Birth of a Phönix
Chapter 10; Maliciousness and Retribution
Hogwarts – Räume des fünften Schuljahres
Harry wachte sehr früh auf, als die Sonne gerade aufging. Seine Knochen schmerzten aber er bereute diese Nacht nicht. Er stand vorsichtig auf und wechselte seine Form, bevor er seinen Bruder wecken würde. Als Eridanus landete er sanft auf dem Bett neben seinem Bruder und dachte über ihre Unterhaltung am Abend zuvor nach. Harry musste zugeben, das er die Tatsache, das er sterben würde seit seiner Rückkehr zu seiner Familie ignoriert hatte, aber er wusste das dies unvermeidlich war, selbst mit den Vorteilen die seine Animagusform ihm gab.
Es erfreute ihn, das sein Bruder seine Krankheit bekämpfen wollte, aber schlussendlich wollte er nicht, das Ben sein eigenes Leben aufgab um einen aussichtslosen Kampf zu führen. Ben würde bald zugeben müssen, das es aussichtslos war und Harry hoffte das es schon bald der Fall sein würde, damit es nicht zu spät für seinen Bruder war sich zu erholen.
Harry weckte Ben rechtzeitig damit dieser pünktlich zum Frühstück kam und da beide sehr spät dran waren, blieb Harry auf Ben's Schulter in der Menge der anderen Gryffindors aber nachdem sie die Große Halle erreicht hatten, wünschte er sich er wäre im Zimmer geblieben. Die Halle wurde schlagartig Still, bevor sich alle vorbeugten und Ben anstarrten, der nun zu Hermine, Ron und Damien hinüber ging. Damien grinste ihn leicht an.
"Was zur Hölle ist hier los?" fragte Ben.
Hermione sah ihn ernst an und sagte. "Jeder weiß, was gestern im Unterricht geschehen ist."
Harry nahm sich eine Erdbeere die Damien ihm reichte bevor er wütend über einen Kommentar eines Schülers zu diesem schaute. Ben zuckte zusammen so dass Harry seinen Kopf an die Seite von Ben's Kopf lehnte. Er legte seinen Kopf und seinen Schnabel auf den von Ben und spürte wie sich Ben entspannte.
"Wen wirst du heute begleiten?" fragte Ben als die ersten Schüler aufstanden. Harry hab seinen Kopf und sah zwischen Ben und Damien hin und her.
"Ich werde Damy zu Pflege magischer Geschöpfe begleiten und anschließend zu Kräuterkunde." sagte Harry zu beiden formulierte es aber wie eine Frage, für den Fall das Ben ihn bei sich haben wollte. Ben nickte leicht und Harry verunstaltete Ben's Haare erneut. "Ruf mich bitte wenn du mich brauchst, in Ordnung?"
"Und zeigen den Leuten das wir mit einander reden können?" fragte Ben leise.
"Ich werde vorsichtig sein." versprach Harry während Damien aufstand. Harry richtete sich auf und mit einigen Flügelschlägen landete auf Damien's Schulter. "Versuch mit deinen Freunden zu reden, Benji."
Er knurrte eher unzufrieden während Damien gemeinsam mit ihm den Raum verliess wobei er sich kurz umdrehte und sah wie Ben versuchte sich mit seinen Freunden zu unterhalten, die einander ignorierten.
Der morgen war erstaunlich friedlich und Harry schlief fast während der gesamten Pflege Magischer Geschöpfe-Stunde von Damien auf einem Baum während Damien etwas über eine Rasse der Grassschlangen lernte. Kräuterkunde war etwas interessanter, da sie über Zaubertrankzutaten sprachen, aber Harry wusste bereits alles über diese.
Er teleportierte sich von Damien fort als dieser zu Spät beim Mittag essen landete und Ben hatte bereits gegessen und war gegangen. Harry fand seinen Bruder begraben unter einem Haufen von Büchern in der Bibliothek, neben Ron sitzend. "Wo ist Hermine?"
"Woher soll ich das wissen?" sagte Ben bevor er sich selbst unterbrechen konnte.
Harry landete als wenn ihn sein Bruder nicht angefahren hätte und schaute auf den Aufsatz den Ben zu schreiben versuchte. "Ich nehme an das sie noch immer Sauer auf Ron ist, weil dieser sich über diese dämlichen Hüte lustig gemacht hat?"
"Was auch immer, Harry." sagte Ben. "Willst du mir helfen oder einfach nur auf dem Aufsatz stehen bleiben?"
Harry sah ihn an und gab ein beruhigendes Trillern von sich, wonach sich Ben und Ron entspannten. "Der Nutzen von Mondsteinen?" fragte Harry seufzend und sprang auf den Bücherstapel so das Ben weiter schreiben konnte, bevor er begann Ben zu helfen, ohne das Ron etwas davon ahnte.
Ihre Rückkehr am Nachmittag zu Pflege Magischer Geschöpfe führte dazu, das Harry wieder auf einem der Bäume schlief, da er dieses Mal den Bowtruckles ausweichen wollte, die Hagrid heute durch nahm. Der Unterricht verlief eher gut, wenn man von den Kommentaren der Slytherins absah die Ron's Wut nur steigerten. Erst gegen Ende des Unterrichts entschied sich Harry dazu, einzugreifen als Ben's Temperament erneut aufflammte, befolgt von einem Schmerz der aus Ben's Hand stammte. Harry schlug mit den Flügeln und sprang auf die Schulter seines Bruders und zwar genau als es zum Streit mit Draco Malfoy kam.
Dieser Knilch hatte etwas gesagt das Ben nicht mochte, weshalb dieser den armen Bowtruckle in seiner Hand so fest drückte, das er eine tiefe Wunde davon trug. Er gab ein wütendes Trillern in Richtung der lachenden Jungs ab, aber Draco Malfoy grinste nur fies.
Harry begann Ben's Nacken zu streicheln während dieser etwas wütend murmelte. "Das muss sich jemand ansehen." sagte Hermine.
"Es ist in Ordnung." sagte Ben genervt, weshalb Harry ebenfalls genervte Töne von sich gab.
"Eridanus sieht es nicht so." sagte Hermine.
Harry fuhr sie wütend an um ihr zu sagen das er nicht wollte das sie ihn so missbrauchte, bevor er den Arm hinab kletterte um die Wunde zu erreichen. Er lehnte sich hinab und konzentrierte sich auf das Gefühl, als er Ben von dem Friedhof zurückgebracht hatte. Dieses mal war es einfacher und binnen weniger Sekunden erschienen zwei Tränen die in die Wunden fielen, die sich binnen weniger Sekunden schlossen.
"Das ist irre Ben!" sagte Ron während Harry wieder auf Ben's Schulter flog, während Ben seine Finger bewegte.
"Ja, ich weiß nicht was ich ohne Eridanus hier tun würde." sagte Ben seufzend aber Harry wusste das er nicht über die Heilung seiner Finger sprach.
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An diesem Abend
Als Ben zu seiner Strafarbeit ging gelang es ihm mit Damien Harry davon zu überzeugen, das es am Besten für Ben war, wenn er nicht mit Eridanus dort auftauchen würde. Stattdessen entschied sich Harry dazu bei seinem jüngeren Bruder zu bleiben, der an einer Hausaufgabe in Zaubertränke arbeitete, und das gemeinsam mit Hermine und Ron, die sich gegenseitig ignorierten, während Hermine komische kleine Hüte strickte, um die Hauselfen zwangsweise zu befreien, während Ron gegen sich selbst Zaubererschach spielte, anstatt an seinen Hausaufgaben zu arbeiten.
Es waren gerade knapp 15 Minuten vergangen, seit Ben zur Strafarbeit gegangen war, als Harry einen leichten Schmerz verspürte. Anfangs dachte er es wäre seine Krankheit, die nun auf seine Phönixform übergriff, aber er erkannte recht schnell, das es nicht so schlimm war und sich nur auf einen Flügel konzentrierte. Er sah zu Damien hinüber, der gemeinsam mit Hermine und Ron überrascht herüber schaute, während sein jüngerer Bruder erkannte, das dieser Schmerz durch seine Verbindung mit Ben kam, die zwar in der Phönixform reduziert war aber nichts desto trotz vorhanden war.
Der Schmerz verschwand wenige Augenblicke nachdem er begonnen hatte und Harry wollte sich gerade wieder entspannen als er erneut begann, und zwar genauso wie zuvor. Harry schlug mit den Flügeln und sprach Ben mental an. "Was machst du Benji?" Er fragte es erneut als der Schmerz verschwand.
"Vergiss es Harry." sagte Ben. "Es ist nichts mit dem ich nicht fertig werde und wenn du wieder wie eine übergroße Schwalbe auftauchst, werden die Dinge nur noch komplizierter."
"E...?" fragte überrascht. "Eine WAS?"
"Vergiss es einfach Harry. Ich bin der große Bruder, ich brauche nicht jedes mal deine Hilfe bei allem." Harry war einen Moment lang ruhig und spürte wie Ben erneut versuchte ihn erneut auszuschließen, was ihm aber nicht gelang. Sie waren zu tief mit einander verbunden so dass keiner von beiden die Gedanken des anderen abblocken könnte. Schmerzen abzublocken war etwas anderes, und beide wollten nie alleine sein, sehr wohl konnten sie aber die Schmerzen abblocken. Es war Teil ihrer Seelen.
Harry zog sich zurück als er erkannte das er dort nicht mehr erwünscht war und steckte seinen Kopf unter seinen Flügel und bewegte sich erst als er spürte wie Damien anhob und auf seinen Schoss setzte. Er schaute auf und zu ihm, bevor er zum Feuer schaute. "Was ist los, Harry?" fragte Damien.
"Damien er lässt sich von dieser verdammten Frau foltern!" sagte Harry. "Und er sagte mir das er keine "übertrieben große Schwalbe" dort haben will."
"Oh Harry, das ist nicht so wie es klingt." sagte Damien und streichelte seine Federn wobei er sich bewusst war, das Ron und Hermine ihn beobachteten.
"Wieso ist er dann immer so wütend wenn ich es nicht bin?" fragte Harry. "War er schon immer so temperamentvoll?"
"Ich weiß nicht wieso er immer so wütend ist, aber es liegt nicht an dir." sagte Damien. "DENK DAS NIE Harry!"
"Er versuchte unsere Verbindung zu unterbrechen." sagte Harry seufzend und steckte seinen Kopf erneut unter den Flügel, und ignorierte die Umgebung, während dieser Gedanke immer wieder in seinem Kopf umher schwirrte.
"Ich werde ihm umbringen!" hörte er Damien leise fluchen.
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Am nächsten Abend
Harry schlief in einer Art Rache an diesem Abend bei Damien, wobei er aber in der Phönixform blieb und blieb auch den Tag über bei Damien und ignorierte mehr oder weniger Ben. Als der Abend endlich anbrach ging Harry erneut mit Damien schlafen, aber er konnte nicht einschlafen. Während sein jüngerer Bruder schlief, flog er aus dem Fenster und drehte einige Runden über dem Schloss bevor er gegen halb Zwei nachts in den Gemeinschaftsraum flog.
Er hatte nicht erwartet hier noch jemanden zu finden und war umso mehr überrascht als er erkannte das er seinen Zwilling lange genug ignoriert hatte um nicht zu bemerken, das dieser noch immer Wach war und Hausaufgaben machte. Er landete recht lautstark auf dem Tisch vor seinem Bruder griff scheinbar nach dem Traumtagebuch, das Ben scheinbar las. "HEY!" rief Ben und schlug mit der Hand nach Harry, nur das dieser recht heftig nach seinen Fingern schnappte.
"Schrei mich noch ein mal so an, mein lieber Bruder, und ich werde dich beißen!" warnte Harry ihn. "Ich meine es ERNST!" Ben war so geschockt das ihn sein Zwilling so anschreien würde das er den Phönix fassungslos anstarrte und die Feder fallen lies. "Yeah, ich kann meinen Zwilling genauso anschreien. Wie gefällt dir das?"
Ben zuckte zusammen und legte den Kopf auf den Arm. "Entschuldige, Harry. Ich hatte einfach keinen guten Tag." er wollte nun die Feder wieder aufheben aber Harry schnappte sie sich mit dem Schnabel. "Ich muss das fertig bekommen, Harry."
"Nicht heute Nacht." sagte Harry. "Du bist erschöpft und ich bin es Leid die ganze Zeit auf dich Wütend zu sein. Ich will meinen Bruder zurück und deshalb brauchst du Schlaf."
"Harry, ich muss das tun!" sagte Ben und nahm Harry die Feder aus dem Schnabel. "Lass mich nur noch damit fertig werden."
"Ben, du musst akzeptieren das du manchmal Hilfe benötigst." sagte Harry.
"Wie soll mir jemand Helfen wenn ich Träume vorschiebe?" versuchte es Ben.
"Ich habe etwas anderes gemeint. Du hast die letzte Woche damit verbracht Ron und Hermine anzufahren, und während ich denke das sie es verdienen, so solltest du das nicht tun." sagte Harry seufzend. "Und was noch schlimmer ist, das du Damien und mich mittlerweile genauso anfährst."
"Das habe ich nicht!" Ben sah geschockt aus.
"Du versuchst mich seit deiner ersten Strafarbeit mit Umbridge gestern systematisch auszusperren." sagte Harry. "Was tut sie dir an das du so reagierst?"
"Es ist nichts, Harry." sagte Ben. "Ich muss damit alleine fertig werden."
Harry seufzte und und hob ab um auf das Fensterbrett zu fliegen und auf seinen Zwilling zu warten. Es dauerte eine weitere halbe Stunde bis dieser fertig war und beide zu Bett gingen (Harry saß auf dem Kopfteil des Bettes wohlgemerkt).
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Freitag Nacht
Harry wartete am Donnerstag Abend auf Ben, aber als Ron und Ben eintraten wurde deutlich, das es zwischen beiden einen Streit gegeben hatte und als Ron auch noch Eridanus mit einbrachte, reichte es Ben, der Harry in die Arme nahm und in ihr Zimmer ging.
Es war erst am Freitag nach der Strafarbeit das Ben für Harry klar erkennbar sich Sorgen zu machen begann. Er flog zu ihm hinüber und landete sanft auf der Schulter und ignorierte dabei die große Menschenmenge die schrie, während Ron herüber kam um ihm zu sagen das er der neue Hüter wäre. Ben sah aus als wollte er anfangs Ron etwas wichtiges sagen, hielt dann aber inne, als erst Ron und dann Katie Bell wie Idioten zu murmeln begannen.
Erst als Ben zu einer vor sich hin dösenden Hermine hinüber ging um mit ihr zu reden, achtete Harry genauer auf das Gespräch. "Hallo, Ben!" sagte Hermine. "Ich bin wirklich müde in letzter Zeit aber ich mache derzeit viele Hüte."
"Idioten." sagte Harry, nur das dieses Wort nur Ben erreichte, der ihn sanft streichelte.
"Hermine, ich muss mir dir über etwas sprechen." sagte Ben und sie setzte sich etwas aufrechter hin. "Vor kurzem als ich bei Umbridge war berührte sie meinen Arm und ich spürte wie meine Narbe schmerzte. Es war genauso wie damals bei Quirrell in meinem ersten Schuljahr aber nicht so stark."
"Du machst dir Sorgen das Du-Weißt-Schon-Wer sie so wie Quirrel kontrolliert?" fragte Hermine bevor Harry reagieren konnte.
"Es ist nicht unmöglich." sagte Ben.
"Aber tat dir deine Narbe nicht schon weh, als niemand dich berührte?" fragte Hermione. "Könnte es nicht ein Zufall sein das es genau jetzt passiert, wenn sie dich berührt? Es muss nicht unbedingt etwas mit ihr zu tun haben."
"Sie ist BÖSE!" sagte Ben. "Wahnsinnig."
"Sie ist fürchterlich, ja." Hermine nickte. "Ben, vielleicht solltest du mit Dumbledore darüber reden?"
Ben setzte sich auf und Harry war überrascht darüber das er diese Idee nicht mochte. "Ich werde ihn sicher nicht damit belästigen." sagte Ben zu ihr und Harry wusste das diese Worte auch an ihn gerichtet waren. "Wie du schon sagtest, es tat dir schon im letzten Jahr weh. Es war letzte Nacht nur noch schlimmer."
Ben ging eher abrupt und Harry begleitete ihn in ihr Zimmer und setzte sich auf die Bettkante, während Ben sich zur Nacht umzog. "Du musst es jemanden sagen, Ben." sagte Harry. "Mum und Dad? Dumbledore? Es ist egal wer, nur sag es irgend jemanden."
"Ich habe es dir und Hermine gesagt oder?" sagte Ben und ließ sich auf sein Bett fallen und zog sich die Decke über den Kopf.
"Oh als wenn ich irgendwie helfen könnte." sagte Harry. "Wenn Voldemort dich erneut angreift wirst du es jemanden sagen MÜSSEN."
"Harry, bitte lass es einfach auf sich beruhen, okay?" bat Ben.
Harry zögerte, entschied sich dann aber dazu das er es nicht tun würde. Er hob ab und verschwand in einer kleinen Flammenwolke. Er reiste direkt in das Büro von Dumbledore und erschien in der Mitte des Raumes wobei er den dort lebenden Phönix ziemlich überrumpelte so das dieser ein irritiertes Geräusch von sich gab. "Hallo mein junger Freund." sagte Fawkes amüsiert. "Hat jemand deinen Partner erneut verärgert?"
"Er ist nicht mein Partner." sagte Harry umgehend während er auf der Lehne eines der Stühle landete. Dumbledore schlief eindeutig noch, da der Raum noch dunkel war.
"Sie sind deine ersten Partner." sagte Fawkes. "Das kannst du nicht vor mir verstecken."
"Was auch immer." sagte , denn er war nicht in bester Laune. "Ben hat Schmerzen in seiner Narbe und er weigert sich es Dumbledore zu sagen und so sehr ich diesen alten Trottel hasse so muss er es doch wissen."
"Du magst meinen Partner nicht?" fragte Fawkes.
"Als wenn du das nicht wüsstest." sagte Harry.
"Vielleicht weiß ich es." sagte Fawkes und klang leicht melancholisch. "Ich werde "dem Trottel" sagen, was du mir gesagt hast, sobald er aufwacht. Bedenke aber dies, mein junger Freund, das mein Partner alles tut das ihm möglich ist um Benjamin zu beschützen selbst wenn du seine Methoden nicht gut heißt."
"Was meinst du?" fragte Harry und schüttelte irritiert seine Flügel.
"Du magst ein Phönix sein, aber das macht dich nicht perfekt, mein junger Freund, denn auch du hast, wie wir alle, deine eigenen Schwächen. Gewiss Benjamin besitzt viel Stolz und Mut aber irgendwann muss er lernen, das auch andere Entscheidungen für ihn treffen müssen." sagte Fawkes.
"So wie sie ihm gesagt haben, das er seinen Zwilling aufgeben soll während er stirbt?" Harry konnte nicht mehr anders. "Genau das war zum Teil Dumbledore's Schuld oder? Er hat einen kleinen Jungen dazu verdammt einsam zu sterben. Ich bin froh das Ben seine eigene Entscheidung traf und nicht auf deinen ach so mächtigen Partner hörte!"
"Und ich dachte du hättest deine eigenen Gefühle darüber unterdrückt." sagte Fawkes. "Du überraschst mich Harry Potter, das du hier an diesem Ort bist anstatt deine Eltern oder Dumbledore laut anzuschreien."
Harry hätte beinahe die Balance verloren als Fawkes sein Geheimnis ausplauderte und er schlug mit den Flügeln um notfalls sofort verschwinden zu können, bevor Dumbledore irgendwo her erschien und ihn einfing. "Woher weisst du das?"
"Wie ich schon zuvor sagte, mein junger Freund, sind wir jetzt genauso wie du." sagte Fawkes.
"Und wann planen Dumbledore und du mich irgendwo einzusperren wo ich dann sterben kann?" fragte Harry.
"Mein Kleiner, mein Partner weiß absolut nichts darüber wer du bist." Fawkes musste fast schon lachen. "Und ich denke nicht das wir es irgend jemanden sagen müssten. Dies ist dein Geheimnis und es hilft ihm weit mehr als wenn er Bescheid wüsste."
"Du wirst es ihm nicht sagen?" Harry war geschockt.
"Es würde dir nicht helfen und nicht gut tun." sagte Fawkes. "Geh jetzt und ruhe dich aus, junger Freund, und beruhige deinen Geist. Solange Ben hier im Schloss ist, ist er in Sicherheit."
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Ein Paar Tage später
Harry war nicht sehr zufrieden, als Damien, gemeinsam mit Harry auf seiner Schulter, am Montag Mittag die Halle betreten hatte und die Gerüchte gehört hatte, das Ben wieder einmal sich in einer Stunde bei Umbridge über Voldemort ausgelassen hatte und erneut eine Woche Strafarbeiten bekommen hatte, und obwohl Harry den Rest des Tages bei Ben verbracht hatte, hatte er ihn zu der Strafarbeit gehen lassen und auf ihn gewartet.
Als Ben schließlich zurückkehrte war es fast Mitternacht und er sah gar nicht gut aus. Er hielt seine Hand mit schmerzverzerrtem Gesicht und in der Dunkelheit konnte Harry nur einige Blutstropfen erkennen. Er atmete tief durch, denn sein Phönixkörper konnte das Blut problemlos riechen.
"Wieso blutest du, Ben?" fragte Harry, weshalb Ben heftig zusammen zuckte.
"Ich blute nicht." sagte Ben.
Harry flog auf Ben's Schoss und pickte ihm in den Bauch. „Ich weiß das du etwas versteckst. Was ist mit deiner Hand geschehen?"
"Es ist nichts." sagte Ben und steckte seine linke Hand unter die Decke. Harry schüttelte den Kopf und hüpfte von Ben herunter und verwandelte sich zurück, denn seine Sorge um seinen Bruder überrang jedwedes Sicherheitsdenken. Ben's Augen wurden sehr groß und er sprach sehr schnell einen Schutzzauber auf die Vorhänge des Bettes. "Was zur Hölle tust du Harry!? Man wird dich noch erwischen."
"Derzeit kümmert mich das nicht. Du kannst mich nicht so anlügen oder mich einfach ausschließen." sagte Harry. "Also, was ist mit deiner Hand los?"
Harry wollte nun die Hand ergreifen aber Ben versuchte sie noch mehr zu verstecken. Harry konnte keinen Kampf der Kräfte gewinnen, weshalb er es nicht versuchte. Er seufzte und drehte sich herum. "Wieso behandelst du mich auf einmal so, Ben?" fragte Harry und drehte den Kopf von Ben weg.
Ben stöhnte ergeben und drehte sich so das sein linker Arm über Harry's Bauch lag, so wie sie so oft zu Hause geschlafen hatten. Sein Handrücken war für Harry deutlich erkennbar und Harry ergriff die Hand um sich die Wunden genauer anzuschauen. Mit jedem zu entziffernden Wort stieg seine Wut. Er starrte die Worte "Ich darf keine Lügen erzählen" an, bis er mit den Zähnen knirschte und er bemerkte, das seine Hände die Hand von Ben sehr fest hielten.
"Diese verdammte KUH!" wandte sich Harry fluchend zu Ben um. "Ist es das was sie während der Strafarbeiten einsetzt. Eine Blutfeder?"
"Du weißt was es ist?" fragte Ben.
"Sie basieren auf Zaubertränken." sagte Harry. "Und auf absolut dunkler Magie. Du MUSST es jemanden sagen."
"Was könnten sie tun?" fragte Ben. "Sie ist die neue Hochinquisitorin. Sie würden einfach die Regeln entsprechend anpassen."
"Sie foltert dich!" erkannte Harry nun, der zu weinen begann als er das sagte und bemerkte das Ben's Augen immer größer wurden.
"Es ist schon in Ordnung, Harry." sagte Ben sanft. Harry kuschelte sich an ihn und ergriff Ben's verletzte Hand während er langsam einschlief. Er konnte es nicht ertragen, das sein älterer Bruder, sein Stein der Ruhe so sehr von der alten Kuh namens Umbridge misshandelt wurde.
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Am nächsten Morgen
Harry erwachte als Ben sich bewegte und wartete bis der andere Junge saß, bevor er sich bewegte. Ben's Hand berührte ihn und in einer überraschenden Bewegung führte er den Daumen über seinen Handrücken. Ben zuckte leicht zusammen und lies die Hand los. "Was hast du getan?" fragte Ben.
"Nichts!" sagte Harry und schaute zu ihm. "Ich kann es nicht heilen, solange ich kein Phönix bin."
"Nun es sieht aber so aus als wenn etwas passiert wäre." sagte Ben. "Ich spüre gar nichts von der Stelle so wie sonst."
Harry schüttelte den Kopf. "Spielt es eine Rolle?" fragte er. "Wenigstens ist es fort."
"Sie wird heute Abend nach der Strafarbeit wieder da sein." sagte Ben. "Es ist nur ein geistiges Spiel zwischen Umbridge und mir. Eines das ich gewinnen will."
"Ben, das ist nicht so und das weißt du. Du willst beweisen, das du durch nichts besiegt werden kannst." sagte Harry.
"Und was ist falsch daran?" fragte Ben und Harry musste kurz grinsen.
"Du kannst meine Krankheit nicht besiegen, Benji." sagte Harry ohne ein Lächeln. "Vergeude deine Zeit nicht damit."
Ben zuckte zusammen und sah fort. "Das ist es nicht nur." gab er zu. "Ich fühle einfach das ich dir einfach nicht gerecht werden mit jedem Tag den du dich verstecken musst und nicht genauso glücklich sein kannst wie wir. Es ist als wenn du deine verbleibenden Tage mit uns vergeuden würdest."
"Ich vergeude sie nicht solange ich bei dir und Damien bin." sagte Harry und gab ihm einen sanften Klapps auf den Hinterkopf. "Also hör bitte auf an solche Dinge zu denken und lerne etwas nützliches."
"Ja Sir." Ben rollte mit den Augen und wartete bis Harry sich in Eridanus verwandelte bevor er die Zauber auf den Vorhängen aufhob und aufstand.
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Oktober
Nach Harry und Ben's kleiner Streitserie beruhigten sie sich wieder und alles lief wie früher, wobei Damien von Harry dabei beobachtet wurde wie er erleichtert auf seufzte. Ben redete noch immer nicht über die Strafarbeiten bei Umbridge und weigerte sich zu Dumbledore zu gehen und da der alte Trottel nichts tat obwohl Harry alles an Fawkes weitererzählt hatte, entschloss sich Harry das er Ben wenigstens jedes mal heilen würde, wenn er verletzt wurde und Ben war ihm dankbar dafür, denn so funktionierte Umbridge's Plan, Ben permanent mit einer Narbe zu versehen nicht.
Harry konnte aber Ben immerhin gegen Ende September davon überzeugen, seinen Vater von seinen Kopfschmerzen zu unterrichten, wobei er hoffte das dieser irgend etwas unternehmen würde, anstatt das sein Sohn weiter verletzt würde, aber sie erhielte erst in der zweiten Woche des Septembers eine Antwort. Harry schlief auf Ben's Schoss während des Geschichtsunterrichts, da Binns wieder nur über die Riesen berichtete. Nun war ein leises Klopfen zu hören das ihn aufweckte. Er schaute neugierig hinüber und erblickte Hedwig, die Ben nervös anschaute.
"Sie unterbricht normalerweise nicht deinen Unterricht." sagte Harry. Das war korrekt, denn wann immer Ben einen Brief mit Thor oder Hedwig abschickte so wartete die Antwort in der Regel erst nach Unterrichtsschluss im Gemeinschaftsraum auf ihn.
Ben zuckte zusammen und bemerkte, das sich Binns so normal wie sonst auch benahm, bevor er durch den Klassenraum zu dem Fenster ging. Er öffnete es und mit einem müden zwitschern hüpfte Hedwig hinein und erlaubte es Ben, sie vom Fensterbrett aufzuheben, bevor er es wieder schloss.
Er trug sie zum Tisch hinüber und legte sie auf seinen Schoss. Harry flog hinüber und berührte ihren Geist mit seinem, wie er es schon zuvor getan hatte. "Bist du in Ordnung, Hed?" fragte Harry. Sie waren nach den Erlebnissen im Zug sehr schnell Freunde geworden und sowohl Hedwig als auch Thor wussten, das Harry der Bruder von Ben und Damien war und nicht irgend ein Phönix, wobei Hedwig darauf bestand trotz allem immer höflich zu ihm zu sein.
"Ich habe noch nie so etwas erleben müssen!" sagte Hedwig. "Abgefangen mit einem Zauber und dann gefesselt. Ich denke mein Flügel wurde dabei verletzt."
"Du denkst es!?" sagte Harry und sprang vom Tisch um sich neben die noch immer zitternde Eule zu setzen. Er legte einen Flügel um sie und so komisch es für die Klasse aussehen musste, da sich Hedwig an ihn lehnte, so sehr half es ihr scheinbar. "Was haben sie getan?" fragte Harry.
"Das schlimmste was man einer Eule meines Standes antun konnte!" sagte Hedwig wütend. "Sie haben den Brief gelesen den Benjamin von seinem Vater erhalten sollte, bevor sie mich wieder losschickten ohne mich zu versorgen."
"Ben!?" Harry drehte sich mit einem gezielten Zwitschern zu ihm um, so dass es nicht aussah als wenn sie Worte wechseln würden. "Sie muss versorgt werden, denn jemand hat versucht sie abzufangen und den Brief von Dad zu lesen. Ich denke ihr Flügel ist gebrochen und sie ist sehr kalt."
Ben biss sich auf die Lippe und nickte, nachdem er zu Hermine und Ron gesehen hatte welche ebenso verwirrt wirkten. "Ich denke Eri möchte das ich sie zu jemanden bringe, der ihr helfen kann." sagte Ben. "Hedwig sieht recht mitgenommen aus."
"DANN LOS!" sagte Hermione, und alle Verdachtsmomente waren aus ihrem Gesicht verschwunden als sie daran dachte das Hedwig verletzt war.
Harry sprang vom Tisch herunter und teleportierte sich fort um herauszufinden wo Hagrid war, während Ben sich entschuldigte und Hedwig aus dem Klassenzimmer trug. Hagrid war nicht in seiner Hütte, und auch nicht im Unterricht, weshalb er direkt in das Lehrerzimmer reiste, wo er ihn gemeinsam mit McGonagall vor fand. Beide standen sofort auf, da sie wissen wollten was er wollte, nur das Harry wieder fort teleportierte. Harry suchte nun Ben und sagte ihm wo Hagrid war und binnen weniger Minuten waren sie vor der Tür des Lehrerzimmers und klopften.
Minerva öffnete die Tür und schaute Ben ernst an. "Sagen sie mir bitte nicht das sie wieder Strafarbeiten haben, Mr. Potter!"
"Nein, Ma'am." sagte Ben und schaute sehr unschuldig drein. "Es ist Hedwig, ich denke ihr Flügel ist gebrochen."
"Arme Hedwig?" Hagrid's großer Körper erschien hinter McGonagall und sie trat zur Seite. "Was ist denn passiert?"
"Ja." sagte Ben. "Sie erschien sehr spät und ihre Flügel wirkten sehr komisch. Und Eridanus reagiert genauso komisch und wir gehen davon aus das er sich mit ihr unterhalten kann."
"Der Flügel ist also verletzt?" fragte Hagrid Hedwig sanft. "Sehen wir ihn uns an." Hagrid drückte sanft einige Federn zur Seite um die Verletzung besser sehen zu können. "Dich scheint jemand sehr rabiat ergriffen zu haben. Er würde nur so etwas tun? Vielleicht ein Tier?"
Harry gab ein verneinendes Geräusch von sich und schüttelte den Kopf. "jemand könnte versucht haben meine Nachricht abzufangen?" überlegte Ben.
"Von wem war sie?" fragte Minerva.
"Meinem Vater." sagte Ben.
"Nun ich denke sie wird in Kürze wieder bei voller Gesundheit sein, Ben. Mach dir keine Sorgen, sie muss sich nur ein paar Tage ausruhen." sagte Hagrid bevor er von der Tür zurück trat.
Ben wollte sich zum Gehen umdrehen nachdem er Hedwig kurz angeschaut hatte, aber McGonagall hielt ihn auf. "Sie sollten vorsichtig mit dem sein, was sie in die Nachrichten schreiben, Mr. Potter, wir können nicht sicher sein, wer sie derzeit liest."
Harry gab ein Trillern von sich und ergriff den Brief in Bens Hand den er Hedwig abgenommen hatte. "Ich denke Eridanus bietet sich an den Brief zu überbringen." sagte Ben kichernd. "Ich wüsste niemanden der ihn abfangen könnte."
"Ich denke das ist die beste Lösung." sagte McGonagall. "Und denk daran das dies nun für jede Nachricht von Hogwarts hinaus und zu dir gilt."
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November
Harry dachte das er sich selbst übertraf, weil er die Beleidigungen von Umbridge in Richtung von Ben zu ignorieren in der Lage war. Er begann aber nun damit, Damien in dessen Stunden zu begleiten, da sie ihn ebenfalls zu beleidigen begann. Harry erwartete das es eine Regel gegen Phönix geben würde aber das störte ihn nicht, denn sie konnte ihm nichts anhaben und er glaubte nicht das das Ministerium eine Kreatur des Lichts aus einer Schule verbannen würde.
Als der November begann, näherte sich auch Bens erstes Quidditch Spiel. Harry war bei jeder Übungseinheit dabei gewesen, da er Ben bisher nur gemeinsam mit Damien fliegen gesehen hatte und er musste zugeben das Ben sehr gut war. Harry wusste das die Dinge sich verschlechtern würden, als er die gezielte Vernichtung von Ron's Selbstbewusstsein sah und während Harry zugeben musste das Ron wirklich kein guter Hüter war, so war es doch eindeutig Betrug, was die Slytherins taten. Trotzdem, als Ben den Schnitt fing und damit alle Pläne der Slytherin ruinierte, flog Harry zu seinem Bruder um ihm zu gratulieren und zwar genau in dem Moment als sich Draco Malfoy zu Worte meldete.
"Oder vielleicht ist euer Haus so dumm, das deine Mutter sich bei euch an sich selbst erinnert fühlt." Draco schnaubte dabei nur kurz. "Ich kann mir nicht vorstellen bei so einem Weibsbild zu leben. Es ist nie zu früh die Welt von solchen Schweinen zu befreien wie es eure Mutter und eure Schwestern sind..."
Draco kam nie dazu den Satz zu beenden, da Ben George nicht mehr zurückhielt sondern beide nun frontal auf Draco los gingen, bevor die anderen überhaupt reagieren konnten. Harry fühlte sich zum ersten Mal seit seiner Rückkehr wütend genug, das er versucht war sich in einen Menschen zu verwandeln und diesen kleinen Bastard in das Nirgendwo zu verfluchen, konnte sich aber davon abhalten und trillerte laut und wütend genug das alle zu ihm sahen.
Ein Zauber traf Ben bevor er landen konnte und es war mehr als nur eine Art Schlag, weshalb Hooch mit ihrem Zauberstab in der Hand vor ihm stand. "Was geht hier vor!?" rief sie und wartete nicht auf die Antwort, während sie den Zauber von Ben nahm. "Stehen sie auf und gehen sie zum Schloss, Ja, beide! Und zwar direkt zu ihren Hauslehrern! SOFORT!"
Ben starrte Malfoy an, aber George und er drehte sich um und gingen zum Schloss. Ben legte eine Hand auf die Schulter von Damien, der Rasend vor Wut war und spürte wie sein Bruder vor Wut zitterte, selbst als Hermione und Ginny ihn zu beruhigen versuchten. Harry unterdrückte seine Wut und versuchte Damien zu beruhigen in dem er ihm durch das Haar fuhr, während sich die Menge auflöste.
"Ihr solltet alle hingerichtet werden." Draco räusperte sich nun kurz denn dieser Kommentar war nicht nur für seine Freunde gedacht gewesen. Harry sah auf und bemerkte wie Draco Damien direkt ins Gesicht grinste. "Schaut euch nur an, was für Nachkommen diese sogenannte Mutter zeugte. Wenigstens der jüngere Zwilling hat es eingesehen und starb sehr früh."
Damien zerbrach praktisch wie ein Zweig und es waren drei Personen nötig um ihn aufzuhalten, während er Draco anbrüllte. Harry würde dies sich allerdings nicht gefallen lassen und schwang sich in die Luft und verschwand in einer Flammensäule, nur um direkt über Draco's Kopf wieder zu erscheinen, bevor er diesen mit den Klauen ergriff und mit ihm verschwand, wobei er ein geschocktes Quidditch-Stadion zurückliess.
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Eine Stunde Später
Harry kehrte zu einer Schule zurück die sich im Chaos befand, zumindest in einigen Fällen, welche nach dem verschwundenen Malfoy-Erben suchten. Die Schule aß gerade zu Mittag in der Großen Halle und sowohl Ben als auch Damien wirkten sehr nachdenklich aber auch verärgert. Das jemand sich ihm gegenüber über Harry's angeblichen Tod lustig machte war zuviel für beide. Hermione und Ginny saßen daneben und redeten leise, während Ben und die anderen Gryffindor sich wütend unterhielten. Harry gab ein arrogantes Trillern von sich, als er in dem Raum auftauchte und flog zu dem Tisch direkt vor Ben der ihn geschockt anschaute.
"Was hast du mit ihm gemacht Eridanus?" fragte Hermione.
Harry hob sein Kinn hoch in die Luft und gab ein amüsiertes Trillern von sich. "ich würde zu gerne wissen was er sagt." erklang Snape's Stimme, die Harry innerlich zusammen zucken ließ, aber seiner Stimmung nicht Abbruch tat. Malfoy hatte das verdient, was er ihm angetan hatte, und er war sicher, das Malfoy die kleine Insel wo er sich nun befand genoss. Er hatte ihm seinen Zauberstab gelassen so dass das Ministerium ihn wohl bald finden würde, allerdings war es fraglich in welchem Zustand er dann war.
"Wie sollen wir das herausfinden, Professor?" fragte Ben. "Er kann mit niemanden reden."
"Die Entführung von Schülern ist ein ernstes Verbrechen, Mr. Potter." erklang Umbridge's nervige Stimme, als sie gemeinsam mit McGonagall erschien.
"Das war ich nicht!" sagte Ben, der sich mühsam zurückhalten musste um nicht zu rebellisch zu klingen, besonders als McGonagall ihn ernst ansah.
"Wie kann er etwas derartiges getan haben wenn er bereits auf dem Weg in mein Büro war?" fragte McGonagall. "Und wie sie selbst gesehen haben, litt der arme Damien sehr unter dem was Mr. Malfoy sagte. Er kann derzeit definitiv keine Entführungen planen."
"Ich werde dies zu Bestimmen haben." sagte Umbridge. "Sei es drum, dieser Phönix darf nicht länger hier bleiben."
Sie klang so zufrieden das Ben und Damien nachdenklich zu Harry sahen. "Ich fürchte, das es unmöglich ist ihn zu entfernen, Professor Umbridge." sagte Dumbledore. "Ein Phönix fällt nicht unter unsere Gesetze. Er kann tun und lassen was er will."
"Und trotzdem müssen Haustiere in dieser Schule als Harmlos eingestuft werden." sagte Umbridge grinsend zu Dumbledore.
"Er ist nicht unser Haustier." sagte Ben wütend.
"Wenn der Minister hiervon erfährt!" spie Umbridge regelrecht hervor und wandte sich zum Gehen um.
"Vergessen sie nicht die nötigen Unterlagen für Mr. Malfoy's Schulverweis auszufüllen." rief McGonagall ihr hinterher. "Ich fürchte allerdings das jenes, was er sagte, im Bezug auf das Ministerium und die Schule durchaus im Bereich des möglichen liegt."
Es gab lautes Gelächter als er dies sagte und Umbridge verliess den Raum, vermutlich um weitere Regeln zu erfinden die ihr mehr Macht gaben. Snape verschwand ebenfalls mit einem sehr wütenden Gesichtsausdruck, während Harry sich eine Erdbeere schnappte und dann zu Damien hinüber hüpfte um ihn mit sanften Berührungen seines Schnabels zu beruhigen.
"Ich denke nicht das sie losgehen möchten um Mr. Malfoy zu holen?" fragte Dumbledore. Harry ignorierte ihn völlig.
"Professor. Malfoy sagte das es etwas gutes sei, das Harry so jung starb, denn so müsste er nicht in meiner Familie leben." sagte Ben sehr ernst. "Ich werde meine Eltern davon informieren müssen und sie werden erwarten das sie etwas unternehmen und vor allem das es nicht wieder diese Lasche Bestrafungsart wie sonst ist."
"Es gab viele Zeugen für das was er sagte, Professor." sagte Hermione.
"Das werden wir sehen wenn er zurückkehrt." sagte Dumbledore und führte McGonagall hinaus.
"Es dürfte einige Zeit vergehen bis wir wieder auf unserer kleinen Insel in der Mitte des pazifischen Ozeans sind." sagte Harry zu seinen Brüdern und das sehr zufrieden. "Dieser verdammte kleine Bastard!"
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