5. Weckdienst
Ich konnte es nicht glauben, hatte ich meinen Vater gerade wirklich gefragt, ob ich schwanger war? Gott, wie konnte mir das nur passieren? Wie konnte mir nur diese Frage rausrutschen? Ich sollte darüber nachdenken, was ich sage, bevor ich es sage! Das war so peinlich! Ich glaube, ich kann ihm nie wieder ins Gesicht sehen! Ich lief tomatenrot an, so fühlte es sich zumindest an. Verlegen versteckte ich mein Gesicht in meinen Händen und lehnte mich grummelnd in mein Kissen zurück. Meine Handflächen fühlten sich auf meinen erhitzten Wangen angenehm kühl an.
Ich lies meine Hände in den Schoß fallen, als die Wärme in meinen Wangen langsam nachließ und blickte aus dem Fenster. Es hatte inzwischen angefangen zu regnen. Warum musste mir so etwas passieren? Warum musste ich mein Gedächtnis verlieren? Was für peinliche Situationen erwarteten mich noch? Tief in Gedanken versunken beobachtete ich die Regentropfen, die an die Fensterscheibe prasselten. Über die Betrachtung der einzelnen Regentropfen, die wie Tränen an der Scheibe herab liefen, schlief ich wieder ein.
Als ich wieder aufwachte, hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden. Verwirrt blickte ich auf und sah Edward an der Wand neben der Tür lehnen. Als er bemerkte, dass ich wach war, lächelte er mich an und ich lächelte schlaftrunken zurück. Sein Anblick erinnerte mich an die Frage, die ich Charlie gestellt hatte und das Blut schoss mir wieder in die Wangen. Edwards Lächeln wurde breiter, er stieß sich von der Wand ab und kam langsam auf mich zu. Als er die Seite meines Bettes erreicht hatte, wirkte er auf einmal unschlüssig, als wenn er nicht genau wüsste, wie er sich verhalten sollte. Sein Blick wanderte zwischen mir und dem Stuhl der neben ihm stand hin und her.
Als ich mich leicht zum ihm vorbeugte, schien er eine Entscheidung zu treffen. Er nahm mein Gesicht in seine schlanken Hände und hob es leicht an, während er sich zu mir herabbeugte. Wenige Zentimeter vor mir hielt er inne und sah mir lange und tief in die Augen. Was immer er in meinen Augen sah, es brachte ihn dazu seinen Mund zu diesem herrliche schiefen Lächeln zu formen und sich weiter vorzulehnen. Währen er den Abstand zwischen unseren Lippen quälend langsam verringerte, traf sein Atem auf mein Gesicht und ich atmete seinen Duft tief ein. Meine Augen schossen sich langsam, wie von einer fremden Kraft gelenkt, und ich hob mein Kinn weiter an, um ihm entgegen zu kommen.
Und dann lag sein Mund endlich auf meinen! Das Gefühl war einfach unbeschreiblich, seine perfekt geformten Lippen waren fest und kühl und trotzdem sanft. Zuerst lagen sie nur bewegungslos auf meinen, als wenn er mir die Möglichkeit geben wollte zurück zu weichen. Als ich mich nicht rührte, fing er an seinen Mund langsam über meinem zu bewegen, er strich mir mit seinen Lippen sanft von einem Mundwinkel zum anderen und wieder zurück. Die Berührungen waren nur ganz leicht, als wenn eine Feder über meine Lippen streichen würde.
Da ich immer noch nicht zurück wich, wurden seine Berührungen mutiger. Er lies seine Hände langsam von meinen Wangen, über meinen Hals, zu meinen Schultern wandern. Seine Fingerspitzen, die über meine Haut glitten, waren wie Schmetterlingsflügel, kaum zu erahnen. Mir kam es allerdings so vor, als wenn sie brennende Spuren hinterlassen würden. Ich fing Feuer! Je weiter seine Hände wanderten, umso wärmer wurde mir. Seine linke Hand lag mittlerweile in meinem Nacken und sein Daumen strich mir in kleinen Kreisen über Senke unter meinem Ohr. Seine rechte Hand strich über meinen linken Oberarm, die langsamen auf und abwärts Bewegungen seiner Finger bereiteten mir kleine Schauer. Bei jeder Abwärtsbewegung wanderte seine Hand tiefer, bis sie schließlich Höhe meines Ellenbogens, in Richtung Taille abdriftet und dort liegen blieb.
Er hielt erneut inne und zog sich leicht zurück. Ich schlug meine Augen auf und sah ihn an, verwundert bemerkte ich, dass sich meine Hände selbstständig gemacht hatten und nun in die Vorderseite seines Hemdes gekrallt waren. Wann hatte ich mich den bewegt? Wann hatte er sich bewegt? Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass er sich auf die Bettkante gesetzt hatte. Unsere Oberkörper waren genau wie unsere Lippen nur Zentimeter von einander entfernt. Mein Herz schlug schneller als normal und mein Atem beschleunigte sich, als mein Blick seinem begegnete.
Ich tauchte in den Tiefen seiner topasfarbenden Augen ab. In diesem Moment war ich keines klaren Gedankens mehr fähig. Mein ganzer Körper schrie nach mehr, meine Lippen prickelten in Erwartung eines richtigen Kusses. Als ich meinen Blick auf seinen Mund senke, beschleunigte sich auch Edwards Atem und er schloss die Augen, als er sich langsam wieder vorbeugte. Als sich unsere Lippen trafen, setzte er wieder nur federleichte Küsse auf meine Mund und meine Mundwinkel.
In dem Moment als ich dachte, endgültig den Verstand zu verlieren, drückte er seine Lippen zum ersten Mal fester auf meine. Abermals hielt er inne, wie um zu prüfen, ob er zu weit gegangen war. Diesmal drücke ich ihm einen kurzen festen Kuss auf den Mund. Dann ging alles ganz schnell, plötzlich war ich an seine Brust gedrückt, die Hand die eben noch auf meiner Taille gelegen hatte, fuhr rastlos über meinen Rücken. Meine Hände wühlten sich in seine Haare, um ihn noch näher an meine Lippen zu ziehen.
Als er mit seiner Zunge die Konturen meiner Unterlippe nachzog, stocke mir der Atem und mein Herzschlag setzte aus. Nach einem kurzen Moment der Stille setze er mit doppelter Geschwindigkeit wieder ein. Mir wurde schummrig zumute und das Blut rauschte in meinen Ohren. Edward löste seinen Mund von meinem und wisperte „Atmen nicht vergessen, mein Herz!". Ich versuchte keuchend Sauerstoff in meine Lungen zu saugen.
Edwards Lippen verzogen sich an meiner Haut zu einem Grinsen, während er einen Kuss direkt unter mein Ohr setzte. Ich spürte wie sich mein schwirrender Kopf mit jedem meiner heftigen Atemzüge beruhigte. Als seine Lippen allerdings weiter an meinem Hals hinabwanderten, verwandelte sich mein Nacken in Gummi und war nicht mehr in der Lage, das Gewicht meines Kopfes zu tragen. Er kippte mir einfach nach hinten weg und wurde nur noch von Edwards Hand, die an meinem Hinterkopf lag, gehalten. Meine Hände lösten sich aus seinen Haaren und kamen auf seinen Schultern zu liegen, während ich von der Hand die auf meinem Rucken lag, weiterhin fest an seine Brust gedrückt wurde. Das Gefühl seiner Lippen und seiner Zunge, die über meine Haut wanderten brachte mich langsam, aber sicher um den Verstand. Als er meine Halsbeuge küsste, entfuhr mir ein lustvolles Stöhnen.
Das brachte ihn dazu, sich etwas von mir zu lösen. „Liebes, du solltest dich ein wenig zusammenreißen! Was sollen die Leute von uns denke?" Seine Lippen schwebten, während er sprach, so dicht über meiner Haut, dass jedes Wort als geisterhafte Berührung zu spüren war. Seine leise Stimme klang ein wenig belegt und er atmete heftig, schien aber unfähig sich weiter von mir zu lösen. Während sich seine Lippen wieder über meine Halsbeuge hermachten, stammelte ich das Erste was mir in den Sinn kam. „Sie … sie würden … denken, dass … wir … uns … wie … jedes … frisch … verheiratete … Paar … benehmen!" Meine Stimme klang heiser, als ich die Worte unter abgehakten Atemzügen hervorstieß.
Diesmal erstarten seine Lippen auf meiner Haut, sein gesamter Körper war von einem Moment zum anderen steif und bewegungslos wie eine Statue. Langsam löste er sich von mir und sah mir forschend ins Gesicht. Meine Arme rutschten von seinen Schultern, während er sich weiter von mir zurückzog. Sein Gesicht verriet nicht eine Emotion. Während wir beide langsam wieder zu Atem kamen, wich er meinem Blick aus und sah auf die Bettdecke. "Du weißt es also?" Seine ruhige Stimme entsprach seinem ausdruckslosen Gesicht. „Ja!" „Von Charlie?" Als von meinem Vater die Rede war, stieg mir wieder die verräterische Röte in die Wangen. „Nein! Schwester Lilly, die mir mein Frühstück gebracht hat, war sehr informativ." „Ah, das hätte ich mir eigentlich denken können!" Während unserer geflüsterten Unterhaltung sackten seine Schultern immer mehr ab. Er sah so verloren aus, dass es mir einen Stich versetzte.
Ich räusperte mich und fuhr mit festerer Stimme fort. „Sie hat mir allerdings nur bestätigt, was ich ohnehin schon vermutete hatte!". Das brachte ihn dazu, überrascht aufzusehen, in seinen Augen war die Neugier deutlich zu sehen. Ich wackelte mit meiner linken Hand und erklärte ihm schmunzelnd „Die hier sind ja wohl kaum zu übersehen!". Ein leichtes Lächeln erschien auf seinem Gesicht und er fing meine Hand ein und malte mit seinem Daumen Muster auf meinen Handrücken. „Das erklärt aber nicht, wie du ausgerechnet auf mich als möglichen Kandidaten kommst?" fragte er mit unüberhörbarer Belustigung in der Stimme. „Ach, ich weiß auch nicht! Du warst der erste, der mir da in den Sinn kam und außerdem hatte ich da so ein Gefühl!" erklärte ich ihm Schulter zuckend.
„Kann es sein, dass dein zweiter Vorname Anthony lautet?" Diese Frage schien ihn zu verwirren und er starrte mich einen Moment nur völlig verblüfft an, bevor sich ein strahlendes Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitetet und seine Augen anfingen zu leuchten. Ehe ich mich versah, war ich wieder an seine Brust gedrückt und seine Lippen lagen auf meinen. Nach einer kleinen Ewigkeit löste er sich wieder von meinem Mund, um kleine Küsse auf meine Stirn und mein Haar zu setzen. Ich lehnte atemlos meine Stirn an seine Schulter während er mir leise ins Ohr lachte „Bella, ich wüsste wirklich gerne, was hinter deiner hübschen Stirn vorgeht! Deine Gedanken sind so unvorhersehbar!". „Oh, ich bin sicher, dass würdest du gerne! Aber wir wissen ja beide, dass das nicht möglich ist! Worüber ich, ehrlich gesagt, ganz froh bin!" erklärte ich ihm bestimmt, bevor ich leise seufzte und ihn mit verunsicherter Stimme fragte „Hättest Du es mir gesagt?".
Edward lehnte sich zurück, um mir ins Gesicht blicken zu können. „Ja! Aber ich hatte ehrlich gesagt Angst vor deiner Reaktion." Er blickte mich ernst an, Unsicherheit in seinen Augen. Sein Anblick brachte mich zum Kichern. Je weiter ich lachte, umso frustrierter wurde sein Gesichtsausdruck. Ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen. „Ich weiß gar nicht, was daran so lustig ist!" grummelte er schließlich. Japsend lehnte ich mich in mein Kissen zurück „Tut mir leid! Es ist nur der Gedanke, dass ich dich nicht wollen könnte … Das ist einfach lächerlich. Ich würde dich immer wollen! Als ich gestern wach wurde, wusste ich eines mit hundertprozentiger Sicherheit: Dass wir zusammen gehören! Ich mag zwar im Moment nicht so genau wissen, was alles in meinem Kopf gespeichert ist, aber Gefühle funktionieren ja nicht ausschließlich über den Kopf, oder?"
Meine Antwort zauberte dieses atemberaubende, schiefe Lächeln auf seine Lippen und einen liebevollen Ausdruck in seine Augen. „Ich habe dich gar nicht verdient! Ich liebe dich!" Er beugte sich vor und gab mir einen sanften Kuss. Ein kurzes Klopfen an meiner Zimmertür lies uns auseinander fahren. Die mir schon bekannte Schwester stürmte ins Zimmer, mit einem Grinsen im Gesicht und einem Kühlpack in der Hand. „Lasst euch von mir nicht stören!" Während sie den Eisbeutel auf meinem Knie austauschte, zwinkerte sie mir zu und verschwand anschließend wieder. Wir starrte ihr nach, ich verlegen und rot angelaufen, Edward mit einem ungläubigen Gesichtsausdruck.
Als er meine roten Wangen sah, verwandelte sich sein Ausdruck von ungläubig in neugierig. „Gibt es da etwas, das ich wissen sollte?" Er schaffte es nicht ganz, den Humor aus seiner Stimme zu verbannen. Statt zu antworten, lief ich noch dunkler an und wich seinem Blick aus. Seine Hand schmiege sich sanft um mein Kinn und drehe meinen Kopf in seine Richtung, so dass ich seinem Blick begegnen musste. „Bitte, Bella, sag mir, was du denkst!" Ich sah in seine Augen und schlucke, bevor ich „Das ist zu peinlich!" murmelte. Seine Augen glühten jetzt förmlich und sein Duft umnebelte meine Sinne. „Bitte, Bella! Du kannst mir alles sagen!" Während er sprach, traf mich die nächste Welles seines süßen Atems.
Sagen, was sollte ich ihm denn sagen, worüber haben wir überhaupt gesprochen? Ich war verwirrt und blicke ihm nur sprachlos in seine goldenen Augen. Was war das nur für eine ungewöhnliche Augenfarbe. „Bella?" „Hm?" „Warum bist du so rot geworden? Bitte, ich muss es wissen!" ich versuchte dem Sog seiner Augen zu entkommen, als sein nächster Atemzug auf mein Gesicht traf. „Bitte!" Ich blinzelte verwirrt und ohne dass ich mich bewusst dazu entschlossen hätte hörte ich mich seine Frage beantworten. „Sie glaubt, dass ich mit dir einen guten Fang gemacht habe und hat Charlie zu seinen zukünftigen Enkelkindern gratuliert!"
Kichernd entließ er mich aus seinem hypnotischen Blick. „Das erklärt auch, warum Charlie vorhin so einen verwirrten Eindruck gemacht hat!" Immer noch etwas benommen, machte ich den Fehler, leise „Nicht ganz." vor mich hin zu murmeln. Er richtete seine Hypnoseaugen wieder auf mich, diesmal knickte ich schneller ein. „Ich habe ihn gefragt … mir ist die Frage rausgerutscht … ich habe gar nicht richtig nachgedacht …" „Bella?" „Ja?" „Was hast du ihn gefragt?" „Obichschwangerbin!" ´Die Worte kamen so schnell aus meinem Mund geflogen, dass ich hoffte, er hätte sie nicht verstanden. Zu meinem Bedauern hatte er sie verstanden, er sah mich einen Moment ungläubig an und brach dann in schallendes Gelächter aus.
Ich lief tiefrot an und drehte meinen Kopf Richtung Fenster. Das war noch peinlicher als Charlie die Frage überhaupt gestellt zu haben. Edward steigert sich regelrecht in einen hysterischen Anfall, er lachte so heftig, dass das ganze Bett wackelte. Beleidigt verschränkte ich die Arme vor meiner Brust und starrte ihn wütend an, bis er sich halbwegs wieder eingekriegt hatte. „Das ist nicht lustig!" Ich zischte ihn förmlich an. Immer noch leise vor sich hinlachend nahm er mich in den Arm und drückte mir einen Kuss auf die Lippen „Liebes, sei nicht sauer auf mich! Das ist lustig! Ich weiß, das ist dir peinlich, aber ich frage mich schon wie du überhaupt auf diese Idee gekommen bist!" erklärte er mir immer noch leise glucksend.
Die Worte sprudelten nur so aus mir heraus, wie viel Schlimmer konnte es jetzt noch werden? „Die Schwester hat erzählt, dass die ganze Stadt darüber spricht, dass wir so früh geheiratet haben und dann erwähnte sie Charlie gegenüber auch noch Enkelkinder. Ich meine … was hättest du an meiner Stelle gedacht? In unserem Alter heiratet man nur, wenn man blöd oder schwanger ist. Wobei man ganz schön blöd sein muss, um in dem Alter überhaupt ein Kind zu bekommen!" Schnaufend atmet ich aus und blickte auf die Bettdecke, meine Wut hatte mit jedem meiner Worte abgenommen und hatte sich in Rauch aufgelöst.
Jetzt lachte er schon wieder. „Bella, sieh mich an!" Widerwillig und mit tränenden Augen blicke ich auf. Ich erwartete einen belustigten Ausdruck in seinem Gesicht vorzufinden, er sah mich aber mit glühenden Augen eindringlich an. „Jetzt hör mir gut zu! Ich liebe Dich, du bist die Liebe meines Daseins! Ich will nicht eine Sekunde von dir getrennt verbringen müssen! Und, auch wenn ich es mir nicht erklären kann, Du liebst mich ebenfalls! Das war der einzige Grund, warum wir geheiratet haben! Wir werden im Herbst zusammen aufs College gehen und wollten es richtig machen. Lass dir bloß nichts anderes Einreden! Hörst Du mich? Du bist weder schwanger, noch sind wir blöd! Achte einfach nicht auf darauf, was die Leute reden, dass sollte dir egal sein! Wir lieben uns und nur das zählt!"
Ich blicke ihm schniefend in die Augen und brachte ein Nicken zustande „Ja, das war dann auch mein zweiter Gedanke!" „Meine wunderschöne, verrückte Bella! Was würde ich nur ohne Dich machen?" Er lächelte mich an und drückte mir einen sanften Kuss auf die Stirn. Er holte einmal tief Luft bevor er sich endgültig von mir löste und etwas von mir abrückte. „Du hast mich so abgelenkt, dass ich fast vergessen hätte, weshalb ich Dich geweckt habe!" „So, du hast mich also geweckt? Soweit ich mich erinnern kann, bin ich von alleine wach geworden und du hast neben der Tür gestanden und mich beobachtet!" „Ja, das stimmt schon! Aber der gute Wille zählt. Ich hatte vor, dich zu wecken! Als ich dich so friedlich schlafen sah, musste ich einfach meine schlafende Schönheit betrachten. Du hast gar keine Ahnung, wie atemberaubend du bist!" Er strich mir zärtlich mit den Fingerspitzen über die Wangen als er mich verträumt ansah. „In Ordnung, du bist der Weckdienst!" „Genau, ich bin der Weckdienst!" erklärte er mir grinsend. „Und du hast mich geweckt, weil …"
„Er hat dich geweckt, weil er dir sagen wollte, dass ich jetzt komme, um mir deine Verletzungen noch einmal anzusehen!" erklärte mir ein breit grinsender Carlisle vom Türrahmen aus.
