Die Charaktere gehören Stephenie Meyer. Ich freue mich über jede Kritik, positiv wie negativ.
Kapitel 3 – Angelas Geschichte
Bellas Pov
„ Also Angela, erzähle mir doch noch einmal wie ihr euch kennen gelernt habt. Ich kann das gar nicht oft genug hören." versuchte ich meine Befangenheit zu überspielen. Das würde zu Ablenkung funktionieren. Bloß nicht wieder zu Edward schauen. Angela schaute zwischen mir und Edward hin und her. Ihre Augen fingen an zu leuchten.
„Wenn Sie erlauben Miss Swan, würde ich Ihnen gerne die Geschichte erzählen." sagte Ben plötzlich.
„Aber selbstverständlich nicht. Ich freue mich, die Geschichte mal aus einer anderen Perspektive zu hören." Ich lächelte ihn und er erwiderte es.
„Also Mrs. Weber und meine Mutter treffen sich immer regelmäßig zum Tee und organisieren zusammen auch immer Bälle. Wussten Sie, dass die Beiden sich schon länger bekannt sind?" fragte er mich.
Ich nickte einmal und gab ihm damit auch zu verstehen, dass er weiter erzählen möge.
„Jedenfalls trafen sie sich den einen Tag wieder mal zum Tee. Ich weiß nicht was sie besprachen, jedoch wurde ich gebeten am nächsten Tag zum Tee da zu sein. Mrs. Weber wollte wohl nochmals vorbei kommen und ihre Tochter Angela mitbringen. Das war eher ungewöhnlich denn weder kam Mrs. Weber zwei Tage hintereinander, noch brachte sie für gewöhnlich ihre Tochter mit.
Da ich jedoch eh zuhause war, stellte das kein Problem dar. Sie müssen wissen, ich habe die Schulausbildung schon beendet und möchte demnächst in die Bank meines Vaters einsteigen."
Er nickte einmal kurz und schaute dann liebevoll Angela an. Er war wirklich bis über beide Ohren in sie verliebt.
„Als Angela dann am nächsten Tag mit ihrer Mutter kam, hatte ich nicht einmal einen Gedanken an eine Hochzeit verschwendet."
Angela zuckte kurz zusammen. Ben bemerkte dies und erzählte schnell weiter.
„Aber als ich Angela dann sah." Er wirkte wie in Gedanken versunken und lächelte wieder liebevoll.
Angela wurde rot. Ben schaute wieder zu mir und sprach weiter.
„Sie sah umwerfend aus, wenn ich das so sagen darf. Aber genau das dachte ich in diesem Moment. Unsere Mütter hatten sich da wohl schon etwas Derartiges vorgestellt und freuten sich sehr, dass wir uns so mochten. Von da an besuchte ich sie fast täglich, natürlich im Beisein ihrer Mutter. Vor einer Woche waren wir dann spazieren und ich hatte schon ein Gespräch mit Mr. Weber geführt. Sie ahnen wohl schon worauf ich hinaus will." Er strahlte bis über beide Ohren.
„Unsere Eltern waren wohl auch mit unserer Entwicklung zufrieden. Ich wusste schon am ersten Abend, dass ich mich in Angela verliebt hatte und nachdem Edward mich dann ermutigte, es würde Angela bestimmt genauso gehen, habe ich mir ein Herz gefasst und es ihr gebeichtet. Ich habe sie im Park, unter dem Rosenpavillon, um ihre Hand gebeten."
„Und ich habe ‚Ja' gesagt." Angela strahlte.
Ihre Augen funkelten wie Diamanten und sie lächelte schüchtern. Ben nahm ihre Hand zärtlich in die seine.
„Ja es scheint alles Edwards Erfolg gewesen zu sein. Hätte er mich nicht überzeugt, dass Angela auch mit mir glücklich sein könnte, hätte ich mich wohl nicht getraut zu fragen. Nicht wahr Edward?" sagte Ben.
Alle schauten nun zu Edward, nur ich getraute mich nicht. Ich kam dennoch nicht umhin es doch zu tun. Ich sah in seine Richtung. Und er, er starrte mich an. Es war kein zufälliger Augenblick, nein seine Augen brannten sich in mein Gedächtnis, als würde er mich schon die ganze Zeit anstarren. Ich konnte nicht wegsehen, diese wunderschönen Augen. Ich war gefangen.
„Edward?" Das war der Moment, der Augenblick der Intensität wurde beendet. Ich schaute schnell verlegen weg und wurde wieder einmal rot. Auch Edward schien verlegen und bekam eine zarte Röte auf den Wangen.
„Ja… äh… was hast du nochmal gesagt?"
Er war wirklich verlegen. Etwa wegen mir? Nein ganz sicher nicht. Er hat bestimmt an eine andere Dame gedacht, oder er fand diese Geschichte auch schön oder langweilig? Jedenfalls hat das nichts mit mir zu tun. Der Gedanke an eine andere Frau… es schmerzt. Bella… er ist nicht dein und wird es auch nie sein.
„Unser Edward immer am träumen." Ben grinste schelmisch und blickte genau wie Angela, zwischen mir und ihm, hin und her. Oh Gott, wie peinlich. Ich wurde rot und alle bemerkten es. Edward sah mich auch schon wieder an. Gott was hat er bloß?
Plötzlich kam meine Mutter wieder, wie ein Pfeil, herein geschossen. Sie wirkte sehr nervös und aufgeregt. Was war denn bloß passiert?
So mal wieder ein Chapter. Ich freue mich, dass doch einigen meine Story gefällt. Es ist diesmal nicht so lang. Aber ich versuche mein nächstes Kapitel sehr schnell online zu setzen.
Vielen Dank an Alina94, susa43 und fairygold.
Vorschau:
Edwards POV
Ich konnte einfach nicht aufhören sie anzustarren. Ja man musste es starren nennen, ich war so unhöflich. Das war ihr bestimmt sehr unangenehm. Aber ich konnte nicht aufhören, sie war so wunderschön. Die zarte Röte, wenn sie etwas verlegen wurde, machte ihre Alabasterhaut noch schöner. Ich könnte sie ewig so ansehen.
