Ich habe hier einiges dran verändert.
Zum Beispiel hab ich gescheite Musik von Nickelback eingefügt.
Desweiteren trinke ich NIE Alkohol, daher weiß ich nicht, wie viel es braucht um betrunken zu sein, oder wie lang dieses Gift zum wirken braucht.
So, dann zu der Verletzung. Ich hab bei dem Unfall meines Bruders gesehen, wie so etwas genäht wurde. Er hat sich in Spanien das Knie aufgeschlagen. 30 min. Notaufnahme und 10 Tage Fäden. Von daher hab ich mich daran gehalten.
So und jetzt Wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und lasst bitte ein kleines Review da.
Liebe Grüße
Eure Tali

Der Angriff

Am Abend waren Hermione und Charlie gemeinsam mit den anderen in einer Art Bar. Die Drachenbändiger hatten schon vor langer Zeit einen Raum umgestaltet, sodass man nun eine Tanzfläche darin fand, nebst einem magischen DJ-Pult, einer Bar, an der meist einer der Drachenbändiger arbeitete und einigen gemütlichen Sitzecken. Um die Musik hatte sich wie immer Charlie gekümmert und das DJ-Pult spielte nun allein die vielen Lieder, mit denen der Weasley es versorgt hatte. Hermione war ziemlich amüsiert über die Auswahl der Songs gewesen. Erstens hatte sie nicht gedacht, dass Charlie tatsächlich auch Muggelmusik kannte und zum anderen lag es an den Texten selbst. Hätte er solche Musik jemals im Fuchsbau gehört, wäre Molly wahrscheinlich an die Decke gegangen. Lieder von Nickelback wie zum Beispiel Animals oder Something in your Mouth gehörten definitiv noch zur harmlosen Sorte.

Jetzt saß sie mit Charlie und seinen Freunden an einem der Tische, trank ihren dritten Feuerwhisky und lachte und scherzte mit ihnen. Charlie beobachtete die Hexe lachend. „Hermione, trink lieber nicht so viel." Er war schon etwas besorgt, da er nicht erwartete, dass sie viel vertrug. Hermione Granger lachte und erklärte dann. „Ich trink zwar nur selten, aber wenn, dann habe ich eine ziemlich hohe Toleranzgrenze. Ich hab immerhin sogar deine Geschwister und Harry unter den Tisch getrunken." Charlie schmunzelte. „Harry verträgt nicht viel, ebenso wenig wie Ginny oder Ron. Die drei sind nach fünf Gläsern dicht." „Ich rede aber nicht nur von den dreien, sondern auch von Percy..." „Der verträgt noch weniger...", unterbrach er sie, wovon sie sich allerdings nicht beeindrucken ließ. „Und Bill..." „Der trinkt kaum noch seit seiner Heirat mit Fleur." „Und Fred und George!" Jetzt war Charlie allerdings erstaunt. „Du hast die Zwillinge unter den Tisch getrunken?" Sie lachte. „Denk nicht, dass ich so brav bin wie ich aussehe. Wir haben „Ich hab noch nie" gespielt. Und ich musste eindeutig mehr trinken, als deine Brüder." Jetzt konnte Charlie nicht mehr vor lachen. „Du hast die Zwillinge bei „Ich hab noch nie" unter den Tisch getrunken? Daran werde ich sie erinnern, wenn sie mich wieder mal aufziehen wollen."

Das Lied wechselte und Hermione grinste. „Oh, ich liebe das Lied!" Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen wurde sie auch schon von Jack, einem Drachenbändiger aus Amerika, auf die Tanzfläche gezogen, wo einiges los war. Die meisten Männer hatten sich eine der Frauen geschnappt und tanzten nun mit ihr. Bei der Art wie Hermione allerdings mit Jack tanzte, fühlte Charlie allerdings eine plötzliche Eifersucht aufkommen. Liam schnappte sich jetzt eine der Frauen aus der Verwaltung und Charlie und Fiona blieben allein am Tisch zurück. „Sie ist es, oder Charlie? Hermione, die Frau die du liebst..." „Wie kommst du darauf?" Er beobachtete Hermione, welche ziemlich eng mit Jack tanzte. „Jeder mit etwas Grips in der Birne sieht, dass du Jack fast mit Blicken avadast. Außerdem brauchst du es vor mir gar nicht erst leugnen. Du weißt wer ich bin und vor allem was ich bin." Der Drachenbändiger seufzte. „Ja, sie ist die Frau..." „Dann sag es ihr!" Bevor Charlie noch etwas sagen konnte, war ein wütendes Brüllen von draußen zu hören. Fiona stoppte auf der Stelle die Musik und begann mit ihrem Stab Ausnüchterungszauber auf die Drachenbändiger zu hexen. Diese wiederum belegten sich mit Schutzzaubern und rannten nach draußen.

Auf dem Platz vor den Häusern war der Peruanische Vipernzahnhybrid zu sehen, mit dem sie schon vorher am Tag arge Probleme hatten. Jetzt war er allerdings noch etwas wütender als am Vormittag und das zeigte er auch deutlich. Sein Schwanz peitschte umher und traf einige der Drachenbändiger, während die anderen wiederum versuchten den Drachen mit Zaubern in Schach zu halten. Schnell hatte der Drache allerdings den Grund seines Ärgers gefunden...Charlie Weasley. Der Mann welcher heute erst den Befehl gegeben hatte ihn zu schocken, woraufhin dutzende Stuporflüche ihn getroffen hatten. Mit einer unglaublichen Wucht schleuderte er Charlie auf den Boden und verletzte ihn dabei mit seinen Krallen. Fiona hatte Charlie sofort mit einem Schwebezauber aus der Gefahrenzone gebracht und sobald er in Sicherheit war, prasselten erneut Schutzzauber von allen Anwesenden auf den Drachen ein, welche sich dann um ihn kümmerten.

Alex, einer der Heiler, schaffte Charlie sofort in die Krankenstation, wohin Hermione ihnen folgte. Charlie hatte eine Schnittwunde von von einer der Drachenkrallen die von seiner rechten Brust zu seiner linken Hüfte ging, war allerdings ansprechbar. Die anderen Heiler, welche jetzt hinzu kamen, versuchten alles um dem Weasley zu helfen, doch die Wunde wollte sich nicht auf magischem Weg schließen lassen. „Verdammt...er muss ihm Gift injiziert haben!", erklärte der Heiler. „Was bedeutet das?" Hermione sah ängstlich auf die große Wunde herunter aus der immer noch langsam Blut sickerte. „Wir können ihm nicht auf magischem Weg helfen...weder mit Schmerztränken noch mit Heilsalben, Zaubern oder Diptam-Essenz. Wir können die Wunde nur abdecken und hoffen dass sie so heilt." „Was ist mit der Muggelart?" „Welche Muggelart?" „Oh Merlin...ihr seid alle Reinblüter, oder?" Sie musste die Antwort gar nicht abwarten. Stattdessen zückte sie ihren Zauberstab und rief ihre Handtasche aus der Blockhütte zu sich.

Aus ihr fischte sie eine Tasche auf der ein rotes Kreuz zu sehen war. „Die hab ich immer mit, seit ich mit Harry und Ron unterwegs war...", erklärte sie und legte Dinge auf ein Tablett. „Ich brauch abgekochtes Wasser!", rief sie einem der Heiler zu, der sich sofort an die Arbeit machte. Hermione hingegen desinfizierte sich ihre Hände schnell mit einem Zauber. „Weißt du, was du da tust?", Alex sah sie skeptisch an. „Meine Eltern sind Zahnheiler in der Muggelwelt. Sie haben Medizin studiert und auch mir beigebracht, wie man sich um größere Verletzungen kümmert." Dass sie es gesehen hatte, als ihr Vater sich beim Campen mit einer Axt verletzt hatte, erwähnte sie lieber nicht. Stattdessen drückte sie das Tuch weiter auf Charlies Wunde. „Charlie, das wird ziemlich wehtun, weil ich dich nicht betäuben kann. Ich hab keine medizinischen Geräte hier und Zauber funktionieren nicht, weshalb ich mich auf dein Schmerzempfinden verlassen muss. Wenn der Schmerz an einer Stelle stärker wird, dann musst du mir Bescheid geben, in Ordnung? Es könnte dann etwas tief in der Wunde stecken." Der Weasley nickte und Hermione wandte sich erneut an einen der drei Heiler, die noch um sie herumstanden. „Habt ihr hier irgendwas, wo er draufbeißen kann? Wenn er sich nämlich versehentlich die Zunge abbeißt, müssen wir uns auch noch darum kümmern." „Wir haben gegerbtes Drachenleder hier..." „Das ist perfekt! Wir brauchen ein Stück davon!" Einer der Heiler ging und der andere kam mit dem Wasser zurück. Hermione nahm eines der Tücher und begann das Blut zu entfernen um die Größe der Wunde zu sehen.

Der Heiler kam mit dem Leder zurück, während Hermione eine Flasche öffnete. „Was ist das?", wollte Jack wissen. „Desinfektionsmittel. Es tötet Keime ab, damit sich die Wunde nicht entzündet.", erklärte sie, bevor sie Charlie das Stück Leder zum draufbeißen gab. Sie sah zu den Heilern. „Haltet ihn zur Sicherheit fest. Die Wunde ist ziemlich tief und das wird ordentliche Schmerzen verursachen! Charlie, wenn die Schmerzen sich verändern, dann gibst du mir sofort Bescheid!", erklärte sie. Die Heiler gehorchten ihr sofort und Charlie nickte, bevor sie begann die Verletzung mit Desinfektionsmittel auszuspülen. Charlies Körper zuckte von dem Schmerz unkontrolliert, doch er gab keinen Laut von sich. Sobald Hermione das erledigt hatte, ließ sie Charlie Zeit zum durchatmen und saß sich die Wunde an. „Das sieht soweit ganz gut aus.", stellte sie fest. Sie konnte keine Fremdkörper entdecken, welche tiefer in der Wunde steckten. Dann rief sie eine Flasche von dem Feuerwhisky zu sich.

Von den Heilern bekam sie nur komische blicke, als sie ein Glas komplett füllte. „Charlie, ich will, dass du das trinkst! Der Alkohol wird den Schmerz etwas betäuben, denn das nächste wird nicht angenehm werden." Er nickte schwach und Hermione ließ die eine Heilerin ihm helfen, während sie einen Faden und spezielle Nadeln desinfizierte. Ebenso behandelte sie eine Schere und eine Art Zange, welche eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Schere hatte.
Hermione wartete etwas, bis der Alkohol seine Wirkung tat und Charlie wieder auf das Leder biss, bevor sie begann die Wunde zu nähen. Jeden Stich verknotete sie ordentlich mit hilfe der Zange und schnitt den Faden ab, bevor sie den nächsten Stich machte.

Als sie Charlies Wunde genäht hatte, holte sie eine Salbe hervor, die sie über der Naht auftrug und das ganze mit Gaze abdeckte. Zum Glück funktionierte die Magie nur direkt auf der Wunde nicht, weshalb sie ihn mit ihrem Zauberstab einen Verband hexen konnte. Ohne die Magie hätten sie ihn erst auf die Beine bringen müssen, was die Gefahr vergrößerte, dass die Wunde aufriss.
Sobald sie Charlie verarztet hatte, griff die Hexe zu der Feuerwhiskyflasche und nahm einen großen Schluck. Merlin ihre Nerven. Hermione hatte noch nie eine so schlimme Verletzung versorgt. „Die Fäden bleiben etwa 10 Tage, bevor ich sie ziehe. In den nächsten beiden Tage halte ich absolute Bettruhe für notwendig. Je nach dem, wie die Wunde heilt sehen wir weiter. Trotzdem kannst du Sport für mindestens drei Wochen vergessen, ebenso wie schwere Sachen heben, oder andere anstrengende Aktivitäten. Und das bedeutet auch: keine Drachen! Ich hab die Wunde auf Muggelart versorgt. Das ist bei weitem nicht so stabil wie die Zaubererversion!" Charlie nickte bei ihren Ausführungen. „Kann ich wenigstens nach Hause oder muss ich hier bleiben?" Sie sah prüfend auf den Verband. „Ich denke wir können mit dir nach oben apparieren.", erklärte sie schließlich.

„Charlie, wie geht es dir?" Fiona kam jetzt rein gestürmt. „Es geht mir gut...", erklärte er. Dann sah Fiona jedoch das Blut auf den Tüchern, mit denen sie die Wunde gereinigt hatten. „Oh Merlin, ich muss hier raus..." Und damit war sie so schnell wieder draußen, wie sie reingekommen war. „Was ist mit ihr? Wird ihr von Blut etwa schlecht?" Hermione sah ihr verwirrt nach. Soweit sie wusste, konnten Hexen und Zauberer eigentlich ohne Probleme Blut sehen. Charlie hingegen grinste, auch wenn es etwas schmerzhaft war. „Nein, eher das Gegenteil...sie hat es zum fressen gern..." „Was...oh!" Hermione ging ein Licht auf und Charlie nickte bestätigend.