Hallo ihr Lieben :)
Entschuldigt, dass ich erst jetzt uploade, allerdings war ich das letzte Wochenende nicht zu Hause und habe es deswegen nicht geschafft … Außerdem muss ich euch noch eine schlechte Nachricht überbringen. Also … auf (jetzt wisst ihr´s ) ist die FF schon seit einem Jahr auf dem gleichen Stand wie sie jetzt HIER ist, das bedeutet, ich hab keine Kapitel mehr auf meinem PC abgespeichert, die ich nur noch hochladen muss … ab jetzt muss ich wieder „live" schreiben xD Das bedeutet (besonders in diesem Fall, da am Wochenende Ostern ist), dass ich nicht mehr jeden Sonntag posten kann … ab jetzt gibt es alle zwei Wochen etwas zu Lesen :) Ich hoffe, ihr könnt damit leben :)
Melle456: Hihi … ja, das ist unsere Lily :) Danke für deinen Kommentar :)
AiWi: Jaah, Lily hat es wirklich verdient xD Und keine Angst .. in diesem Kapitel ist James nicht mehr so gemein ;-) Jaah .. jetzt hast du den Link, aber es nützt dir leider nichts mehr xD Sorry!
surfing Knuddelmuff: Süßer Name xD Jetzt habt ihr den Linknamen :) Oooh .. das freut mich *rotwerd* Danke für die Komplimente!!! :) Freut mich sehr, dass es dir gefällt!!! Danke
Mary Marvellous: Jaah, ich mag den Kuss (in Kapitel 11? )auch sehr xD :D Vielen vielen Dank für deinen Kommi :)
Viel Spaß beim Lesen .. und Kommentieren ;-)
Liebe Grüße,
eulenkeks
Von Erdnüssen, die man besser nicht essen sollte und Sirius subtilen Plänen
Ich kann nicht antworten. Meine Kehle ist wie zugeschnürt und noch immer unter Schock, entsetzt, sehe ich zu, wie Cady zu James hinüberhüpft und sich auf seinem Schoß platziert. Hatte er das gerade wirklich ernst gemeint?!
Oh Nein ... schon wieder rauschen in mir tausende Gedanken und Fragen hin und her, während eine große, kalte Leere sich in mir ausbreitet.
Aber ... er hat Recht! Ich muss aufwachen. Die Küsse, das ganze zwischen James und mir ... das alles war nur auf der Basis von merkwürdigen, alkoholgesteuerten Spielen entstanden und der Kuss in der Scheune und der vorhin auf dem Sofa waren ebenfalls nur das Produkt von Hormonenstau gewesen. Nichts von alledem hier ist ernst zu nehmen ...
Schon bevor Cadys und James´ Lippen sich berühren, bin ich aufgesprungen und plappere irgendetwas von wegen Trinken und schlechte Luft.
Ich muss hier sofort raus. Plötzlich erscheint mir der Raum noch viel stickiger und aufgewühlt fechele ich mir Luft zu, mir den Weg zur Bar wieder durchkämpfend. Ich kann nicht glauben, dass ich wirklich auf diesen hirnlosen, selbsverliebten Idioten reingefallen bin und tatsächlich irgendwie geglaubt hatte, er wäre hinter mir her, wobei es für ihn die ganze Zeit doch nur das Ergebnis von Langeweile und Abenteuerlust war. Das wird mir nicht noch einmal passieren. Nie wieder werde ich mich von James Potter mehr um den Finger wickeln lassen... und selbst wenn ich dann als alte Jungfer verrotten sollte. Wenn es das Schicksal so will, soll es das bekommen. Ich kann meine Bedürfnisse auch anderweitig stillen ...
Ich halte bei diesem absurden und merkwürdigen Gedanken in meinem Kopf selber kurz inne und knalle fast mit Michael Grant aus Hufflepuff zusammen.
Nein, das würde ich doch nicht .... Schon spüre ich, wie Röte in mir aufsteigt, alleine schon bei dem Gedanken daran, ich könnte mir selbst -
" Hey Evans, denkst du wieder an heiße Bettgeschichten?", höre ich plötzlich Sirius Blacks Stimme neben mir und erschrocken zucke ich zusammen und japse auf.
" WAS?", fahre ich ihn irritiert und noch röter werdend an.
" Ich würde doch nie -", beginne ich empört zu erklären, doch meine Lüge lässt mich nur noch weiter erröten und ich breche schnell ab, bevor es zu weit geht.
" Ach, eine ordentliche Portion Farbe hat noch niemandem geschadet und vielleicht "entprüden" dich ja die Vorstellungen, mich nackt neben dir zu haben!", grinst Sirius lässig und lässt sich auf einem Barhocker nieder. Erst jetzt fällt mir auf, dass ich schon das andere Ende des Raumes erreicht habe.
" Urgh, das wäre doch echt das Letzte, woran ich denken würde.", brumme ich genervt und lasse mich neben ihm nieder. Schnell stecke ich meine Hand in eine Schüssel mit Erdnüssen und gerade als ich sie mir in den Mund stecken will, höre ich Sirius laute und angewiderte Geräusche von sich geben.
"Was?", frage ich genervt und stelle fest, dass der Gryffindorkerl mir langsam wirklich auf den Keks geht. Sollte er sich nicht bald verziehen, kann ich nicht mehr garantieren, diese Erdnüsse nicht vielleicht anderweitig loszuwerden ... auf eine viel ... geworfenere Art ...
" Ach nichts.", meint Sirius und starrt gespielt desinteressiert in die Luft, wirft mir aber dennoch einen kurzen, angeekelten Blick zu.
Kurz kommt in mir der Gedanke auf, dass ich vielleicht etwas im Gesicht hängen hab und sofort schnellt meine Hand zu meiner Wange, aber misstrauisch lasse ich sie wieder sinken. Was Sirius Black denkt und sieht, kann mir doch eigentlich egal sein.
Jawohl, jemand der mit so einem hintergehenden, mich ausnützenden, herrlichküssenden, - moment nein -, einem arroganten Mistkerl wie James Potter befreundet ist, dessen Meinung kann ja nur unwichtig sein.
Ich greife noch einmal demonstrativ nach den salzigen Erdnüssen und erneut, gerade als ich sie zwischen meine offenen Lippen schieben will, seufzt Sirius wieder auf.
Angespannt atme ich durch und sage mir selbst, dass es nur Black ist.
Es ist nur Black und egal, was er sagt, es sollte mich auf keinem Fall aus der Ruhe bringen.
" Ich an deiner Stelle würde diese Erdnüsse nicht essen.", kommentiert dieser jedoch in dem Moment und scheint sich entschieden zu haben, mich an seinem leidenden Seufzen teilhaben zu lassen.
" Und ich an deiner Stelle würde meinen Hintern so schnell wie möglich vom Stuhl schwingen und wieder zu "Prongs" abzischen, weil ICH sonst die Erdnüsse eigenhändig in deinen Kopf hämmere!", zische ich wütend und betone absichtlich den Spitznamen meines Mitschulsprechers. Ich bin unter keinen Umständen gewillt, seinen Namen auszusprechen. Außerdem .. jemand, der sich selbst als Krone bezeichnet, kann ja nur einen Stock im Hintern haben. Schade, dass der ihn nicht daran hindert, Cady zu küssen ...
" Wie du meinst, aber ICH habe vorhin gesehen, wo Jasper Jegalsky seine Hand hatte, bevor er die Erdnüsse auffüllte!", entgegnet Sirius gelassen und im nächsten Moment bin ich schon aufgesprungen, die blöden salzigen Knollen in meiner Hand weit weg von mir werfend.
Ein schallendes Lachen kommt von Sirius und ich verfluche mich selbst schon wieder, dass ich ihm diesen Mist abgekauft hab.
" Black, ich meine es ernst. Zisch ab!", fauche ich genervt und setze mich wieder an meinen Platz, mein Gesicht in die andere Richtung drehend.
" Entspann dich, Evans oder macht es dich etwa so nervös, dass dein Geliebter mit deiner besten Freundin .. ähm, "rummacht"?".
Automatisch werfe ich einen Blick zurück in die Ecke, wo ich vor wenigen Minuten selbst noch saß und mit meinen ... Altersgenossen Karten gespielt hatte.
Tatsächlich sitzt Cady auf James´ Schoß und kichert wie in der dritten Klasse schon, als der Refendar in Verteidigung gegen die Dunklen Künste sie wegen ihrer Handschrift gelobt hatte.
Schnell drehe ich mich wieder weg und umklammere angespannt das Bierglas, das vor mir auf dem Tresen steht.
" Sag mal, Evans ...", ganz plötzlich ist Sirius direkt neben mir. Erschrocken halte ich die Luft an und starre gerade aus auf Jasper Jegalskys Rücken.
Wieso bei Merlins müssen alle Rumtreiber sich gegen mich verbündet haben. Die Haare in meinem Nacken stellen sich auf, als ich den heißen Atem des Gryffindors hinter mir in meinen Haaren spüren kann.
" Kann es sein, dass du einfach nicht WEIßT, was du willst?"
Sofort schnelle ich um und starre Black entsetzt an.
„ Was soll ich denn DA falsch verstehen?" fahre ich ihn impulsiv an und deute stark gestikulierend zu James und Cady, den furchtbar neugierigen und nervenden Rumtreiber vor mir anstarrend. Ich spüre, wie mein Gesicht rot wird und mein hitziges Temperament hat mich erneut in Verlegenheit gebracht. Danke, danke, danke … wie könnte ich es jemals verantworten, Kinder in diese Welt zu setzen, die mit ihr vielleicht genauso wenig klarkommen wie ich?
Black grinst breit und scheint amüsiert.
„ Ach ja?", fragte er und kommt von seinem Barhocker hinunter. Er kommt mir näher, sodass ich meine noch erhobene, auf das Zimmereck deutende Hand sinken lasse und mich verwundert versteife.
„ Ich weiß auch nicht, was daran so unverständlich ist.", flüstert er dann leise an meinem Ohr und im nächsten Moment ist er weg. Verdattert bleibe ich stehen und muss mich erst einmal sammeln. Was?! Mehr fällt mir im Moment überhaupt nicht ein zu denken und so drehe ich mich langsam und noch völlig durch den Wind um und muss mitten in meiner Bewegung innehalten. Mein Herz klopft noch schneller und die Verwirrung wird immer größer. James Potter steht knapp drei Meter von mir entfernt mit verschränkten Armen und einem süffisanten Lächeln auf den Lippen und es sieht ganz so aus, als wenn er da schon länger stehen würde.
Kurz begegnen sich unsere Blicke, aber schnell wende ich mich wieder ab. Das gibt´s doch nicht. Wie kann dieser Idiot erst mit meiner besten Freundin rumknutschen und sie befummeln und jetzt auch noch den Mumm haben, hier aufzukreuzen und mich so bescheuert anzugrinsen – soll der Teufel ihn doch holen! Mit hochrotem Kopf aus Empörung über diese Begegnung versuche ich an ihm vorbei zu schlüpfen und den Notfallausgang aus diesem Albtraum zu finden, aber er hält mich, sarkastischerweise wie schon aus Gewohnheit, an meinem Arm fest und zieht mich zurück.
„ Was willst du Potter?", frage ich, beherrscht ruhig und schaue nicht einmal zu ihm hoch, sondern nach hinten zur Türe, die einen Spalt breit aufsteht. Ich müsste noch nicht einmal die Klinke runter drücken, was mir eine Menge Kraft – und Zeitaufwand ersparen würde, und schon wäre ich weg, entflohen vor meinen masochistischen Versuchen, die Party von James Potter zu beaufsichtigen.
„ Gehst du etwa, Evans?", fragt mein Schulsprecherkollege und schaut mich fragend und noch immer dämlich grinsend an, wie ich feststelle, als ich einen kurzen Blick aus dem Augenwinkel zu ihm hochwerfe. Ich reiße meinen Arm von ihm los und schüttele erbost daran, als wenn ich irgendwelche James-Potter-Viren auf diese Art loswerden könnte.
„ Jaah…", meine ich gedehnt und so betont, dass es klingen muss, als würde seine Frage mich fast beleidigen. Irgendetwas in mir macht allerdings kleine Loopings und Saltos – oder wie auch immer diese akrobatischen Verrenkungen heißen – und freut sich mächtig darüber, dass James mich aufgehalten hatte. Tz … beschissene Hormone. Wenn ich nur schon vollkommen aus der Pubertät raus wäre, dann gäbe es hier überhaupt keine Probleme mehr, aber das „spannendste Ereignis der menschlichen Natur" wie es mein Biologielehrer in meiner Muggelschule vor Ewigkeiten immer zu sagen gepflegt hatte, verschwor sich gegen mich und legte alles drauf an, in mir Verwirrung und Ärger zu stiften. Nein, ICH lasse mich nicht von diesen winzigen Zellen, die noch nicht einmal die Größe eines Brotkrümels haben, besiegen.
„ Das Spiel ist aber noch nicht vorbei!", erwidert James nur und tritt einen Schritt zurück, um mich mit einem merkwürdigen Blick zu begutachten.
Argh … das ist ja eklig. Ist ja beinahe Selbstbefriedigung mit Blicken, schießt es mir durch den Kopf, als James´ Blick ein wenig unterhalb von meinem T-Shirt – Ausschnitt hängen bleibt.
„ Oh, ich war mir meiner Wichtigkeit in diesem … Spiel nicht bewusst!", fauche ich nun wütend, daran zurückerinnert, wie er vorhin noch mit Cady, meiner EHEMALIGEN besten Freundin geknutscht hatte.
James zieht eine Augenbraue hoch und schmunzelt offensichtlich über meine wütenden Worte und die Tatsache, dass ich vor Zorn und Verwirrung rot werde, belustigt ihn scheinbar noch mehr.
„ Also als wichtig würde ich deine Anwesenheit nun wirklich nicht bezeichnen, allerdings wirst du noch gebraucht, da du gegangen bist, ohne deine Aufgabe zu erfüllen!", erklärt er mit gelassener, ja beinahe gelangweilter Stimme, die Hände in den Hosentaschen vergraben.
Noch verdatterter starre ich ihn mit großen Augen an. Was bei Merlins Tigerlilitanga für eine Aufgabe hab ich nicht erledigt? Wieso kann James Potter mich nicht einmal im Leben in Ruhe lassen, damit ich meinem Selbstmitleid erliegen kann?
„ Welche Aufgabe, Potter?", frage ich nur genervt und verschränke die Arme vor der Brust und starre noch immer weg.
„ Ich hab mich anders entschieden. Nicht Cady, sondern du musst mich küssen.", antwortet er ruhig und sieht mich auffordernd an.
„WAS?", rufe ich laut aus.
Nein, nein, nein …. Was kann noch schlimmer sein, als ihn mit Cady knutschen zu sehen? – Dass er MICH küsst! Das kann er doch nicht machen! Er kann mich doch nicht schon wieder so .. vor den Kopf stoßen! Bitte, nicht schon wieder!
„ Ja, Sirius schien wohl etwas eifersüchtig!"
Langsam sehe ich auf und schaue James an. Irgendetwas in mir hat sich beruhigt, irgendetwas hilft mit die Fassung zu wahren und verschüttet eine Menge von Hormonen, die mich … absolut absurderweise .. auch nicht beunruhigen.
Der Blick in James´ Augen verrät mir, dass etwas an seinen Worten ernst gemeint ist und diese Ernsthaftigkeit überrascht mich.
Bis mein Blick weitergeht und ich Sirius erblicke. Knapp ein paar Meter von uns entfernt steht er da, zieht seine Augenbrauen hoch und lächelt mich an.
Merlin …
