"Entschuldigen Sie die Störung, Chief..."
"Ah, Lestrade, kommen Sie rein. Setzen Sie sich. Einen Kaffee, bitte, Hannah."
"Danke, sehr freundlich."
"Nun, kommen wir gleich zur Sache. Sicher wissen Sie schon, warum ich Sie hergebeten habe."
"Ehrlich gesagt habe ich keinen Schimmer, Chief."
Nervöses Lachen.
"Es geht um diesen Detektiv, den Sie andauernd konsultieren, Lestrade."
"Sie haben davon gehört, Chief?"
"Jeder hat davon gehört. Wollen Sie mich für dumm verkaufen? Nun, wir haben das ganze durchgehen lassen, aber es kann so nicht weitergehen, Lestrade. Consulting Detective. Das ist lächerlich. Und er taucht überall auf, in jedem zweiten Bericht. Das wirft ein schlechtes Licht auf uns, Lestrade. Die Presse hat schon davon Wind bekommen. Was sollen wir denen erzählen? Dass wir nicht mehr in der Lage sind, die einfachsten Fälle zu lösen? Er ist Zivilist, und er spielt auf unseren Tatorten herum. Und jetzt bringt er auch noch Freunde mit."
"Sir..."
"Freunde, Lestrade, von Zivilisten, auf unseren Mordschauplätzen! Was denken Sie sich? Sollen wir als nächstes Kindergeburtstage veranstalten? Das Geburtstagskind darf mal anfassen? Ist es das?"
"Natürlich nicht, Chief, aber..."
"Kein Aber, Lestrade. Sie werden ihre Zusammenarbeit mit diesem Individuum beenden, und zwar augenblicklich."
Stille.
"Das kann ich nicht, Chief."
"Was soll das heißen, Lestrade? Widersetzen Sie sich meinen direkten Anordnungen? Das kann Sie ihren Job kosten, wissen Sie das? Insbesondere nach der Schlägerei vor ein paar Tagen. Ich höre, das war auch seine Schuld. Sie stellen sich gegen das gesamte Yard, Mann."
"Er löst Fälle, Sir. Er rettet Leben. Und wenn ich seine Hilfe brauche, werde ich sie mir holen."
Stille.
"Nun, dann sehen Sie mal, ob Sie das bei einer anderen Wache tun können. In Anbetracht der jüngsten Ereignisse sehen wir uns gezwungen, Sie aus unseren Diensten zu entlassen."
"Was? Aber-"
"Einen schönen Tag noch, Gregory."