Erfreut ging er hinter Master John her. Jetzt waren nur noch die hübsche Frau, Master John und er im Gebäude. Nachdem Master John sich gesetzt hatte, atmete er tief durch und kniete sich hint. Master John musste schon einmal einen Sklaven besessen haben, dennn Master John merkte, dass er anders kniete. In der Bettel - Position. So hatte sie sein voriger Besitzer immer genannt. Master John zog argwöhnisch die Augenbrauen zusammen. "Was willst du?", zischte Master John. Wimmernd senkte er den Kopf. Vielleicht wollte Master John ihn ja gar nicht haben? "Ianto... Ianto würde sich Master John gerne anbieten. Ianto hat viel gelernt, Ianto kann Master John befriedigen und...". "Nein.". Überrascht und verletzt sah er auf. "Nein?", fragte er mit weinerlicher Stimme. War er wirklich so unansehlich? Wahrscheinlich hatte Master ihm deshalb die Erlaubnis gegeben. Weil Master wusste, dass Master John etwas häßliches wie ihn nicht wollte. Leicht strich Master John ihm über die Wange. "Ich möchte erst, dass du dich richtig erholst. Dann reden wir weiter. Möchtest du vielleicht noch etwas anderes machen?". Vorsichtig sah er Master John an. War das Angebot ernst gemeint? Master John lächelte ihn an und wischte ihm eine Träne aus dem Gesicht. Er überlegte. Dann nickte er schüchtern. "Ianto würde gerne lesen und schreiben lernen, Master John.", flüsterte er verlegen. Hoffentlich war die Bitte nicht zu unverschämt. Hoffentlich hielt Master John ihn nicht für einen noch größeren Dummkopf. Master John nickte. "Gut, das kann ich dir beibringen.", antwortete Master John. Begeistert nickte er. Dann wurde ihm klar, was er gerade tat. "Wenn... wenn Master John die Zeit faür hat.", fügte er leise hinzu. Zu seiner Erleichterung nickte Master John.

"Siehst du? Und jetzt wieder hoch.". Freudig sah er Master John an. Dann strich er fasziniert über die Buchstaben, die er gerade geschrieben hatte. Zuerst hatte Master John ihm das Alphabet beigebracht. Dann hatte Master John ihn seinen Namen schreiben lassen und dann den von Master John. "Jetzt kannst du schonmal deinen Namen schreiben. Und wenn du noch etwas mehr übst, kannst du bald alles schreiben, was du möchtest.", sagte Master John leise und gab ihm einen leichten Kuss auf die Haare. Vorsichtig schloss er die Augen, wollte diesen Moment noch ein bisschen genießen. Das fühlte sich so schön an. "Alles in ordnung? Tut dir etwas weh?", fragte Master John plötzlich besorgt. Erst jetzt bemerkte, dass er wieder weinte. "Nein Master John. Es... es fühlte sich nur sehr gut an.", murmelte er beschämt. Master John strich ihm erneut über die Haare. "Das ist doch gut. Kein Grund zu weinen.". Überrascht sah er Master John an. Dann lächelte er. Plötzlich hörte er das seltsame Geräusch von der Tür. Master kam zurück. "Zeig' doch mal Jack, wie fleißig du warst.", forderte Master John ihn auf. Noch bevor er aufstehen konnte, stürmte Master in den Raum. "Ich warne dich, solltest du es auch nur gewagt ha...", fing Master an zu brüllen, stoppte aber apprubt. Was hatte Master sagen wollen? Bestimmt war Master wegen ihm so wütend. "Hör' auf hier rumzubrüllen, Jack. Ich bin nur deinen Pflichten nachgekommen.". Bei diesem Satz schlug Master Master John mit der Faust ins Gesicht. "Du mieses, kleines Arschloch. Was hast du ihm bloß angetan?". Er glaubte nicht, dass Master John antworten konnte. Master würgte Master John. "Bitte Master, aufhören Ianto fleht euch an, Master, bitte lasst Master John los. Master John hat Ianto schreiben beigebracht, Es... es ist nicht viel, Ianto macht es nie wieder, Ianto verspricht es, nur bitte hört auf, Master John weh zu tun.", flehte er Master an. Er hatte gar nicht gemerkt, dass er in Position gegangen war. Er hörte, wie Master John nach Luft schnappte. "Das dauert keine drei Stunden.", zischte Master und ging nzum ätter fielen auf den Boden, auch das, auf dem Master John das Alphabet geschrieben hatte. Master's Name wurde gerufen, er konnte nicht einordnen, welche Stimmen es waren. Dann war alles plötzlich vorbei. Master berührte ihn an der Schulter. Er zuckte zusammen. Er hatte Angst vor Master. "Ianto? Ianto bitte, ich...". So gut er konnte, wich er zurück. Er wollte nicht von Master berührt werden. Master war so wütend. "Wir müssen reden, Jack. Jetzt!", knurrte Master John Master an.

"Sag' mal Jack, was zur Hölle hast du dir dabei gedacht? Stürmst ins Büro, brüllst rum wie ein wildes Tier und erschreckst den Kleinen fast zu Tode. Was hast du erwartet? Das er dir dankbar um den Hals fällt und alles so wie früher wird? Denn dann habe ich ein paar Neuigkeiten für dich: Das wird nie wieder passieren. Und wenn du so weiter machst, wird er nichts mehr mit dir zu tun haben wollen. Was hast du dir dabei gedacht?", brüllte John ihn an. Jack zuckte überrascht zusammen. In der ganzen Zeit, in der er John kannte, hatte John nicht einmal gebrüllt. Und wenn er ehrlich mit sich selbst war, gedacht hatte er sich gar nichts. Er hatte einfach nur Angst um Ianto gehabt. "Oh, doch soviel? Ich reiß mir hier den Arsch auf, damit der Kleine mal irgendwann vielleicht halbwegs normal leben kann, welches wohlgemerkt deine Aufgabe ist und nicht meine und was tust du? Du machst alles wieder kaputt. So wird er nie eigenständig. Ich versuche alles um ihn an dich zu binden und nicht an mich. Und selbst wenn ich es versuchen würde, würdest du mir die ganze Arbeit abnehmen.". John holte tief Luft, bevor er weiterredete. "Er hat Angst vor dir, Jack. So panische Angst, dass er mittlerweile alles tun würde, nur damit du nicht wieder wütend wirst. Du musst einsehen, dass er zerbrechlich ist. Nicht mehr der Ianto, der er mal war. Weißt du eigentlich, wie stolz er war, bis du ins Büro geplatzt bist? Er war so stolz, dass er seinen Namen schreiben konnte, er wäre fast geplatzt! Und weißt du, was er jetzt wahrscheinlich denkt? Das er böse war, weil er schreiben lernen wollte. Weißt du, wie viel Arbeit das wird, bis der wieder frewillig einen Stift in die Hand nimmt?". Jack war immer mehr in sich zusammengefallen. Er hatte Ianto keine Angst machen wollen. Wirklich nicht. "Es tut mir Leid.", flüsterte er erstickt. John zuckte mit den Schultern. "Du musst dich bei jemand anderem entschuldigen.", murmelte John erschöpft. Dann drehte er sich um. "Wenn du wütend bist Jack, bitte. Aber vergiß nicht, dass man sich vor Kindern auch nicht streitet.".

Weinend räumte er die Papiere wieder auf Master's Schreibtisch. Er hatte dummerweise gedacht, er wäre es wirklich wert, schreiben zu lernen. Er hätte wissen müssen, dass das nur ein weiters, leeres Versprechen war. Wie dumm er doch war! Er bemerkte, dass einen der Blätter zerissen war. Sollte er das auch zurück auf den Schreibtisch legen? Er drehte die beiden Hälften um und brach weinend auf dem Boden zusammen. Dass war das Blatt mit Master John's und seinen Namen. Erst schön, ordentlich und elegant und dann krikkelig, schief und hässlich. Vielleicht, wenn er ab jetzt ganz, ganz lieb war, durfte er das Blatt behalten? Master kam in den Raum. Panisch sah er sich um. Wo war Master John? Immernoch weinend kniete er sich ordentlich hin. Wo war Master John? "Wenn... wenn du willst, kannst... kannst du auch aufstehen.", bot Master ihm zögerlich an. Wieso war Master John nicht hier? Er blieb lieber knien. Er hatte zuviel Angst vor der Strafe. Vielleicht hatte Master Master John wehgetan? Vielleicht war das seine Strafe? Hoffentlich nicht. Er wollte nicht, dass Master John etwas geschah. Aber wenn Master es so wollte? Erleichtert bemerkte er, wie Master John in den Raum kam. "Es tut mir Leid, Ianto. Ich wollte dich nicht erschrecken oder dir gar Angst machen. Ich... ich weiß auch nicht, was plötzlich mit mir los war. Kannst du... kannnst du mir verzeihen?", fragte Master schnell. Was meinte Master damit? Er verstand nicht. Wieso sollte er Master verzeihen? Master nickte. "Ich... ich verstehe.", murmelte Master. Dann bemerkt er das Papier in seiner Hand. Ängstlich umklammerte er es noch fester. "Was hast du denn da?", fragte Master und ging vor ihm in die Knie. "Bitte nicht wegnehmen, Master. Ianto ist ab jetzt lieb, hört nur noch auf Master. Macht nur noch die Dinge, die Master möchte. Nur bitte, nicht wegnehmen.", flehte er, bevor er er die Worte stoppen konnte. Master nickte abwesend und sah auf das Papier.

Wie betäubt sah Jack auf das zerissene Stück Papier. Wirklich nur Buchstaben. John hatte Ianto wirklich nur etwas schreiben beigebracht. Es war nur ein einfaches Stück Papier, dennoch bot Ianto ihm alles, was er konnte an, um es behalten zu dürfen. Jack musste sich beherrschen, um nicht in Tränen auszubrechen. Er hatte Ianto versprochen, ihm schreiben beizubringen. Und er hatte es einfach vergessen. Wie gerne hatte Ianto das wohl gewollt, wenn er es geschafft hatte, diese Bitte wirklich zu äußern? "Das hast du wirklich gut gemacht.", murmelte Jack und gab Ianto das Papier zurück. Kein kleines Lächeln erschien auf Ianto's Gesicht. Stattdessen presste er die Papierhälften dicht an seine Brust. John hatte recht. Er hatte Ianto wieder zerstört.

Begeistert stieß Tosh einen Freudenschrei aus. Erschrocken zuckte Owen zusammen. "Was ist denn mit dir los? Im Lotto gewonnen?", fragte Gwen grinsend. "Ich habe die Daten übermittelt bekommen! Heute in drei Wochen am London Eye.", rief sie. "Na ednlich.", stöhnte Jack erleichtert auf. Tosh lächelte erleichtert. Endlich gab es eine reale Chance, Ianto etwas mehr helfen zu können. Vielleicht hatte dieser DeSalvio ja doch ein Gegenmittel? "Gut, wir solten aber schon mindestens eine Woche vorher dort sein. Die kommen ganz gerne auch mal spontan.", rief John aus Jack's Büro. Verwundert sahen Tosh und Owen zu, wie John Ianto beim aufräumen hilf.

Mit großen Augen hörte er Master John zu. Er würde auf einen Ausflug mitgenommen werden? Das war was ganz neues. Er wurde noch nie auf einen Ausflug mitgenommen, auf dem man Spaß hatte. Zumindestens er hatte bei diesen Auflügen nie Spaß gehabt. Master John erzählte von einem großen Rad, welches Master John ihm zeigen wollte. Master John meinte, es sähe wunderschön aus, vorallem im Winter. Er wusste nicht, was Winter ist, aber er glaubte Master John. Hoffentlich erlaubte Master es.

Staunend sah er an dem großem Rad noch. Es war wirklich riesig! Leute stiegen in kleine Gondeln. Das würde er auch gerne machen. Schüchtern sah er erst zu Master, dann zu Master John. Vielleicht durfte er ja einmal, wenn er lieb fragte. Master bemerkte seinen Blick und lächelte ihn an. "Willst du auch mal fahren?", fragte Master und deuetete auf das Rad. Erfreut nickte er. Aber dann wurde er unsicher. Und wenn Master nicht wollte? "Oh, das ist eine tolle Idee, Jack.", rief Master John vergnügt und stellte sich in die Schlange. Master lachte und deutete zu Master John. Glücklich stellte er sich neben Master John. Aber als er in einer der Gondeln saß, wurde er nervös. Was, wenn er rausfiel? Vorsichtig wollte er auf die Knie gehen, wurde aber von Master John festgehalten. "Nicht hier.". Enttäuscht sah er Master John an. Dann nickte er. Er wolte lieb sein. Aber als die Gondel sich anfing zu bewegen, hielt er sich panisch an Master fest. Er hatte Angst, er wollte wieder raus. Wimmernd drückte er sein Gesicht in Master's Mantel. Vielleicht würde es ganz schnell vorbei sein. "Hey, Ianto. Sieh' mas aus der Gondel. Das gefällt dir bestimmt.", flüsterte Master leise in sein Ohr. Ängstlich bewegte er den Kopf und öffnete die Augen. Begeistert blickte er in die Ferne. Dann nach unten. Da war alles so klein. Wie Insekten. Dann drehte er sich zur anderen Seite um. Da war der große Turm mit der schönen Melodie. Und Wasser. Das sah alles so schön aus.

Zufrieden sah er zu, wie der Kleine sich neugierig umsah. Glücklich. Er hatte einen glücklichen Gesichtsausdruck. Den hatte Ianto noch nie gehabt. John lächelte und sah sich ebenfalls um. Er blieb bei seiner Meinung: Die Menschen des 21. Jahrhunderts waren primitiv. Aber mittlerweile konnte er sehen, was Jack an dieser Welt fand. Sie hatte etwas klassisches. Etwas, aus den Geschichtsbüchern. Er hatte den Big Ben noch nie in echt gesehen. In seiner Zeit war er schon längst zerstört. Nachdenklich sah John in die Ferne. Ebenso war das Folter - Museum ab dem 29. Jahrhundert wieder als Verließ verwendet worden. Aber hier, in dieser Zeit, würde er es gerne einmal sehen. Es ging wieder nach unten und Ianto setzte sich wieder auf seinen Platz. Aber egal wie seh John in dieses Museum wollte, er wusste nicht, was bei Ianto's Training für Instrumente verwendet wurden. Und das würde er ihm nicht antun. Egal was Jack dachte.

Durch das Piepsen ihres Laptops wurde Toshiko aus dem Schlaf gerissen. Müde setzte sie ihre Brille auf und sah auf den Bildschirm. "Das kann doch nicht... Mist!.", rief sie aufgebracht. Hektisch wählte sie Jack's Nummer. "Ja?", kam es vergnügt vom anderen Ende der Leitung. "Wir haben ein Riesenproblem, der Trainer kommt schon morgen.", rief Tosh aufgebracht. "Wir sind sofort unterwegs. Weg die anderen auf.", antwortete Jack und legte auf. Schnell sah Tosh an sich runter, Jeans und T-Shirt. Gut. Damit konnte man raus. "Owen wach auf, ein Notfall.", riss Tosh Owen aus dem Schlaf und rannte zu Gwen's Zimmer.

Nervös wartete er in einem der Zimmer. Master und Master John mussten mit den anderen reden. Das dauerte schon sehr lange. Die Melodie hatte schon sieben mal gespielt. Er wollte nicht alleine sein. Der Ausflug heute hatte ihm gut gefallen. Er würde gerne noch soviel mehr sehen. Nachdenklich sah er auf seine Hände. Es würde dunkel. Bald würden alle wieder schlafen gehen. Heute Nacht würde er gerne bei Master John schlafen. Aber er wusste nicht, ob er das durfte. Master kam wieder in den Raum. "Na komm', Ianto. Es ist schon spät. Wir müssen morgen früh raus.", forderte Master auf. An der Tür drehte Master sich um. "Wieso kommst du nicht?", fragte Master verwirrt. "Dürfte Ianto heute Nacht vielleicht bei Master John schlafen, Master?", fragte er schüchtern. Master sah ihn traurig an und nickte. "Frag' aber erst John. Wenn er das nicht möchte, komm' wieder in mein Zimmer.", murmelte Master. Glücklich nickte er. Hoffentlich erlaubte Master John, dass er bei Master John schlafen durfte.