Ja Verhör passt wirklich gut als Kapitel Bezeichnung. Bella muss sich jetzt ihren Freundinnen und ihrem Bruder stellen.
Mit meinen Freundinnen ging ich in mein Zimmer. Unterwegs, hatten die beiden schon ihre Bikinis geholt. Ich kramte in einer meiner dutzenden Schubladen, bis ich einen passenden Bikini fand. Stumm zogen wir uns um. Gerade wollte ich mein Zimmer wieder verlassen, als sich Rose und Alice auf meinem Bett niederließen und auf den Platz zwischen ihnen klopften. Großartig, ich wusste es. Sie würden mich nicht einfach so davon kommen lassen. Genervt setzte ich mich und machte mich innerlich auf das Verhör bereit.
"Nun sag schon", drängelte Alice ungeduldig.
"Was soll ich euch den sagen".
"Wie war es?"
"Welches mal meint ihr denn?"
Ich musste grinsen, bei dem Gedanken das es schon zwei mal war. Und beide Erlebnisse waren unbeschreiblich. Rose und Alice mussten nun auch grinsen.
"Das erste, dass ist immer am besten", sagte Rose.
"Oh das würde ich nun nicht sagen, sie waren beide aufregend".
Gemeinsam lachten wir los.
"Du bist ja richtig ausgelassen, so kennen wir dich gar nicht".
"Was soll ich euch sagen, ich fühl mich sehr gut".
"Ja das sieht man und nun sag schon".
"Es war wunderbar. Es war das beste was ich je erlebt habe. Mit Edward ist es so anders. So viel besser, er weiß wirklich wie er eine Frau anfassen muss".
"So viel hätte ich meinem Bruder gar nicht zugetraut", gluckste Alice.
"Oh glaub mir, das kannst du ruhig. Gott es ist atemberaubend mit ihm. Wenn er mich berührt, schmelze ich förmlich dahin. Eine kleine Berührung, veranlasst so viel Hitze in mir, dass es schon unerträglich ist. Er ist der geborene Liebhaber".
"Also hattest du das erste mal einen Orgasmus ja?"
"Na denn hatte ich schon vorher. Also letzte Woche", gestand ich.
Fragend sahen sie mich an und dann begriffen sie.
"Ach ja das fingern", schlussfolgerte Alice.
Ich nickte nur. Wenn ich daran zurück denke. Das war schon ein Erlebnis. Wir hatten gesagt, es war einmalig und wiederholt sich nicht. Ha totaler Quatsch. Wir hätten es schon viel früher machen sollen.
"Gut dann hattest du eben den ersten beim Sex".
"Ja hatte ich und es war unfassbar. Ich kann euch gar nicht sagen, wie lange wir es die Nacht taten, aber um 4 sind wir wohl erst eingeschlafen".
"Ihr habt die ganze Zeit, oder war da noch mehr?"
Man jetzt wollten sie es aber wissen.
"Ihr seit verdammt neugierig, hat das euch schon einmal jemand gesagt".
Beide grinsten und nickten.
"NA was man halt so alles tut".
"Hast du ihm einen, naja du weist schon", druckste Alice rum.
"Geblasen? JA".
"WOW ich brauchte eine Weile bis ich es mir bei Jasper traute, dass du das gleich machst".
"Naja Alice du darfst aber auch nicht vergessen, dass du bei Jasper noch Jungfrau warst. Es war alles neu für dich. Aber ich hatte schon einige, bei denen habe ich das auch gemacht. Ich weiß nicht, wenn ich mit jemanden Schlafe oder mit Edward, dann lass ich mich einfach gehen und tu es einfach ohne groß darüber nachzudenken".
"JA stimmt, du bist da anders".
"Ich weiß noch als ich mit Emmett, dass erste mal hatte. Er war zwar nicht mein erster Freund, aber es war etwas besonderes, als währe es mein erstes Mal. Es war so Leidenschaftlich und so schön. Wir hatten uns so viel Zeit gelassen um es voll und ganz zu genießen. Und verdammt ist Emmett gut bestückt".
Ich verzog kurz gespielt das Gesicht. Ich meine ich weiß es ja, dass er etwas ordentliches in der Hose hat. Ich hab es ja schon oft gesehen. Aber verdammt er ist mein Bruder, aus anderen Mündern will man das nicht hören.
"Jasper ist auch nicht von schlechten Eltern".
"Ich weis", lachte Rose.
Wieder verzog ich gespielt das Gesicht. Was für ein tolles Thema, aber wenn wir schon einmal dabei sind.
"Na und Edward erst", Alice nickte als Bestätigung.
"Hat er dir wieder einen gefingert".
"Ja und es war der Wahnsinn. Ich wusste echt nicht das er das so gut beherrscht, dass sag ich euch. Aber Edward weiß Dinge die ich nicht für möglich hielt".
Wieder sahen sie mich fragend an. Ich erzählte es ihnen. Als er mich mit der Hand befriedigte und dann aufhörte. Und wie er dann nur ganz leicht Druck auf meinen Kitzler ausübte und ich dann wirklich von innen Explodierte. Dieser Orgasmus war so intensiv das ich völlig verrückt wurde.
"WOW", mehr brachten sie nicht raus ich nickte nur. Immerhin konnte ich es auch nicht fassen.
"Er hat echt ein gutes Gespür", schlussfolgerte Rose, wieder nickte ich nur.
"Das muss ich Emmett erzählen. Ich bin mir sicher, mit ein bisschen Übung schafft er es auch".
Wir mussten lachen.
"NA dann gratulier ich dir", sagte Alice.
"OH danke und warum?"
"NA das du nach Jahrelangen Versagern endlich einen Gefunden hast der dich zum Orgasmus bringt".
Wir prusteten wieder los.
"Auf die ersten vier Orgasmen in Bellas Leben", Rosalie hob die Hand.
Moment vier da waren doch fünf.
"Wie kommst du den auf vier?"
"Na einen in Barcelona. Zwei in der Nacht und einen heute morgen unter der Dusche, oder hab ihr da nicht".
"DOCH DOCH haben wir, aber es waren fünf".
"Fünf?"
"Ja unter der Dusche zwei", sagte ich locker und zuckte mit den Schultern.
"Junge, da hast du ja den Jack Pot ergriffen", scherzte Rosalie.
Darauf konnte ich nur nicken. Denn das stimmte, auch wenn es nur als Scherz gedacht war.
"Aber jetzt was anderes", sagte Alice ernst.
Was kommt denn nun noch?
"Eigentlich interessiert uns das gar nicht, was ihr treibt. Gut doch, es interessiert uns, aber wir sind Mädchen, die wollen so was nun mal wissen…", wir lachten gleichzeitig los.
"…aber worüber wir eigentlich mit die Sprechen wollen ist was anderes".
"UND WAS?"
"Was empfindest du für Edward".
"AAHHMM", mehr kam nicht über meine Lippen.
Auf was wollten sie hinaus. Nun sah ich sie fragend an.
"Liebst du ihn?"
Rosalie nannte das Thema nun beim Namen und ich war vollkommen überrascht. Gute Frage, dachte ich. Wenn ich doch nur selbst ein Antwort darauf hätte.
"Keine Ahnung", antwortete ich wahrheitsgemäß.
"Du weist es also nicht", fast Alice zusammen.
Ich nickte und überlegte wie ich es ihnen erklären könnte.
"Es ist kompliziert. Er ist mein bester Freund. Seit dem ich denken kann, sind Edward und Jasper meine besten Freunde, aber seit einer Zeit, ist da bei Edward so viel mehr. Während Jasper immer noch auf dem Stand meines besten Freundes ist, ist Edward irgendwo darüber, aber ich weiß nicht wo. Er ist mir noch vertrauter, nie hätte ich gedacht, dass das noch möglich währe, aber es ist so".
"JA wir kennen das Gefühl, so war es bei uns auch", sagte Alice.
"Aber ich bin mir nicht sicher ob es liebe ist".
"Dann finde es raus", meinte Rose.
"Und wie soll ich das machen".
"Da kann dir niemand helfen. Das musst du selbst raus finden".
"Und was denkt ihr?"
"Ich kann dir nur sagen was ich beobachtet habe. Die Blicke die du meinem Bruder zuwirfst, haben nichts mehr mit guter Freundschaft zu tun. Die Blicke mit der mein Bruder dich ansieht, so sieht niemand seine beste Freundin an. Diese Blicke, werft ihr euch aber nicht erst seit gestern zu, das geht schon eine ganze Weile. Seit Weihnachten, da wurde es besonders Intensiv. Wenn ihr zusammen seit, dann seit ihr anders. So viel glücklicher, als würdet ihr den anderen brauchen".
"Euch brauch ich auch".
"Das mein ich nicht. Wir brauchen uns untereinander, wir sind 6 Teile eines Ganzen. Bei euch ist es so wie bei uns. Als braucht ihr den anderen zum Atmen".
MMMHH das ist Stoff zum Nachdenken. Edward und ich LIEBE oder doch nur eine Freundschaft, die alle Grenzen überschreitet. Ich weiß es nicht, aber ich hoffe ich werde es bald wissen. Das Gespräch war damit beendet und wir gingen runter zum Pool wo unsere Jungs schon im Wasser auf uns warteten. Hand in Hand mit meinen Mädels sprangen wir ins kühle nass. Ich schwamm zu Edward, der am Rand lehnte.
"Na haben sie dich am Leben gelassen?"
"Ja ", kicherte ich.
"Und du bist auch noch unversehrt?"
"Ja ich denke wir haben jetzt ein bisschen ruhe vor Jazz und Emmett".
"Ja die Mädels werden vorerst auch ruhig gestellt sein".
"Gut", lachte Edward.
Wir verbrachten den ganzen Abend am Pool. Gegen 19 Uhr, ging Emmett in die Küche der Hales um Abendessen zu machen. Unsere Eltern werden auch bald da sein, denken wir jedenfalls.
"Bella würdest du mir bitte helfen?"
Ich nickte und folgte meinem Bruder. Ich wusste das es nur ein Vorwand war. Als ich in die Küche kam, war die Lasagne nämlich schon im Offen. Er drückte mir ein Messer und ein Brett in die Hand und gemeinsam begannen wir den Salat zu schnippeln.
"Was willst du wissen Emmett?"
Ich fing das Gespräch an. Er grinste und meinte.
"Woher willst du wissen, dass ich etwas Wissen möchte?"
"Ich kenne dich einfach zu gut".
"Ja das ist wahr".
"Also?"
"Du bist glücklich".
"Ist das eine Feststellung, oder eine Frage?"
"Eine Feststellung".
"Ja ich bin glücklich".
"Das ist schön".
"Ja, find ich auch".
Wieder schweigen.
"Emmett was bedrückt dich?"
Ich sah ihm an, dass da mehr ist was er wollte.
"Wie soll das weiter gehen mit dir und Edward?"
"Wie meinst du das?"
"Na werdet ihr es weiter so führen, oder werdet ihr langsam einsehen das ihr euch liebt".
OK jetzt war ich baff. Emmett sieht anscheinend auch mehr als ich selbst.
"Ich weiß nicht ob ich ihn liebe".
"JA das gleiche habe ich heute schon einmal gehört".
WAS WAS WIE von Edward oder was? Haben sie ihm etwa das gleiche gefragt, wie die Mädels mir? Hat er etwa das gleiche geantwortet? Heißt das, er empfindet auch mehr, weiß aber nicht was es ist? Das ist gut oder? Ist das wirklich gut? Das bedeutet zumindest, dass da mehr zwischen uns ist. Verwirrt und geschockt sah ich Emmett an.
"Nun schau doch nicht so. Natürlich haben wir das Edward gefragt, immerhin sprechen eure Blicke und euer Verhalten Bände".
"Was hat er den geantwortet", ich versuchte meine Stimme so locker wie möglich klingen zu lassen. Ein Versuch der kläglich nach hinten los ging.
"Das er es nicht weiß, so wie du auch nicht".
Gut das verstehe ich. Das ist gut, denke ich. Hat er vielleicht noch mehr gesagt.
"Was hat er noch gesagt?"
Emmett grinste, dass kann nichts gutes bedeuten.
"Keine Chance Bella, ich werde es dir nicht sagen. Das musst du ihm schon selbst fragen. Aber ich kann dir soviel sagen…", er lächelte mich liebevoll an.
"…es würde dir gefallen".
TOLL damit kann ich ja wirklich sehr viel anfangen. Sollte ich ihm Fragen oder sollte ich noch warten und sehen was die Zeit bringt? Im Moment gefällt mir das was wir zusammen haben sehr gut. Ich möchte zurzeit nichts daran ändern. Aber ich würde schon gerne wissen, was er darüber denkt, wie er fühlt. Vielleicht könnten wir ja gemeinsam herausfinden ob wir uns lieben.
"Was soll ich deiner Meinung nach machen".
"Das kann ich dir nicht sagen, dass musst du selber wissen. Aber hör einfach auf dein Herz, es wird dir bei der Entscheidung helfen".
Was für eine Geistreiche Antwort, die hilft mir kein Stück weiter.
"Eigentlich, möchte ich zurzeit nichts ändern. Es gefällt mir, wie es zwischen uns ist".
"Dann ändere nichts daran und genieße es. Vielleicht braucht ihr beide Zeit um euch über eure Gefühle im klaren zu sein. Ihr seit jung, tobt euch zusammen aus und schaut was die Zeit bringt. Wenn ihr beide glücklich mit der jetzigen Situation seit, dann lebt es aus".
"Ich bin glücklich, aber ist er es auch?"
Irgendwie hat mich Emmett jetzt verunsichert. Ich weiß das Edward, den Sex mit mir genießt. Nur wenn er mich liebt, dann erhofft er sich vielleicht jetzt schon mehr, Emmett muss meinen verunsicherten Blick bemerkt haben, denn er lächelte mich aufmunternd an.
"Mach dir keine Gedanken Bella. Edward liebt die neue Situation in der ihr euch befindet. Er weiß nicht ob es Liebe zwischen euch ist, so wie du es auch nicht weißt. Aber er weiß, dass er absolut glücklich ist. Er möchte auf keinen Fall etwas an der neuen Situation ändern. So wie du, will er nichts ändern".
"Er will also auch nichts ändern?"
Gott sei Dank dachte ich.
"Nein er ist höchst zufrieden mit dem was ihr habt. Anscheinend hast du ihn so gefesselt, dass er keinen bock mehr auf andere Frauen hat".
Ich musste lachen, ja das hat er mir auch gesagt. Nur jetzt frag ich mich, ob er das so empfindet, weil ich so gut bin und der Sex atemberaubend ist oder weil er sich so wie ich, zu dem anderen hingezogen fühlt.
"JA scheint wohl so", Emmett kicherte nun auch.
"Wie gesagt, lasst euch Zeit. Aber redet mit einander, wenn ihr Redebedarf habt. Solange ihr mit der Situation beide zufrieden seit und nichts ändern wollt, solltet ihr das auch nicht tun und genießen".
"Ja danke ich denke du hast recht. Wenn du mir hoch und heilig versprechen kannst, damit Edward unendlich Glücklich ist mit mir dann werde ich auf jedenfalls erst einmal nichts ändern".
Stramm stand Emmett jetzt vor mir und hob seine Hand.
"Hiermit schwöre ich Emmett Dale Swan das Edward Anthony Cullen, höchst zufrieden ist das er meine kleine Schwester Isabella Marie Swan vögeln kann und nichts daran ändern möchte".
"Du hast so einen Knall Emmett", gemeinsam lachten wir los.
Aber jetzt ging es mir besser. Emmett hat mich beruhigt und ich glaube ihm. Er würde mich niemals anlügen. Eigentlich war meine Sorge auch völlig unnötig. Edward würde mir nie etwas vormachen und außerdem, kann ich jedes Mal in seinem Blick sehen wie sehr es ihm gefällt und das er mehr will, so wie ich.
Um dreiviertel acht, kamen unsere Eltern. Wir aßen zusammen und sie erzählten und mehr über die Kanzlei und dem Unternehmen unserer Mütter. Unsere Mütter, waren wohl immer noch auf der Suche nach einem passenden Gebäude. Nun haben sie sich dazu entschlossen, von zuhause aus zu arbeiten. Da hätten sie aber auch gleich drauf kommen können. Hier hatten sie viel Platz und ruhe. Kunden hier zu empfangen, macht bestimmt einen guten Eindruck. Dann können sie gleich mit eigenen Augen sehen zu was unsere Mütter in der Lage sind. Das bedeutet auch, dass sie größten Teil zuhause sind, was uns natürlich alle freut. Wir sahen sie in letzter Zeit eh viel zu wenig. Unsere Väter werden wir schon kaum zu Gesicht bekommen, da wollen wir wenigstens was von unseren Mütter haben. Das wir morgen den ganzen Tag nicht da sein werden, kommt ihnen sehr gelegen. Sie brauchen ruhe um alles genau zu planen. Ich frag mich zwar, wie man sich in so einem großen Anwesen, wo 3 rissen Villen drauf platziert wurden auf die nerven gehen kann aber gut. Hinter der Logik unserer Eltern kommen wir oft nicht mit. Sie werden schon ihre Gründe haben. Aber trotzdem, alleine in einer Villa könnte man problemlos eine 10 köpfige Familie verstecken ohne das sie sich gegenseitig finden würden. Aber wie schon gesagt, die Logik unserer Eltern. Rosalie und Emmett gingen gegen 22 Uhr nach oben in Rosalies Zimmer. Jasper und Alice, machten sich kurz darauf auch auf den Weg in die Cullen Villa. Heute Nacht, wollen sie wohl bei Alice schlafen. Über den Tisch hinweg grinste ich Edward an. Er machte eine Kopfbewegung die mir Zeigte das auch er gehen wollte. Total schwachsinnig aber erleichtert atmete ich aus. Das war die eindeutige Bestätigung, dass er es genauso will wie ich. Ich nickte leicht und grinste wie ein Schmalztopf. Wir sagten unseren Eltern Nacht und gingen. Im Eingang blieben wir stehen.
"Zu dir oder mir?"
Ich musste schmunzeln auf diese Frage.
"Zu mir, deine Schwester und Jasper, belagern eure Villa".
"Ja stimmt, da haben wir nicht unsere Ruhe. Obwohl unsere Zimmer auf unterschiedlichen Etagen liegen, würden sie DICH trotzdem hören", gluckste er.
Empört sah ich in an.
"Was soll denn das heißen mein Freund?"
"Na das du laut bist", kicherte er
"Und wie willst du deine Laute beschreiben".
"Ich bin nicht laut", grinste er.
"NEINNNN überhaupt nicht. Du doch nicht".
"Siehst sag ich ja", lachend zog er mich durch die Garage zu unserer Villa.
In meinem Zimmer angekommen, steuerte ich gleich mein Ankleidezimmer an.
"Ich geh duschen, sag mal hast du noch ne Zahnbürste?"
"Ja musst mal schauen in irgendeinem Schrank liegt eine Packung".
"Gut".
Ich suchte mir Sachen für morgen raus. Ich freue mich wirklich schon rissig auf morgen. Das wird bestimmt richtig toll. Als ich die Dusche hörte, musste ich schmunzeln. Ja es ist genau richtig so wie es zwischen uns läuft. Anders möchte ich es im Moment nicht haben. Ich werde ihn auch nicht auf seine Gefühle ansprechen. Das hat Zeit, dass werde ich tun, wenn ich mir über meine Gefühle im klaren bin. Schnell hatte ich was passendes gefunden und ging zurück in mein Zimmer. Ich zog mich aus und lief Richtung Bad. Nackt trat ich ein und sah Edward nur mit einem Handtuch bekleidet. Sein Blick lag auf meinem Körper und seine Augen weiteten sich. Kichern trat ich näher.
"Das ist echt unglaublich".
"Was meinst du genau?"
"Na das da", er zeigte auf meinen Körper.
Ich sah an mir runter. Was ist den daran unglaublich. Gut ich weiß das ich gut aussehe. Klingt vielleicht eingebildet, aber ich bin vollkommen zufrieden mit mir.
"Findest du".
"Ja und ob, du bist einfach wunderschön".
"Danke", hauchte ich und war froh nicht rot zu werden.
"Du hast so eine starke Wirkung auf mich, dass ist mir bei noch keiner Frau so stark passiert".
"AHA meinst du".
"Das meine ich nicht nur so, dass ist so", als Bestätigung für seine Aussage hob er das Handtuch hoch.
Ich sah sein bestes Stück, das sich mir verlangend entgegen streckte. Lächelnd ging ich auf ihm zu und strich über seine Brust.
"Du glaubst gar nicht wie schön ich das finde".
"Na und ich erst. Das er…", er zeigte auf seinen Penis.
"… sich hoch stellt nur bei dem Anblick einer nackten Frau ist mir noch nie passiert".
"Dann nehme ich das mal als Kompliment".
"MMHH das ist es".
Ich gab ihm einen Kuss und stieg unter die Dusche. Edward wühlte in der Weile in meinen Schränken.
"Ich find keine Zahnbürste".
Ich stellte das Wasser ab, öffnete die Tür und steckte den Kopf raus.
"VERDAMMT, das ist echt nicht normal", wieder sah er an sich runter.
"Was denn nun schon wieder", kicherte ich.
"Dich nackt zusehen, ist ja schon die härte für mich. Aber dich nackt und nass zu sehen ist kaum noch auszuhalten".
Mein Blick schweifte wieder an ihm runter. Sein bestes Stück hatte nun eindeutig genug Blut intus. Lachend schüttelte ich den Kopf und zeigte auf einen Schrank.
"Da müssen sie drin sein".
Er öffnete ihn und da waren sie. Zufrieden schloss ich wieder die Dusche und duschte weiter. Edward verließ nach dem Zähneputzen das Bad. Schnell machte ich mich fertig und ging wieder in mein Zimmer. Da lag er, wie Gott ihn schuf und sah an die Decke. Als ich ins Zimmer kam, sah er zu mir. Schmunzelnd ging ich auf ihn zu. Sein Blick lag auf meiner, NAJA da wo Männer eben am liebsten hin sehen. Und meiner schweifte sofort zu dem, wo Frauen am liebsten hinsehen und dieses etwas, nahm wieder an Größe zu.
"Und du meinst das ist gesund", ich zeigte auf seinen Penis.
"Wie meinst du das?"
"Na ich weiß nicht, dieses ständige an und ab schwellen", ich musste lachen und Edward stieg mit ein.
"Er wartet nur darauf gezähmt zu werden, dann gibt er wieder eine Weile ruhe".
"AHA na wenn das so ist, dann wollen wir ihm mal Manieren beibringen", ich hatte echt zutun mir ein lachen zu unterdrücken.
Unsere Blicke trafen sich wieder und verlangen blitze in beiden. Ich legte mich auf den Rücken zu ihm.
"Du bist einmalig Bella", flüsterte er.
"Na das will ich doch hoffen", scherzte ich.
Edward lächelte mein Lieblingslächeln. Langsam neigte er seinen Kopf zu mir runter. Kurz darauf, trafen sich unsere Lippen. Meine Hand legte sich wie von selbst in seinen Nacken und seine wie von selbst auf meine Brust. Ein leises Stöhnen kam über meine Lippen. Edward kicherte und löste sich von mir.
"WAS?"
"Du sag noch mal was über mich. Bei dir reicht auch eine Berührung und du bist vollkommen erregt".
Wir lachten beide. Da musste ich im Recht geben. Seine Berührungen sind ja auch der Wahnsinn.
"Du bist einfach unglaublich und ich genieß jede deiner Berührungen".
"Das hör ich gern".
Ich zog in wieder zu mich und dieser Kuss war drängender als der andere. Wir wollten es jetzt und hier und das schnell und hart. Das spürte ich an die Art wie er mich küsste und wie er mich anfasste. Doch ich wollte es genauso schnell wie er. Ich wollte ihn nur spüren. Klar ich liebe es wenn wir uns gegenseitig verwöhnen und uns Zeit lassen so wie gestern oder unter der Dusche. Aber jetzt muss es gleich sein. Das verlangen war jetzt schon vollkommen da und musste endlich befriedigt werden.
Unsere Zungen spielten ein heißes Spiel miteinander. Seine Hand faste drängend zwischen meine Beine, was mich laut aufkeuchen ließ. Sofort spreizte ich sie und Edward drang mit zwei Fingern in mich. Keuchend küsste ich ihn weiter. Immer schneller führte er seine Finger in mich und brachte mich damit vollkommen um den Verstand. Sein Daumen find an in kreisenden Bewegungen meine Kitzler zu stimulieren.
"Edward", stöhnte ich.
"Was denn", lächelte er.
Es gefiel ihm mal wieder mich so besinnungslos zu sehen.
"KOMM KOMM in mir", keuchte ich.
"Nichts lieber als das", raunte er mir ins Ohr.
Er zog seine Finger aus mir und nahm zwischen meine Beine platz. Doch das was er dann machte, damit rechnete ich nicht. Er nahm meine Beine und legte sie über seine Schulter. Das war komplett neu für mich. Meine anderen Sex Erlebnisse, fanden fast immer in einer Gasse oder dem Klo oder einem Auto statt, da hat man nicht so viele Möglichkeiten. Und schon gar keine große Stellungsauswahl. Etwas verunsichert sah ich ihnen.
"Es wird dir gefallen. Vertrau mir", flüsterte er.
"OK, ich vertrau dir", er lächelte.
Ich vertraute ihm, voll und ganz bei allem was er mit mir tat. Langsam führte er seine Spitze zu meinem Eingang. Ich war wirklich aufgeregt und gespannt auf das was gleich kommt. Wir sahen uns tief in die Augen, dann drang er langsam in mich. Währen er mich Stück für Stück ausfühlte, schloss ich die Augen. Ab der Hälfte zog er sich wieder ganz zurück und dann stieß er in mich. Keuchend riss ich die Augen auf und sah in die seine. Es war großartig. So fühlte ich ihn noch tiefer, noch intensiver. Es fühlte sich gleich so an, als währe sein bestes Stück um weitere 5 Zentimeter gewachsen. So tief, hatte ich ihn noch nie gespürt. Er wartete kurz, so das ich mich an dieses neue Gefühl gewöhnen konnte. Keuchend verzog mein Mund sich zu einem grinsen, was Edward erwiderte.
"Verdammte scheiße fühlt sich das gut an", hechelte ich.
Edward fing an zu lachen, ich spürte ihn in mir vibrieren. Ich musste mit lachen, das war wirklich unnormal geil. Verdammt das gibt es einfach nicht.
"Du bist echt einzigartig Bella".
"Mach weiter bitte".
Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Schon begann er sich in mir zu bewegen. Erst langsam, dann immer doller und härter. Ich krallte mich in die Kissen hinter mir fest und schrie bei jedem Stoß vor Lust auf. Gott es ist so großartig. Ich konnte Edward aus dieser Lage viel besser sehen. Und was ich sah gefiel mir. Sein Leidenschaftlicher und erregter Gesichtsausdruck. Seine Augen, die vor Ekstase nur so schrieen. Sein stöhnen, was immer lauter und immer stockender wurde. Edward ist alles was ich will. Mit diesem Mann, kann ich die wildesten Fantasien ausleben und auch noch in voll Zügen genießen. Ich war kurz davor. Und nach 3 weitern harten und kräftigen Stößen kam ich. Mich überrollte eine so Starke Welle Lust, dass ich keuchend meinen Rücken durchbog und den Kopf in den Nacken legte. Als Edward mich so sah, drängte er sich weiter in mich und kreiste sein Becken. Das alleine genügte aus. Diese kleine Bewegung, bracht ihn zu seinen Orgasmus. Ich merkte wie er sich verkrampfte und seine Arme anfingen zu zittern. Sein Stöhnen war so voller Erleichterung, dass es mich um den Verstand brachte. Es zu hören ist die pure Erfüllung für mich. Richtig glücklich kann ich nur sein wenn wir beide auf unsere Kosten kommen. Verdammt es ist so unfassbar wunderbar was wir zusammen haben. Edward sackte zusammen und kniete vor mir. Sein Kopf lag auf meinem Bauch. Beide versuchten wir wieder regelmäßig zu atmen. Mein Unterleib kribbelte immer noch leicht und ich wünschte dieses Gefühl würde immer bleiben. Nach einer kleinen Ewigkeit, spürte ich Edwards Lippen auf meinem Bauch. Er küsste sich weiter nach oben, bis er schließlich auf mir lag. Erschöpft aber lächelnd sah er mich an. Mit einem Arm umschlang ich ihn. Mit der anderen Hand, streichelte ich seine Wangen.
"UND?"
Schnaufend lächelte ich.
"Unglaublich wirklich ohne Worte".
"Es freut mich, dass du genauso empfunden hast".
"Was machst du nur mit mir?"
Er fing an zu lachen und meinte nur.
"Ich weiß es nicht".
"Warum haben wir so was nicht schon früher gemacht verdammt".
"Auch das weiß ich nicht".
"Das hätten wir schon letzten Weihnachten machen sollen. Dann hätte ich mir ein paar Lachnummern erspart".
"Ja das hätten wir wirklich. Aber wir haben ja jetzt Zeit, dass alles nach zu holen".
"Oh ja und darauf freue ich mich jetzt schon".
Lachend küsste er mich. Eine Weile lagen wir noch so da und küssten uns. Erst ein Blick auf die Uhr verriet uns, dass wir nun endlich schlafen sollten. Immerhin haben wir morgen viel vor. Er rollte sich von mir und zog mich gleich mit in seinen Arme. Ich lag mit dem Kopf auf seiner Brust. Edward deckte uns zu und gab mir noch einen Kuss aufs Haar, dann löschte er das Licht und schon bald viel ich in einen tiefen Schlaf.
Das nächste Kapitel wird keine Erotischen Handlungen haben.
LG jennalynn
