Teil 2
Als sie in ihrem Raum angekommen war, zog sie sich aus und ging unter die Dusche. Sie begann sich einzuseifen und stellte sich seine Hände auf ihr vor.
Verdammt, dachte Hermine und drehte den Kaltwasserhahn auf um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.
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An den nächsten Tagen kehrte so etwas wie Ruhe ein. Snape behandelte sie besser zuvor und sie selbst verbot sich an ihn als Liebhaber zu denken.
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Severus beobachtete sie von weitem. Er hätte nicht gedacht, dass sie über eine so gute Selbstkontrolle verfügen würde. Er tat sich da wirklich schwer, besonders in der Nacht. Nicht nur einmal holte er sich einen runter, wenn er an ihre Brüste oder den süßen Po dachte.
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Die Wochen vergingen, aber die beiden konnten ihre Begegnung nicht vergessen. Mehr als einmal machte sich Hermine auf den Weg in die Kerker, brachte es dann doch nicht über sich. Sie würde sich ihm nicht an den Hals werfen.
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Es war das dritte Mal, dass sie auf dem Weg zu seinen Kerkern umkehrte. Verdammt, dachte Severus.
Vielleicht hätte er sie doch nicht so wegschicken sollen. Aber sie war noch immer Schülerin an seiner Schule und sie konnte ihn gefährlich werden. In vieler Hinsicht.
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Hermine bückte sich. Das Buch sollte in der untersten Reihe stehen. Endlich fand sie es und griff danach. Als sie sich aufgerichtet hatte, stand er vor ihr. Sie sahen sich in die Augen. Dann griff Severus nach ihrer Hand und zog sie in die hinterste Ecke der Bibliothek.
Er drängte sie gegen die Wand und küsste sie. Sie schmolz dahin. Davon hatte sie geträumt. Seine Lippen waren weich und warm. Er vertiefte den Kuss.
Sie verlor keine Zeit, sondern griff ihm unter die Roben, stellte aber schnell fest, dass sie so keinen Erfolg haben würde.
„Warte. Ich mache das."
Ohne zu zögern zog er seine Robe aus und lies sie zu Boden gleiten. Dann zog er sie wieder zu sich heran und küsste sie.
Hermine öffnete seine Hose und griff hinein. Er erschrak als er ihre Hand spürte. Dann atmete er tief durch und überlies sich den Gefühlen, die sie in ihm auslöste. Verdammt, sie war wirklich gut darin.
„Du hältst Dich nicht an meine Regeln", stöhnte er.
„Willst Du das ich aufhöre?"
„Wage es nur nicht, Granger."
Hermine wurde rot als sie ihn so reden hörte.
Schließlich fühlte sie wie ihre Hand feucht wurde und wußte, dass er gekommen war. Tief atmend blieben sie aneinander gelehnt stehen.
„Sie … Sie lieben es Regeln zu brechen, Miss Granger?"
Er musste die Kontrolle wiedergewinnen.
„Ja."
„Das dachte ich mir, aber wenn Sie das hier wiederholen wollen, dann werden Sie sich an meine Regeln halten. Wollen Sie das ?"
Sie nickte.
„Keine Spiele, keine anderen Männer. Nur ich. Und Du wirst Deinen Freunden nichts erzählen."
Unwillkürlich war er ins „Du" verfallen.
Natürlich würde sie mit ihren Freunden nicht darüber sprechen. Und andere Männer ? Wer brauchte andere Männer, wenn sie ihn hatte.
„Einverstanden."
Er wollte sie küssen, aber sie hob ihre Hand.
„Keine anderen Frauen. Du gehörst mir allein, mir. Und wenn ich Dich will, wirst Du für mich da sein."
Soviel zu keine Spiele, dachte Severus.
„Granger, Du bist nicht in der Position Bedingungen zu stellen."
„Wirklich nicht ? Ich dachte, das wäre ich."
Langsam knöpfte sie ihre Uniform auf und steifte ihre Bluse herunter.
„Ich bin bald keine Schülerin mehr. Ich kann Hogwarts jederzeit verlassen, außer es gibt etwas was mich hier hält. Und im Moment bist nur Du das."
Sie nahm seine Hand und legte sie auf ihre Brust.
„Willst Du Dir das entgehen lassen ?"
„Nein", flüsterte er leise.
Plötzlich schwang sie ihren Zauberstab und stand wieder vollkommen angezogen vor ihm.
„Was soll das ?", wetterte er.
Hermine straffte ihren Körper.
„Madam Prince. Ich habe das Buch gefunden."
Die Bibliothekarin nickte.
„Gut, gut. Ich wollte nur sehen wer hier ist. Ich habe so komische Geräusche gehört. Aber wie ich sehe hat Professor Snape schon nach dem Rechten gesehen."
„Da, das habe ich. Wie es aussieht ist Miss Granger ein Buch heruntergefallen und ich habe ihr erklärt, dass ich ihr beim nächsten Mal Hauspunkte abziehen werde."
Madam Pince schüttelte missbilligend den Kopf.
„Das ist nicht nötig. Ich kenn Miss Granger als eine sehr ordentliche Leserin."
„Ich habe mich bereits bei Professor Snape entschuldigt. Ich war einen Moment abgelenkt."
Schuldbewusst sah Hermine zu Boden was Madam Pince dazu brachte sie zu trösten.
„Kindchen, Professor Snape hat es sicher nicht so gemeint."
Ohne zu fragen zog sie Hermine mit sich und Severus konnte nur hilflos zusehen wie sie seiner Gegenwart entzogen wurde.
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