Harry stockte mitten im Keuchen und seine Lungen hatten Probleme Luft aufzunehmen.

Er will mich … Er denkt an mich.

Seine Gedanken rasten bei dem Anblick vor ihm und sein Herz pochte als er begann zu hyperventilieren. Ihm wurde schwindelig, also setzte er sich hin, mit wummerndem Kopf.

Was mach ich jetzt? Was mach ich jetzt?

Seine Gedanken waren verworren und panisch, also nahm er einen langsamen und tiefen Atemzug, füllte seine Lungen und versuchte sein rasendes Herz zu beruhigen.

Fantasy Harry – es war Harry verwirrend von ihm von sich zu denken.

Ich? Er? Was zur Hölle?

Er fühlte ein hysterisches Lachen aufkeimen und biss sich auf die Lippe, sodass es schon schmerzte, um es zu unterdrücken.

Fantasy Harry bewegte sich vor, ließ eine langsame Hand über Backen wandern und rieb das Sperma in die Haut als würde er ihn brandmarken, sein Territorium markieren.

Mein Territorium!, dachte Harry vehement.

Eifersucht strömte durch seine Adern, verwirrt und wütend. Verwirrt, weil es eigentlich er war, der Severus gerade gefickt hatte, aber wütend weil es nur eine Fantasie war.

Sein Schwanz pulsierte, zuckte in seinen zu engen Hosen.

Harry griff nach unten, öffnete den Reißverschluss, befreite seinen Schwanz, der gegen seinen Bauch schnellte und vor Verlangen fast kerzengerade stand. Die Luft in den Kerkern kühlte die Spitze, wo sich bereits klare Tropfen Vorsaft gesammelt hatten.

Ihm entfloh ein leises Stöhnen und zwei Paar Augen schossen von dem Bett hoch.

Scheiße … die können mich sehen!

Severus stöhnte, dieses Mal nicht aus Lust und Harry war sich sicher, dass er Wut darin hören konnte.

Fantasy Harry starrte ihn an, ein langsames, gefährliches Grinsen formte sich auf seinem Gesicht.

„Mhm, zwei Schwänze für dich …Was denkst du, Schlampe?", säuselte er lasziv.

Severus hörte auf zu stöhnen, spannte sich in seinen Fesseln an, seine Augen wild zwischen den beiden Harrys hin und her flackernd. Er ließ ein leises Wimmern los, entspannte sich etwas, drängte seine Hüften nach hinten und präsentierte sich genommen zu werden.

Harry dachte er müsse in Flammen aufgehen, die Hitze in dem Raum intensivierte sich. Als seine Kleidung plötzlich verschwand sah er an sich herunter, sein Schwanz wippte im Kerzenlicht.

Severus Augen wurden groß als er seinen Körper besah und Verlangen flammte in den dunklen Tiefen auf, als er den harten Schaft erblickte. Harry grinste, nervös, und hob eine Augenbraue.

Die Wahrheit ist besser als du dachtest, du hast mich unterschätzt.

Er zog die Schultern zurück, richtete sich auf und zeigte sich in seiner ganzen Pracht, während er sein Zittern zu verstecken versuchte. Er schritt auf das Bett zu und obwohl sein Herz drohte aus seiner Brust zu springen, strahlte er Selbstsicherheit aus. Er konnte kaum klar denken die Lust drängte ihn danach zu nehmen was er immer wollte.

Severus erschauderte und stöhnte um den Knebel herum. Harry sah hinter ihn.

Fantasy Harry war während dieser Zeit nicht untätig geblieben und saß gebückt hinter Severus, mit seinem Gesicht zwischen den Backen und seine Zunge stieß in sein geweitetes, nasses Loch, drängte das Sperma tief in ihn. Er genoss das Gefühl wie sich der Muskel um seine Zunge verengte während er seinen warmen, weichen Kanal erkundete. Er zog sich zurück, setzte sich auf die Knie und wischte sich mit einem selbstgefälligen grinsen über den Mund.

„Ich mach ihn nur für dich fertig." Die Arroganz spiegelte sich in seiner Stimme wieder.

Harry war genervt, war das wie Severus ihn sah, eingebildet und selbstbewusst? Er hockte sich vor ihm hin, sodass sie auf Augenhöhe waren. Er merkte, dass sein Zauberstab neben ihm auf dem Boden lag und hob ihn hoch. Obwohl Severus für eine Sekunde wild umher sah schnippte er ein Mal mit seiner Hand und der Knebel verschwand.

Severus leckte sich überrascht die Lippen, entspannte seinen Kiefer und machte sich daran zu reden, aber Harry legte ihm einen Finger auf die Lippen und stoppte ihn.

„Willst du mich?", fragte er und seine Stimmt schwankte ein bisschen, denn er hatte Angst was die Antwort sein würde.

Severus drehte sich kurz weg, bevor er mit der üblichen Arroganz und dem spöttischen Grinsen wieder zu ihm sah.

„Ich hatte den Eindruck, Mr. Potter, dass ich keine Kontrolle über diese Situation hatte!", spuckte er und Harry fühlte wie sein Herz brach.

Er machte sich daran aufzustehen, bereit sich aus Severus´ Gedanken zurück zu ziehen und weit weg zu laufen, weg von der Demütigung, als er sich daran erinnerte mit wem er es zu tun hatte, sarkastischem, bitterem, verhasstem, emotional verkrüppeltem Severus Snape.

Er nahm Severus´ Kinn leicht in seine Hand und drehte ihn so, dass er ihm in die Augen sehen konnte.

„Willst du mich?"

„Bist du taub? Ich hab ganz klar keine Kontrolle über diese Angelegenheit, du bist in meinen Kopf ohne Erlaubnis eingedrungen!" Seine Stimme wurde bei dem letzten Wort laut. Harry weigerte sich den Augenkontakt zu unterbrechen, den Tränen nahe.

„Sag´s mir." Seine Stimme brach mit Emotionen und Severus Augen weiteten sich ein Stück, Hitze erschien in ihnen.

Er zog sein Gesicht zurück und senkte den Kopf. Sein Körper war angespannt und die Fesseln immer noch vorhanden.

Harry stand müde auf und ging von dem Bett weg. Mit einem Schwenk seiner Hand erschienen seine Klamotten wieder, sein Schwanz war etwas erschlafft. Er fühlte sich als wäre sein Herz entzwei gerissen worden als er sich darauf vorbereitete sich in die Gegenwart zurück zu ziehen.

Eine leise Stimme, voller Emotionen, hallte plötzlich durch den Raum.

„Ja … ich will dich."