Das Kapitel ist nicht ganz so lang geworden. Aber ich verspreche, dass das nächste wieder länger wird.


Es ist Samstag Abend und wir 6 sitzen zusammen im großen Wohnzimmer unserer Ferienvilla und sahen zusammen fernsehen. Morgen währe unserer letzter Tag hier und der Gedanke schmerzt. Es war so eine tolle Zeit, weg von San Francisco, weg von allen Problemen, allen Sorgen und allem Kummer. Mit einem schmunzeln musste ich an die letzte Woche denken.

Die letzte Woche verging ziemlich schnell. Es ist aber auch zum verfluchen. Sind wir 6 Zusammen, ziehen die Tage an uns vorbei. Sind wir getrennt bleibt die Zeit fast stehen. Nach dem Urlaub, werden wir zurück nach San Francisco fliegen. Dort werden wir alle gemeinsam noch gut 5 Wochen verbringen. Erst kurz bevor die Sommerferien zu Ende gehen, werden unsere Freunde mit ihren Eltern nach hause fliegen. Dann beginnt wieder ein neues Schuljahr. Das letzte das ich mit Emmett gemeinsam haben werde. Gott ich möchte nicht an das darauf folgende Denken. Allein ohne Freunde, ohne Bruder das wird die Pure Hölle werden. Und wie wird es unseren Pärchen erst ergehen, wenn sie so lange getrennt sind?

Den Montag haben wir ruhig angehen lassen. Lagen größten teils am Strand und genossen die Sonne. Unsere Eltern waren mal wieder nicht da. Ihr Verhalten ist schon eigenartig. Doch eins steht fest, sie werden um eine Erklärung nicht drum rum kommen. Diese haben wir auf Sonntag verlegt. Denn an diesen Abend werden wir alle gemeinsam Essen gehen. Die optimale Gelegenheit für ein Gespräch. Ich genoss die Zeit mit meinen Freunden. Denn sie wird viel zu schnell zu Ende sein. Über das Gespräch zwischen mir und Emmett, haben wir kein Wort mehr verloren. Es ist auch nicht nötig. Seine Entscheidung steht und ich bin bereit sie zu akzeptieren.

Dienstag und Mittwoch, begann unserer Shopping Marathon. Ganz zum Leidwesen unserer Jungs. Sie taten mir aber auch Leid. Ganze zwei Tage in Einkaufszentren. Das war der pure Horror für sie. Dennoch hatten wir viel Spaß.

"Das könnt ihr uns doch nicht antun", jammerte Jasper.

Wir reagierten gar nicht darauf. Mit strahlenden Gesichtern gingen wir in die große Mall. Und was das für eine tolle Mall war. Alleine 14 Schuhgeschäfte. Das war ein Paradies. Wir Mädels schlugen natürlich ordentlich zu. Die Mall die wir am Mittwoch besuchten, war noch gigantischer. Mit hängenden Köpfen, stampften die Jungs uns hinterher. Was Rose, Alice und mich zum lachen brachte. Es gab genau drei Augenblicke, in denen sich ihre Gesichter aufhellten und sie das Brummen einstellten. In den Dessousladen, wo wir ihnen ein Model nach dem anderen vorführten. Emmett begann bei Rosalies Anblick in dem heißen roten Teil förmlich das Wasser aus dem Mund zu laufen. Edward konnte seine Augen nicht von mir lassen. Und Jasper schwieg und genoss Alice Anblick. Die Spielchen zwischen mir und Edward, sind ein wenig zurück gegangen. Nicht komplett aber ziemlich stark. Wahrscheinlich, will er mir meine Abstinenz nicht schwerer machen als es so wie so schon ist. Ich bin ihm auch sehr dankbar darüber. Aber ganz lassen kann er es dann doch nicht und ich auch nicht. Jedenfalls braucht unsere Jungs, nach diesen Anblicken erst einmal ein kühles Bier. Was ich natürlich sehr nachvollziehen kann, denn wir sind nun mal nicht von schlechten Eltern. Ihre Laune hellte sich da nach schlagartig wieder auf. Nur um bei dem nächsten Anblick von Schuhen wieder in den Keller zu rutschen. Nach dem wir das letzte Geschäft verlassen hatten und um ein halbes Vermögen erleichtert waren mit gefühlten tausend Taschen bepackt zum Auto gingen, mussten wir ihnen versprechen in den gesamten verbleibenden Ferien nicht einen Klamottenladen mehr zu betreten. Mit murrenden Gesichtern stimmten wir dem zu.

Donnerstag sahen wir uns die Stadt genauer an. Schlenderten an der Promenade entlang, an vielen Läden. Um die wir aber ein großen Bogen machten. Der wütende und vernichtende Blick der Jungs reichte, so das wir uns nicht einmal trauten auch nur einen Fuß in die Geschäfte zu stecken. Das Eis in Barcelona ist ein Traum. Nach der dritten Eisdiele bekam ich Bauchschmerzen. Am Abend gingen wir noch schick Essen und machten uns anschließend auf den Weg zur Villa. In der sich doch tatsächlich unserer Eltern befanden. Als währe es geplant gewesen. Sie waren doch tatsächlich den ganzen Tag da. Ausgerechnet an dem Tag, wo wir nicht da waren. Komisch, komisch das sollen sie uns mal schön am Sonntag erklären.

Freitag war ein Pärchentag naja jedenfalls für die Pärchen. Alice und Jasper gingen an dem Tag surfen. Sie hatten sich extra für einen Anfängerkurs eingeschrieben. Ich musste schmunzeln bei der Vorstellung, unserer kleine aufgedrehte Alice auf einem großen Surfbrett. Mein Bruder und Rosalie, verbrachten den Tag in der Stadt. Was sie genau vorhatten, dass wussten sie selbst noch nicht. Edward und ich, blieben in der Ferienvilla. Ich hatte einfach keine Lust irgendetwas zu unternehmen. Ich wollte einfach schön am Strand liegen und die Sonne genießen. Edward ging es genauso wie mir. Einfach faul in der Sonne liegen, dass ist für mich der perfekte Urlaub.

Rückblick:

Nach dem wir zwei die Villa für uns alleine hatte, begab ich mich erst einmal an den Herd es war schon kurz nach elf und ich hatte Hunger.

"Auf was hast du Hunger?"

"Mir egal es schmeckt alles was du kochst", antwortete er mir mit einem Zucker süßen lächeln.

Ich entschied mich für einen Gemüseauflauf.

"Kann ich dir helfen?"

"Ja du könntest die Zucchini schneiden", antwortete ich.

Ich widmete mich wieder meinem Brokkoli und meinen Möhren. Edward deckte den Tisch auf der Terrasse. Mit meiner Auflaufform in der Hand setzte ich mich zu ihm. Wir aßen und scherzten während des Essens. Nachdem wir das Geschirr in den Geschirrspüler verstaut hatten, machten wir uns runter zum Strand.

"Also erst Baden oder gleich in die Sonne du hast die Wahl", sagte Edward.

"Erst ins Wasser".

Und damit rannte ich los, ohne auf ihn zu warten. Noch bevor ich am Ufer angekommen war, schlangen sich schon zwei Arme um meinen Bauch.

"Du hast doch wohl nicht gedacht, du währst schneller als ich?"

"Ich war mit Absicht langsamer, ich wollte dir auch mal eine Chance lassen".

"NATÜRLICH", gluckste er und schmiss mich über seine Schultern.

"Lass mich runter", schrie ich.

Doch er dachte gar nicht daran. Er lief weiter Richtung kühles Nass. Er weiß ganz genau wie sehr ich das hasse. Ich liebe Wasser, keine Frage und Baden liebe ich noch mehr. Nur gehe ich lieber selbst hinein. Diese schnellen Konfrontationen mit dem Wasser, führen bei mir jedes Mal zum angehenden Herzinfarkt. Ich bin nun mal eine Mimose und muss mich erst langsam an die Kälte gewöhnen. Ich hämmerte mit aller Kraft auf seinen Rücken ein. Was ihn nur zum Lachen bracht. Wahrscheinlich stellt sich mein Versuch ihn Schmerzen zu zufügen als angenehme Massage für ihn raus. Nach einer Weile, schleuderte er mich mit Leichtigkeit hoch und ich lag in seine Arme. Wie macht der das bloß, so leicht bin ich nun auch wieder nicht, aber Edward hat schon beeindruckende Oberarme. Mit Emmett kann er nicht mithalten, aber wirklich beeindruckend.

"Edward ich rate dir, Las mich runter".

"Und was wenn nicht?"

"Oh Edward bitte, du weißt das ich das nicht mag. Denk doch bitte an meine Gesundheit".

"Ich denke der geht es ganz ausgezeichnet".

"Ja noch, nun lass mich runter".

Er stand schon bis zur Hüfte im Meer. Mir ahnte schlimmes, als ich seinen amüsierten Blick sah.

"Du willst runter?"

"Ja verdammt".

Sofort bereute ich diese kleine Äußerung.

"Wie du willst".

Und schon waren seine schützenden Arme unter mir verschwunden und das nasse etwas erwartete mich. Mit einem letzten Schrei tauchte ich unter.

Dieser verdammte….

Ich strampelte mich wieder nach oben, um als erste Reaktion einen laut lachenden Edward war zu nehmen.

"Du siehst aus wie….", vor Lachen brachte er kein weiteres Wort mehr raus.

Wütend funkelte ich ihn an.

"Wie ein begossener Pudel", krächzte er vor lachen.

"WIE BITTE", ich war entsetzt.

"Deine Harre", gluckste er.

Erst jetzt bemerkte ich das sie mir beinah alle im Gesicht hingen.

Dieser verdammte…..

Weiter dachte ich lieber nicht darüber nach. Ohne ihm noch eines Blickes zu würdigen, schwamm ich los. Doch kurze Zeit war er neben mir.

"Bella!"

Keine Reaktion meinerseits.

"Bella!"

Keine Reaktion meinerseits.

"Bella!"

Keine Reaktion meinerseits.

Bis ich an den Füßen gepackt wurde und festgehalten wurde. Noch ehe ich mich los strampeln konnte, drücke Edward mich schon gegen seine Brust. Jeglicher Versuch mich zu währen, war dahin. Hier fühlte ich mich wohl. Ich legte meine Arme um ihn und küsste ihn auf die Wange. Unter uns war kein Boden mehr, so das wir mit den Beinen strampeln mussten um nicht unter zu gehen.

"Verzeihst du mir", hauchte er mir ins Ohr.

"Was soll ich denn verzeihen".

Ehrlich gesagt, wusste ich das wirklich nicht mehr. Mir ist seit geraumer Zeit aufgefallen, das mein Gehirn in Edwards Gegenwart immer häufiger streikt. Denn Grund dafür habe ich noch nicht raus gefunden.

"Na das mit dem Wasser und der Pudel".

"Richtig", sagte ich entsetzt und boxte ihn gegen die Schulter.

Darauf lachte er wieder los und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Wir verbrachten noch eine ganze Weile im Wasser. Meistens umarmten wir uns oder stuckten uns gegenseitig unter. Es ist einfach wunderbar mit Edward. Wie soll das bloß werden wenn wir alle wieder getrennt sind.

NEIN

Bloß nicht drüber nachdenken Bella.

Nach gefühlten 5 Stunden und einer Haut wie der eines Rentners verließen wir das Wasser. Ich schmiss mich aufs Handtuch und ließ mich in der Sonne schmoren. Edward tat es mir gleich. Einen Augenblick später, spürte ich Edwards Gewicht auf meinem Po. Ich währte mich nicht dagegen. Zu sehr gefiel es mir. Und ich wusste auch so was er vor hatte. Er öffnete meinen Bikini. Was mich überhaupt nicht störte. Dann spürte ich auch schon die kühle Creme auf meinem Rücken. Edward verteilte sie und massierte mich dabei. Es war einfach wunderbar. Ich liebe seine Berührungen, ich liebe es ihn so nah zu spüren. Ein leises stöhnen schlich sich über meine geschlossenen Lippen. Was Edward nur ein kichern entlockte. Er rutschte runter um nun meine Beine einzucremen. Es tat so gut seine Hände auf meiner nackten Haut zu spüren. Er strich über meinen Po und ein angenehmes kribbeln machte sich in meinem Unterleib breit. Ja ich bin eindeutig erregt, aber versuche es so gut es geht zu ignorieren. Als er an meinen Fußsohlen angekommen war kicherte ich auf und zuckte sie vor seinen Berührungen weg. Ich bin einfach wahnsinnig kitzlig an dieser Stelle. Edward lachte nur und kam wieder höher gerutscht. Mit einer schnellen Bewegung, war mein Oberteil wieder verschlossen.

"Dreh dich um".

Ich tat was er mir sagte und legte mich auf meinen Rücken. Edward setze sich im Schneidersitz neben mir und wieder merkt ich das kühle etwas. Er verteilte es auf meinem Bauch, meinen Armen und meinem Dekoltee. Ich sah ihm dabei zu. Als er merkte, das mein Blick auf ihm ruhte, schlich sich ein lächeln auf sein Gesicht. Er fuhr an meinen Beinen fort, strich zärtlich über meine Oberschenkel. Ich schloss die Augen und genoss seine Berührungen. Ich merkte, das es wenig mit eincremen zu tun hatte, was er da machte. Seine Finger strichen viel zu zärtlich über meine Haut. Es störte mich nicht, ich liebte seine Berührungen. Als er von meinem Bauch über meinen Becken an meiner rechten Seite hinunter, über meine Oberschenkel und dann über meine Innenschenkel strich, bekam ich Gänsehaut. Mein Körper reagiert eindeutig viel zu extrem auf Edward. Eine Tatsache die zu viele Probleme mit sich bringt. Edward fing an zu kichern, als er meine Gänsehaut merkte. Ihm ist bewusst das nicht der leichte Wind, der sich über den Strand legte der Auslöser war, sondern er.

"NA NA was sehe ich denn da?"

"Besser du hörst auf, du machst mich noch wahnsinnig. Du weißt ich liebe es wenn du solche schönen Dinge mit mir tust, aber da ich nun keinen Dampf mehr ablassen kann, solltest du es nicht zu häufig tun. Ich kann sonst für nichts garantieren".

Diese neue Abstinenz die ich mir Dank meines Bruder auferlegt habe, ist in solchen Situationen nicht gerade vorteilhaft. Mein Körper, NEIN ich schreie viel zu sehr nach zärtlichen und Intimen Berührungen. Nein auch nicht richtig, nach Edwards Berührungen. Nur leider, habe ich bis jetzt immer noch nicht raus gefunden, warum das so ist.

OK kurze Zusammenfassung:

Edward sieht wahnsinnig gut aus.

Ich kenne ihn seit dem ich Umrisse wahr nehmen konnte.

Bedeutet sehr lange.

Er war immer für mich da, so wie alle anderen. Ich vertraue ihn voll und ganz. Ich kann mit ihm reden, lachen und weinen. Ich fühle mich bei ihm sicher, geborgen, vertraut, frei und vollkommen.

Was ich für ihn tun würde?

Ganz einfach

ALLES

Was er für mich tun würde?

Ganz einfach

ALLES

Was er für mich ist?

Mein Bruder, mein bester Freund mein Seelenpartner.

Was ich für ihm empfinde?

LIEBE

So viel steht fest. Nur was für Liebe das ist, das steht noch nicht fest. Und diese Tatsache ärgert mich gewaltig.

Kurz um, dieser Typ bringt mich um den Verstand.

Zusammenfassung abgeschlossen!

"Ich mag es dich zu streicheln, dich zu berühren, dich zu verwöhnen und dir nah zu sein".

"JA und ich mag das auch, aber Edward…..". Weiter kam ich nicht. Edward legte mir seinen Zeigefinger auf die Lippen.

"Schon gut ich weiß ja. Aber ich kann dir nicht versprechen, es nie wieder zu tun".

"Das sollst du ja auch gar nicht", erwiderte ich mit einem frechen grinsen.

"Du kleines Luder".

"Leider nicht mehr voll in Aktion".

"Du wirst es überleben Bella. Wie gesagt ich stehe dir zur Verfügung".

Ja das weiß ich nur zu gut. Ich weiß das er mich nicht zurück weisen würde. Er es sich wahrscheinlich sogar wünscht, auf eine Art. So wie ich auch, aber es geht nun einmal nicht. Als Antwort lächelte ich nur.

"So was ist, schmierst du mich auch ein oder soll ich einen Sonnenbrand bekommen?"

"Du könntest es natürlich auch selbst machen, aber ich weiß ja das ihr Männer immer so unbeholfen seit, also will ich mal nicht so sein".

"Du ….", setzte er an. Mehr kam aber nicht, er hatte bestimmt keine passende Antwort auf Lager.

Ich gluckste nur über sein verdattertes Gesicht und drückte ihn aufs Handtuch. Schnell hatte er einen großen Klecks Sonnencreme auf dem Bauch und ich begann ihn einzuschmieren. An seinem Becken angekommen knurrte er verführerisch auf. Ich machte total unbeeindruckt weiter, obwohl ich es ganz und gar nicht war. Strich über seinen perfekten Körper und genoss seine warme Haut unter meinen Fingern. Nach einem Moment, spürte ich selbst das meine Berührungen immer leichter und sanfter wurden. Auch Edward spürte es, denn nun schloss auch er die Augen. Mein Blick huschte über seinen Körper, verfolgte meine Finger und blieb an seiner Badehose hängen. Unter besagter Badehose machte sich eine ziemlich beeindruckende Beule sichtbar. Kurz war ich wie erstarrt, dass lag sich aber einen Augenblick später wieder und ich fuhr mit meinen Bewegungen fort. Ich war zwar immer noch leicht verwirrt, wollte ihm aber keinen Grund geben die Augen zu öffnen. Er würde sich mit hundert prozentiger Sicherheit über mein verdattertes Gesicht kaputt lachen. Denn noch war ich damit beschäftigt, meine Gesichtszüge wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Ich meine wie kann das sein, er kann doch nicht so erregt sein, nicht durch mir, nicht durch meinen Streicheleinheiten?

ODER DOCH?

Habe ich so eine starke Wirkung auf ihn?

Reagiert sein Körper so wie meiner wenn er mich berührt?

Was ist das nur zwischen uns?

Ich meine es ist super schön!

Aber so verwirrend!

Da ich jedoch keine Antworten auf meine Fragen bekommen werde, nehme ich es als Bestätigung oder Kompliment hin oder als was auch immer. Der erste Schock ist überstanden und die gute Laune wieder hervorgetreten. Ich fing an zu kichern.

"Vielleicht solltest du dich lieber umdrehen", sagte ich zu ihm. Er öffnete die Augen und sah mich völlig erregt an.

"So meinst du ja".

"Ja ich denke das währe gesünder, ich möchte ja nicht das bei dir irgend etwas wegen mangelnder Blutzufuhr abstirbt", neckte ich ihn.

"So möchtest du das nicht nein. Aber um ehrlich zu sein, fühle ich mich gerade völlig gesund. Ja richtig wohl sogar".

"Das glaub ich dir aufs Wort", ich schaute noch einmal an ihm runter und schmunzelte.

Edward fing an zu lachen, drehte sich dann aber um.

"Weiß du, dass das unglaublich ist welch eine Wirkung du auf mich hast", flüsterte er.

"MMHHHMM…..", machte ich nur und fuhr die Konturen seines Rückens lang.

Wir lagen noch bis zum späten Nachmittag in der Sonne. Redeten über dies und das und genossen die Zweisamkeit. Gegen 18 Uhr, kamen Jazz und Alice wieder. Sie erzählten uns von ihrem Tag und Alice beklagte sich jetzt schon über mörderischen Muskelkater. Morgen wird sie unausstehlich sein soviel steht fest. Rosalie uns mein Bruder kamen erst am späten Abend. Sie haben sich entschieden ein Boot für den ganzen Tag zu mieten. Was sie auf diesem Teil gemacht haben möchte ich gar nicht wissen.

Rückblick zu Ende.

Und nun sitzen wir hier und trauern den bevorstehenden Tag zu. Unser letzter Tag auf Barcelona. Der letzte Tag ohne Sorgen, ohne Ängste. Ich säufst auf.

"Was ist los Bella?" Fragte Jasper mich.

"Der Urlaub verging viel zu schnell", antwortete ich ihm.

"JA da hast du Recht. Ich möchte nicht an zuhause denken. Nie wieder möchte ich an ein Abschied denken", flüsterte Jasper und Alice nahm ihn in den Arm.

Wir vermieden das Thema Abschied so gut es ging. Doch in manchen Situationen sickert es doch durch.

"Noch ist kein Abschied. Erst machen wir noch ein Paar Wochen San Francisco unsicher", wandte sich mein Bruder schnell ein um die schlechte Stimmung zu vertreiben.

Niemand von uns möchte daran Denken. Es schmerzt zu sehr.

"Morgen werden wir erst einmal unsere Eltern zur Rede stellen", meinte Alice.

"Oh ja ich bin schon gespannt was sie zu sagen haben. Mit einer billigen Ausrede gebe ich mich nicht zufrieden", kam es von Rosalie.

Wir anderen nickten zustimmend. Der Abend wurde anschließend noch richtig lustig. Über unsere Eltern unterhielten wir uns nicht mehr, zu sehr versaut das Thema unsere Laune. Wir spielten noch bis spät in die Nacht WER BIN ICH. Einfach genial dieses Spiel, schon lange haben wir nicht mehr so ausgelassen gelacht. Der Hammer war als Alice, Rosalie den Namen Miss Piggy auf die Stirn klebte. Das Gesicht das Rosalie machte als sie wusste wer sie war, der wahr echt göttlich. Wir mussten so sehr lachen, mir tat der Bauch weh. Nach 2 Minuten nahm sie sich den Zettel ab und lass selbst den Namen den sie nicht schaffte zu erraten. Strafte Alice mit einem vernichtenden Blick, der einen erneuten Lachkrampf bei uns auslöste in dem sie dann selbst mit einstieg.

Total erledigt ließ ich mich neben Edward in unser Bett fallen. Die vorletzte Nacht in Spanien. Die vorletzte Nacht neben Edward. Ich habe mich so an seiner nähe gewöhnt. Das Gefühl neben ihm einzuschlafen und morgens als erstes ihn zu sehen ist einfach wunderbar. Ich möchte es einfach nicht missen. Möchte jede Nacht neben ihm schlafen. Aber nur weil der Urlaub zu Ende ist, heißt es ja nicht das ich nicht mehr neben ihm schlafen kann. Wir haben ja noch ein Paar Wochen in San Francisco. Und in denen werden wir höchst wahrscheinlich auch in einem Bett schlafen, da alle anderen Zimmer belegt sind. Unsere Pärchen werden sich nachts mit Sicherheit nicht trennen wollen. Dennoch ist es was anderes. Hier ist alles so sorglos und zuhause werden wir wieder an den bevorstehenden Abschied erinnert werden. Ein Gedanke den ich mit allen Kräften versuche weg zu drängen. Nur leider wird er mit jedem verstrichenen Tag präsenter.

Ihr könnt euch schon mal auf das nächste Kapitel freuen. Ich habe noch nicht angefangen, aber werde mich beeilen es schnell fertig zu schreiben. Das nächste Kapitel, wird alles verändern, aber ich werde nicht so viel verraten.


Lasst mir Kommentare da und LG