Die Charaktere gehören Stephenie Meyer. Das ist meine aller erste FF, bitte seid nett. Ich freue mich über jede Kritik, positiv wie negativ.

Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber ich hatte wenig Zeit und irgendwie schien die Story auch wenig Anklang zu finden. Aber nun versuch ichs doch mal weiter. Viel Spaß.

Kapitel 2 – Dieser Blick

Edwards Pov

Heute würde ein anstrengender Tag. Mein Freund Ben Cheney war vor einigen Tagen zu Besuch. Erstaunlich, dass er noch Zeit fand. Seitdem er Angela kannte, war er zu nichts mehr zu gebrauchen. Gut Angela war hübsch und auch nett aber wirklich, so verliebt konnte man doch gar nicht sein oder? Meine Mutter bekam jedenfalls mit, dass Ben mit Angela bei den Swans eingeladen war und hielt es für sinnvoll wenn ich mit gehen würde. Sie fragte gleich bei Mrs. Swan nach ob es erwünscht sei. Irgendwie ticken die Damen alle gleich, denn diese war begeistert.

Das Swan-Mädchen sei noch nicht vergeben und laut meiner Mutter auch ganz hübsch. Ich hatte langsam echt die Nase voll davon. ‚Ich wäre 17, selbst mein Freund Ben heirate bald, ich müsste auch eine finden, es schickt sich nicht nach der Schulbildung keine Frau zu haben, schon gar nicht bei einem Mann meines Standes…'. Ich konnte es nicht mehr hören.

Die Swans waren bekannt, nur die Tochter „Isabella" hatte ich noch nie gesehen. Mr. Swan war der Polizeichef, sehr bekannt und angesehen. Mein Vater, Anwalt, hatte des Öfteren mit ihm zu tun. Mrs. Swan war irgendwie sonderbar. Eigentlich eine recht hübsche Frau, mit langen braunen Haaren und heller Haut, aber doch irgendwie so seltsam. Sie wirkte immer so chaotisch und wenn man mit ihr sprach war sie eher der Typ durchgeknallt und verrück, dennoch aber immer sehr nett. Der Tag heute konnte echt was werden.

Nun gut ich zog mein Jackett an und machte mich auf den Weg. Ich hatte mit Angela und Ben verabredet, dass wir uns an der Auffahrt der Swans treffen wollen. Ich kam pünktlich an, genau wie meine Freunde, denn diese kamen auch gerade vorgefahren. Wir begrüßten uns herzlich und gingen dann gemeinsam Richtung Haus.

„Seid ihr bereit? Ich werde jetzt klingeln." sagte Ben und führte das Angekündigte auch aus.

Wenige Sekunden später öffnete uns eine rundliche Frau die Tür. Sie hatte schon einige graue Haare und trug ihre Dienstbotenuniform.

„Kommen Sie herein, die gnädige Frau erwartet Sie schon. Ich gebe ihr kurz Bescheid, dass Sie eingetroffen sind. Bitte warten Sie doch kurz hier." sagte sie freundlich lächelnd und verschwand den Flur entlang.

Angela und Ben waren gerade wieder ineinander versunken, also sah ich mich ein bisschen um. Der Eingangsbereich war hell und offen. Es wirkte alles sehr einladend und roch fantastisch nach einem blumigen Duft. An einer Wand hingen zwei kleinere Bilder, bei einem konnte ich einen Klee ausmachen, das andere war ein Picasso. Das passte irgendwie nicht zusammen, Mrs. Swan war eindeutig verrückt. Auch kannte kaum einer manche Künstler, die hier an den Wänden verewigt waren.

„So die Herrschaften, Mrs. Swan und Miss Isabelle möchten Sie gerne empfangen." sagte die Hausdame als sie zurück war. Sie führte uns durch einen Flur und führte uns in einen Salon.

„Mrs. Swan, Miss Isabella, Miss Angela Weber und Mr. Ben Cheney." stellte sie die beiden vor.

Mrs. Swan und Miss Isabella, etwas versteckt, standen in der Mitte des hellen, gelben Salons und schauten zu ihnen auf. Mrs. Swan schmunzelte etwas verlegen. Angela und Ben schmachteten sich schon wieder so an. Das MUSS wirklich echte Liebe sein. Ich kam bisher nicht in dieses ‚Glück' obwohl es an Möglichkeiten nicht gefehlt hatte. Meine Mutter wurde langsam echt sauer, weil ich alle vorstelligen Damen verschmäht hatte. Sie machte sich Sorgen um unseren Ruf und dass ich am Ende gar keine Frau mehr bekäme. Ich dürfe nicht so wählerisch sein, schließlich wurden sie beiden verheiratet und konnten sich nicht die Ehegatten aussuchen. Ich wäre da schon sehr privilegiert.

Aber von den vorstelligen Damen, konnte ich keine auswählen. Ich war weder gewillt zu heiraten, noch hätte mich eine von denen angesprochen. Manche waren sehr nett und hübsch aber sie hatten nichts anziehendes, etwas besonderes an sich. Wenn das so weiter ginge, dann würde meine Mutter mich bestimmt bald zwangsverheiraten.

„Und Mr. Edward Masen." kündigte die Hausdame nun mich an, während sie von dem verliebten Paar zu mir schaute. Ok Edward, Augen zu und durch da.

Ich schaute in die Richtung von Mrs. Swan, welche mich freundlich anlächelte und hinter ihr versteckt kam auch Miss Isabella vor. Dann sah ich sie zum ersten Mal richtig an.

Dieser Augenblick fühlte sich an wie eine Ewigkeit. Ich hatte noch nie Jemanden so schönes gesehen. Selbst mit mehreren Metern Entfernung konnte ich ihre atemberaubende Schönheit genau erkennen. Diese schokoladenbraunen Augen mit den vielen dichten Wimpern herum. Sie hatte porzellanfarbene Haut und ihre Haare waren genauso wunderschön braun wie ihre Augen. Sie hatte eine zarte Figur und trug ein blaues, leicht glänzendes Kleid, welches ihre Figur perfekt betonte. Es bildete den perfekten Kontrast zu ihrer hellen Haut. Mir verschlug es den Atem, ich konnte und wollte auch einfach nicht wegsehen.

Bellas POV

Er war unglaublich schön. Ich blickte in zwei große, funkelnde, smaragdgrüne Augen. Seine Haare waren in einem besonderen Braunton, wie glänzendes Bronze. Er hatte auch eine sehr helle Haut, eine gerade Nase und sinnlich geschwungene Lippen. Ob seine Haut so seidig ist, wie sie aussieht? Sind seine Lippen so warm und weich wie es scheint?

Ich würde ihn so gerne küssen und berühren. Gott Bella, reiß dich zusammen!

Ich konnte es nicht fassen, so viel zur Unfreundlichkeit. Ich konnte nicht wegsehen, es war wie magnetische Anziehungskraft.

„Guten Tag Mrs. Swan, guten Tag Bella, schön dich wieder zu sehen." sagte nun Angela und knickste erst kurz vor meiner Mutter bevor sie mich in den Arm nahm.

Damit löste sie meine Starre und den Blick von Edward. Ich drückte sie eine kurze Zeit fest an mich, sodass ich mich wieder sammeln konnte. Unglaublich, kaum zu fassen. Es ist nur ein Mann, Bella. Ein ganz gewöhnlicher Mann, benimm dich. Vielleicht doch ein eher außergewöhnlicher Mann. Bella reiß dich zusammen, du kennst ihn doch gar nicht.

Nachdem ich mich wieder gefasst hatte, ließ ich sie los.

„Guten Tag Angela, ich freue mich auch dich zu sehen. Und ich freue mich auch, dass du mir heute deinen Verlobten vorstellen möchtest. Guten Tag Mr. Cheney, schön Sie kennen zu lernen." sagte ich und reichte ihm meine Hand.

„Es ist mir eine Ehre, Sie einmal persönlich kennen lernen zu dürfen, Miss Swan. Ich habe schon so viel von Ihnen gehört." Ben verneigte sich etwas und begrüßte mich freundlich.

„Ich hoffe nur Gutes." antwortete ich ihm und schenkte ihm ein Lächeln.

„Aber selbstverständlich." Er errötete etwas. „Darf ich Ihnen meinen Freund, Edward vorstellen?" fragte er mich.

Er versuchte die Aufmerksamkeit von sich abzulenken, er war wirklich ziemlich schüchtern.

Edward kam auf mich zu und nahm meine Hand, welche ich ihm reichte. Seine Berührung fühlte sich an wie eine elektrische Spannung. Ein kribbelndes Feuer. Ich schaute schnell nach unten und errötete. Ich hatte Angst, ich könnte ihn wieder so anstarren wenn ich ihn in seine wunderschönen Augen schauen würde.

Er führte sein Gesicht zu meiner Hand und drückte mir einen kurzen aber sehr zärtlichen Kuss auf die Hand. Oh mein Gott. Ich spürte wie ich immer mehr errötete und mein Gesicht zu brennen anfing. Seine Lippen waren noch weicher und wärmer als ich es mir je hätte vorstellen können. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit. Mein ganzer Körper brannte und kribbelte. Meine Hand war wie aufgeladen von seinem Kuss. Ich will ihn berühren, anfassen, küssen… jetzt. NEIN! Bella, beruhige dich.

„Es ist mir eine Freude Sie kennen zu lernen, Miss Swan." sagte Edward.

Zitterte seine Stimme etwa gerade?

„Die Freude ist ganz meinerseits, Mr. Masen." und schon wieder wurde ich rot.

Konnte das denn noch schlimmer werden? Zu meinem Glück kam nun Mrs. Hammond herein und servierte den Tee. Die Spannung im Raum wurde dadurch gebrochen. Wir stoben auseinander und setzten uns auf die Sofas. Ich war verwirrt. Was passierte denn hier? Ich schaute zu meiner Mutter um vielleicht eine Antwort in ihrem Gesicht zu finden. Sie sah mich irritiert an.

„Oh vielen Dank, Mrs. Hammond, für mich bitte keinen Tee." sagte sie, als Mrs. Hammond ihr den Tee einschenken wollte. Dann richtete sie ihren Blick zu uns.

„Bitte entschuldigen Sie mich, ich habe einen Termin den ich ganz vergessen hatte. Bella bitte kümmere dich um unsere Gäste." Damit verließ sie das Zimmer.

Ich schaute ihr etwas verwirrt hinterher. Was sollte das? Sie würde uns doch sonst nie alleine lassen, das schickt sich nicht, ohne ‚Anstandsdame' Gäste zu bewirten. Als ich feststellte, dass alle drei mich erwartungsvoll anstarrten, schoss mir wieder die Röte ins Gesicht. Toll, da würde ja heute zur Gewohnheit. Nicht, dass ich nicht gerne im Mittelpunkt stehe, nein ich schämte mich auch etwas wegen dem Verhalten meiner Mutter.

So das wars erst mal wieder. Bitte reviewed fleißig, das nächste Kapitel kommt dann bald.

Angelas Liebesstory wird erzählt, romantisch. Was passiert wohl noch zwischen Edward und Bella?

Vorschau:

Also Angela, erzähle mir doch noch einmal wie ihr euch kennen gelernt habt. Ich kann das gar nicht oft genug hören." versuchte ich meine Befangenheit zu überspielen. Das würde zu Ablenkung funktionieren. Bloß nicht wieder zu Edward schauen. Angela schaute zwischen mir und Edward hin und her. Ihre Augen fingen an zu leuchten.