Jack wachte dadurch auf, dass er hart wurde. Als nächstes regristrierte er leichte, kleine Küsse, die zaghaft auf seinem Glied verteilt wurden. "Was zur...?", flüsterte Jack verschlafen und griff unter die Decke. Geschockt setzte er sich auf. "Nein, Ianto, hör' sofort auf damit!", schrie Jack entsetzt. Schnell zog er sich die Hose hoch. "Was zur Hölle sollte das?".
Panisch ging er in Position. Master war wütend. Dabei hatte er sich doch nur bedanken wollen. Master hatte sich so gut um ihn gekümmert: Master hatte ihn gefüttert, sogar zweimal. An einem Tag! Wenn er brav war, wurde er für gewöhnlich zweimal pro Woche gefüttert. Und Master hatte ihm soviele neue Dinge gezeigt. Nun würde Master ihn furchtbar bestrafen. Und dann bestimmt verkaufen. "Was zur Hölle sollte das?", brüllte Master ihn an. Am liebsten wäre er zurückgewichen. "Bitte verzeiht, Master, aber Master war so gut zu Hur... Ianto. Ianto wollte sich so gut es geht bedanken Master. Bitte Master, Ianto akzeptiert jede Strafe, schickte Ianto bitte nur nicht weg. Ianto mag es bei Master. Master ist sehr nett zu Ianto. Auch wenn Ianto es nicht verdient hat.". Master sagte nichts. Wieso sagte Master nichts? War Master so wütend auf ihn? "Steh auf.", befahl Master. So schnell er konnte, stand er auf. Wie wollte Master ihn bloß bestrafen? "Ich... ich schick dich nicht weg.", murmelte Master während er sich durch die Haare fuhr. Hoffnungsvoll sah er auf. "Ich werde dich auch nicht bestrafen. Du musst mir nur eines versprechen.". Enthusiastisch nickte er. Alles, hauptsache, er durfte bei Master bleiben. "Du kommst nur noch in mein Bett, wenn ich es dir erlaube.". Er nickte wieder. Master würde ihn behalten. "Komm' mit. Erst Frühstück, dann die Salbe. Und dann werde...". Master wurde von einem seltsamen Piepen unterbrochen. Dann holte Master das seltsame Gerät hervor, dass Master auch schon in der Nacht dabei hatte, in der Master ihn abgeholt hatte. "Ja?... Ist gut, ich komm' vorbei... Ja, den bring' ich mit.". Als Master das Gerät wieder zuklappte, bemerkte er seinen neugierigen Blick. "Das ist ein Handy. Wenn es klingelt, kann man durch den Lautsprecher mit jemanden reden. Bei Gelegenheit zeig ich es dir mal. Und jetzt komm. Wir treffen uns mit meinen Freunden. Wir frühstücken unterwegs. Magst du Donouts?". Vorsichtig zuckte er mit den Schultern. Master lächelte ihn an. Er mochte Master's Lächeln. "Du wirst sie mögen. Sie sind süß und klebrig. Wasch dich und zieh' dir was an, wir fahren gleich los.", sagte Master bevor Master aus dem Raum ging. Trotzdem nickte er. Er wollte ab jetzt besonders lieb sein und Master nicht mehr entäuschen. Schnell ging er in sein Zimmer. "Du kannst auch ruhig die Dusche benutzen.", sagte Master als er das Wasser am Waschbecken aufdrehte. Erschrocken fuhr er zusammen. "Ich... ich weiß nicht wie, Master.", flüsterte er schüchtern. Da war sein guter Vorsatz hin. Master nickte und seufzte leise. "Zieh' dich aus, ich zeig dir wie.".
Nachdem er Ianto gezeigt hatte, wie man duscht, waren sie losgefahren. Unterwegs hatte Jack angehalten und die versprochenen Donouts geholt. Die, wie sich herausstellte, eines von Ianto's neuen Lieblingsdingen waren. Früher hatte Ianto sie nicht gemocht. Sie waren ihm zu ungesund gewesen. "Gut?", fragte Jack während er zusah, wie Ianto sich die Finger ableckte. Freudig nickte dieser. "Ianto hat sowas noch nie gegessen Master. Es schmeckt sehr gut.", entgegnete Ianto freudig. Jack lächelte und setzte Donouts auf die dauerhafte Einkaufsliste.
Im Quartier saßen Tosh und Gwen gebannt über den Zeitteleporter. Jack sah rüber zu Owen. Dieser sah ihn entschuldigend an und deutete mit dem Kopf nach unten. "Hey, Ianto.". Jack wartete, bis Ianto ihn ansah. Erst dann sprach er weiter. "Owen muss nachsehen, wie es deinen Wunden geht und ob die Salbe hilft. Ich muss erst noch kurz mit Tosh reden, aber dann komme ich sofort runter. Und wenn du eher fertig bist als ich, kommst du hoch. Verstanden?". Ianto zögerte kurz bevor er nickte. Er schien Owen immer noch nicht ganz zu vertrauen. Noch bevor Jack etwas anderes sagen konnte, ging Ianto zu Owen. Jack schluckte und drehte sich um. "Okay Tosh, was hast du?". Tosh sah kurz auf, beov sie sich wieder auf den Teleporter konzentrierte. "Ich konnte die letzten Reisen analysieren. Die letzte Reise war vom 46. Jahrhundert ins 21. Jahrhundert.", erklärte Tosh. Jack bemerkte ein leichte Berührung am Arm. Jack lächelte Ianto kurz zu. " Genervt stöhnte Owen auf. "Alles in Ordnung?", fragte Gwen verwirrt. Jack schüttelte den Kopf. "Nein, das würde er nie tun!"; murmelte Jack. "Bist du dir da wirklich so sicher?", fragte Owen misstrauisch. "Was denn?", fragte jetzt auch Tosh. "Ja, ganz sicher. Das ist eine der wenigen Grenzen, die nie überschritten wurden.", entgegnete Jack. Owen zuckte mit den Schultern. "Wie du meinst, dann kann er uns ja helfen.", erwiderte Owen gleichgültig. "Wer?", fragten Tosh und Gwen gereizt im Chor. Ianto zuckte bei diesem Ton zusammen. Leicht strich Jack Ianto über den Ärmel. Dann sah Jack die beiden Frauen niedergeschlagen an. "John kommt aus dem 46. Jahrhundert."
Nervös wartete er darauf, das John endlich auftauchte. Jack hoffte inständig, das er recht behielt. "Hallo Jack". Der Angesprochene lächelte leicht. Auch wenn er es nicht gerne zugab, er mochte den anderen Mann. "Ziemlich seltsamer Ort für ein Wiedersehen, Jack. Hat das Dach eine tiefere Bedeutung?". Kühl drehte Jack sich um. "Ich bin nicht hier, um Smalltalk zu halten. Ich will alles über die Sklavendroge wissen.". Das Grinsen verschwand aus John' s Gesicht und seine Augen verengten sich zu Schlitze. "Wieso?". Die Frage hatte Jack erwartet, trotzdem fiel ihm die Antwort sichtlich schwer. "Ianto ist vor einem Jahr verschwunden. Wir wussten nicht wieso oder wohin. Sein Arbeitsplatz und seine Wohnung waren aufgeräumt. Kein Brief oder ähnliches. Ianto war einfach weg.", fing Jack an zu erzählen. John nickte, hörte aufmerksam zu. "Und weiter?", fragte er leise. Jack nickte und holte tief Luft. Vielleicht hatte Owen recht. Vielleicht konnte John wirklich helfen. "Vor zwei Tagen haben Gwen und ich einen Zeitteleporter holen wollen. Dabei haben wir Ianto gefunden. Total verstört. Er erkennt weder mich noch sonst jemanden. Nicht seine Wohung. Nicht das Quartier. Es fehlen ihm sogar viele der Grundfertigkeiten wie mit Messer und Gabel zu essen. Den Mistkerl selbst haben wir noch nicht gefunden.". Bei dem letztem Satz schnellte John's Kopf hoch. Dann baute er sich vor Jack auf. "Oh nein, nein, nein, nein, nein. Das würde ich niemanden antun, Das hat niemand verdient. Du kennst mich gut genug, Jack.", zischte John wütend. Jack nickte resigniert. "Ich weiß. Ich möchte nur dass du uns einfach alles erzählst, was du weißt. Und...". Jack zögerte. John war wahrscheinlich der einzigste, der ihm wirklich sagen konnte, wie man mit Ianto am besten umgehen sollte. John sah ihn auffordernd an. "Du bist wahrscheinlich der einzigste, der weiß, was solche Leute brauchen.", sagte Jack schon fast flehentlich. "Dafür muss ihn ihn aber erst sehen.", antwortete John auf die ungestellte Frage. Erleichtert atmete Jack auf.
Sehnsüchtig wartete er darauf, das Master zurückkam. Master hatte gemeint, dass er gleich, zurück sei. Aber jetzt war Master schon ganz lange weg. Er hatte ein bisschen Angst vor Master's Freunden. Vorallem vor dem Arzt. Nachdem Master gegangen war, hatte er sich unter Master's Tisch versteckt. Hoffentlich kam Master bald zurück. Er hörte wie die Tür zu Master's Büro aufging. Dann roch es plötzlich seltsam. Master's Getränk hatte heute Morgen genauso gerochen. Kaffee. Es roch seltsam. Er erschrak leicht, als vor dem Tisch zwei Stiefel auftauchten. Als sie in die Knie ging, sah er, dass es die Frau mit der Zahnlücke war. Sie lächelte ihn an. "Hey.". Wieso zog sie das Wort so in die Länge? Die Frau hob eine Tasse hoch, aus der es dampfte. In der anderen Hand hielt sie einen Donout. Sehnsüchtig sah er auf die leckere Süßigkeit. Vielleicht, wenn er lieb darum bettelte, durfte er ihn ja haben? "Ich hab' hier Kaffee und einen Donout für dich. Jack meinte, dass du Donouts magst.", sagte die Frau sanft und hielt ihm beides hin. War etwa beides wirklich für ihn? "Na gut, ich stell' beides einfach auf den Tisch. Trink' den Kaffee, solange er noch heiß ist. Dann schmeckt er am besten.". Sie lächelte ihm nochmal zu bevor sie beide Sachen auf den Tisch legte. Er wartete darauf, dass die Frau ging. Erst als er hörte, wie die Tür zuging, krabbelte unter dem Tisch hervor. Auf dem Donout war eine rosanene Schicht. Aber die Frau hatte gesagt, er sollte den Kaffee trinken, solange er noch heiß war. Langsam streckte er die Hand aus. Was dampfte war heiß. Sein früherer Master hatte ihm das erst beibringen müssen. Vorsichtig trank er die Tasse aus. Nachdem sie leer war, verzog er das Gesicht. Er mochte das Getränk nicht. Jetzt durfte er sich den Donout nehmen, oder? Schnell nahm er ihn von der Serviette. Dann versteckte er sich wieder unter dem Tisch.
Wartend sah Tosh zur Tür. Langsam müsste Jack doch eigentlich mit John zurück sein. War vielleicht etwas passiert? Niedergeschlagen kam Gwen aus Jack's Büro. "Und?", fragte Tosh vorsichtig. Gwen schüttelte den Kopf und setzte sich. "Gar nichts, als er mich gesehen hat, hat er sich ledeglich erschreckt und sich dann ganz auf den Donout konzentriert. Ich habe beides auf den Tisch gestellt, er wollte nichts nehmen.". Tosh seufzte. "Hast du ihm auch ausdrücklich erlaubt, davon etwas anzurühren?", meldete sich Owen zu Wort. Gwen sah ihn wütend an. Owen zuckte nur mit den Schultern. "Ich mein ja nur. Er scheint nichts ohne Erlaubnis zu machen.". Gwen überlegte kurz und nickte dann. Endlich öffnete sich die Tür. Erst trat Jack in den Raum, dann John. "Okay, John hilft uns.", sagte Jack überflüssiger Weise. Tosh und Owen nickten, Gwen allerdings sa John wütend an. "Was hast du kleines, mieses, dreckiges Arschloch mit ihm gemacht?", knurrte sie, während sie bedrohlich auf John zuging. Dieser wich schnell zurück. "Gar nichts, Mrs. Superdurchgeknallt.", versuchte John sich zu verteidigen. Gwen setzte zu einer neuen Beschimpfung an, als sie bemerkte, dass Ianto in Jack's Brüotür stand. Wütend funkelte Gwen John an, beließ es aber dabei.
Glücklich sah er zu Master. Endlich war Master wieder da. Aber als er sah, dass Master jemanden mitgebracht hatte, bekam er Angst. Hatte Master ihn vielleicht doch verkauft? Dieser Mann sah ziemlich wütend aus. Sollte er wieder in den Raum gehen und auf Master warten? "Ianto, da bist du ja.". Er hatte gar nicht gemerkt, dass Master zu ihm gekommen war. Schüchtern und beschämt sah er auf den Boden. Master wollte eine Antwort, oder? "Hallo, Master.", flüsterte er leise. Aus den Augenwinkeln sah er, wie der fremde Mann sich an den leeren Schreibtisch setzte. Vielleicht arbeitete der Mann ja hier. Master lächelte ihn an. Er war also lieb gewesen. Das war das wichtigste.
Nachdem er Ianto in sein früheres Loft gebracht hatte, gesellte Jack sich zu den drohenden Streithähnen. "Ich bitte dich Jack, was kann uns dieser Idiot schon sagen, was uns eventuell auch nur im entferntesten weiterhelfen könnte?", fragte Gwen wütend. Am liebsten hätte Jack sie ignoriert. "Weil ich weiß, was passiert ist. Zwar nicht jede kleine Einzelheit, aber die Gesamtprozedur ist immer gleich.", erwiderte john provozierend. "Okay, was denn?", fragte Owen bevor der Streit eskallierte. Jack warf ihm einen dankbaren Blick zu. „Wie gesagt.", fing John an. „Die Prozedur ist immer die gleiche: Menschen, ohne nahestehende Personen werden entführt. Es wird darauf geachtet, dass es keine Spuren oder Hinweise auf eine Entführung gibt. In der Basis des Händlerrings wird den Opfern ein Medikament verabreicht. Metamyselophyll. Es wird erst gegen Ende des 39. Jahrhunderts entwickelt, ursprünglich, um Schwerverbrecher einfacher kontrollieren zu können. Die Hauptbestandteile sind unter anderem Uran, Fetanyl, Stilnox und Propofol, sowie einige andere Substanzen, die euch noch nicht bekannt sind. Das Medikament verursacht unter anderem eine starke Amnesie. Abgesehen von motorischen Grundfähigkeiten wie Laufen, Sprechen und so weiter muss alles andere dem Opfer neu beigebracht werden. Diese Leute, denen das Medikamet gesprizt wurde, sind dann wie kleine Kinder: Sie sind neugierig, lernen schnell und vertrauen so gut wie jedem. Ebenso möchten sie demjenigen, der für sie verantwortich ist, gefallen und zwar um jeden Preis. Zumindest die Glücklichen versuchen es.". „Ich versteh nicht ganz.", unterbrach Tosh verwirrt. „ ‚Die Glücklichen'?". John nickte, war kurz in Gedanken und Erinnerungen verloren. „Ja, die Glücklichen. Das Medikament wirkt nur in ca. 60 % der Fälle. Manchmal sogar noch weniger."
Wimmernd hielt er sich die Ohren zu. Draußen, vor der Tür, schrieen sich alle an. Wieso schrieen alle Master an? Die Tür zum Büro flog auf. Panisch kniff er die Augen zusammen. Er war lieb gewesen, alle alles getan, was Master von ihm verlangt hatte. Jemand berührte ihn an der Schulter. Master. „Komm' mit, Ianto, wir fahren nach Hause.", befahl Master schroff. Master hörte sich so wütend an. Ob Master wegen ihm so wütend war? Schnell ging er Master hinterher. Er wollte Master nicht noch wütender machen. Am Auto öffnete Master die Hintertür und sah ihn auffordernd an. Ängstlich stieg er ein. Dann stieg Master ein, zusätzlich noch der fremde Mann. Vorsichtig versuchte er einen Blick auf das fremde Gesicht zu werfen, aber es gelang ihm nicht. „Das ist John, er wird eine Zeitlang bei uns wohnen.", stellte Master den Mann vor. Er nickte kurz. Er nahm sich ganz feste vor, auch zu Master John ganz lieb zu sein. In der Wohnung wurde er nervös. Für gewöhnlich kniete er, wenn er irgendwo länger war. Aber Master hatte es ihm verboten. Dabei würde er so gerne knien. Vielleicht würde Master John ihn ja knien lassen, wenn Master nicht da war. Master und Master John gingen wortlos in die Küche. Ratlos stand er immer noch an der Tür. Sollte er hinterher gehen oder hier bleiben? Plötzlich hörte er aus der Küche, wie sein Name ausgesprochen wurde. Es war nicht Master, Master sprach seinen Namen anders aus, härter. Master John musste seinen Namen gesagt haben. Es hörte sich schön an, wenn Master John seinen Namen sagte. Nicht so traurig. Mit einem schlechten Gewissen ging er leise zur Tür. Er wusste, dass er nicht lauschen durfte. Er konnte die Strafe dafür. Vorsichtig lugte er durch den Tü trank aus einer Flasche, ebenso wie Master John „Wieso kniet er nicht?", fragte Master John zwischen zwei Schlucken. Master sah auf und stellte die Flasche ab. Dann fing er an, Essen aus dem Kühlschrank zu holen. „Ich habe es ihm verboten. Er soll merken, dass er genauso viel Wert ist, wie ich.", antwortete Master abwesend. Seine Augen wurden groß. Weshalb sollte Master so etwas wollen?. Master John zog eine Augenbraue hoch. „Und ihm damit die einzigste Sicherheit nehmen, die er hat?", fragte Master John spöttisch. Master's schweigen war Antwort genug für ihn. Traurig ließ er den Kopf sinken. Master wollte nur, dass er Angst hatte. Nachdenklich ließ er seinen Blick über Master John's Körper streifen. Master John hatte einen schönen Körper. Vielleicht würde Master John ja seine Dienste in Anspruch nehmen wollen? Er bezweifelte es. Was sollte jemand von ihm schon wollen? Leise wich er zurück. Wenn Master ihn benötigen würde, würde Master ihn rufen. Dabei stieß er gegen die kleine Kommode, die im Flur stand. Geschockt hörte er, wie etwas mit einem lauten Klirren zu Bruch ging.
Erschrocken drehten die beiden Männer sich um. Schnell eilte John in den Flur. Ianto kniete auf dem Boden und hob mit bloßen Händen Scherben auf, welche in seine Haut schneideten. Ianto schien es gar nicht zu merken. Leise räusperte John sich. Ianto's Kopf fuhr hoch und seine Augen weiteten sich panisch. Augenblicklich fing er noch zusätzlich an, heftig zu zittern. „Es... es tut mir Leid, Master John. Hure wollte nichts kaputt machen. Hure wollte auch nicht lauschen. Hure hat gedacht, Hure's Namen gehört zu haben. Bitte, Master John.", weinte Ianto und drückte seine Stirn feste auf den Boden. Feste zog John Ianto an den Haaren hoch. Keine Schnitte auf der Stirn. Gut. „Du holst dir jetzt den Handfeger und machst diesen mist weg. Wenn du fertig bist, kommst du augenblicklich in die Küche. Vertsanden?", fragte John, beobachtete Ianto ganz genau. Ianto nickte so gut er konnte und John ließ los. Als er wieder in die Küche ging, sah Jack ihn fassunglos an. „Ja, Mr. Moralappostel?", fragte Joh genervt. „Was sollte das? Wieso hilfst du ihm nicht?", fragte Jack fassungslos. Er wollte zu Ianto gehen, wurde aber von John festgehalten. „Bleib hier. Du wolltest, dass ich dir helfe. Hier ist die Erste Lektion: wenn du ihm jetzt hilfst, oder es gar ganz für ihn machst, wird er denken, dass du denkst, dass er nichts kann. Weißt du, wie man ihn füttert?" Die Antwort traf Jack wie ein Schlag ins Gesicht. Stumm schüttelte er den Kopf.
Zögernd trat er in die Küche. Master sah auf und lächelte ihm zu, dann wandte er sich wieder dem Tisch decken zu. Master John holte in der Zwischenzeit etwas aus einem kleinem Koffer. Als Master John ihn bemerkte, winkte Master John ihn zu sich heran. „Arme ausstrecken.", befahl Master John knapp. Glücklich kam er diesem Befehl nach. Das war ein Befehl, den er verstand. Es gefiel ihm, zu wissen, was er machen sollte. Master John cremte die Schnitte an seinen Händen ein, bevor sie einbandagiert wurden. „Es gibt Essen. Du wirst von mir gefüttert.". Zögernd wartete er darauf, dass Master sich setze. Dann kniete er sich neben den anderen Stuhl. Es vergingen ein paar Minuten, bevor Master John den ersten Bissen gegen seine Lippen drückte. Ein Stück Fleisch. Vorsichtig nahm er es in den Mund und saugte kurz an Master John's Fingern. Er wusste, dass Master ihn umerziehen wollte, aber dies gefiel ihm viel besser. Er fühlte sich trotzdem schlecht. Gerade deshalb, weil er es genoss, von Master John so behandelt zu werden.
