Chapter 11
Es überwältigte ihn einfach. Angel hielt Lilah fest und zog sie an sich heran, seine Lippen fanden ihre. Sie machte keine Anstalten sich ihm zu entziehen, erstens, weil sein Griff wirklich fest war und zweitens: es fühlte sich gut an und richtig. Nachdem sie erst gelähmt war vor Schreck, dachte sie, es wäre an der Zeit, mit aktiv zu werden. Lilah umkreiste mit ihrer Zunge seine Lippen, die ihr auch sofort Einlass gewährten.
Ihre Zungen fochten einen Kampf aus, niemand der beiden wollte nachgeben und somit verlieren. Angel schob Lilah nun vorwärts zur Wand und presste sie fest dagegen. Nebenbei knöpfte er hastig ihre Bluse auf und riss sie ihr schließlich ungeduldig vom Körper. Lilah zupfte und riss derweil an seinem Hemd, welches sich ebenfalls bald auf dem Boden wiederfand. Angel glitt mit seiner Zunge an Lilah's Oberkörper hinab, diese legte ihren Kopf nach hinten und seufzte auf.
Er umkreiste ihren Bauchnabel mit seiner Zunge, biss ihr hier und dort kurz neckend in die Seite, was sie aufstöhnen lies und bewegte sich dann wieder nach oben. Lilah zog derweil Angel's Gürtel aus der Hose und öffnete diese. Zum Vorschein kam eine deutliche Beule. Als Lilah mit ihrer Hand darüber strich, entlockte dies Angel ein knurrendes Seufzen. Sie schob die Hose hinunter und Angel stieg hinaus.
Er fand, dass sie noch viel zu bekleidet war, mit einer Bewegung öffnete er ihren BH und schob ihren Rock nach oben. Beide hielten kurz inne, um sich tief in die Augen zu sehen. Sie waren atemlos, hielten aber den Blicken des jeweils anderen stand. Angel wandte seine Aufmerksamkeit nun ihren Brüsten zu.
Er umkreiste ihre Brustwarzen mit seiner Zunge, die sofort darauf reagierten. Sie stöhnte auf und unterdrückte einen kurzen lustvollen Schmerzensschrei, als er sanft in ihre rechte Brustwarze biss. Lilah fuhr mit ihrer Hand Angels Konturen nach, vom Gesicht, über den Hals seinen Oberkörper entlang immer weiter Richtung Süden. Sie benutzte abwechselnd ihre Handfläche, Fingerspitzen und Fingernägel. Ein wohliger Schauer überkam Angel und er stöhnte laut auf vor Verlangen, als Lilah an seiner empfindlichsten Stelle angekommen war, ihre Finger um sein bestes Stück legte und anfing ihn zu massieren.
Dann befreite sie ihn von seinem letzten Stück Stoff. Währenddessen fand Angel den Weg zu ihren Oberschenkeln, er spreizte ihre Beine auseinander und ergriff mit den Zähnen den Bund von Lilah's Unterwäsche. Mit einem Ruck riss er ihr das teure Kleidungsstück vom Leib und ließ es sich nicht nehmen, auch ihre empfindlichste Stelle mit seiner Zunge zu verwöhnen. Lilah stöhnte laut auf und zog an seinen Haaren.
Als er es selbst nicht mehr länger aushalten konnte, arbeitete er sich erneut leckend und beißend nach oben. Dann presste er sich ganz nah an sie heran und zog ihr Bein um seine Hüfte. Sie schlang sich komplett um ihn und stützte sich gegen die Wand. Angel konnte nicht mehr warten und drang mit einem Mal in sie ein. Er presste seine Lippen erneut gegen ihre und das Zungengefecht begann von Neuem.
Angel begann erst langsam und dann immer schneller und heftiger in sie zu stoßen. Lilah stöhnte heiser in Angels Mund und stieß in Angels vorgegebenen Rhythmus immer wieder hart gegen die Wand. Dieser beschleunigte, angeheizt von ihrem Stöhnen, noch einmal seine Bewegungen. In ihren Augen konnte er lesen, dass sie dem Höhepunkt sehr nahe war.
Angel selbst wusste, dass auch er nicht mehr lange durchhielt. Als sein Orgasmus unmittelbar bevor stand, biss er Lilah in die Lippe und saugte ein paar Tropfen ihres Blutes und stieß noch ein letztes, kräftiges Mal in sie. Lilah ließ sich von Angel in diesem Moment mit in den Abgrund ziehen und hinterließ tiefe Spuren ihrer Fingernägel auf seinem Rücken, als auch sie kam.
Nachdem das Zittern nachließ und beide sich jeweils sicher waren, dass sie wieder stehen konnten, ohne Angst haben zu müssen, umzuknicken, ließen sie locker. Lilah lehnte sich an die Wand, die sich nun eher heiß anfühlte, als kühlend zu wirken. Angel betrachtete die Frau vor sich und ihm wurde in diesem Moment klar, was dahintersteckte, was ihn die Kontrolle verlieren ließ: Diese Spannung, das Knistern, was zwischen ihnen immer geherrscht hatte, hatte sich nun endgültig in Anziehung gewandelt und diese Erkenntnis, dass er sie wollte, sie brauchte, und das eigentlich immer so war, hatte seinen Trieben die Oberhand gewinnen lassen.
.:TBC:.
