Meiner Betaleserin scientific ida ganz grosses Dankeschön fürs Korrigieren! Bin sehr froh!
SweetDreams: Danke vielmals für dein Review, hat mich natürlich riesig gefreut und ich hoffe, dass dir auch noch der Rest der Geschichte gefällt.
Tinschchen: Auch dir möchte ich fürs Reviewen danken, freut mich immer sehr!
Phoebe: Leider habe ich keine Zeit, die Geschichte zu übersetzen und der Autorin wird das nicht möglich sein, da sie wahrscheinlich kein Deutsch spricht. Tut mir Leid, Phoebe! Trotzdem viel Spass beim nächsten Teil meiner Geschichte.
Liebe Grüsse und danke allen für die tollen Reviews! Sally
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Laura sah zu ihrem Dad auf, als er an der Tür geklopft hatte und sie von drinnen schlurfende Schritte hörten. Sie standen vor dem Haus von Ann Prince, Snapes Großtante, und Amélie sah sich den großen, etwas wilden und ungepflegten Garten neugierig an.
Riesige Eichen standen auf dem großzügigen Grundstück und ihre hellgrünen Blätter flatterten ganz sanft im schwachen, warmen Wind.
Es vergingen noch einige Minuten, bis die Tür geöffnet wurde und Mr. Timothy erschien, was Snape an der alten, dreieckigen Mütze erkannte.
Der alte Mann sah die drei Besucher kritisch an, vor allem Laura. „Guten Tag, Sir. Kommen Sie rein, Mr. Snape," sagte er mit leicht krächzender Stimme.
„Kommt das da auch?" fragte er und deutete kurz mit seinen von Gicht geplagten Fingern auf Laura.
Snape war etwas irritiert, über die Art, wie der Mann seine Tochter betitelte, ließ sich aber nichts anmerken und antwortete: "Das ist meine Tochter Laura. Sie kommt auch. Und das ist Miss Delais."
„Hat es Mäuse bei dabei?" fragte er und sah Laura fragend, vielleicht sogar etwas ängstlich an.
Laura lächelte und sagte: "Nein, Mäuse nicht, aber ich habe ein Streifenhörnchen, Sir." Dabei holte sie Jimmy, die friedlich in ihrer grünen Stofftasche, die Amélie für Laura gemacht hatte, geschlafen hatte, heraus. Mr. Timothys Arme schossen erschrocken in die Höhe und er rang nach Luft. Er konnte den Blick auf das Tier in Lauras Hand nicht mehr ertragen und hielt sich nun die Hände vor die Augen, während er rückwärts ging.
Schnell ließ Laura das Tierchen wieder in ihrer Tasche verschwinden und sah erschrocken zu ihrem Dad.
„Mr. Timothy?" hörten sie nun eine Stimme von drinnen. Eine ältere Dame erschien, die viel Schmuck trug und ziemlich rote Lippen hatte.
„Oh, Severus, kommt doch rein!" sagte sie erfreut und streckte ihm ihre beringte Hand entgegen, was ziemlich klimperte. „Und das muss deine Tochter sein, ein hübsches Ding, in der Tat!" sagte sie freudig überrascht.
Laura hielt sich nahe an ihren Vater, wie sie es oft tat, wenn sie etwas unsicher war. Amélie sah sich interessiert um. Ihr gefiel das alte Haus sehr und auch die Einrichtung sah sehr spannend aus.
„Freut mich, Sie sind bestimmt Miss Delais", wurde nun auch Amélie begrüßt. „Nehmt bitte im Wohnzimmer Platz!"
Severus und Amélie gaben sich einen kurzen Blick und gingen dann Richtung Wohnzimmer, wo Amélie den riesigen Tisch bestaunte. Die altmodischen Stühle mit den hohen Rückenlehnen aus geschnitzem Holz und Leder fand sie faszinierend.
Laura sah, wie die Frau sich an ihren Butler wandte. „Nehmen Sie sich zusammen!" sagte sie, nicht sehr streng.
„Es hat eine Maus!" sagte er mit erstickter Stimme. „Das Ding da hat eine große Maus!"
Laura wusste, dass mit dem 'Ding' sie gemeint war. Sie war etwas verwirrt, über die heftige Reaktion des Mannes und auch darüber, dass er sie als 'das da' und 'Ding' bezeichnete. Sie war doch kein Gegenstand!
Sie folgte ihrem Vater und Amélie und bestaunte auch die großen Räume und die altmodische Einrichtung. Laura trat ans Fenster und sah in den verwilderten Garten hinaus. Wunderschön fand sie ihn. Wie ein Märchengarten sah er aus.
Einen Moment später erschien die Großtante und bat ihren Besuch freundlich, sich doch zu setzen.
„Mr. Snape, es freut mich, dass Sie mich besuchen und auch, dass Sie mir ihre Familie vorstellen. Schließlich sind wir ja verwandt!"
Amélie war nicht erstaunt, dass Severus nun plötzlich als Mister angeredet wurde, denn er hatte ihre erzählt, dass die Tante diese Angewohnheit hatte.
„Dad!" rief Laura plötzlich entzückt. „Sieh mal, da ist ein ganz toller Weiher!" Sie zeigte mit dem Finger aus dem Fenster und Snape trat neben sie und sah den auf einer Seite mit Schilf bewachsenen Weiher. Er konnte sich gut vorstellen, dass seine Tochter gerne darin gebadet hätte.
Laura sah verträumt zu dem im Sonnenlicht glitzernden Weiher hinaus.
„Sie kommt wohl ganz nach Rachel," meldete sich die ältere Frau und sah Laura lächelnd an. Lauras Augen verengten sich böse.
„Rachel ging oft stundenlang an den Strand. Wer weiß, was sie da all diese Stunden gemacht hat. Vielleicht aufs Meer rausgestarrt und an ihre alte Heimat gedacht," vermutete Ann.
Snape sah sie interessiert an. „Ist nie jemand mit ihr gegangen?" fragte er nach einem Moment überlegen.
Ann winkte mit ihrer von klirrenden Ringen beschmückten Hand ab und lachte kurz auf. „Ach, nein! Sie wollte alleine sein und ehrlich gesagt hat sich nie jemand darum gerissen ihr Gesellschaft zu leisten. Sie war unausstehlich."
Nun erschien Mr. Barklay mit einem Tablar in den etwas zittrigen Händen. Man sah, dass der Mann schon sehr alt war und er tat Laura Leid. Wieso musste der arme Kerl noch den Butler spielen, wenn er doch kaum mehr im Stande war dazu.
Laura fiel auf, dass er nun die seltsame Mütze nicht mehr trug. Ihr Dad hatte ihr erklärt, dass der Mann etwas verrückt sei und dass er als zwei verschiedene Menschen auftrat.
Ob das der Barklay war, von dem Rachel in dem Brief erzählt hatte? Ihr Dad hatte ihr die Briefe gezeigt.
Laura starrte auf den Mund des Alten und sah deutlich die Hasenscharte. Vielleicht war er so verrückt, weil ihn diese Maus gebissen hatte. Wahrscheinlich hatte er deswegen auch die Panik vor Mäusen. Ob Mr. Barklay sich auch fürchtete vor Jimmy?
Sie sah sich um und nahm das Tier unauffällig aus der Tasche. Ihr Dad war mit der Tante beschäftigt, doch Amélie sah, was Laura da tat. Sie sagte aber nichts. Laura ließ Jimmy auf ihren Beinen herum klettern und beobachtete dabei den Mann, der gerade den Tee auf dem Tischchen abstellte.
Als er sich umdrehte, sah Laura, wie sich seine Haltung versteifte, als seine Augen auf Jimmy fielen. Sonst reagierte er aber nicht mit der Panik, wie vorhin.
„Mr. Barklay ist schon lange in deinen Diensten, nicht wahr?" fragte Snape und die Tante nickte.
„Oh ja. Wir sind schon beinahe wie ein altes Ehepaar," witzelte sie. Laura fand allerdings, dass sie gar nicht wie ein Ehepaar wirkten. Man sah genau, dass sie die Dame war und er der Butler.
Snape wählte seine nächsten Worte vorsichtig, da er nicht wusste, wie seine Tante reagieren würde.
„In einem alten Brief von Rachel habe ich gelesen, dass die Familie schon lange Kontakt hatte mit den Barklays," begann er. „Und sie hat einen Zwischenfall erwähnt, in dem Mr. Barklay, der damals ein Kind war, von einer Maus gebissen worden war. Ich nehme an, dass seine Zurückhaltung gegenüber diesen Tieren von dem Erlebnis stammt?"
Er wusste nicht, ob Ms Prince davon Kenntnis hatte und ob es überhaupt relevant war.
Die Goldkette am Arm der Dame rasselte leise, als sie sich mit der Serviette vornehm den Mund abtupfte, nachdem sie einen Schluck Tee genommen hatte.
„Mr. Barklay hat mir vor vielen Jahren ein Ereignis erzählt. Ich bin überzeugt, dass es etwas mit seiner Doppelpersönlichkeit zu tun hat." Ms Prince machte eine kleine Pause und legte die Serviette säuberlich auf das Tischchen.
„Falls Sie Interesse an dieser Begebenheit haben, könnte ich ihn fragen, ob er bereit ist, sie euch auch zu erzählen."
Amélie fand das sehr anständig, von der älteren Frau, dass sie nicht einfach über den Kopf von ihrem Bediensteten hinweg entschied und seine persönliche Geschichte preisgab.
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„Dem da würde ich es erzählen," sagte Mr. Barklay und deutete auf Laura. Mr. Timothy hatte sich nicht mehr gezeigt. Zu sehr ängstigte ihn das Tier in Lauras Tasche.
Laura fühlte sich geehrt, dass der ältere Mann es ausgerechnet ihr erzählen wollte. Sie hatte bis jetzt nicht den Eindruck gehabt, dass der Mann sie besonders mochte.
„Es sieht mich nicht so an!" erklärte er der Dame, der er schon so viele Jahre diente.
Diese nickte und schritt zu dem großen Tisch, wo sie einen der Stühle etwas wegzog, damit der Mann sich setzten konnte.
Sie winkte Laura mit einer raschen, energischen Handbewegung herbei und deutete ihr, sich auf den Stuhl gegenüber zu setzten.
Ohne Umschweife begann der alte Mann zu erzählen. Dass die anderen Besucher die Unterhaltung mitanhören konnten, schien ihn nicht zu stören.
„Es ist lange her, als Mr. Timothy noch klein war," begann er die Geschichte mit etwas heisriger Stimme und es klang, als ob er sie nicht selbst erlebt hätte.
„Er war der Schandfleck der Familie. Er war der einzige männliche Nachkomme, nach zwei Mädchen. Er war hässlich und hatte eine schlimme Kiefer-Gaumenspalte und Hasenscharte. Er sah aus wie ein Monster, als er zur Welt gekommen war. Er konnte kaum schlucken und sprechen konnte er auch nicht gut. Außerdem war er ein Squip. Also eine Schande.
Die Schwestern liebten ihn. Das wusste er, denn sie hielten ihn, wenn er weinte und sie redeten lieb und halfen ihm. Sie kitzelten ihn und lachten mit ihm. Sie waren gute Hexen und waren schön und schlau. Sie schenkten ihm eine Tarnkappe. Wenn er diese trug, sprach er wenig und war beinahe unsichtbar. Er stand nur in Ecken und kroch unter die Tische. Er wurde weniger geschlagen, wenn die Leute ihn nicht sahen.
Er konnte auch ihre bösen Blicke nicht sehen, wenn er die Kappe über seine Augen zog."
Laura war sich ganz sicher, dass es die dreieckige, seltsame Ledermütze war.
Sie hätte weinen können, als sie diese Erzählung hörte. Was waren das bloß für Eltern gewesen?
„Meistens ließen die Eltern, die angesehene Leute waren, den Jungen zu Hause, wenn sie weg gingen. Doch einmal durfte Timo mitgehen. Er war erst sechs Jahre alt und so aufgeregt, da er in einem anderen, fremden Haus war. Sie würden drei Tage dort bleiben, bei diesen Leuten.
Die Marconas waren auch Zauberer. Timo fürchtete sich vor der Frau, die ihn ansah, als sei er eine eklige Spinne. Der Mann war nett, sprach aber kaum etwas und die junge Miss Marconas war freundlich. Sie war aber immer beschäftigt.
Timo wollte sich nicht bei den Zauberern aufhalten und ist durchs Haus geschlichen. Er war glücklich und es war so spannend.
Er ging in einen Raum. Timo wusste, dass hier Zaubertränke hergestellt wurden. In seinem Zuhause gab es keinen solchen Raum, aber seine Schwestern lernten das Tränkebrauen in ihrer Schule und deshalb kannte er es.
Er sah sich um und sah Mäuse in einem Käfig. Er hatte damals keine Angst vor Mäusen und öffnete den Käfig einen Spalt. Er streckte die Hand hinein, um eine Maus zu streicheln. Sie biss ihn aber in die Hand und da wurde ihm übel.
Er wusste nicht mehr, wo er war und plötzlich stand eine Frau vor ihm. Er wusste nicht mehr, ob er die Frau kannte und er hatte große Angst, denn sie sah ärgerlich und böse aus.
Die Frau sagte etwas in einer fremden Sprache und schlug ihn hart auf den Kopf, obwohl er seine Tarnkappe trug.
Zum Glück kam dann seine Schwester und hob ihn vom Boden auf. Sie nahm ihn in die Arme und fluchte über die böse Frau.
In Timos Kopf war dann alles komisch. Er mag keine Mäuse und er mag keine bösen Frauen. Mr. Timothy liebt seine Arbeit hier, bei Ms Prince, denn sie ist immer gut zu ihm."
Ohne ein weiteres Wort stand Mr. Barklay auf und schob den Stuhl wieder ordentlich an den Tisch.
Laura bewunderte nun die Frau, die ihre Großtante war. Scheinbar hatte sie ein gutes Herz und nahm den Mann so, wie er war. Sie schien ihn gut zu behandeln und das bewunderte das Kind. Das machte sie sehr sympatisch.
Genau dasselbe dachten auch Amélie und Severus.
„Es soll die Maus in der Tasche lassen! Mr Timothy mag keine Mäuse," sagte der alte Mann und Laura nickte schnell.
Während des anschließenden belanglosen Geplauders dachte Severus an die Worte seiner Tante. Rachel sei stundenlang am Strand verschwunden? Bestimmt hatte Rachel viele Stunden in dem kleinen Raum im Geheimgang verbracht.
Gab es etwa einen Gang vom Meer her in den Raum? Aber er hatte doch nichts Magisches gemessen in dem Raum. Auch keinen geheimer Eingang. Er würde den Gang nochmals untersuchen müssen. Vielleicht war der Eingang ja nicht magisch und er hatte ihn einfach übersehen.
Das wäre auch die Lösung wegen der Echse. Sie hätte gar nicht an ihr vorbei müssen...
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„Also gut, wir legen in dieser Zeit Malfoys Geschenk auf seinen Platz," sagte Laura zu Harry und hob das eingepackte Geschenk etwas hoch. „Wenn der schnallt, von wem es ist, macht er es ansonsten nicht einmal auf," vermutete sie.
Harry musste zu Dumbledore ins Büro, weil dieser etwas besprechen wollte mit ihm. Laura spürte, dass ihrem Freund etwas mulmig zu Mute war, denn man wurde ja nicht alle Tage ins Büro des Schulleiters gerufen.
„Okay, ich hoffe nur, dass Dumbledore nichts Schlimmes zu sagen hat," sagte Harry und machte sich auf den Weg den Gang entlang, sah aber nochmals zurück zu den Freunden.
„Was der wohl von Harry will," sagte Ron und Laura zuckte die Schultern.
Das Geschenk am Geschenkbändel festhaltend, schwang Laura es ein paarmal durch die Luft. „Na, hoffentlich freut er sich auch über die hübschen Söcklein," grinste sie.
Gestern hatten sie vernommen, dass Draco heute Geburtstag hatte und sie hatten sich den ganzen Abend lustige Geschenkideen für den Jungen ausgedacht.
Allerdings hätten die meisten davon sie in Schwierigkeiten gebracht, wenn Snape es heraus gefunden hätte. Deshalb hatten sie sich darauf geeinigt, dass sie ihm ein paar alte, ausgeleierte, gestrickte Socken schenken würden, die Harry einmal von Onkel Vernon zum Geburtstag bekommen hatte.
Das war sicher und Snape würde keinen von ihnen dafür bestrafen können. Laura hatte sich schon oft genug Ärger eingehandelt, indem sie sich mit Malfoy gestritten hatte und sie wusste genau, dass sie diesmal den Bogen überspannen würde, wenn sie ihm etwas zu Leide tat.
„Bestimmt!" sagte Ron ironisch und rümpfte die Nase als er das Geschenk ansah.
Als sie eben in die große Halle gehen wollten, hörten sie rasche Schritte.
„Malfoy!" flüsterte Laura automatisch und zog Ron schnell hinter eine Säule. „Was will der wohl hier?" fragte sie und Ron zuckte die Schultern. Der kleine Hauselfe Dobby ging einen Meter hinter seinem Meister mit hängenden Ohren her.
„Komm, sehen wir, wohin der wohl geht," sagte sie leise und in gebührendem Abstand folgten sie dem Mann, der schnellen Schrittes in Richtung Dumbledores Büro ging.
„Ob der Stress macht, wegen der Schulsachen, die Harry hat baden lassen?" flüsterte Laura. „Er hat ja gesagt, dass er es Daddy sagen wird." Sie zog eine kleine Grimasse, war aber wirklich etwas besorgt, dass Harry Ärger bekommen könnte.
Sie sahen, wie Draco seinem Vater entgegen schritt und von diesem kurz und etwas kühl gegrüßt wurde.
Der Junge ging rasch neben seinem Vater her. Dobby würdigte er keines Blickes, was Laura sehr nervte.
Plötzlich drehte sich Draco unerwartet um und sah die beiden Mitschüler natürlich sofort, da sie hinter der Säule hervorgetreten waren. Nun drehte sich auch Malfoy Senior um und blieb sofort stehen.
Laura und Ron blieben auch stehen und es war ihnen schon ein bisschen peinlich, dass sie entdeckt worden waren, doch das zeigten sie nicht.
Dobby, der das Mädchen sofort erkannt hatte, machte schnell ein paar Schritte auf Laura zu. Mr Malfoy schubste ihn unsanft mit dem Fuß beiseite, als sei er ein Stein, der ihm im Weg lag, und ging langsam auf die beiden Kinder zu.
„Was tut ihr hier?" fragte er mit verächtlichem Blick. „Schleicht ihr uns etwa nach?"
Lauras Augen verengten sich und Rons Ohren wurden rot.
„Das geht Sie gar nichts an," sagte Laura frech, obwohl der große Mann sie einschüchterte. „Wir können uns überall im Schloss aufhalten," fügte sie hinzu. „Es ist ja jetzt kein Basilisk mehr da, der unschuldige Leute töten will."
Laura wusste, dass sie sehr provokativ sprach, aber sie konnte sich einfach nicht zurückhalten. Schon gar nicht, nachdem sie gesehen hatte, wie schlecht er mit Dobby umging.
„Ja, zu schade!" sagte der blonde Mann. „Das ein oder andere Häppchen hätte ich ihm schon gegönnt," fügte er höhnisch lächelnd hinzu.
„Sie können sich ja einen als Haustier kaufen, den würden Sie vielleicht besser behandeln, als den armen... als Ihren armen Hauselfen," sagte sie. Beinahe hätte sie Dobbys Namen gesagt und damit verraten, dass sie den Elfen kannte.
Mr Malfoys Hand schloss sich fester um seinen Stab, als müsse er sich beherrschen, Laura nicht eine Tracht Prügel zu verpassen oder ihr einen Cruciatus-Fluch anzuhexen. Stattdessen lächelte er süffisant und drehte sich dann um. 'Per Zufall' trat er dabei auf Dobbys Fuß, der schmerzhaft schrie.
Doch der Mann kümmerte sich nicht darum und ging einfach weiter. Draco folgte ihm auf den Fersen und so verschwanden sie auf der Drehtreppe zum Büro des Schulleiters.
Laura musste sich auf die Zunge beißen, um nicht ein ziemlich schlimmes Wort hinterher zu rufen, als sie sah, wie Dobby hinkend folgte.
„Dass dieses Arsch das Passwort weiß zu Dumbledores Büro, erstaunt mich," sagte Ron mit hasserfüllter Stimme.
Lauras Augen spien Feuer und Ron bereute, dass sie Draco nur ein paar alte Socken schenkten, um ihn zu ärgern und nicht Giftpastillen für seinen Vater.
„Schrecklicher Kerl," sagte Laura.
„Hier seid ihr ja!" hörten sie plötzlich Hermines Stimme von ganz unten im Gang. Schnell hastete sie auf die Freunde zu. „Ich dachte, ihr wollt dieses lächerliche Geschenk auf Malfoys Platz legen?" fragte sie etwas schnippisch, da sie die Idee sehr kindisch fand.
Laura hob das Geschenk vor ihre Augen und gab Ron einen vielsagenden Blick. „Nun hat er es gesehen," stöhnte sie.
„Der wird bestimmt nicht darauf geachtet haben," vermutete Ron. „Und wenn, dann ist es ja auch egal."
„Wir haben Malfoys Vater plötzlich gesehen. Der ist in Dumbledores Büro gegangen und Harry ist doch gerade dort!" sagte Ron.
„Du hättest sehen sollen, wie der den armen Dobby behandelt!" fügte Laura verärgert hinzu. „Wie den letzten Dreck!"
Laura wusste genau, wie wenig Hermine von so erniedrigendem Umgang mit anderen Kreaturen hielt.
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Die drei Kinder warteten auf dem Gang ungeduldig auf die Rückkehr ihres Freundes. Doch es waren die Malfoys, die zuerst wieder auf der drehenden Treppe erschienen und Mr Malfoys Gesicht sah äußerst verärgert aus. Vor den Augen der Kinder trat er auf den armen Dobby ein.
Draco musste sich sehr beeilen, um mit seinem Vater Schritt zu halten. Er gab seinen Mitschülern einen kleinen Seitenblick und diese wichen vor den vorbei rauschenden Malfoys zurück. Im Moment sah der ältere Malfoy so wütend aus, dass Laura es für gesünder hielt, ihn nicht weiter zu provozieren.
Doch es brach ihr beinahe das Herz, als sie sah, wie brutal er mit seinem Hauselfen umging. Empört und etwas entsetzt sahen die Kinder, wie Dobby immer wieder wütende Tritte einstecken musste.
Plötzlich tauchte Harry neben ihnen auf und sie sahen ihn hilfesuchend an. „Wir müssen ihn daran hindern!" sagte Laura verzweifelt und zeigte den Gang hinunter.
„Wir sagen es Dumbledore," schlug Hermine schnell vor, während sich die Malfoys und Dobby entfernten.
Harry schüttelte den Kopf, denn er wusste, dass Dumbledore nichts für den Elfen tun konnte. Plötzlich sah er auf das Geschenk in Lauras Hand, das knapp unter ihrem Kinn baumelte, da sie sich nervös auf dem Fingernagel rumkaute, ihre Augen auf dem misshandelten Dobby.
„Malfoy!" rief Harry laut und schnappte sich das Geschenk aus Lauras Hand. Diese sah ihn verblüfft an, folgte dann aber, wie Ron und Hermine, seinem Freund in Richtung der Malfoys.
Hermine schien begriffen zu haben, was Harry vor hatte, doch Ron sah sie fragend an. Laura zuckte die Schultern und sah, dass beide Malfoys stehen geblieben waren; Dobby in sicherem Abstand zu dem wütenden Meister auch.
Böse funkelten Mr Malfoys Augen zu dem Jungen hinunter, der es gewagt hatte, sie anzusprechen, nachdem er ungeschoren davon gekommen war. Er, Lucius hatte gefordert, dass dieser Potter-Bengel Dracos Schulsachen plus Schultasche ersetzen musste, aber Dumbledore hatte bloß seine himmelblauen Augen amüsiert aufblitzen lassen und erklärt, dass ja nichts Schlimmes passiert sei und alles mit einem einfachen Zauber wieder zu richten sei.
„Hier," sagte Harry ruhig, wofür Laura ihn bewunderte. „Das ist ein Geschenk für dich."
Er streckte Draco das Päcklein hin und dieser rümpfte die Nase, nahm es aber automatisch entgegen. Verachtend sah er es an. „Vielen Dank," sagte er zynisch und reichte es achtlos an Dobby weiter. „Kann wohl auch ohne Geschenk von euch leben," feixte er und drehte sich um.
Laura war beeindruckt, über Harrys genialen Plan, den sie nun auch gerafft hatte. War klar gewesen, dass Malfoy das Geschenk nicht annehmen würde von ihnen. Aber das er es tatsächlich an den Elfen weiterreichte, war wohl schon auch noch Glück. Aber sie hatten ja nichts zu Verlieren gehabt!
„Seht ihr, wie großzügig wir zu unseren Bediensteten sind," lächelte der ältere Malfoy nun höhnisch und wollte sich eben umdrehen und weiter gehen, als plötzlich Dobbys glückliche Stimme zu hören war.
„Oh, junger Meister schenkt Dobby Kleider!" quiekte er laut vor Freude und hielt Onkel Vernons alte Socken in die Höhe.
Nun wurde Dracos Gesichtsfarbe noch blasser, als sie sonst schon war, gräulich sogar. „Aber... aber..." stammelte er und sah hilfesuchend zu seinem Vater auf. „Mein Vater ist ja dein Meister... ich.."
Dobbys Miene war triumphierend. „Dobby wurde angeordnet, jungen Mr Malfoy als Meister zu bezeichnen und deshalb ist Dobby jetzt frei!" jauchzte er ausgelassen und hielt die Socken hoch, wie eine Trophäe.
Malfoy Senior schien Feuer spucken zu wollen. Tatsächlich war er es gewesen, der dem Elfen vor zwei Jahren befohlen hatte, seinen Sohn mit Meister anzusprechen. „Ihr verdammten Gören!" fluchte er und packte Harry am Kragen, worauf seine Freunde ihm zur Hilfe eilten.
„Rühren Sie ihn nicht an!" rief nun Dobby laut und selbstsicher. „Sie werden Harry Potter nicht anrühren!" wiederholte er und Malfoy musste ihn wohl oder übel los lassen. Er hatte drei Zauberstäbe auf sich gerichtet und einen zu allem entschlossenen Hauselfen gegen sich.
Ohne sich nochmals umzudrehen schritt er davon und verschwand um die Ecke. Irgendwie war Laura froh, dass Mr Malfoys Ärger nicht gegen seinen Sohn ging, der den Elfen ja befreit hatte. Natürlich war sie auch nicht erfreut, dass sein Zorn gegen Harry ging, aber Draco musste schließlich wieder nach Hause, zu dem Mann, der sich nicht einmal von seinem Sohn verabschiedet hatte. Wieso ihr der blonde Junge etwas Leid tat, im Moment, konnte sie sich selbst nicht genau erklären, aber Malfoy Senior war ihr nicht wie ein liebender Vater erschienen, heute. Vielleicht irrte sie sich ja und er war einfach zu wütend gewesen, um ein freundliches Wort an seinen Draco richten.
Eigentlich wollte sie es auch gar nicht genauer wissen und ohne ein Wort zu Draco ging sie mit ihren Freunden davon.
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Severus Snape war äußerst zufrieden. Lange hatte er nun an seiner Erfindung herumgebastelt und versucht, sie zu optimieren. Nun war der Trank das, was er sich vorgestellt hatte. Nicht zuletzt dank seiner Urgroßmutter war es ihm endlich gelungen, die richtige Dichte und Konsistenz zu erhalten. Laura hatte vor ein paar Wochen eine Erinnerung gehabt, von Edna, als diese dabei gewesen war, ihren Erinnerungstrank zu entwickeln. Diese Ideen der Urgroßmutter hatte er nun bei seinem Trank erfolgreich umgesetzt.
Er freute sich sehr, dass es ihm schlussendlich gelungen war und er würde seinen Trank an der nächsten Zaubertrankversammlung präsentieren können.
Vor etwa zwei Jahren wäre das für ihn das Höchste der Gefühle gewesen. Nun, da er es vollendet hatte, waren ihm plötzlich einige Dinge wichtiger geworden im Leben. Ja, wichtiger als das Brauen!
Der Rückzug in sein Labor war meistens das Einzige gewesen, das seine Nerven beruhigt hatte und ihm Freude bereitet hatte. Nun war es anders.
Natürlich war er stolz, aber es hatte einfach nicht mehr ein so großes Gewicht für ihn, neben Laura und Amélie. Auch seine Freundschaft mit Remus war viel intensiver und wichtiger geworden.
Manchmal braute er zusammen mit Amélie und häufig natürlich mit seiner Tochter. Er freute sich sehr, dass sie, trotz ihrem eher wilden und energiegeladenem Charakter die Geduld und das Interesse fürs Brauen geerbt zu haben schien.
Als er Laura kennen gelernt hatte, war sie mit dem Messer umgegangen, als habe sie noch nie eines in den Fingern gehabt, was ihn entsetzt hatte. Nun wusste sie, worauf es ankam und konnte sehr vorsichtig und geschickt mit allen Hilfsmitteln umgehen.
Die Geschichte, die Laura ihm von den Malfoys erzählt hatte, amüsierte und erstaunte ihn. Und dass Harry ihn um seinen Diener gebracht hatte, würde Lucius wohl nicht gerade leicht verkraften, was ihn, Severus auch etwas beunruhigte. Lucius war unberechenbar und hinterlistig. Zum Glück hatte er selbst viel Erfahrung mit solchen Leuten.
„Hallo," grüßte Amélie, die gerade aus dem Kamin erschien. Severus sah sofort von seinen Unterlagen auf und lächelte der jungen Frau entgegen.
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„Hast du sie wenigstens gemocht?" fragte Amélie zwei Stunden später, während sie mit Severus im Wohnzimmer saß und ein Glas Rotwein vor sich hatte.
An diesem Abend hatten sie sich so viel zu erzählen gehabt und eigentlich konnte Snape immer offener reden, mit der Frau an seiner Seite. Aber dieses Thema, war schon ein eher heikleres für ihn.
„Ich habe Ellen gemocht," antwortete er nach einer Weile. „Wir haben uns gemocht. Aber es war für uns beide klar gewesen, dass aus uns nie mehr werden würde."
„Und du hast sie danach nie wieder gesehen?" fragte Amélie weiter. Es könnte ja sein, dass er ihr, vielleicht sogar mit Laura begegnet war und nicht gewusst hatte, dass das Mädchen seins war.
Severus schüttelte leicht den Kopf. „Nein, ich habe nie wieder etwas von ihr gehört. Sie hat mir nie erzählt, dass ich ein Kind habe." Er dachte an die Erinnerung, die Ellen ihm gegeben hatte und in der sie ihr Handeln erklärt hatte.
Amélie nickte nachdenklich. „Aber Lily hast du geliebt," bemerkte sie nachdenklich. „Es war bestimmt schlimm für dich, als sie gestorben ist? Hast du sie dann immer noch geliebt?" Sie wusste, dass Severus nicht gerne über die Vergangenheit sprach, vielleicht schmerzte sie ihn auch noch. Aber sie wollte einfach auch von der Vergangenheit des Mannes, den sie liebte, mehr erfahren.
Er war ein sehr spezieller Mensch, der schon vieles erlebt hatte und der ein tiefes Wasser war, selbst für sie.
„Sie hat James Potter geheiratet, also hatte sich dieses Thema endgültig erledigt für mich," sagte er in kühlem Ton und der Name von Harrys Vater hatte besonders lieblos geklungen. Das musste schwer zu ertragen gewesen sein, für Severus, dachte Amélie.
Sein Gesicht sah aus, als hätte er einen besonders üblen Zaubertrank eingenommen. „Wir hatten uns lange vor ihrer Hochzeit verstritten," erklärte er kurz. Er mochte es nicht, darüber zu reden. Er hatte sich gegrämt und sich ins Zaubertränkebrauen richtig gehend hineingestürzt damals, um sich von dem eingeweidezernagenden Gedanken abzulenken.
Dann hatte sie James Kind unter ihrem Herzen getragen und er war ihr sogar einmal begegnet, als sie schwanger durch die Winkelgasse gegangen war.
Das hatte zum Resultat gehabt, dass er zwei Tage und Nächte durchgehend gebraut hatte, ohne zu schlafen, um seine Nerven, die zogen und rissen, ertragen zu können.
Das Bild der jungen, geliebten Frau, mit ihrem roten Haar über den Schultern und dem vorgewölbten Bauch gut sichtbar unterm Umhang, die etwas besorgt um sich blickend durch die Winkelgasse geeilt war, hatte ihn Monate lang verfolgt.
Wieso war dieser James so wahnsinnig viel besser gewesen für sie, als er selbst? Wieso war es James, den sie geheiratet hatte und wieso sein Kind, das sie trug? Diese Gedanken hatten ihn gejagt damals, durch jeden Tag und durch jeden Traum.
Er hatte keine Ahnung gehabt, dass eine andere Frau sein Kind getragen hatte.
„Wieso habt ihr euch verstritten?" fragte Amélie. Sie wollte das Thema nicht aufgeben, jetzt, wo sie es schon mal angeschnitten hatte.
Snapes Augen waren so unendlich schwarz und irgendwie undurchdringlich im Moment. Sein Gesicht eine Fassade, maskengleich. Sie wusste, dass er darunter seine Gefühle verborgen hielt.
„Es spielt keine Rolle, wieso," sagte er knapp, was für Amélie wie eine Ohrfeige war. So abweisend behandelt zu werden von ihm, war schlimm und verletzend.
Abrupt stand sie auf. Ihre Augen funkelten böse und gekränkt. „Vielleicht spielt es für mich eine Rolle! Wir sind ein Paar, Severus Snape!" sagte sie scharf und ihr Herz schlug schnell. Ihr Mund war plötzlich trocken und sie hätte am liebsten geweint. "In einer Partnerschaft spricht man eben über solche Dinge!"
Sie hätte am liebsten eine Vase an die Wand geschleudert, dummerweise war aber weit und breit keine zu sehen.
„Ach, du...!" sagte sie, als Snape nur da saß und finster blickte. Er war wohl etwas überrascht über ihre heftige Reaktion, aber sie hatte keine Lust, sich zusammen zu reißen.
Sie drehte sich um und wollte im Kamin verschwinden, da sie nicht wusste, was sie sonst tun sollte. Sie war beleidigt, über seine schroffe Art, schließlich war sie seine Freundin. Und sie hatte so vieles schon erreicht, bei dem verschlossenen Menschen. Und auch sie hatte ihm vieles anvertraut.
Bevor sie den Kamin erreicht hatte, wurde sie zurück gehalten. Die junge Frau war erstaunt, wie kräftig die Hände des Zaubertrankprofessors waren, die sie an den Oberarmen festhielten. Dann schlossen sich seine Arme von hinten um sie.
Er wusste, dass er nicht gerade einfühlsam gesprochen hatte. Er war solche Gespräche nicht gewohnt und er war es nicht gewohnt, jemandem Dinge zu erzählen, die er eigentlich vergessen wollte.
Aber er wusste, dass Amélie Recht hatte, mit dem, was sie gesagt hatte. Er lockerte die Umarmung nicht, als Amélie versuchte sich zu befreien.
Mit leiser Stimme sagte er: „Ich war gekränkt, weil James und seine Bande mich lächerlich gemacht hatte. Ich habe meinen Frust und meine Scham an ihr ausgelassen, obwohl ich nicht sie hatte treffen wollen." Er machte eine kleine Pause und Amélie stand still da und lauschte. „Die Blicke, die sie James immer gegeben hatte, waren mir nicht entgangen und ich konnte es nicht ertragen."
Langsam drehte sich Amélie um. Sie sah ihn an. Seine dunklen Augen hatten den toten Ausdruck verloren und sie wusste, dass es ihm Leid tat. Dass es seine Art war, sich zu entschuldigen. Sie nickte.
„Sie war deine große Liebe," bemerkte sie. Vielleicht war sie etwas eifersüchtig auf Lily, obwohl es natürlich lächerlich war. Aber was wäre, wenn die Frau noch leben würde? Wäre sie, Amélie, dann trotzdem mit Severus Snape zusammen, oder würde er Lily immer noch hinterher trauern und sich grämen?
Snape nickte nach einigen langen Sekunden. „Ja," antwortete er schlussendlich, was Amélie einen kleinen Stich gab, obwohl sie diese kindische, lächerliche Eifersucht nicht wollte. „Du bist meine große Liebe," fügte er hinzu.
Es gab für ihn keinen Zweifel, dass Amélie Delais genau das war. Und er würde sie sich auch nicht mehr nehmen lassen. Weder von seiner eigenen Dummheit, noch von einem gewissen schwarzen Zauberer und seinen Kumpanen. Er würde auch Amélie die Kunst der Okklumentik lehren, wenn sie es wollte.
Amélie hätte sich ins Schienbein treten können, dass es sie so bewegte, dass sein Herz so lange Zeit dieser Frau gehört hatte. Aber Lily und seine Liebe zu ihr waren ein Teil von ihm und auch diesen Teil würde sie lieben müssen. Es gab keinen Severus Snape ohne Vergangenheit. Aber sie war seine Zukunft, das wusste sie und wusste auch, dass sie ihn immer lieben würde.
„Danke, dass du es mir erzählt hast," murmelte sie in seinen Umhang, als sie ihn umarmte. Sie hatte sie wohl eben wie eine unmögliche Zicke benommen, dachte sie zermürbt.
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