Blatt aus dem Ordner. Es war ein Foto von ihrer Brust.

„Läsion, Mamille, dexter, lateral wurde hier vermerkt", sagte Draco und schloss die Akte, um sie zur Seite zu legen.

„Das bedeutet du hast eine Abschürfung an deinem bezaubernden, kleinen, rechten Nippel", fügte er hinzu und stupste ihren Nippel leicht mit dem Finger an. Er war bereits Hart und Hermione hatte den Eindruck er zog sich unter dem leichten Schmerz noch etwas mehr zusammen.

„Es ist nicht schlimm wiegelte sie ab." Doch Draco schien es nicht zu kümmern.

„Siehst du genau hier. An der Außenseite", fuhr Draco unbeirrt fort und drückte ihre harte Brustwarze mit dem Finger sanft nach links. „Da habe ich wohl ziemlich hart zugebissen. Sag mir, was hast du dabei empfunden als ich dir in den Nippel gebissen habe."

Hermione spürte das sanfte Ziehen der kleinen Verletzung und beobachtete Draco der mit seinem Gesicht darüber verharrte und sie im hellen Licht der Schreibtischlampe begutachtete.

„Es hat weh getan und es hat mich erregt", antwortete sie wahrheitsgemäß. „Ich war mir nicht sicher, ob ich mir wünschen soll, dass du sofort aufhören sollst oder niemals. Dann habe ich einfach gedacht, dass es egal ist und dass ich dich einfach mit mir machen lasse, was du möchtest."

Draco lachte leise in sich hinein.

„Ich liebe deine Brüste, Myonie. Ich glaube das ist kein Geheimnis", sagte er und hob ihre Brust etwas an. „Ich kann mich stundenlang mit ihnen Vergnügen und sie niemals genug reizen. Ich habe in mein kleines reizendes Spielzeug gebissen und getestet wie viel du aushältst, wann du protestierst. Die Macht, die ich dabei über dich habe, hat mich wahnsinnig an gemacht."

Hermione spürte seinen Atem auf ihrer Haut und nachdem er fertig war mit sprechen, stülpte er seinen Mund über ihre Brustwarze und den ganzen Warzenvorhof und begann daran zu saugen. Überrascht stöhnte sie auf. Erregender beißender Schmerz schoss von der Verletzung durch ihren Körper.

Draco saugte an ihrer Brust, bis sie sich an ihm festhalten musste, um nicht nach hinten umzufallen. Er schnalzte einmal mit der Zunge dagegen als er sie entließ. Es fühlte sich kalt an ohne seinen heißen Mund an ihrer Haut.

„Bei der zweiten habe ich es wohl besser gemacht", fuhr Draco fort und nahm die zweite Brustwarze in Augenschein. Er drehte und wendete sie und sie reckte sich ihm vorwitzig entgegen. Hermione wusste nicht so recht, was sie mit seinem Verhalten anfangen sollte, aber dass er so intensiv ihre Brüste inspizierte sorgte dafür, dass ihr Körper sich erregt zusammenzog.

„Ich weiß nicht welche mir besser gefällt", sagte Draco schließlich, nachdem er mit ihrer zweiten Brustwarze fertig war. „Die geschundene oder die heile. Sie sind beide entzückend."

Er grinste sie breit an und Hermione grinste zurück. Sie musste sich wahrscheinlich keine Sorgen machen, dass Draco ein schlechtes Gewissen davon bekam, wenn sie Verletzungen nach dem Sex hatte. Sein Ego war dafür einfach zu groß.

„So eine Verletzung heilt wieder. Das ist nichts schlimmes", sagte Hermione und Draco richtete sich wieder auf und griff nach der Akte, um das Foto von ihrer Brust hineinzulegen.

„Das sehe ich auch so", sagte er und blätterte in dem Hefter. „Trotzdem ist es nicht verkehrt sich anzusehen, von welchen Handlungen du Spuren zurückbehalten hast."

„Macht dich das an?", fragte Hermione belustigt und erntete ein Grinsen seitens Draco. Wenn sie ihn nicht so gut gekannt hätte, dann könnte sie meinen, dass es fast etwas verlegen war.

„Du meinst die Spuren meiner Handlungen auf deinem Körper zu sehen? Zu wissen, dass du es genießt sie zu tragen und immer, immer wieder daran erinnert wirst, dass ich es war, der dich unterworfen hat?", fragte er nach und jetzt war es an Hermione etwas verlegen zu werden. Er hielt kurz inne und als sie es nicht kommentierte fügte er hinzu: „Natürlich macht es mich an."

Noch bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, zog er ein weiteres Blatt aus dem Ordner.

„Mach die meine Breit", sagte er in einem beiläufigen Ton, während er angestrengt das Blatt musterte.

Hermione atmete zittrig ein, als sie etwas weiter auf den Tisch rutschte und nervös die Beine für ihn spreizte. Sie stellte sie rechts und links auf der Tischkante auf und musste sich nach hinten lehnen, um ihm freien Blick auf ihre Vagina zu ermöglichen.

Draco blickte von dem Blatt hoch und ein anerkennendes Lächeln zierte seine Lippen. Glücklich, aber verlegen biss sich Hermione auf die Unterlippe. Es war schon eine verdammt entblößende Position. Zudem musste er sehen, wie feucht sie war.

„Ich sollte froh sein, dass hier nichts von einer Läsion der Labium inferius oris steht, so oft wie du auf deine arme Unterlippe beißt, Myonie", tadelte er belustigt und fuhr mit dem Daumen über ihren Mund. Daraufhin musste Hermione lächeln.

„Wäre dort eine Läsion, wäre es ganz sicher deine Schuld", teilte sie ihm mit und Draco grinste ziemlich zufrieden.

„Damit könnte ich leben, meine Süße und jetzt halt still."

Draco ging vor ihr auf die Knie, damit er mit seinem Gesicht auf Höhe ihres Genitalbereichs war. Hermione erhaschte einen Blick auf ein Blatt, das mit vielen Stichpunkten versehen war.

Vorsichtig fuhr er mit einem Finger zwischen ihre Schamlippen und sie genoss seine Berührung. Genoss wie er sich vorsichtig vortastete, bis er einen Finger in sie schob.

„Tut das weh?", wollte er wissen und tastete ihr inneres ab.

„Nein", antwortete sie und versuchte ihren Atem unter Kontrolle zu bringen. Draco tastete weiter, schob mehr Finger in sie und Hermione konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken.

„Du wirkst nicht so, als hättest du innere Hämatome", stellte Draco belustigt fest und bewegte seine Finger schmatzend in ihrer Vagina. Hermione lehnte sich stöhnend weiter nach hinten und drängte ihm ihren Unterleib entgegen.

„Das ist eher normal", teilte sie ihm mit und genoss seine Liebkosungen.

„Warum", wollte Draco interessiert wissen und unterließ es seine Finger weiter zu bewegen. Unzufrieden sah sie zu ihm und er stand auf, ohne seine Finger aus ihr zu entfernen.

„Nach dem Sex habe ich oft leichte Unterleibsschmerzen. Schmerzen ist übertrieben. Es ist eher ein Drücken. Das ist vollkommen normal bei hartem Sex und es ist auch nichts Ungewöhnliches. Es schadet mir nicht und ich bin sicher nicht die einzige Frau, die sowas hat. Da dürften die Bissspuren an meinen Brustwarzen und die Schlagspuren auf meinen Körper ungewöhnlicher sein."

Draco sah tatsächlich überrascht aus und Hermione musste belustigt schnaubten.

„Es ist nicht gerade so, dass du einen kurzen Penis hast", fügte sie hinzu. „Ich glaube darüber sind wir uns beide einig. Es ist anatomisch also auch gar nicht möglich, dass du in mich eindringst und nicht gegen meinen Muttermund stößt. Und egal wie wir Sex haben, Draco. Du bist einfach nicht zurückhaltend. Das würde ich auch gar nicht wollen, denn dann wäre der Sex scheiße."

Jetzt lachte auch Draco.

„Ich wusste schon immer, dass du nur meinen Schwanz willst."

„Wenn ich deinen Schwanz nehme, hängt der Rest mit dran. Ich sehe das Problem nicht", erwiderte sie und Draco beugte sich lachend vor, um sie zu küssen.

Fast zärtlich strichen seine Lippen über ihre. Seine Finger bewegten sich wieder in ihr und ihr entkam ein leises glückliches Seufzen. Draco nutzte den Moment schamlos aus und drang mit seiner Zunge in ihren Mund ein. Intensivierte den Kuss. Bewegte seine Finger schneller in ihr, bis sie erregt gegen seinen Mund stöhnte. Dann ließ er von ihr ab.

„Leck mal meine Finger sauber, Myonie", sagte er und hielt ihr seine Hand hin.

„Willst du nicht noch ein bisschen weitermachen?", fragte sie bedauernd und ließ etwas ihre Hüfte kreisen.

„Ich wollte erst noch die Liste aus dem Krankenhaus durchgehen. Aber du läufst so aus, dass ich alles vollschmiere. Die arme Putzfrau morgen früh wird sowieso schon so viel Arbeit mit deinem Saft haben. Wir sollen ihr doch die Arbeit nicht noch erschweren."

Fassungslos sah Hermione in Dracos abgeklärtes Gesicht, dann dachte sie an die ganze Schamflüssigkeit, die ihr gerade zwischen die Poritze lief und sich wahrscheinlich auf dem Tisch verteilte.

„Wir nehmen morgen ein anderes Hotel", entschied sie, doch Draco grinste sie nur böse an.

„Ich habe für den ganzen Zyklus gebucht", teilte er ihr mit.

„Dann putze ich es halt weg. Das ist ein einfacher Zauber", sagte Hermione und Draco hob ihr Kinn an, damit sie sein diebisches Vergnügen sah. „Das verbiete ich dir. Du darfst dich ruhig morgen fragen, was sich die Putzfrau gedacht hat, als sie diesen Schreibtisch gesäubert hat, von dem nun bald deine Schamflüssigkeit auf den schönen Teppich tropft."

Draco hielt gerade lange genug inne, um zu sehen, wie Hermione mit ihrer Scham kämpfte, dann fügte er hinzu. „Und jetzt leck meine Finger sauber."

Geschlagen beugte sie sich etwas vor und nahm seinen Mittelfinger in den Mund. Sie saugte sanft daran und Draco genoss es sie dabei zu beobachten. Wie sie die Augen geschlossen hatte und sich ganz auf seinen Finger in ihrem Mund konzentrierte. Ihn so sanft umspielte, wie sie es immer mit seinem Penis tat. Irgendwann war sie fertig und Draco nahm die Hand weg. Er blätterte durch die Akte und holte mehrere Bilder mit Schlagspuren heraus.

„Leg dich mit dem Bauch über den Schreibtisch. Ich muss mir deinen Hintern ansehen", befahl er und las sich die Anmerkungen zu den Verletzungen durch. Verwandlung war nie eines seiner Lieblingsfächer gewesen und er hatte nur ein Ohnegleichen geschafft, weil ihn sein Vater angetrieben hatte. Trotzdem war er gerade ziemlich froh über den Anatomieunterricht.

Mit einem leichten murren kletterte Hermione umständlich vom Tisch. Sie schien sich besonders lange Zeit zu lassen und Draco gab ihr einen Klaps auf den Hintern, da er einfach zu verlockend vor ihm wackelte.

„Wenn du meinen armen Hintern weiter schlägst, dann kannst du doch die alten von den neuen Verletzungen gar nicht unterscheiden", jammerte Hermione frustriert und Draco schlug belustigt noch etwas härter zu. Sofort spannte sie sie etwas an und er hörte, wie sie kurz die Luft anhielt.

„Auf den Tisch mit dir", forderte er belustigt und stellte sich hinter sie, als sie sich mit dem Bauch auf den Tisch legte und ihm ihre Kehrseite zuwandte. Sie legte ihren Kopf auf ihren Verschränken Armen ab.

„Warum machst du das überhaupt?", nörgelte sie und Draco ließ seine Hände zu ihrer Hüfte fahren, um sie ein bisschen besser zu positionieren.

„Neugierde", sagte er schlicht und es war die Wahrheit. Er wollte einfach sehen, wie sehr die kalte rationale Wahrnehmung einer medizinischen Befundaufnahme von seiner subjektiven Wahrnehmung von gutem Sex abwich. Keine der Verletzungen, die er bis jetzt gesehen hatte, war auch nur annähernd so schlimm wie ein medizinischer Bericht vermuten ließ und doch hatte er einfach keine Ahnung gehabt, dass sie oft Beschwerden davon hatte das sie Sex hatten. Sie hatte es ein oder zwei Mal angemerkt, wenn er besonders hart gewesen war. Aber das war alles gewesen. Er hatte keine Ahnung gehabt, dass es fast schon normal für sie war und jetzt fragte er sich, was er noch alles nicht über ihren Körper wusste.

Er schlief mit dieser Frau seit mehr als hundert Zyklen und doch hatte er so verdammt wenig Ahnung. Aber er wollte sie verstehen. Sie begreifen. Jede kleinste Reaktion. Jedes Stöhnen interpretieren können. Alles an ihr kontrollieren können. Sie besser verstehen als sie sich selbst verstand. Es war ein Gedanke, der ihm einen heißen erregenden Schauer über den Rücken jagte.

Vorsichtig tastete er über ihren Hintern. Betrachtete die eine Verletzung, die ihm besonders aufgefallen war. Sie war nicht direkt auf ihrem Hintern. Sondern etwas tiefer auf ihrem Unterschenkel. Er hatte sie mit dem verhärteten Ende des Seils verursacht und es war nicht komplett Absicht gewesen. Er hatte sich einfach mit der Länge des Seils verschätzt. Vorsichtig untersuchte er die Haut die leicht aufgeplatzt war. Nichts, was ein einfacher Zauber nicht sofort heilen würde und selbst die Zeit würde es problemlos heilen, wenn sie nicht in einer Zeitschleife wären. Trotzdem ärgerte er sich etwas über sich selbst, da es nicht komplett Absicht gewesen war. Es hätte ihm besser gefallen, wenn er es so geplant hätte.

Nachdenklich betrachtete er das Bild das sich im bot. Die meisten Striemen waren schon deutlich blasser geworden. Ein paar würden wahrscheinlich blaue Flecken geben, wenn der nächste Zyklus sie nicht ohnehin zerstören würde. Sanft streichelte über eine besonders lange geschwollene Erhebung und Hermione zog scharf die Luft ein. Leise lächelte er in sich hinein. Sie war schon wahnsinnig süß.