Nervös saß er John gegenüber. Mit dem Essen waren sie fertig, aber was erwartete John jetzt von ihm? "Was möchtest du jetzt machen?", fragte John und hob kurz den Arm. Verlegen sah er zur Seite. Er hatte nicht damit gerechnet, wählen zu dürfen. "Ich.. ich weiß es nicht.", gab er leise zu. Ein Kellner kam und John bezahlte. Es war eine hohe Geldsumme, aber er wusste nicht, wie viel genau. So schnell konnte er noch nicht rechnen. Als der Kellner wieder ging, sah John ihn nachdenklich an. "Wie wäre es mit Kino?",. Verwirrt sah er John an. "Was ist Kino?", fragte er leise. John zog die Augenbraue hoch. "Etwas ähnliches wie fernsehen, nur sehr viel größer.", erklärte John leise. Hatte er John traurig gemacht? Das hatte er nicht gewollt. Er nickte leicht. "Gut, dann hoffen wir mal, das was Vernünftiges läuft.".
Traurig sah Tosh auf das Meer. Morgen würde sie in eine andere Zeit reisen. Und vielleicht nie mehr zurückkommen. Sie konnte es einfach immer noch nicht glauben, wie sich die Menschen entwickeln würden. Wahrscheinlich entwickeln würden, hatte Jack gesagt. Sie glaubte ihm nicht. Das meiste, was Jack vorhergesagt hatte, war eingetroffen. Schnell wischte sie sich eine Träne aus dem Gesicht. Dann hörte Tosh, wie die Wohnungstür ins Schloß fiel. "Okay, ich habe Hühnchen süß-sauer in Currysauce, Frühlingsrollen, Burritos, Nachos und Eis.", grinste Owen. Tosh prustete in ihren Kaffee. "Hast du auch noch etwas für die anderen Menschen übrig gelassen?", fragte sie kichernd als sie die großen Tüten sah. Unschuldig sah Owen sie an. "Andere Menschen?"
Nachdenklich fuhr John zurück zur Wohnung. Der Film war nichts für ihn gewesen. Zu viel handlung, zu wenig Action. Aber er schien ianto gefallen zu haben. Aber vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass das Ianto's erster Kinofilm gewesen ist. Er konnte einfach nicht glauben, das Jack ihn noch nie in einen Film mitgenommen hatte. Nervös holte John tief Luft."Ianto?" Wir müssen reden.", brachte John mühsam hervor. neugierig drehte Ianto sich zu ihm. Aber als er John's Gesichtsausdruck sah, wurde sein Blick ängstlich. "Habe... habe ich etwas falsch gemacht, John?", flüsterte Ianto panisch. John schüttelte den Kopf. "Nein, etwas anderes.", murmelte John und hielt den Wagen an. Weder er noch Ianto stiegen aus. "Wenn wir, also alle außer dir, wieder zurückkommen, wirst du vielleicht eine harte Entscheidung treffen müssen: Nachdem alle wieder in Cardiff sind, werde ich sehr wahrscheinlich wieder abreisen. Nicht sofort, aber länger als eine Woche werde ich wohl nicht bleiben. Ich bin.. Ich bin seit Jahren nicht länger als ein paar Wochen an einem Ort geblieben. Ich bereise die verschiedenen Planeten und Galaxien. Größtenteils nicht einmal in die Zeit. Es gibt drei Möglichkeiten, unter denen du wählen kannst: Ich bleibe mit dir hier, du bleibst alleine hier und ich besuche, so oft ich kann oder du kommst mit. Solltest du dich für die letzte Möglichkeit entscheiden, müssen wir viel planen. Denn du kannst nicht meinen Lebensstil führen, er wäre zu gefährlich für dich.", er sah zu, wie Ianto angestrengt nachdachte. "Aber ich möchte, dass du dir das alles ganz genau überlegst.", fügte John noch hinzu. Er wollte nicht, dass Ianto seine Entscheidung bereute. Ianto nickte schnell. "Ich würde gerne mitkommen. Das hört sich toll an, so viel zu reisen. Bitte John, ich möchte mitkommen.", entschied Iantro begeister. John schluckte. Der Kleine hatte nich die geringste Ahnung, was auf ihn zukommen würde. Er seufzte leise. "Es wird aber wahrscheinlich auch of sehr gefährlich werden. Selbst wenn wir uns irgendwo niederlassen, es könnte immer noch sehr gefährlich werden.". Ianto zuckte mit den Schultern. "Das ist mir egal. Bitte, ich möchte mitkommen.". John überlegte kurz, dann nickte der. "Gut, aber ich möchte trotzdem, dass du bis wir zurückkommen ganz genau darüber nachdenkst.", sagte John eindringlich. Schnell nickte Ianto. "Gut, dann komm', wir gehen hoch.".
Erfreut ging er hinter John her. Er durfte mitkommen. Dann wären es nur noch John und er. Das wäre sehr schön. Oben wurde er nervös. Hoffentlich würde John ihn wirklich mitnehmen. Endlich drehte John sich um. Vorsichtig beugte er sich nach vorne und küsste John leicht. Das mochte er sehr.
Langsam küsste er sich and Ianto's Oberkörper nach unten. Laut stöhnte Ianto auf, als John ihm leicht über die Brustwarzen strich. Als John aber bei der Hose ankam, zögerte er. Vielleicht wollte Ianto ja gar nicht so weit gehen? Aber als Ianto sich ihm wimmernd entgegen streckte, waren seine Zweifel aus dem Weg geräumt. "Bitte.", keuchte Ianto leise. Vorsichtig zog ihm John die Hose aus., hörte genüsslich Ianto's lautem, erregtem stöhnen zu. Bevor John die Tube Gleitgel öffnete, sah er Ianto durchdringlich an. "Das wird jetzt etwas kalt werden und wahrscheinlich auch etwas weh tun.", warnte John leise, wartete Ianto's Nicken ab.
Etwas ängstlich wartete er ab, was John jetzt machen würde. Bisher war penetration nie kalt gewesen. Aber es hatte immer sehr weh getan. Auf den Schmerz war er vorbereitet. Aber als dann etwas in ihn eindrang, zuckte er überrascht zusammen. Das war gar nicht so kalt, wie er befürchtet hatte. Und bisher tat es auch nicht weh. "Noch ein Finger?", fragte John leise. Schnell nickte er. Das fühlte sich sehr angenehm an. Als John die Finger etwas drehte, stöhnte er erregt auf. "Was... was war das?", fragte er schüchtern. Er wollte nicht dumm erscheinen. "Das hier?", fragte John und strich wieder über diese Stelle. Diesmal schrie er leise auf und nickte schnell. "Das ist deine Prostata. Magst du es, wenn ich dich dort berühre?", fragte John weiter. Verlegen nickte er. Hoffentlich war das nicht etwas schlechtes John lächelte leicht und küsste ihn wieder. Das hieß, dass das nicht schlecht war, oder? Als John mit einem weiteren Finger in ihm eindrang, hielt er sich wimmernd an John fest.
Behutsam zog John den Kleinen auf seinen Schoß. Dann zog er seine Finger vorsichtig wieder aus Ianto. Augenblicklich versteifte Ianto sich. John bemerkte, wie die Panik in ihm hochstieg. "Habe ich etwas falsch gemacht, John?", fragte Ianto leise und sah ängstlich zu ihm auf. "Wie kommst du denn darauf?", fragte John leise und strich Ianto durch die Haare. "Du... du hast aufgehört.", brachte Ianto leise heraus. John sah Ianto an, dass dieser den Tränen nah war. "Ich hatte vor, dich zu weiten. Damit ich dir jetzt gleich nicht wehtue.", versuchte er den Kleine zu beruhigen. Verwundert sah Ianto auf. "Wirklich?". Die Hoffnung, die in diesem kleinem Wort enthalten war, brach ihm das Herz. John nickte. "Ja. Wirklich, Aber vielleicht solltest wir besser aufhören.", murmelte John. Er wollte den Kleinen nicht enttäuschen. Plötzlich wurde Ianto's Griff um seinen Arm stärker. "Bitte nicht. Ich habe verstanden. Bitte weitermachen.", bat Ianto. Zwar leise, aber dennoch bestimmt. John nickte nachdenklich und strich Ianto eine Haarsträhne aus dem gesicht. Sein haar war länger geworden. Es gefiel John. "Wenn du etwas nicht magst oder ich dir gar wehtue, wehr dich. Stoß' mich weg, schrei um Hilfe. Aber bitte, lass es dir nicht gefallen.". Schnell nickte Ianto. John schluckte. Bedienungsloses Vertrauen. Hoffentlich rannte Ianto nicht in ein offenes Messer.
"Glaubst du wirklich, dass das Medikament dauerhaft von Wirkung ist?", fragte Tosh leise. Owen zuckte mit den Schultern. "Dieses Teufelszeug ist nichts was wir kennen. Bis zum 50. Jahrhundert ist das Zeug auf der Erde sogar gänzlich unbekannt. Laut Jack zumindestens. Wer weiß? Vielleicht wird es ja mal irgendwann ein Gegenmittel geben. Wer weiß, wer weiß? Vielleicht ist die Lösung ja ganz simpel und Ianto muss nur 562 Kapern essen und er wird wieder so wie früher.", antwortete Owen und räumte die leeren Essenskartosn weg. "Oder es wird niemal eines geben.", fügte Tosh kaum hörbar hinzu. Aber dann lächelte sie. "Aber vielleicht macht das ja auch nichts. Ianto scheint glücklich zu sein. Und jetzt hat er ja noch John. Und der kümmert sich ja wirklich rührend um Ianto.". Abfällig lachte Owen auf. Verwirrt sah Tosh ihm hinterher. Als Owen wieder ins Wohnzimmer kam, zog er die Schultern hoch. "Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass John Ianto aus reiner Nächstenliebe hilft! Wer weiß, was der wirklich vorhat.",grummelte Owen. Nachdenklich sah Tosh wieder auf ihre Hände. Sie hoffte wirklich, dass Owen Unrecht hatte. Ianto war wirklich in John verliebt. Es würde ihm das Herz brechen, wenn John nur mit ihm spielen würde. "Aber ich hoffe es.", flüsterte Tosh leise. Owen ließ sich neben sie fallen. "Ich doch auch, Tosh. Ich dich auch."
Als John in ihn eindrang, verkrampfe er sich kurz. Es tat trotzdem ein bisschen weh, aber nicht so sehr wie sonst. Und es fühlte sich schön an. Das kannte er gar nicht. Leicht küsste John ihn. "Es wird gleich besser.", flüsterte John leise. Es tat gar nicht so weh. Oder hatte er doch so starke Schmerzen empfunden, dass er das Gesicht verzogen hatte, ohne es zu merken? Vorsichtig bewegte er sich, sah mit Begeisterung zu, wie John leise aufstöhnte. Das war ganz neu. Er hatte nicht gewusst, dass er sich so fühlen konnte, wenn er jemand anderes befriedigte. Als er sich wieder bewegte, stöhnte er ebenfalls auf und hielt sich noch etwas mehr an John fest.
Vorsichtig stieß er weiter in Ianto, achtete ganz genau auf jede Gefühlsregung in Ianto's Gesicht. Suchte einen Hinweis auf Schmerz oder Ekel. Aber da war nichts. Nur Lust. Nichts anderes. Plötzlich verkrampfte Ianto sich und kam. Als er selbst kam, stöhnte er überrascht auf.
Verlegen sah er auf die weiße Flüßigkeit auf John's Bauch. Auf seinem Bauch war sie auch. Er brach in Tränen aus. John hatte ihn genommen, vorsichtig und langsam. Er er hatte sogar selbst einen Orgasmus bekommen dürfen! Und er hatte alles schmutzig gemacht. Weinend stand er auf. Er würde John nicht weiter belästigen.
Verwirrt sah er zu, wie Ianto aufstand. "Ianto? Was machst du denn?", fragte er leise. "Sauber machen, John. Ich habe alles dreckig gemacht.", kam die leise Antwort. Entsetzt hörte John, wie Ianto weinend antwortete. "Du hast nichts dreckig gemacht.", flüsterte John und zog ihn in seine Arme. Ianto schniefte leise. "Doch. Dich. Und mich auch etwas.", wimmerte Ianto. John seufzte. Egal wie man es drehen und wenden würde, was Ianto sagte war leider ein Fakt. Da konnte er nicht widersprechen. "Gut, aber das mache ich. Du bleibst einfach hier.". Erst als Ianto nickte, stand er auf. Als er wiederkam, saß Ianto unverändert auf dem Bett. Wenigstens weinte er nicht mehr. Vorsichtig fing John an, Ianto's Bauch abzuwaschen. "Habe ich dir wehgetan, Ianto?", fragte John leise. Ianto schüttelte den Kopf. Nun war komplett verwirrt. "Wieso hast du dann geweint?", fragte er weiter und wusch Ianto vorsichtig zwischen den Beinen. "Alles dreckig gemacht.", erwiderte Ianto kaum hörbar. John schüttelte den Kopf. "Nein, Ianto. Die weiße Flüßigtkeit auf deinem Bauch war Sperma. Wenn ein Mann einen Orgasmus bekommt, produziert er Sperma. Das alles ist sehr kompliziert und ich erkläre es dir ein anderes Mal. Aber das gerade passiert nun einmal bei Sex zwischen Männern. Dafür gibt es Wasser und Handtücher.". Ianto nickte argwöhnisch. John setzte sich neben die zitternde Gestalt. "Bist du müde?", fragte er leise. Ein Nicken war die Antwort. John legte sich hin, zog Ianto vorsichtig mit runter. Während er die Decke über beide ausbreitete, dachte er nach. "Hat es dir wenigstens gefallen?", fragte er mit einem schlechtem Gewissen. Zu seiner Erleichterung nickte Ianto. "Gut, mir nämlich auch.". "John", fragte Ianto als John dachte, Ianto würde bereits schlafen. "Ja?". "Wenn wir woanders sind, könnten wir das nochmal machen? Ich meine... wenn es in Ordnung ist, es muss nicht sein. Ich meine ich... ich wollte nur...". Schnell unterbrach John Ianto. "Sicher, Ianto. Wann immer du willst.".
Als Jack in die Küche kam, saß John bereits am Tisch. "Guten Morgen. Auch schon da?", fragte John kühl. Genervt verdrehte Jack die Augen. "Wieso schläfst du nicht, wie jeder andere, normale Mensch. Es ist halb Vier. Morgens!". John zog nur eine Augenbraue hoch. Leise stöhnte Jack auf und ließ sich auf den nächtbesten Stuhl fallen. Natürlich. John's verdammte Spezies musste ja natürlich nur 16 Stunden am Tag haben und somit wenig schlafen. Für die hieß lange schlafen 4 - 6 Stunden. Wobei 6 Stunden schon reine Zeitverschwendung waren. "Ich hatte Spaß, was dagegen?", fragte Jack bissig. Dann fiel sein Interesse auf die kleinen Kratzer an John's Armen. "Du aber auch, wie ich sehe.", zischte Jack. Das durfte doch nicht war sein! "Dir sollte egal sein, was ich mache und mir ist es egal, was du machst, solange du nachher pünktlich aus dem Bett kommst. Ich bin anscheinend der einzigste, der versucht, Ianto wieder halbwegs zu integrieren, abgesehen vielleicht von Toshiko. Und zum integrieren gehören auch Beziehungen. Auch mit Sex.", antwortete John. Der Idiot sah immer noch nicht von seiner Zeitung auf. Wütend schüttelte Jack den Kopf. "Ich versuche das gleiche, ohne ihn gleich wie ein kleines Kind zu behandeln so wie du und Tosh es tun!", brüllte Jack sein Gegenüber an. Entsetzt sah John von seiner Zeitung auf. Augenblicklich sah Jack betreten auf den Boden. Er wollte Ianto nicht wecken. John seufzte leise und sah wieder auf seine Zeitung, schien sich aber auf die Geräusche in der Wohung zu konzentrieren. "Er ist aber kein kleines Kind.", fügte Jack noch leise hinzu. "Ich weiß, Jack. Aber ich behandel ihn auch nicht wie eines, ebenso wenig wie Toshiko. Ianto wird so behandelt, wie er das möchte. Und das ist nicht so, wie du es gewohnt bist. Er ist jetzt jemand anderes. Nicht mehr der Ianto, in den du dich verliebt hast. Und er wird es auch nie wieder sein. Versteh' das endlich, Jack. Aber vielleicht ist es dafür sowieso schon zu spät.", erwiderte John. Wieder ohne aufzublicken. Jack würde ihn am liebsten umbringen. Aber dann verstand er John's Worte. Was meinte er damit, dass es vielleicht schon zu Spät ist. Panik kroch in Jack hoch. Es durfte noch nicht zu spät sein. "Was meinst du damit?", fragteer nach. John zuckte mit den Schultern und sah ihn das erste Mal heute in die Augen. "Er wollte doch nichts mit dir unternehmen. Die Ironie des Schicksals. Er klammert an dir, aber du du schiebst ihn zu mir ab. Jetzt fängt er an zu leben, so wie du es wolltest. Aber er fühlt nicht so, wie du es wolltest. Jetzt willst du ihn. Aber nun möchte Ianto nichts mehr von dir wissen. Sag' mir Jack, wie fühlt sich das an?", erwiderte John kalt. Bevor Jack reagieren konnte, kam aus dem Schlafzimmer ein makaberer Schrei.
Weinend rollte er sich zusammen und zog die Decke enger um sich. Wo war John? Wieso war er alleine? Bestimmt wollte John ihn doch nicht mehr haben. So wie in seinem Traum. Da hatte John ihm aber wehgetan. Aber dann war etwas seltsames passiert. Er war plötzlich in den Gängen des Hubs gewesen. Aber da war noch jemand gewesen. Oder etwas. Halb Mensch und halb maschine. Das menschliche sah irgendwie weiblich aus. Und hübsch. Und sehr gruselig. Und das Ding hatte John getötet. Plötzlich fuhr es ihm eiskalt den Rücken runter. Was, wenn das kein Traum gewesen war? Wimmernd setzte er sich auf. Er musste John finden. John durfte nicht tot sein. "Ianto, alles in Ordnung?", fragte jemand und nahm ihn in den Arm. "Muss John finden.", wimmerte er leise und versuchte sich aus der Umarmung zu befreien. "Ich bin hier, Ianto. Ich bin doch hier.". Er schüttelte den Kopf. Doch nur ein Traum. "Nicht alleine lassen. Bitte nicht weggehen.", wimmerte und schniefte er. "Ich gehe nirgendwo hin, Ianto. Ich verlasse dich nicht.", murmelte John in sein Ohr. Vielleicht war es ja wahr? Vielleicht blieb John ja immer bei ihm.
John sah über Ianto's Schulter zu Jack. Dieser schien ihn gar nicht wirklich zu bemerken. Er sah nur entsetzt auf Ianto. "Was ist jetzt, Jack? Eine Sache, Alpträume zum trösten. Eine andere einen Trauma - Patienten zu behandeln. Kannst du das, Jack?". Wie in Trance schüttelte Jack den Kopf.
Stumm sah er auf die Szene, welche sich ihm bot. So schlimm war es Ianto nie ergangen. Egal, wie schlimm der Alptraum gewesen war. Er bemerkte, wie John etwas zu ihm sagte. Er wusste nicht, ob er etwas darauf erwiderte. "Geh' ins Bett, Jack. Ich schaff' das auch ohne dein Gestarre."holte John's zischen ihn plötzlich aus seiner Starre. Wie hypnotisiert nickte er und drehte sich um.
Besorgt sah sie aus dem kleinem Flugzeugfenster. Jack und John hatten nur das allernötigste miteinander geredet. Nachdenklich wandte sie sich wieder ihrem Buch zu. Ianto hatte sie nicht mehr gesehen. Aber das war wohl das sicherste. Wie sollte er denn wieder in seine Wohnung kommen? Oberstes Gebot war nun einmal, dass Ianto sicher ist. Aber sie hätte sich trotzdem gerne von ianto verabschiedet. Aber wenigstens hatte sie sich noch von Rhys verabschieden können.
Gelangweilt saß er auf der Couch. Für gewöhnlich hatte er eine feste Routine. Aber die fiel jetzt wohl weg, jetzt, wo alle weg waren. Niemand hatte ihm gesagt, wohin. Er sah sich in der Wohung um. Es war nicht sonderlich ordentlich. Jack hielt nicht viel von aufräumen. John schon, aber er hatte gestern nichts mehr gemacht. Mit einem schlechtem Gewissen sah er auf den Boden. Nur, weil er unbedingt etwas mit John unternehmen wollte. Er räumte gerne auf. Danach war immer alles so schön sauber. Wenigstens störte ihn jetzt niemand dabei.
"Was wird jetzt aus Ianto?", fragte Jack leise. John überlegte. Früher oder später würde Jack es sowieso rausfinden. Vielleicht, wenn er es Jack ruhig erklärte, würde es keine Szene geben - zumindestens keine vor den anderen. "Er meinte, er würde gerne mit mir mitkommen. Ich habe versucht, ihm zu erklären, wie gefährlich das werden kann. Aber entweder Ianto wollte davon nichts hören, oder ich habe es nicht genug versucht.", flüsterte John genauso leise zurück. Fassungslos drehte Jack sich zu ihn um. Bevor er den Schlag auch nur hätte erahnen können, hatte Jack ihm bereits eine schallende Ohrfeige verpasst. Dann stürmte Jack zum Cockpit. MMit einem unbehaglichem Gefühl bemerkte John, wie die Augen der anderen auf ihn gerichtet waren. Nur knapp unterdrückte er ein genervtes stöhnen. Das mit dem schonend beibringen hatte wohl nicht ganz so geklappt...
Geschockt sah er auf das kleine Notizbuch. Viele Bilder waren darin eingeklebt. Welche von Jack und ihm. Aber er konnte sich nicht erinnern, wann die Fotos gemacht wurden. Einige sind im Hub gemacht worden. Auf ein paar von denen waren auch die anderen drauf. Außer John. Und auf allen Bildern im Hub trug er einen Anzug. Dabei trug er im Hub nie einen Anzug. Er mochte Anzüge nicht. Langsam griff er zum Telefon. Dann wählte er Miss Toshiko's Handynummer. Miss Toshiko meinte, er könne immer anrufen, wenn er Probleme hatte. Oder einfach nur reden wollte. Und John hatte ihm gesagt, er könne John unter dieser Nummer ebenso erreichen. Aber nur für diesen Einsatz. Und auch nur im Notfall.
Verwundert sah Tosh auf ihr Handy. Wieso rief Ianto denn um alles in der Welt an? "Hallo, Ianto", meldete sie sich leise. Gwen war vor einer halben Stunde eingeschlafen. Sie wollte sie nicht wecken. "Hallo, Miss Toshiko.". Besorgt hörte Tosh, dass Ianto weinte. "Dürfte ich vielleicht mit John sprechen, Miss Toshiko?", fragte Ianto schüchtern.
