Title: Xerosis
Author: Batsutousai
Beta: Shara Lunison & magickmaker17
Translator: Lady Shigeko
Beta: Der Nörgler
Rating: T
Pairings: Voldemort/Harry (post-Harry/Ginny)
Warnings: SLASH, AU, character death, super!Harry, Dark!Harry
Summary: Harry's world ends at the hands of those he'd once fought to save. An adult-Harry goes back to his younger self fic. Semi-super!Harry
So, alle mal aufgepasst:
Als Background Sound für dieses Kapitel, rate ich von Pink Floyd, als dem Album „The Dark Side Of The Moon" „Brain Damage" zu hören. Es… nun es passt und unterstützt/unterstreicht diesen letzten Teil doch sehr. Aber, lest selbst. Am Ende wird das hoffentlich klarer sein…
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Reach Any Star
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„Ich nehme meine Freunde mit hinauf ins All, um die Runen auf die Satelliten einzugravieren"; sagte Xerosis, sich in den Stuhl neben Voldemort niederlassend.
Mit einem ungläubigen Blick wand sich der dunkle Lord an ihn. „Was?"
Xerosis rollte mit den Augen. „Ich. Eine Gruppe von Teenagern. Bringen Runden auf-"
„Nein!"
Der Teen bedachte den anderen Zauberer mit einem trockenen Blick. „Wieso denn nicht? Mehr Leute bedeutet weniger Zeit, die wir da oben brauchen."
„Ich-", Voldemort blickte in dem leeren Raum umher, um ein greifendes Argument zu finden und schnappte dann, „Sie sind Kinder! Sie verstehen die Wichtigkeit der Sache nicht!"
„Das ist zu lahm."
„Ich verbiete es!"
Schnaubend wand sich Xerosis von dem ärgerlichen dunklen Lord ab. „Du hast jetzt nicht gerade…" Er begann zu kichern.
„Potter!", stöhnte Voldemort.
Von seinem Stuhle aufspringend, kichernd, duckte sich Xerosis unter den ansteigend schmerzhafter werdenden Flüchen hinweg die Voldemort, zwischen Schimpfwörtern, auf ihn schoss.
Dem Spiel wurde ein Ende gesetzt, als ein Räuspern in der Nähe der Türe zu hören war. Als beide dunklen Lord ihre Gesichter drehten, um ihn zu sehen – einer grinste verrückt, der andere blickte verärgert – meinte Barty: „Mir wurde nahegelegt, herzukommen und zu sehen, ob ihr immer noch versucht einander umzubringen. Meine Lords."
„Kein Mordanschlag", korrigierte Xerosis, als er zurück in seinen Stuhl glitt, neben einem grollenden Voldemort. „Nur einige geringe Verstümmelungen und sehr viel Schmerz."
„Warte nur, Junge", drohte Voldemort.
Sich streckend, erhob Xerosis eine Hand und tätschelte eine Gesichtshälfte des anderen dunklen Lords. „Du bist so süß, wenn du mörderisch bist, Tom."
Voldemort stieß einen wütenden Schrei aus und Xerosis hüpfte im Raum umher, Flüchen ausweichend und in sich hinein gackernd.
Barty kehrte zurück zu den anderen aus dem Inneren Todesser Kreis, die in der Vorhalle warteten. „Ich denke, es ist am besten, wenn wir es in einer Stunde noch mal versuchen", meinte er.
Bellatrix schniefte. „Dieser kleine Junge-"
„Dieser 'kleine Junge' ist älter als unser Lord", zeigte Rodolphus trocken auf.
Barty zuckte zusammen, während Lucius bloß den Kopf schüttelte und sich abwand. „Ich habe besseres zu tun, als hier herumzustehen und über unsere Lords zu diskutieren, wie wenn sie nie etwas davon erfahren würden", bemerkte er über seine Schulter zurück, als er davonschritt.
„Meinen Lord kümmert es nicht, was ich über dieses kleine Balg-"
„Crucio", kam es von Xerosis im Türrahmen des Konferenzzimmers. „Lucius, Darling, du magst ebenso zurückkommen." Als das blonde Reinblut sich umwand, hatte Xerosis sich mit einem bedrohlichen Lächeln einzigen weiblichen Mitglied des Inneren Kreis gewandt, den Fluch mit einem Schlenker seines Zauberstabes aufhebend. „Nun, Bella, was wolltest du über mich sagen?"
Wimmernd blieb Bella auf dem Boden liegen, wo sie unter dem Fluch gefallen war. „Nichts, mein Lord."
„Gut." Xerosis wand sich um und trat den Weg zurück ins Konferenzzimmer an, zu Voldemort kommentierend. :Erledigt. Ich geb ihr einen Monat, bevor sie wieder anfängt hinter meinem Rücken zu reden.:
Voldemort seufzte. :Ich könnte abermals versuchen, mit ihr zu reden.:
:Nö, so macht es mehr Spaß. Ich kann sie einmal im Monat oder so verfluchen, wenn sie entscheidet, selbstmörderisch zu sein.: Xerosis grinste und sank in seinen Stuhl zurück, die hereinströmenden Todesser erwartend. :Das erinnert mich daran, dass ich mit dir über etwas wichtiges sprechen wollte.:
:Das sind besser keine weiteren Suggestionen darüber, dass du eine Horde von Teenagern auf eine heikle Mission mit nimmst.:
Dem dunklen Lord ein Grinsen schickend, lehnte sich Xerosis bequem unter Voldemorts misstrauischem Blick zurück. „Lucius, mir sind einige Gerüchte über eine Bewegung zu Ohren gekommen, die Fudge aus seinem Amt entlassen wollen. Was weist du darüber?"
„Es ist mehr, als nur ein Gerücht, mein Lord", erwiederte Lucius, den Kopf neigend. „Das Misstrauensvotum wurde bereits abgehalten und Fudge ist nur noch im Amt, weil sie Schwierigkeiten haben, einen neuen Minister zu finden. Normalerweise würden sie die Wahl den Bürgern überlassen, aber während dieses Krieges…" Er verstummte mit einem hilflosen Schulterzucken.
„Es waren die Bürger, die ihn abgewählt haben", klärte Voldemort.
„Die allgemeine Meinung, ja."
„Wieso nicht das Zauberergamot benutzen?", wunderte sich Barty. „Merlin weiß, dass man sich normalerweise an sie wendet, wenn der Minister nutzlos ist."
„Ist dem Zauberergamot nicht per Gesetz verboten einen neuen Minister zu wählen?", fragte Xerosis sich gedankenverloren übers Kinn reibend. „Wenn das Ministerium jemals seinen Blümchenhintern hoch bekommt, wer wird dann deiner Meinung nach am ehesten gewählt werden. Lucius?"
Stirnrunzelnd gab Lucius preis: „Die Wahl liegt ist zwischen Amelia Bones und Rufus Scrimgeour, glaube ich, mein Lord. Bones ist bekannt für ihre Farinness, aber Scrimgeour ist weniger tolerant zur Dunklen Seite eingestellt, und so mit diesem Krieg…"
„Bones ist die sensiblere der beiden", meinte Xerosis, der sich Voldemort zuwandte. „Sie wird es vielleicht verstehen. Scrimgeour nicht."
Voldemort nickte. „Stellt euch hinter Bones", befahl er Lucius und den anderen Dreien des inneren Kreises, die in öffentlichen Ämtern waren. „Wenn Scrimgeour ein Problem werden sollte, bin ich sicher, dass er verschwinden kann?" Er schweifte hinüber zu Xerosis, der mit einem kleinen gemeinen Grinsen antwortete. „Ausgezeichnet. Sonst noch etwas neues im Ministerium?"
Es gab nichts wirklich neues, bedachte man, wie genau Voldemort und Xerosis ihre Augen auf die Politik der Welt um sie herum behielten. Einige Gerüchte über Harry Potter besagten, er habe abermals seine Runden durchs Slytherinhaus gezogen, was wiederum zu den Eltern durchgedrungen war. Es hatte ebenso einige weitere Bomben in magischen Haushalten gegeben, aber die betreffenden Familien konnten rechtzeitig entkommen – Xerosis hatte darüber entschieden nicht gegrinst – und mussten augenblicklich mit einem vom Ministerium gestellten Crash-Raum zurechtkommen, während ein neues Zuhause für sie gesucht wurde.
Als die Berichte geendet hatten, schickten die beiden dunklen Lords sie fort, mit dem Befehl, den anderen Todessern mitzuteilen, Bones zu unterstützen. Ebenso würde es einige Angriffe auf Küstenstädte geben, besonders die, die in der Nähe der Marine waren, weshalb die Todesser gewarnt wurden, sich darauf vorbereiten.
Nachdem die Todesser gegangen waren, verließen Xerosis und Voldemort den Versammlungssaal, um ein Glas Wein in Voldemorts Zimmer zu genießen. Dort angekommen, kehrten beide dunkle Lords in ihre mehr Menschlichen Formen zurück und ließen sich in ihren üblichen Plätzen an den Tisch in der Nähe der Wand, wo alle Karten aufbewahrt wurden, nieder.
„Worüber hast du im Versammlungsraum nachgedacht?", fragte Riddle, der sein Glas etwas schwenkte.
„Luna erwähnte gestern etwas, das mich hat nachdenken lassen, und der Tod hat mir da irgendwie zugestimmt…"
„Du hast mit dem Tod gesprochen?", warf Riddle verwundert ein.
Harry zuckte die Schultern. „Er kam, um zwischen einer Argumentation zwischen Fawkes und mir zu schlichten." Riddle schnaubte aber Harry grinste ihn nur an und fuhr dann fort. „Ja, es war irgendwie verrückt. Was auch immer, Luna machte jedenfalls einen Kommentar über Leben auf dem Mond und ich dachte-"
„Dem Mond?", wiederholte Riddle mit großen Augen. „Ist das überhaupt möglich?",
„Weiß nicht, aber wenn Luna es angedeutet hat…"
„Du vertraust dem Wort dieses verrückten Kindes?", fragte Riddle trocken.
„Ja, das tue ich." Harry rollte die Augen. „Der Tod hat es nicht verboten und obwohl er den Tod anderer Leute mag, bezweifle ich doch sehr, dass er uns in die Irre führen wird, also sollte es sicher sein."
Seufzend neigte Riddle den Kopf. „Ich nehme es an. Aber trotzdem, wie willst du jemals die gesamte Zaubererwelt dort hoch kriegen?"
Lachend schüttelte Harry seinen Kopf. „Keine Ahnung. Ich meine, wenn die Mundanes mit ihrem derzeitigen Weg weitergehen, wird die magische Bevölkerung es in Betracht ziehen müssen, sie alle zu vernichten. Aber ich werde lieber einen Weg finden, sie alle da hoch zu bringen, als dass es so weit kommt."
Riddle neigte den Kopf zur Seite und rief dann ein Stückchen Pergament zu sich. „Auf jeden Fall werden wir dort oben eine Art Atmosphäre schaffen müssen, die das Leben aufrechterhalten kann."
Das Gesicht zu einer Grimasse verziehend, beschwor Harry ein Paar Federn, eine davon reichte er seinem Partner. Der Wein war vergessen, als sich beide über das Pergamentbeugten, Zauber schnell vorschlagend und ablehnend, die den Mond erdähnlicher machen könnte. Beide durchsuchten ihre Gehirne nach lang vergessenem Wissen über den Trabanten, der die Erde umkreiste, aber fanden nur wenig.
„Vielleicht könnte ich, wenn wir da oben sind und die Satelliten bearbeiten, einen Ausflug zum Mond machen und die Lage checken", schlug Harry vor. „Ich meine, diese Zauber sind großartig, aber bis wir nicht genau wissen, womit wir arbeiten müssen…"
Seufzend rieb sich Riddle über die Stirn. „Ich beginne die Vorteile darin zu sehen, dass du deine kleinen Freunde eingeladen hast, mit dir dorthin in zu gehen", gab er zu. „Wenn sie alleine mit den Satelliten fertig werden, hast du etwas extra Zeit, um zum Mond und zurück zu fliegen." Er tippet auf das Pergament, mit ihren Kritzeleien darauf. „Ich will wissen, womit wir arbeiten, bevor wir ernsthaft anfangen, über die Zauber zu diskutieren."
„Geschweige denn bevor wir anfangen darüber zu reden, wie wir uns dem minimalten Aufwand da hoch kriegen mit."
Riddle stöhnte. „Verdammter Mist."
Harry schenkte ihm ein müdes Lächeln. „Tom, wir versuchen hier eine ganze Spezies zu retten, die es nicht sehr kümmert, ob sie gerettet wird; alles was wir tun, wird nur zu Zähne fletschen führen."
Riddle schüttelte den Kopf. „Ich weiß. Jedoch wünschte ich, sie wären der Gefahr gegen über nicht so engstirnig." Sie teilten ein wissendes Lächeln. „Wie weit bist du mit deinem Weg hinauf ins All?"
„Ich hab einige Feuerblitze bestellt und versuche sie während meiner Freizeit zu modifizieren", berichtete Harry. Auf Riddles leicht ungläubigen Blick gab er preis: „Ich hab das schon mal vorher gemacht."
Der dunkle Lord schnaubte. „Das glaube ich", entschied er, „fahre fort. Besen werden nicht den ganzen Weg schaffen."
„Sie könnten, wobei ich sie wirklich sehr verstärken muss, um zum Mond zu gelangen. Das könnte interessant werden." Harry verzog das Gesicht, dann schüttelte der den Kopf. „Was auch immer. Ich werde das später klären. Ich muss noch an irgendeiner Art Schutzanzug oder Amulett arbeiten, aber ich plane einige Tests für nächstes Wochenende, während die anderen schlafen, oder so was. Während sie wach sind, werden wir den Raum der Wünsche dafür nutzen, um Zero-G zu simulieren und herauszufinden, wie wir uns dort bewegen werden."
„Hn. Interessant", erlaubte Riddle. „Obgleich mich das daran erinnert, dass diese erdformenden Zauber keine Schwerkraft auf dem Mond hinzu fügen werden. Dafür werden wir einige anderen Zauber brauchen."
„Welch Vergnügen", murmelte Harry sarkastisch. „Noch mehr Zauber zu erschaffen/kreieren. Denkst du, dass auf dem Stand, auf dem die Mundanewissenschaft gerade ist, werden einige der Mundanegeborene so etwas bereits geschafft haben."
„Sie würden dafür gelyncht werden, wenn sie auch nur daran dächten Magie und Wissenschaft zu mixen", zeigte Riddle auf.
„Ja, ich weiß." Seufzend nahm Harry seine Brille ab und rieb sich übers Gesicht. „Ernsthaft, ich bin mir nicht sicher, wie diese Zauber dort oben wirken werden und wenn wir in der Nähe sind, um sie zu warten…"
Riddle grollte. „Verdammt nochmal."
Harry grinste.
„Sei still, Potter", schnappte Riddle, was ihm ein kichern des Teens einbrachte. „Gut, dann kein Zauber. Runen vielleicht?"
„Einen Runenstein, der es schafft die Schwerkraft auf dem Mond zu regulieren?", murmelte Harry, eine Augenbraue in Gedanken versunken hebend.
„Platziert im Mittelpunkt des Mondes, so dass gleichmäßig auf allen Seiten wirkt", stimmte Riddle zu.
Die nächsten zehn Minuten wurden damit verbracht, Runen für den Stein zu zeichnen, die den komplizierten Zauber aufrechterhalten könnten, an dem sie gerade arbeiteten. Besonders wenn man bedachte, dass sie duale Anziehungskraft, die der Erde und die der Sonne nämlich, in ihrer Zauber Kreation mit einbeziehen mussten.
Schließlich gelangten sie an einen Punkt, an dem sie größtenteils mit den Basic Runen des Runensteins übereinstimmten. Aber ohne den Rest des Zaubers zu wissen, an dem sie arbeiteten, gab es keine Möglichkeit ihre Arbeit momentan zu beenden.
Magisch klatschte Riddle die ungefähre Skizze des Runensteines an die Wand neben eine Europakarte. Dann rief er eine aktuelle Zeitangabe auf. „Du solltest bald zurückgehen", meinte er. „Du hast morgen Unterricht."
Harry seufzte. „An manchen Tagen hasse ich es wirklich ein Schüler zu sein."
Riddle schnaubte. „Wenn du willst, dass dich irgendjemand ernst nimmt, musst du die Schule beenden."
Harry schenkte ihm einen Zwei-Finger-Salut.
„Sehr Reif."
„Du bist ein echter Bastard, das weißt du?"
Riddle rollte mit den Augen. „Bei allem, was auf dieser Welt heilig ist, ja. Wann willst du diese Schilde um Hogwarts und Hogsmead denn anbringen?"
„Wie macht sich Barty beim Erlernen des Imperius?", fragte Harry zurück, annehmend, dass Riddle mit dem Training der Todessern bereits einige Tage zuvor begonnen hat und um die Art, wie Riddle jemanden trainierte…
„Vielleicht noch eine weitere Woche, dann sollte er soweit sein", entschied der dunkle Lord. „Nächstes Wochenende?"
Harry zog eine Grimasse. „Merlin, nein. Ich habe kein Interesse daran, mir so viel Stress zu machen. Wie wärs mit nächstem Mittwoch? Das sollte auch die meisten Pubgänger umgehen."
„Hm. Guter Punkt". Riddle nickte. „Dann treffen wir dich um eins im Zentrum von Hogsmead?"
„Ok", stimmte Harry zu. „Ich bring dir nächstes Wochenende einen Zeitumkehrer."
Das Lächeln, das Riddle erwiderte, war nur ein kleines bisschen böse.
Augenrollend stand Harry von seinem Platz auf. „Gute Nacht, Tom."
„Gute Nacht, Potter", erwiderte Riddle. Der Teen glitt zurück in einen Schatten und hinfort.
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Der Unterricht war wie immer langweilig, obwohl Harry es sehr genoss Andromeda auszuweichen, wenn er an den Besen arbeitete. Am Wochenende hatte er es geschafft die, perfekte Kombination von Zaubern herauszufinden, die sie ins Weltall brachten, ohne sich über die Erdanziehungskraft Sorgen machen zu müssen. Er musste immer noch an den Schutzzaubern arbeiten, um sie in einem Stück und wohlbehaltend durch die Atmosphäre zu bekommen und im Weltraum zu überleben, während trotzdem maximale Bewegungsfreiheit gewährleistet war. Des Weiteren war er in die Mysterien Abteilung geschlichen und gestohlen drei weitere Zeitumkehrer, wobei er einen Voldemort überlassen würde. Die anderen beiden würde er seinen Freunden geben, so dass sie ihren Trip zu den Satelliten machen konnten.
Am Samstag trafen sie sich alle beim Frühstück – die Slytherins eingeschlossen – und Harry nahm sie alle mit in den Raum der Wünsche. Nachdem er erklärt hatte, wie der Raum zu benutzen war, öffnete er ihn und führte sie in eine gigantische, leere Höhle.
„Ausgezeichnet." Er lächelte sie an und erhielt nervöses Lächeln. „ Nun, ich werde keinen rausschmeißen, aber wer ist tatsächlich daran interessiert, einen Trip ins Weltall zu machen?"
Augenblicklich erhob Terry seine Hand. „Alles um auf diesen Besen zu fliegen", deklarierte er.
„Ich auch", stimmte Tracey zu. „Aber ich hoffe, du wirst uns noch ein bisschen Training auf diesen Dingern geben, Potter."
„Das ist einer der Gründe, warum ich fragte, wer mitkommen will", erwiderte Harry etwas trocken. „Kommt schon. Wer noch?"
„Ich will auf den Mond gehen", meinte Luna mit einem stummen hoffnungsvollen Lächeln.
Harry blinzelte und schüttelte dann den Kopf. „Das werden wir sehen, Kleines."
Luna schmollte.
Millicent schnaubte über die jüngste Schülerin und meinte dann: „Ich bin dabei. Das könnte vielleicht interessant werden."
„Und informativ"; fügte Li nickend hinzu. „Ich werde auch mitkommen."
„Ausgezeichnet. Ich werde diese Woche noch die Extrabesen bestellen und wir können nächstes Wochenende beginnen, mit ihnen zu üben."
„Wo?", forderte Tracey zu wissen.
Harry winkte ab. „Nicht auf dem Schulgelände. Wahrscheinlich über dem Ozean."
„Harry!", schrie Hermione aufgebracht. „Das ist nicht sicher."
Harry legte den Kopf schief. „Hermione, diese Besen sind in der Lage, über achttausend Kilometer pro Stunde zu fliegen. Sie sind so sicher wie es nur geht, aber der einzige Platz, in dem wir sie wirklich austesten können, ohne in etwas reinzurasen, bevor wir es sehen können, ist über dem Ozean."
„Aber was ist, wenn wir herunterfallen?", forderte Hermione zu wissen.
„Wir fliegen niedrig, was uns vor größeren Schaden bewahren sollte", beruhigte Harry sie. „Ich behalte ein Auge darauf, für den Fall der Fälle. Zudem beherrschen Heilungszauber, etwas passieren sollte." Er lächelte. „Ich ab es überlebt, diese Dinge zu testen, oder etwa nicht?"
Morag räusperte sich. „Wirst du den Rest von uns brauchen, um euch zu decken?", fragte sie, bevor Hermione sich noch weiter beschweren konnte. Sie kümmerte sich vielleicht nicht so sehr um Harrys geistliche Gesundheit, aber selbst sie musste eingestehen, dass der Ravenclaw es nicht zulassen würde, dass sie verletzt werden würden, wenn er es irgendwie verhindern konnte.
Harry nickte. „Ein kleines bisschen, ja. Ich kann Golem erschaffen oder so was in der Art, so dass ihr vorgeben könnt, in der Bibliothek zu arbeiten, aber das Essen dürfte ein Problem werden. Ich würde vorschlagen, Zeitumkehrer zu benutzten, aber bei dieser Geschwindigkeit zu fliegen, ist anstrengend. Sobald wir zurück sind, wird jeder wahrscheinlich ins Bett gehen wollen.
„Das wird im Weltraum ein Problem werden", zeigte Terry auf.
Harry zuckte die Schulter. „Ich kenne einen Trank, der euch wach halten wird und Energie gibt, für eine ausgedehnte Zeitperiode, aber ich will nicht, dass ihr abhängig von dem Zeug werdet. Also können wir es zwar für den tatsächlichen Trip benutzen, aber für das Training werden wir mit euren normalen Körperkapazitäten durchziehen."
Tracey seufzte. „Was ist, wenn etwas dort oben schief läuft? Du sagtest etwas darüber, dass du nicht bei uns sein würdest, während des Ausfluges?"
Harry hatte das tatsächlich im Eifer des Gefechts vor einiger Zeit, also nickte er. „Ja. Ich habe einen kleinen extra Trip für mich geplant. Ich kann euch, bevor wir gehen, einige Zauber für den Notfall beibringen, nehme ich an…"
„Wir werden aber immer noch die Spur vom Ministerium auf uns haben", zeigte Li auf. „Sie wird aktiviert, sobald wir die Schulgrenze überschreiten."
Harry lächelte. „Du denkst ernsthaft, dass die Spur sagen kann, dass du im Weltall bist?"
„Ich dachte, es funktioniert nur innerhalb der Landesgrenze", fügte Terry hinzu.
„Bis zu einem gewissen Grad", stimmte Harry schulterzuckend zu. „Fast alle europäischen Länder haben ihre Systeme verbunden. Dadurch ist es möglich zu sagen, ob du in Frankreich oder Deutschland bist, aber, nicht in Ägypten, China, Japan, Vietnam und Teile von Korea besitzen ihren eigenen Systemverbund, so wie Amerika, Kanada und Mexiko, aber überall sonst, ist es einfach nur das Land. Aber Schüler wie Li, die eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen, sind in allen Ländern, mit denen sie in Verbindung stehen, registriert."
„Du bist in allen Ministeriumssachen eine Enzyklopädie", kommentierte Lillian.
Harry winkte sie ab. „Was auch immer, der Punkt ist, du kannst Magie im Weltraum verwenden, ohne das es jemand bemerkt. Du kannst also, technisch gesehen, deine Magie über dem Ozean verwenden, aber es wäre wahrscheinlich keine gute Idee das auszuprobieren, bei dieser Geschwindigkeit, also…"
Luna tippte Harrys Arm an. „Zero-G", befahl sie.
„Oh, ja, sicher!" Harry zuckte die Schultern und auf einmal waren sie alle schwerelos.
„Cool!", schrie Terry, der sich vom Boden abstieß und aufwärts, in Richtung der weit entfernten Decke schoss.
Sie verbrachten alle einen Moment, in dem sie nach rechts und links schossen und fehlschlugen sich von der flachen Oberfläche fortzubewegen. Schließlich, über ihre Aktionen lachend, sprach Harry einen stummen Aufrufezauber, um sie alle wieder in der Mitte des Raumes zu versammeln. „In Ordnung, ich denke das beantwortet alle Fragen, bezüglich des Bewegens in Zero-G."
„Ihr braucht definitiv etwas, dass euch hilft, euch fort zubewegen", stimmte Hermione zu. „Du weißt, wenn ihr keine Besen verwenden würdet, würde ich vielleicht mit euch gehen."
Harry lächelte sie an. „Gut, mein kleiner Trip wird zum Mond gehen. Wenn wir eine Art von Langstreckenportschlüssel generieren können, werde ich dich ein anderes Mal mit hochnehmen."
„Wirklich?", fragte Hermione mit großen leuchtenden Augen. „Stell dir vor, einer der ersten Menschen auf dem Mond!"
„Das erste Schlam-"
Sich räuspernd, schickte Harry Tracey einen bedeutungsvollen Blick.
Tracey seufzte. „Ja, tut mir leid Granger. Dann eben die erste Muggelgeborene."
Hermione schniefte als Antwort, unfähig ihren Blick zurück zu der Slytherin zu bringen. „Was auch immer, Davis. Aber, ja! Aufregend!" Sie blickte zurück zu Harry. „Können wir, bitte?"
„Wir werden sehen", erwiderte Harry kopfschüttelnd. „Ich weiß nicht, ob wir überhaupt einen Portschlüssel für diese Reichweite machen können.
„Du könntest vom Mond aus versuchen, einen Portschlüssel zur Erde zu machen", regte Luna an.
Harry lehnte den Kopf auf eine Seite. „Hn. Ja, das würde den Trip einfacher machen…"
„Wieso?", fragte Li. „Wegen der Zeit?"
„Zeit und dem Stress auf den Besen", erwiderte Harry. „Ihr alle solltet in Ordnung sein, da ihr nur um den Planeten herum fliegt. Aber um hinauf zum Mond zu fliegen, muss ich noch etwas mehr Kraft in den Besen legen und ich bin mir nicht sicher, wie gut ich das hinkriegen werde. Ich meine, ich habe vor, einen Extrabesen mitzunehmen, nur für den Fall, aber ich kann nur eine gewisse Anzahl von Besen mit mir nehmen und ich weiß nicht, wie viel Stress es sein wird, sie wieder mit auf den Planeten zurückzubringen." Er ließ seinen Blick zurück zu Luna schweifen. „Aber ein Portschlüssel…"
Luna lächelte.
Terry blickte sich in der Gruppe um während Harry nachdachte. Dann stieß er gegen Li, die neben ihm stand, was sie beide in verschiedene Richtungen davonfliegen ließ. Terry stieß ein Jauchzen aus, während Li überrascht aufschrie.
„Terry!", schnappte Li.
Jeder lachte.
Kichernd ließ Harry am anderen Ende des Raumes einen großen Ball mit mehr Masse, als sie zusammen besaßen, erscheinen. „Versuch bei dem Ball einen aufrufe Zauber, hm? Ich will sehen, was passiert", rief er zu Terry.
Terry tat wie befohlen. Der Ball bewegte sich nur wenige Zentimeter, aber Terry war derjenige, der sich wirklich bewegte. Er hatte Schwierigkeiten damit seinen Schwung genug zu stoppen, um nicht im den Ball zu kollidieren. Aber er schaffte es, einen Fuß hochzubringen um die Wucht des Aufschlags genug abzudämpfen, aber es ließ ihn wieder vom Ball weg schießen. „Ow", stöhnte er, während er mit etwas Schwierigkeiten sein Bein rieb.
„Hm." Harry versuchte seinen eigenen Accio, mental die Kraft, die dahinter steckte, zurückhaltend. Er driftete trotzdem auf den Ball zu, aber er war zumindest etwas langsamer. Er fing den kleinen Stoß mit seinem Arm ab, wimmerte und fügte hinzu: „OK, es wird etwas wehtun, aber fühlt euch frei, es selbst zu versuchen. Schaut mal, ob ihr die Kraft hinter eurem Zauber nicht regulieren könnt.
„Und wie genau reguliert man seine Kraft?", forderte Tracey zu wissen.
Harry blinzelte. „Oh. Uhm, wenn ihr einen Zauber sprecht, fokussiert euch auf den Zug eurer Magie." Er legte den Kopf zur Seite. „Ich fürchte, ich weiß nicht wirklich, wie ich das erklären soll."
Hermione betrachtete ihren Stab für einen Moment, schloss dann ihre Augen und fokussierte sich, als die den Accio sprach. Sie war so damit beschäftigt darauf zu achten, wie ihre Magie arbeitete, dass sie vergas nach dem Ball Ausschau zu halten. Aber Harry fing sie stöhnend, als der Ball seinen Rücken traf.
„Oh! Tut mir leid Harry", entschuldigte sich Hermione errötend.
Harry lächelte sie an. „Schon gut. Was hast du erreicht?"
Sich auf die Lippe beißend, aber gehorsam erklärte Hermione ihre Feststellung: „Als ich den Zauber sprach, hab ich zu viel Aufmerksamkeit darauf gelegt, wo meine Hand und der Stab sich verbinden. Ich denke… ich denke ich habe dort etwas gefühlt, aber ich muss das erst noch ein paar Mal versuchen.
„Können wir, ich weiß nicht, den Ball nicht polstern?", fragte Neville.
Harry blinzelte. „Oh. Du."
Jeder musste darüber lachen, während Harry den Raum den Ball polstern ließ. Er ließ ebenso den Raum einen gepolsterten Würfel auf der anderen Seite zur Verfügung stellen. „Fertig."
„Wir werden ineinander reinkrachen", zeigte Morag auf, als Hermione und Terry sich beide am Würfel versuchten, während Li den Ball nahm.
Gehorsam beschwor Harry ein Prisma oberhalb der Türe und ebenso über der anderen Seite. „Besser?"
„Ja, danke." Die Ravenclaw schoss augenblicklich in Richtung eines der Prismen.
Augenrollend gelang Harry mithilfe des Balles in den toten Raum über jedem, zufrieden damit in der Luft zu liegen und seine Freunde dabei zu beobachten, wie sie im offenen Raum vor und zurück schossen.
Sie verbrachten eine gute Stunde damit, einfach nur umher zu schießen, bevor Harry sie stoppte und dem Raum ihnen alte Modelle des Sauberwisches zu geben befahl. Darüber beschwerten sich Tracey und Terry, aber er ließ sie trotzdem alle in Zero-G übungsfliegen.
Die Besen ermöglichten es ihnen, sich in eine gewünschte Richtung zu bewegen, aber sie hatten einigen Probleme damit anzuhalten. Die Slytherins und Terry schoben es auf die Besen, aber Harry – der während seiner Aurorenzeit einen Sauberwisch schon einige Male geflogen hatte, bevor sie genug Geld gehabt hatten, um ihren Besenschrank zu aktualisieren – schob es auf das Fehlen des Windes und der Erdanziehungskraft.
Sie spielten mit den Besen bis zum Mittagessen und machten sich dann auf, den Raum zu verlassen. Sie alle liefen nach vier Stunden in Zero-G etwas seltsam.
„Was habt ihr Verrückten denn gemacht?", fragte Stephen, als die Ravenclaws ihre Plätze einnahmen. „Und McDougal auch."
„Morag und ich haben einen Pakt geschlossen", gab Harry preis.
„Wir haben geübt, uns in Zero-G zu bewegen", erklärte Terry, dessen Augen vor Aufregung leuchteten.
Morag rollte ihre Augen. „Boot, hab ich dir kürzlich gesagt, dass du ein Idiot bist?"
Erst vorgebend, darüber nachzudenken, antwortete Terry schließlich: „Diesen Morgen, während des Frühstücks."
„Nicht neu genug, du bist ein Idiot."
Belustigt schnaubte Harry, blickte dann Stephen an, der etwas verwirrt darüber wirkte, was Terry gesagt hatte. „Wir haben in einem Raum gespielt, der keine Erdanziehungskraft besitzt. Das macht sehr viel Spaß."
„Potter, du wirst keine weiteren Idioten mitbringen", befahl Morag.
„Mit mehr Leuten würde es mehr Spaß machen", kommentierte Luna luftig.
„Und seinen Magieausstoß zu kontrollieren ist eine gute Lektion", fügte Li hinzu. „Ist es jetzt nicht einfacher als vorher einen Zauber zu sprechen?"
Harry hatte ihnen allen einfache Heilungszauber für kleinere Verletzungen beigebracht, bevor sie alle zum Essen erschienen waren, da sie auf den Besen einige Wände gerammt hatten. Morag hatte zugegeben, dass es sehr viel einfacher zu Lernen gewesen war, als jemals zuvor, und sie war schon immer mistig in Heilungszauber gewesen. „Ja. Ein bisschen."
„Warte, was machst du gerade? Es ist wirklich schwer sich in Zero-G zu bewegen, stimmts?", fragte Kevin neugierig.
„Wir haben da diese wirklich großen Objekte, auf die wir uns hinzaubern sollen", erklärte Terry. „Sie besitzen mehr Masse, also anstelle dass sich der Gegenstand zum Sprecher des Zaubers bewegt, bewegt sich der Zauberer auf den Gegenstand zu."
„Wir mussten sie polstern", fügte Li, Harry anlächelnd hinzu, der gerade eine Grimasse schnitt. „Du weißt schon, wenn du etwas aufrufst, knallte es doch in deine Hand hinein?" Kevin nickte. „Gut, es gibt dort nicht viel, was dich davon abhält, wenn du dich in Zero-G bewegst. Wir sind also immer wieder in das Objekt geknallt und davon wieder abgeprallt."
„Es tut weh", fügte Terry sein Bein reibend, hinzu.
„Das hab ich geheilt", erinnerte Harry ihn.
„Ja, aber es kribbelt immer noch."
Harry verdrehte die Augen.
„Das klingt nach Spaß", entschied Stephen. „Können wir mit euch kommen?"
Die anderen blickten Harry an, der mit den Schultern zuckte. „Sicher. Wie Luna sagte, je mehr mitmachen, desto lustiger wird es."
„Das hab ich nicht gesagt", informierte Luna ihn.
„Was auch immer. Kommt aufs selbe hinaus."
Morag schnaubte verärgert. „Du weißt, dass Granger und Longbottom auch einige Individuen mitbringen wollen werden."
„Nur, wenn jemand es ihnen sagt", erinnerte Li sie.
„Es wäre fair, wenn wir nur die Ravenclaws einladen", kommentierte Harry, still etwas Pergament und eine Feder herbeirufend.
„Einige der Zauber die du kennst…", kommentierte Stephen etwas eifersüchtig. „Harry, du musst mir dein Lesematerial mal ausleihen."
„Du kannst heute Abend meine Bibliothek in Angriff nehmen", versprach Harry, schnell zwei Notizen kritzelnd, die er Hermione und Lillian schickte. Sie besagten, dass sie ihre Hauskammerraden einladen konnten, wenn sie wollten. Aber nur die in ihrem Jahrgang. Es gab keinen Grund, wieso es eine riesige Menge sein sollte.
Sobald das Essen beendet war, trafen sie sich alle wieder im Raum. Zusätzlich von Ravenclaw, außer Kevin und Stephan, warnen auch Anthony und Lisa gekommen. Von Slytherin schlossen sich ihnen Blaise, Daphne und Theodore an. Hermione und Neville hatten Seamus, Dean und Ron mitgebracht, denen eine großäugige Ginny folgte. Harry stöhnte still, als er seine Ex-Frau sah.
„Alles in Ordnung, Potter, Millicent sagte etwas darüber, eine neue Erfahrung zu machen?", schnappte Daphne.
„Wie kommt es, dass ich diesen Raum noch nie zuvor bemerkt habe?", fragte Seamus.
„Wieso sind die hier?", forderte Ron zu wissen, der auf die Slytherins mit einem bösen Blick im Gesicht zeigte.
Harry ließ im Raum wieder die Zero-G aktivieren und stieß sich vom Boden ab, bevor eine Diskussion zwischen den Gryffindors und den Slytherins beginnen konnte. Als seine Freunde ihm folgten die Neuankömmlinge aber mit großen Augen auf sie starrten, murrte Harry: „Vielleicht hätte ich euch sie nicht mitbringen lassen sollen. Merlin."
„Ich vergesse immer wieder, dass die Gryffindors und Slytherins nicht mit einander auskommen", kommentierte Li. „Ich meine, es ist mit euch nicht so anders, aber ihr könnt euch größtenteils benehmen."
„Wir besitzen mehr Selbstkontrolle als Ronald", berichtete Hermione.
„Oder Malfoy", fügte Lillian schnaubend hinzu. „Manchmal frage ich mich, wie es der Junge mit seinen Flausen je in unser Haus geschafft hat."
„Das ewige Mysterium", kam es trocken von Harry. „Hermione, Lil, könntet ihr beide zurückgehen und den Neulingen einen Crashkurs geben?"
„Sicher", stimmte Hermione zu, während Lillian nickte. Beide Mädchen riefen sich zu den gepolsterten Objekten, an den Gegenüberliegenden Wänden auf. Dann prallten sie von ihnen zurück um näher an die Gruppe auf dem Boden zu gelangen. Einige von ihnen flogen etwas über den Boden.
„Was ist mit dem Rest von uns?", fragte Terry.
Harry grinste. „Schön, ich glaube, ihr braucht noch etwas mehr Übung auf den Besen." Während er dies sagte, erschienen neben Terry, Li, Tracey, Millicent, Luna und Harry Besen. „Morag, Neville, was würdet ihr beide gerne tun?"
„Ich nehme einen Besen, danke", erwiderte Morag und einer erschien neben ihr.
Neville seufzte. „Ich helfe Hermione und Moon."
„Sicher", stimmte Harry zu und der Gryffindor beschwor sich selbst hinfort. „Ok, Truppen, macht weiter mit der Bewegung in der Luft. Und versucht oberhalb der Neulinge zu bleiben."
Die Ravenclaws salutierten, während die Slytherins mit den Augen rollten, aber alle fünf eilten davon, um zu tun, wie ihnen geheißen war.
Harry eilte hinunter, wo Hermione, Lillian und Neville seit fünf geschlagenen Minuten versuchten, die Kids auf dem Boden dazu zu bekommen, mit dem Streiten aufzuhören. Er schickte eine Welle mit einem Stillezauber hinüber zu den Gryffindors und Slytherins, als er langsam neben Hermione auf dem Boden aufkam. „Besser?"
„Das hätte mir einfallen sollen", beschwertes sich Hermione,
„Wir können nicht alle perfekt sein", beruhigte Harry sie.
Hermione langte nach ihm, um ihn zu schlagen, aber schaffte es nur, ihn knapp zu streifen, bevor die Bewegung sie einige Zentimeter zurück weichen ließ. „Du Widerling."
Harry grinste. „Sicher, dass du keinen Besen willst?"
„Als wenn das so viel besser wäre", erwiederte Hermione, als Luna mit einem Aufjauchzen in die Decke krachte.
Harry schnaubte. „Luna hat Spaß", informierte er sie, dann lehnte er sich auf seinem Besen vor, um die Neuankömmlinge zu mustern. Alle von ihnen flogen nun außerhalb der Reichweite des Bodens. „So, der Punkt dieser Übung ist es, sich selbst auf das Objekt über euch hin aufzurufen. Sie sind alle gepolstert, also sollte es nicht allzu sehr wehtun, wenn ihr in sie hineinkracht, aber ihr werdend sowieso davon abprallen."
„Was ihr tun sollt, ist in der Lage sein, euren Zauber genug zu kontrollieren, um eben nicht vom Objekt abzuprallen", schritt Lillian ein, Harry ein Grinsen schickend. „Granger, wenn du es uns zeigen würdest?"
Hermione nickte und rief sich dann zum Ball auf. Sie war die schnellste gewesen, die den Dreh mit der Kontrolle ihres Zaubers raushatte und mit ihrem zusätzlichen Genie, war sie in der Lage gewesen, genau zu kalkulieren, wie viel Kraft sie hinter den Zauber stecken musste, abhängig davon, von wo sie sich im Raum befand.
„Ausgezeichnet." Lillian blickte zurück auf ihr Publikum. „Harry, könntest du uns zeigen, wie man es nicht machen sollte?"
„Wieso ich?", frage Harry, selbst als sein Besen verschwand.
„Weil ich weiß, das Longbottom es richtig machen kann. Du hast nur dort gesessen und zugesehen, wie wir uns zum Affen gemacht haben."
„Ich hätte Popcorn mitbringen sollen", konterte Harry, dann deutete er mit seinem Zauberstab auf das Prisma und rief: „Accio!" Als er in das Prisma schoss, schaffte er es, sich so zu drehen, dass er mit den Füßen zuerst aufschlug. Er beugte seine Knie als er aufkam, um den Aufprall zu minimieren, dann streckte er sie und kam so mit dem zusätzlichem Schwung wieder auf dem Boden, neben der Gruppe zum Stehen.
„Du hast irgendwie geschummelt", entschied Lillian, als Harry an ihre Seite zurückkehrte.
„Wir haben alle hier drinnen vier Stunden verbracht", erinnerte Harry sie. „Ich muss nicht umherprallen wie ein menschlicher Pingpongball um zu wissen, wie man sich hier drinnen bewegt."
Der Großteil der Gruppe lachte darüber, die meisten allerdings leise.
„Du warst hier für vier Stunden?", fragte Lisa.
„Wir kamen gleich nach dem Frühstück her", stimmte Hermione zu. „Wir haben, warte, eineinhalbstundet hier herum prallend verbracht?"
„Und der Rest davon war auf den Besen", stimmte Neville zu. „Weißt du, das ist das erste Mal, dass ich es tatsächlich genieße, auf einem Besen zu sein", fügte er für Harry mit einem Nicken hinzu.
Harry grinste. „Das war irgendwie Sinn der Sache."
„Es hilft, wenn es keine Möglichkeit gibt, herunterzufallen", berücksichtigte Hermione.
„Dafür aber, ziemlich viele um in Sachen reinzukrachen", kommentierte Neville, als Luna in eine andere Wand mit einem ausgelassenen Schrei hineinraste.
Etwas rot im Gesicht, da er ignoriert wurde, erhob Ron seine Hand. Als Harry den Zauber von ihm nahm und ihm bedeutete zu sprechen, forderte Ron: „Wieso können wir nicht auf den Besen fliegen?"
Harry richtete seinen Kopf daraufhin auf. „Weil es genauso ist, wie ein Fahrrad zu fahren, Ron. Du musst erst mal mit Stützrädern beginnen. Für Zero-G bedeutet das, dass du erst mal lernen musst, dich von alleine zu bewegen und dich an die unterschiedlichen Umstände zu gewöhnen, bevor du versuchen kannst, dich auf etwas zu zubewegen, das seinen eigenen Antrieb hat."
„Vertrau mir, Ron", fügte Neville hinzu, hinauf zu den Slytherins und Ravenclaws blickend, die oberhalb des gigantischen Prismas Loopings umeinander herum flogen, „es ist sehr viel schwerer, als es aussieht. Es gibt keinen Wirklichen Widerstand, der dir hilft zu stoppen. Selbst wenn du dem Besen befielst anzuhalten, bewegst du dich trotzdem weiterhin vorwärts."
Ungläubig schnaubte Ron verärgert, blieb allerdings ruhig.
„Erlöst du sie?", fragte Lillian Harry.
„Also gut", stimmte er zu, sie von dem Stillezauber befreiend, da keiner von ihnen gelernt hatte, stumm einen Zauber zu sprechen. „Ruft euch hinfort, Kids. Und denkt daran, es ist nicht so einfach, wie es aussieht."
„Der Trick", fügte Hermione hinzu, bevor jemand hinfort schießen konnte, „ist es, euch auf die Verbindung zwischen euch und eurem Stab zu konzentrieren. Ihr müsst euch auf eure Magie konzentrieren, die ihr für den Zauber braucht und sie dann verringern, sodass ihr langsamer werdet."
„Na los!", fügte Harry hinzu, als sie sich nicht gleich aufmachten.
Fast schon synchron rief die Gruppe „Accio!", und flog in verschiedene Richtungen davon.
Die vier auf dem Grund Verbleibenden, warteten dort für einige Minuten und beobachteten die neue Gruppe dabei, wie sie mit Sachen kollidierte.
„Ok, ich kann den Unterhaltungswert darin sehen, sich einfach zurückzulehnen und zu beobachten", entschied Lillian.
Harry grinste und der Raum stattete ihn mit einem Besen aus. „Ich geh und schließ mich den anderen an. Wollt ihr Besen haben, oder wollt ihr euch mit eurer eigene Kraft fortbewegen?"
„Könntest du uns nicht einfach selbst unsere Besen beschwören lassen, wenn wir sie wollen?", fragte Hermione.
Nachdenklich legte Harry den Kopf auf die Seite. „Ich nehme an, dass ich euch Zugang geben könnte, aber ihr müsst mir versprechen, dass ihr ihn nur benutzt, um euch Besen zu besorgen. Wir brauchen keine wahllosen Gegenstände, die jemanden genau um falschen Moment um Weg erscheinen."
„Ich denke, darauf können wir uns einigen", stimmte Lillian zu. „Wenn wir das täten, würdest du uns sie heilen lassen, egal ob wir den Zauber kennen oder nicht."
„Ich gehör zu denen, die es genießen würden dabei zuzusehen", stimmte Harry zu, auf seinen Besen gleitend und dem Raum sagend, dass er auf die Kommandos seiner drei Freuen hören soll. „Ok, ihr könnt nun Gegenstände aufrufen oder verbannen. Ich könnt allerdings nicht die Schwerkraft in diesem Raum verändern. Verstanden?"
Alle drei salutierten ihm, als Harry, zwischen einen Paar Gryffindors die umherprallten davon flog hinauf, in die Luftsphäre über diesen. „Ich bin zurück!"
„Oh, verdammt", kommentierte Tracey trocken. „Und wir haben gehofft, dass du dort bleiben würdest, um mit den Kindergartenkindern zu spielen."
Harry grinste sie an und glitt dann hinüber zu Luna, die vor sich hin summte, als sie ihre Wunden heilte. „Gibt es einen Grund, warum du dich selbst verletzt?"
„Es macht Spaß", erwiederte sie lächelnd.
„Muss ich die Wände rammen?", fragte Harry.
„Nur wenn du willst", sagte Luna bevor sie davon schoss und fröhlich in die nächste Wand prallte.
Seufzend ließ Harry den Raum noch mehr Polster an den Wänden und um die Objekte herum erscheinen lassen, in die die Schüler hineinkrachen konnten. Luna mag zwar denken, dass es Spaß war in Dinge hineinzurennen, aber Harry wollte nicht, dass seine Freunde sich selbst verletzten.
Zwei Stunden später waren Harrys Freunde alle Meister darin, sich in Zero-G mit den Besen oder alleine fort zu bewegen. Von denen, die sie eingeladen hatten, waren für Harry nur Blaise und Lisa gut genug gewesen, bei den Versuchen ihren Magieoutput zu regulieren, weshalb er ihnen Besen gab. Aber alle anderen hatten einfach zu viel Spaß daran vor und zurück zu prallen.
„Ich nehme an, ich könnte einfach die Polsterung entfernen, nur um zu sehen, wie lange sie brauchen um dies herauszufinden", meinte Harry zu Lillian und Hermione, die immer noch versuchten, die Idioten zu unterrichten.
„Aber danach müssten wir sie alle verarzten", zeige Hermione auf.
„Nah. Lass sie einfach und wenn einer von ihnen sich beschwert, sagt ihnen, dass es eine Erinnerung an die Lektion ist, die sie hier gelernt haben", grummelte Lillian. „Sie verdienen es."
„Vielleicht ein wenig", gab Hermione zu.
Lillian näherte sich mit ihrem Besen der Gryffindor und umarmte sie. „Schau, wir machen eine Slytherin aus dir."
Über den Gedanken verzog sie eine Grimmasse. „Moon, lass mich los."
Belustigt schnaubte Harry. „Was ist das? Hermione Granger verweigert positiven menschlichen Kontakt?"
„Ich werde etwas in deinen Weg rufen, sobald du wieder dort oben bist", drohte ihm Hermione, ihre Hand hinauf winkend, wo Terry und Millicent gerade Lisa und Blaise mit dem Manövrieren ihrer Besen halfen.
Die Tür zum Raum öffnete sich und die drei in der Nähe des Bodens, die als einzige in der Lage waren, es zu hören, wandten sich um, um zu sehen wie einige Professoren ihre Köpfe hereinsteckten. Ihre Augen weiteten sich, sobald sie die Kinder wahrnahmen, die über ihren Köpfen umherprallten.
„Aw, fuck", beschwerte sich Harry.
„Harry", hisste Hermione, jedoch war es mehr ein Reflex, als dass sie ihn darauf hinweisen wollte, aufzuhören zu Fluchen.
Harry seufzte. „Ich werde für die zwei Meter oberhalb des Bodens normale Erdanziehungskraft wieder herstellen", warnte er die beiden Mädchen, worauf beide nickten. Er änderte die Gravitation, dann flog er hinab zum Boden. Sobald er sicher absteigenden konnte, tat er es und schritt dann hinüber zur Tür. „Hi?", rief wer, während Hermione und Lillian hinter ihm ebenfalls auf dem Boden landeten.
„Mr. Potter, was geschieht hier?", forderte McGonagall zu wissen, die einen vorsichtigen Schritt eintrat. Hinter ihr, wirkten Flitwick und Snape etwas weniger vertrauensvoll.
„Wir haben nur etwas Spaß, Professor", erklärte Hermione, als sie an Harrys Seite snkam. „Harry hat diesen Raum gefunden, der demjenigen jeden Wunsch erfüllt, der ihn sich herbeigewünscht hat. Er wollte ihn in Zero-G und wir lernen gerade alle, wie man sich hier drinnen bewegt."
„Es ist eine Möglichkeit zu lernen, genauso wie Spaß zu haben", fügte Lillian von Harrys anderer Seite her hinzu.
„Zero-G?", fragte Flitwick, der nun sich umsehend selbst in den Raum schritt. Snape wirkte immer noch, wie wenn er kein Interesse daran hätte, sich seinen Kollegen anzuschließen.
„Zero Gravity, keine Gravitation", übersetzte Hermione.
„Luna hat über eine ihrer Kreaturen geredet, die auf dem Mond lebt", erklärte Harry, bevor die Professoren fragen konnten, wieso es nötig war in Zero-G zu spielen. „Und das hat mich zum Nachdenken gebracht 'Wie würde es sein, sich auf dem Mond zu bewegen?' Und, gut, der Mond hat wirklich sehr geringe Anziehungskragt also dachten wir, es wäre cool, es mal zu versuchen. Aber es ist wirklich schwer dieses Level von Gravitation zu simulieren ohne genau zu wissen, wie es dort oben ist. Also haben wir uns für Zero-G entschieden. Terry hat während des Mittagessens darüber geredet und Stephen wollte mitkommen, also entschied ich, dass wir alle Leute einladen könnten."
„Sicherlich wird jemand verletzt werden", herrschte McGonagall, die besorgt hinauf zu den Schülern blickte, ihn an.
„Es ist alles gepolstert", beruhigte Hermione sie.
„Die Wände sind ebenso gepolstert", stimmte Harry zu, mental den Raum bittend, die Wände in der unteren Hälfte ebenso zu polstern. Dann schritt er hinüber, um eine zu berühren. „Sehen Sie? Also selbst wenn sie die Ziele nicht treffen, was sie eigentlich nicht sollten, wird trotzdem niemand verletzt."
„Wie bewegen sie sich da oben?", fragte Flitwick neugierig. „Ich kann sehen, dass ihr drei Besen habt, aber alle anderen…"
„Sehr viele, die ganz oben sind, haben Besen", erklärte Harry, „aber die anderen benutzen Aufrufezauber, um sich zwischen den Konstruktionen zu bewegen. Weil die Konstruktionen mehr Masse besitzen, bewegen sie sich nicht wirklich, was stattdessen den Sprecher des Zaubers sich auf sie zu bewegen lässt."
„Es ist genauso, wie wenn du versuchst ein Haus aufzurufen", fügte Hermione lächelnd hinzu. „Es ist größer, also wirst du eher in seine Richtung fliegen, als dass es zu dir kommt."
„Ich bin überrascht, dass Mr. Weasley nicht auf einem Besen ist", kommentierte McGonagall.
„Er wollte es", erwiederte Harry trocken, „aber meine Regeln ist, dass sie nicht auf einen Besen kommen, solange sie es nicht geschafft haben ihre Kraft zu regulieren, die sie bei dem Zauber benutzen, um nicht in die Konstruktionen zu krachen. Er kümmert sich nicht wirklich um diesen Teil, also ist er dazu verdammt, wie ein Flummi umher zu hüpfen."
„Also vorhin hast du Pingpongball gesagt", informierte ihn Lillian.
„Ich bin ein Pingpongball, Ron nicht", konterte Harry.
McGonagall seufzte. „Während ich es gutheiße, dass sie diese Lernerfahrung gemacht haben, Mr. Potter, wünschte ich doch, dass sie einen Professor hier hätten."
„Wieso?", fragte Lillian mit verengten Augen. „Es ist doch nur etwas Spaß. Keiner von uns wird verletzt oder so."
„Aber jemand könnte es", züchtigte Flitwick sie, „und ihr würdet im siebten Stock ohne ärztliche Hilfe feststecken."
Lillian öffnete ihren Mund um zu erwidern, aber Harry schüttelte den Kopf und sie hielt sich zurück.
„Sie sind ja jetzt hier, also wenn sie bleiben wollen", bot Harry, mit einem Funken Amüsement in seinen Augen, an. „Aber wenn Sie sich entscheiden zu bleiben, werden sie sich uns in Zero-G anschließen müssen. Es ist nicht sicher, selbst diesen kleinen Fleck Erde mit Gravitation zu haben. Jemand könnte sich hier herunter schießen und anstelle einfach herunter zu schweben, werden sie abstürzen. Und dann, ja, dann wird jemand verletz werden."
„Immer so selbstsicher, Potter", schnappte Snape. „So viel besser als alle anderen, um sich auch nur zu bemühen, einen Professor zu informieren, was ihn hier tut."
Harry rollte über den Professor im Türrahmen die Augen und blickte dann zurück zu McGonagall. „Professor?"
Nachdem sie die Schüler beobachtet hatte, die über ihr ihren Spaß hatten, blickte McGonagall zurück zu Harry. „Sehr schön, Mr. Potter. Wenn irgendwas passiert, bitte ich sie einen Hauselfen zu mir zu schicken."
Harry nickte. „Das kann ich tun."
„Minerva, sicherlich werden Sie sie nicht überwacht lassen!", beschwerte sich Snape.
McGonagall schickte ihrem Mitkollegen einen trockenen Blick. „Falls Sie nicht hier bleiben wollen, Severus, sehe ich keine andere Wahl." Ihr Blick fiel hinab auf den Ravenclawhausvorstand. „Filius?"
„So spaßig es auch aussieht, ich habe noch einen großen Berg Arbeit vor mir", erwiederte Flitwick, der wirklich geknickt wegen der verpassten Chance klang.
Harry lächelte seinen Hauslehrer an. „Wenn Sie mal ein freies Wochenende haben sollten, Professor, kann ich den Raum wieder herrichten", bot er an.
Flitwick zwinkerte ihm zu. „Das behalte ich im Hinterkopf."
Harry blickte hinauf zu Snape, der immer noch grollte. „Was denn, Professor Snape, keinen Sinn fürs Abenteuer?", fragte er mit leuchtenden Augen.
Snape wirkte absolut wütend. „Veralberst du mich, Potter?", hisste er.
Harry setzte einen beleidigten Blick auf. „Ich würde doch nie einen Professor veralbern", gab er vor.
Neben ihm, musste sich Hermione abwenden, um ein Kichern zu verbergen.
„Du bist genau wie dein Vater!", schnappte Snape.
„Ich persönlich, bevorzuge es, 'genau wie meine Mutter' zu sein", erwiederte Harry. Er wand sich an Lillian, die wie zwischen Horror und Belustigung hin und hergerissen wirkte. „Was denkst du, Lil, bin ich mehr wie mein Vater oder meine Mutter."
Lilian schüttelte den Kopf, unsicher, wie sie darauf überhaupt antworten sollten.
„Potter!", brüllte Snape.
Grinsend manipulierte Harry die Anziehungskraft in dem Raum, so dass sie um ihn herum verschwand. Er sprang in die Luft und hinfort, dem Professor auf Wiedersehen winkend. „Bye, Professor!"
„Zwanzig Punkte von Ravenclaw!", schrie Snape ihm nach.
„Severus, das ist vollkommen lächerlich", rügte ihn McGonagall, als sie ihrem Kollegen aus dem Raum folgte. „Er hat überhaupt nichts getan."
„Er hat mich veralbert!", schnappte Snape, als die Türe hinter ihnen ins Schloss viel.
Harry war etwas traurig, er wollte hören, was die Professoren darüber zu sagen hatten. Er flog wieder hinab zu Lillian und Hermione und fragte: „Kann ich Zero-G wieder Online bringen?"
„Online?", fragte Lillian.
„Muggelbegriff", meinte Hermione, als sie auf ihren Besen stieg. „Er wollte wissen, ob es in Ordnung ist, Zero-G wieder herzustellen."
„Harry, hör auf so muggel zu sein", befahl Lillian, die auf ihren eigenen Besen stieg.
„Ich arbeite daran", erwiederte Harry trocken, bevor er den Raum wieder von der Anziehungskraft befreite. „Worüber haben wir noch mal gesprochen, bevor die Professoren hereinkamen?", fragte er, als die drei zurück zu ihren ursprünglichen Beobachtungspositionen flogen. „Oh, ja! Diese Polster loszuwerden!"
„Ow!", schrien einige Leute über ihnen gleichzeitig, als sie mit einigen der Objekte zusammenstießen. Es folgten weitere Ausdrücke des Schmerzes.
„Tut mir leid!", schrie Harry zerknirscht blickend. „Irgendwas, als ich die Zero-G wieder online gebracht habe, hat die Polster herunterfallen lassen. Gebt mir ne Minute!"
„Online?", wiederholten daraufhin mehr als nur eine Person.
Lillian schnaubte während Hermione verblüfft über Harry den Kopf schüttelte. „Ich kann nicht glauben, dass du das gerade getan hast."
„Ich schon", erwiederte Lillian Harry anfunkelnd. „Sadist."
„Oh, sie haben es verdient", sagte Harry grinsend.
„Irgendwie schon", stimmte Hermione zu.
„Granger", nickte Lillian, „du bist in Ordnung."
„Danke, Moon. Aber umarme mich nie wieder."
Harry lachte.
-0-
„Ich hab mich noch nie aus der Schule geschlichen", kommentierte Luna, während sie auf einem Besen aus dem Ravenclawgemeinschaftsraum herausschlüpften. Sie wollten zu den Schultoren hinunterfliegen und dort hinausschleichen, wobei sie eines der Tore offenlassen wollten, so dass sie später zurückkommen konnten, um die Schulschilde zu verändern, nachdem sie mit denen des Dorfes fertig waren.
„Genieße es, solange du kannst", erwiederte Harry. „Morgen früh müssen wir die Unschuld in Person sein, für den Fall, dass jemand darauf spekuliert."
Ursprünglich hatte Harry darüber machgedacht, mithilfe der Schatten hinunter ins Dorf zu gelangen und dann auf demselben Weg alle zurück ins Schloss zu bringen, aber ein flüchtiger Blick auf die Schilde sagte ihm, dass das nicht gehen würde, es sei denn Voldemort und Barty würden tatsächlich am Tor willkommen geheißen. Nicht sicher, wie die Schatten bei den Toren in der Mitte der Nacht fallen würden, entscheid er, dass es einfacher wäre, einfach das Tor zu benutzen und jegliche Nutzung seiner Vampirkräfte zu vermeiden. Besonders da er dazu im Begriff war, zwei Schilde zu verstärken.
Am Tor angekommen, glitten sie hindurch und Harry sprach einen obskuren Zauber, der dafür sorgen würde, das Tor offen zu halten. Dann eilten sie hinab ins schlafende Dorf. Der Rest der Gruppe wartete bereits auf sie um den großen Schildstein herum versammelt, den Voldemort über den letzten Tagen gemeißelt hatte.
„Bist du wir sicher, dass er so groß sein soll?", wisperte Barty zu Lucius. „Ich meine, die Leute werden ihn wahrnehmen."
„Das ist Teilweise der Sinn der Sache, Barty", erklärte Harry trocken, über die verwirrten den Gesichtern von Riddle und Voldemort grinsend.
„Das hättest du nicht früher sagen können?", forderte Riddle von Xerosis.
„Für ihn würde das dann nicht so viel Spaß machen", erwiederte sein älteres Selbst trocken, da nun beide Harry und Voldemort, durch den Zeitumkehrer doppelt existierten, um das Ritual auszuführen. „Er mag es, uns zu beobachten, wenn wir fortschreitend mörderischer werden."
„Das ist irgendwie witzig", gab Harry preis, was ihm von Voldemort und Riddle empörte Blicke einbrachte.
„Hast du auch nur entfernt eine Ahnung, wie falsch es ist, vier von ihnen um dich zu haben?", fragte Barty Harry.
„Ja", erwiderte Harry. „Ich wollte es schon fast während eines Todessertreffen tun, nur um einer Horde Erwachsener in Masken dabei zu zusehen, wie sie sich in die Hose machen." Er schickte Barty und Lucius ein verrücktes Grinsen, was sie beide seufzen ließ und zeigte dann zu Luna. „So nebenbei, das ist Luna Lovegood, mein Lieblingslakai. Kleines, Barty und Lucius. Und Voldemort. Oder Tom. Oder Voldemort und-"
„Potter, ich werde dich mit dem Crucio belegen", informierte Voldemort ihn wie nebenbei.
„Aber dieses Potential!"
„Wir werden dich beide mit dem Crucio belegen", drohte Riddle.
Luna brauchte einen Moment, um mit einem breiten Lächeln hinüber zu Riddle zu laufen und ihre Hand auszustrecken, für ein Händeschüttelnd. „Es ist schön, Sie endlich kennen zu lernen, ToMeister." (siehe Fußnote)
Für einen Augenblick herrschte Stille, bevor Riddle nach Luft schnappte. Voldemort seufze einfach nur während beide Xerosis und Harry anfingen verrückt zu lachen. Barty und Lucius wrikten beide, wie wenn sie in Angst um ihr Leben wären.
Mit einem Lächelnd wand sich Luna an Xerosis, sich nicht weiter störend, dass Riddle nicht ihre Hand nahm, wie es höflich gewesen wäre. „Wir sollten anfangen."
„Luna, ich liebe dich", informierte Xerosis sie, einen Kuss auf ihren Kopf platzierend. Dann wand er sich an Voldemort. „Wir haben nicht unbegrenzte Zeit."
„Ich weiß." Voldemort seufzte und schnipste mit den Fingern vor dem Gesicht seines Doubels. „Geh nach Norden", befahl er. „Potter in den Westen, Xerosis nach Osten."
Harry und Xerosis salutierten beide vor Voldemort, bevor sie in die ihnen angewiesenen Richtungen gingen. Riddle schritt in seine Richtung, mit nur geringen Gegrummel davon.
Voldemort wand sich an die drei, die beim Stein bleiben würden. „Lucius, stell dich hier hin. Barty, hier. Lovegood, du stehst hier und um Merlins Willen, benehmt euch."
Während sie in Position ging, lächelte Luna. „Harry hat mir bereits die Wichtigkeit der Situation erklärt, mein Lord."
„Es ist kein Wunder, dass du und Potter solche guten Freunde seid", murrte Voldemort in sich hinein, als er nach Süden schritt.
In seiner Position eingefunden, sprach Voldemort den Parselzauber. :Der Runenstein und der Süden sind in Position.:
:Der Osten ist in Position:, erwiederte Xerosis.
:Der Norden ist in Position:, erwiederte Riddle.
:Der Westen ist in Position. Zaubern bei fünf:, gab Harry bekannt.
Voldemort zählte bis hinunter, dann begann er den Sprechgesang. Wahrscheinlich das Beste daran, dass er und Harry doppelt waren, war, dass sie wussten, dass ihre Magie kompatibel war, so dass es mit dem Schild keine Komplikationen geben würde. Ebenso waren ihren magischen Kerne ungefähr gleichgroß, was bedeutete, dass keiner die andere ausgleichen musste.
Es dauerte ungefähr zwanzig Minuten den Schild vollständig zu zaubern und dann zehn weitere, um ihn zu verankern. Zur selben Zeit, als die Sprecher zurück zum Schildstein gingen, waren sie alle ausgelaugt und unglaublich dankbar für das Wasser und Essen, das Luna via Hauself für sie gerufen hatte. Alle sieben machten auf einigen Bänken, die auf einer Seite des Platzes standen eine Pause. Die vier dunklen Lords saßen zusammen, während die Lakaien untereinander tuschelten.
„Ich glaube nicht, dass ich wissen will, was die da ausdenken", räumte Harry.
„Mit Luna involviert, wird es wahrscheinlich das Beste sein, nicht zu fragen", stimmte Xerosis zu. „Sicherlich hat es wieder etwas mit Lunas Kreaturen zu tun haben." Er und Harry tauschten verheißungsvollem Blick."
„ToMeister?", fragte Riddle, leicht das Gesicht verziehend.
„Zumindest bastelt sie dir keine Krone, die aus pinken Blumen gemacht ist", erwiderte Harry mit eine sanften Lächeln.
„Was auch immer, ToMeister hat einen netten Klang", überlegte Xerosis. „Das werde ich vielleicht selbst benutzen."
„Wage es ja nicht", kam es von Riddle und Voldemort im Chor.
Harry und Xerosis kicherten.
„Seid ihr bereit weiterzumachen?", forderte Voldemort von den beiden Teenagern zu wissen.
„Hey, ihr seid hier die Alten", konterte Harry.
„Potter, ich werde ich verfluchen", warnte Riddle, nach seinem Stab greifend.
„Oh, spar dir die Magie für die Schilde", hielt ihn Xerosis, immer noch kichernd zurück.
Harry winkte Riddle zu, was ihm ein Grollen einbrachte, dann stand er auf. „Von mir aus."
„Ich muss bevor wir gehen, noch etwas tun", beeilte sich Xerosis.
„Ah, ja. Am besten schaffen wir das sofort aus dem Weg", stimmte Voldemort zu.
„Fawkes!", schrie Xerosis, die Aufmerksamkeit von Luna, Barty und Lucius einfangend, die alle etwas nervös herüberblickten, als der Phönix ins Dasein flammte.
Der Vogel bedachte Xerosis mit einem entrüsteten Blick.
„Ich weiß, ich hab versprochen dir aus dem Weg zu gehen, aber wir", er winkte mit seiner Hand, um sie alle einzubeziehen, „werden auf das Schulgelände gehen und etwas zu den Schilden hinzufügen. Ebenso", er schickte Voldemort einen bedeutsamen Blick, über den der schlangenartige Mann die Augen verdrehte, „werden wir etwas entfernen, dass jemand hinzugefügt hatte, um sie zu beschädigen."
„Ich mag meinen Fluch, wo er ist", beschwerte sich Riddle.
„Hey, wer von uns ist hier der Schüler, der darunter leiden muss, du oder ich?", schnappte Harry. „Wir werden eins loswerden."
„Oder was?", kläffte Riddle zurück.
„Oder ich werden deinen Hintern mit dem Crucio belegen, bis du zustimmst."
„Das macht er wirklich", bestätigte Xerosis.
„Wir werden den Fluch aufgeben", schnappte nun auch Voldemort, sein jüngeres Selbst finster anblickend.
Riddle hielt inne und kommentierte dann: „Ich bin mir nicht sicher, ob ich wissen will, wie er mich dazu gekriegt hat, zuzustimmen..."
Xerosis und Harry lächelten leicht beunruhigend.
Ärgerlich trillernd, erinnerte sie Fawkes an seine Anwesenheit.
„Oh, ja, tut mir leid Fawkes." Xerosis schüttelte die Achseln. „Also, wir werden ein bisschen an den Schilden herumfuhrwerken, wobei eines von Dumbledores Alarmsystemen ausschlagen wird. Wir wären dir sehr zu Dank verpflichtet, wenn du es Dumbledores entwenden könntest, bis wir fertig sind."
Verärgert stieß Fawkes eine Flammenzunge in Richtung Xerosis Gesicht, was den Vampir grollen ließ, nickte dann und verschwand in einer Flamme.
„In Ordnung, nun hinauf zum Schloss", befahl Xerosis, den Lakaien zu winkend, als die dunklen Lords sich alle erhoben.
Als jeder stand, machten sie sich auf den Weg zu den Toren. Lucius, Luna, Harry und Xerosis waren alle in der Lage einfach auf das Gelände zu gehen, aber Voldemort, Riddle und Barty mussten eingeladen werden. (Zugegeben, Voldemort musste nicht eingeladen werden, da er bereits einmal eingelassen worden war, aber sie entschieden, ihn trotzdem nochmal einzuladen. Nur für den Fall.)
Auf der anderen Seite der Tore, stoppten sie alle um ihre Anweisungen von Xerosis zu bekommen. „Gut, die Runen sind bereits zu dem Stein hinzugefügt. Barty, Lucius, folgt Luna! Sie zeigt euch, wo ihr hingehen müsst. Luna hat einen zwei-wege-Spiegel, von dem Harry die andere Hälfte besitz. Wenn ihr drei alle in Position seid, wird Luna es Harry mitteilen, der den Rest von uns informieren wird. Abgesehen davon… Harry Westwärts; Tom in den Norden; Voldemort gen Süden."
Nickend begann jeder zu seiner Position zu gehen. Riddle war in der Lage in der Nähe seiner augenblicklichen Position zu bleiben, da das Tor auf der Nordseite war, jedoch musste er zurück durch das Tor gehen, so das er tatsächlich auf der Schildlinie war. Harry schloss sich Riddle an, um durch das Tor zu gehen, dann bestieg er seine Besen und flog zur Westseite, außerhalb der Schilde. Voldemort und Xerosis waren in der Lage ihre Besen innerhalb der Ländereien von Hogwarts zu besteigen, um zu ihrer Position zu gelangen, jedoch waren das die wahrscheinlich am miesesten Positionen von allen: Voldemort würde in der Nähe des weitentferntesten Endes des Sees fliegen, während Xerosis tief im Wald sein würde.
Nachdem Harry von Luna ein Zeichen erhalten hatte, begann er zu signalisieren, dass er bereit war. Riddle war ebenso schnell mit seiner Erwiederung, dann Xerosis. Voldemort brauchte etwas länger, da er am weitesten gehen musste, aber sobald er in Position war, begannen sie.
Ungefähr zehn Minuten, nachdem sie mit dem Zauber begonnen hatten, trafen sie auf Widerstand, der ärgerlich von den vier Beschwörern zu wissen forderte: 'Was tut ihr?'
Es war Harry der antwortete, da er der einzige war, der offensichtlich immer noch ein Schüler der Schule war. 'Wir richten nur diese Schilde, so das die Mundanes – Muggel – dich nicht vom Weltraum sehen können Wer bist du?'
Es herrschte für eine langen Augenblick völlige Stille, dann erwiederte es: 'Ich bin Hogwarts. Einer, nein zwei von euch haben bereits einmal etwas zu meinen Schilden hinzugefügt. Es war ein Fluch und ich mag ihn nicht.'
'Wir beabsichtigen, diesen Zauber loszuwerden, vorausgesetzt du lässt uns weitermachen ', entgegnete Voldemort so höflich wie er konnte.
Hogwarts überdachte das einen Moment und erwiederte: 'Sehr gut. Wenn ihr warum auch immer „vergessen" solltet, diesen Fluch aufzuheben, werde ich einen Fluch auf euch alle legen. Selbst den drein bei meinem Schildstein.'
'Verstanden', gehorchte Xerosis.
Die Präsenz von Hogwarts verblasste und sie waren in der Lage, mit der Beschwörung fortzufahren.
Fast eine ganze Stunde später, waren sie endlich fertig. Harry und Riddle, wie anfangs geplant, benutzten ihre Zeitumkehrer, um sieben Stunden zurück zu gehen, so dass sie Zeit für eine Pause hatte, bevor sie Barty und Lucius einsammeln mussten, um die Schilde abermals zu beschwören. Xerosis – wieder Harry – und Voldemort, trafen sich wieder mit den anderen am Tor der Schule. Luna hatte Wasser besorgt, was sie den beiden dunklen Lords aushändigte und sie nahmen alle einen Moment, um sich auszuruhen.
Nachdem er sich etwas besser fühlte, richtete sich Voldemort auf. „Das war interessant", kommentierte er.
Harry schnaubte. „Interessant ist das richtige Wort dafür. Willst du, dass ich versuche wieder mit ihr in Kontakt zu treten?", fragte er, sich auf die Schule beziehend.
„Natürlich. Sie auf unserer Seite zu haben, würde ein Bonus sein."
„Werde ich." Harry nickte.
„Ich hasse es, wenn du beginnst in Rätseln zu sprechen", beschwerte sich Barty bei Harry.
Der Teen grinste ihn an. „Du weißt, dass wir das nur tun, um dich zu irritieren."
„Barty, entgegen deines eigenen Glaubens, drehen sich unsere Unterhaltungen nicht immer um dich", kommentierte Voldemort trocken, den Kopf über seinen Todesser schüttelnd. „Potter, wie gehen deine Pläne voran?"
„Verhältnismäßig gut", erlaubte sich Harry, seinen Blick zurück zum Schloss schweifen lassend. „Ich brauche noch einige Wochen Training und ich habe die Schutzamulette bisher noch nicht fertig, aber wir sollten in der zweiten Oktoberwoche bereit sein."
„Nun, ich weiß, dass sie es tun um mich zu irritieren", informierte Barty Lucius und Luna. Das Mädchen kicherte, sehr wohl wissend, worüber Harry und Voldemort die ganze Zeit sprachen.
„Lass mich wissen, wenn du damit irgendwelche Schwierigkeiten bekommst", bot Voldemort an.
„Danke, werde ich."
Luna griff nach Harrys Ärmel. „Ich gehe auch mit, stimmst's?"
„Ja, nehme ich an", stimmte Harry augenrollend zu. Voldemort schüttelte nur den Kopf, nicht mal versuchend gegen Lunas Entscheidung zu argumentieren.
„Ok, das ist nicht fair", beschwerte sich Barty. „Wie kommt es, dass eine vierzehnjährige weiß, was du planst und der Rest von uns nicht?"
„Weil Luna mein Liebling ist", offenbarte Harry. „Und weil ich den Großteil meiner Freizeit mit ihr verbringe, so dass sie die Dinge herausfindet."
Barty funkelte Luna an, was das Mädchen zum Kichern bracht. e
Voldemort überlegte seinen Todesser mit dem Crucio belegen sollte.
Lucius räusperte sich. „Vielleicht ist es jetzt Zeit zu gehen, mein Lord? Das war eine kräftezehrende Übung."
„Doppelt kräftezehrend für manche von uns", stimmte Harry zu. Er und Voldemort tauschten gequälte Blicke. „Ich lass es dich wissen, wenn was passiert."
Voldemort nickte und führte seine Todesser durch das Tor. „Tu nichts, das ich nicht auch tun würde", sagte er zu seinem Partner, bevor Harry das Tor schließen konnte.
„Du meinst dem Cruciatus um sich werfen, als wären es Süßigkeiten und Leute töten, wenn sie michnerven?"
„Ja im Grunde schon."
Lachend winkte Harry, bevor er das Tor schloss. „Komm, Kleines, lass uns etwas schlafen. Es war ein sehr langer Tag."
Luna lächelte und Harry umarmte sie, als er sie durch einen Schatten zurück in ihren Gemeinschaftsraum brachte. „Gute Nacht, mein Lord", sagte sie, bevor sie in Richtung der Treppen eilte.
„Gute Nacht, Luna", rief Harry zurück, zu seinem eigenen Bett und einem wohlverdienten Schlaf eilend.
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Batsutousai :
About ToMeister: My cat's name is Tom – named after everyone's favourite evil genius – and I randomly called him 'ToMeister' one day. Shara insisted I have Harry call Tom that in this fic, but I was having a hard time fitting it in. So Luna got to use it instead. I think it worked better this way, anyway.
WIZARDS ON THE MOON!
For those of you not familiar with Japanese culture, they see a rabbit on the moon pounding mochi where we of the western world see a face. 'Usagi' means rabbit and 'Tsuki' means moon. So Luna was talking about the Rabbit [of the] Moon.
Edit: I HATE SAILOR MOON.
LadyShigeko
Und erraten? Wer weiß jetzt, wieso ich „Brain Damage" aus dem Album „The Dark Side Of The Moon" von „Pink Floyd" oben empfohlen haben zu hören?
Shigeko
PS: Dieses Lied habe ich rauf und runter gehört, während ich dieses Kapitel übersetzt habe und ich werde es weiterhin hören, wenn ich die letzten 3 übersetze. Das Lied kreiert immer die richtige Atmosphäre, um Xerosis zu übersetzen. Denn, diese eine Spezielle Textzeile (see you on the dark side of the moon), entspricht MEINER Ansicht nach, der Kernaussage der letzten Kapitel der FF. Irgendwie zumindest.
PPS: Das Lied ist den Ohrwurm, den ich davon bekomme, so was von wert.
