Birth of a Phoenix
Chapter 8; Back to Hogwarts
Potter Manor - South Wales
Harry seuftzte und stand so vorsichtig aus dem Bett auf, das er Damien, der sich an ihn gekuschelt hatte, nicht aufweckte. Selbst wenn er allein in Ben's Bett hätte schlafen wollen, wäre es zu riskant gewesen, denn Lily hätte das mit Sicherheit bemerkt. Er hatte kein Problem damit, gemeinsam im Damien's Bett zu schlafen, da er dadurch viel stabiler und ruhiger schlief, und Harry hatte auch recht schnell bemerkt, das keiner seiner Brüder einen sehr tiefen Schlaf hatte.
In den drei Tagen, die Ben nun bei den Weasley's für die letzte Ferienwoche war, hatte Damien sehr sellten sein Zimmer verlassen. Dumbledore hatte seinen Unterricht beendet, wie er es versprochen hatte und auch Sirius hatte den Duellierunterricht für Damien beendet. Seine Stunden bei Remus sollten eigentlich fortgeführt werden, aber als seine Mutter dies vorschlug, hatte er sich schlicht geweigert.
Harry bezweifelte, das Remus bei dieser überhaupt aufgetaucht wäre, aber das war nur seine eigene Meinung über seinen Paten. Damien hatte ganz offensichtlich seine Gründe, den Werwolf zu lieben und Harry fragte sich immer wieder, ob es ihn wirklich nicht störte, wenn Remus sich um Damien kümmerte.
Harry nahm eine schnelle Dusche und zog sich dann an, wobei er darauf achtete, das es keine Zeichen seiner Anwesenheit gab bevor er sich an Damien's Schreibtisch zum Nachdenken setzte. Er merkte, wie er immer wieder über den immer näherrückenden Schulbeginn nachdachte. Sehr zur Verärgerung von Damien war ihre Mutter in die Winkelgasse gereist und hatte die nötigen Dinge für Ben und ihn besorgt und als sie zurückkehrte, hatte Harry sie und James damit überrascht, indem er ein aufmunterndes Lied erklingen liess um beide aufzumuntern. Sie hatte sich eindeutig über jene Dinge aufgeregt, die sie dort gesehen hatte. Die ganze Welt wusste wer sie war und die Ansichten über ihren ältesten Sohn hatten sie sehr aufgeregt.
Vier Tage vor der Abfahrt nach Hogwarts blieben noch und Harry war sich nicht sicher, wie er darüber denken sollte. Er hatte die Ferien genossen, in denen seine Brüder ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit schenkten, aber er wusste, das sich dies dann ändern würde, wenn sie Hogwarts erreichten. Zum einen konnte er die Nacht nicht bei ihnen verbringen, denn er konnte sich dort nicht verwandeln, ausser sie wussten einen guten Ort.
Um sich abzulenken, griff Harry über den Schreibtisch nach Damien's Traingsbuch. Als er es anhob, verschob er eines von Damien's fein gearbeiteten Schiffsmodellen und Harry sah etwas, das einfach nicht in das Schlafzimmer passte. Harry schluckte, als er erkannte, was dort lag. Etwas aus einer lange vergangenen Zeit. Er schob das Schiff vorsichtig zur Seite und griff dahinter und holte es vorsichtig hervor.
Jedes von Damien's Modellen, egal ob Schiffe oder Flugzeuge, waren sehr sauber gebaut. Sie waren mit soviel Vorsicht gebaut worden, das man nicht dachte, das es ein Teenager oder Kind war, der sie gebaut hatte. Viele von ihnen waren nicht mal fertige Bausätze aus Läden sondern Dinge, die aus Holz und Plastik selbst gebaut worden waren. Dieses eine Flugzeug allerdings war durcheinander. Es bestand in manchen Bereichen aus den falschen Teilen und es war eindeutig nicht mit Sorgfalt gebaut worden. Harry erinnerte sich nur zu gut an das Flugzeug. Es war eine Spitfire aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein einfaches Modell das schlecht zusammengebaut worden war und nur zur Hälfte bemalt war. Harry wusste auch noch warum es nur halb bemalt war. Harry war an dem Tag zu müde gewesen um es zu beenden und die drei danach folgenden Tage über waren seine Hände zu sehr geschwächt, so dass Damien erklärt hatte, das es warten müsste, bis es ihm besser ging.
Harry war allerdings eine Woche danach fortgelaufen.
Harry spürte, wie die Tränen sein Gesicht herab liefen, während er auf einen der wenigen Hinweise starrte, die noch Kindheitserinnerungen hervorriefen, die allein mit ihm und Damien zu tun hatten. Jener Beweiss, das Harry ein wichtiger Teil von Damien's frühem Leben gewesen war. Harry hatte Damien's Vorliebe für Muggeldinge wie eben dieses Modell immer unterstützt und Ben gebeten, eben diese Spitfire zu besorgen, so dass Harry und Damien sie als Damien's aller erstes Modell zusammen bauen konnten.
Und nun stand eben dieses Modell hier vor ihm. Es war von fünf verschiedenen Schiffen verdeckt gewesen, weshalb Harry es bisher nicht entdeckt hatte, allerdings war es auch nicht staubbedeckt und es schien stark abgenutzt, als wenn Damien es immer wieder berührt und in die Hand genommen hätte. Harry stich mit zitternden Händen die Flügel entlang, aber dann zog der seine zitternden Hände wieder zurück, da er nicht wollte, das es beschädigt würde. Weitere Tränen liefen seine Wange hinab, während er an eines der weiteren Dinge dachte, die er genauso wie sein jüngerer Bruder geliebt hatte.
"Du bist schon wach?" fragte Damien und Harry hörte, wie sich die Decke bewegte, als Damien sich aufsetzte und seine Beine aus dem Bett schwang. "Harry?"
Harry drehte sich halb herum und schaute ihn an, aber ihm versagte die Sprache, weshalb er sich wieder umdrehte und das Flugzeug anstarrte. Erst nachdem Damien sich angezogen hatte schaffte es Harry, zu sprechen, allerdings konnte Damien die Worte kaum verstehen. "Du hast es behalten."
Damien zögerte, trat dann aber neben Harry und schaute nach was Harry meinte. Sein Atem stockte, als er das Flugzeug sah. "Ich kann mich schwach daran erinnern, es gebaut zu haben." sagte Damien. "Es war schon immer in meinem Zimmer und stand auf meinem Schreibtisch, solange ich denken kann."
"Du hast die Bemalung nicht beendet?" fragte Harry.
"Ich dachte darüber nach, aber jedesmal wenn ich beginnen wollte, sagte mir ein Gefühl, das ich es nicht wolle." sagte Damien bei dem Gedanken daran. "So sieht es nicht wirklich schön aus."
"Ich liebe es." sagte Harry grinsend. "Du erinnerst dich nicht mehr daran, wie du es bekamst, oder?"
Damien schüttelte den Kopf und Harry bewegte sich etwas vom Tisch weg und zog Damien auf seinen Schoss. Harry lachte leise, während er ihn umarmte. "Harry? Was hast du?"
"Ben hat dir nie erzählt, wer es dir gekauft hat?" fragte Harry.
"Nein. Ich habe ihn aber glaube ich auch nie danach gefragt. Ich habe Mum gefragt, aber sie schaute mich nur völlig verwirrt an." sagte Damien.
"Als du drei Jahre alt warst, hast du dich regelrecht in Dinge aus der Muggelwelt vernarrt und du sagtest zu mir das du unbedingt so ein Flugzeug haben wolltest." sagte Harry leicht grinsend, während er das Modell anschaute. "Ich überlegte und schickte Ben dann los, ein Modellflugzeug zu kaufen. Ich weiss nicht, wie er es geschafft hat, aber er kam mit diesem Modellsatz zurück und wir beide verbrachten viele Stunden damit, es zusammenzubauen. Wir waren damals noch nicht sehr gut darin."
"Du?" fragte Damien ihn fasziniert.
Harry nickte. "Du hast das meiste gebaut, da meine Hände damals zu sehr zitterten, um etwas zu machen, aber wir konnten die Bemalung nie beenden, da ich zu erschöpft war, weshalb wir beschlossen, zu warten." sagte Harry seuftzend. "Ich sagte zu dir, das du es ruhig beenden könntest, aber du hast dich geweigert und mir gesagt, das wir es gemeinsam beenden würden."
"Warum taten wir es nicht?" sagte Damien und versuchte sich eindeutig daran zu erinnern.
Harry zuckte zusammen und schaute zu Boden. "Wir bekamen nie die Gelegenheit. Ich lief eine Woche später davon." Er konnte Damien jetzt nicht ansehen, aber er fuhr vorsichtig mit der Hand den Flügel des Modells entlang, allerdings zitterte seine Hand zusehr, und er schloss sie zu einer Faust. Damien beobachtete diese Bewegung, allerdings sah Harry den mitfühlenden Blick von Damien nicht. Sein jüngerer Bruder ergriff seine andere Hand und löste Harry's Finger bevor er ihrer beider Hände zu dem Modell führte, wobei seine Hand verhinderte, das Harry's Hand zusehr zitterte.
Harry seuftzte erleichtert, während er den Flügel mit Damien's Hilfe entlangfuhr. "Ich mache dir keine Vorwürfe, das du gegangen bist und ich liebe dieses Flugzeug mehr als alles andere. Besonders, weil ich nun weiss, wieso." sagte Damien und lies Harry's Hand los woraufhin Harry Damien eng umarmte.
Damien lehnte sich an ihn, nachdem er das Flugzeug wieder in seine Schutzzone zwischen den Schiffen zurückgeschoben hatte, die gerne bereit zusein schienen, die Spitfire zu beschützen, obwohl es nur eine Kleinigkeit zu sein schien.
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That afternoon
Harry, diesmal als Eridanus, hatte seinen Kopf unter seinen Flügel gesteckt und schien etwas zu schlafen, während er auf der Lehne von Damien's Stuhl in der Bibliothek sass, während Damien in seinem Buch las und einige der Sprüche sich einzuprägen versuchte, die er nun problemlos beherrschte. Damien hatte sich dazu entschieden, das sie wieder einmal ihr Zimmer verlassen sollten, und so gingen sie hinaus auf die Ländereien, aber nachdem es zu windig wurde, gingen sie wieder hinein.
Harry erwachte umgehend, als sich die Tür öffnete und er nahm sofort den Geruch von Remus wahr, als dieser dem Raum betrat. Er pfiff leise, um Damien zu warnen, der so in das Lesen vertieft gewesen war, das er das Eintreten nicht bemerkt hatte. Sein Bruder sah misstrauisch auf.
"Damien?" fragt Remus nervös. "Können wir mit einander reden?"
'Er scheint wirklich nervös zu sein sagte Harry ruhig. 'Es ist wirklich an der Zeit, das du verstehst, das er jetzt ein anderer Mensch ist
"Dann antworte mir bitte erst." sagte Damien während er aufstand. Harry blieb auf seinem Sitzplatz und beobachtete die Szene, wobei er sich fragte was sein Bruder machen würde. "Ist alles, was du sagen wirst, das Wert gewesen, was du Harry angetan hast?"
Harry war ob dieser Frage irritiert und gleiches galt wohl auch für Remus. Remus wurde deutlich weisser im Gesicht, konnte Damien aber trotzdem nicht in die Augen schauen, denn diese ähnelten denen von Harry fast vollständig. "Nein, Damien." sagte Remus seuftzend und setzte sich in den Stuhl, der Damien gegenüber stand und legte seinen Kopf auf seine Hände. "Nichts was ich je tun könnte, würde das wieder gut machen, was ich Harry angetan habe. Oder besser gesagt, was ich nicht für ihn tat."
"Unter diesen Bedingungen können wir gerne reden." sagte Damien nickend und setzte sich wieder hin. Harry landete auf der Stuhlkante von Damien und begann ein unterstützendes Lied zu singen, das dazu führte, das Remus Damien etwas hoffnungsvoller anschaute. "Solange du niemals versuchst, mir zu erklären, das jenes, was ihr tatet, das richtige war, werde ich es auch nie glauben."
"Ich weiss." sagte Remus seuftzend. "Wir wussten, das er sterben würde und damals begingen wir den Fehler zu glauben, das, indem wir euch nicht in seine Nähe liessen, es für euch einfacher machen würde, seinen Tod zu akzeptieren. Es war falsch, sowohl euch gegenüber als auch uns selbst gegenüber."
Harry lehnte sich zu Damien hinüber und strich sanft mit seinem Schnabel an der Seite seines Kopfes entlang bevor er sich mental an ihn wandte. 'Ich bin bei den Zwillingen sagte er ihm und schlug ein paar mal mit den Flügeln bevor er hinaus auf das Gelände flog um das Fenster zu suchen, wo er seine Zwillingsschwestern spürte.
Er fand sie recht bald und sah wie sie sich über eine dunkelblaue Hose stritten während sie durch das Wohnzimmer hüpften, dabei auch über das Sofa sprangen, während Lily das ganze von einem Stuhl am Kamin aus beobachtete, obwohl dieser nicht entzündet war. Harry flog hinab zu den beiden Mädchen und landete auf Acacia's Schulter, bevor sie Crisanta wieder ärgern konnte. Acacia hielt völlig überrascht inne, denn sie wollte Harry nicht erschrecken, den sie wirklich mochte, woraufhin Harry sanft mit einer Strähne ihrer Haare spielte.
Harry sah auf, als er jemanden kichern hörte und sah auf einmal zu Lily. Harry flog hinüber zu Crisanta und machte das selbe bei ihr, bevor er auf Lily's Lesesessel landete. Die Neugier hatte überhand genommen und er war bereit, zumindest für eine Zeit sich in ihrer Nähe aufzuhalten.
"Du scheinst ja doch nicht so aggressiv zu sein, wie alle denken?" murmelte Lily leise während sie ihn betrachtete. "Du beisst und kratzt uns aber das scheint nicht wirklich deine Art zu sein, oder?"
Harry reagierte darauf indem er sie ruhig anschaute. In seinem Innern allerdings fühlte er sich hin und her gerissen. Er war damals noch zu jung gewesen, um sich an jene Momente zu erinnern, als seine Mutter und sein Vater ihn wirklich geliebt hatten, ihn beruhig und im Arm gehalten hatten. Seine wirklichen Erinnerungen setzten ein, als Lily mit den Zwillingen schwanger wurde, im Alter von fünf Jahren. Er hatte nie eine Mutter besessen, aber wusste auch, das er eine brauchte. Er war noch nicht erwachsen, nein er war noch ein Kind und wenn er wirklich ehrlich zu sich selbst sein sollte, so reichte es nicht, mit seinen Brüdern zusammen zusein. Sie mochten alles sein, was er benötigte, um zu überleben, aber sie waren nicht alles, was er zum Leben ansich benötigte.
"Ich habe heute morgen mit Molly Weasley gesprochen und ich denke dich wird freuen zu hören, das Ben sich wohlfühlt." sagte Lily und Harry wandte seinen Blick von den Mädchen ab und schaut sie erneut an. Er drehte seinen Kopf zur seite und Lily lächelte auf eine Weise, die Harry tief ins Herz ging. Er würde alles dafür geben, um in die Zeit zurückreisen zu können, als er fünf Jahre alt war, in der Hoffnung das diese Frau in sein Zimmer käme um ihn zu füttern, ihm die Medikamente zu geben, um ihn zu küssen und ihm alles gute zu wünschen. "Sie hat auch Damien zum Abendbrot heute Abend eingeladen. Nimmst du ihn netterweise mit und bringst ihn sicher zurück? Keine Abenteuer bitte?"
Harry bewegte seinen Kopf auf ihre Frage hin und sie lachte. "Er muss auch wieder einmal raus gehen und die Weasleys sind genau das, denke ich, das er jetzt braucht." meinte Lily und betrachtete ihn einen Moment lang. "Molly schien keine Probleme damit zu haben, wenn du ihn begleitest. Ich denke, sie glaubt, das du nicht schlimmer als ihre Kinder sein kannst."
Harry nickte leicht um zu zeigen, das er verstanden hatte und stimmte damit zu, Damien mitzunehmen, allerdings würde noch über das Lächeln nachdenken müssen. Lily wollte ihn sanft streicheln und Harry war fast versucht, es zuzulassen. Sein Schnabel endete wenige Milimeter von ihr entfernt. Er hätte sie mit Sicherheit nicht gebissen, aber es sollte ein Zeichen sein. Sie zog ihre Hand zurück, halb beleidigt, halb amüsiert und flog durch den Raum zu den Mädchen. Das Lächeln war gut und Schön, aber das hiess noch lange nicht, das Harry ihr die Tatsache vergessen würde, das sie ihn allein liess, als er im Sterben lag.
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Late afternoon
"Damien, wann willst du los?" fragte Harry während er seinen Kopf in das Badezimmer steckte, in dem Damien duschte. Sein Bruder war von beschlagenem Glas verdeckt aber trotzdem störte es Harry nicht. Er hatte sich längst daran gewöhnt, da beide Brüder sich so verhielten.
Sein Bruder kam aus der Dusche heraus und band sich ein Handtuch um. "Ich möchte mich nur noch eben umziehen, dann können wir los." sagte er. Harry nickte und trat wieder aus dem Badezimmer heraus und setzte sich auf das Bett, während Damien durch das Zimmer lief und seine Kleidung zusammensuchte.
Harry lachte über Damien als der Junge rief, er sei fertig. Sein Haar war zwar trocken, aber Damien, der recht aufgeregt war, hatte vergessen, es zu kämmen. Sowohl Harry als auch Ben hatten ein Haar, das wirr abstand, egal was sie versuchten, aber Damien hingegen hatte das flache und gerade Haar ihrer Mutter. Harry benutzte seine eigene Magie und Aura dazu, um die Bürste vom Tisch herüberschweben zu lassen. Damien grinste überrascht über diese Fähigkeit, die eigentlich nur Schüler der siebten Klasse beherrschten. Ben war auch dazu in der Lage, aber nicht in solchem Mass wie Harry.
Harry an, herüber zum Bett zu kommen und Damien setzte sich als Folge dessen auf den Boden, während Harry aufstand und sein Haar zu kämmen begann. Harry seuftzte und Damien drehte sich halb herum um ihn fragend anzuschauen. "Ich hab das schon getan, als wir noch jünger waren. Allerdings solltest du nicht zulassen, das ich es länger als nötig tue."
Damien kicherte. "Hast du schon darüber nachgedacht, was du machen wirst, wenn wir wieder in Hogwarts sind?" Fragte er nach ein paar Minuten.
"Möchtest du nicht, das dein Grosser Bruder dein Haar ordnet?" fragte Harry kichernd.
"Ich denke, Ben hat es bereits geschafft, hier Chaos hinein zu bringen." meinte Damien kichernd. "Aber ich denke, du weisst, was ich meine."
Harry seuftzte und dachte darüber nach. "Ich denke, ich werde wohl in der Phönixform bleiben müssen. Ich kann das Risiko nicht eingehen, irgendwo als Mensch in Hogwarts zu erscheinen."
"Du kommst aber definitiv mit uns?" meinte Damien und hinderte Harry daran, sein Haar weiter zu bearbeiten. Harry bewegte nun nur noch sanft den Kamm durch das Haar.
"Natürlich." sagte Harry und nickte. "Ich werd aber wohl hin und wieder 'Cacia und Crissy besuchen gehen."
"Gut." sagte Damien nickend. "Wir werden aber noch ein Paar Dinge besprechen müssen."
"Zum Beispiel?" fragte Harry.
"Zum Beispiel die Marauders Map." sagte Damien. "Dad hat sie noch immer und sie zeigt eine Karte von Hogwarts und auch die Namen aller anwesenden. Er wollte sie schon vor Jahren Ben geben, aber Mum hat es bisher verhindern können."
Harry dachte einen Moment darüber nach, bevor er nickte und aufstand. "Erzählt ihnen doch, das ihr glaubt, das sie für euch nützlich wäre, sollte Ben oder dir einmal etwas passieren. Auf diese Weise könnt ihr euch immer gegenseitig finden, ohne jegliche Verzögerung."
Damien lächelte ihn an bevor er grinste. "Das ist genial."
"Ich weiss. Leider ist es etwas, das wir den Zwillingen leider nicht sagen können." sagte Harry lachend, bevor er sich in den Phönix verwandelte. 'Können wir los
"Aber bitte möglichst auf Bodenhöhe?" fragte Damien. Und so reisten sie in einem Feuerball ab.
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The Burrow
Harry griff sanft mit seinen Krallen zu, damit Damien nicht zu hart landete. Damien streichelte leicht die Brustfedern und flüsterte ein Danke. Er hatte es geschafft und wenn er mit Ben gereist wäre, hätte die Höhe gepasst.
"Damy!" rief Ben begeistert. Harry hatte diese Reaktion erwartet, da er sie beide in die direkte Nähe seines Zwillingsbruders gebracht hatte, da ihm nicht bekannt war, wo die Weasleys lebten. Zumindest sass Ben im hinteren Teil des Gartens, anstatt im Badezimmer oder sonst irgendwo.
"Hallo Ben." erwiderte Damien grinsend die Begrüssung. "Hallo Ron, Ginny, Fred, George."
Die vier rothaarigen Geschwister schauten zwischen Damien und Harry hin und her. "Wir dachte, du kämest über das Flohnetzwerk? Mum sitzt im Wohnzimmer und wartet auf dich." sagte der jüngste der Weasley-Jungen während er aufstand. Harry schnappte mit seinem Schnabel nach ihm, da sein innerer Phönix ihn daran erinnerte, das dieser Junge ihn als Schwalbe bezeichnet hatte.
"Sei vorsichtig Ronnie-kins." sagte einer der Zwillinge.
"Der grosse Vogel könnte dich wieder beissen." sagten beide und fingen an zu lachen.
"Vorsicht ihr beiden." warnte Ben während er Harry sanft streichelte. "Er reagiert da recht empfindlich und es könnte dir passieren, das du mitten auf einem Eisberg oder in etwa auf der halben Höhe eines Berges landest."
Harry schaute bei der Idee amüsiert zu den vier Weasleys, bevor er zustimmende Töne von sich gab und sprang hinüber auf Ben's Schulter. Damien grinste ihn an, um ihm zu zeigen, das er keine Probleme damit hatte, das Harry hinüber geflogen war. Harry hatte seinen Zwillingsbruder vermisst.
Das kleine Mädchen, Ginny, drehte sich um und rannte zum Haus, während Ben, Damien und die anderen ihr langsamer folgten. Ben streichelte weiterhin Harry. 'Wie ist es dir ergangen
'Damy's hat auf mich aufgepasst.' sagte Harry leise, denn er wusste, das Damien ihm zuhörte.
'Er hat dich aber vermisst sagte Damien zu Ben und Harry knabberte vorsichtig an Ben's Ohr um zu zeigen, das es stimmte.
'Ich weiss, aber sobald wir in Hogwarts sind, haben wir alle Zeit der Welt.' versprach Ben.
'Ja, wobei ich eine Schwalbe bin meinte Harry grummelnd mit einem leisen Trillern, während sie das Haus betraten. Nun war Harry froh, das er den Standort gewechselt hatte, da die recht massiv gebaute Frau nun Damien regelrecht in einer Umarmung erdrückte.
"Und du bist dann Eridanus!" stellte die Frau fest. "Mein Name ist Molly."
Harry war überrascht davon, das sie sich ihm vorstellte. "Das ist nur ein Vogel, Mum." sagte Ron und gab irritierte Töne von sich.
"Ronald!" sagte Molly wütend zu ihrem jüngsten Sohn. "Ich werde solche Sätze über einen Phönix nicht gestatten. Ein Phönix ist ein hoch angesehenes und mächtiges Wesen mit einer grossen Menge an Wissen und Weissheit."
'Habt ihr das gehört, Damy, Benji?' sagte Harry lachend. 'Grosse Menge Wissen und Weisheit
Ben unterdrückte mühsam ein Lachen, besonders als Molly ihrer Neugier nachgab und versuchte Harry zu streicheln, welcher mit seinem Schnabel nach ihr schnappte. Sie zog sofort ihre Hand zurück und kicherte nervös. "Ben hab mich vor dir gewarnt." sagte sie lächelnd. "Solange du die armen Jungen beschützt, bist du hier jederzeit willkommen."
"Nun, Mum glaubt nicht recht daran." meinte Ben.
"Deine Mutter macht sich nur Sorgen um dich, Benjamin." sagte Molly. "Aber nun los, das Essen ist in einer halben Stunde fertig, also warum geht ihr nicht gemeinsam in das Wohnzimmer und macht es euch gemütlich. Eridanus, du bleibst auch zum Essen?"
Harry nickte mit seinem Kopf, da er genau das vor hatte. "Bitte nur ein paar Beeren oder etwas ähnliches für ihn, Mrs. Weasley. Blos keinen Zucker." meinte Ben kichernd, als er sich an das letzte Mal erinnerte, wo Eri Zucker gegessen hatte. "Er wird sonst übermütig und hyperaktiv, wenn er zu viel Zucker bekommt."
Damien lachte, als Harry Damien leicht ins Ohr biss. Sie setzten sich in das Wohnzimmer, wobei Damien neben Ben auf dem Sofa sass. Harry liess sich auf der Lehne des Stuhls nieder und beobachtete seine Brüder, während sie mit einander redeten. Ginny versuchte immer wieder, Damien's Aufmerksamkeit zu bekommen, aber Damien schien es nicht zu bemerken.
"Wie lief es mit Remus?" fragte Ben und Damien schaute die vier Weasleys zögernd an.
"Wir haben uns heute morgen ausgesprochen." sagte Damien zu seinem Bruder und lächelte leicht. Harry schaute auf und gab aufmunternde Töne von sich, der nur mit den Augen rollte. "Ausserdem kann ich nun ebenfalls einen festen Patronus zaubern."
Harry gab zufriedene Töne von sich, aber Ben schüttelte nur seinen Kopf. "Er darf hier nicht zaubern, Eri. Wir sind hier nicht durch solche Zauber geschützt wie zu Hause und das Ministerium würde es sofort bemerken."
"Und wir werden nicht extra zurückreisen, damit ich es zeigen kann." sagte Damien zu Harry. Harry ärgerte sich anfangs, gab dann aber nach, um anschliessend seine Federn zu reinigen.
"Verstehst du wirklich, was er sagt?" fragte Ron neugierig.
"Manchmal." meinte Ben. "Man kann ihn relativ einfach interpretieren, sobald man ihn besser kennt."
"Ausserdem war er heute Morgen äusserst glücklich, als es mir zum ersten mal gelang." sagte Damien lächelnd. "Es war dann doch nicht so schwer, herauszufinden, was er meinte."
"Und, was ist seine Form?" fragte Ben seinen Bruder neugierig, obwohl Damien wusste, das sich Ben und Harry bereits während des Trainings darüber unterhalten hatten.
"Du hattest recht." sagte Damien und rollte mit den Augen, um anzudeuten, das er mit „du" „Harry und du" meinte. "Es ist ein Werwolf."
"Warum möchtest einen Werwolf als Beschützer haben?" meinte Ron. Harry klapperte wütend mit dem Schnabel und Ron schaute ihn ängstlich an.
"Er repräsentiert Onkel Remus." sagte Ben ernst zu seinem Freund. "Werwölfe sind nichts schlimmes, Ron."
"Ich weiss, Ich weiss. Aber ein Patronus ist doch normalerweise keine dunkle Kreatur." meinte Ron. "Deiner ist immerhin ein Phönix."
"Ein Patronus nimmt die Form dessen an, von dem man sich am meisten beschützt fühlt." sagte Ben. "Bei Damien ist das nun einmal Onkel Remus."
"Und der Phönix?" fragte Ron.
"Nun, Eri hat mich letztes Jahr auf dem Friedhof gerettet und Fawkes rettete mich vor dem Basilisken." sagte Ben obwohl Damien und Harry wusste, das dies nicht die wahren Gründe waren. Ben wusste, das Harry ihn immer beschützen würde und er würde ihn immer in seinem Herzen behalten, und genau deshalb nahm sein Patronus die Form an.
"Jungs! Ginny!" erklang Molly's Stimme aus dem Nebenraum. "Das Essen ist fertig!"
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September 1st - King's Cross
Harry hätte auf die verschiedensten Arten nach King's Cross reisen können, entweder hätte er fliegen können, er hätte auf jemanden der Familie warten können und dann dorthin reisen können, allerdings entschied er sich dafür, bei Ben und Damien zu verbleiben, weshalb er sich nun auf dem Bauch von Damien wiederfand, während dieser aus dem Kamin auf der Plattform 9 ¾ kam. Das erste, was Damien machte, war nach Harry zu schauen, da weder Ben noch er sehr gut beim Reisen per Flohnetzwerk waren.
Harry erhob sich sofort in die Luft und landete auf der Schulter seines jüngeren Bruders, wobei er ihm sanft am Ohr zwickte, um zu zeigen, das alles in Ordnung war. Lily, die als erste hindurch gereist war, lachte als sie das sah, während Ben nun aus dem Flohnetzwerk kam und dabei über seinen Koffer stolperte. Harry gab ein amüsiertes zwitschern von sich und Ben schaute ihn irritiert an. Ben war am Abend zuvor nach Hause zurückgekehrt, so dass er seine Dinge für das Schuljahr zusammenpacken konnte, wodurch die drei Brüder noch eine Nacht gemeinsam verbringen konnten, bevor Harry in seiner Phönixform vorerst gefangen war.
James war zuhause geblieben, um auf die Zwillinge aufzupassen, von denen sich Harry bereits verabschiedet hatte, was nicht ohne Tränen von Seiten der Mädchen abgegangen war.
"Denkt an das, was ich gesagt habe, Jungs." sagte Lily warnend zu ihnen. "Lasst eure Köpfe nicht hängen und haltet zusammen. Erinnert euch daran, wer wahren Freunde sind…"
"Und redet mit Dumbledore wenn etwas sein sollte." Beide Brüder nickten und sagten gemeinsam "Geht klar, Mum."
"Gut." sagte Lily und nickte. "Also, Ben, einige Leute werden sicher schlimmes über dich sagen, aber denk an die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Wir lieben dich alle und solange wir zusammen halten, wirst du wirst du am Ende die Nase vorn haben."
"Was meinst du? Was für schlimme Dinge?" fragte Ben obwohl er genau wusste, was über ihn gesagt wurde.
"Es ist nichts wo drüber du dir Sorgen machen musst, es sind nur ein paar Leute, die nicht daran glaube, das Voldemort zurück ist." sagte Lily beruhigend, bevor Ben sie unterbrach und sich verabschiedete. "Passt auf euch auf."
"Natürlich, Mum."
"Und pass bitte auf deinen Bruder auf." sagte Lily. Ben nickte kichernd. "Und Damien. Ben's wird dich mehr als je zuvor brauchen, was aber nicht heisst, das du nicht dein eigenes Leben leben kannst. Habe auch du deinen Spass, aber bitte sei für ihn da."
"Natürlich, Mum." sagte.
"Und Eri?" Lily schaute zu Damien's Schulter und lächelte ihn an. "Passt du bitte auch auf Ben und Damien auf, ja?"
Harry legte seinen Kopf schief und warf alle vorsicht über Bord und flog von Damien's Schulter hinüber und landete vorsichtig auf der Schulter seiner Mutter. Er lehnte sich vor und spielte ein wenig mit ihrem Haar. 'Ach, Harry.' sagte Ben seuftzend aber erleichtert. Harry sah zu seinen Brüdern und sah ihr Lächeln, bevor er es zuliess, das Lily ihn vorsichtig am Kopf streichelte.
Harry gab trotzdem eine leise Warnung von sich, bevor er zu Ben hinüber flog. Lily akzeptierte die Warnung. "Keine Angst, ich werde James nichts sagen." woraufhin Harry ein erleichtertes Geräusch von sich gab.
Lily umarmte ihre Söhne ein letztes Mal, bevor sie die beiden in den Zug schickte, gemeinsam mit ihren Eulen, Hedwig und Thor, die sich in ihren Käfigen befanden. Harry hatte kaum Zeit mit den beiden Eulen verbracht, da sie über den Sommer keine Aufgaben hatten. Beide hatten ihre Zeit in der Eulerei verbracht und nur Lily hatte sie hin und wieder dazu benutzt, um sie bei Laune zu halten.
Die Käfige wurden auf leere Sitze gestellt und Harry setzte sich auf das Gepäcknetz, nachdem Ben und Damien ihre Koffer in diesem verstaut hatten. Die beiden winkten ihrer Mutter noch einmal zu bis sie in der Menge verschwunden war. Der Zug fuhr fünf Minuten später ab und Ben und Damien machten es sich in den Sitzen gemütlich. Harry flog hinunter auf Damien's Schoss und sein Bruder begann damit, seine Federn zu streicheln.
"Ich werde dich als Mensch vermissen." murmelte Damien.
"Sei vorsichtig, was du sagst, Damien." warnte Ben ihn, obwohl es keine wirklich ernste Warnung war.
'Verschwinde von meinem MenschenHarry drehte seinen Kopf überrascht herum. Es war nicht in seinem Kopf sondern in seinen Ohren erklungen. Als wenn er plötzlich eine neue Sprache erlernt hätte.
'Harry?' fragte Ben verwirrt. 'Was ist los
'Jemand sagte gerade, ich solle von Damien herunter gehen sagte Harry zu beiden, wober er nicht bemerkte, das er dabei auch ein trillern von sich gab.
'Natürlich habe ich gesagt, du sollst von meinem Menschen herunter gehen sagte die Stimme erneut und dieses Mal konnte Harry das Geräusch aus seinem Rücken hören. Harry drehte sich in die Richtung um und schaute direkt in den Käfig von Thor. 'Warum verschwindest du nicht sagte Thor wütend.
'Thor, was habe ich dir in Sachen Manieren gesagt?' diese andere Stimme stammte nun eindeutig von Hedwig, die zufrieden in ihrem Käfig neben Ben sass. Harry schaute beide geschockt an. Gewiss, er hatte sich mit Fawkes unterhalten, aber er hatte nicht gewusst, das er auch mit Eulen sprechen konnte. Obwohl er ja eigentlich nur ihre Sprache übesetzte, anstatt sie nur mental zu hören, wie es bei Fawkes der Fall gewesen war. 'Er ist ein Phönix. Er kann sich hinsetzen, wo er möchte
'Warum braucht er dann keinen Käfig fragte Thor.
'Hör auf dich wie ein Kücken zu benehmen, Thor meinte Hedwig. 'Er kann sich mit ihnen unterhalten, also kann er ihnen klarmachen, das er nicht einfach herum fliegt
Harry schaute erst Ben und dann Damien an. 'Sie redensagte , wobei er sicherstellte, das er sich nur Mental unterhielt.
'Wer kann reden?' fragte Damien mental.
'Thor und Hedwig.' sagte Harry beiden. 'Sie streiten sich, weil Thor von mir verlangte, seinen Menschen in ruhe zu lassen und Hedwig ihn deshalb zurecht wies
Ben fing an zu lachen. "Das ist typisch Hedwig." sagte er mit Stolz.
Hedwig schaute ihn an und schlug zustimmend mit den Flügeln. 'Hallo Phoenix.' sagte sie nach ein paar Augenblicken.
'Hallo Hedwig sagte Harry freundlich. 'Ich wusste nicht, das ich mit dir reden kann. Ich habe dich auch sehr sellten gesehen in diesem Sommer
'Du bist noch jung sagte Hedwig als wenn dies alles erklären würde.
'Ich hoffe, du hast kein Problem damit, das ich dir deinen Menschen stehle sagte Harry.
'Du nimmst ihn mir nicht weg sondern du beschützt ihn sagte Hedwig ernst.
'Hört auf zu reden und lasst uns endlich hinaus sagte Thor squawked zu Harry der sich ihm zuwandte. 'Ich will meinen Menschen wieder haben
Harry gab ein amüsiertes Geräusch von sich, bevor er zu Damien schaute. 'Thor möchte aus seinem Käfig raus und zu seinem Menschen. Gleiches gilt für Hedwig.'
"Eigentlich sollen wir die Eulen nicht im Zug freilassen, Eri." meinte Ben.
'Dann sagt halt, das der Phönix sie freigelassen hat sagte Harry und flog hinüber zu Hedwig's Käfig und nach ein paar Versuchen gelang es ihm, die Tür zu öffnen, allerdings mit Ben's Hilfe. Er drehte sich herum und sah, das Damien Thor bereits freigelassen hatte und die braune Eule nun auf seinem Schoss sass. Harry starrte ihn genervt an und schlug drohend mit den Flügeln.
'Du kannst dich gern auf dem Schoss meines Menschen niederlassen sagte Hedwig leicht amüsiert zu ihm. 'Ich erlaube es dir gern
Harry nickte leicht und sprang auf Ben's Schoss. 'Hedwig lässt dir ihren Dank ausrichten.' sagte er zu Ben während sie hinauf zu der Gepäckablage flog. Ben und Damien streichelten Harry und Thor sanft und Harry schaute zu Thor, der zurückschaute. 'Glaub ja nicht, das dies schon ausdiskutiert ist, Flohkissen sagte Harry trillernd und sagte es gleichzeitig zu allen Anwesenden, die ihn verstanden.
Sie waren im Übrigen nicht lange allein. Wenige Minuten später trat ein Mädchen ein, das eine Zeitung las und ihren Koffer eher genervt hinter sich herzog. Damien setzte Thor ab und stand auf, um ihr zu helfen, aber weder Ben noch Damien schienen zu wissen, wer sie war. Sie setzte sich kommentarlos und Damien zuckte mit den Schultern und setzte sich wieder hin. Bevor Thor seinen Sitzplatz wieder einnehmen konnte, flog Harry durch den Raum und landete auf dem Schoss seines jüngeren Bruders.
Thor fing wild an auf ihn einzuschimpfen, aber Harry reinigte in seelenruhe seine Federn. "Du weisst, das du mit einer Eule wegen mit streitest." Meinte Damien frech. Harry gab nur ein übermütiges Trillern von sich, in Richtung von Thor, der ziemlich beleidigt drein schaute, bevor er Damien seinen Rücken zuwandte. Ben machte einige Handbewegungen und die braune Eule flog auf Ben's Schoss.
'Ich liebe diesen Menschen sagte Thor.
'Mach dir aber da keine allzulangen Hoffnungen, Thor kam es warnend von Hedwig während Harry sich mental köstlich amüsierte.
Wenige Augenblicke später betrat Ginny Weasley das Abteil, gefolgt von einem Jungen, den Harry nicht kannte, der aber nach Pflanzen roch und wohl recht scheu war, allerdings lächelte er, als er Ben und Damien erkannte.
"Ich hoffe euch macht es nichts aus, wenn wir uns zu euch setzen?" fragte Ginny obwohl sie bereits ihren Koffer in die Ablage gewuchtet hatte, bevor Ben überhaupt reagieren konnte. "Alle anderen Abteile sind voll. Oh…Luna, ich hab dich garnicht gesehen. Wie war dein Sommer?"
Luna schaute auf und betrachtete alle Anwesenden bevor sie Ben anschaute. "Ja. Er war interessant." sie nahm dabei ihre Augen nicht von Ben, bevor sie fortfuhr. "Du bist also Benjamin Potter."
"Ich weiss." meinte Ben trocken. Der andere Junge schnaubte amüsiert und Luna starrte ihn an.
"Ich weiss nicht, wer du bist."
"Ich bin niemand." sagte der Junge.
"Nein, das stimmt nicht." sagte Ginny. "Neville Longbottom, Damien Potter, dies ist Luna Lovegood. Sie ist in meinem Jahrgang aber in Ravenclaw."
"Das Wissen ist bisweilen das grösste Wissen eines Mannes." sang Luna bevor sie sich Harry zuwandte. Harry konnte nicht widerstehen und drehte seinen Kopf zu ihr. Luna drehte ihn zur anderen Seite und Harry folgte wieder dieser Bewegung. Ginny kicherte und Damien lachte leise.
"Luna, dies ist Eridanus." sagte Damien.
"Das ist ein wunderhübscher Phönix." sagte Luna bevor sie sich wieder umwandte, und das nun verkehrtherum gehaltene Magazin wieder zu lesen begann. Ginny kicherte erneut und Harry gab ein irritiertes Trillern von sich, da sie über jemanden lachte, der ihm gerade ein Kompliment gemacht hatte.
Damien streichelte seine Federn und Harry schnappte irritiert nach ihm, bevor er auf die Gepäckablage flog. Er setzte sich neben Hedwig bevor er anfing, seine Federn zu richten. Als er wieder hinab schaute, hatte Thor sich erneut auf Damien's Schoss gesetzt. Die Eule gab ein triumphierendes Geräusch von sich, über das Harry nur den Kopf schüttelte und sich wieder seinen Federn widmete.
Nach gut einer Stunde stiessen auch Ron und das ihn so irritierende Mädchen, Hermine zu ihnen, gemeinsam mit ihren Haustieren, einer Katze und einer kleinen Eule in einem Käfig. Zum Glück besass das Abteil acht Sitze, ansonsten wäre es sehr voll geworden. Beide erschienen kurz nach dem der Essenswagen vorbei gekommen war und Ron setzte sich umgehend neben Ben auf die Bank und begann einen der Schokoladenfrösche zu essen. Hermione setzte sich neben Ginny, welche neben Damien sass, während Luna welche sie verwirrt anschaute. Neville sass neben der Tür auf der Seite von Ben und Ron.
"Wo ward ihr beiden denn?" fragte Ben zögernd.
"Wir waren bei dem Treffen der Präfekten, hat dir das Ron letzte Woche nicht gesagt?" fragte Hermione.
"Nein, das habe ich vergessen." murmelte Ron während er den Schokoladenfrosch ass. "Ich habe aber Ginny gesagt, das sie es ihnen sagen soll."
"Nein, hast du definitiv nicht!" sagte Ginny wütend. "Ich dachte du hättest es ihnen gesagt. Deshalb habe ich es nicht erwähnt!"
"Also seid ihr beiden die Präfekten dieses Jahr?" fragte Ben und man hörte deutlich, das er zu tiefst enttäuscht war.
Harry hatte nicht gehört, was gesagt wurde, da er sich mit Ben unterhielt, wobei auch Damien aus Gewohnheit mithörte. 'Du weisst, das sie sich darüber unterhalten haben. Dumbledore will dir nicht noch mehr aufladen.'
'Ich hätte das geschafft meinte Ben ohne dabei Harry anzuschauen. Harry gab ein zustimmendes Geräusch von sich und flog hinunter auf Ben's Schoss.
Ben unterhielt sich weiter über die Präfekten, während Harry ihn sanft über die Hand fuhr. Ben war sehr verletzt gewesen, als er hörte, das neben der Tatsache das ihm praktisch nichts mehr erzählt wurde, ihm dank Dumbledore die Chance verwehrt wurde, einer der Präfekten zu sein.
"Ben, glaubst du wirklich, das es gut war, Thor und Hedwig aus den Käfigen zu lassen?" fragte Hermione. "Das ist eigentlich verboten."
"Willst du uns direkt Punkte abziehen, Hermione?" fragte Damien von ihrer Seite her. Er war ein Jahr unter Ginny und Luna aber er war weit grösser gebuaut als beide, wenn aber auch nicht sehr viel.
"Vor allem, da uns keine Schuld trifft." meinte Ben verteidigend. "Eri war es, der sie hinaus lies."
"Natürlich war er es." sagte Ron. Harry schaute ihn mit einem wütenden Trillern an.
"Sie haben sich seit heut morgen unterhalten." meinte Ben weiter, als wenn Ron ihn nicht unterbrochen hätte. "Er scheint sich gut mit Hedwig zu verstehen, während es mit Thor einige territoriale Probleme zu geben scheint, besonders wenn es darum geht, wer auf Damien's Schoss sitzen darf.
'Welche ich gewonnen habe sagte Thor mit einem Huten, das nur Hedwig, Eri und vermutlich die kleine Eule verstanden.
'Du hast nicht gewonnen sagte Harry. 'Ich war nur genervt
'Natürlich meinte Thor. Harry schnappte daraufhin nach Thor und die braune Eule flatterte beleidigt mit den Flügeln.
"Nun wenn das der Fall ist, werde ich Pig ebenfalls hinaus lassen." erklärte Ron nachdem alle erkannt hatten, das die Unterhaltung zwischen Thor und Eri beendet war.
'Bitte nicht sagte Hedwig genervt.
'Er ist wahnsinnig sagte Thor hutend, wobei er seinen Streit mit Harry zu vergessen schien, da alle drei die kleine Eule anstarrten, die im Käfig im Kreis flog.
'Lasst mich raus, lasst mich raus, lasst mich raus! zwischerte diese.
'Ich denke nicht, das ihr das tun solltet meinte Harry mental zu Ben und Damien, während er nervös auf Ben's Schoss sprang. 'Sie ist wahnsinnig
Ben und Damien mussten mühsam ein Lachen unterdrücken, aber keiner von beiden hinderte Ron daran, die verrückte Eule freizulassen, welche herausschoss und direkt Thor rammte, der mittels Flügelschlägen den Vogel verjagte. Pig entschied sich dann dazu, im Raum herumzufliegen, wobei er immer schneller um Hedwig's Kopf herum flog. Hedwig klickte verärgert mit dem Schnabel, besonders als Ben und Damien anfingen zu lachen.
Harry schlug warnend mit den Flügeln, während Pig sich ihm zuwandte, und wenn man nach dem Wortschwall der kleinen Eule glauben durfte, war er von diesem neuen, farbigen Vogel begeistert. "Pig, sei vorsichtig! Er könnte dich aufessen." warnte Ron seine Eule.
'Ihn Harry drehte seinen Kopf abrupt herum um Ron anzuschauen und gab ein irritiertes Geräusch von sich. 'Obwohl das vielleicht keine schlechte Idee ist sagte er mental zu Ben und Damien aber auch zu den anderen Vögeln.
"Sei nicht dumm, Ron. Phönixe sind keine Fleischfresser." sagte Hermione kopfschüttelnd und holte ein Buch hervor, das sie lesen wollte.
'Du fängst mich so oder so nicht kam es singend von Pig während er um Harry herumschwirrte.
'Ich weiss nicht, Ben meinte Harry mental und sagte dann laut. 'Er mag vielleicht nicht gut schmecken, aber es würde sicher meine Kopfschmerzen beheben
Ben lehnte sich zurück, als Pig eindeutig zu nah an seinem Gesicht vorbei flog, aber schaute Harry neugierig an, weil er nicht wusste, was dieser plante. Als Pig das nächste Mal an ihm vorbei kam, schnappte Harry schneller als eine Viper mit seinem Schnabel zu und erwischte die kleine Eule mitten im Flug.
Harry hielt ihn so vorsichtig, das der kleine Vogel sich nichts brach, während es verzweifelt versuchte, sich zu befreien und dabei wütend zeterte. 'Es ist aber recht übermütig, das kleine Dingmeinte Harry während er seinen Schnabel so hielt, als wenn er die kleine Eule herunterschlucken wollte. Pig hielt augenblicklich still.
"Ben, sag deinem dämlichen Vogel, er soll Pig in Frieden lassen!" rief Ron und versuchte an Harry heranzukommen, um seine Eule zu retten.
"Pig hat regelrecht darum gebeten." meinte Ben. Thor und Hedwig stimmten eindeutig diesem Satz zu. "Wenn du ihn vielleicht höflich bittest, lässt er ihn vielleicht frei."
"Ich werde ihn sicher NICHT darum bitten. Dieses dämliche Vieh!" knurrte Ron.
"Ron. Ich denke, das Pig das dämliche Vieh ist." sagte Ginny, während sie Damien und Ben beobachtete, welche ihren Bruder scheinbar gleich verprügeln wollten.
"Es klingt sehr danach. Armer Eridanus, das er solchen Beleidigungen zuhören muss." sagte Luna und schon schaute sie jeder an. Harry gab trotz des vollen Schnabels ein trillern von sich.
"Ron frag Eridanus einfach höflich." sagte Hermione.
"Ich werde sicher nicht…" sagte er, hielt dann aber inne, als alle im Raum ihn anstarrten, während Hedwig und Thor frustrierte Töne von sich gaben. "Na Gut! Eri, würdest du bitte Pig freigeben?"
Harry drehte kurz seinen Kopf bevor er sich dem offenen Fenster zuwandte und dorthin sprang. "Eri!" sagte Damien lachend. "Hier her bitte!"
Harry sah ihn an und schien zu überlegen. 'Gib ihn bitte mir so dass ich ihn wieder in seinen Käfig stecken kann sagte Thor zu Harry der seinen Kopf zu ihm drehte, bevor er zu Damien hüpfte und das Bündel in Damien's Schoss fallen liess. Er lehnte sich vorsichtig zu Thor hinüber, der nun das sich wehrende Bündel erfasste und dann zu dessen Käfig hinüber flog und ihn dort hinein beförderte. Hermione bückte sich nach vorne und schaute in den Käfig.
Harry setzte sich auf die linke Armstütze von Damien, während Thor sich rechts niederliess und Damien schien mit dieser Lösung sehr zufrieden zu sein, da sie scheinbar eine Einigung über den Eigentum an ihm gefunden hatten. "Vielleicht ist es am besten, wenn Pig in seinem Käfig bleibt, ansonsten gibt es noch eine Art Kleinkrieg." meinte Ben zu allen, wobei alle ausser Ron, zustimmten.
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Sie wurden nur einmal gestört, als ein blonder Junge ungefragt das Abteil betrat und dabei permanent fies zu grinsen schien. Er wurde von zwei sehr gross gebauten jungen begleitet. Ben hatte ihn nur gefragt, was er hier wolle, und Harry war überrascht davon, das sein Zwillingsbruder bei der Anwesenheit des Jungen so wütend wurde.
'Wer ist das fragte Harry Hedwig so leise, das er weder Damien noch Ben störte, die gerade dabei zu sein schienen, einen Krieg zu beginnen.
Hedwig schaute genervt zu dem blonden Jungen, besonders als dieser mit einer Bestrafung drohte, da er im Gegensatz zu Ben ein Präfekt war. Ben meinte daraufhin mit einer ähnlichen Beleidigung, das der Junge ein Volltrottel sein und befahl ihm dann zu verschwinden. Harry bemerkte, das Ben eine blaue Aura um sich herum hatte die seine Haare so bewegte, als wenn er eine Aura um sich herum hätte. 'Sein Name ist Draco Malfoy. Er beleidigt mit Vorliebe Muggelgeborene sobald er sie trifft, ausserdem beleidigt er liebend gern die Weasleys. Seitdem sie auf einandertrafen, beleidigen und verletzen sie sich permanent gegenseitig.'
'Verletzen fragte Harry besorgt.
'Malfoy ist ein absolut arroganter Junge, aber er hat es in Ben's drittem Jahr geschafft, Damien mit einem brutalen Fluch zu belegen. Damit begann ein regelrechter Krieg, der das gesamte Jahr über andauerte.
'Und sein Vater war einer von jenen auf dem Friedhof beendete Harry die Erzählung und schaute verstehend zu seinem Bruder, denn nun wusste er, wieso er so wütend wurde, sobald er Draco traf. Der Stimmungswechsel war so abrupt, das Damien davon überrascht wurde. Harry wollte gerade dazwischen gehen, und den jungen attackieren, als Hermine aufstand und sich zwischen Damien, Ben und Malfoy stellte und diesem befahl, das Abteil sofort zu verlassen.
Der Rest der Fahrt verlief friedlich, und während die anderen sich unterhielten, schlief Ben an die kalte Scheibe gelehnt ein. Harry liess sich müde auf seinem Schoss nieder und Ben's Hand streichelte ihn die gesamte Zeit. Sie redeten mit einander und zwar darüber, warum Ben so mies gelaunt war. Darüber, das er kein Präfekt war, obwohl er doch die eindeutige Wahl gewesen war, und wie er darüber dachte, das sie seine Freundschaft belasten würde, der die Wahrheit sehr wohl zu kennen schien. Selbst Ron konnte nicht abstreiten, das Ben die bessere Wahl als Präfekt gewesen wäre.
Luna, Ginny und Hermine verliessen kurz vor Ende der Fahrt den Raum damit die vier Jungs in Ruhe sich umziehen konnten, und danach verliessen die Jungs den Raum damit die Mädchen sich umziehen konnten. Das Schloss kam langsam in Sicht, während sie in die Station einfuhren. Während sie den Zug verliessen, wurde Ben immer unruhiger. Erst verschwanden Hermine und Ron in der Menge um die Schüler zu unterstützen und dann verschwand Damien um einige seiner Freunde zu begrüssen. Neville, Ginny und Luna blieben bei Ben und Harry fuhr mit ihnen auf Ben's Schulter zum Schloss empor.
Ben zuckte zusammen, als er den Lehrer sah, der sich um die neuen Schüler kümmerte und Harry spielte sanft mit Ben's Haar. "Wo ist Hagrid?" fragte Ben Ginny nervös.
"Ich weiss es nicht." sagte Ginny.
Harry strich mit seinem Kopf an Ben's Backe entlang um ihn um eine Erklärung zu bitten, die er später erhalten sollte, während sie sich auf den Weg zu den Kutschen machten. Ben hielt plötzlich inne, nachdem er die Kutschen sah. Seine Schultern zitterten und Harry schaute zu ihm. 'Was ist los, Benji
'Die Kutschen werden von keinen normalen Pferden gezogen sagte Ben. Harry schaute hinüber und sah sich die Kreaturen vor den Kutschen genauer an. Sie wirkten abweisend und tödlich, denn sie besassen grosse Flügel, die auf ihrem Rücken gefaltet waren.
Harry wurde im Gespräch unterbrochen, als Hermine, Ron und Damien plötzlich wieder auftauchten. Harry gab Damien gegenüber einen Laut der Begrüssung, da Ben noch immer die Kreaturen anstarrte. Ron regte sich noch immer über Malfoy auf, der seinen Status als Präfekt missbrauchen sollte, aber Ben unterbrach ihn. "Was sind das für Wesen?"
"Welche Wesen?" fragte Ron und schaute sich nervös um.
"Diese Pferde…" meinte Ben bevor Luna sie unterbrach und Ron seine Eule zurückgab.
"Was meintest du?" fragte Ron.
"Ich fragte, was das dort für Pferde sind?" fragte Ben irritiert. Er folgte nun den anderen zu den Kutschen und Harry hielt seinen Mund, denn er wollte es erklären, wenn nicht alle durcheinander redeten. Ginny, Hermine und Luna stiegen in die Kutsche, und Damien, Neville, Ron und folgten ihnen.
"Worüber redest du?" fragte Ron seinen Freund.
"Ich meinte diese…" sagte Ben knurrend, bevor er mit seiner Hand auf die Pferde deutete. "Schau einfach hin." Harry schlug mit seinen Flügeln, um den Halt zu behalten, woraufhin Ben entschuldigend die Hand senkte.
"Auf was soll ich schauen?" fragte Ron und der Rest der Passagiere schaute ihn verwundert an.
"Genau dort, zwischen den Stangen, sie sind genau dort." sagte Ben und schaute zu Damien der ihn besorgt beobachtete. "Kannst du sie auch nicht sehen?"
"Was sehen?" fragte Hermine.
"Geht es dir gut, Ben?" fragte Ron besorgt darüber, das sein Freund verrückt würde.
Ben sackte leicht zusammen und schien aufzugeben. "Mach dir keine Sorgen, ich sehe sie auch." sagte Luna. "Du bist noch genauso klar im Kopf wie ich."
Ron und Ginny kicherten und Harry flog hinüber um sich geruhsam auf dem Rücken des Pferdes niederzulassen. Ben grinste glücklich, als Harry sich ihm zuwandte, schaute dann aber irritiert, als das Thestral sich neugierig dem Phönix zuwandte. Es schnaubte leicht und begann loszulaufen. 'Es ist ein Thestral, Ben.' sagte er zu seinen Brüdern. 'Du kannst es nur sehen, wenn du jemanden sterben gesehen hast
'Oh.' sagte Damien. 'Entschuldige bitte Ben.'
'Schon in Ordnung. Also kann Damien sie nicht sehen weil er bisher keinen Tod gesehen hat, während das bei uns beiden der Fall ist?'
'Und Luna offensichtlich auch sagte Harry nickend und flog wieder hinüber auf Ben's Schoss, was alle anderen irritierte. 'Idioten
'Du weisst, das dies meine Freunde sind meinte Ben.
'Sie hätten dir lieber glauben sollen, anstatt dich in Frage zu stellen meinte Harry.
'Wieso kennst du sie fragte Ben.
'Ich hatte viel Zeit in der Bibliothek der Flames zu lesen, die nicht viel kleiner als die von Hogwarts ist.' sagte Harry. Ben streichelte liebevoll die Seite seines Kopfes.
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Harry hob ab um zur Grossen Halle zu fliegen, als sie schliesslich ankamen. Er landete wieder auf einem der Kronleuchter, um alle anwesenden zu beobachten, bevor er den Schülern zeigte, das er bei Ben geblieben war. Harry beobachtete den Raum, während Ben, Damien, Ron, Hermine, Neville und Ginny ihre Plätze am Tisch der Gryffindor einnahmen und Luna hinüber zu den Ravenclaw ging.
Harry blieb ruhig, bis alle in der Halle waren. 'Harry? Bist du da?' fragte Ben ihn.
'Ich bin hier. Auf dem zweiten Kronleuchter auf der linken Seite sagte Harry zu ihm und schaute seinem Zwillingsbruder in die Augen. Ben seuftzte erleichtert bevor er sich wieder der Unterhaltung widmete. Harry konzentrierte sich auf Ben's Worte.
"Wer ist das?" fragte Ginny plötzlich und zeigte diskret zum Lehrertisch. Die anderen schauten ebenfalls dorthin und Harry tat es ihnen gleich. Es war eine kleine Frau die einfach zuviel Pinke Kleidung trug. Um ehrlich zu sein, ähnelte sie einer Kröte. Harry erkannte sie ebenfalls wieder.
'Ihr Name ist Deloris Umbridge sagte Harry zu Ben und Damien. 'Sie befragte Dad gerade, als ich ihn nach dem Angriff auf euch kidnappte, allerdings erfuhr ich ihren Namen erst während des Ordenstreffens. Sie ist die Lieblingsmitarbeiterin von Fudge. Sie hat immer wieder auf provokante und beleidigende Weise in Zeitungen deine Intelligenz in Frage gestellt, Ben
Er murmelte ausserdem einige heftige Flüche, die dazu führten, das Ben und Damien beinahe laut lachen mussten. Harry machte sich aber mehr Sorgen darüber, was diese Frau während des Treffens gesagt hatte. Darüber das Umbridge und Fudge sich fast schon zusehr darüber gefreut hatten, das Ben angeblich Magie benutzt hatte. Sie war auch derjenige, der James wenige Minuten nach dem Angriff befragt hatte. Das war für seinen Geschmack zu schnell. Sie erschien Harry als keine sehr effiziente Person, was nur bedeuten konnte, das sie bereits vorher vom Angriff gewusst hatte.
Harry sass während der Einteilung durch den sprechenden Hut und den vorherigen Gesang, in dem er die Shcüler davor warnte, das sie in Gefahr wären, wenn sie nicht zusammenarbeiteten, friedlich auf dem Kronleuchter und wenige Augenblicke später begann McGonagall mit der Einteilung. Das nächste Jahr würden auch Acacia und Crisanta dort unten sein und Harry entschied sich dafür, das er dieses Ereignis um nichts in der Welt verpassen wollte und wenn es nach ihm ging, würden sie wissen, das ihr dritter Bruder auf sie aufpasste und sie beobachtete.
Nach dem Ende der Einteilung stand Dumbledore auf und begann seine normale Ansprache, aber nachdem er Deloris Umbridge vorgestellt hatte, begann sie ihre eigene Ansprache. Harry hörte die ersten Minuten zu aber er verlor in der selben Zeit das Interesse wo dies auch bei den Schülern geschah. Die Gespräche begannen unter den Schülern erneut, aber Umbridge schien dies nicht zu bemerken. Erst einige Worte in der Mitte der Ansprache erregten Harry's Interesse. Nachdem sie geendet hatte, wurde kurz applaudiert und sie setzte sich, während Harry sich Sorgen zu machen begann.
Während der Ansprache hatte sie angekündigt, was sie hier zu tun gedachte. Unter all dieser Langeweile in der Ansprache hatte sie auch die Ankündigung versteckt, das das Ministerium langsam die Kontrlle der Schule übernehmen wollte. Es wollte die vollständige Kontrolle über die Schule erlangen. 'Hermione denkt, das sie hier ist, um Probleme zu bereiten.' sagte Ben zu ihm.
'Kluges Mädchen sagte Harry. 'Du hast nicht zugehört, oder? Es kam irgendwo in der Langeweile. Pass nur bitte auf dich auf, wenn du in ihrer Nähe bist.'
'Ich bin immer ruhig sagte Ben.
'Du hast den Malfoy-Jungen im Zug beinahe kastriert sagte Harry. 'Mach dir keine zu grossen Sorgen darüber. Selbst bei den ganzen Gerüchten über dich, gibt es nicht viel, was sie tun kann, wenn sie es sich nicht mit Mum und Dad verscherzen will.'
Ben stimmte ihm leise zu und begann zu essen. Harry machte auf sich aufmerksam, in dem er in Kreisen durch den Raum flog und die Schüber beobachtete. Harry gab seiner Phönixseite nach bis seine Kreise über Dumbledore endeten und er ihm die Schale mit Kirschen stahl. Leider stiess er dabei einen Krug mit Wasser um, als er wieder abhob und das Wasser ergoss sich direkt über Umbridge und McGonagall. Harry flog in niedriger Höhe über den Gryffindor Tisch hinweg und landete vorsichtig auf dem Tisch.
'Hast du vor, die neue Lehrerin so schnell zu verärgern fragte Damien.
Harry schluckte die Kirsche herunter bevor er seinen Kopf einzog. 'Das war wirklich keine Absicht.'
"Ich denke nicht, das er es absichtlich getan hat." sagte Ben zu Hermione welche sich über dien fehlenden Respekt vor Lehrern aufregte und darüber, das Ben sich bei Umbridge in eine schlachte Lage brachte. "Hermine? Du kannst ihn einfach nicht für alles verantwortlich machen."
"Du kannst es dir nicht leisten, dir noch mehr Feinde im Ministerium zu machen, Ben." flüsterte Hermione. Harry schaute zu den Lehrern, welche insgesamt mühsam ein Grinsen sich verkneifen mussten, oder Harry grinsend beobachteten. McGonagall hatte sich bereits mit einem Zauber getrocknet aber Umbridge schaute ihn wütend an, während sie sich mit Dumbledore stritt. Anscheinend über Harry's Anwesenheit in Hogwarts.
'Ich denke, das ich es eher bin, um den wir uns sorgen machen müssen sagte Harry zu Ben und Damien. 'Wir werden nicht zulassen, das dir jemand wehtut.' sagte Damien in dem Moment wo Ben sagte. 'Ich werde niemanden an dich heran lassen
Harry sprang über den Tisch und stellte sich zwischen beide und er wurde von beiden verwöhnt.
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Harry blieb während des Weges in die Schlafräume auf Ben's Schulter sitzen und achtete nicht weiter auf seine Umgebung, während die Jungs sich zum Schlafen umzogen. Jedenfalls oslange, bis Ben sich mit einem der anderen Jungs, Seamus Finnigan darüber zu streiten begann, ob die Geschichten in den Zeitungen gelogen waren. Harry beendete diesen Streit recht radikal, indem er ein wütendes Trillern ausstiess, das den Streit beendete.
Harry entschied sich auf dem Kopfteil von Ben's Bett zum schlafen niederzulassen, während er und die anderen Jungs sich umzogen und die Vorhänge schlossen. Ben seuftzte und rieb sein Gesicht mit den Händen. Harry flog hinunter auf seinen Schoss und rieb seinen Schnabel an Ben's Backe um ihm klar zu machen, das selbst wenn er es nicht riskieren konnte, sich zu verwandeln, er trotzdem für ihn da war. Ben sah aus, als wollte er ihn am liebsten umarmen, und es machte beide traurig, das dies so nicht möglich war.
Harry gab ein fast zu leises Trillern von sich um es hören zu können, bevor er sich auf dem Kopfteil des Bettes niederliess. Ben wäre vielleicht mit diesen Emotionen fertig geworden, aber da er wusste, das Harry hier war, ihm aber leider nicht helfen konnte, machte die Sache noch schwerer für ihm. Besonders der Verrat, die Verdächtigungen, die Beleidigungen und die Angst.
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End Chapter
