Good Afternoon,

ich sitz hier mit Halsweh und Husten. Hätte auch gerne mal ein Kännchen Tee vom Tränkemeister!

Keine Ahnung, ob es bei den Lesern vom „golden band" welche gibt, die den „Rattenmord"-Krimi unter dem account Triflorifer lesen.

Ist halt was für Ratefüchse, die sich auf eine humorvolle Mörderjagd im Potter-Universum begeben wollen.

Hat aber mit dieser Story nix zu tun.

Nicht, dass Ihr was durcheinander bringt und hier auf einmal nach Mördern, versteckten Hinweisen, Pathologieberichten und urologischen Diagnosen sucht!

Da wir gerade beim Thema sind: Hier kommt Lucius! (WAS für eine geniale Überleitung!)

Bye

Legi

11 Besuch von Lucius Malfoy

Der nächste Tag war ein Samstag, Leana verkroch sich in ihrem Zimmer, sie hatte keine Lust auf neue Konfrontationen mit wem auch immer. Nachmittags fand ein Quidditch-Match statt, Slytherin gegen Ravenclaw. Sie machte sich erst auf den Weg ins Stadion, als das Spiel schon lief und suchte sich einen gut versteckten Platz in der Menge.

Das Spiel selbst erschien ihr furchtbar unübersichtlich. Es gab verschiedene Bälle, die Spieler sausten in einem irren Tempo scheinbar ziellos durch die Luft und von den Erklärungen des Ansagers verstand sie kein Wort. Nach den Regeln konnte sie ja auch kaum fragen, welches Licht hätte denn das auf sie geworfen!

Und dabei war sie so stolz, sogar die Abseitsfalle beim Fußball kapiert zu haben!

Die Sucher patrouillierten eine Runde nach der anderen im Stadion umher, während die anderen Spieler sich mit teils gemeinen Attacken begegneten. Slytherin spielte denkbar unfair, anscheinend hatten sie trainiert, die Schiedsrichterin abzulenken und genau dann den Ravenclaw-Spielern einen Body-Check zu verpassen. Ein zierliches Mädchen wurde dabei sogar vom Besen gefegt, sie kam erst nach einigen Minuten auf dem Boden wieder zu sich und wurde gleich in den Krankenflügel verfrachtet.

Für Leana war das Spiel zu unübersichtlich und brutal, sie hatte wenig Lust, länger zuzusehen. Sie betrachtete stattdessen das Publikum und war erstaunt, wie viele Lehrer in entsprechenden Fanschals in den Reihen saßen. Auch einige Familienmitglieder der Spieler waren da und feuerten ihr Team lautstark an.

Hatte sie da, weit oben im Slytherin-Block, einen Mann mit weißblondem, langem Haar entdeckt?

Um ein erneutes Aufeinandertreffen zu vermeiden, machte sie sich vorsichtshalber auf den Heimweg und vertiefte sich für den Rest des Tages lieber in ein paar Bücher, die ihr Professor Sinistra geliehen hatte. Unterwegs war sie noch auf Filch gestoßen, der sie in ein Gespräch über ihre Freizeitaktivitäten auf Hogwarts verwickelt hatte.

Als ob es hier viele spannende Sachen gäbe!

Er schien zumindest an diesem Tag recht zufrieden zu sein. Lächelnd hatte er seine struppige Katze gestreichelt und sich dann pfeifend auf den Weg zur Küche gemacht.

Seltsamer Typ !

In ihrem üblichen, abgewetzten Sessel kauernd genoss Leana die Ruhe des Tages. Sie futterte nebenbei ein paar Ginger-Cookies und hörte Musik. Da fühlte sie plötzlich einen kalten Luftzug im Nacken. Stirnrunzelnd drehte sie sich zur Türe um und erstarrte. Denn diese wurde gerade von innen lautlos geschlossen – von einem großen, hellblonden Mann, der sie mit aufgesetztem Lächeln ansah.

„!" Sie sprang auf und hustete, weil sie sich an einem Kekskrümel verschluckt hatte.

Er schob das Kinn nach vorne und blickte sie aus eisblauen Augen an: „Ich wollte meinen lieben Freund Severus besuchen, da muss ich mich wohl in der Tür geirrt haben."

Langsam kam er auf sie zu und musterte sie unverfroren von oben bis unten. Leana sah unwillkürlich an sich herunter. Sie trug eine abgewetzte Jeans und ein schlabbriges, weinrotes Shirt, dessen Knöpfe an der Vorderseite fast bis ganz oben geschlossen waren.

Na, besonders aufreizend sehe ich heute zum Glück nicht aus! Diesmal muss ich mich jedenfalls ganz normal verhalten. Ob er einen Verdacht hat? Oder warum ist er hier?

Die letzte Frage beantwortete sich viel zu schnell, denn Malfoy kam mit zwei schnellen Schritten näher und setzte den silbernen Schlangenkopf seines Gehstocks an ihren Kehlkopf. Das Metall fühlte sich unangenehm kalt auf ihrer Haut an. Er ließ ihn im Zeitlupentempo tiefer über ihren Hals wandern und riss dann mit einem Ruck die Knöpfe ihres Shirts auf.

Leana schrie kurz auf. Ihr erster Reflex war, ihm eine schallende Ohrfeige zu verpassen, aber sie konnte sich gerade noch zurückhalten. Es war sicher nicht ratsam, ihn rüde abzuweisen, wer weiß wie er reagierte!

Völlig geschockt wich sie einen Schritt zurück. Sein Grinsen wurde breiter, er legte den Kopf ein wenig schräg und drückte sie dann brutal gegen die Wand. Seine Hände pressten ihre Arme gegen die kalte Steinmauer und sie spürte seinen heißen hektischen Atem im Gesicht: „Mir wurde gesagt, Sie hatten bisher fast nur Muggel-Kontakte. Diese Frauen verfügen ja angeblich über besondere Talente in gewissen Bereichen. Da wollen wir doch mal sehen, ob sie dort auch etwas gelernt haben!"

Sein Brustkorb hob und senkte sich schnell, seine blauen Augen blickten sie fordernd an. Alles in ihr drängte danach wegzulaufen, aber sie hatte keine Chance. Wie Schraubstöcke wurden ihre Arme an der Wand gehalten.

„Aber Mr. Malfoy, Sie sind doch verheiratet!"

Er lachte hämisch auf. „Die Ehe mit meiner Frau hat mir viele Vorteile gebracht, die Befriedigung meiner Phantasien gehört jedoch nicht dazu!" Er drückte Leana mit seinem ganzen muskulösen Körper noch mehr an die Wand, deutlich konnte sie nun seine Erregung an ihrer Hüfte spüren.

Ihr Herz klopfte wild, das Blut rauschte in ihren Ohren, verzweifelt versuchte sie, einen Ausweg zu finden. Wie sollte sie aus dieser Situation entkommen? Er würde sicher keine Sekunde zögern, einen unverzeihlichen Fluch gegen sie anzuwenden, wenn sie sich wehrte!

Plötzlich löste sich sein eiserner Griff. Leana wollte gerade aufatmen, da spürte sie seine heißen Hände rechts und links an ihrer Stirn. Gleichzeitig fühlte sie, wie ihr Bilder und Szenen aufgedrängt wurden. Sexuelle Phantasien.

Sie bekam schlagartig Kopfschmerzen angesichts dieser Visionen.

Was soll das hier? Was macht er mit mir?

Ich will diese Bilder nicht sehen! Das ist telepathischer ..-..Missbrauch!

Ein starker Reflex stieg in ihr auf. Sie würde jetzt einfach ihren Kopf per Okklumentik verschließen, dann wäre Schluss mit diesem grausamen Spiel!

Doch eine Stimme in ihrem Hinterkopf warnte sie davor. Irgendetwas sagte ihr, dass er besser nicht wissen sollte, über welche geheimen Fähigkeiten sie verfügte.

Also blieb ihr nichts anderes übrig, als diese Bilder weiter in ihren Kopf zu lassen.

Sie musste hilflos vor ihrem inneren Auge mitansehen, wie er mit triumphierendem Blick von hinten in eine nackte, gesichtslose Frau eindrang, die vor ihm kniete. In der nächsten Szene war eine Frau mit zahlreichen Fesseln an ein eisernes Bett gekettet, vom geknebelten Mund hörte man ihre gedämpften Schreie, während er lustvoll aufstöhnte und mit heftigen Bewegungen auf sie einstieß.

Phantasien eines Perversen!

Mit einem Mal änderte sich die Perspektive. Leana selbst war in dieser Vision an die Stelle der gesichtslosen Frau getreten, er hatte seinen nackten Körper weiter nach oben bewegt und schob ihr seinen Unterleib entgegen.

Schlagartig wurde ihr übel, sie meinte sich jeden Moment übergeben zu müssen.

„Gefallen Ihnen meine Vorschläge?" Malfoy nahm nun die Hände von ihren Schläfen, packte sie brutal am Arm und zog sie hinter sich her zum Schlafzimmer. „Ist doch immer wieder schön, wenn man vorher etwas angeheizt wird, finden Sie nicht?" Leana war viel zu schockiert, um darauf zu antworten.

Sie musste ihn irgendwie loswerden! Ihm entfliehen oder ihn fort jagen!

Er schleuderte sie aufs Bett und legte sich eng neben sie, ein langes Bein schob er zwischen ihre zitternden Knie. „Dann schauen wir mal, wie Ihnen mein Zauberstab gefällt" Mit festem Griff nahm er ihre rechte Hand und legte sie auf seinen inzwischen entblößten Schaft. Er fühlte sich unangenehm heiß an, pulsierend und sehr, sehr steif.

Steif? Da kam ihr endlich eine Idee.

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