okay ich weiß das kommt jetzt blöd aber... ich hab vergessen dieses kapitel hochzuladen...
und das obwohl das chap hier ziemlich wichtig für die restliche story ist...es tut mir echt leid, dass ich das vergessen hab, aber mein leben ist momentan EIN BISSCHEN chaotisch und ich hoffe dass ihr mir diesen - total bescheuerten - fehler verzeiht...
ich werde morgen wieder "Nacht" reinstellen + das neue kapitel okay!
hab ich mich eigentlich schonmal für die reviews bedankt die ihr mir geschrieben habt! ich glaube nich... DAS tut mir auch leid
die reviews die ich von euch bekommen hab sind echt toll^^ vielen, vielen dank dafür^^
Am nächsten Morgen wurde ich durch ein verdammt lautes Schnarchen geweckt. Die letzte Nacht war echt ein Horror gewesen. Ich hatte mich im bett hin und hergewälzt und musste über verschiedenste Sachen nachdenken. Über Alice, wie ich sie am besten von dieser schrecklichen Tatsache ablenken könnte, zu Edward der anscheinend eine gespaltene Persönlichkeit hatte, bis zu Mike. Ja, Mike. Ich hatte ihn innerhalb weniger Tage schon zwei Mal vergessen und so ungern ich das auch zugab, aber Edward hatte Recht, als er meinte ich würde ihn nicht lieben. Mir war klar, dass ich unbedingt Schluss machen sollte.
Dieses Schnarchen, was eindeutig zu laut war und mir meinen wenigen Schlaf nahm, trieb mich in den Wahnsinn. Ich setzte mich auf und wollte gerade Edward anschreien, als ich bemerkte, dass es aus einer ganz anderen Richtung kam. Ich drehte meinen Kopf dem Geräusch zu und schaute gegen eine Wand. Emmett! Ich stöhnte laut auf. In diesem Moment passierten zwei Sachen gleichzeitig. Emmett hörte auf zu Schnarchen und Edward wurde schlagartig wach und schaute mich mit großen Augen an – von Müdigkeit keine Spur.
„Was?" Edward sah verwirrt aus. „Was machst du hier?" Oh man. Entweder der Junge hatte einen Schaden im Gehirn oder gestern unbemerkt einen über den Durst getrunken. „Ich schlafe hier? Wegen Alice?" Ich hörte fast, wie es in seinem Kopf klickte. „Wieso hast du gerade so laut gestöhnt?" Ich wurde prompt rot. Mein Gott, war es in diesem Haus verboten frustriert zu stöhnen! „Weil ich frustriert war? Was dachtest du denn?" Falsche Frage. Er grinste – wie schon so oft – ein dreckiges Grinsen. „Ich denke eher, du hast an mich gedacht und…" „Hör mal, Cullen, ich habe wirklich besseres zu tun als an dich zu denken wenn ich durch ein lautes Schnarchen von meinem wohlverdienten Schlaf abgehalten werde."
Gerade als er was erwidern wollte, kam Emmett vollständig angezogen – keine Ahnung wie der das so schnell geschafft hatte – in Edward Zimmer gestürmt und schrie wie ein Irrer: „Ed, ich hab dir doch gesagt, du sollst…oh" Eddy und ich guckten ihn mit großen Augen an. „Em, was willst du hier?" „Ich hab mir Sorgen um Bella gemacht, nachdem sie so laut gestöhnt hat." Ich soll laut gestöhnt haben? „Emmett, ich habe so gestöhnt, weil du mich mit deiner Schnarcherei geweckt hast! Als ob ich dem da jemals zu nah kommen würde!" Dabei zeigte ich auf Edward. Dieser hatte seine Arme verschränkt und guckte uns mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Schön, dass wir jetzt geklärt hätten, was ihr alle für ein Vertrauen in mich habt. Könntet ihr euch bitte draußen weiter anschreien? Ich will weiter schlafen."
Hatte ich mich gerade verhört? „Nix da schlafen, Eddy! Wir gehen heute shoppen, schon vergessen?" „Ihr zwei wollt shoppen gehen?", fragte Emmett. „Nein, wir werden alle zusammen mit Alice shoppen gehen." Nach einigen Sekunden machte es bei ihm „Klick" und er war einverstanden. Während Emmett Rose, die wir auch noch mitnehmen wollten, anrief und Edward im Bad war, suchte ich meine Sachen zusammen und wartete bis er fertig war.
Kurze zeit später kam Eddy auch im Handtuch bekleidet zurück ins Zimmer. „Mehr hättest du dir auch nicht anziehen können, wenn Besuch da ist, oder?" Mit diesem Satz verließ ich so schnell wie möglich das Zimmer. Ich wollte nicht, dass er merkte wie ich ihn angestarrt hätte, wäre ich nicht gegangen.
Nachdem ich im Bad mit allem fertig war, ging ich ins Esszimmer, wo wir alle zusammen Frühstücken wollten. Wir beschlossen, heute Abend nicht zu Jakes Party zu gehen, sondern tagsüber, nach der Schule shoppen und abends einen Mädelsabend zu machen. Alice war mit unserer Idee einverstanden gewesen und lächelte sogar licht, was ihre Augen allerdings nicht erreichte. Edward und ich hatten uns vorgenommen uns zu vertragen, wenn Alice in unserer Nähe war und wir versuchten alle ihr das Leben etwas leichter zu machen. Natürlich würden wir sie niemals wirklich ablenken können aber wir konnten sie auf jeden Fall beschäftigen.
In der Schule passierte nichts Erwähnenswertes und der Tag verging bis Schulschluss langweilig und schleppend. Zum shoppen fuhren wir mit zwei Autos in die Innenstadt von Los Angeles. Es war das erste Mal, dass ich hier Einkaufen ging. Rose und Alice – die sich wirklich Mühe gab nicht ihre Trauer zu zeigen, was ihr natürlich unmöglich gelingen konnte, gaben mir haufenweise Sachen zum Anziehen. Als die Geschäfte schlossen, fuhren wir vollbeladen mit Einkaufstüten zurück zu den Cullens. Wir Mädels verschwanden sofort ins Bad, wo wir uns verschieden Masken, Cremes, Peelings und so weiter auftrugen. Zum Schluss wollten wir uns die Beine wachsen. Da wir wegen dem Verwöhnprogramm vorher unsere Shirts ausgezogen hatten und jetzt auch die Hosen dran glauben mussten, saßen wir nur noch in Unterwäsche da. Ich auf dem Badewannenrand, Alice auf der Klobrille und Rose auf dem Boden.
Wir hatten nicht geschrieen als wir uns alle Haare ausrissen, trotzdem kam Edward ins Zimmer geplatzt und wollte gerade etwas sagen, als Rose ihn anblökte. „RAUS! SIEHST DU NICHT, DASS DU STÖRST!" Meine Gesichtsfarbe war dunkelrot. ER, Edward Cullen hatte mich gerade in Unterwäsche gesehen! Nachdem wir uns zu Ende gequält hatten, zogen wir uns alle bequeme Sachen an. Alice ging zu Jasper ins Zimmer und Rose zu Emmett. Ich hatte Hunger und ging in die Küche.
Ich trat durch die Tür und mir stockte der Atem. Am Esstisch (die Küche war mit dem Esszimmer verbunden) saßen Edward und…. und, und MIKE! Sie beiden töteten sich gerade gegenseitig mit ihren Blicken. Super. „Ähm…" Beide Köpfe schossen in meine Richtung. Diese Situation war sehr unangenehm. „Ist das deine Neuer?" Mike war wütend. Definitiv. „Mike, nein. Er ist nicht mein neuer. Ich bin wegen einer Freundin hier." ER guckte mich misstrauisch, wütend und besitzergreifend an. Etwas, das ich gar nicht mochte. „Trotzdem Mike. Wir müssen reden." Er schaute mich geschockt an und Edward lächelte. Okay?
Ed verschwand ohne Aufforderung. ER wusste wahrscheinlich was jetzt kommen würde. „Mike, ich…" „Du machst doch nicht Schluss, oder?" „Hör zu Mike." Ich wusste ich musste es ihm jetzt knallhart sagen, sonst würde er nie Ruhe geben. „Mir ist aufgefallen, dass ich dich die Tage die ich hier war, überhaupt nicht vermisst hab. Um ehrlich zu sein habe ich dich sogar vergessen." Es fiel mir schwer das so ehrlich und direkt zu sagen, aber anders würde er es nicht kapieren. „ Ich glaube nicht, dass man unter solchen Umständen eine Fernbeziehung führen kann." Ich kam mir schrecklich vor, als ich in seine großen, traurigen Augen sah. „Es tut mir Leid", sagte ich. „Schön. Dann geh ich jetzt wohl besser." Ich wunderte mich, dass er so schnell nachgab. Aber anscheinend hatte er erkannt, dass ich Recht hatte.
Trotzdem fühlte ich mich irgendwie Schuldig und natürlich war ich auch traurig. Das ist bei Trennungen schließlich immer so. Allerdings wurde ich schnell wieder von meinen doch etwas wehmütigen Gedanken abgelenkt. Edward kam mit einer Pizza vom Pizzaservice wieder. Ich guckte ihn fragend an. „Ich denke, da du gerade eine schreckliche Trennung hinter dir hast, müsste ich dich mit einer Pizza trösten. Aber wenn du keine willst, dann kann ich sie auch alleine essen", grinste er. Da! Da war er wieder! Der andere Edward! Der „gute" Edward!
Wir setzten uns auf das große Sofa im Wohnzimmer und aßen die Pizza. Um ehrlich zu sein war Edward wirklich witzig wenn er normal war. Plötzlich kam mir wieder in den Sinn, dass er ja eigentlich ein Macho war und er selbst zugegeben hatte, dass das was er gerade hier abzog eine Masche was um mich mit ihm zusammen in sein Bett zu kriegen. Ich beschloss mir nichts anmerken zu lassen und mich nachher zu rächen.
Nach einiger Zeit wurden wir Müde und beschlossen getrennt ins Bett bzw. auf die Couch zu gehen.
Ich legte mich hin und wartete bis Eddy eingeschlafen war. Es war Zeit für meine Rache. Dachte er wirklich ich wäre so blöd? Als ich sicher war, dass er tief und fest schlief, schlich ich mich ins Bad und holte den übrig gebliebenen Kaltwachsstreifen. Ich ging leise zu ihm, während ich den Streifen aufwärmte. Ich zog ihm langsam die Decke weg. ER wachte nicht auf und er lag auf dem Rücken. Perfekt. Dank heute Morgen wusste ich, dass er so einige haare auf der Brust hatte, die mir überhaupt nicht gefielen. Zeit, diese zu beseitige, dachte ich mit einem hinterhältigen Grinsen.
Ich setzte mich auf ihn, mein Gewicht stützte ich auf der Couch ab, schließlich wollte ich ihn vorerst nicht wecken, und zog ihm langsam sein Oberteil hoch. Verdammt, hatte der viele Muskeln. Gerade als ich die Streifen auf ihn drückte, wachte er auf. Gutes Timing. Edward guckte mich verschlafen an, bevor er verschlagen grinste. „Na? Hast du es dir anders überlegt und konntest nicht mehr bis morgen warten?" „Nein, nicht ganz", grinste ich. Danach zog ich ihm beide Streifen ab. Er schrie. Ich würde sagen es war eine lustige Mischung aus Wut, Überraschung und… Enttäuschung? Egal!
Ich sprang schnell auf, wobei ich auf den Boden knallte. Edward grinste und meinte ich würde das bereuen. Das hatte ich schon mal gehört. Ohje. Ich verkroch mich schnell ins Bett und stellte mich schlafend als ich Schritte auf dem Flur hörte. Emmett kam – wieder – reingestürmt und schnauzte Ed an. „Was soll die Scheiße? Kannst du nicht wenigstens Nacht um 2 deine Klappe halten!" „Dieses kleine Biest hat mir Kaltwachsstreifen oder wie die Dinger heißen auf die Brust geklebt während ich geschlafen hab! Da werde ich ja wohl noch schreien dürfen!" „Edward, das war die bescheuertste Ausrede die ich je von dir gehört hab! Alter, sie schläft!" „Nein! Sie tut nur so!" Ich konnte förmlich hören wie Emmett seine Augenbraue hochzog. „Aha", sagte er. Danach hörte ich eine Tür zu gehen. „Was sollte das?" Er schaute mich wütend an.
„Das war die Rache dafür, dass du anscheinend für so blöd hältst, dass ich zwei mal auf den gleichen Trick reinfallen würde!" „Was denn für ein Trick?" „Jetzt guck nicht so verwirrt. Du hast schon wieder versucht mich mit der Ich-bin-eigentlich-total-nett-und-freundlich-Nummer rum zukriegen. Er guckte mich schräg an und kam dann langsam auf mich zu. Ich rutschte immer weiter zurück bis ich merkte, dass ich auf der anderen Seite vom Bett angekommen war und runter zufallen drohte. Okay, jetzt hatte er mich. Er kniete sich in voller Größe vor mich hin. Oh oh.
ER grinste und fing an mich durch zukitzeln. Alles nur das nicht. Ich war super kitzelig und das schien er gerade herauszufinden. Mist! Ich flehte und bettelte wirklich, dass er aufhören sollte, aber er tat es nicht. Irgendwann konnte ich mich nicht mehr halten und ich flog vom Bett. Edward grinste triumphierend, bis er sah, dass ich mit einer hand sein Shirt festhielt. Eigentlich machte ich das, damit ich doch nicht runter fiel. Leider zog ich ihn dadurch nur mit.
Ich lag also auf dem Boden und Edward saß auf mir. Das war gar nicht gut.
Gott sei Dank ging die Tür noch mal auf, bevor Eddy mich weiter quälen konnte. „Oh. Entschuldigt, ich wollte nicht stören", hörte ich Esme sagen. Leider war die Tür genau so schnell wieder zu wie sie aufgegangen war. Verdammt! Peinlicher ging es ja wohl nicht. Ich bat Edward nochmals mich endlich schlafen zu lassen und diesmal tat er mir diesen Gefallen auch. Diese Nacht schlief ich besser. Keine Ahnung woran das lag. Wahrscheinlich daran, dass ich einen ziemlich anstrengenden Tag hinter mir hatte.
