Birth of a Phoenix

Kapitel 13: At the lowest

Am nächsten Tag – Große Halle

Harry sass noch halb schlafend neben Benjamin beim Frühstück in der Großen Halle. Damien sass auf seiner anderen Seite, wie bei jeder Mahlzeit, und schützte ihn, während Ron und Her mine auf der anderen Seite des Tisches saßen. Hermine las derzeit den Tagespropheten, wäh rend Ron sein Frühstück in erstaunlicher Geschwindigkeit hinab schlang, die dazu führte, das Harry beinahe schlecht wurde. Er hatte seinen Kopf auf einen Arm gelegt, den Ellenbogen auf dem Tisch, und er schob sein Frühstück nur so auf dem Teller herum.

"Du musst etwas essen, Harry." flüsterte Ben.

"Das hätte ich auch, aber beim Anblick von Ronald's Essverhalten ist mir der Appetit vergan gen." sagte Harry brummelnd, weshalb Ron inne hielt und ihn entsetzt ansah als wenn das re gelrechte Einatmen von Essen etwas sein das nicht gesagt werden dürfe. Hermine schnaubte nur amüsiert und Harry sah wie sie nur zu Ben, dann zu Damien und dann zu ihm schaute.

"Ich inhaliere das Essen nicht." sagte Ron und verteilte dabei sein Essen über den Tisch.

"Ron." sagte Hermine genervt bevor sie die Zeitung über den Tisch reichte.

"Vielleicht solltest du dies lesen, Ben." schlug Hermine vor. "Bevor du hörst wie die Leute darüber reden."

"Dieses mal nicht über ihn?" fragte Harry und überraschte sie damit. Harry sprach in der Re gel nur mit seinen Brüdern.

Sie schüttelte den Kopf und Harry lehnte sich so hinüber das er sehen konnte, was Ben las. Die Schlagzeile besagte „Massenausbruch aus Azkaban". "Nun, das erklärt die Geschehnisse von gestern Abend." sagte Harry.

"Ja, Voldemort schien sehr zufrieden." sagte Ben zögernd, und legte die Zeitung auf den Tisch, bevor er sich seinem Essen zuwandte.

"Hier steht, das sie vermuten das einige der ehemaligen Todesser dafür verantwortlich seien." sagte Hermine seufzend. "Natürlich können sie nicht zugeben, das Voldemort... knurr nicht Ronald!... zurück ist."

Harry hob eine Augenbraue, sagte aber nichts weiter dazu. "Die Frage ist, wie haben sie die Dementoren umgangen?"

"Nun, ist das nicht eindeutig?" Ron sah sehr selbstgerecht aus. "Sie haben sich auf die Seite von Du-Weißt-Schon-Wem gestellt!"

"Und wer hat dann Ben und Damien die Dementoren auf den Hals gehetzt?" murmelte Harry ziemlich leise.

"Du meinst jene die jemand vertrieben hat?" fragte Hermine. "Wisst ihr schon wer....? Sekun de, das warst du?"

Harry nickte nur während sich nun Ron einmischte. "Nun, ist das nicht ein Zufall. Du wagst es, dich ein halbes Jahr zu verstecken, bevor du es jemanden sagst, und wussten Ben und Da mien überhaupt das du dort warst?"

"Ja das wussten wir, Ron." sagte Ben knurrend. "Also sei einfach STILL."

"Ben." versuchte Harry ihn zu beruhigen.

"Du sagtest ihr wüsstet nicht wer die Dementoren geschickt hätte." sagte Hermine. "Denkt ihr nicht, das es Voldemort war?"

"Voldemort will Ben und Damien Tod sehen, und nicht von der Schule verwiesen." sagte Harry nun.

"Du glaubst nicht das es darum ging sie zu töten?" Hermine zögerte, lehnte sich dann aber vor um Harry's Meinung zu hören.

"Wenn man jemanden umbringen will, sollte man mehr als nur 2 Dementoren verwenden." sagte Harry. "Wenn man aber sie dazu zwingen will Magie außerhalb ihres Hauses anzuwen den, damit sie registriert wird und man sie damit der Schule verweisen kann, dann reicht ein Dementor. Er reicht damit sie Magie zur Selbstverteidigung einsetzen müssen."

"Das klingt logisch, aber wer glaubst du..." fing Hermine an, aber Ben unterbrach sie seuf zend und stand auf.

"Ach kommt, sprechen wir nicht mehr darüber. Mir reichen meine jetzigen Kopfschmerzen."

"Du hast welche?" Harry stand mit Ben's Hilfe auf. "Wie kommt es, das ich sie nicht spüre?"

Ben wurde nun ziemlich rot im Gesicht und Damien lachte. "Also, wer verbirgt hier jetzt sei ne Schmerzen?" fragte Damien amüsiert."

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Wie gewohnt setzten sich Ben und Harry gerade als die anderen Schüler zum Unterricht in der ersten Stunde nach Weihnachten in Verzauberungskunst eintrafen. Es war im Übrigen eine der wenigen Stunden welche Gryffindor und Ravenclaw gemeinsam hatten, so dass Harry kei ne Probleme mit dem Professor haben würde, weil er anwesend war. Es war eindeutig, das ei nige der Professoren durchaus damit einverstanden waren, das Harry bei Ben war, aber es gab auch wiederum welche die dem widersprachen. Snape hatte ihnen gestern unter anderem des halb Strafarbeiten verpasst, weil Harry sich dessen Verhalten nicht gefallen ließ und weil Sna pe einfach sie mit Freuden mit einer Strafarbeit bestrafen wollte. Anschließend hatten sie Pflege magischer Geschöpfe bei einem eher zurückhaltenden Hagrid der Harry nicht einmal registrierte. Sie hatten zwar auch noch Geschichte für Magie, aber... nun ja, das war halt ein fach Geschichte für Magie.

Ben hatte an diesem Morgen Verzauberungskunst, gefolgt von Verwandlungskunst mit Sly therin anschließend zwei Stunden Verteidigung zusammen mit Ravenclaw, was ein großer Vorteil war, weil Harry dadurch ein Recht hatte im Unterricht zu sein, wenn sie auf Umbridge trafen. Gestern mussten Harry und Ben bereits in einem Geheimgang ausweichen um ihr zu entgehen, da sie das Gespräch noch hinauszögern wollten, das fällig sein würde.

Die Klasse kam nun in Gruppe zu zwei oder drei Schülern herein und Hermine setzte sich auf Ben's andere Seite, während Ron am äußersten Ende sass. Damit blieb Harry zwischen Ben und der Wand, und das war auch ganz im Sinne von Harry. Professor Flitwick betrat als letz ter den Raum und ging zu seinem Stapel Bücher hinüber, den er bestieg, um den Raum besser beobachten zu können. Seine Augen richteten sich nun auf Harry und er lächelte leicht.

"Zuerst möchte ich unseren neuen Schüler hier willkommen heißen." sagte Flitwick und alle sahen zu Harry. Harry betrachtete die Ravenclaw im Raum und während einige davon genervt schienen, das er seine Einteilung in ihr Haus zu ignorieren schien, so schien der Rest sich ent weder nicht daran zu stören, das er einfach strikt an Ben's Seite blieb oder sie ignorierten es schlicht. "Ich werde diese Stunde dazu nutzen, noch einmal das durchzugehen, was wir bisher gelernt haben. Nicht nur damit der junge Mr. Potter sich eingewöhnen kann, sondern um auch noch einmal das Material von vor den Ferien durchzugehen."

Alle im Raum stöhnten nun, aber Harry bemerkte, wie sich Hermine mit einem Lächeln gera de hinsetzte und auf den Beginn wartete. Einige der Ravenclaw verhielten sich ähnlich und er musste leicht lächeln. "Wie wäre es wenn wir mit euch anfangen, Miss Granger?" sagte Flit wick. "Den Aguamenti Zauber bitte? Nur einen kleinen bitte, damit nicht alle durchnässt wer den."

"Aguamenti!" sprach Hermine sehr deutlich und eine kleine Wasserhose erschien an der Spit ze ihres Zauberstabs die auf den Boden floss. Sie wirkte ob des Erfolges sehr zufrieden.

"Nun sie, Miss Patil, bitte mit einem Zauber, der das Wasser wieder entfernt?" sagte er und binnen weniger Sekunden war der jungen Patil aus Ravenclaw dies auch gelungen.

"Was ist mit ihnen Mr. Potter?" Flitwick hielt inne und blinzelte kurz. "Benjamin," sagte er dann. "Den den Zauber zum Verbannen von Dingen bitte."

Ohne Vorwarnung schwang Flitwick seinen Zauberstab über die Schulter und ein Kissen er schien nun vor Ben, als Ben den eigenen Zauberstab verwendete und den Zauber problemlos sprach. "Sehr gut, Mr. Potter." sagte Flitwick, als das Kissen direkt dorthin flog wo es geplant war.

"Vielleicht etwas einfaches für Harry Potter?" bot Flitwick an.

"Professor Flitwick, Sir." sagte Ben nun und schien Harry fast abzuschirmen. "ich denke es ist keine gute Idee für Harry, Magie anzuwenden."

"Wieso nicht, Mr. Potter?" fragte Flitwick.

"Äh..." Ben hielt kurz inne, und Harry berührte seinen Arm, denn keiner von ihnen wollte das die Wahrheit über Harry's Krankheit bekannt würde und wenn er Magie einsetzte könnte ge nau dies geschehen.

"Ich verspreche das es nur ein einfacher Zauber ist." sagte Flitwick.

"Die Schwere ist nicht das Problem, Professor." sagte Harry. "Eigentlich bereiten mir nur fortgeschrittene Zauber des siebten Schuljahres Probleme."

"Der Direktor erwähnte, das sie zuvor schon unterrichtet wurden." sagte Flitwick. "Vielleicht also etwas, das wir dieses Jahr noch nicht hatten? Zum Beispiel indem sie dieses Kissen hier so Hart wie den Stein werden lassen? Aber keine Verwandlung bitte."

Harry zuckte zusammen, da er wusste das dies unangenehm würde, und als das Kissen im Klassenraum schwebte, bewegte er seinen Zauberstab vor ihm, während er den Zauber sprach, wobei er allerdings die Zähne zusammen beißen musste. Sein leise gesprochener Zauber ließ das Kissen so hart wie Granit werden, wobei es noch immer aus Stoff und Federn zu bestehen schien.

"Oh, sehr gut Mr. Potter." sagte Flitwick. "Ein Stiller Zauber und dann auch noch fehlerlos."

"Nicht schlecht für den ersten Versuch." meinte Harry und lehnte sich an Ben's Arm der sich zu ihm umdrehte, während Harry sich an den Bauch fasste, und zu Atem zu kommen versuch te. Ben spürte es ebenfalls und auch Flitwick hatte es eindeutig bemerkt. Harry griff nach ei ner der Flaschen in seiner Tasche und trank sie schnell leer, wobei er die eigentliche Flasche vor den anderen Schülern verbarg. Der Schmerz verschwand bald und an seine Stelle trat das bekannte Gefühl der Enge im Bauch.

"Harry, du darfst das nicht so oft nehmen!" murmelte Ben. Harry hatte gestern Nacht bereits zwei genommen und heute morgen eine weitere, und das war gerade einmal vor einer Stunde gewesen.

"Mr. Potter?" fragte Flitwick. "Ist alles in Ordnung?"

"Ja, Professor." sagte Harry. Er überging die Sache nun in der Hoffnung, das er nicht noch einmal Magie anwenden musste. Er hoffte, das er sich nicht an einen der Hauslehrer, oder gar an Minerva McGonagall wenden musste damit sie den anderen Professoren sagte, das er keine Magie verwenden durfte. Er wollte nicht das Dumbledore dachte, das er schwächer war und wurde, denn sonst würde er ihn nie frei geben. Er kratzte sich unter dem Armband während er daran dachte und Ben berührte seine Hand um zu zeigen, das er Harry's Probleme bemerkt hatte.

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Der Rest des Tages verlief so wie er angefangen hatte. Verwandlungskunst war etwas einfa cher für Harry da McGonagall sie Harry in dieser Klasse nicht sofort aus schloss und in Ver teidigung belästigte Umbridge Harry überraschender weise nicht, vermutlich, weil sie Harry schlicht ignorierte, und das er keine Uniform trug, war ihr scheinbar schlicht egal und obwohl Harry bemerkte, das sie ihn durchaus beobachtete, so sagte sie doch nichts weiter dazu. Ihm war aber durchaus bewusst, das sie ihm nicht alles durchgehen lassen würde, aber während der nächsten Wochen ignorierte sie ihn trotzdem weiter. Vielleicht war sie vom Minister ge warnt worden, ihn zu verärgern. Vielleicht wollte der Minister vermeiden, das Harry, der bis her in den Zeitungen praktisch ignoriert wurde, sich vom Ministerium abwandte. Zugegebe nermaßen gab es immer wieder Geschichten darüber, das Harry's Schicksal nur ein weiterer Versuch der Potter's war, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, aber erstaunlicherweise lagen die Gerüchte innerhalb der Schule sehr nahe bei der Wahrheit, nämlich das Harry seine Fami lie verlassen hatte, um ihnen den Schmerz seines Todes zu ersparen, und es sah so aus als würde die Öffentlichkeit mehr oder weniger auf seiner Seite stehen und das war vermutlich der Grund, wieso das Ministerium ihn nicht mehr als unbedingt seelisch verletzen wollte. Die Schüler begannen nicht nur zu akzeptieren das Harry wirklich krank war, was bei seinen Schmerzanfällen im Unterricht sehr deutlich war, sondern das ganze bewirkte, das ihr Verhalten Ben gegenüber sich zum relativ positiven wendete.

Aber insgesamt verbesserte sich die Situation nicht gerade, und Harry und Ben fühlten sich wie die Insassen eines öffentlichen Gefängnisses. Die Lehrer ignorierten die Schüler in den Gängen praktisch, und außerhalb der Gemeinschaftsräume war es jetzt immer sehr ruhig. Und um die Dinge für Ben noch zu verschlechtern, überwachte Umbridge neuerdings persönlich den Unterricht von Hagrid und Trelawney, und es war deutlich sichtbar, das sie es so lang wie irgend möglich hinaus zögerte, bevor sie sich entschied einen von ihnen zu entlassen. Ben wurde alles außer seinen Brüdern fort genommen. Er konnte es nicht länger riskieren, seinen Eltern Briefe zu schreiben, ebenso wenig Sirius oder Remus. Gleiches galt für seine Schwes tern denn es war sehr wahrscheinlich das Hedwig erneut angegriffen würde und seine Briefe gelesen würden. Er konnte nicht einmal das Flohnetzwerk benutzen, da er wusste, das Um bridge es sehr genau überwachte. Und dann war da noch das Problem mit dem Quidditch, denn obwohl Ben's lebenslange Spielsperre ihn im letzten Jahr nicht weiter gestört hatte, da er dort noch Harry als Ablenkung hatte, so begann es ihm doch Probleme zu bereiten, während Harry mit jedem Tag schwächer wurde.

Harry musste mittlerweile alle paar Tage Madam Pomfrey aufsuchen, da die Schmerzen in seinem Bauch mit jedem Tag schlimmer wurden, an dem das Armband sich an seinem Körper befand und bisher war es auch mit der Hilfe der Weasley-Zwillinge und der zögernden Hilfe von Hermine und Ron nicht gelungen, es zu entfernen. Harry war der Ansicht das jetzt jeder Zauber, der ihm auch nur einfiel, darauf gesprochen worden war, ohne das etwas geschah.

Um die Situation noch zu verschlimmern, verpasste Snape Ben weiterhin dreimal die Woche eine Strafarbeit und er verbot es Harry, Ben auch nur ansatzweise zu helfen. Harry hatte einen permanenten Block um das Wissen um seine Kräfte in Ben's Gedanken gelegt, jenen Teil, der auch ihre persönlichen Geheimnisse enthielt, und obwohl sie sich sicher waren, das Snape dies bemerkt haben dürfte, so konnte er nichts dagegen tun. Er bekam massive Kopfschmer zen sobald er auch nur in die Nähe des Blocks kam. Dumbledore hatte Ben indirekt befohlen, diesen Schutz aufzuheben, damit Snape es „überprüfen" könne und ihm beibringen könne, es auf seine Weise noch besser zu schützen als mit der Magie seines Kernes. Ben war so wütend geworden, das am Ende ein Fenster im Schlafsaal des fünften Schuljahres zu Bruch gegangen war.

Und Harry war sich sicher, das Snape's Stunden Ben überhaupt nicht halfen, denn dieser wachte jede Nacht mit Albträumen auf, entweder mit einem langen, dunklen Korridor oder wegen der schmerzhaften Erinnerungen an ihre gemeinsame Kindheit, welche Snape, vermut lich absichtlich, wieder zum Vorschein gebracht hatte. Jedes mal wenn Harry im Gemein schaftsraum bleiben musste, wenn Ben zu diesen „Stunden" ging, bemerkte er, wie er ob die ser Ungerechtigkeit immer wütender wurde. Ben war sein Zwillingsbruder, sein Geist gehörte Ben und danach Harry genauso wie umgekehrt. Snape hatte keinerlei Recht dazu, Ben's Geist derart zu durchsuchen, aber sie würden nur etwas dagegen tun können, wenn sie sich noch mehr Ärger einhandeln würden. Derzeit musste sich Harry darauf konzentrieren, das er nicht in den permanenten Schmerzen unterging, die er verspürte.

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14. Februar

Harry starrte leicht genervt in den Raum hinein, während er Ben dabei beobachtete, wie dieser sich zu dem Hogsmeade-Wochenende am Valentinstag umzog. Jemanden war es doch am Ende gelungen, Ben etwas Sinn einzureden, aber am Ende war es doch nur Cho Chang die er nach Hogsmeade begleitete, und das auch nur, weil sie ihn direkt angesprochen hatte, als Ben, Harry und Damien auf den Gängen unterwegs gewesen waren. Am Anfang hatte Ben nein ge sagt, und sich darauf berufen, das er auf Harry achten müsse, aber Damien hatte eingegriffen und ihm versichert, das er diese Aufgabe für diesen Tag übernehmen könne.

Harry dachte, das Ben nur zugestimmt hatte, weil Harry ihn darum gebeten hatte. Ihm gefiel die Tatsache gar nicht, das Ben wieder einmal sein eigenes Leben hinter das von Harry zu rückstellte, und er war der Ansicht, das Ben zumindest für diesen Tag eine Pause brauchte.

Damien saß in der Zwischenzeit neben Harry auf dem Bett. Er hatte letzte Woche seinen Freunden gegenüber erklärt, das er dieses Wochenende nicht nach Hogsmeade gehen würde, als ihm klar wurde, das es Harry nicht „erlaubt" wurde. Die Gryffindor hatten sich zwischen zeitlich an ihn gewöhnt und ihn akzeptiert und selbst in den Gängen stellten sich die meisten von ihnen jetzt auf seine Seite. Insbesondere, wenn sich Umbridge's „Inquisition" näherte, welchen es Spaß zu machen schien, Harry in den Gängen zu belästigen. Nach dem ersten der artigen Zwischenfall war Harry im Krankenflügel gelandet und Ben hatte eine Woche lang Strafarbeiten bei Umbridge, zusätzlich zu seinen normalen bei Snape zu absolvieren. Das ein zigst gute daran war, das die anderen Lehrer die Belastungen von Ben bemerkt hatten, und hatten daher direkt oder indirekt sich dazu entschlossen, die Anforderungen teilweise bei ihm anzupassen. Dies gelang, weil seine Mitarbeit und seine Hausaufgaben zwar unter den Proble men litten, seine Gesamtleistungen in den Stunden aber konstant gleich blieben. Sie halfen ihm so direkt und seine schulischen Leistungen stiegen auch wieder und Harry war dafür sehr dankbar.

"Es ist so als wenn er zu seinem ersten Date gehen würde." flüsterte Damien zu Harry, aller dings so laut das Ben es hörte. Harry lachte nun leise und hielt Ben dadurch von einer Reakti on ab.

"Ben, du hast schon 20 Minuten Verspätung. Wenn du jetzt nicht gehst, verbiete ich dir, mich als Entschuldigung zu verwenden." sagte Harry.

Ben schnaubte nur, bevor er ihn umarmte und aus dem Raum lief, vermutlich um weitere Ne ckereien durch seine Brüder zu vermeiden. "Also, was machen wir heute? Jetzt, wo nur noch wir beide aus meinem Schuljahr hier sind?"

"Wir arbeite an deinem Panther." sagte Harry grinsend. Es war ihnen zwischenzeitlich gelun gen, den Animagus-Trank zu brauen, und sowohl Ben als auch Damien hatten ihn getrunken. Ben hatte es Hermine und Ron erzählt, und obwohl Ron sich darüber beschwert hatte, das er und Hermine nicht diese Chance bekamen, so beruhigte er sich doch, als Ben ihm erklärte, das dies etwas war, das die drei Brüder gemeinsam machen wollten. Ben hatte Ron verspro chen, das er es ihnen später ebenfalls beibringen würde. Hermine konnte überraschenderweise Ben's Gründe verstehen und sie war es am Ende auch, die einen größeren Streit zwischen Ben und Ron verhinderte. Damien hatte seine Form, einen schwarzen Panther bisher nur als die Form von Nicholas und in Form von Harry's Patronus gesehen. Ben hingegen war ein golde ner Adler, woraufhin dieser mehrere Wochenlang breit grinsen musste, sobald er daran dach te, das er gemeinsam mit Harry würde fliegen können, sobald das Armband ab war.

Damien sprach es aber nicht an, während er auf Harry's Bett sass, während dieser gegen sein Kissen gelehnt saß, aber er wusste, dies nicht allein daran lang, das Damien die Übung benö tigte, sondern weil Harry sich heute extrem schwach fühlte und noch kränklicher aussah als normalerweise. Harry hatte allerdings auch nicht erwähnt, das sein Bauch derart schmerzte, das er am liebsten vor Schmerzen weinen würde. Er hatte seine Verbindung zu Ben beinahe komplett schließen müssen, damit er es verbergen konnte, und Ben zu seinem Date ging.

Damien versuchte sich zu entspannen und sich auf die Verwandlung selbst zu konzentrieren, aber auch darauf, wie sein Geist und Körper damit verbunden waren, während Harry eines von Ben's Büchern über die Abwehr fremder Zauber mit Hilfe des magischen Kerns las, als es geschah. Harry spürte wie sein Bauch taub wurde und er spürte auch wie sein Gesicht eis kalt wurde und alles Blut daraus verschwand. Sein Hals verschloss sich kurz, bevor ein fürch terlicher Schmerz durch seinen Oberkörper und insbesondere seinen linken Arm schoss. Er stöhnte auf und Damien wurde aus seiner Meditation gerissen, nur um zu ihm hinüber zu krabbeln, um nach dem Aphet-Trank zu suchen.

"Es ist nicht meine Krankheit!" sagte Harry zu einem in Panik geratenden Damien, bevor er ihn mit erstaunlicher Kraft festhielt. "Hol sofort Pomfrey!" sagte Harry mit ernster Stimme, da er wusste, das dies die einzigste Hoffnung war. Damien sprang vom Bett und verließ den Raum, wobei er beinahe frontal in die Wand neben der Tür gerannt wäre. Er schrie die gesam te Zeit laut nach Hilfe, aber Harry bezweifelte, das irgend jemand hier im Turm sein würde. Es war heute ein schöner, schneebedeckter Tag und die meisten erst- und Zweitklässler wür den auf dem Außengelände sein.

Harry wusste, das er diesen Schmerz definitiv nicht vor Ben verbergen konnte, aber er ver suchte eine Zeit lang, jene Welle, die Ben spüren würde, zu mildern, aber während aus Sekun den Minuten wurde, bemerkte er, das es ihm nicht gelang, und es hätte ihn überrascht, wenn Ben ohne Hilfe in das Schloss zurück gekommen wäre.

Damien kam keine halbe Minute, nachdem er hinaus gelaufen war wieder zurück und sprang zu Harry auf das Bett und bat diesen, ihm zu sagen was er tun sollte. Harry drehte sich nur zu ihm um und umarmte ihn, während sich sein Herz bemühte, weiterzuschlagen. Er konnte we gen der Schmerzen nicht sprachen und er sah, das Damien immer mehr in Panik geriet. Er er griff Damien's Hände und bemerkte recht schnell, das Damien aus Verzweiflung weinte. Har ry ahnte, dass das wirkliche Problem für ihn es nicht war, Harry so zu sehen, sondern das er ihm in keinster Weise helfen konnte.

Die Tür öffnete sich nun erneut mit einem lauten Knall und Poppy Pomfrey kam herein ge stürzt. Sie versuchte nun Harry dazu zu bringen, sich zurück zu legen. Weitere Personen ka men in den Raum gelaufen, aber das einzigste was Harry sah, war seine Bettdecke und das Kinn von Damien, während er auf dem Bett sass und Harry's Kopf auf dem Schoss hatte.

Harry schlief knapp fünf Minuten nach der Ankunft von Poppy Pomfrey ein, nachdem es ih ren Zaubern gelungen war, den Schmerz auf ein Minimum zu reduzieren, und seinen Körper entspannen ließen. Der Schlaf war allerdings der Schlaf der Erschöpfung.

Er wusste nicht wie lange er geschlafen hatte, aber er wusste das er durch Stimme in seinem Zimmer geweckt worden war. Er war noch zu schwach um sich zu bewegen, weshalb sein Er wachen nicht bemerkt wurde, allerdings bemerkte er das ihn jemand im Arm hielt, und als sie sich etwas enger um ihn legten bemerkte er, das es die von Ben waren, und er ahnte, das dieser bemerkt hatte, das er erwacht war.

Harry lag auf seiner rechten Seite und hatte Kissen im Rücken, während sein linker Arm auf Ben's grünem Shirt lag, das er heute getragen hatte. Es lag eine Decke über ihm, aber jemand anders hatte ihn ausgezogen.

"Was er braucht ist ABSOLUTE RUHE!" Er erkannte nun Poppy Pomfrey's ernste Stimme, welche ihr Gegenüber deutlich zurecht stutzte.

"Lily und James haben ein Recht darauf bei ihrem Sohn zu sein, Poppy." dies sagte nun Dumb ledore und Harry bemerkte wie Ben zusammen zuckte, aber Ben sagte nichts, da er wusste, das Harry seine Ruhe brauchte.

"Und wir haben ein Recht darauf zu wissen, was mit ihm geschehen ist." erklang die Stimme seines Vaters. "Ist dies eine neue Phase der Krankheit?"

"Seine Krankheit ist bereits im Endstadium, wenn man sie mit anderen Krankheiten ver gleicht. Sein Körper wird immer schwächer und bald werden ihm auch die Tränke nicht mehr helfen können." sagte Poppy mit ernster Stimme. "Er war bereits zu Weihnachten im Endsta dium!"

"Also, wieso hatte die Krankheit einen derartigen Effekt auf ihn?" fragte seine Mutter besorgt.

"Weil SIE ihm die Medizin weg nahmen!" erklang Damien's wütende Stimme, weshalb Har ry zusammen zuckte und Ben ihn zu beruhigen versuchte. Ben wusste nun definitiv, das er wach war.

"Also Damien." versuchte Dumbledore zu sagen. "Es gibt keinerlei Beweise dafür..."

"Nun, Direktor, es gibt sehr viele Beweise." sagte Poppy mit ernster Stimme. "Damien hat es bereits gesagt. Diese Attacke hat nichts mit seiner Krankheit zu tun. Die Symptome sind an ders. Dies war ein beginnender Herzfehler, ausgelöst durch die Überdosierung mit Aphet. Und ich hatte sie gewarnt, das dies früher oder später passieren würde."

"Sie haben uns versichert, das sein Herz nicht vor April in Gefahr wäre!" sagte James.

"Ich sagte, das gilt nur bei normaler Dosierung!" schrie Poppy nun fast. "Und ich habe diese bereits anpassen müssen, da er bereits höhere Dosen als normal nahm. Ben hat eine sehr ge naue Aufstellung von Harry's Symptomen geführt und was er gegen sie eingenommen hat."

"Und wieso habt ihr nicht dafür gesorgt, das er die Dosen reduziert?" James starrte die Frau wütend an.

"Harry nahm es nur bei den schlimmsten Schmerzen." sagte Damien wütend. "Er hat fast den gesamten letzten Monat unter heftigsten Schmerzen verbracht, aber ihr habt uns einfach igno riert. Er wusste, das er zu viel davon nahm, weshalb er es nur im äußersten Notfall einnahm, da er um die Schäden wusste, die es anrichtet. Er hat euch gleichzeitig deshalb gewarnt und regelrecht angefleht, ihm seine Muggelmedizin zu besorgen, aber wir wissen alle, das ihr es gar nicht erst versucht. Und jetzt seht, was ihr damit erreicht habt!"

"Damien..." versuchte Ben ihn zu unterbrechen, da er wusste, das Harry die Worte seines Bru ders hören konnte.

"Ich werde mich sicher nicht beruhigen!" rief Damien. "Diese drei hier haben ihn beinahe ge tötet, weil sie es nicht für nötig halten und hielten, ihm in irgend einer Weise zu helfen! Sie fesseln ihn an die Schule und kümmern sich nicht weiter um ihn. Harry hätte bereits vor Wo chen sterben können und ich bezweifle das sie es überhaupt bemerkt hätten, außer er oder wir hätten vorher die Schule nieder gebrannt!"

"Damien! Beruhige dich gefälligst!" befahl James nun.

Harry setzte sich nun auf, als er hörte das irgend wo eine Faust einschlug. Einen Moment lang befürchtete er, das James seinen kleinen Bruder geschlagen hätte, aber es war genau anders herum. Damien hatte seinem Vater die Nase gebrochen. "Verschwindet." sagte Ben nur wü tend, wobei seine Aura deutlich um ihn und Harry herum sichtbar war. Harry zuckte zusam men und fühlte sich wieder sehr kalt. Man sollte nicht derart schnell aufsetzen, insbesondere wenn man Herzprobleme hatte.

"Ich denke es ist besser wenn..." begann Dumbledore.

Harry's Magie war nun ebenfalls neben der von Ben sichtbar, und die Flammen umschlossen das blaue Licht und umgaben beide, bevor sie sich im Raum verteilten und dabei Poppy und Damien ignorierten und direkt Dumbledore, Lily und James trafen. Lily und James, die darauf nicht vorbereitet waren, flogen recht unsanft an die nächste Wand, während Dumbledore die Attacke mit Mühe mittels seiner eigenen Magie abwehren konnte.

"Direktor, ich bestehe darauf das sie verschwinden und meine Eltern mit sich nehmen." Pop py drehte sich nun zu dem alten Mann um. "Wenn sie ihn weiter belasten, wird es ihn umbrin gen!"

Dies schien nun Dumbledore, Lily und James aufzuwecken, denn sie verschwanden sehr schnell, wobei Lily und James noch immer geschockt aussahen. Harry sackte erneut zusam men und Ben umarmte ihn, während Poppy zu ihm lief und mehrere Zauber sprach.

"Du hast eine verdammt harte rechte, mein lieber Bruder." sagte Harry leise lachend, und ignorierte dabei die Tatsache, das Damien vor Wut zitterte und gleichzeitig weinte. Ben er ging es nicht besser, aber er beruhigte sich langsam, da Harry ihm indirekt dabei half.

"Es tut mir Leid, Mr. Potter." sagte Poppy seufzend. "Der Direktor hat ihre Eltern direkt nach dem er die Nachricht erhielt informiert und ich konnte sie nicht fort schicken. Mir war klar, das sie in keinster Weise hier helfen würden, allerdings habe ich nicht mit der Reaktion ihres Bruders gerechnet."

"Er war gewarnt." sagte Damien nur.

"Es tut mir außerdem Leid sagen zu müssen, das ich es nicht zulassen kann, das sie weiterhin Aphet nehmen." Sie seufzte nun. "Ich fürchte sie werden die Attacken aushalten müssen, bis sie ihre Muggelmedizin haben."

Harry zögerte. "Was meinte Damien damit, das sie es gar nicht versuchen würden, zu helfen?"

"Der Direktor hat mehrere Freunde, die auch im Schulrat sitzen und für St. Mungo's arbeiten, wo deine Medizin überprüft worden wäre." Sie seufzte nun. "Obwohl St. Mungo's die Medi zin freigegeben hatte, auch weil ich einige Gefallen eingefordert habe, und das Problem dem Schulrat vorgelegt worden ist, hat sich Albus bis jetzt geweigert, auch nur irgend etwas zur Freigabe beizutragen. Es tut mir Leid dir sagen zu müssen, das, hätte er es auch nur versucht, du deine Medizin schon längst hättest und es zu diesem Zwischenfall nie gekommen wäre. Aber so bleibt mir nichts anderes übrig, als dich in den Krankenflügel zu verlegen, um dich zu überwachen, bis du deine Medizin hast. Du wirst außerdem mindestens eine Woche lang nicht am Unterricht teilnehmen können."

"Wenn..." Harry seufzte, denn er kannte die Wahrheit. Sein Körper war zu Schwach und die ser Zwischenfall hatte nicht gerade geholfen. "Sie wissen, das hier irgend wie alles rückstän dig ist oder?"

"Was bitte?" fragte sie.

"Mir kann nichts magisches helfen, um mit dem Schmerz fertig zu werden, aber die Mugge lärzte haben etwas gefunden, das zumindest die Symptome mildert." sagte Harry. "Wo könnte die Muggelmedizin der magischen Welt wohl noch helfen, wenn diese die Fortschritte nicht so rigoros ignorieren würde?"

"Du könntest recht haben." sagte sie und nickte. "Aber es ist nicht meine Aufgabe, diese Din ge zu beurteilen, sondern ich muss dich so lange wie möglich am Leben erhalten."

"Dann entfernen sie dieses dämliche Ding." Sagte Harry und schüttelte seine Hand so das der Armreif sichtbar wurde.

"Ich wüsste nicht wie das helfen könnte, Mr. Potter." Sagte sie kopfschüttelnd. "Aber selbst wenn ich davon überzeugt wäre, es zu tun, so wäre es mir unmöglich. Nur der Direktor kann dies."

"Mein Körper könnte sich selbst heilen und mir mehr Zeit mit meinem Brüdern verschaffen, aber das ist nicht möglich solange ich dieses Ding trage." sagte Harry. "Dieses Ding beschleu nigt nur meinem Tod!"

"Ich wüsste nicht..." begann sie.

"Wieso haben sie ihn angelogen?" fragte Damien nun. "Können sie ihm nicht einfach zuhö ren? Sie sind die einzigste Person die uns wenigstens zuhört. Hören sie bitte nicht damit auf. Bitte, geben sie uns wenigstens diese Gelegenheit."

"Ich werde versuchen den Direktor zu überzeugen, es zu entfernen, aber wir brauchen trotz dem einen Weg sie möglichst schnell zu finden, sollte es einen erneuten Zwischenfall geben." sagte sie.

Harry lachte nun und sie schaute ihn irritiert an. Harry fiel nun auf Ben der sich zurück lehnte, und Harry umarmte, während Damien erklärte, wieso er lachte. "Seit Beginn des Schuljahres haben wir Harry keine Minute aus den Augen gelassen."

"Versuchen sie bitte etwas zu schlafen, Mr. Potter." sagte Poppy. "Wir werden sie heute Abend in die Krankenstation verlegen und ich werde beim Direktor dafür sorgen, das immer mindestens einer ihrer Brüder über Nacht bei ihnen ist."

Harry legte seinen Kopf auf Ben's T-Shirt und hörte wie sie den Raum verließ. Er hörte au ßerdem Dumbledore und seine Eltern draußen auf der Treppe. "Wie verlief dein Date?" fragte Harry.

"Äh!" sagte Ben. "Fürchterlich. Alles was sie wollte war zu wissen, was mit Cedric gesche hen war und mehr nicht. Ich befand mich mit Ron und Hermine in den drei Besen, als es be gann. Wir sprachen gerade mit Rita Skeeter über einen Artikel im Quibbler in dem sie über die Geschehnisse berichten sollte. Allerdings dürfte das Geschehen sie leicht irritiert haben, das Ron mich halb zur Schule zurück tragen musste."

"Das tut mir Leid." murmelte Harry, hörte aber nicht mehr wie Ben sagte, er solle sich nicht entschuldigen, denn er war bereits eingeschlafen.

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Am nächsten Tag

Harry wachte auf und bemerkte, das er nicht länger im Gryffindor-Gemeinschaftsraum war und jetzt alleine im Krankenflügel lag. Er setzte sich müde auf und merkte, das er sich etwas besser fühlte als am Abend zuvor, aber sein Bauch schmerzte noch immer und es war nicht der normale Schmerz. Die Tür öffnete sich in dem Moment als Harry nach einem Glas Was ser auf dem Tisch greifen wollte. Das öffnen der Tür ließ ihn zusammen zucken und das Glas fiel zu Boden. Er setzte sich wieder seufzend zurück, auch ob der Irritation das er so schwach war.

"Keine Sorge, Harry." erklang nun Ben's Stimme und er sah auf und sah, wie dieser mit Da mien auf ihn zu kam. Überrascht war er, das beide von seinen jüngeren Schwestern begleitet wurden. Harry grinste nun leicht, da er sich freute, die beiden zu sehen. Ben zog seinen Zau berstab und richtete ihn auf den Boden, wo er mit einem Zauber die Überreste entfernte. Ben war wirklich sehr gut in Verwandlungskunst. Sobald Damien die Hände von Acacia und Cri santa losließ, kamen sie herüber gelaufen und sprangen auf das Bett, bevor sie ihn gleichzeitig umarmten.

Harry lachte nun als sie ihn umarmten. "Du weißt schon das du ihr großer Bruder bist, Dami en, und ich habe dies damals als du so klein warst, ebenfalls getan." sagte Harry und grinste Damien an.

"Ich hätte es auch getan, aber 'Cacia und Crissy sind mir zuvor gekommen." sagte Damien la chend. "Wie geht es dir?"

"Benji sagte, du wärst krank." sagte Acacia und sah mit großen Augen zu Harry.

"Mir geht es heute besser, meine kleine Prinzessin." sagte Harry und küsste sie sanft auf die Stirn. Nachdem dies gesagt war, lehnte sich Harry wieder zurück und verbrachte den Sonntag Morgen gemeinsam mit seinen Geschwistern, mit denen er Karten spielte und Späße machte. Pomfrey kam mehrmals herein, sagte aber nichts weiter dazu, sondern sie ließ ihnen ihre ge meinsame Zeit in der Harry so glücklich war.

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Zwei Tage später

Harry betrat die Grosse Halle am Dienstag zur Frühstückszeit, nachdem er am Montag noch Unterrichtsfrei hatte, um sich von den Ereignissen vom Samstag zu erholen. Er bekam nun in regelmäßigen Abständen einen leichten Schmerztrank der hoffentlich weitere Attacken lin dern konnte, aber da er nicht permanent hinter einander genommen werden konnte, musste er alle drei Tage einen Tag damit pausieren. So langsam gingen ihnen die Optionen aus, genauso wie es damals als kleines Kind der Fall gewesen war. Es war wirklich eine Schande, das sie so die damalige Lektion erneut lernen mussten, und ihnen ging langsam die Zeit aus. Selbst wenn er einsah, das sein Tod unausweichlich war, so hieß das doch nicht, das er ihn nicht so lange wie möglich hinauszögern wollte, damit er jeden möglichen Zeitpunkt bei seinen Ge schwistern verbringen konnte.

Ben und Damien sprangen auf, als sie ihn erblickten und Ben zog ihn auf die Bank hinab und flüsterte. "Du hättest mir Bescheid sagen sollen, das du entlassen wirst!" sagte er.

"Wieso?" fragte Harry. "Es ist nicht so, als wenn du nicht beim Frühstück wärst."

"Du hättest unterwegs zusammenbrechen können oder so." sagte Ben.

"Zur Not hätte eines der Portraits Hilfe holen können." Harry's Logik überraschte Ben.

"Du hättest es mir trotzdem sagen sollen. Was ist der Sinn das ich mir Sorgen mache, wenn ich dir nicht wie ein großer Bruder folgen darf?" beschwerte sich Ben, woraufhin Hermine la chen musste.

"Was ist die erste Stunde?" fragte Harry um ihn abzulenken.

Ben rollte nur mit den Augen. "Pflege magischer Geschöpfe."

"Sehr gut, ich kann etwas frische Luft gebrauchen." sagte Harry grinsend und stand auf.

"Du hast aber noch nichts gegessen!" beschwerte sich Ben.

"Ich habe in der Krankenstation einen Apfel gegessen." korrigierte Harry ihn. "Madam Pom frey hat das sicher gestellt, bevor sie mich entließ."

"Bist du dir sicher, das du in die Kälte hinaus möchtest?" fragte Damien, während er aufstand. Ron und Hermine schlossen sich ihnen ohne einen Kommentar an und folgten ihnen aus der Halle hinaus.

"Ich werde Hagrid bitte, mir etwas wärmendes zu geben, wie wäre es damit?" fragte Harry.

"Wenn Ben nicht genauso beschützerisch wäre wie ich, dann würde ich dich gar nicht erst hier heraus lassen." sagte Damien bevor er ihn umarmte und die Treppe zur ersten Stunde hin auf ging.

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Später

Pflege magischer Geschöpfe war nun wirklich langweilig geworden, seit Umbridge den Un terricht im Hintergrund verfolgte und Hagrid dadurch ablenkte und dies mit Absicht. Sobald Harry und Ben eingetroffen waren und Ben Hagrid gefragt hatte, ob er eine Möglichkeit hätte, diese Klasse in Sachen Wärme für Harry angenehmer zu machen, hatte Hagrid gelächelt und Harry verbrachte den Unterricht mit einer dicken, warmen Decke über den Schultern und Fang neben sich, obwohl dies vermutlich auch daran lag, das Fang ihn regelrecht vergötterte.

Umbridge hätte beinahe die Möglichkeit gehabt, Ben eine Strafarbeit zu geben, das diese kalte Klasse nun wirklich nichts für einen sterbenden Jungen sei. Ben war so wütend geworden, da sie Harry's Zustand derart ignorierte, aber nicht nur deshalb sondern weil sie gezielt Hagrid dafür verantwortlich machte, das es so kalt wäre. Harry brauchte zehn Minuten nach Unter richtsschluss, um Hagrid zu versichern, das Harry, selbst wenn Hagrid ihn ins Schloss ge schickt hätte, dort geblieben wäre.

Sie wollten gerade das Schloss verlassen, um in Ruhe zu essen, als sie auf eine große Schüler menge stießen, die sich in der Eingangshalle versammelt hatte. Ben zog Harry vor sich, als mehrere Hufflepuffs an ihnen vorbei liefen. Ben fluchte fast in ihre Richtung, als sie Harry beinahe zu Boden stießen, weshalb Harry beinahe Lachen musste.

In der Mitte des Eingangsbereichs stand Professor Trelawney, umgeben von Taschen mit ih ren Dingen. Sie weinte und knetete ihre Hände durch, während sie zu einer sehr zufrieden dreinschauenden Professor Umbridge sah. "Was für eine Schlampe!" knurrte Ben.

"Wir wussten, das dies geschehen würde, Benji." sagte Harry nachdenklich. "Sie wird nach und nach immer wieder Gründe finden, jene Professoren zu feuern, die nicht mit ihr überein stimmen."

"Und dann wird sie sich die Schüler vornehmen." sagte Ben. "Wenn sie dich auch nur falsch ansieht, werde ich sie ermorden!"

"Sei nicht dumm, Ben." sagte Harry während er sich an ihn lehnte.

"Das ist mein Ernst Harry. Ich werde nicht zulassen das sie dich verletzt." sagte Ben. "Es ist schon schlimm genug, das ich Dumbledore nicht davon abhalten kann. Ich werde es bei ihr definitiv nicht zulassen."

"Dieser Armreif ist NICHT dein Fehler, Ben." sagte Harry leise, wurde aber unterbrochen, als Dumbledore erschien.

"Professor McGonagall?" sagte Dumbledore, während diese Trelawney zu beruhigen ver suchte. "Würden sie bitte Professor Trelawney in ihre Räume bringen?"

"Also wirklich Direktor, laut Ausbildungsbefehl Nummer ..." begann Umbridge.

"Sie können vielleicht die Professoren entlassen, Professor." sagte Dumbledore ernst. "Aber das heisst noch lange nicht das sie diese auch aus dem Schloss werfen dürfen. Das ist noch immer das Recht des Direktors!"

"Das werden wir noch sehen." knurrte Umbridge und bewegte sich mit sanfter Gewalt durch die Menschenmenge, und versuchte dabei die wütenden Rufe der Schüler zu ignorieren. Be vor Ben aber Harry aus der Menge bringen konnte, traf diesen etwas sehr schmerzhaft in die Seite und beide wurden überrascht. Harry landete sehr schmerzhaft auf dem Boden und prallte mit dem Kopf auf diesen.

"Malfoy, du kleines Arschloch!" rief Ben, während die anderen sich teilten, als sie die sich steigernde Wut von Ben bemerkte, als dieser sich zu Malfoy umdrehte. Harry selbst erhob sich auf seine Knie.

"Was soll ich sagen?" Malfoy winkte nur mit der Hand ab. "Er stand mir im Wege. Es dürfte aber nicht mehr lange ein wirkliches Problem sein."

Ben hob nun seinen Zauberstab, aber Malfoy war schneller und sein Zauber flog auf Ben zu. Ben konnte nicht schnell genug reagieren, aber womit keiner rechnete war, das Harry derart wütend über das Verhalten von Malfoy im Bezug auf seinen kommenden Tod war, das Har ry's Magie reagierte. Die Magie wurde sowohl um Ben als auch um Harry herum sichtbar und flog einem Flammenball gleich auf Malfoy zu, der diesen direkt in den Bauch traf und ihn in seine Freunde zurück warf.

"Mr. Potter." Erklang eine Stimme und plötzlich erkannten Ben und Harry, das Umbridge hier geblieben war, um das Geschehen zu beobachten. Dumbledore stand gemeinsam mit Flitwick in der Nähe und wirkte irritiert. "Angriff auf einen Schüler? Also wirklich." Sie schüttelte nur den Kopf, als wenn Ben ein kleines Kind wäre, das irgend etwas dummes getan hatte.

"Jeder Schüler hat mitbekommen, was Malfoy sagte, Professor." sagte Ben wütend.

"Und ich habe es nicht gehört." sagte Umbridge grinsend. "Sie haben ihn absolut grundlos an gegriffen."

"Wenn sie dort gewesen wären, als es geschah, hätten sie erkannt, das ich es war, der es tat, nicht Ben." sagte Harry und versuchte aufzustehen, musste aber erneut in die Knie gehen.

"Ein Junge der so schwach ist wie sie?" sagte Umbridge. "So ehrenhaft es auch ist, wie sie vermutlich denken, Mr. Potter. Es ist sinnlos ihren dummen, dreist lügenden Bruder zu vertei digen!"

"Ich versuche nicht ihn zu verteidigen. Ich verteidige ihn!" sagte Harry, während er aufstand, und sich nun am Kopf berührte, der leicht schmerzte. Er nahm nun die Hand weg und sah Blut darauf.

"Hoffen wir, das es nicht ansteckend ist." sagte Malfoy grinsend.

"Mr. Malfoy, hören sie bitte auf, Mr. Potter zu reizen." sagte Umbridge lächelnd.

"Natürlich, Professor." sagte Malfoy.

"Also, ich sehe keinen Grund, diese Diskussion fortzuführen." sagte Umbridge und drehte sich zu Ben und Harry um. "Sie sollten ihr Temperament besser zukünftig unter Kontrolle halten, Mr. Potter." sagte sie direkt zu Ben.

"Und vielleicht werde ich das nächste Mal nicht einem Angriff aus dem Wege gehen." sagte Harry zu Umbridge. "Was würden sie dann seinem Vater sagen? Die Leute werden sicher eher ihrer Meinung lauschen als..."

"Mr. Potter." erklang Dumbledore's Stimme.

"Sie beleidigen einen Professor, Mr. Potter?"

"Sie sind kein Prof..." begann Harry, aber Dumbledore's Hand lag nun auf seiner Schulter.

"Mr. Potter muss eindeutig zum Krankenflügel." sagte Dumbledore zu Umbridge. "Professor Flitwick wird ihn dort hin begleiten und über seinen Respekt einem Professor gegenüber re den. Ich sehe keinen Grund dafür, dies mitten in einem Gang weiter zu diskutieren. Benjamin, begleite bitte deinen Bruder."

Dumbledore zuckte zusammen und nahm seine Hand fort, als er bemerkte, das diese zu schmerzen begann, bevor er sich zu der Menge umdrehte, wobei seine Aura die Schulter von Dumbledore verletzt hatte. Ben stand neben seiner Schulter und stützte ihn nun.

"Eine letzte Sache noch, Mr. Potter. Harry." Umbridge schnaubte bei dem letzten Wort. "Wir werden sicher nicht diesen Mangel an Respekt akzeptieren. Sie werden diese gesamte Woche über jeden Abend bei mir eine Strafarbeit absolvieren!"

"Verpissen sie sich!" (AN: Sorry für die Aussprache!) fluchte Harry leise und obwohl die meisten Schüler es gehört hatten, traf es auf sie nicht zu. Er ignorierte sie und ging mit Ben's Hilfe hinter Flitwick her. Sie erreichten mit Mühe den ersten Treppenabsatz, bevor Harry's Sicht immer schwummriger wurde und er zu Boden ging. Ben fing ihn auf und Harry musste erneut bei Madam Pomfrey vorstellig werden, so dass sie seine Platzwunde heilen konnte, und er hörte sie immer wieder etwas von „Kinder" murmeln.

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Am nächsten Abend

Harry kam wieder durch den Eingang zum Gemeinschaftsraum von Gryffindor gestolpert und dies um 11 Uhr nachts, und er trug ein Handtuch um seine linke Hand gebunden, während er leise fluchte. Allerdings bemerkte er nicht, das Ben und Damien auf ihn gewartet hatten, je denfalls solange nicht bis sie vom Sofa aufsprangen. Sie waren gerade dabei gewesen, Haus aufgaben zu machen und Harry sah, das Ben einen Teil von Harry's Hausaufgaben ebenfalls erledigt hatte. Es fehlten nur Verzauberungskunst und Verwandlungskunst sowie Zauberträn ke, da diese Fächer Harry sehr interessierten. Es machte einfach keinen Sinn, sich mit Harry's Arbeiten für Zaubertränke zu beschäftigen, anders als mit denen von Verzauberungs- und Verwandlungskunst, da Harry nie irgend welche Fehler darin machte.

Harry wusste, das es keinen Sinn machte, seine Hand zu verstecken, da das Blut bereits das Handtuch durchdrungen hatte. Ben ergriff nun die Hand, noch bevor Harry irgend etwas sa gen konnte. Er wusste, das Ben und Damien geahnt hatten, das es geschehen würde, aber sie hatten gehofft, das es nicht so schlimm würde.

"Wieso ist es so schlimm geworden?" Ben knirschte mit den Zähnen, während er vorsichtig Harry's Hand ergriff und das blutige Stück Stoff entfernte, so dass die Wunden sichtbar wur den. Es zwar zittrige Schrift, um genau zu sein, Harry's Schrift. Die Folgen von Umbridge's Blutfeder.

"Es waren nur zwanzig Linien." sagte Harry. "Nach der fünfzehnten Linie heilte es nicht mehr." Er zuckte zusammen als er das sagte.

"Wieso hat es so schnell aufgehört zu heilen?" fragte Damien. "Deine heilen doch normal, oder Ben."

"Blutfedern verwenden die Stärke des Opfers, um die Wunde zu heilen und dies erschöpft dich." sagte Harry seufzend.

"Das wird sicher weiter bluten." sagte Damien der die Wunde betrachtete. "Sie ist zu tief."

"Wir bandagieren es." sagte Harry, der einfach nur Schlafen gehen wollte. Er war einfach er schöpft. "Wenn es morgen noch blutet, werde ich Fawkes rufen. Er sollte es heilen können."

"Wieso gehst du nicht zu Madam Pomfrey?" fragte Damien.

Harry zuckte mit den Schultern. "Meinst du nicht, das ich dort nicht schon genug Zeit ver bringe, kleiner Bruder?" fragte er, bevor er Damien durch die Haare fuhr. Damien umarm te ihn und als Harry zu der Treppe hinüber ging, legte ihm Damien den Arm um seine Hüfte und half ihm dabei.

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Am nächsten Morgen

Harry ging langsam neben seinem Zwillingsbruder durch die Gänge und berührte hin und wieder vorsichtig seine Bandage. Er hatte als erstes eine Freistunde und Ben brachte ihn zum Büro des Direktors, damit er Fawkes bitten konnte, die Wunden zu heilen, bevor sie schlim mer würden. Ben nannte dem Gargoyle das Passwort und beide gingen die Treppe hinauf, be vor sie an die Tür klopften, worauf hin sie hinein gebeten wurden.

Der Direktor saß an seinem Schreibtisch und rieb sich die Nase, während er lächelte, als er Ben bemerkte, allerdings zögerte er, als er Harry's Bandage bemerkte. "Jungs, wieso seid ihr hier?"

"Viele Stufen haben uns hier her geführt." sagte Harry sarkastisch und Ben führte ihn zu den Stühlen. Fawkes gab ein trauriges Trillern von sich und flog durch das Büro, bevor er sich auf Harry's Schoss nieder ließ. Harry begann ihn nun vorsichtig mit der bandagierten Hand zu streicheln.

"Du wirkst heute nicht sehr wütend, Harry." sagte Dumbledore.

"Meine Wut über sie ist noch immer in vollem Masse vorhanden, außer sie entfernen dieses Armband." sagte Harry. "Außerdem bin ich erschöpft."

"Er ist zu erschöpft, um die Schäden zu heilen, die durch die Blutfeder entstanden sind, deren Einsatz sie gutheißen." sagte Ben und knurrte Dumbledore fast an.

"Ich habe mich bereits bei der Schulaufsicht über die Feder beschwert, Jungs." Dumbledore seufzte. "Leider stufen diese sie als notwendige Bestrafung ein und es wird noch Zeit brau chen, um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Leider ist sie auch so klug genug, sie nicht gegen Kinder von Mitgliedern des Rates oder von Ministeriumsmitarbeitern einzusetzen."

"Das ist nicht unbedingt hilfreich, Harry." Ben kniff seine Augen zusammen. "Er hatte die ge samte Woche über Strafarbeiten bei ihr und nach nur einem Abend und knapp 20 Linien blu tet seine Hand die gesamte Nacht über."

"Darf ich einmal sehen." sagte Dumbledore und hielt ihm die Hand hin. Harry tat es ihm zwar nicht gleich, aber er entfernte den Verband und zeigte ihm dann die Schrift. "Wieviele Linien musstest du schreiben, bevor du dich nicht mehr heilen konntest, Harry?"

"Fünfzehn." sagte Harry. "Ich habe einfach nicht mehr die Kraft mich zu heilen." Harry lehn te sich nun leicht zur Seite. "Ich bin Müde, Direktor. Ich habe nicht einmal mehr die Kraft um auch nur wütend zu sein."

"Dafür bin ich dir dankbar, Harry." sagte Dumbledore seufzend. "Aber es gibt nur wenig was ich tun kann. Es gibt zwar einen Trank der deinem Körper zeitweise genug Stärke geben wür de, um sich zu heilen, aber du musst verstehen, das diese bestimmte Blutfeder von Salazar Slytherin angefertigt wurde und zwar zur gezielten Folter."

"Das weiss ich alles." sagte Harry. "Nick hat es mir erzählt. Ich kann den entsprechenden Heiltrank problemlos anfertigen, aber ich denke nicht, das die Schule die nötigen Zutaten be sitzt."

"Wieso bist du dann zu mir gekommen?" fragte Dumbledore.

"Das bin ich nicht." Harry drehte sich nun zu Fawkes um. "Ich bin wegen Fawkes hier."

Fawkes gab ein Trillern von sich und senkte seinen Kopf über die Schnittwunden, bevor er eine seiner Tränen auf die Haut fallen ließ. Harry schnappte nach Luft, als er dies spürte, denn die Wunden auf der Hand wurden geheilt und der Schmerz im Bauch wurde zumindest teil weise gemildert. Er spürte wie er wieder neue Energie bekam und fast so als wenn er einige Zeit als Eridanus verbracht hätte. Er wusste aber durchaus, das dies nur eine kurzzeitige Lö sung war, die bereits wieder abklang. Fawkes konnte ihn nicht auf lange Sicht heilen, aber das wusste er bereits.

"Was werden sie morgen tun?" fragte Dumbledore.

"Nehmen sie das Ding ab und ich kann hier raus." sagte Harry.

"Das kann ich nicht, Harry." sagte Dumbledore. "Für deine Eigene Sicherheit müssen wir 24 Stunden am Tag wissen wo du bist. Was würde geschehen, wenn du überraschend zusammen brichst."

"Ich habe es doch schon einige Zeit lang geschafft." sagte Harry mit einem wütenden Blick. "Ich werde sie mit Sicherheit nicht anflehen, Dumbledore. Entweder sie entfernen das Ding oder sie sind direkt für meinen Tod verantwortlich!"

"Wieso das Harry?" fragte Dumbledore.

"Können sie ihm nicht einfach vertrauen?" fragte Ben wütend.

"Es gibt jemanden, zu dem ich gehen kann und der mir helfen könnte." sagte Harry.

"Wie macht er das?" fragte Dumbledore neugierig.

"Das kann ich ihnen nicht sagen. Ich habe es ihm versprochen es nicht zu sagen." sagte Harry.

"Ein Versprechen das deinen Tod bedeuten dürfte, Harry." sagte Dumbledore.

"Wenn sie mich weiter derart behandeln, Dumbledore, dann sind SIE es, die mich umbringen!" sagte Harry. "Und ich werde sicherstellen, das genau diese Tatsache vor meinem Tod in aller Öffentlichkeit bekannt wird!"

Harry streichelte nun Fawkes und legte seinen Kopf sanft auf ihn, als Fawkes sich umdrehte und ihn ansah. Fawkes rieb seine Wange an der von Harry und konnte nicht anders als sein Gesicht in die Federn von Fawkes zu vergraben. Fawkes drehte sich um und blickte zu Dumb ledore, der zögerte, während er ihn ebenfalls ansah und irgend etwas sagte Harry, das Fawkes und Dumbledore sich telepathisch unterhielten.

"Es tut mir Leid, mein Junge." Dumbledore schüttelte nur den Kopf. "Aber selbst wenn ich es wollte, so wurde es mir doch vom Minister für Magie strengstens Verboten, es zu entfernen. Er glaubt nicht, das ein Kind, das einfach so grundlos fort lief, hier in Hogwarts ohne perma nente Überwachung und Kontrolle verbleiben darf."

"Er lief nicht deshalb davon!" sagte Ben und sprang auf, bevor er sich auf den Schreibtisch lehnte. "Er lief davon, weil er mir den Schmerz ersparen wollte, ihn sterben zu sehen! Und wenn sie so weiter machen werde ich dieses trotzdem erleben müssen, genauso wie Damy, Cacia und Crissy und egal was sie auch sagen, wir werden sie und unsere Eltern dafür bis an unser Lebensende HASSEN! Wenn es sie nicht stört, Harry zu töten, dann hoffe ich doch das es sie auch nicht stört, bis an ihr Lebensende gehasst zu werden."

"Ben." flüsterte Harry und Ben sah ihn an. Harry schüttelte nur den Kopf. Fawkes glitt von seinem Schoss so das Harry aufstehen konnte.

"Dumbledore." sagte Ben warnend. "Solange Harry das Armband trägt, oder irgend eine an dere Form dieses Objekts, weigere ich mich, ihnen im Krieg zu helfen. Ich werde nicht länger Okklumentik bei Snape lernen und von keinem von ihnen Magie in irgend einer Form. Sollte Harry sterben, dann werde ich Hogwarts mit meinem siebzehnten Geburtstag verlassen und sie werden mich niemals wiedersehen, und das werden sie auch nicht verhindern können. Wenn Harry nicht an meiner Seite kämpft, so werden sie alleine gegen Voldemort kämpfen müssen."

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End Chapter