Birth of a Phoenix
Chapter 7; Rebellion
Harry wachte auf und stellte fest, das er gemeinsam mit Ben im Bett lag, wie so oft zuvor, allerdings lag diesmal sein Kopf auf Ben's Rücken und er stöhnte, weshalb Ben aufwachte. "Du weisst, das Damien mich normalerweise ausschlafen lässt oder?." fragte Ben grummelnd.
Harry stöhnte erneut während seine Migräne immer stärker wurde und er meinte, kleine Messer würden in seinen Kopf gestochen, weshalb er den Kopf auf Ben's Rücken liess da dessen Körperwärme den Schmerz zu mindern schien. "Hast du Kopfschmerzen, Harry?" fragte Ben während er sich im Bett umdrehte und Harry's Kopf auf seinen Bauch legte.
"Nein." meinte Harry. "Nur die Nachwirkungen von zu viel Zucker."
"Zu viel Zucker?" Harry konnte die Belustigung seines Bruders deutlich hören und piekste ihn schwach in die Seite, was diesen nur zum Lachen brachte.
"Das ist dein Fehler!" meinte Harry. "Du hast Eri Schokolade gegeben!"
"Also besser beim nächsten Mal keine Schokolade." meinte Ben kichernd. "Ich muss aufstehen, es ist fast Zeit zum Frühstücken. Bleibst du hier?"
"Nein." meinte Harry und zog die Decke über seinen Kopf während sein Bruder aufstand. Harry hörte wie er durch den Raum ging bevor sich die Badezimmertür öffnete und hörte ein leises Gespräch bevor die Dusche anging. Wenige Minuten später wurde die Decke von ihm fortgezogen während sich seie Brüder zu ihm legten. Hände legten sich um ihn und er spürte einen Bauch an seinem Rücken, es waren die von Damien.
"Also erst einmal keine Schokolade für dich?" meinte Damien lachend.
"Zumindest nicht solange ich Eri bin, und der Zucker den ich beim Treffen des Phönixordens ass, hat auch nicht wirklich geholfen." sagte Harry zu ihm während er sich umdrehte und seinen jüngeren Bruder auch umarmte.
"Du warst bei einem Ordenstreffen? Wie bist du hinein gelangt?"
"Phönixe können problemlos durch Fidelius-Zauber reisen, solange sie eine Verbindung mit jemanden im Innern besitzen, in diesem Falle also Mum und Dad." sagte Harry. "ich folgte ihnen letzte Nacht und erfuhr einiges recht interessantes."
"Zum Beispiel?"
"Wie zum Beispiel den Grund wieso Mum und Dad nicht wollen, das wir beiden in die Winkelgasse reisen." sagte Harry seuftzend, "Es steht alles in den Zeitungsausschnitten, die ich mitnahm."
"Du hast einfach Zeitungsausschnitte vom Treffen mitgenommen?" fragte Damien.
"Ja, und niemand sah mich." versichte Harry ihm. "Vielleicht solltet ihr sie lesen."
Damien grummelte und missviel sein Vorschlag, als sich sein Bruder aus dem Bett erhob und zum Tisch ging. Harry setzte sich auf und entschloss sich, nach Ben eine Dusche zu nehmen.
Als er nach der Dusche nur mit dem Handtuch bekleidet aus der Dusche kam, und begann sich anzuziehen, beobachtete er Ben, während dieser an seinem Tisch sass und seinen Kopf an die Wand gelehnt hatte. "Alles in Ordnung?" fragte Harry sobald er sich angezogen hatte.
Er ging zu Ben hinüber, während er sich sein Hemd anzog und legte seine Hände auf Ben's Knie. "Wo ist Damy?" fragte Ben.
"Ich denke er ist bereits zum Frühstück gegangen." sagte Harry.
"Gut." sagte Ben und hob seinen Kopf und glitt in Richtung von Harry's wartenden Armen.
"Ganz Ruhig." sagte Harry während er ihn vorsichtig an sich drückte. "Das sind alles Idioten. Niemand der dich kennt und liebt würde jemals glaube, das du ein nach Aufmerksamkeit suchender Idiot bist."
"Ich weiss, aber trotzdem tut es nach allem was geschehen ist noch immer weh." sagte Ben traurig. "Sie glauben wirklich, das ich für Cedric's Tod mit verantwortlich bin. Der einzigste Grund, wieso ich noch nicht verhaftet wurde, dürfte das Ansehen von Mum und Dad sein!"
"Mach du dir darüber Sorgen? Ich kann überall dorthin reisen, wo du bist, weshalb sie dich nirgendwo hinbringen können." meinte Harry und ergriff das Kinn von Ben. "Du musst dir keine Sorgen um alle Dinge machen, egal, was geschieht, ich werde niemals zulassen, das dir jemand etwas antut. Ich habe dich einmal verlassen, und das werde ich niemals wieder tun."
Ben legte seinen Kopf vor und Harry ahmte ihm diese Geste nach, so dass sich Ihre Stirn berührte. "Ich weiss, Harry. Wir sind Zwillinge und jetzt, wo wir wieder vereint sind, werde ich niemals zulassen, das irgendjemand dir jemals wieder etwas antut."
Harry grinste und umarmte Ben, bevor er zurücktrat und sich in Eri verwandelte. 'Ich habe HUNGERmeinte er übermütig zwitschernd.
"Ja Sir!" meinte Ben lachend, bevor er vom Tisch sprang und Harry mit seinen Händen empor hob und ihn auf seine Schultern hob. "Möchtest du etwas Übung?"
'Wirklich fragte Harry überrascht.
"Irgendwann musst du ja üben." meinte Ben. "Aber bitte keinen Sturz aus 1000 Fuss Höhe."
'Nein, und selbst wenn, ich könnte dich direkt wieder auffangen, bevor du aufschlagen würdest!' meinte Harry grinsend, bevor sie in einem Feuerball verschwanden.
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July 31st
Als Harry an diesem Morgen erwachte, geschah dies nicht wie sonst. Irgend jemand sprang auf Ben's Bett auf und ab. Die beiden Jungen drehten sich auf den Rücken und richteten sich geschockt auf, so dass sie den grinsenden Damien sahen. "Wie alt bist du denn, drei Jahre!?"
Er grinste Ben noch mehr an, als dieser sich zurückgleiten liess und seinen Arm über die Augen hielt. Harry war jetzt weit wacher als vorher und schaffte es, seinen jüngeren Bruder aufzufangen, da Damien sich auf ihn warf. Harry umarmte ihn.
"Was ist los, Damy?" fragte Harry mit hochgezogenen Augenbrauen, obwohl das Verhalten von Damien eigentlich nicht weiter störte.
Ben lachte laut. "Es ist unser Geburtstag." murmelte er und spürte, wie Damien auf seiner Schulter nickte.
"Wirklich?" fragte Harry und schaute zu Ben, der nun grinsend nickte.
"Ja." meinte Ben lachend. "Aber ich werde ihn erst in gut zwei Stunden feiern!"
Harry schaute aus dem Fenster und sah, das die Sonne gerade erst aufgegangen sein musste, woraus er schloss das es vielleicht gerade einmal fünf Uhr am Morgen war. "Exakt." meinte Harry lachend und legte sich wieder zurück auf das Bett. Damien quietschte Überrascht auf, aber kroch dann halb auf Harry und halb in die Mitte zwischen Harry und Ben. Ben umarmte nun beide.
"Herzlichen Glückwunsch, Harry." sagte Ben und küsste ihn auf die Stirn.
"Dir auch alles gute zum Geburtstag, Benji." sagte Harry grinsend bevor er Damien auf die Stirn küsste und dann sich zurücklehnend wieder die Augen schloss.
Als er das nächste Mal aufwachte, geschah dies durch ein Klopfen an der Tür. Er stuppste seine beiden Brüder an, während sich der Türgriff bewegte, allerdings war die Tür verschlossen. "Wacht gefälligst auf!" knurrte Harry beide leise an, während er seine Arme befreite und Damien in die Seite piekste, wodurch dieser endlich aufwachte.
"Was ist los?"
"Mum oder Dad stehen an der Tür!" flüsterte er.
"Jungs!" erklang Lily's Stimme hinter der Tür und Ben stöhnte, als er aufwachte.
"Damy, bitte steh auf, so dass ich mich verwandeln kann." bat Harry während Damien erkannte, das seine Mutter kurz davor war, Harry als Menschen zu sehen. Er kroch so schnell es ging von ihm herunter wobei er auch die Decke mit sich nahm. Harry grinste ihn an bevor er sich in Eridanus verwandelte. 'Stellt bitte sicher, das meine Kleidung versteckt ist bat er die beiden, während Damien seinen Schlafanzug anzog und zur Tür ging.
Ben schob Harry's Jacke, T-shirt, Hosen, Schuhe und Socken unter das Bett, bevor er seinen eigenen Schlafanzug anzog, während Damien die Tür öffnete. Harry setzte sich auf einen der Eckpfosten des Daches über dem Bett. Lily lächelte sanft als sie den Raum betrat und ihn dann umarmte. "Herzlichen Glückwunsch!"
"Danke Mum." sagte Ben grinsend und umarmte sie ebenfalls.
Harry beobachtete das Geschehen mit trauriger Mine und wusste, das er, wenn er in menschlicher Form wäre, weinen würde. Seine Brüder waren eben jene Dinge, die er am meisten vermisst hatte, aber jetzt wo er zurück war, spürte er auch wieder den Schmerz weil seine Eltern ihn aufgegeben hatten.
"Die Geschenke warten unten auf dich." sagte Lily. "Beeil dich und zieh dich an, bevor deine Schwestern sich an ihnen vergreifen."
Ben kicherte, stimmte dann zu, und verschloss die Tür. "Harry?" Harry schaute auf ihn herab, aber er kam nicht zu ihm herunter. "Ich kann es fühlen, das weisst du. Komm herunter, bevor ich dich mit meinem Zauberstab herunter hole."
"Was fühlst du?" fragte Damien irritiert und schaute zwischen beiden hin und her.
"Harry." meinte Ben knurrend. "JETZT!"
Harry breitete seine Flügel aus und flog hinab. In dieser Form war er durchaus Emotionen gegenüber gefeit, aber er wusste, was geschehen würde, nachdem er das Geschehen eben beobachtet hatte und er freute sich nicht darauf. Allerdings konnte un dwollte er seinen Bruder nicht einfach ignorieren. Er landete und verwandelte sich zurück, wobei er fast umgehend anfing zu weinen, und seine Beine unter ihm nachgaben.
"Oh Gott, Harry." meinte Ben besorgt, da Harry scheinbar die Kontrolle über seine Emotionen verloren hatte und sank traurig in sich zusammen. "Ich weiss, das es schmerzt, denn ich spüre es ebenso."
"Was ist denn los?" fragte Damien.
"Trotz allem was damals geschehen ist, vermisst er Mum." sagte Ben seuftzend und zog Harry in eine enge Umarmung. "Das stimmt doch oder?"
Harry nickte leicht auf Ben's Schulter und fühlte, wie ein Schauer seinen Rücken hinab lief und erneut Tränen flossen. Damien umarmte ihn von hinten während Ben seine Umarmung noch verstärkte. "Mir ist es egal, Mir ist es egal." murmelte Harry immer wieder.
"Nein, dir ist es ganz eindeutig nicht egal." sagte Ben seuftzend. "Ich kenne dich und gerade diese Gefühle sind es die dich zu dem Harry machen, den ich als meinen Zwillingsbruder so sehr liebe."
"Das ist alles, was ich sein möchte, der Bruder von dir und Damien. Ich möchte nicht mehr ihr Sohn sein." sagte Harry zu beiden. "Sie werden mir nur wieder weh tun."
"Wenn sie das tun, sind sie auch nicht mehr meine Eltern!" erklärte Ben und Harry's Kopf fuhr heftig nach oben, da ihn dieser Satz schockierte.
"Das meinst du nicht Ernst oder?" fragte Harry.
"Ich würde dich immer über die beiden stellen, Harry. Für mich gibt es ausser dir und Damien nichts wichtigeres." sagte Ben.
"Dem stimme ich zu." sagte Damien und Harry verstärkte seine Umarmung noch einmal. "Alles gute zum Geburtstag, Harry."
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Harry sass auf Ben's Bett und las die Beschreibung von einigen der Zauber im hinteren Teil von Ben's Buch, während er sorgfältig auf den Gang lauschte, für den Fall das jemand erschien. Er wollte einige der Zauber studieren, die er noch nie genutzt hatte. Jene Sachen, die einmal nützlich sein könnten, sollten Ben, Damien und er einmal in Bedrängnis geraten. Jene, die vermutlich nur dann funktionieren würden, wenn er wirklich verzweifelt war, aber gerade dadurch würde er zu einem massgeblichen Teil des Kampfes werden können, egal wieviele Schmerzen es ihm bereitete.
Plötzlich erklangen Fusstritte im Gang und in einer fliessenden Bewegung legte Harry das Buch zurück und stand auf, bevor er sich verwandelte. Danach flog er wieder auf das Dach des Bettes hinauf. Ben und Damien kamen in das Zimmer gelaufen und grinsten dabei breit, während sie mehrere Stücken Kuchen in ihren Händen hielten. Nun flog Harry wieder hinab und Ben verschloss die Tür. Er verwandelte sich zurück und hatte seine Hände erhoben, was beide Brüder zum lächeln brachte.
"Also, wer von uns hatte zu viel Zucker?" fragte Harry.
"Wir haben dir welchen aufgehoben." meinte Damien und schon ein Stück Schokoladenkuchen zu Harry hinüber.
"Dann vergebe ich euch gerne." meinte Harry grinsend und schnappte sich lachend den Schokoladenkuchen aus Damien's Händen.
"Du isst ihn besser als Mensch, denn ich möchte nicht nochmal einen Bruder mit zu viel Zucker im Blut erleben." meinte Ben grinsend bevor er aus dem Zimmer in das von Damien lief, bevor Harry reagieren konnte.
"Kannst du bitte mal die Schachtel von der Kommode herbeirufen?" fragte Harry seinen jüngeren Bruder, der nickte und seinen Zauberstab zog.
"Accio Schachtel!" murmelte er und die Schachtel kam sofort von der Komode angeflogen und landete in seiner Hand.
"Du wirst immer besser." meinte Harry während er die Schachtel entgegen nahm, die er aus Hogwarts hatte mitgehen lassen, nachdem er herausgefunden hatte, wo die Dinge aus Nick's Bibliothek gelandet waren. Er versteckte sie in seiner Tasche als Ben mit einer verzierten Schachtel zurückkam, und Damien holte ebenfalls eine hervor die beide dann Harry gaben.
"Hier, für dich." sagte Damien lächelnd, und Harry nahm sie entgegen und öffnete sie. Im Innern befand sich ein kleiner Anhänger. Er bestand allem Anschein nach aus Platinum und war wie ein fliegender Phönix geformt. Er hob die Kette heraus und dreht sie um damit er die Rückseite betrachten konnte. Sie war genauso gearbeitet wie die Vorderseite, und jede Feder war fühlbar. Obwohl sie komplett flach war, so fühlten sie sich doch absolut echt an und auf der Rückseite waren Worte eingraviert. 'Für den Besten Bruder aller Zeiten.' Harry lächelte Damien an der die Kette nahm und sie ihm umlegte, bevor Harry sie unter dem Hemd versteckte.
Harry gab Damien einen Kuss auf die Stirn und umarmte ihn. "Aller Herzlichen Dank, kleiner Bruder."
Damien lächelte und zog sich dann zurück, damit Ben ihm ein grosses, Buchförmiges Geschenk geben konnte. Harry drehte es kurz um, bevor er es öffnete. Im Innern war ein ledergebundenes Photo-Album. Harry öffnete die erste Seite und auf dieser war ein Photo von Harry und zu sehen, als sie gerade einmal drei Jahre alt waren. Sie hielten ihren neugeborenen Bruder in den Armen. Harry musste grinsen. "Wir waren damals so süss!"
"Ja, und schau dir Damien an!" meinte Ben kichernd und bekam einen Klapps auf den Arm von eben jenem. Blätterte weiter und auf den nächsten Seiten waren sowohl Muggel- als auch magische Photos zu sehen, die alle drei Brüder zeigten, aber auch später Bilder von Ben und Damien, die sie zeigten, wie sie mit ihren Zwillingsschwestern zusammen aufwuchsen. Harry lächelte Ben dankbar an und umarmte ihn fest, bevor er ihm im Gegenzug die kleine Schachtel überreichte.
"Was ist das?" fragte Ben.
"Ich denke du solltest es öffnen." meinte Damien kichernd und setzte sich neben Harry. Harry lehnte sich an ihn und spürte, wie Damien's Arm sich um ihn legte.
"Sehr witzig." meinte Ben und rollte mit den Augen, bevor er die Schachtel öffnete. Im Innern war ein goldener Ring mit einem Diammanten darauf. "Ist das ein Diamant?"
"Ja." sagte Harry während er die Runen auf dem Ring betrachtete, die nun aktiviert waren. "Er ist so verzaubert, das er dich beschützt. Alle Schildzauber, die du zauberst, sind damit doppelt so stark wie normal, allerdings verbrauchen sie auch doppelt so viel Energie. Ausserdem besitzt er Portschlüssel-Fähigkeiten, die aber bisher nicht festgelegt wurden."
"Wo hast du es herbekommen?" fragte Ben.
Harry wurde leicht rot und schaute hinab auf das Bett. "Nick und ich haben ihn gemeinsam vor ein paar Jahren hergestellt." sagte Harry seuftzend.
"Dann kann ich ihn nicht annehmen, Harry." sagte Ben.
Harry schob die Hand weg. "Wir haben ihn gezielt für diesen Tag hergestellt, damit ich ihn dir geben kann." sagte Harry zu ihm und lächelte.
"Ich weiss nicht was ich sagen soll." meinte Ben seuftzend nach ein paar Augenblicken. "Ich werde ihn niemals ablegen."
Er legte den Ring an seinem rechten Ringfinger an und er verschwand aus dem Blickfeld, allerdings wusste Harry das Leute ihn durch Zufall noch erfühlen konnten. Ben grinste ihn an. "Wenn du nicht willst, das er mit mehr Magie aufgeladen wird, verhindere, das er deinen Zauberstab berührt."
Ben nickte um anzuzeigen, das er es verstand und plötzlich wurden Harry und Damien nach hinten geworfen, als ihn fest umarmte. Harry schloss seine Augen als er zehn Minuten später einschlief, während er beide Brüder in den Armen hielt.
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Three weeks later
"Das glaub ich nicht!" knurrte Ben wütend und seine Magie entglitt seiner Kontrolle und als Folge dessen flog ein Stuhl durch das Zimmer. Harry musste seine eigene persönliche Magie einsetzen, damit der Stuhl nicht Damien traf, während dieser sich zu Boden warf. Harry ging zu Ben und ergriff ihn an den Schultern. Seine eigene Aura übertrug sich auf Ben und während dessen blaue Magie sich zurückzog, tanzten rote Flammen über dessen Haut, weshalb Harry seine Magie wieder zurückzog, da Ben seine eigene wieder unter Kontrolle hatte.
"Sag bitt das es dir leid tut." meinte Harry grinsend.
"Bitte?" fragte Ben irritiert. "Es tut mir leid?"
"Nicht zu mir." meinte Harry und schnippste ihm auf die Stirn. "Zu Damy, den du beinahe mit einem fliegenden Stuhl zu Boden geschickt hättest."
"Damy?" Ben schaute sich besorgt um und sah dann Damy der sich zwischenzeitlich hinter dem Bett versteckt hatte.
"Ja, ich bin halt noch nicht so gut in den Schutzzaubern, wenn ich meinen Zauberstab nicht habe." meinte Damien. "Danke Harry."
"Verdammt." fluchte Ben. "Es tut mir leid, Damy."
"Ist schon in Ordnung." sagte Damien lächelnd. "Was hat dich so dermassen aufgeregt?"
Sowohl Harry als auch Damien hatten sich in Ben's Zimmer befunden, als der, die Tür hinter sich zuwerfend, in das Zimmer kam und Harry so überraschte, das er sich verwandelte. Harry seuftzte und schaute zu ihm, denn er wusste bereits, was ihn so aufregte.
"Unser Besuch in der Winkelgasse ist gestrichen." meinte Ben wütend und Harry nickte. "Wir dürfen nur zu den Weasleys!"
"Wusstest du davon, Harry?" fragte Damien woraufhin Ben zu ihm schaute.
"Ich habe davon gehört." sagte Harry seuftzend und Ben schaute ihn irritiert an, was dazu führte, das Harry zurückzuckte. "Es tut mir leid, das ich es euch nicht sagte, aber wenn ich es getan hätte, wäre meine Tarnung aufgeflogen."
Ben lies seinen Kopf wieder heruntersacken bevor er sich umdrehte und auf den Balkon ging. "Er ist nicht sauer auf dich." sagte Damien zu Harry.
"Ich weiss." sagte Harry seuftzend, bevor er auch auf den Balkon ging, wobei er sicherstellte, das er gerade soweit hinaus ging, das ihn niemand sah. "Benji?"
"Ich bin wirklich nicht sauer auf dich." sagte Ben.
"Ich weiss das du es nicht bist." sagte Harry seuftzend. "Du bist lediglich darüber erbost, das du wieder einmal manipuliert wirst. Das jeder dir vorschreiben will, wie du zu Leben hast."
"Das ist es nicht allein." begann Ben aber Harry hob seine Hand um ihn zu unterbrechen.
"Ausserdem bist du beleidigt, weil sie dich nicht dein Leben leben lassen. Ausserdem hast du Angst, das dieses Leben früher endet, als du es willst." sagte Harry seuftzend und öffnete seine Arme so dass Ben zu ihm kommen konnte. Er kam tatsächlich erhüber und umarmte Harry fest.
"Du kennst mich wirklich gut, es ist als wenn du nie fort gewesen wärest." meinte Ben grinsend.
"Du wirst nicht sterben, Benji." sagte Harry seuftzend und drückte ihn fest. "Ich werde das nicht zulassen!"
Sie blieben noch eine Zeit lang so stehen, bevor Ben Harry's Backe küsste und sich etwas zurücklehnte. "Danke Harry."
"Das weiss ich doch." meinte Harry grinsend, allerdings verschwand das Grinsen fast sofort wieder, als eindeutig ein schmerzhafter Ausdruck auf Harry's Gesicht erschien, der Ben Sorgen bereitete. "Mein Jackentasche." sagte Harry stöhnend, während der Schmerz sich immer mehr von seinem Bauch aus ausbreitete.
"Harry?" fragte Ben irritiert. "Ich kann nichts verspüren."
"Es ist eine schwere Schmerzwelle." konnte Harry mühsam hervorbringen, bevor die erste Welle ihn ergriff. "Bleib bei mir!" bat er während der Schmerz seinen Körper ergriff. Ben zuckte zusammen und schrie vor Schmerz. Harry sah ihm in die Augen und anstatt sich darauf zu konzentrieren, den Schmerz zu bekämpfen, wie er es normalerweise tat, konzentrierte er sich darauf, wie die Phasen als Phönix diese Schmerzen unterbanden. Obwohl er wusste, das er sich nicht in Eridanus während eines solchen Anfalls verwandeln konnte, so wollt er doch vermeiden, das Ben die Schmerzen verspürte.
Harry schaute durch tränennasse Augen hinauf zu Ben, als dieser ebenfalls fast in Panik geriet. Es bereitete ihm Sorge, das er auf einmal Harry's Schmerzen nicht mehr spürte. "Damien! Seine Tabletten!"
Er spürte zwei Hände auf seinem Bauch während jemand an ihn heran kroch und er drehte seinen Kopf trotz der Schmerzen herum und sah Damien, der ihn zwang, zwei Tabeltten zu schlucken. "Was passiert hier?" fragte Damien während er sich neben Harry's Kopf setzte.
"Ich weiss es nicht, er hat den Schmerz unterbunden!" sagte Ben während an Harry's Hals nach dessen Puls fühlte, und gleichzeitig dessen Hand hielt und drückte, um ihn zu zeigen, das er da war, während dieser unter den Schmerzwellen zitterte. "Oh Gott, Harry. Ich kann dies nicht mit ansehen." sagte Ben und legte seinen Kopf auf Harry's Bauch.
"Er verschwindet nicht." hörte Harry Damien sagen. Sie hatten mehrere Dutzend normale Schmerzwellen bei ihm erlebt, aber noch nie eine dieser massiven Wellen, die nicht bekämpft werden konnten sondern nur ausgestanden werden konnten. "Legen wir ihn auf das Bett." schlug Damien vor.
Harry spürte, wie er von seinem älteren Bruder hochgehoben wurde und er genoss die Umarmung, obwohl er sich derzeit eher auf die Schmerzen konzentrierte. Es wurde langsam wieder besser und er wusste, das sein Bruder dies ebenfalls bemerkte, während sie ihn langsam auszogen und unter die Decke steckten. Er zitterte noch einen Moment während sie sich zurückzogen, aber dann beruhigte er sich sichtlich besonders als seine Brüder ihn eng umarmt hielten.
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A few days later
Harry starrte noch immer zur Decke empor. Er hatte gerade das erste mal wieder drei Stunden durchgeschlafen, nachdem er den Anfall überstanden hatte, und seine Körpertemperatur war langsam wieder auf normalen Werten. Damien auf der einen und Ben auf seiner anderen Seite. Sie hatten seit dem Tag jede Nacht bei ihm geschlafen, während er gegen das Fieber und die Schmerzen ankämpfte, und auch tagsüber war immer einer von ihnen anwesend gewesen, um sicherzustellen, das niemand ihn im Bett sah.
Sie hatten eindeutig ebenfalls nicht schlafen können, während sie ihn berührten, denn sie hatten sich etwas von seinem überhitzten Körper entfernt, aber er wusste, das beide damit klar kamen, denn irgendwann schliefen auch sie ein. Nun allerdings hatte er eine niedrigere Körpertemperatur als bei Menschen normal war, und er spürte auch keinen Schmerz. Er spürte wieder Schmerzen, diese dauerten allerdings nur 6 Stunden, anstatt der zwei Tage vom letzten mal.
Harry rollte sich zur Seite so das er Ben anschaute und glitt in dessen Richtung, so dass sein Kopf auf Ben's Bauch lag. Harry seuftzte und sein Atem kitzelte auf der Haut von Ben. "Ieks! Das ist kalt!" Harry kicherte und spürte, wie Ben aufwachte. "Das ist mein Ernst, dein gesamter Körper ist eiskalt. Dir geht es also wieder gut!"
"Ja." sagte Harry. "Danke für alles, was ihr getan habt."
"Kein Problem." sagte Ben lächelnd. "Wie oft hast du diese Attacken?"
"Etwa zwei Mal im Jahr allerdings werden sie jedesmal länger." sagte Harry seuftzend. "Was für ein Tag ist heute?"
"Samstag." murmelte Damien bevor er seine Arme um Harry legte. "Herr Goitt, bist du Kalt!"
Ben lachte leise, wandte sich dann aber wieder Harry zu und umarmte ihn, so dass seine Körperwärme ihn aufwärmte. "Du reist morgen zu den Weasleys oder?" fragte Harry.
"Ja." meinte Ben unsicher.
"Geh zu ihnen." sagte Harry. "Hab Spass. Damien wird mir schon Gesellschaft leisten."
"Sicher, Grosser Bruder." meinte Damien grinsend. "Harry und ich werden unseren Spass haben!"
Ben lachte leise und griff um Harry herum um durch Damien's Haare zu fahren. Harry reagierte in dem er hinunter griff seinem älteren Bruder in die Seite piekste woraufhin er zurückwich und sowohl Harry als auch Damien in zu kitzeln begannen.
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The next day
Harry beobachtete von Damien's Schulter aus wie es Ben erneut gelang, einen körperlichen Phönix als Patronus herbei zu rufen, der um sie herumflog bevor er nach gut einer Minute verschwand. 'Nimm es nicht persönlich sagte Harry zu Damien. 'Selbst den meisten Erwachsenen gelingt nicht das, was du bereits erreicht hast
'Aber er ist einfach noch besser als ich meinte Damien grummelnd.
'Bedenke, das er auch zwei Jahre älter ist als du, Damy. Du kannst nicht erwarten, das du so schnell die Zauber lernst wie er.' sagte Harry zu ihm bevor er ihm liebevoll in den Finger kniff.
'Du weisst doch, das es nichts damit zu tun hat sagte Damien. 'Ich habe gehört, wie Ben und du über meine Probleme mit Remus geredet habt
Harry zuckte zusammen und versteckte seinen Kopf entschuldigend unter dem Flügel. 'Stimmt das
'Ich denke du hast recht sagte Damien seuftzend. 'Ich kann ihm einfach nicht mehr so leicht Vertrauen wie früher
'Du musst einfach wieder lernen ihm zu vertrauen. Es war die Liebe zu dir, die ihn diese Entscheidung treffen lies." sagte Harry seuftzend. 'Er ist ein guter Mensch, egal welche Probleme ich vielleicht mit ihm haben mag. Diese sind persönlich und ich möchte nicht, das sie dich unglücklich machen
"Also los, Jungs, es ist Mittagszeit. Ben du musst aufgegessen haben, um rechtzeitig bei den Weasleys zu sein." sagte Remus. Damien drehte sich um und und folgte einem grinsenden Ben zum Haus. Remus bat ihn aber noch kurz zu warten. "Sei bitte nicht so traurig das dir die Dinge noch nicht gelingen, die Ben schafft. Er ist einfach erfahrener"
Harry schaute wütend zu ihm, während Remus Damien sanft auf den Kopf klopfen wollte und bevor Damien ihn warnen konnte, schnappte Harry mit dem Schnabel zu und verursachte eine grossflächige Wunde auf dem Unterarm des Werwolfs. Remus stöhnte vor Schmerz auf, als Harry's Schnabel bis auf den Knochen eindrang. Remus zuckte zurück und Harry schnellte zurück, wobei er sich mit Flügelschlägen stabilisierte.
"Verdammter Vogel!" knurrte Remus wütend. "James hatte recht im Bezug auf dich!"
"Onkel Remus!" sagte Damien während er mit seiner Hand Harry zu beruhigen versuchte.""Es ist nicht sein Fehler. Er muss der Meinung sein, das du etwas schlimmes getan hast!"
Remus schaute Damien irritiert an, während er versuchte, die Blutung zu stoppen. Damien schaute ihn herausfordernd an. "Was haben die Leute dir denn erzählt, Damien?"
Damien trat einen Schritt zurück während Remus wieder auf ihn zukommen wollte. Harry schrie mental nach Ben der bereits weiter in Richtung Haus gegangen war, da er erkannt hatte, das Remus allein mit Damien reden wollte. "Warum hast du dein Patenkind aufgegeben?" knurrte Damien.
Remus hielt überrascht inne. "Wer hat dir das erzählt?"
"Beantworte bitte die Frage!" sagte Damien wütend.
"Was auch immer du gehört hast, Damien, es stimmt nicht." versuchte Remus ihn zu beruhigen und wollte ihn erneut berühren, was allerdings durch Harry verhindert wurde. "Dieser Vogel ist wirklich irritierend." meinte Remus.
"Lass es bitte, Harry!" sagte Damien und Harry beruhigte sich. "Warum willst du mir nicht antworten?"
"Du weisst rein garnichts darüber, Damien, also lass die Sache ruhen." sagte Remus und Damien trat einen weiteren Schritt zurück.
"Du bist nicht mehr jener, für den ich dich hielt." Harry wäre besorgt zusammengezuckt, wenn er ein Mensch gewesen wäre, als er diese Worte seines jüngeren Bruders hörte und dessen Zauberstab sichtbar wurde, der auf einen jetzt wirklich wütenden Remus gerichtet war. Er gab einen besorgten Ton von sich, bevor er mit den Flügeln schlug und sich selbst und Damien aus der Reichweite seines ehemaligen Paten brachte. Beide landeten in der Nähe von Ben auf den Stufen des Hauses.
Damien ging gezielt durch die Türen ins Haus, während Harry gezwungen war, sich von seiner Schulter zu erheben, da Damien durch die Flure in Richtung seines Zimmers zu laufen begann. "Was ist denn nun los?" fragte Ben.
"Er hat Remus gefragt, wieso er mich fallen liess sagte Harry seuftzend. "Du solltest besser Remus beruhigen gehen. Ich habe ihm recht hefitg in den Arm gebissen. Ich werde mich um Damien kümmern."
"Geht es dir gut?" fragte Ben und streichelte einen Moment lang seine Bauchfedern, während Harry vorsichtig an seinem Ohr knabberte. Er schlug erneut mit den Flügeln um genug Höhe zu gewinnen, bevor er zu Damien reiste, der sich in der Ecke mit dem Bett zusammengekauert hatte.
Harry verwandelte sich, verschloss die Türen zum Badezimmer und Flur und kroch dann zu Damien auf das Bett. Damien liess sich auf Harry's Bauch fallen, bevor Harry sich vollständig zurücklehnen konnte, wodurch ihm die Luft aus den Lungen gedrückt wurde. "Ich bin dir wirklich dankbar, was du gerade getan hast." meinte Harry.
Damien drückte ihn sanft und Harry drückte ihn ebenfalls sanft, während Damien anfing zu weinen. Hoffentlich gelang es jetzt seinem kleinen Bruder, darüber hinwegzukommen, das sein geliebter Onkel Harry praktisch aufgegeben hatte, und ihm die Chance geben würde, das Vertrauen wieder aufzubauen. Obwohl ein wichtiger Teil davon sein würde, das Remus Damien endlich die Wahrheit sagen würde.
Ben betrat den Raum um sich zu verabschieden, nachdem er zu Mittag gegessen hatte und umarmte beide, wobei aber Harry und Damien ihn nicht verabschiedeten, sondern den ganzen Tag im Zimmer blieben, und sich dann abends zu Schlafen umzogen, wobei Damien sich neben Harry legte während Harry in seinem neuen Photoalbum zu blättern begann und mit Damien alle Photos noch einmal durchging.
XOXOXOXOXOXOXOX
End Chapter
