Title: Xerosis
Author:
Batsutousai
Beta: Shara Lunison & magickmaker17
Translator: LasyShigeko
Beta:
Der Nörgler
Rating:
T
Pairings: Voldemort/Harry (post-Harry/Ginny)
Warnings: SLASH, AU, character death, semi-super!Harry, Dark!Harry
Summary: Harry's world ends at the hands of those he'd once fought to save. An adult-Harry goes back to his younger self fic. Semi-super!Harry

Disclaim Her: Have I mentioned recently how much I love you people? Like, seriously. Love ya.

-0-0-0-

Cold Fields

-0-0-0-

Am nächsten Morgen war der Prophet geradezu voll mit Spekulationen über den neuen Runenstein im Zentrum von Hogsmead. Spezialisten waren zwar zur Zeit der Publikation noch nichthinzugezogen worden. Dafür beinhaltete die Spezialausgabe, die um die Mittagszeit in der Schule eintraf, einige Feststellungen darüber, wo er her kam. Man war nämlich auf all die Schutzschilde gestoßen, aber besonders verwirrt hatten die inaktiven Runenzeilen, die das andere Set von Runen auf den Satelliten benötigte, um aktiviert werden zu können.

Während der folgenden Tagen genoss Harry es, seinen Klassenkammeraden zuzuhören, wie sie darüber debattierten, wer um alles in der Welt sich die Mühe machen würde, Schutzschilde um das kleine Dorf zu legen, oder wofür die nicht aktiven Runen waren.

Jeder hatte seine eigenen Theorien, allerdings keiner die Richtige. Für die Meisten schien das einfach eine Aktion von einer friedlichen Gruppe zu sein – der Orden, sagten die, die von ihm wussten, die es nicht wussten, vermuteten eine ähnliche Gruppe – die den Stein zum Schutz vor den Muggeln oder dem dunklen Lord aufgestellt hatte. Andere dachten, es wäre Teil eins Plots des dunklen Ordens, um die Bürger von Hogsmead in Sicherheit zu wiegen. Und wenn sie es am wenigsten erwarteten… BOOM! Das gesamte Dorf war in einer Sekunde verschwunden.

Es war das Thema, worüber die gesamte Schülerschaft – und der Prophet –über Wochen reden würden. Spezialisten wurden von überall her entsandt und ebenso Einladungen verschickt, aber keiner kam voran und irgendwann legte der Rummel sich, besonders, da jeder berichtete, dass es nichts Merkwürdiges am Stein zu entdecken gab.

Natürlich war Harry, als er und seine fünf Freunde ihre Vorbereitungen in letzter Minute abgeschlossen hatten, im Klaren darüber, dass alles wieder von vorne beginnen wird, sobald das komplette Runen-Set aktiviert werden würde. Und sie würden alles noch mal durchkauen müssen. Er hoffe, dass die Anderen ihnen ausreichend Deckung geben würden.

Es war an einem Wochenende, an dem niemand das Fehlen von sechs Schülern bemerken würde, besonders da Morag, Hermione, Neville und Lillian Ablenkungsmanöver vorbreitet hatten. Wenn es irgendwelche Fragen geben sollte, hatte Harry einen Golem von jedem von ihnen erschaffen und dies in ihren Betten platziert. Ein magischer Scan würde leichte Bauchkrämpfe zeigen und sie waren darauf programmiert auf Frage mit: „Ich bin krank, geh weg!", zu antworten. Nicht das anspruchsvollste Stück Magie das Harry je erschaffen hatte, aber es sollte ausreichen um besorgte Professoren oder im schlimmste Fall, Madame Pomfrey, zu täuschen.

„Sind alle bereit?", fragte Harry, als die anderen damit fertig waren, mit ihren Essenspaketen zu spielen. Sie hatten alle genug Essen für sechzig Stunden und genug Zaubertrank, um für dieselbe Zeit wach zu bleiben. Sie waren alle mit Schutzamuletten und einem magischen Headset ausgestatten, das sie zumindest zu einer Art von Kontakt befähigte, im Falle der Fälle. Die vier, die während der gesamten Zeit des Ausfluges im Orbit sein würden, würden die ganze Zeit in Kontakt bleiben, aber nachdem Harry und Luna ungefähr einhundertfünfzigtausend Kilometer vom Planeten entfernt waren, würden sie auf sich allein gestellt sein.

„Ich nehme es an, ja", stimmte Terry seine fingerspitzenlosen Handschuhe hochziehend zu. Diese waren von Harry extra mit Wärme- und Schutztaubern angefertigt worden, so dass sie vollständig ihre Hände benutzen konnten, wenn sie die Runen hinzufügten. Nur ihre Fingerspitzen und ihre Gesichter waren nicht von schützender Kleindung bedeckt, die Harry mit Hermiones Hilfe angefertigt hatte – das Mädchen hatte nützlich sein wollen, so dass Harry sie die Roben hatte zusammennähen und schützende Runen einsticken lassen.

Harry nickte. „Gut. Vergesst nicht, wenn der Alarm für eine Sonneneruption losgeht, kehrt unverzüglich in die Atmosphäre zurück."

„Wissen wir, Potter", entgegnete Tracey verärgert. „Du hast uns bereits gewarnt, dass der Zauber nicht gegen Sonnenaktivität schützt."

„Aber was werden Luna und du tun, wenn etwas passiert?", fragte Li, deren Augen vor Sorge verdunkelt schienen.

Es war nicht das erste Mal, dass sie das gefragt hatte und Harrys Antwort war immer dieselbe gewesen. „Wir schaffen das schon." Er zog seine eigene Kapuze herunter um sein Haar zu bedecken, lächelnd, als die anderen dasselbe taten. „Ausgezeichnet. Lasst uns starten, ok?"

Jeder nickte und bestieg seinen Besen. Langsam begann Harry zu starten, bis sein Kopf vorsichtig über die Wipfel der Bäume des verbotenen Waldes ragte. Mit verengte Augen blickte er umher auf der Suche nach jemanden, der trotzt des Schlaftranks, den die Hauselfen ins Essen gemischt hatten, immer noch wach war. Da er niemanden sah, berührte er seinen Ohrring und murmelte: „Ok! Langsam, bis ihr euch oberhalb der Bäume befindet. Let's go."

Die Wochenenden, die sie über dem Pazifik auf ihren neuen Besen verbracht hatte, zahlten sich nun endlich aus, als die Gruppe in der Lage war, sich zu erheben und den Schutz der Bäume in Normalgeschwindigkeit zu verlassen, bevor sie in den Himmel davonschossen, immer mehr Geschwindigkeit aufnehmend, je weiter sie in die Atmosphäre eindrangen.

Harry und Voldemort waren sich nicht völlig sicher gewesen, welche er Satelliten Bilder des Planeten zurückschickten und welche für andere Zwecke war. Statt sich zu Sorgen, welche Satelliten welche waren, entschieden sie, alle mit Runen auszustatten. Und so folgten Terry, Li, Tracey und Millicent Harry und Luna hinauf bis sich ca. einhundert Kilometer oberhalb der Erde befanden. In etwa dieser Höhe befanden sich die Vela-Satelliten, an die sie die Runen anbringen wollten, bevor sie wieder zurück zum Planeten gehen würden.

Es kostete sie zwölf Stunden um die Hunderttausender-Marke zu erreichen. Sie Stoppten zusammen um ihre Zeitumkehrer zu aktivieren und teilten sich dann auf, um entweder die Satelliten aufzusuchen oder den Weg zum Mond weiter zu fliegen.

Es dauerte für Harry und Luna weitere fünfundvierzig Stunden, um den Mond zu erreichen. Sie mussten in Nähe der Hunderttausend-Kilometermarke ihre Besen wechseln da ihre derzeitigen im Begriff waren auseinander zu fallen. Nachdem sie die Oberfläche des Mondes erreicht hatten, verbrannten sie ihre Besen und nahmen sich einen Moment um es zu genießen, wieder auf festen Boden und ohne einen Besen zwischen den Beinen zu stehen.

Nach zwanzig Minuten Freiheit – und einem Essen – zogen sie ihr letztes Besen Set hervor und starteten von der Oberfläche.

Nach was genau, abgesehen vom Usagi Tsuki, suchen wir?", fragte Luna durch ihr magisches Headset. Der Schall verbreitete sich nicht im All, was das zu ihrer einzigen Möglichkeit der Kommunikation machte.

Einem netten Platz, an dem die magische Gemeinschaft leben kann", erwiederte Harry, der die Oberfläche mit seinen Augen absuchte. „Tom und ich sind uns beide einig darüber, dass die dunkle Seite des Mondes am besten wäre. Und von dem, was ich über diesen Felsen gelernt habe, ist die schmutzige Zusammensetzung dort etwas anders, da dort keine Atmosphäre herrscht, die diese Seite vor der Sonneneinstrahlung beschützt." Er hielt inne und runzelte leicht die Stirn. „Da wir davon sprechen, wie geht es dir?"

Ich fühl mich etwas wacklig aber größtenteils in Ordnung", berichtete Luna ernst. „Das Fehlen der Gravitation hilft, denke ich."

Seufzend blickte Harry auf seine eigenen, blassen Fingerspitzen. Die Roben und Schutzamulette würden ihnen gegen den Großteil der Krankheitssymptome, die sie mit Sicherheit entwickeln würden, helfen. Und seine Vampirkräfte und das Geschenk des Todes, würden ihm zusätzlichen Schutz geben, aber trotzdem… Er schüttelte den Kopf. „Tom hat versprochen, dass er einen Trank für uns hat, wenn wir zurückkehren", sagte er, halb Luna, halb sich selbst zugewandt.

Wenn wir blass und zitternd zurückkommen, würde das unser Wochenende im Krankenbett mehr Glaubwürdigkeit verleihen", erinnerte Luna ihn. Hermione hatte das das erste Mal als Harry den Plan mit der Krankheit erwähnte, auch gesagt.

Es gibt einen Unterschied zwischen, Zittern wegen niedrigen Hämoglobinwerten und einem verdorbenen Magen", erwiderte Harry kopfschüttelnd. „Was auch immer. Der Trank sollte genau das vor jeglichen medizinischen Scans verschleiern. Jeder weiß, dass er zu Madam Pomfrey gehen soll, wenn er sich in ein paar Tagen nicht besser fühlt." Er seufzte abermals. „Wieso hab ich zugestimmt, dass eine Horde von Kindern mit mir kommt?"

Weil Tom keinen Besen besteigen wollte und du Hilfe brauchtest, das alles an einem Wochenende zu schaffen", erinnerte Luna ihn. Sie lächelte nur, als er kicherte. „Es ist sehr hübsch hier."

Lächelnd hielt Harry einen Moment auf seinem Besen inne und blickte hinauf auf die Erde, die sich gerade über ihnen befand. „Das ist es wirklich. Auf dem Mond Leben, ist wirklich eine gute Idee."

Wir werden nicht in der Lage sein, die Erde zu sehen, wenn wir uns auf der anderen Seite niederlassen", erinnerte Luna ihn.

Normalerweise nicht, nein", stimmte Harry zu. „Aber du kannst immer einen Besen nehmen und einen Blick draufwerfen. Wir sind uns ebenso nicht sicher, welche Konsequenzen eintreten werden, wenn wir dem Mond eine Atmosphäre geben. Soweit ich weiß, wird er beginnen etwas schneller zu rotieren und wir sehen die Erde regelmäßig."

Das wiederlegt aber völlig den Grund, warum wir uns auf der dunklen Seite niederlassen", zeigte Luna auf.

Harry kicherte. „Ich weiß, vertrau mir. Das würde genauso sein als ob man mit einer roten Flagge zu den Mundanes winkt. 'Hi! Wir sind auf dem Mond, falls ihr immer noch den Drang fühlt, uns zu zerstören!'" Er seufzte. „Gut, es würde sie eine Weile kosten, die Technologie zu entwickeln, um uns auf dem Mond zu erreichen. Wobei sie den Faktor der Rotation der Erde und des Mondes mit einberechnen müssen und die Anziehungskraft von beiden. Nicht zu erwähnen, jeglichen Schaden, den sie dem Mond zufügen werden, was wiederum Konsequenzen für ihren eigenen Planeten haben würde…"

Luna kicherte. „Du liest wieder zu viele Wissenschaftler."

Äh…", Harry schüttelte abermals den Kopf. „Ja, einige. Es war der beste Weg Informationen über den Mond zu bekommen, während ich weiterhin euch Haufen trainieren und mit der Schule mithalten musste. Die Leute würden es mitkriegen, wenn ich anfangen würde Material über den Mond zu lesen."

Die Reinblüter würden dich dafür auch auslachen", wie Luna ihn freundlicher weise darauf hin.

Und das will Niemand. Hier, was ist das denn?" Er brachte seinen Besen langsam zum Stehen über etwas, dass eine Bergkette zu sein schien. Sie wurden von einigen Kratern aufgebrochen, aber die Berge die verblieben, waren gewaltig.

Ist das ein weiterer Krater?", fragte Luna, die sich weiter hinab sinken ließ, um einen besseren Blick auf einen den Krater werfen zu können, der sich in den Bergen geformt hatten.

Ein sehr großer", stimmte Harry zu, der seinen Blick wieder hinauf schweifen ließ, wo die Erde hinter dem Horizont verschwunden war.

Wenn mich meine geographischen Kenntnisse nicht täuschen, würde das wohl das Südliche Pole-Aiten Bassin sein. Der größte Krater auf dem Mond, der zweit größte im Sonnensystem. Einige der Berge, die den Rand bilden, sind sogar etwas größer als der Mount Everest auf der Erde."

Wie groß genau, ist der 'Zweitgrößte'?", fragte Luna. „Umfasst er die gesamte andere Seite des Mondes, oder…"

Zweitausendfünfhundert Kilometer im Durchmesser", berichtete Harry, als er eine Box hervorzog um ein Muster hineinzutun. Der Platz reichte für ungefähr dreißig unterschiedliche Muster und er gedachte, ihn komplett auszunutzen. „Das entspricht der doppelten Länge von Britannien, plus die breite. Ungefähr."

Luna pfiff. „Beeindruckend. Denkst du, wir können uns hier alle niederlassen?"

Tom und ich haben darüber geredet", gab Harry zu, der sich aus Lunas Sichtfeld bewegte, um eine weitere Stelle suchte. „Die Stelle ist groß genug, dass wir uns nicht gegenseitig auf die Füße treten, aber auch klein genug, sodass wir nicht unsere Mittel sprengen müssen. Wegen der verschiedenen Einwirkungen über die Billionen von Jahren ist der Boden auf dem Mond so unterschiedlich beschaffen. Es wird wie sein, wie die Nadel im Heuhaufen zu finden, um ein Element zu finden, das überall vorhanden ist, mit Hilfe dessen wir den ganzen Mond transformieren können, damit wir ihn als Boden für unsere Pflanzen nutzen können."

Luna schüttelte ihren Kopf. „Ok. Ich werde sehen, ob ich etwas Boden außerhalb des Bassins finde wenn das ok ist?", fragte sie, ihren eigenen Container für Proben herausziehend.

Mm-hm. Kontrollmeldungen alle zehn Minuten."

Sicher." Luna lenkte ihren Besen um und suchte den Rand des Bassins ab. Wobei sie sicher ging, immer alle acht bis zehn Minuten in Kontakt zu treten: „Harry?"

Mm-hm?", erwiderte er.

Ich bin immer noch am Leben."

Gut. Wie fühlst du dich?"

Immer noch etwas zittrig. Aber sonst keine Veränderung."

Mach weiter."

Drei Stunden später, als sie fertig war, Muster für ihren Container zu sammeln, steckte Luna diesen weg und steuerte mit ihrem Besen die Oberfläche an. Dort angekommen, griff sie in ihren Rucksack und zog zehn Kaninchen hervor, die sie einige Tage bevor sie die Erde verlassen hatten, im verbotenen Wald eingefangen hatte. Sie hatte sie lila eingefärbt und sie mit einigen Zaubertränken gefüttert, damit sie auf dem Mond überleben konnten. Es war eine Menge Spaß gewesen, obwohl tragischer Weise, einige Kaninchen während des Verfahrens gestorben waren.

„Ok, meine Hübschen", sagte sie dann, wobei sie sich nicht daran störte, dass sie sie sehr wahrscheinlich wegen des Vakuums des Weltraumes nicht hören konnten. Die verwirrten Blicke der Kaninchen belächelte sie nur. „Es wird Zeit für euch, dass zu tun, was ihr am besten könnt: Euch vermehren. Vermehrt euch so sehr, dass wir in einigen Jahren das gesamte Bassin mit euch füllen können, ok?" Sie hielt inne und legte den Kopf auf die Seite. Und wenn ihr das Usagi Tsukis trefft, sagt ihm, dass ich es gerne treffen würde. Ich weiß, dass es wirklich schüchtern ist, aber ich bin ein guter Mensch, stimmt's?"

Luna? Bist du bereit zu gehen?", fragte Harry über sein Headset.

Luna lächelte hinab zu ihrer kleinen, lilafarbenen Schützlingen. „Seit brav", befahl sie ihnen, bevor sie ihr Headset aktivierte und wieder ihren Besen bestieg. „Klare Sache. Wo sollen wir uns treffen?".

Am Südpol", sagte Harry fest. „Dort wo wir uns auf dem Kamm getroffen haben. Denkst du, du wirst es finden?"

Mir geht's bestens. Ich weiß, wie man einen point me benutzt."

Harry kicherte. „Guter Punkt. Ok, ich treff dich dort."

Das Becken zu durchqueren war der schnellste Weg, um zum Pol zu kommen, also tat Luna genau das. Wobei sie die Krater, die an ihr vorbeizogen und die Sterne, die über ihr schienen, beobachtete. Sie Sonne glomm am östlichen Horizont und warf ihre Schatten über alles.

Es ist nicht annähernd der Betrag an Sonnenlicht, den wir gewöhnt sind", hatte Harry zugegeben, „Aber es gibt Zauber, die Sonnenlicht simulieren oder abblocken können, wenn wir damit für einige Tage geschlagen werden. Die Mundanes werden wahrscheinlich wegen der Mangel an Vitamin D krank werden, wir aber werden es mithilfe der Magie schaffen. Es wird nicht leicht sein und es wird keinen Spaß machen, den Dreh dabei herauszufinden, aber wir werden es schaffen und trotz alle dem aufblühen."

„Wir können es schaffen", wisperte Luna in das kalte Feld von Steinen und Sternen. „Mit Harry und Tom, die uns führen, können wir alles schaffen."

-0-

Als Luna Harry am Südpol erreichte, hatte dieser bereits aus einer Thermoskanne, die Tee beingaltet hatte, einen Portschlüssel geschaffen. „Lasst uns sehen, ob es funktioniert", meinte er, die Thermoskanne zu ihr hochhaltend, als sie langsamer wurde und schließlich neben ihm zum stehen kam.

Lächelnd ergriff Luna die Kanne mit der einen Hand – wobei sie sicher ging, dass ihre Fingerspitzen diese berührten – und ihren Besen mit der Anderen.

Harry lächelte zurück und aktivierte den Portschlüssel mit einem Antippen seines Zauberstabes. Wie alle anderen Portschlüssel, begann es mit einem Ziehen hinter dem Nabel, aber dann geschah etwas Merkwürdiges. Anstelle des Geräusches von Wind und einem Farbenwirbel, an den sie gewöhnt waren, war alles für einen schrecklich langen Moment totenstill. Dann gab es ein ohrenbetäubendes 'boom' und einen Lichtblitz, bevor sie auf den Boden krachten.

„Hätten von den Besen absteigen sollen, bevor wir das tun", kommentierte Harry durch zusammengebissene Zähne, als er den Portschlüssel losließ. Sein eigener Besen war bei dem Aufprall zerbrochen und der Stiel hatte ihn durch den Bauch aufgespießt. „Fuck!"

Luna krakelte auf die Beine und eilte zu Harry, wobei sich etwas nutzlos fühlte. Sie wusste, dass Harry nicht sterben konnte, aber trotzdem… „Was soll ich tun?", wisperte sie, eine Hand ausgestreckt, aber nicht wirklich den Stiel berührend, der aus seinem Rücken hervorstach. „Harry, ich weiß nicht-"

„Beweg dich", befahl eine neue Stimme und Luna kroch weg, als Riddle neben seinem Partner niederkniete. „Du Idiot", fügte er hinzu, als er magisch den Stiel entfernte.

Harry lachte, trotz des Blutes, das zwischen seinen Lippen hervorblubberte. „Ich bin neunundneunzig Jahre alt", wisperte er. Er verzog das Gesicht als die Magie des Todes, die ihn am Leben hielt, anfing, seien aktuellsten Fehlschlag zu sterben zusammenflickte. „Mir sind ein paar Fehler erlaubt."

„Schwafle mich jetzt nicht mit senilem Müll zu, Potter", konterte Riddle, stand auf und sammelte die Zaubertränke ein, die er für die Rückkehr des Teens vorbereitet hatte. „Ich bin verloren, ohne dein hübsches Gesicht, das die Massen verzaubert."

Schnaubend ließ sich Harry von Luna auf die Füße helfen. „Du denkst, ich bin hübsch, Tom?", fragte er mit mädchenhafter Stimme.

„Nun, im Augenblick bist du es nicht", sagte Riddle, der mit einem Trank und einem Handtuch herüberkam. „Wisch dir das Blut aus dem Gesicht", befahl er, das Handtuch von sich streckend. Nachdem Harry getan hatte, wie ihm geheißen, wand sich Riddle an Luna, die sehr blass geworden war, mit einem Hauch von grün. „Ich habe gesagt, dass das möglicherweise vorhandene Krankheiten verschlimmern würde", sagte er dem Mädchen, ihr einen Trank entgegenhaltend. „Das Bad ist dort drüben."

Luna nahm den Trank mit einem unsicheren Knicks entgegen. „Danke Ihnen, mein Lord", wisperte sie, bevor sie ins Badezimmer davonstürmte.

„Abgesehen davon, dass du durch deinen eigenen Besen getötet wurdest, wie ist es gelaufen?", fragte Riddle, der Harrys blutiges Handtuch mit dem Trank tauschte. Mit einem Fingerschnipsen rief er nach einem Hauselfen, der sich um das Handtuch kümmern sollte.

„Sehr gut", erwiderte Harry, der den ersten Trank mit einer Grimasse hinunterkippte. „Snape hat die gemacht, stimmt's?"

„Ich habe keine Zeit, mich in einem trübsinnigen Zaubertränkelabor aufzuhalten", erwiederte Riddle, der seit die beiden Teens in seinem Schlafzimmer erschienen waren, nun wieder auf dem Bett saß. Zugegeben, das war der Plan gewesen, aber trotzdem… Riddle war schon fast daran gewöhnt, dass Harry in sein Schlafzimmer eindrang, aber das Mädchen ließ ihn sich besorgniserregend verletzlich fühlen. Er gab Harry die Schuld daran.

Harry schluckte den zweiten Trank und winkte sich seinen üblichen Stuhl her, in den er sich fallen ließ. Über die Blutflecke konnte er sich später auch noch sorgen. „Wir sind mit zwei Besen ausgekommen um hinzukommen und es dauerte ungefähr achtundvierzig Stunden." Er winkte in Richtung der abgelegten Thermoskanne und des Besen. „Klar, Portschlüssel sind möglich, jedoch gibt es eine seltsame Veränderung darin, wenn man Interplanetar reist."

„Oh?" Riddle lehnte sich neugierig vor.

„Du weißt doch, dass da normalerweise das Geräusch von Wind ist und überall verschwimmende Farben sind, wenn du mit einem Portschlüssel reist?" Riddle nickte, wobei er wegen der Erinnerung daran leicht das Gesicht verzog. „Gut, ich nehme an, es ist, weil der Großteil der Reise durch ein Vakuum ist, aber es gibt kein Licht, keine Geräusche. Und dann, nachdem wir in die Atmosphäre eingedrungen waren, kamen plötzlich ein ohrenbetäubendes Geräusch und ein grelles Aufleuchten. Und dann sind wir gelandet."

„Hat es länger gedauert?", fragte Riddle.

„Definitiv. Die Reise durchs All schien für immer anzudauern." Harry kicherte, wobei er etwas abwesend das Blutrinnsal, das diese Aktion verursachte, wegwischte. „Es ist interessant zu sehen, wie es ist von der Erde zum Mond zu reisen."

„Vielleicht versuchen wir es morgen, während wir auf den Rest von deinem Besitz warten."

Harry schnaubte. „Besitz? Wirklich? Und ich dachte, ich hab zu viel Zeit mit Teenagern verbracht."

Riddle Grinste höhnisch. „Ich verbringe meine Tage umgeben von Ex-Azkaban-Gefangenen."

„Hm. Guter Punkt." Harry blickte auf, als Luna aus dem Badezimmer kam, sehr müde und irgendwie unwohl aussehend. „Hey, Kleines. Wie fühlst du dich?"

Seufzend schritt Luna neben Harrys Füßen, vor denen sie sich auf dem Boden sinken ließ und ihren Kopf auf seinen Knien legte. „Wann gehen wir in die Schule zurück?", murmelte sie, als Harry ihr sanft mit einer Hand durchs Haar strich. Sie hatte die Kapuze im Bad abgenommen.

„Nicht bis die Anderen zurück sind", sagte Harry sanft. „Irgendwann morgen Abend, hoffentlich." Er ließ seinen Blick hinauf zu Riddle schweifen. „Ich sollte wahrscheinlich Lucius ausfindig machen, damit er einige Räume bereitstellt, vorausgesetzt, dass er noch wach ist."

Riddle schüttelte den Kopf. „Ist er wahrscheinlich. Er hat den Raum nebenan für dich vorbereitet lassen, nach dem ersten Laborangriff. 'Nur für den Fall' glaube ich. Wenn es dir und Lovegood nichts ausmacht, könntet ihr es wahrscheinlich dort eine Nacht lang zusammen aushalten."

„Hmm. Luna?"

Luna schüttelte ihren Kopf an Harrys Bein gelehnt. „Mir egal", murmelte sie.

„Bettzeit", entschied Harry, aus seinem Stuhl aufstehend und seine beste Freundin mithochziehend. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals und fiel in einen leichten Schlaf, als er Riddle ein stilles 'gute Nacht' wünschte. Er schlüpfte aus dem Raum hinaus und in den Nebenan hinein. Alles war in einem Blauton gehalten mit Bronzeakzenten; Harry lächelte etwas über Lucius Sinn für Häuserstolz, als er Luna in das große Bett niederlegte und ihre Schutzroben in etwas bequemeres zum Schlafen verwandelte.

Den Extrabesen von Luna und ihre Taschen wurden in einer Ecke abgelegt – Harry zerbrochener Besen und seine Ruinierte Roben landeten dort mit einem Knall. Anschließend nahm er eine schnelle Dusche. Es gab keinen Grund, warum er mit Blutflecken, die überall verteilt waren, ins Bett gehen sollte.

Nachdem er die Dusche verlassen hatte, prüfte er seine jüngste Narbe, etwas belustigt darüber, dass sie wie ein Halbmond aussah. „Ha-ha. Sehr witzig", wisperte er ins Zimmer hinein.

Der Schrank im Schlafzimmer beinhaltete Roben in Harrys Größe und er dankte Lucius und Narcissas im Stillen ihre übliche Aufmerksamkeit bis ins Detail. Er suchte sich eine Hose zum Schlafen heraus und zog sie an, dabei berührte er nebenbei sein Headset – nachdem er aus der Dusche war, hatte er es wieder aufgesetzt – und murmelte: „Hey, seid ihr da oben immer noch am Leben?"

Es herrschte ein Moment Stille, dann fragte Terry: „Ihr beide seit zurück auf der Oberfläche?"

„Ja. Der Portschlüssel hat funktioniert, so dass jeder nächstes Wochenende hinauf zum Mond kann. Für jetzt, wie geht es mit den Satelliten voran?"

Es geht", entgegnete Terry trocken. „Vielleicht noch weitere neun Stunden, bevor wir fertig sind."

Glaub's oder nicht", meinte Terry. „Momentan rennen wir hier oben zwar größtenteils in 'ne Menge von totem Weltraumschrott hinein, aber hier oben fliegen trotzdem noch einige funktionierende Sachen herum."

Nickend stellte Harry einen Alam, der ihn in acht Stunden wecken würde. „Ok dann. Ich werde jetzt etwas schlafen. Sobald ihr bereit seid wieder herunter zu kommen, lasst es mich wissen und wir können einen Treffpunt da oben vereinbaren.

Werden wir unverzüglich nach Hogwarts zurückkehren?", fragte Millicent.

„Nein. Ich werde euch alle zu einem sicheren Standort bringen und ihr könnt euch ausruhen. Die Zaubertränke, die ich eingenommen habe, sind etwas stressig für den Körper, besonders nachdem man fast siebzig Stunden am Stück wach war. Luna hat ihn gleich wieder ausgespuckt. Jeder kann hier Ruhe und etwas anständiges zu essen bekommen – und sich an die echte Erdanziehungskraft wieder gewöhnen – und wir werden morgen Früh, noch vor dem Frühstück, wieder zurückgehen. In Ordnung?".

Klingt gut", stimmte Terry zu. „Wir sehen dich in neun Stunden."

Zu sich selbst nickend, nahm Harry sein Headset und seine Brille ab, kletterte ins Bett und igelte sich zum Schlafen zusammen.

-0-

Sie waren über Grönland gewesen, als sie fertig waren. Also hatte Harry sie zu Illorsuit Island gelotst, damit sie dort landen konnten. Es war für ihn einfach, sie dorthin zu dirigieren, da dort eine kleine magische Gemeinde lebte, die Harry während des magisch-mundanen Krieges besucht hatte.

Nachdem er der immer noch schlafenden Luna eine Nachricht geschrieben hatte wo er hinging, warf sich Harry in seine Xerosis-Erscheinung und begann nach Lucius zu suchen. Er fand den Blonden, als er gerade mit einer Gruppe von Todessern und Narcissa im großen Esszimmer zu Mittag aß. Sobald sie ihn erkannt hatten, standen sie alle auf und verbeugten sich, wobei sie ein „Mein Lord" murmelten.

Xerosis lächelte sie an, dann wand er seine Aufmerksamkeit auf Lucius. „Lucius, kann ich dich für einige Minuten ausleihen?"

„Natürlich, mein Lord", erwiederte Lucius, während dieser um den Tisch auf Xerosis zu eilte, der im Türrahmen auf ihn wartete.

„Gentleman, Lady Malfoy", grüßte Xerosis höflich, als er Lucius aus dem Raum die Halle hinab, in ein kleines Sitzungszimmer zog. „Lucius, ich habe gehofft, du könntest einige Räume im dritten Stock in der Nähe meines Zimmers vorbereiten? Einige meiner Mitschüler müssen sich von einer Mission, auf die ich sie geschickt habe, erholen und das kann nicht in Hogwarts geschehen."

Lucius zog darüber zwar eine Augenbraue hoch, stimmte aber zu. „Ich werde einige Hauselfen beauftragen, es unverzüglich zu erledigen, mein Lord. Wie viele brauchen sie denn? Der Großteil dieses Stockes ist zurzeit leer", fügte er schulterzuckend hinzu. „Mein Lord mag es nicht, wenn andere Leute in seiner Nähe sind, wenn er schläft."

Xerosis schnaubte. „Das klingt ganz nach ihm. Uhm…" Sein Blick schweifte etwas in die Ferne während er für einen Moment nachdachte und eine Entscheidung traf. „Vier sollten ausreichen. Außerdem schläft Miss Lovegood zurzeit in meinem Zimmer. Könntest du dafür sorgen, das ein Hauself erscheint, sobald sie aufwacht?"

„Sehen Sie es als erledigt", versicherte Lucius ihm. „Ich werde die Hauselfen die Türen mit einem 'X' markieren lassen, die für die Schüler vorbereitet werden."

„Ausgezeichnet!" Xerosis lächelte. „Danke, Lucius."

„Ihr Wort ist mir Befehl, mein Lord", erwiederte Lucius sich verneigend.

Kichernd verließ Xerosis den Man, um sich zum Apparitionsplatz zu begeben. Auf seinem Weg dorthin sprach er den Parselkommunikationszauber. :Tom, ich geh jetzt um Rest meiner Freunde einzusammeln. Lucius bereitet bereits die Räume in der Nähe von unseren zum Schlafen vor. Wenn ich zurückgekommen bin und alles geregelt habe, treffe ich dich in deinem Zimmer.:

Kurz bevor er apparieren konnte, erwiederte Voldemort: :Sehr gut. Ich lass die Zaubertränke in deinem Zimmer auf dem Tisch neben der Tür. Brauch nicht zu lang oder ich beginne Flüche an deinem 'Lieblingslakaien 'zu testen.:

Vor sich hin kichernd, apparierte Xerosis auf eine verlassene Gegend vor Illorsuit Island. Er entschied, dass seine derzeitige Erscheinung die Beste war – Harry Potter war zu bekannt, um hier herumzuwandern und die Schüler wussten bereits, das er Xerosis war – machte er sich auf zum Dorf. Es war immer noch früh – kurz nach neun Uhr – aber es waren genug Leute auf und er bekam so die Chance, sein Dänisch aufzubessern, das die meisten der Inselbewohner sprachen. Er wusste genau drei Wörter Grönländisch, noch von seinem ersten Ausflug in diesen Teil der Welt, aber er hatte einige dänische Seelen verschlungen, so dass sein Verständnis für diese Sprache nun sehr viel besser war. (Zugegeben, genug von ihnen konnten Englisch, so dass er damit durchgekommen wäre, aber er ließ nie eine Möglichkeit aus, seine Sprachkenntnisse zu verbessern.)

Als seine Freunde ihn fanden, feilschte er mit einer scharfzüngigen alten Hexe, die einige reizende Figuren von arktischen Füchsen mit Rubinen als Augen besaß. Sie versammelten sich alle hinter ihm und starrten ihn an, während er in schnellem Dänisch mit der Frau stritt.

Als schließlich das Geld den Besitzer gewechselt hatte und Xerosis seine neuen Figuren in den handgenähten bodenlosen Sack gelegt hatte, den er einige Stände weiter gekauft hatte, fragte Tracey: „Gibt es eine Sprache, die du nicht sprichst?"

„Grönländisch", erwiederte Harry mit einem entspannten Lächeln. „Komm schon, lasst uns euch zurück auf britischen Boden bringen, hm? Ihr Haufen seht aus, als wenn ihr gleich umkippen würdet."

„Ich hasse Besen", informierte Li ihn, als er sie von den Ständen wegführte und dorthin, wo ihm ein Verkäufer gesagt hatte, das sie mit dem Portschlüssel abreisen konnten.

„Hey, Harry, gibt es einen Grund, warum du aussiehst, wie…" Terry verstummte, unsicher wie er auf Xerosis anspielen sollte.

„Der dunkle Lord", bot Millicent hilfreich an.

Xerosis zuckte die Schultern. „Sicher. Mein anderes Gesicht ist etwas zu bekannt, um außerhalb von England gesehen zu werden, da ich eigentlich in der Schule sein müsste. Xerosis, andererseits, kann tun was immer er will und niemand kann dagegen etwas sagen." Er ließ ein Lächeln aufblitzen, das seine Vampirzähne offenbarte und die beiden Ravenclaws schüttelten belustigt ihre Köpfe, während die Slytherins nur seufzten. „Richtig." Er zog einen Stein hervor, den er während seiner Wanderung gefunden hatte und hielt ihn vor sich. „Portschlüssel."

Nachdem jeder den Stein berührte, aktivierte Xerosis ihn und sie landeten alle in seinem Zimmer in Malfoy Manor.

Luna lächelte sie vom Bett her an wobei sie eine Schüssel mit Porridge auf den Knien balancierte. „Willkommen zurück", grüßte sie.

„Hey, Luna", sagte Terry mit einem müden Winken, als er sich vom Boden aufrappelte. „Habe ich schon erwähnt wie falsch es ist, das ihr alle nicht auf dem Hintern landet?", fügte er hinzu, wobei er Millicent, Tracey und Harry anblickte, die standen. Li war ebenfalls auf dem Boden gelandet und Terry streckte ihr eine Hand entgegen um ihr aufzuhelfen.

„Harry und ich sind auf dem Boden gelandet, als wir vom Mond zurückkamen", gab Luna bekannt.

Xerosis zog eine Grimasse. „Ja, ja, was auch immer." Er schritt hinüber zum Tisch neben der Tür und nahm die Zaubertränke auf. „Tom hat mit ihnen nichts angestellt, oder?", fragte er Luna, als er die Tränke zurück zu seine Freunden brachte. „Er hat vage Andeutungen darüber gemacht, Zauber an dir auszuprobieren. Und ich würde es ihm wirklich zutrauen."

Lachend schüttelte Luna ihren Kopf. „Nein. Ich habe ihn nicht mehr gesehen, seit wir letzte Nacht angekommen sind."

„Hn. Gut, mit etwas Glück hat ihn Lucius abgelenkt oder jemand hat was in die Luft gejagt. Merlin weiß." Xerosis wand seine Aufmerksamkeit wieder den Anderen zu und musste unwillkürlich über ihre überraschten Blicke grinsend. „Oh, ja. Willkommen auf Malfoy Manor. Ich hab Lucius für euch einige Zimmer nebenan vorberieten lassen."

„Ihr werdet in der Nähe einer Toilette sein wollen, wenn ihr den Grünen nehmt", steuerte Luna hilfreich bei.

Xerosis betrachtete die Anderen kritisch. Sie wirkten alle etwas grün im Gesicht, trotz dass sie in Grönland nur blass gewesen waren. Vielleicht wegen dem Portschlüssel? „Was auch immer. Kommt mit. Auf jeden Fall sollte der Gang frei von Todessern sein. Ausgenommen vielleicht Lucius, der weiß, dass ihr hier seit und wird kein Wort darüber verlieren."

Die vier Teenager wurden in den Gang hinaus geführt und ihnen wurde mitgeteilt, dass sich jeder von ihnen einen Raum, der mit einem 'X' markiert war aussuchen sollten. Nachdem das erledigt war, überreichte Harry jedem seine Zaubertränke und wünschte ihnen schöne Träume, bevor er zurück in sein eigenes Zimmer ging.

„Hast du was gegessen?", fragte Luna, als Xerosis seinen neunen Beutel ablegte und hinüber zu seinem Schrank ging, um nach den Schutzanzügen zu sehen, die er für Riddle und sich gemacht hatte.

Xerosis dachte darüber einen Moment nach, während er aus seinem purpurroten Umhang schlüpfte. „Mmm… Ich hatte in Grönland eine Pastete mit Cranberrys, aber nichts Wirkliches. Wieso?"

Darüber konnte Luna nur leicht mit dem Kopf schütteln. „Harry, iss ein Sandwich. Irgendwas. Besonders, wenn du zurück auf den Mond gehen willst."

Erwischt. Xerosis lächelte verlegen. „Ja. Dobby!", rief er, sich wieder seinem Umhang zuwendend. Er rief immer nach diesem seltsamen kleinen Elfen, wenn er in Malfoy Manor war. Lucius hatte das irgendwann mal kommentiert. „Wenn mein Lord Xerosis wirklich so sehr vernarrt in ihn ist, können sie Dobby gerne haben." Worauf Xerosis erwiederte hatte: „Und dich seiner täglichen Mätzchen berauben? Ich könnte nie so grausam sein, Lucius."

Augenblicklich, wie immer, ploppte Dobby ins Zimmer, als Xerosis gerade einen neuen Umhang anzog. „Was kann Dobby für den größten und mächtigsten Lord Xerosis tun?"

Vom Bett aus kicherte Luna und wand ihre Aufmerksamkeit fleißig wider ihrem Porridge zu, als Xerosis ihr einen verärgerten Blick zuwarf.

Xerosis blickte hinab zu dem glücklichen Elfen. „Ich hätte gerne ein Schinkensandwich. Ein Sandwich, Dobby, nicht so viele, wie du tragen kannst", fügte er hinzu, da er wusste wie eifrig sein leicht erregbarer Freund werden konnte. „Oh und", er griff in seinen Tasche und holte die Thermoskanne hervor, „würdest du die bitte mit Tee füllen?"

„Dobby wird gleich zurück sein!", erwiederte der Hauself und ploppte davon.

„Ich weiß nicht, wie lange wir auf dem Mond sein werden, aber es sollte nicht allzu lange sein, hoffe ich." Xerosis verdrehte die Augen. „Tom wird wahrscheinlich Heute den Runenstein installieren wollen-Oh!" Er hechtete zurück zur Tasche um seine Bodenproben hervorzuziehen und griff dann nach dem anderen Container aus Lunas Tasche. „Ich darf die hier nicht vergessen. Er könnte vielleicht doch anfangen, Flüche an mir auszuprobieren."

„Nur wenn er dich fängt", erwiederte Luna, die davon gehört hatte, wie die beiden dunklen Lords üblicherweise 'kämpften'.

In diesem Moment erschien Dobby wieder, mit einem gigantischen Sandwich und einer neuen großen Thermoskanne mit Tee. Er händigte sie mit einem spitzbübischen Lächeln zurück, wobei er sagte: „Hier ist das essen des großen und mächtigen Lord Xerosis."

„Manchmal denke ich, das Lucius dich einfach verachtet, weil du ihn im Slytherins sein überbieten kannst", kommentierte Xerosis, der das Sandwich in eine Hand nahm, während er die Thermoskanne in eine seiner extragroßen Umhangtaschen gleiten lies. „Stelle sicher, dass du die andere Thermokanne zurück in meine Tasche steckst, nachdem sie gesäubert ist. Das letzte was ich jetzt brauche ist Michael, der sich fragt wohin sie verschwunden ist."

„Dobby versteht", erwiederte der kleine Hauself bevor er wieder verschwand.

„Was lässt dich denken, dass Michael nicht bereits das Fehlen bemerkt hat?", fragte Luna als Xerosis seine Bodenproben und Riddles Schutzanzug in seinen Umhangtaschen verstaute.

„Er benutz sie nur während der Schultage. Solange ich sie vor dem Frühstück ersetze, sollte es in Ordnung sein." Xerosis Blick schweifte von ihr zu seinem Sandwich ab. „Ist es in Ordnung für dich, dass du hier allein bist.

„Wenn mir langweilig werden sollte, frage ich einen Hauselfen, ob er mir ein Buch bringen kann. Oder irgendwas anderes."

„Hm. Gut, wenn du menschliche Gesellschaft brauchst, kannst du wahrscheinlich nach Barty rufen. Merlin weiß, der hat nichts Besseres zu tun." Xerosis lächelte. „Wenn die Anderen vor meiner Rückkehr aufwachen sollten, stelle sicher, dass sie was zu essen bekommen und das sie in diesen Teil des Gebäudes bleiben? Lucius und Barty – und wahrscheinlich Narcissa – würden bei eurem Erscheinen nicht ausrasten, aber wahrscheinlich einige der anderen Todesser. Und es wird niemanden nützen, wenn ich diese Idioten erst verfluche, nachdem sie irreparablen Schaden angerichtet haben."

Luna nickte ernst. „Ich weiß. Geh und kümmere dich um deine bösen Pläne."

Harry machte einen Umweg ums Bett, um ihr auf die Stirn einen Kuss zu drücken. Dann ging er hinüber in Riddles Zimmer, wo er einmal anklopfte, bevor er eintrat. „Ich hab die Erdproben mitgebracht", sagte er, als er ins Zimmer schlüpfte.

„Wart du besonders Hungrig oder was?", fragte Riddle, der Harry's gigantisches Sandwich betrachtete, das er bisher nur angeknabbert hatte.

„Dobby ist entschlossen mir so viel Essen aufzudrücken wie er kann, entgegen meiner eigenen Wünsche", erwiederte Harry trocken, der Riddle gegenüber am Tisch Platz nahm. Harry legte das Sandwich ab um die Erdproben rauszuholen. Dann kehrte er wieder in seine Harry-Form zurück und widmete sich wieder seinem Monstersandwich. Riddle währenddessen ließ seinen Papierkram verschwinden, an dem er gerade gearbeitet hatte und zog den Container zu sich.

„Woher habt ihr das alles?", wunderte sich der dunkle Lord als er Lunas Box öffnete.

„Ich hab die Erd- und Gesteinsproben innerhalb des südlichen Pole-Aiten Basseins gesammelt, während Luna sie innerhalb des Basseins gesammelt hatte. Ich denke, sie hat hauptsächlich von den Kratern gesammelt, aber es ist schwer einen Flecken ohne Krater auf dieser Seite zu finden."

„Gut, wir tun was wir können", entschied Riddle der etwas Pergament und eine Feder her befahl. Er begann magisch Lunas Musterkollektion zu sortieren und zu katalogisieren. Sobald Harry mit seinem Sandwich fertig war, rief er sein eigenes Schreibzeug her und begann ebenfalls.

Nachdem sie fertig waren, verglichen sie ihre Ergebnisse und diskutierten über die Elemente, die sie transformieren konnten, um sie dem Boden auf der Erde ähnlicher zu machen, damit Leben ermöglicht werden konnte. Entschieden zog Riddle einen der Steine mit einem der fraglichen Elemente zu sich und sprach einen Transformationszauber darüber um ein Element in ein anderes zu ändern.

Alles Mondgestein in ihrem Besitz veränderte sich.

Riddle und Harry blickten nacheinander die Erde und dann einander mit seltsamen Blicken an. „Du hast deinen Zauber nur auf diesen einen Bezogen?", fragte Harry.

„Für welche Sorte von Idiot hältst du mich eigentlich?"

„Einen Genialen", konterte Harry, der seinen eigene Transfiguration an einem Stein versuchte und zu demselben Ergebnis kam. „Huh. Gut, du kennst doch diese alten Weibermärchen darüber, dass die Magie bei Vollmond stärker ist?"

„Vielleicht ist er funktionaler, als jeder dachte", endete Riddle, der den Mondstein vor sich kritisch beäugte. „Du denkst also, dass einige Mineralien in der Erde die Magie verstärkend unterstützen?"

„Wieso nicht? Wir wissen alle, das Hogwarts auf einer magische Linie (ley line) gebaut wurde? Vielleicht ist es nicht so diese Linie und mehr die Bodenmineralienbeschaffung, die die Magie unterstützt." Harry Blick schweifte abermals über ihren Fund. „Ich würde sagen, es ist wahrscheinlich Eisen oder Aluminium."

„Wahrscheinlich Kalzium", sprach Riddle dagegen. „In jedem Fall muss man sich dann fragen, welche Kraft wir aus solch einem Runenstein ziehen können."

„Was ist, wenn wir herausfinden welches Element es ist und dann aus diesem den Runenstein machen", schlug Harry vor, der sich auf den Tisch vorlehnte. „Wobei nicht zählt, wie lang er bestand hat, da er sich einfach wieder selbst aufladen könnte."

Riddle stand vom Tisch auf und rief alle ihre Notizen über den Runenstein herbei. „Komm schon. Wir können ihn aus einem Mondstein machen. Ist einfacher als das Material auszutesten."

Kichernd stand Harry nun selbst auf, um den Schutzanzug für seinen Partner herauszuziehen. „Hier, du verrückter alter Mann. Ich weiß ebenso wenig, ob du sterben kannst, aber es gibt keinen Grund, das du dich fast umbringst, wenn du dich auch schützen könntest."

„Oh, sehr gut…" Riddle stieß die Luft aus und ließ sein Pergament sinken, um seine äußeren Roben abzulegen. Er zog sich schnell um und setzte das Headset auf, das Harry ihm hinhielt. Dann nahm er wieder sein Pergament auf und streckte eine Hand dem Portschlüsseln entgegen, den der Teen aus einem der Steine auf dem Tisch gemacht hatte.

Die Portschlüsselreise zum Mond war eine Umkehrung ihrer Reise zurück zum Planeten. Das Geräusch und die Lichter zuerst, dann die nichtendende Stille. Sie landeten mit einem Aufprall, der ein Kichern von Harry erntete und einen irritierendes Geräusch von Riddle.

Du solltest das mal in Zero Gravity versuchen", sagte Harry zu Riddle. „Das ist irgendwie verhältnismäßig langweilig."

Wir werden auf deinem Felsen Gravitation erschaffen, oder ich werde hier nie herziehen", schnappte Riddle, als er schließlich wieder auf den Boden aufkam. „Das ist Lächerlich."

Du bist doch nur schlecht gelaunt, weil du keine Übung hast", konterte Harry, der neben dem dunklen Lord aufkam. „Und weil es schwer ist, würdevoll aufzustampfen, wenn man nicht auf dem Boden bleiben kann."

Potter, tu dir selbst einen Gefallen und halt die Klappe. Bevor ich ausprobieren kann, wie viel stärker der Cruciatus hier oben ist."

Kichernd kniete Harry nieder und strich leicht über den Boden. „Wie groß soll der Stein werden? Dieselbe Größe wie der in Hogsmead, oder etwas kleiner?"

„Gleichgroß, denke ich. Ich hab lieber zu viel Platz, als zu wenig."

Gut." Harry nickte und begann einige Steine aus dem Boden zu zaubern, erfreut darüber, dass es so viel einfacher war, als auf der Erde. „Hey, haben die Idioten die Aktivität der Runen schon bemerkt?"

Gestern Abend", berichtete Riddle, der ihren Notizen über ihre Runen durchblätterte. „Es dauerte eine Weile, bis sie die Veränderung bemerkt haben, diese Idioten. Heute Morgen waren sie immer noch dabei, das andere Rundenset zu orten, aber das ist zu weit außer reichwerte oder solch ein Blödsinn." Riddle rümpfte die Nase. "Amateure.".

Kichernd schüttelte Harry den Kopf. „Kein sensibler Zauberer würde daran denken, seinen Aufspürzauber so weit auszudehnen, dass er ins Weltall reicht. Ok, der Stein ist fertig. Gib mir meine Hälfte der Notizen."

Riddle reichte ihm die erforderlichen Notizen hinüber, dann bückte er hinunter und begann die Runen in den Stein zu gravieren. Genauso wie Harry begann an seinen Arbeitete, der etwas lächelte als er die Runensequenz zur regulären Gravität änderte. Er mochte es irgendwie, etwas Sprunghaftes in seinen Schritten zu haben, obwohl er zustimmte, dass die Tendenz in den Himmel abzudriften nach einem Schritt etwas zu groß war. Aber die leichteren Schritte waren nett.

Anders als die Runden um die Anziehungskraft herzustellen, hatten sie eine Runensequenz um eine Atmosphäre zu kreieren, ebenso wie eine um der Monderde Substanz zum Leben zu geben. Es gab Runen die gegen die Solare Ausstrahlung halfen, einige um die Temperatur zu regulieren und einige, die halfen Wasser in den Erdboden zu halten. Ebenso gab es einige Schutzrunden um die Mundanetechnologie mit bösartiger Intention von Mond fernhielt.

Nachdem sie schließlich fertig waren, sprachen sie einige Sondierungszauber um herauszufinden, wie weit von der Oberfläche der Mondkern entfernt war und aus was er bestand. Sie fanden heraus, dass er der der Erde sehr ähnlich war. Er besaß einen soliden inneren Kern um diese herum es flüssig war. Sie fügten einige Runen hinzu, um ihren Runenstein davor zu beschützen. Überflüssiger Stein wurde weggezaubert und ein kleiner Teil des Kerns wurde entfernt, dann wurde der Runenstein aktiviert und in Position gebracht.

Der Effet war fast augenblicklich zu spüren. Die Anziehungskraft trat in Kraft und der Zauber auf ihren Roben der es ihnen ermöglichte zu atmen, schwand langsam dahin, als Sauerstoff auf natürliche Weise, durch die neue chemische Zusammensetzung des Mondes, begann in der sich formenden Atmosphäre zu zirkulieren. In stiller Übereinkunft begannen Harry und Riddle beide, Transformierungszauber zu sprechen, um die Erde zu verändern und fügten Wasserstoff in die Luft hinzu, um der Wasserbildung zu helfen.

Als sich die ersten faserigen Wolken über ihnen formten, sprang Riddle leicht in die Luft, dann runzelte er die Stirn und schickte Harry, der ihn angrinste einen verärgerten Blick. „Du hast die Runen, die für die Gravität zuständig sind verändert", beschuldigte er ihn, wobei er im Stillen dankbar war, dass er das Headset nicht mehr zur Kommunikation benötigte.

Harrys Grinsen verbreiterte sich. „Gib schon zu. Es ist nett einen natürlichen Sprung in seinen Schritten zu haben."

„Potter, Lord Voldemort hat keinen 'natürlichen Sprung in seinen Schritten'. Jemals."

„Gut, nun hat er ihn. Und es gibt nichts, was du dagegen tun kannst."

Riddle brummte und wand sich ab, um die immer noch größtenteils unberührte Landschaft zu betrachten. Es war wahr, das einmal aktiviert und platziert, der Rundenstein dafür erschaffen war, dort zu bleiben bis er von selbst auseinanderfiel. Es würde nicht passieren, dass man ihn hervorzog und mit der Anziehungskraft von Zeit-zu-Zeit zu spielen.

In sich hineinkichernd knetete Harry etwas Erde durch seine Finger. „Ich denke, wir sollten am besten mit den Gewächshäusern anfangen und uns von dort vorarbeiten. Einige Pflanzten können Transplantiert werden, aber Gewächshäuser währen am besten, besonders da der Mond so lange bracht um eine Umdrehung zu vollenden."

Riddle seufzte. „Nehme ich an. Vielleicht haben wir Glück und irgendeine Art von neuer Pflanze taucht auf, die mit dem Seltsamen Sonnenzyklus hier überleben kann."

„Das hoffe ich doch." Harry stand auf und klopfte sich die Hände ab um sie vom Staub zu befreien, wobei er den unfruchtbaren Boden betrachtete. „Vielleicht werde ich mir diese Woche ein Grasmuster besorgen und sehen, ob es mit nur einer Dosis Sonne im Monat überleben kann. Wenn ich eine Probe bekommen kann, kann ich es hier hoch hohlen und Wurzeln schlagen lassen. Neville sollte dabei auch eine große Hilfe sein."

„Er hat einen grünen Daumen für Pflanzen, sagt du?", erkundigte sich Riddle mit einer leichten Grimasse der Abneigung, da er zugeben musste sich an etwas über Harrys kleine Freunde erinnern zu können.

„Ja."

„Übergib ihm die Aufgabe die Gewächshäuer auszustatten und lass ihn dafür sorgen das die Pflanzen in diesem Klima überleben können", schlug Riddle vor. „Vielleicht kann deine geniale Schlammblutfreundin ihm mit den Zaubern helfen."

Harry verdrehte die Augen. „Und was werde ich währenddessen tun?"

„Ein Brainstorming darüber, wie wir die Schafe hochkriegen mit minimalen Aufwand", konterte Riddle. „Oh und mit dem Schloss sprechen."

„Wenn sie mich je wieder kontaktiert." Harry seufzte. „Zu ihr zu sprechen, hat mich nirgendwo hin gebracht. Ich muss einfach warten, bis sie bereits ist mich zu kontaktieren."

Seufzend schweifte Riddles Blick zu den Sternen. „Hat Lovegood einen Weg gefunden, Tiere hier hoch zu bringen. Besonders die magischen. Portschlüssel könnten funktionieren, aber den meisten magischen Kreaturen muss es erklärt werden, oder sie werden dagegen ankämpfen."

„Ich weiß. Ich werde sehen, ob ich sie dazu bekommen kann, ihren Vater im Quibbler alternative Lebensweisen beginnen zu publizieren. Wenn schon nichts anderes, sollte es zumindest die Idee in ihre kleinen Gehirne bekommen. Vielleicht werden wir nicht so sehr kämpfen müssen, um sie hier hoch zu bekommen."

„Was für eine Frohnatur du doch bist", kommentierte Riddle.

Harry streckte ihm die Zunge raus.

„Deine Reife verblüfft mich, manchmal."

Das reifste was er tun konnte, entschied Harry, war, dass er Riddle ignorierte und etwas abrückte um zu beginnen Steinklumpen in Teile von Gewächshäusern zu verwandeln. Er musste, um es zu vervollständigen, einige Materialien von der Erde mitbringen, aber er konnte zumindest beginnen, den Rohbau zu formen.

Riddle schüttelte den Kopf, aber er erkannte Harrys gute Idee. Er hatte kein Interesse daran Gewächshäuser zu erschaffen, also ging er daran ein Gebäude zu erschaffen, das er als Basis für sich und seine Leute nutzen konnte. Er konnte seine Freizeit damit verbringen, Gebäude für Geschäfte – Läden, Gringotts, das Ministerium – und Häuser für die Bevölkerung zu erschaffen.

Vier Stunden später hatten sie siebzehn Skelette für Gewächshäuser, Riddles Basis, vier größere Gebäude und mindestens ein duzend kleinere Gebäude die als Häuser oder Läden genutzt werden konnten. Nach ungefähr zwei Stunden, hatte sich Harry an seinen Tee erinnernd und diesen mit Riddle geteilt. Dieser war sehr dankbar gewesen und hatte tatsächlich ein „Dankeschön" zustande gebracht.

Aber nach vier Stunden Arbeit – plus der Zeit, die sie zur Erschaffung der Runensteines gebraucht hatten und der, die sie gebraucht hatten um die Zusammensetzung der Mondbodens herauszufinden – waren sie beide müde und fast fertig zum zur Erde zurück zu kehren. Riddle fand einen unberührten Stein und verwandelte ihn in einen Portschlüssel. Nachdem Harry ihn berührte, aktivierte er ihn und sie krachten beide zurück auf die Erde, wo sie in einem Haufen auf dem Boden in Riddles Zimmer endeten. Für gute Zehn Minuten waren beide damit zufrieden einfach nur dort zu liegen.

Es kam ein klopfen von der Tür und Lucius rief: Meine Lords? Sind sie da?"

Riddle stöhnte und schubste Harrys Schulter um den Teen dazu zu bringen, aufzustehen. „Das ist besser wichtig, Lucius!", schrie er zurück.

„Ich entschuldige mich, mein Lord, aber Severus kam mit Neuigkeiten und hat dabei einen der Schüler gesehen, die gerade hier sind", erklärte Lucius, mit leicht zitternder Stimme.

„Verdammter Mist (Bloddy Fuck)", grollte Harry, der aufsprang und sein Headset absetzte, während er seine Xerosis-Erscheinung herbeizauberte.

Riddle veränderte sich in Voldemort und setzt sein eigenes Headset ab. Er schlug die Türe auf, sobald Xerosis fertig war, und befahl: „Xerosis, seh nach deinen kleine Monstern. Lucius, wo ist Severus?"

„Der Meetingraum, mein Lord."

Voldemort schwebte an Lucius vorbei zum Meetingraum, deinen Todesser mit einem offensichtlich grollenden Vampir zurücklassend. „Was genau ist passiert?", forderte Xerosis zu wissen.

Schluckend blickte Lucius von diesen irritierend blassen Augen weg. „Ich bin mir nicht sicher, mein Lord. Keiner von uns wusste, das Severus hier war, bevor er ins Sitzungszimmer geflogen kam und zum Kamin eilte. Barty war derjenige, der ihn gefangen hat und ich glaube, er ist zurzeit bei Miss Lovegood."

Xerosis nickte und schnitt ohne zu klopfen in das Zimmer neben seinem. „Ok, jemand beginnt jetzt zu reden", befahl er der Gruppe, die sich dort versammelt hatte.

„Ich war es", meldete sich Tracey freiwillig, zusammenzuckend als der junge dunkle Lord seinen scharfen Blick auf ihr ruhen ließ. „Ich war…" Sie schluckte. „Ich wollte Millie im Zimmer neben besuchen. Und Professor Snape war gerade im Gang und hatte seinen Kopf in eines der anderen Zimmer gesteckt. Ich hab versucht zurück in mein Zimmer zu schleichen, aber er hat mich trotzdem gesehen." Sie rutschte etwas näher an Millicent heran, die neben ihr auf dem Bett saß. „Es tut mir Leid…"

Seufzend rieb sich Xerosis den Nasenrücken. „Barty, was wollte Severus gerade tun, als du ihn geschnappt hast?"

„Nach Hogwarts zurückzukehren, Mein Lord", sagte Barty ruhig. „Ich bin mir nicht sicher mit welcher Absicht, aber ich habe gesagt dass ihm Miss Davis Gegenwart hier erklärt werden würde von einem meiner Lords. Er stimmte zu im Meetingraum zu bleiben bis entweder einer oder ihr beide von welchem bösen Plan an dem ihr auch immer gerade arbeitet, zurückkehren würde." Er ließ seien Blick zu Luna schweifen, die in wissend anlächelte. „Luna versicherte mir, dass es nicht mehr lange dauern würde."

Xerosis seufzte abermals. „Sehr gut. Bleibt hier, alle, während Voldemort und ich die Sache klären." Er wand sich ab und verließ den Raum. Während er zum Meetingraum schritt, murrte er: „Es ist wohl nie einfach? Nein, nein, natürlich nicht…"

„Hat er jetzt endgültig seinen Verstand verloren?", fragte Millicent.

„Er ist nur müde", versicherte Luna ihr, die immer noch wissend lächelte. „Er und Voldemort sind sehr beschäftigt."

„Mein Gehirn", wimmerte Terry.

Am Ende des Ganges schnaubte Xerosis in sich hinein, als er den Meetingraum betrat und außer Hörweite seiner Freunde war. Snape lag zusammengerollt in der Mitte des Raums und erholte sich von seinem letzten Cruciatus, den er von Voldemort bekommen hatte. Voldemort selbst wirkte irgendwas zwischen ausgelaugt und wütend.

:Wenn du ihn weiterhin verfluchst, wird er nicht mehr in der Lage sein unsere Fragen zu beantworten:, zeigte Xerosis trocken auf, als er sich in seinem Stuhl niederließ. :Nicht zu erwähnen, wie würdelos es aussehen würde, wenn du wegen magischer Erschöpfung kollabieren würdest.:

:Potter, tu mir einen Gefallen und hör auf Sinn zu machen:, hisste Voldemort zurück.

:Ich versuche es.: Xerosis verdrehte die Augen und fokussierte sich wieder auf Snape, der sich auf die Knie aufrappelte. „Severus, würdest du uns erklären, warum du zurück nach Hogwarts wolltest? Erkläre es gut. Weder Lord Voldemort noch ich selbst sind heute in der Stimmung für deinen Mist."

Snape brauchte einen Moment um seine Gedanken zu sammeln, bevor er sorgsam fragte: „Meine Lords, ich habe im Gang einen meiner Schüler gesehe-"

„Miss Tracey Davis, fünfter Jahrgang in Slytherin", berichtete Xerosis ungeduldig. „Das hab ich bereits von Miss Davis gehört. Ich habe ebenso gehört, dass sobald Sie sie gesehen haben, Sie zu einem Kamin gerannt sind, um wahrscheinlich nach Hogwarts zu gelangen. Ich will wissen, wieso?"

„Miss Davis war die letzten beiden Tage krankt, mein Lord. Ich musste sehen, ob sie noch in Hogwarts in ihrem Bett lag und wie sie es geschafft hat, an zwei Orten gleichzeitig zu sein." Er hielt einen Moment inne. „Miss Bulstrode war ebenso krankt."

„Hm." Xerosis lehnte sich in seinem Stuhl zurück, froh darüber, das er nie wie Voldemorts strengen Standard festgelegt hatte. „Beide Miss Davis und Miss Bulstrode arbeiten für mich an etwas, das erfordert, dass sie an diesem Wochenende außerhalb von Hogwarts waren, ohne dass man ihr verschwinden bemerkt. Golems besetzen augenblicklich ihre Betten." Er lächelte über den überraschten Blick von Snape, den er nicht ganz verbergen konnte. „Oh, ja, ich habe bereits meine Krallen in deinen Schülern, Severus. Wenn ich sie doch nur auch in dich bekommen könnte und ich mich nicht fragen müsste, wie es Dumbledore gelänge Sie wieder innerhalb von einem Tag zu entfernen."

Voldemort hisste gereizt. „Diskutierter die Treue von unseren kleinen Lakein ein anders Mal, Xerosis. Severus, was willst du mir so wichtiges Sagen, dass es nicht warten kann bis ich dich normal gerufen hätte?"

Snape richtete seine Aufmerksamkeit zu Voldemort, seine Augen auf den Knien des Mannes. „Mein Lord, Dumbledore hat Veränderungen an den Schulschilden gefunden, die dem neune Runenstein von Hogsmead gleichen. Er spricht darüber ein Team zusammenzustellen, das über die Winterferien die Veränderungen der Schilde loswird."

„Wieso denkst du, dass wir uns um die Schulschilde kümmern?", fragte Voldemort, der aus den Augenwinkeln Xerosis beobachtete. Der Teenager runzelte zur Antwort die Stirn.

Snape schluckte. „Meine Lords, keiner hat bisher zugegeben, das er den Schildstein von Hogsmead platziert hat und Dumbledore selbst hat es nicht getan. Die einzigen anderen, die so weil Aufwand betrieben haben könnten, ohne das es jemand bemerkt und es danach nicht zuzugeben, seid ihr."

„Schlaue Todesser sind nicht immer vorteilhaft, wenn sie aus der Reihe tanzen", kommentierte Xerosis lächelnd als Snape zusammenzuckte. „Oh, ich werde dich nicht verfluchen, Severus. Wenn Dumbledore die Schilde sorgsam geprüft hat, wird er bereits wissen, dass wir es waren." Sein Blick schweifte zu Voldemort ab. :Wie willst du das hier spielen? Wir können versuchen alle noch vor den Ferien auf den Mond zu transportieren, oder wir können versuche mit dem alten Mann zu reden.:

Voldemort seufze und Kopf. :Es gibt keinen Weg, das wir innerhalb von zwei Monaten einen ausreichenden Leute auf den Mond bringe können. Nicht, während sie so gegen uns kämpfen. Du denkst, das Dumbledore glaubt, dass du der Vernünftige von uns beiden bist?:

:Weniger verrückte, ja:, stimmte Xerosis zu. :Du willst das ich versuche ein Treffen mit ihm auszumachen?:

:Ja. Schicke eine Eule morgen früh zum Frühstück, wenn du seinen Gesichtsausdruck sehen kannst, wenn er die Nachricht erhält. Wenn er zustimmend ist, Versuchs mit dem Treffen. Wenn nicht, werden wir tun was wir können, um seine Meinung zu ändern, was seinen Wunsch die Schilde zurückzusetzten betrifft.:

Xerosis nickte und blickte auf Snape zurück, der sein Bestes Versuchtes uninteressiert an ihrer gehissten Konversation zu wirken. „Severus du kennst nun zwei meiner Spione, die in der Schule sind. Missbrauche ein Vertrauen nicht und du wirst auch keine unerfreulichen Unfälle erleiden." Gab er dem Todesser mit einem bösen kleinen Lächeln bekannt.

„Entlassen", fügte Voldemort hinzu.

„Meine Lords", wisperte Snape sich verneigend, bevor er aus dem Raum eilte.

„Wie wirst du wissen, dass er unser Vertrauen verraten hat?", fragte Voldemort. „Sagen dir deine Bälger, wenn er sie zu misstrauisch beobachtet?"

„Mmm… So etwas in der Art", stimmte Xerosis zu. „Ich werde jeden informieren, das Tracey und Millicent aufgeflogen sind und alle nun ein Auge aufhalten sollten für Professoren, die überinteressiert an ihnen sind. Das Severus sie im Auge behält, ist üblich, aber wenn einer der anderen Professoren – besonders Dumbledore – plötzlich ein übermäßiges Interesse an ihnen zeigen sollte, wissen wir, das er geplappert hat."

„Sehr gut." Seufzend rieb sich Voldemort die Stirn. „Es war ein sehr langer Tag."

„Er hat kaum begonnen", erwiederte Xerosis müde lächelnd während er aufstand. „Gut. Ich geh, um einen Haufen Kinder aus meinem Zimmer zu schmeißen, damit ich schlafen kann."

Voldemort schnaubte und kam selbst auf die Beine. „Potter, sei nicht dumm. Es sind bereits Schilde um mein Zimmer, die die kleinen Wanzen fernhalten. DU kannst ebenso gut hier schlafen."

Xerosis schnappte gespielt nach Luft. „Tom, macht du mir gerade ein Angebot?"

„Du kannst dich Glücklich schätzen, dass ich zu müde bin, um dich zu verfluchen", erwiederte Voldemort, der müde mit seinem Stab vor Xerosis Gesicht herumfuchtelte. „Ja oder nein?"

„Ja, danke", entschied sich Xerosis. Er war nicht wirklich darin interessiert, seine Freunde vor die Türe zu setzen, besonders da er wusste, dass Luna einfach zurückkommen würde. Er wartete, bis sie zurück in Voldemorts Schlafzimmer waren und der ältere Mann aktivierte seine Schutzschilde, bevor Xerosis murmelte: „Dobby."

Der kleine Hauself ploppte vor ihnen, mit großen Augen, in Sicht. „Was kann Dobby für den majestätischsten und großzügigsten Lord Xerosis tun?"

Von der Tür aus schnaubte Riddle.

Xerosis seufzte. „Hat Luna dein Vokabular erweitert?", fragte er.

Dobby strahlte. „Hat sie! Loony ist so gütig."

„Es freut mich, das du sie magst", entschied Xerosis. „Nun geh und sag ihr, das ich zurzeit nicht zu erreichen bin. Und sag Lucius, das, wenn irgendjemand uns während der nächsten zwölf Stunden oder so stört, wir denjenigen bei Sichtkontakt töten."

Dobby nickte. „Dobby versteht", stimmte er ernsthaft zu, dann Ploppte er hinfort.

„Exzellent", sagte Riddle, sich zum Bett hinbewegend.

Xerosis ließ seine falsche Erscheinung fallen und kletterte auf der andren Seite ins Bett. „Gute Nacht, Tom."

„Guter Punkt, Potter", erwiederte Riddle, der die Lichter auslöschte. „Du schnarchst besser nicht."

„Und du trittst hoffentlich nicht im Schlaf", konterte Harry.

Riddle schnaubte und sie schlossen beide ihre Augen um zu schlafen.

-0-

Genau als die Turmuhr Eins schlug, schlichen sich Harry und seine Freunde in die Schule zurück. Auf den Treppen verabschiedete sich Harry von seinen Ravenclawfreunde. „Ich muss mit den Slytherins einen Moment reden. Luna weiß, wie man die Golems verschwinden lässt."

Terry, Li und Luna nickten ihr Einverständnis und schlichen sich die Treppen hinauf. Währenddessen stiegen Tracey, Millicent und Harry in die Kerker hinab. Tracey murrte: „Was soll das, Potter?"

„Ich muss auch mit Li sprechen", erwiederte Harry, „vorausgesetzt, dass sie noch wach ist. Ich sag es euch dreien lieber in einem Aufwasch."

Lillian erwartete sie mit schläfrigem Blick auf dem Sofa, das dem Kamin am nächsten stand. Sie schreckte hoch, als ihre Freunde hineinschlichen. Ihre Augen weiteten sich, als sie Harry erblickte. „Ist etwas geschehen?", fragte sie im Aufstehen.

„Es ist was passiert, aber ich weiß nicht, ob ihr es als 'schlecht' bezeichnet würdet", erwiederte Harry, der ihnen währenddessen andeutete, sich zu setzen. Nachdem jeder Platz genommen hatte, lehnte sich Harry gegen den Tisch, der vor ihnen stand und begann zu erklären. „Snape sah Tracey auf Malfoy Manor als wir dort ankamen um uns auszuruhen. Es war einfacher ihm zu erklären, das sie und Millicent etwas für Lord Xerosis erledigen, als ihre Anwesenheit völlig abzustreiten. Der dunkle Lord und ich sind uns nicht sicher, wo Snapes Loyalität liegen, so dass ich euch drei nun brauche, nach Professoren Ausschau zu halten, die plötzlich zu neugierig sind, was eure Freizeit angeht. Von Snape erwarte ich das, von anderen Professoren eher nicht. Lasst mich unverzüglich wissen, wenn einer von ihnen aus der Rolle fällt."

„Verstanden", stimmten alle zu.

Harry lächelte und stieß sich vom Tisch ab. „Ausgezeichnet. Wir treffen uns nach dem Mittagessen in der Bücherei."

„Ooh. Bedeutet das, dass du noch mehr böse Pläne für uns hast, bei denen wir assistieren können?", fragte Lillian, die sich aufgeregt vorlehnte.

„Ich bin zum Bersten voll mit bösen Plänen", versicherte Harry ihr. „Und ja, ich habe einen oder zwei, bei denen ihr mir helfen könnt." Er lächelte über die aufgeregten Blicke, die die drei Mädchen bei dieser Enthüllung trugen. „Kommt nun. Lasst uns diese Golems loswerden, so dass ihre etwas schlaf bekommt, hm?"

-0-

Harry hatte Dumbledore zum Frühstück eine Bitte um ein Treffen geschickt. Aus dem Gesichtsausdruck, als er sie erhielt, schien ersichtlich, dass er offen für die Idee zu sein schien. Harry hatte die drei Besen als Treffpunkt vorgeschlagen und hatte Datum und Uhrzeit Dumbledore überlassen. Er hatte ebenso erwähnt, dass er Inkognito erscheinen würde, da er die ansässigen Bewohner von Hogsmead nicht unnötig aufregen wollte.

Nach dem Mittagesse, verteilte Harry an seine Freunde wiederverwendbare Portschlüssel zum Mond erklärte ihnen, was sie dort oben tun sollten. Ebenso warnte er sie, das Voldemort dort sein würde um zu arbeiten. Der dunkle Lord wusste, dass sie dort oben sein würden und hatte zugestimmt sie zu ignorieren, die meiste Zeit zumindest. Wenn die Schüler etwas brauchen sollten, sollten sie damit zu Harry kommen und er würde sehen, was sich machen ließ.

Da sie alle etwas Extrazeit haben würde, bevor Hermione und Neville zu Zauberei gehen mussten, nahm Harry sie alle mit hinauf zum Mond und grinste über ihr ehrfürchtiges Gemurmel – nicht einmal Luna wusste, was sie alles verändert hatte, seit ihrem letzten Besuch.

„So, wie viele Pflanzen denkst du, kannst du in eines von den Gewächshäusern bekommen?", hatte Harry Neville gefragt, während die Anderen auf Erkundung gingen. Er hatte sichergestellt, dass jeder ein magisches Headset bekam, nur für den Fall, dass sie einander eilig kontaktieren mussten.

Neville betrachtete das am nächsten Stehende Gewächshaus. „Hängt von den Pflanzen ab. Ich kann fast dreihundert sich ähnelnde Pflanzen hier hereinbekommen, mit der richtigen Lagerung. Größere Pflanzen… wahrscheinlich so um die fünfzig, fünfundsiebzig." Sein Blick schweifte zu Harry.

Harry nickte. „Wenn du mir Skizzen geben könntest, von dem was du an Töpfen oder Lager-Behältern brauchst – egal was – werde ich sie am Ende der Woche in den Gewächshäusern haben." Er deutete auf den Boden. „Ich hätte gerne, dass du den Boden hier oben ausprobierest, aber wenn du wirklich denkst, dass es nicht funktioniert, lass es mich wissen, wie viel Erdboden du brauchst und ich transportiere ihn dir hier hoch."

Nachdem er sich auf den Boden gekniet hat, um den Boden zu testen, nickte Neville. „Mmm… ich kann ihn nicht nur ausschließlich benutzten, er hat nicht genug leben in sich, wenn das Sinn für dich macht?" Er schweifte mit seinem Blick hinauf zu Harry, der hilflos die Schultern zuckte. Neville lachte. „Gut, ja. Wenn du mich mit einigen tonnen Erde versorgen kannst, kann ich die mit dieser hier mischen. So kann ich die Pflanzen an diesen neuen Boden gewöhnen, aber sichergehen, dass sie trotzdem all die extra Nährstoffe bekommen, die sie brauchen."

„Das kann ich tun", stimmte Harry lächelnd zu. „Ich werde versuchen einige von ihnen in den kommenden Tagen zu vollenden, so dass du anfangen kannst, Zeug hier hoch zu transportieren."

„Cool. Ich werde versuchen, während Zauberei die Skizzen anzufertigen", versprach Neville. „Ich hab morgen den ganzen Nachmittag frei, so dass ich wieder hier hoch kommen kann um weiterzuarbeiten."

„Klingt gut." Harry schaute nach der Uhrzeit und berührte einhändig sein Headset. „Hermione, es ist Zeit für Zauberei."

Oh! Danke, Harry! Neville?"

Ich geh nun wieder hinunter" erwiederte Neville. Er winkte Harry einmal, bevor er den Portschlüssel zur Schule zurück nahm – Harry hatte sie so verzaubert, dass sie in einem leerstehenden Klassenzimmer auf der vierten Etage landen würden.

Harry berührte abermals sein Headset und gab bekannt: „Ich gehe jetzt auf den Planeten zurück um einige Dinge zu besorgen, die ich für die Gewächshäuser brauche. Braucht irgendwer irgendwas, wenn ich schon unten bin?"

Farbe!", rief Luna. „Dieser Platz ist so einfarbig."

Zumindest einmal, Loony, sind wir einer Meinung", gab Morag bekannt. „Bring uns einige Eimer mit, Potter. Wir können die Farbe ja selbst verändern, aber wir brauchen einen Grundlage."

Harry kicherte. „Alles klar. Ich brauch jedoch ungefähr zwanzig Minuten."

Na dann geh mal lieber", erwiederte Terry leichthin.

Augenrollend, aktivierte Harry den Portschlüssen zurück in die Schule und grummelte, als er unsanft landete. „Memo an mich, meistere das Langstreckenportschlüsselreisen", murrte er, bevor er seine Schulroben in etwas mehr mundanisches transformierte. Das getan, begab er sich zu einem großen Baumarkt, den er in Surrey kannte, wo er sich drei Wagen besorgte. Einen voll mit weißer Farbe, den zweiten voll mit Holzblanken und den letzten voll mit Säcken voll Sand. Alles davon wurde subtil in die Basis, die Riddle auf dem Mond erschaffen hatte, mit dem Portschlüssel hinaufgeschickt. Der nächste Halt war bei einem Gartencenter, das nicht weit vom Baumarkt entfernt befand. Von dort besorgte er sich zum fortschicken mit dem Portschlüssel einige Wagen voll Boden.

Sein letzter Stopp war bei einem Lebensmittelgeschäft, wo er tatsächlich bezahlte. Das Essen und Trinken ließ er in der Basis für Besucher zurück. Ebenso kaufte er einige Kannen voll Wasser, die er auf der Oberfläche zurückließ. Diese sollten dabei helfen, mehr Wasser für die Luft zu gewinnen. Der Mond war noch relativ trocken, wenn man so darüber nachdachte. Nachdem er das Essen mit dem Portschlüssel weggeschickt hatte, grub er sich ein nettes Grasfleckchen aus und reiste nun selbst mit dem Portschlüssel nach. Er konnte während der Arbeitspausen an den Gewächshäusern daran arbeiten, das Gras zu verändern.

Zurück auf dem Mond, erschuf er eine Kühlbox für Essen und Getränke und stellte die Wasserkrüge zum Verdampfen hinaus in die Luft. Er berührte sein Headset und rief: „Bin wieder da. Wenn ihr Farbe wollt, kommt herüber zu dem großen Gebäude, bei dem wir angekommen sind. Ich hab auch was zu Trinken dabei."

Es kam keine verbale Erwiederung, aber alle acht Schüler kamen hergerannt, wegen der Verheißung von Getränken. Nachdem alle Re-hydriert waren, nahmen sie sich die Farbe, auf die Harry hilfreicher weise einen sich Selbstauffüllungszauber gelegt hatte und verschwand danach wieder ins graue Gebäude.

Harry sammelte sein Holz, seinen Sand und einen Farbeimer auf und machte sich auf zu den Gewächshäusern. Das Holz wurde beiseitegelegt, damit es als Basis zur Transfiguration dienen konnte, welche Konstruktion Neville auch immer haben wollte und die Farbe wurde gleich danebengestellt, um sie zum Schluss zu verwenden. Der Sand wurde auf dem Boden des Gewächshauses ausgestreut – er hatte genug für sechs Häuser besorgt – und benutzte diesen dann, um daraus Glas zu transformieren, mit dem das Gebäude verkleidet war. Das Glas wurde etwas widerstandsfähiger und weniger undurchsichtig als das Glas auf der Erde. Er hatte normale Monderde und den Sand verwendet, aber er war in der Tat sehr zufrieden mit dem Endergebnis.

Er machte eine Pause von der Arbeit mit dem Gewächshaus um etwas mit dem Gras zu arbeiten. Ebenso überprüfte er die Zeit und warnte seinen Freunde vor: „Wir haben noch ungefähr eine halbe Stunde, bevor das Essen beginnt." Er arbeitete mit dem Gras solange, bis es Essenszeit war und reiste mit den Anderen, die sich ihm anschlossen, mit seinem Portschlüssen hinunter zur Erde.

„Was hast du denn mit den Gewächshäusern vor?", fragte Li, als sie alle ihre Headsets wegsteckten und sich aufmachten, ihre Bäuche zu füllen.

„Ich habe darüber nachgedackt, sie mit Bäume oder Blumen oder so was in der Art zu bemalen, aber ich bin nicht wirklich ein Künstler", gab Harry zu.

„Ich kann es tun!", unterbrach Luna augenblicklich.

„Millie und Morag sind beider sehr gute Maler", meldete sich Lillian, die lächelte als ihre Freunde ihr irritierende Blicke schickten.

„Li ist auch nicht schlecht", rückte Harry, das errötende Mädchen anlächelnd, heraus. „Sicher, wenn ihr vier fertig seid, die Gebäude anzumalen, könnt ihr mit den Gewächshäusern spaß haben."

„Cool. Uns fingen an, die Gebäude auszugehen, die wir bemalen konnten", hab Millicent zu.

„Oh, meine Liebe…" Harry seufzte. „Solange ihr das Große nicht anmalt."

Sie lachten alle, als sie sich trennten um zum Essen an ihre Tische gingen.

Nach dem Essen trafen sie sich alle in der Bücherei. Sie stimmten überein, dass sie alle an ihrer Hausaufgaben arbeiten sollten. Harry nutzte die Zeit um mit Neville über seine Zeichnungen zu reden. Dabei Erschuf er 3D Bilder der Gegenstände, die Neville skizziert hatte, so dass Harry sicher war, verstanden zu haben, was sein Freund wollte.

In dieser Nacht, als Harry sich Bettfertig machte, kam Dumbledores Antwort. Er schlug vor, dass sie sich Donnerstagmorgens treffen sollten. Währenddessen würde Harry in Zaubertränken sein. Harry schickte sein Einverständnis zurück, dann kletterte er ins Bett. Er zauberte den Parselkommunikationszauber. :Tom, Treffen mit Dumbledore am Donnerstag. Ich lass dich anschließend wissen, wie's gelaufen ist. Hab etwas zu trinken und zu essen gekauft und alles für den Fall der Fälle in der Basis zurück gelassen. Meine Freunde haben mich überredet etwas Farbe für sie zu organisieren, so dass die Gebäude etwas mehr Farbe bekommen. Jedoch hab ich sie nicht in die Nähe der Basis gelassen. Ich bin morgen früh wieder oben, wenn du irgendwas brauchen solltest. Guten Nacht.:

-0-

Am nächsten Morgen sah Harry Morag, Li und Terry auf dem Mond wieder. Die Slytherins und Gryffindors hatten Verteidigung und Luna hatte in einer Stunde Arithmetik, so entschied er, einfach auf dem Planeten zu bleiben.

Riddle traf sich mit ihnen oben, wobei er die Schüler finster anblickte, die ihn daraufhin überraschte Blickt schickten. Harry seufzte und verkündete: „Ladies, Terry, das ist Lord Voldemort. Voldemort, Terry Boot, Li Su und Morag McDougal."

„Hn", erwiederte Riddle, bevor er sich abwand und in die Basis davonschritt.

Harry rollte mit den Augen und schenke seinen Freunden ein hilfloses Lächeln. „Tut mir leid. Die Farbe ist dort. Ich werde jetzt gehen, um mit ihm zu sprechen. Wenn ihr mich braucht…" Er tippte sich ans Headset.

„Viel Glück", meinte Li ernst, bevor sie sich einen Farbeimer griff und in Richtung Gewächshäuser mit Terry und Morag davonschritt.

Harry schlüpfte in die Basis und zog eine Augenbraue über die Möblierung hoch. „Du warst Beschäftigt."

„Ich hab überlegt, ob ich hier oben schlafen soll", gab Tom von seinem Platz vom Sofa, auf dem er saß, zu. „Niemand belästigt mich und es gibt essen."

Schnaubend, ließ sich Harry in einen Stuhl fallen. „Sicher, aber wenn das Manor unten abbrennt, wirst du das nie wissen."

„Was für ein Verlust das sein würde", erwiederte Riddle trocken, was ihm ein Kichern des Teens einbrachte. „Ich nehme an, Dumbledore hat positiv auf deine Nachricht reagiert?"

„Ja. Ich meine, ich hab nicht wirklich erwartet, das er schlecht darauf reagieren wird…" Harry zuckte die Schultern. „Auf jeden Fall werde ich sehen, was ich dagegen tun kann, das er mit den Schilden herumspielt.

„Gut." Riddle lehnte sich vor. „Ich nehme an, dass deine Lakaien sehr oft hier sein werden?"

Harry nickte. „Ja, während des Schultages. Wir nehmen die Mahlzeiten auf dem Planeten ein und verbringen die Zeit danach für Hausaufgaben. Aber ansonsten, sicher, sie haben die Portschlüssel. Wieso?"

„Ich hab überlegt, ob ich einige Todesser hier oben erlauben sollte", gab Tom zu. „Aber wenn deine Lakaien sehr oft hier oben sein werden, sagen wir mal, würde Bella hier hoch zu lassen, eine sehr schlechte Idee sein."

„Hmmm." Harry runzelte die Stirn und überdachte das Problem. „Jedoch, die Todesser mit Kindern sollten ok sein. Oder die mit Nichten und Neffen. Und Barty sollte auch in Ordnung gehen. Es würde nett sein, die Anwesenheit von Erwachsenen hier oben zu haben", fügte er, das Gesicht verziehend, hinzu. „Ich hab gerade dieses Bild vor Augen, von einem meiner Freunde, die ein Gebäude über sich zusammen krachen lassen oder so was und ich bin auf der Oberfläche im Unterricht."

Riddle seufzte. „Ich nehme an, ich könnte versuchen, hier oben zu sein, während du im Unterricht bist", kam er entgegen. „Wenn etwas passiert, kann ich mich darum kümmern." Er blickte finster drein, als Harry ihn anstrahlte. „Ich bin mir sowieso nicht sicher, ob ich einige unserer Leute oder unserer Lakaien hier oben allein haben will. Salazar weiß, welche Sorte von Ärger das verursachen würde."

Harry kicherte. „Nun, ja." Er schüttelte den Kopf. „Du weißt, jeder den du es erlaubst hier oben zu sein, muss damit klarkommen, neben Harry Potter und einigen Schlammblütern zu arbeiten."

„Erinnere mich nicht", grummelte Riddle, bevor er einen Seufzer ausstieß. „Irgendwann müssen wir ihnen sagen, wer du wirklich bist."

Harry nickte. „Ich weiß. Wieso lässt du nicht Lucius und Barty diese Woche herausfinden, welche von unseren Leuten nicht mit Gewalt, auf meine Gegenwart oder die von einigen Schlammblütern, reagieren würde. Wir können ihnen dieses Wochenende sagen, wer ich wirklich bin und sie dann nächste Woche hier hoch lassen."

Daraufhin nickte Riddle. „Sehr gut. Lass mir eine Kopie deines Stundenplanes hier, bevor du verschwindest, um mit deinen Gewächshäusern zu spielen."

Augenrollend, zog Harry trotzdem seinen Stundenplan aus seiner Tasche, für eine Kopie, hervor. „Und was wirst du tun? Ein Nickerchen machen?"

Riddle schnaubte. „Wohl kaum. Ich werde diese Gebäude einrichten und noch mehr Gebäude draußen hinzufügen." Er winkte aus einem glaslosen Fenstern hinaus. „Nur so, wie hast du das Glas für deine Gewächshäuser gemacht?"

„Hm? Oh, ich bin nach unten gegangen in einen Eisenwaren Laden und hab mich mit einigem von ihrem Sand davongemacht. Hab es mit Mondstaub vermisst und es Transfiguriert. Hier." Er gab ihm die Kopie seines Stundenplanes.

Riddle überflog das Blatt. „Hm. Gut. Ich werde wahrscheinlich auf die Oberfläche gehen, um etwas Sand zu holen."

„Fühl dich frei, noch etwas mehr Holz mitzubringen, wenn du schon dabei bist", witzelte Harry etwas, während er aufstand. „Ich denke nicht, dass ich genug für alle Konstruktionen, die Neville haben will, habe.

„Wir werden sehen", erwiederte Riddle, bevor er verschwand.

In sich hinein Kichernd verließ Harry die Basis, um zu den Gewächshäusern zu gelangen. Wobei er auf dem Weg einige Flaschen mit Wasser für seine Freunde beschwor. Das Wasser traf auf Lächeln und nachdem er das Gewächshäuser inspiziert hatte, stellte er fest, dass es fast fertig war, weshalb er lobte: „Das sieht wirklich toll aus."

Li errötete, während Morag finster dreinblickte, obwohl ihre Augen vor Vergnügen funkelten. Terry grinste einfach nur und kommentierte: „Du warst da drinnen aber für eine lange Zeit."

„Mm. Wir haben dunkle Lord Zeug besprochen", erwiederte Harry, der begann die Konstruktionen zusammen zu bauen, nach denen Neville gefragt hatte. „Hier, Terry, kannst du das mal halten, während ich das Transformiere." Nachdem Terry fest hielt, fügte Harry hinzu. „Voldemort hat zugestimmt, auf dem Mond zu bleiben, während ich im Unterricht bin. Also falls etwas schief geht und ihr Hilfe braucht, sollte einer von uns immer in der Nähe sein."

„Oh, super", murmelte Terry, während Li und Morag Grimassen austauschten.

„Es wird nicht so schlecht sein. In jedem Fall weiß er es besser, als einen Cruciatus auf einen von euch zu feuern, also sollte es euch gut gehen. Er arbeitet daran, mehr Gebäude zu Erschaffen und das Große zu möblieren. Das Sofa und die Stühle sind tatsächlich sehr bequem, wenn jemand mal eine richtige Pause brauchen solltet." Er hielt inne, um das Stück das Terry hielt zu vollenden um es in eines der Gewächshäuser zu integrieren. Nachdem er wieder draußen war, fügte er hinzu: „Wir sprachen darüber, einige der mehr kinderfreundlichen Todesser hier hoch zu lassen. Sie sollten helfen, noch mehr Gebäude hinzuzufügen und bei der Möblierung zu helfen. Aber das wird nicht vor nächster Woche geschehen. Also Köpfe hoch, fürchte ich."

Terry verzog eine Grimasse. „Werden sie mit Hermione und mir klarkommen?"

„Damit müssen sie aber auch klarkommen", zeigte Morag auf.

„Das ist der Grund, warum wir eine Woche warten", erklärte Harry. „Wir brauchen die Zeit, um sie auszuloten und zu entscheiden, welche wir tatsächlich hier oben ohne Voldemort oder mich lassen können, um ihnen über die Schulter zu blicken."

Die Schüler schnaubten alle darüber und verstummten, als sie sich wider ihrer Arbeit widmeten.

-0-

Xerosis kam vor der vereinbarten Zeit bei den drei Besen an, zu der er sich mit Dumbledore treffen sollte. Er bestellte bei Rosmerta Frühstück – technisch gehen, war es sein Mittagessen, da er gerade Zaubertränke verlassen hatte, aber sie servierten nichts anderes außer Frühstück – und ließ sich an einem Tisch in der hinteren Ecke nieder. Er holte etwas Papierkram hervor, den Voldemort gestern auf ihn abgewälzt hatte und begann die Berichte von einigen ihrer chinesischen Agenten zu lesen – Voldemort hatte das nur auf ihn abgewälzt, weil der Mann einfach nicht zu bewegen war Mandarin zu lernen und der Code, den sie benutzten Decodierte nicht, wenn ein Übersetzungszauber verwendet worden war. Wieso Voldemort dann überhaupt chinesische Agenten hatte…

Xerosis hatte beschlossen, sich mit langen roten Haaren zu verkleiden, die von einem Clip zurückgehalten wurden, aber er hatte seine blassen Augen behalten. Er hatte ebenso seinen Glamour einige Jahre altern lassen, so dass niemand sich wunder würde, was ein Schüler im Hogwartsalter an einem Donnerstag außerhalb der Schule tat.

Als sie das Essen servierte, stoppte Rosmerta um zu Plaudern und fragte: „So, was macht ein hübscher junger Bursche, wie du, so früh am Morgen hier?"

Xerosis lächelte sie an. „Geschäftliches, fürchte ich", erwiederte er. „Ich habe in etwa zwanzig Minuten oder so ein Treffen mit dem Schulleiter."

Seufzend, ließ sich Rosmerta in dem Stuhl ihm gegenüber sinken. „Wir sehen Albus hier untern gar nicht mehr", gab sie preis. „Er ist immer viel zu beschäftigt mit dem Krieg."

„Jedoch ist das nicht wirklich ein Krieg, nicht wahr?", kommentierte Xerosis. „Betrachtet man, dass dieses Mal Du-Weißt-Schon-Wer sich mit dem Fokus auf Muggel begnügt. Er ist noch nicht mal hinter den Muggelgeborenen her."

„Das ist tatsächlich etwas merkwürdig. Jeder, mit dem ich darüber gesprochen habe, denkt, dass es mit diesem neuen Kind zu tun hat. Lord X-ray oder wie auch immer."

Xerosis wimmerte. „Xerosis?", bot er.

„Genau!", Rosmerta lächelte ihn an und runzelte dann leicht die Stirn. „Jedoch bin ich nicht sicher, wieso Du-Weißt-Schon-Wer die Macht mit ihm teilen sollte. Xerosis muss wirklich sehr Machtvoll sein, dass sich Du-Weißt-Schon-Wer vor ihm verneigt.

„Ich denke, wir alle hoffen, dass es nichts so Besorgnis erregendes ist", kommentierte Dumbledore hinter ihr. „Guten Morgen, Rosmerta."

Fröhliches lachend stand Rosmerta auf. „Guten Morgen, Albus. Ich freute mich, dich im Dorf zu sehen, obwohl mir gesagt wurde, du seiest hier für Geschäftliches."

Dumbledore blickte an ihr vorbei zu Xerosis, der ein Lächeln mit seinen falschen Fangzähen schickte. Dumbledore lächelte zurück. „Ja, ich fürchte so ist es", sagte er zu Rosmerta. „Vielleicht könnten sie mir ein Butterbier holen?"

„Sicher doch." Rosmerta wand sich ab und eilte zurück in die Küche.

Dumbledore nahm Rosmerta Platz ein, dabei kommentierend: „Ich war überrascht, eine Nachricht von dir zu erhalten. Tom war in der Vergangenheit nie an Gesprächen interessiert. Ich gebe zu, das ich das Selbe auch von dir erwarte habe."

Sie wurden von der Ankunft von Dumbledores Getränk unterbrochen, das Rosmerta mit einem Lächeln vor ihm abstellte. „Alles Ok? Noch irgendwas?"

„Ich denke, wir sind zufrieden", erwiederte Xerosis mit einem freundlichen Lächeln. „Danke."

Nickend, verließ Rosmerta sie mit einem Augenzwinkern.

Xerosis richtete seine Aufmerksamkeit zurück zum Schulleiter, der ihm mit einem fragenden Ausdruck beobachtete. „Normalerweise, würde ich Sie nicht kontaktiert haben", gab er zu. „Aber Severus hat uns darüber informiert, dass Sie darüber sprechen, die Schilde, die wir zu denen von Hogwarts hinzugefügt haben, zu entfernen. Tom und ich stimmen darin überein, dass wir Ihnen das wieder ausreden müssen."

Dumbledores Augenbraue zog such bin zum Haaransatz hinauf. „Also gibst du zu, das du dich an ihnen zu schaffen gemacht hast?", fragte er.

„Das tue ich." Xerosis legte den Kopf schräg. „Ich weiß nicht, ob man 'sich zu schaffen machen' dazu sagen kann. Wir haben sie nur gegen die Mundanes verstärkt und Tom hat den Fluch über die Position des Verteidigungsprofessors aufgehoben."

„In der Tat? Ich dachte nicht, das Tom ihn je aufheben würde."

Xerosis schnaubte. „Oh, er wollte es nicht. Mir wurde der Ärger erspart, mit ihm darüber zu diskutieren, als die Schule selbst darauf bestand, dass wir ihn beseitigen sollten. Irgendwas damit, dass sie uns schrecklich verfluchen würde, wenn wir es nicht täten?" Dumbledore kicherte. „Jedenfalls, ja, Tom wurde dazu überredet."

„Du bist sehr viel weniger verrückt, als ich dir zugeschreiben habe", stellte Dumbledore fest.

Xerosis bot dem alten Mann ein ironisches Lächeln. „Sie meinen, ich besitze mehr Persönlichkeit, als Sie mir zugetraut haben. Ich versichere ihnen, dass ich ziemlich Irrsinnig bin. Nur nicht in derselbe Weise, wie Tom es ist." Er nahm sein Wasserglas, das er mit dem Essen bestellt hatte, auf – das Meiste davon hatte er gegessen, als Rosmerta neben ihm gesessen hatte – und nahm einen Schluck.

Der Schulleiter brummte. „Welche Art von 'Verstärkung' habt ihr zu den Schilden hinzugefügt?", forderte er zu wissen. „Und wieso kann niemand es herausfinden?"

„Sie suchen nicht weit genug", erwiederte Xerosis. „Dafür, dass sie so entschlossen sind, die Mundane zu beschützen, scheinen sie aber nicht viel über sie zu wissen. Und oft ist das, was sie behaupten zu wissen, falsch." Er zog eine Augenbraue hoch, über den seltsamen Blick, den Dumbledore ihn gab. „Ja?"

„Einer meiner Schüler nennt die Muggel 'Mundanes'."

„Interessant." Xerosis wand seine Aufmerksamkeit wieder seinem Essen zu. „Ich hab es von einem Mundane Freund, den ich vor sehr langer Zeit gehabt habe, also nehme ich an, dass es möglich ist, das einer ihrer Schüler damit bekannt ist." Er zuckte die Achseln. „Sagen sie mir, Schulleiter, was wissen über die Weltraumreisen der Mundanes?"

Dumbledore blinzelte. „Weltraumreisen? Wie diese Reisen zum Mond, in diesen Flugzeugen?"

Xerosis seufzte. „Space Shuttles", korrigierte er. „Und sie tun sehr viel mehr, als nur zum Mond zu reisen. Sie haben Satelliten im Orbit um die Erde, den Mond und andere Planeten, die Dinge aufzeichnen, die dort geschehen. Weil diese Sattelten soweit außer Reichweite sind, für eure durchschnittlichen Muggelabwehrzauber, können sie durch sie hindurch sehen und auf die Dinge, die sie verbergen sollen."

Verständnis glomm in Dumbledores Gesicht auf, während Xerosis sprach. Als er wieder eine Pause machte, um einen weiteren Schluck Wasser zu nehmen, sagte der Schulleiter: „Also habt ihr den Schilden hinzugefügt, dass sie nun ins Weltall reichen?"

Xerosis schnaubte. „Nein. Dafür gibt es nicht genug Magie auf dem gesamten Planeten. Wir haben ein zweiteiliges Runen Set erfunden, eines das auf den Runenstein gelegt wurde, das andere wurde in die Aktiven Satelliten im Orbit eingraviert."

Dumbledore blinzelte ihn an.

Xerosis rollte mit den Augen. „Auf jeden Fall, ohne die Modifizierungen, die wir gemacht haben, würden die Mundanes in der Lage sein, ein Geschoss auf Hogwarts abzuschicken und das würde das Ende sein. Keiner von uns will das, also ersuche ich, das sie unsere Schilde dort lassen, wo sie sind." Er schenkte dem älteren Zauberer ein breites Lächeln.

Nun seufzte seinerseits Dumbledore. „Ich sehe. In diesem Fall glaube ich, werde ich die Runen intakt lassen." Er hielt inne. „Ich nehme nicht an, dass ich dir das Muggel töten ausreden kann?"

Xerosis schnaubte abermals. „Wird nicht geschehen, aber danke fürs versuchen."

Und abermals seufzte der Schulleiter. „Du scheinst ein sehr ehrenwerter Mann-"

„Sie wollen wisse, wieso ich denke, dass die Mundanes ausgelöscht werden sollten", unterbrach Xerosis. „Sie haben meine Familie getötet, weil sie magisch waren." Er lehnte sich vor, seine blassen Augen leuchtend mit stillem Hass. „Sie haben alles zerstört, was ich hatte, alles was ich je gekannt habe. Sie haben sich nicht um meine Bitten gekümmert, das Flehen meiner Frau oder meiner Kinder. Wieso sollte ich nun dem ihren gehör schenken?" Er setzte sich zurück, grimmig, über den entsetzten Blick den Dumbledore trug, lächelnd. „Blicken Sie doch nur mal auf ihre Erwiederung zu unserm Dasein: Sie jagen jeden Platz in die Luft, in dessen Nähe auch nur eine magische Familie leben könnte. Keine weiteren Gedanken daran verschwendend, an die Mundanes, die von der Explosion erfasst werden könnten. Sie wünschen sich nur die Ausrottung unserer Sub-Spezies. Wobei sie sich nicht um die Gefahr scheren, die ihre Aktionen für sie selbst verursachen."

„Du gedenkst, die gesamte Spezies für die Aktionen derer zu bestrafen, die bereits Tod sind?", fragte Dumbledore.

„Das tue ich", stimmte Xerosis zu, der seine Berichte einsammelte und von seinem Platz aufstand. „Schönen Tag noch, Schulleiter. Es war nett, mit ihnen zu reden, aber ich habe Mundanes zu foltern." Er schenkte dem Mann ein kleines verrücktes Lächeln, bevor er zu Rosmerta zurückging und sie für sein Essen bezahlte. Er sagte: „Es war reizend, Madam. Ich muss bald mal wieder bei ihnen vorbeischauen."

„Ich bitte darum", erwiederte Rosmerta, vergnügt zurücklächelnd, als sie sein Wechselgeld abzählte. „Es ist immer schön, einen gutaussehenden Gentleman, so wie Sie es sind, hier zu haben."

Kichernd, fing Xerosis ihre Hand, als sie ihm sein Wechselgeld gab. „Es ist noch reizender, so eine wunderschöne Frau zu haben, die solch wunderbares Essen serviert", erwiderte er, einen Kuss auf ihren Handrückend hauchend.

Rosmerta lachte und winkte ihre Hand auf ihn, nachdem er sie freigegeben hatte. „Oh du, geh schon!"

Xerosis deutete einen Salut an und verließ gutgestimmt den Pub. Nachdem er draußen war, fand er einen Schatten und reiste mit ihm zurück in Riddles Zimmer, wo er die übersetzten Berichte zurückließ. Von dort aus, nahm er einen Portschlüssel zum Mond. Neville war immer zu nervös um Riddle um Hilfe zu bitten, aber er schien immer bei irgendetwas Hilfe zu brauchen. Da er einige freie Stunden hatte, konnte er ebenso gut sehen, was er tun konnte.

0-0-0-0-0-

-0-0-0-0-0-