12. Unwohlsein

„Ich weiß noch genau wie eigenartig ich mich an diesem Abend gefühlt habe und wie es dann weitergegangen ist", erinnerte sich Hermine dumpf an seiner Brust.

„Ja, ich auch", brummte Severus, „es war ein sehr langer und sehr seltsamer Abend."

„Wohl wahr", nickte Hermine und drehte ihm ihr Gesicht zu, „wir waren uns gleichsam fremd und ganz nah."

„Ich hatte keine Erfahrung mit Schwangeren", versuchte Severus sein Verhalten zu erklären.

„Und ich hatte keine Erfahrung als Schwangere!", ergänzte Hermine und drückte sich wieder fest an seine Seite.

Er erinnerte sich wahrlich noch ganz genau. Er hatte ihnen damals erst einmal einen Tee gekocht, um etwas Zeit zu gewinnen und weiter seine chaotischen Gedanken und sein verstörtes Herz ordnen zu können und dann hatten sie gemeinsam auf dem Sofa sitzend lange, lange geschwiegen.

„Heute kann ich es Dir wohl sagen", Severus holte tief Atem und gab dann leise zu, „aber ich wäre am liebsten davongelaufen."

„Das habe ich schon gemerkt", lächelte Hermine, „und ich rechne es Dir auch immer noch hoch an, dass Du es nicht getan hast, sondern bei mir geblieben bist, an diesem Abend und natürlich auch darüber hinaus."

„Du hast mich doch gebraucht", antwortete er einfach. Das stimmte allerdings, er hatte sie noch nie so verwirrt und verunsichert erlebt.

„Ja, das habe ich wirklich!" seufzte Hermine.

„Und ich Dich auch", ergänzte er sehr leise, was Hermine aber dennoch hörte und sie ungeheuer freute und ihm einen sehr zärtlichen Kuss einbrachte.

Wie wahr! Sie war sein großes Glück und wenn er wirklich ehrlich war, dann war ihm damals das Kind völlig egal gewesen, nur Hermines Wohl lag ihm am Herzen. Ihre Gesundheit, ihr Glück und das Strahlen in ihren Augen, das war wichtig gewesen, sonst nichts. Das hatte sich erst geändert, als Eileen geboren worden war und er diese erstaunliche Person kennenlernen durfte.

Aber bis dahin waren es noch viele Wochen voller Sorgen und Zweifel und nein, er war in dieser Zeit nicht glücklich gewesen, oder besser gesagt, er hatte panische Angst, dass sein Glück gerade unaufhaltsam die Themse hinunter ging…

Die bald darauf folgenden Ferien waren sehr durchwachsen gewesen. Wie das Wetter!

Wegen Hermines stetig ärger werdenden Schwangerschaftsbeschwerden hatten sie auf einen Großteil ihrer Zutatenexkursion verzichten müssen. Denn trotz vielfältiger Bemühungen bekamen sie diese lästige Übelkeit nicht in den Griff. Kein Trank half richtig oder zuverlässig, einige machten es sogar noch schlimmer und sorgten zusätzlich für Schwindelattacken und Dauermüdigkeit. Es war zum Verzweifeln und zu der Enttäuschung auf beiden Seiten, zerrte all das an ihren und seinen Nerven.

Es hatte zwar unterschiedliche Gründe, dass die Stimmung in den Kerkern von Hogwarts schon mal deutlich besser gewesen war, aber am Endresultat änderte das rein gar nichts.

Hermine konnte es gar nicht leiden, wenn ihr Gesundheitszustand sie daran hinderte das zu tun was sie tun wollte, nämlich aktiv zu sein und sich voll und ganz auf das zu konzentrieren, was sie gerade ins Auge gefasst hatte (und auf das sie sich wie verrückt gefreut hatte, wie die Zutatenexkursion z.B.). Sie war daran gewöhnt, dass ihr Körper einfach funktionierte, aber das war nun anders. Egal was es war, nichts konnte sie in Ruhe tun, denn ständig bremsten sie ihre Beschwerden aus und erinnerten sie daran, dass ihr Körper jetzt die Prioritäten setzte. Ihre Wutanfälle waren ähnlich unerfreulich, wie ihre Schwangerschaftsbeschwerden, denn sie führten unweigerlich zu noch mehr Übelkeit.

Severus ging es auch nicht besser, er machte sich ständig Sorgen. Einerseits um seine Frau, nicht dass ihr die Schwangerschaft ernstlich schaden würde, sie hatte bereits Gewicht verloren und sah müde und kraftlos aus und als er zufällig einen Artikel über mögliche Risiken für Schwangere gelesen hatte, erfüllte ihn echte Panik. Seine anschließende sorgsame Überwachung führte leider zu keiner Beruhigung seines Gemütes, sondern nur zu ernstlichen Eheproblemen, denn Hermine konnte es noch weniger als alles Unwohlsein dieser Welt ausstehen, wenn man sie bevormundete.

Andererseits quälten ihn zermürbende Alpträume, in denen er sich stets aufs Neue einem kleinen gesichts- und geschlechtslosen Wesen gegenübersah, das ihn anklagend für die schlimmsten Dinge verantwortlich machte und ihn als unfähigen und jämmerlichen Vater verurteilte. Es war furchtbar, denn er war sich sicher, dass dieses Wesen völlig recht mit seinen Anschuldigen hatte. Er würde seinem Kind ein genauso schlechter Vater sein, wie sein eigener es ihm gewesen war. Garantiert!

Bei Merlin! Er machte sich schwere Vorwürfe, warum er nicht mehr darauf geachtet hatte, dass Hermine den Verhütungstrank regelmäßig nahm. Er hätte sie nur jedes Mal vorher fragen müssen. Das wäre zwar ziemlich unromantisch, aber ganz einfach und vor allem sehr wirkungsvoll gewesen.

Einige Tage lang spielte er sogar mit dem Gedanken ihr einen Trank unterzuschieben, der eine Fehlgeburt auslösen würde. Damit wäre diese ganze unerfreuliche Geschichte nämlich erst einmal vom Tisch gewesen. Allerdings führte dieser Plan dazu, dass in seinen Alpträumen jetzt auch noch seine Frau in Erscheinung trat, die sich erschüttert und voller Trauer und Verachtung von ihm abwendete. Nein, bei Merlin! Das war wirklich keine Option.

So krochen die Tage und Wochen der Ferien dahin ohne die geringste Spur von Erholung zu bringen, ganz im Gegenteil. Beinahe hätte er sich den strengen und geregelten Schulalltag zurückgewünscht. Aber nur beinahe…

Anfang August nötigten sie Jean und Henry dann dazu doch noch zwei Wochen Ferien zu machen. Seine Schwiegereltern waren einige Tage zu Besuch gewesen und hatten sich dann anscheinend eingehend beraten und sich als Konsequenz aus der bedrückenden Stimmung in den Kerkern von Hogwarts eigenmächtig in ein Muggelreisebüro begeben, um ein Ferienhaus an der Küste von Cornwall zu buchen.

Als Henry und Jean ihnen in London den Umschlag mit den Reiseunterlagen in die Hände drückten, hätten sie am liebsten abgelehnt, alle beide. Ihre Laune war absolut auf dem Nullpunkt und das verregnete Wetter gab ihnen den Rest, keiner von beiden hatte große Lust sich zu einem Ortswechsel aufzuraffen, aber der wilde Ausdruck in Henrys Augen ließ keinen Widerspruch zu, „Wenn Ihr nicht augenblicklich Eure Sachen zusammenpackt, werdet Ihr mich kennenlernen, das kann ich Euch versprechen! Ihr solltet endlich aufhören Euch nur um Euch selbst zu drehen!"

„Aber…", hatte Hermine widersprechen wollen.

„Nichts ‚aber', junge Dame!", hatte ihr Vater sofort gedonnert, „Du bist nicht die erste Frau die ein Kind bekommt und so wichtig ist kein Mensch auf dieser Welt, dass er nicht mal für wenige Wochen und Monate ein klein wenig kürzer treten könnte. Dein Leben, Deine Arbeit und Deine Forschungen rennen Dir nicht davon! Sei endlich ein wenig geduldiger und gelassener!"

Hermine hatte ihn mit offenem Mund angestarrt und Severus der sehr gewillt war, sich aus dieser Vater-Tochter-Sache herauszuhalten, blieb vom ungewohnten Zorn seines Schwiegervaters auch nicht verschont, „Und Du", nahm Henry Granger nämlich jetzt ihn fest in den Blick, „solltest endlich damit aufhören den Teufel an die Wand zu malen, sondern anfangen dankbar zu sein, dass Du das Glück hast Vater zu werden! Und hör sofort auf Hermine wie ein rohes Ei zu behandeln!"

„Äh…", setzte Severus zu seiner Ehrenrettung an.

„Versuch es nicht abzustreiten", wehrte Henry Severus Entschuldigungs- und Erklärungsversuch kurzerhand ab, „Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum ihr zwei Euch nicht endlich auf das besinnt, was ihr am Besten könnt, verdammt und zugenäht!"

Und auch von seiner Schwiegermutter hatten sie keine Unterstützung zu erwarten, „Wehe, ihr nutzt die Zeit nicht!", waren Jeans mahnende Worte gewesen, bevor Severus den Zauberstab fürs Apparieren hob.

Bei Merlin. So energisch kannte er seine Schwiegereltern gar nicht und Hermine anscheinend auch nicht, denn sie packte tatsächlich ohne ein weiteres Wort ihren Koffer und Severus tat es ihr gleich und so standen sie nur drei Stunden später am Apparierpunkt von Hogwarts, um in ihre Zwangsferien aufzubrechen.

Das gebuchte Cottage stellte sich erfreulicherweise als sehr ansprechendes Anwesen heraus, das etwas abgelegen auf einer Klippe am brausenden Atlantik lag und wohl mal eine kleine Farm mit Stallungen und großer Scheune gewesen war. Nun, hier ließ es sich aushalten.

Hermine hatte sich anscheinend noch nicht ganz von dem Rüffel ihres Vaters erholt, denn nachdem sie oberflächlich das Haus inspiziert und ihre Koffer an den Treppenaufgang befördert hatte, war ihr erstes Ansinnen das nahe Meer.

„Ich geh mal nachsehen, ob man von hier runter an den Strand kommt", ließ sie Severus mit hängendem Kopf wissen, schnappte sich ihre Jacke und war auch schon verschwunden. Severus musste seufzen, als er ihr nachsah.

Nun, er würde erst einmal die Koffer auspacken, Feuer machen und für einen Tee sorgen, der Wind pfiff draußen ganz schön heftig. Doch als er in die Küche trat, entdeckte er dort einen großen Korb mit frischem Gemüse, Obst und sonstigen regionalen Leckereien und er beschloss spontan ein Abendessen zuzubereiten und sich dann nach seiner Frau umzusehen. Die Koffer konnten warten.

Eine Stunde später waren ein wohlriechender Auflauf im Ofen und ein verführerischer Nachtisch im Kühlschrank. Jetzt war seine Frau dran! Er fand Hermine nach kurzem Suchen auf einem kleinen Felsvorsprung nahe des Hauses, von dem man einen wundervollen Blick auf das Meer hatte. Sie hatte eine Bank heraufbeschworen und sich fest in ihren Anorak gewickelt. Als er sich neben sie setzte, bemerkte er, dass sie geweint hatte.

„Ich dachte, Du wolltest hinunter", begann er leise und legte seinen Arm vorsichtig um sie herum.

„Ich fand es hier so schön", murmelte sie und lehnte sich durchatmend in seine Umarmung.

Nach einer Weile des einträchtigen Schweigens, sah sie ihn scheu von unten her an, „Denkst Du, dass mein Dad recht hat?"

Er überlegte einige Augenblicke und ließ sich Henrys Vorwürfe nochmals durch den Kopf gehen, „Nun, ja, wahrscheinlich hat Dein Vater nicht ganz unrecht", gab er schließlich zu.

„Ach, Severus", schniefte Hermine und ließ den Kopf noch tiefer hängen, „Es tut mir so leid!"

„Mir auch", antwortete er wahrheitsgemäß und da war vieles von all seinen Sorgen und Befürchtungen dabei, seinen Ängsten und seinen Unsicherheiten und auch, dass er besser hätte aufpassen sollen. Aber trotz allem hätte er gerade keinen Ort gewusst, wo er lieber gewesen wäre, als hier mit ihr in seinen Armen und diesem wunderbaren Blick auf das brausende Meer. Darum brummelte er auch leise, „mach Dir bitte keine Sorgen."

„Meinst Du, dass wir das schaffen?", fragte Hermine zweifelnd.

„Warum nicht", überlegte Severus und reichte ihr sein Taschentuch, „immerhin sind wir laut Deines Vaters nicht die ersten, die ein Kind bekommen."

„Das stimmt ja auch", gab Hermine sogleich zu und putzte sich die Nase, „und es ist auch nicht so, dass ich mich darauf nicht auch freue, aber alles ist eben so schwierig, weil ich auch soviel Spaß an meiner Arbeit hatte und ich die Zeit mit Dir so sehr genossen habe, mich auf diesen Sommer schon das ganze Jahr über gefreut habe und tausend Pläne hatte, einer besser als der andere! Und jetzt ist alles anders! Aber das Schlimmste ist, dass ich nur noch daran denken kann, ob mir gerade schlecht ist oder mir gerade wieder schlecht wird!"

„Ich weiß", nickte Severus, denn auch seine wundervolle rosarote Wolke die ihm seit fast zwei Jahren zur zweiten Heimat geworden war und auf der er sich recht häuslich eingerichtete hatte, hatte sich mit der Nachricht von Hermines Schwangerschaft deutlich zur Erde hin geneigt.

„Was machen wir denn jetzt?", fragte Hermine schließlich und steckte sein Taschentuch in ihre Jackentasche.

„Wir sollten auf Deine Eltern hören!", antwortete Severus nach kurzem Nachdenken fest.

„Und was heißt das konkret?", sie schaute ihn gespannt an.

„Keine Ahnung, das müssen wir eben herausfinden!", zuckte Severus mit den Schultern und küsste sie auf ihren Scheitel, „die beiden haben uns schließlich zwei Wochen Zeit zum Nachdenken gegeben."

„Richtig"

Severus zückte seine Taschenuhr, „Und ich habe einen sehr schmackhaften Auflauf im Ofen, der jetzt gleich fertig ist", er sah sie kritisch an, „Wenn Du Hunger hast natürlich."

„Hm", horchte sie in sich hinein, „immerhin ist mir im Augenblick nicht gar so schlecht, also sollte ich die Gelegenheit nutzen und etwas essen."

„Sehr gut, dabei können wir in Ruhe überlegen, was wir beide am besten können."

„Also, was Du so alles gut kannst, könnte ich Dir sofort sagen", entgegnete Hermine und erhob sich im Zeitlupentempo, sie hatte nämlich schon herausgefunden, dass zu schnelle und hektische Bewegungen die Übelkeit förderten.

„Ach", machte Severus überrascht, „Und das wäre?"

„Kochen zum Beispiel", antwortete Hermine, „Und mich im Arm halten und mich küssen und noch ganz viel mehr!"

„Ah ja", freute sich Severus geschmeichelt.

Das Dinner war ihm wirklich gut gelungen und Hermine aß seit Wochen wieder mehr als zwei Happen. Sehr hoffnungsvoll, in der Tat. Den Rest des Abends verbrachten sie auf der breiten und leider etwas durchgesessenen Couch im Wohnzimmer vor einem wärmenden Torffeuer und tranken Tee. Als Hermine um Zehn gähnend und mit ihrer Wärmflasche bewaffnet ins Bett schlurfte, fiel ihm ein, dass es der erste Tag seit Wochen gewesen war, an dem sie sich nicht übergeben musste.

Zwar änderte sich dieser erfreuliche Umstand direkt nach dem Aufstehen am nächsten Morgen wieder und auch das Wetter war kein bisschen besser als in Schottland, aber sie richteten sich darauf ein und machten das Beste draus. So verwandelte Hermine eine komplette Steinwand im Wohnzimmer in bodentiefe Fenster, so dass sie vom Sofa aus stets das unter ihnen tosende Meer im Blick haben konnten.

Sie tranken viel Tee und entschlossen sich nicht länger Linderung in bereits bestehenden Tränken zu suchen, sondern selbst einen Antischwangerschaftsbeschwerdentrank zu entwickeln. Dafür apparierte Severus kurz nach Hogwarts, um Hermines Forschungsunterlagen für ihren Trank gegen die Menstruationsbeschwerden zu holen.

Nach einer Woche intensiven Debattierens und Überlegens waren sie sich schließlich sicher, dass sie eine sehr vielversprechende Tranklösung konzipiert hatten. Und so wechselten sich in der letzten Ferienwoche lange Spaziergänge am Meer entlang, ruhige Stunden auf dem Sofa mit dem Ansetzen verschiedener Basistränke ab. Der großzügige Gewölbekeller des Ferienhauses war für ein provisorisches Tränkelabor wie geschaffen.

Das Hauptthema bei ihren Spaziergängen am Strand war immer, wie sie Meisterzeit, Professur und Kind unter einen Hut bekommen könnte, wo doch ihr Leben auch ohne Kind schon reich gefüllt war. Nach langem Hin und Her einigten sie sich auf folgenden Kompromiss:

Hermine würde ein Semester lang komplett aussetzen und sich nur um das Kind kümmern. Das passte ganz gut, denn da der Geburtstermin Ende des Jahres lag, würde sie zum übernächsten Wintersemester wieder zur Verfügung stehen.

Für die Zeit danach wollte Severus mit Minerva einen Stundenplan basteln, der es ihm ermöglichen würde, die meisten Zeiten abzudecken, an denen sie an der Uni oder bei Filius sein müsste. Eine Verlängerung ihrer Meisterzeit wollte sie eh mit Filius besprechen.

Zudem würden sie Ginnys Angebot annehmen und ihr Kind an zwei Tagen pro Woche für einen halben Tag bei den Potters abgeben – etwas, das besonders bei Severus zu großen Bedenken für die charakterliche Entwicklung seines Kindes führte und ihm einen schmerzhaften blauen Fleck in der Rippengegend einbrachte.

„Alles andere wird sich finden", seufzte Hermine schließlich, „vielleicht kommt alles ganz anders und dann müssen wir eben wieder neu überlegen."

Aber für den Augenblick waren beide durchaus zufrieden mit ihren Plänen und das waren alles Gründe dafür, dass Hermine und Severus deutlich erholt aus ihren Ferien zurückkehrten und guten Gewissens Henry und Jean Granger versichern konnten, die Zeit gut genutzt zu haben, um sich endlich auf das zu besinnen, was sie am Besten konnten. Nämlich für ein Problem, egal wie riesig und schwierig es erschien, eine Lösung zu finden.