Chapter 4

George schreckte auf, er hatte schlecht geträumt es ging mal wieder wie so oft die Woche um Fred. Er schaute zu Freds Bett, sie hatten jetzt schon eine Woche nicht mehr im selben Bett geschlafen. Er drehte sich auf dem Gästebett herum, er hatte schon seit Tagen fürchterliche Rückenschmerzen.

Oh Man ich kann das nicht mehr" flüsterte George in die Nacht. Er sehnte sich so sehr nach seinem Bruder, nach seiner Nähe und nach seiner Wärme. Oh Gott er konnte einfach nicht mehr ohne ihn.

,,Fred, Fred" George begann zu flüstern ,,bist du wach"?

,,Waaaaassss" Fred drehte sich in seinem Ein Mann Bett um

,,Fred" begann George weiter ,,Kann ich zu dir ins Bett"?

,,Wir dürfen das nicht mehr" zischte Fred und drehte sich wieder um.

,,Es wird auch nichts passieren, ich lege mich auch ganz rechts ans Bettende."

,,Du weißt ganz genau, dass das nur ein einen Personen Bett ist."

,,Bitte Fred, das Gästebett ist so unbequem." George jammerte regelrecht seinen Bruder an.

,,Du hast es echt nicht verstanden George, es geht nicht und jetzt schlaf wieder ein."

Fred konnte seinem Bruder eigentlich keine bitten abschlagen, aber das jetzt ging zu weit. Er konnte es nicht, er war der älteste von beiden, zumindestens medizinisch gesehen und wenn er schon nicht von beiden die Fassung behielt wer dann?

Nach einigen Minuten fing George wieder zu wimmern an ,,Fred, Fred, bitte"

Fred war kurz vorm einschlafen und grummelte nur leise ein ,,ich habe nein gesagt" vor sich vor.

Das ließ sich George nicht mehr länger gefallen, er stand aud begab sich zu Freds Bett und zog an Freds Decke. Zuerst ein wenig, dann aber immer stärker. Fred registrierte langsam was sein Bruder vor hatte und ließ sich das nicht gefallen. Er fing ebenfalls kräftig an seiner eigenen Decke zu ziehen.

,,Lass das George, das ist meine Decke, hör auf damit."

Erst wenn ich zu dir ins Bett darf."

Ein paar Minuten ging das Drama so weiter, keiner der beiden konnte die Decke für sich gewinnen

Die beiden atmeten schwer und waren auch schon durchgeschwitzt ,,Jetzt gib endlich auf Bruder, ich bin sowie so stärker." Flüsterte Fred laut ins dunkle

Fred konnte endlich ein größeres Stück der Decke erwischen, und nahm noch mal seine ganze Kraft zusammen.

Er zog die Decke zu sich, aber nicht nur die Decke sondern auch seinen Bruder, der sich immer noch an ihr festhielt. Was er nicht geplant hatte, war das George jetzt zur Hälfte auf ihm lag.

Fred war geschockt, seine Bruder hatte es doch trotz Verbot in sein Bett geschafft.

George keuchte, er war schwer außer Atem, er rührte sich langsam auf

,,hey, alles *keuch* klar bei dir?"

,,Ehmm, *keuch* ja."

Fred war verloren, verloren in den Augen seines Bruders, er war schwer am atmen und seine Haare waren verwuschelte und so konnte er nicht anders als seinen Bruder in die Arme zu nehmen und sich mit ihm in sein Bett zu legen

Die beiden lagen eng umschlungen in Freds kleinem Bett und atmeten noch ein wenig schwer.

George legte seinen Kopf auf Freds Brust, langsam normalisierte sich sein Herzschlag wieder und er konnte sein schweres atmen beruhigen.

Fred lag noch lange wach, er spürte Georges weiches Haar auf seiner Brust, sowie seinen beständigen Atem.

,,Ach was solls, ich komm einfach nicht dagegen an." Er streichelte George noch mal durchs Haar, bis auch er ins Traumland eintrat.

Der nächste Morgen am Frühstück lief wieder gewöhnlich wie jeden Morgen, Percy war in eine heftige Diskussion mit seinem Vater verwickelt, Molly machte Spiegeleier und Ron und Ginny hauten mächtig beim Frühstück zu.

Fred und George saßen nebeneinander und würdigten sich keines Blickes, stillschwiegend stocherten sie in ihrem Haferbreich herum.

,,Aber wenn das Ministerium doch nicht zustimmt, Dad."

,,Percy jetzt mach dir doch keine Sorgen um deine Abschlussprüfung das wird schon" Percys gequatsche ging dem Oberhaupt langsam auf den Geist.

,,Und was habt ihr heut beide so vor." Fragte Percy die Zwillinge

,,Ehm," George schreckte auf, er zog seine Hand von Freds Oberschenkel, die schon ein Weilchen versteckt unterm Tisch dort lag.

,,Wir machen heut Picknick," mischte sich sein Bruder ein.

,,Ach, Picknick, so, so, na wenigstens ihr könnt die Ferien genießen." Percy wandte sich wieder seinem Tagespropheten zu.

,,Ach wenn ihr, schon da seit, dann könntet ihr mir doch ein paar frisch gepflügte Sonnenblumen mitbringen"

,,Okay Mum, machen wir, aber wir müssen dann auch mal, wir müssen noch den Korb packen." Fred zog George an der Hand und verließ mit ihm die Küche.

Fred und George waren irgendwie anders als der Rest der Weasleys, sie waren irgendwie immer zusammen, sie machten fast allles zusammen. Während die Familie auch noch außerhalb aktiv waren, waren die beiden lieber unter sich und genossen deren gegenseitige Gesellschaft.

Arthur war dass schon oft aufgefallen und auch seiner Frau Molly entging es nicht. Doch sie war der festen Überzeugung, dass das mit Zwillingen einfach so ist und das dort eben eine sehr starke Bindung herrscht.

,,Endlich, ungestört,"

,,ja da hast du Recht." Fred rollte die blaue Picknickdecke aus und die beiden machten es sich auf der Wiese gemütlich.

Als sie fertig gegessen hatten machten sie sich auf, zur nahliegende Wiese und flügten ein paar Sonnenblumen. Die Sonne brannte vom Himmel, doch die beiden hatten Spaß beim pflücken.

,,So fertig, kommst du George."

,,Ja Fred" Fred legte sich auf den Bauch auf die Picknickdecke, George kam ein paar Sekunden später und legte sich auf seinen Bruder.

,,George, oh gott George, ich…" Fred konnte Georges volles Gewicht auf seinem eigenen Körper spüren und dazu noch Georges schnell hämmernden Herzschlag, es war einfach zu überwältigend.

,,Fred, shhh, sag jetzt nichts, ich möchte dich spüren, einfach nur Spüren." Georges Stimme verlangsamte sich langsam und sein Kopf sank auf Freds Schulter, er schien langsam ein zuschlafen.

,,Oh gott, George, ich schaff es einfach nicht, nein zu sagen."

Percy durchwühlte unterdessen im Zimmer der Zwillinge herum, er wusste nicht nach was er suchte, aber er musste die Zeit nutzen.

,,Ach, da ist ja was schönes." Stiess er fröhlich hervor