alsooo... nochmal kurz als erinnerung, für alle, die dieses chap schon gelesen haben: BITTE lest "Schluss" bevor ihr weiter lest sonst fehlen euch ein paar infos und ihr könnt die nächsten chaps nicht ganz verstehen und denkt "häääää, wie kann das denn sein, das ist doch voll unlogisch"
also, lest das chap das hier vor kommt und heute abend kommt dann das nächste...und ein kleines review wär auch nicht schlecht ^^
In der Nacht wurde ich durch irgendetwas geweckt. Ich schlug die Augen auf und guckte geradewegs aus dem großen Fenster. Draußen herrschte ein heftiger Sturm, das sah ich an den Baumschatten, die im Mondlicht stark zur Seite geneigt waren. Außerdem hagelte es so stark, dass man es eigentlich kaum überhören konnte. Doch das schlimmste war, dass es wie verrückt blitzte und donnerte. Ich hatte, seit ich mit 8 ein Gruselbuch in dem öfter ein heftiges Gewitter vorkam, panische Angst vor Gewittern. Dass ich in einem fremden Haus und die einzige war, die wach war, machte die Sache auch nicht besser. Ich kugelte mich unter der Decke zusammen und zuckte bei jedem Blitz, die alle fünf Sekunden das Zimmer hell erleuchteten, zusammen.
Nach einer geschätzten viertel Stunde lag ich komplett zusammengekauert an meinem Kopfende. Das Gewitter und der Sturm sowie der Hagel sind, was eigentlich kaum noch möglich war, noch stärker geworden. Ich dachte krampfhaft an mein Lieblingslied und Lasagne, als kläglicher Versuch mich abzulenken. Einschlafen konnte ich bei Gewitter generell nicht. Als es ein weiteres Mal seeehhhr laut Donnerte, sah ich, dass Edward senkrecht im Bett saß. Scheiße, wenn der herausfindet, dass ich Angst vor Gewitter habe, bin ich dran, schoss es mir durch den Kopf.
Beim nächsten Blitz sah ich, dass mich Ed mit großen Augen anschaute. Ich starrte zurück. „Hast du Angst?", fragte er leise. Fast zu leise, denn das Unwetter war eindeutig lauter. „Nein", log ich. Dies wurde allerdings enttarnt, als ich beim nächsten, noch lauteren Donner leise aufschrie. So war das nicht geplant gewesen. Jedoch sah ich, dass Edward ebenfalls zusammen zuckte und sich anscheinend auf die Unterlippe biss. Den Ausdruck in seinen Augen konnte ich leider nicht erkennen.
Langsam erhob er sich. Im selben Moment Blitzte und Donnerte es nochmals und auf einmal, so schnell, dass ich es gar nicht mitbekommen hatte, saß er neben mir. „W-w-was machst du hier!", fragte ich überrascht. „Ich… ähm… leiste dir Gesellschaft." Sah ich da wirklich Angst in seinen Augen? Nein, bestimmt nicht. Als ob Edward, ich wiederhole, EDWARD CULLEN, Angst vor Gewitter hätte. „Okaay…"
Hätte ich nicht solche Angst gehabt, hätte ich wahrscheinlich einen Lachanfall bekommen. Edward und ich saßen in Edwards Bett, so weit wie möglich auseinander und schwiegen uns an. Plötzlich knallte es so laut, dass ich quiekte und in Edwards Armen lag. Hä? Ich hatte mich doch gar nicht bewegt? Und ich saß auch noch auf „meiner" Seite des Bettes… Moooment? Hatte ER mich gerade angesprungen. Ich guckte ihn mit großen Augen an und als ihm bewusst wurde, dass er mich gerade angesprungen hatte, wurde er rot! Edward! Und ich hatte schon aufgehört an Wunder zu glauben. „Wir… sollten schlafen?" Es klang eher nach einer Frage von ihm. „Ich… kann bei Gewitter nicht schlafen", gab ich zu. Keine Ahnung was mich dazu brachte ihm das zu erzählen.
Als mir nach einer weiteren viertel Stunde auffiel, dass ich immer noch in Edwards Armen lag räusperte ich mich und schaute ihn fragend an. Er erwiderte meinen Blich erst verwirrt, bevor er mit einem flehend Ausdruck in den Augen etwas sagte, was mich umhaute, hätte er mich nicht schon fest gehalten. „Ähm… ich hab so ein kleines Problem mit Gewittern und Sturm und so… also… eh… bitte?" Irgendwie fand ich es süß wie er so unbeholfen rumstotterte. Nein, halt warte, dämlich. Ich meinte, ich fand es dämlich wie er mit diesen fast schon hilflosen und flehenden Blick… okay, ich geb`s zu. Im Moment war er eigentlich wirklich ganz süß.
Ich seufzte resignierend und nickte kurz. Ich unterhielt mich noch eine Weile mit dem „guten" Eddy und wurde von Minute zu Minute weniger panisch und beruhigte mich. Edward schien es genau so zu gehen. Nachdem das Unwetter etwas nachgelassen hatte, beschlossen wir endlich zu schlafen. Nach einer Ewigkeit, die Edward gebettelt hatte, nur diese eine Nacht in seinem Bett bleiben zu dürfen, und ich ihm nach langem protestieren nachgegeben hatte, schlief ich ENDLICH ein.
