Title: Xerosis
Author: Batsutousai
Beta: Shara Lunison & magickmaker17
Translator: LadyShigeko
Beta: Der Nörgler
Rating: T
Pairings: Voldemort/Harry (post-Harry/Ginny)
Warnings: SLASH, AU, character death, semi-super!Harry, Dark!Harry
Summary: Harry's world ends at the hands of those he'd once fought to save. An adult-Harry goes back to his younger self fic. Semi-super!Harry
Disclaim Her: Because people keep mentioning it: Yes, I've seen A Very Potter Musical. It was amusing. Once. Didn't care enough for it to watch the second season. (Is that enough to put an end to all the Pigfarts jokes?)
-0-0-0-
Ice Inside Your Soul
-0-0-0-
„Du und deine Freude mögen es anscheinend wirklich gerne oft zu kommen und zu gehen", kommentierte Hogwarts am frühen Samstagmorgen, bevor alle auf waren.
Harry war bereits seit einigen Stunden wach gewesen und hatte an einem Bericht für Riddle gearbeitet, den er allerdings Beiseitelegte um sich auf das Schloss zu konzentrieren. „Also hast du schließlich doch beschlossen, mit mir zu sprechen, hm?"
„Ich habe dich beobachtet", gab Hogwarts bekannt. „Du bist ein ungewöhnlicher junger Mann, mit einer unerklärlichen Vergangenheit und zu vielen nicht-menschlichen Geschenken. Du hast Albus glauben lassen, das du sein williger Bauer bist, wobei du allerdings in Wirklichkeit dem Part der Königin seines Gegners spielst. Der Hut hat mir gesagt, dass du ein anderes Leben zuvor gelebt hast und das du ein Günstling des Todes bist."
„So im Grunde genommen hast Nachforschungen über mich betrieben?", fragte Harry, der mehr belustigt als sonst etwas. „Und was ist deine Folgerung? Anstelle von, du weißt schon, du mich einfach selbst hättest fragen können?"
„Du hast vor die Muggel auszurotten", kam es von Hogwarts.
„Ich würde sie gerne ausrotten", korrigierte Harry, „aber dann wäre niemand mehr für den Tod da und ich haben kein Verlangen danach, seinen Zorn zu spüren, da ich die Apokalypse nicht beenden konnte. Aber nein, wir werden die gesamte magische Bevölkerung auf den Mond bringen – daran arbeiten meine Freunde und ich übrigens, wenn wir nicht in der Schule sind – und werden die Mundanes sich selbst überlassen, ohne dass wir für sie als augenscheinliche Gefahr Posen."
Hogwarts lachte spöttisch. „Du denkst die magische Population wird zustimmen umzuziehen? So verankert wie sie in ihre Tradition sind?"
„Wir werden einen Kampf in unseren Händen wüten haben", stimme Harry. „Aber zwischen Ausrottung und überleben, glaube ich doch sehr, dass sie das Leben wählen werden, selbst wenn es bedeutet, auf den Mond auszuwandern."
„Und was wird aus den magischen Gebäuden? Willst du uns hier zurücklasse um unter den Muggeln dahin zu rotten?"
Harry schloss seine Augen. „Ich weiß nicht", gab er zu. „Wenn es einen Weg gäbe, euch mit uns zu nehmen-"
„Benutze Portschlüssel", unterbrach ihn Hogwarts. „Trotz meines eigenen Willens bin ich doch nur ein lebloses Objekt."
Gedankenverloren runzelte Harry die Stirn. Hogwarts in einen Portschlüssel verwandeln? „Die Kraft, die dazu erforderlich ist, wäre enorm", gab er zu.
„Du und Tom Riddle sind zwei der mächtigsten Zauberer die existieren", erwiederte Hogwarts trocken. „Dir ist es gelungen meinen Schilden zweimal innerhalb der Zwölfstundengrenze etwas hinzuzufügen. Und Tom hatte einst einen Fluch ohne meine Erlaubnis hinzugefügt. Das ist nur eine kleine Leistung für zwei von eurem Schlag. Wenn ihr Albus überreden könntet zu helfen, würde es noch einfacher werden."
„Dumbledore überreden zu helfen?", murmelte Harry gedankenverloren. „Du glaubst, dass er zustimmen würde?"
„Albus wünscht für alle nur, dass wir in Frieden zusammen leben können. Deine mörderische Intention Muggeln gegenüber, ist der einzige Unterschied zwischen euch. Ihr beide habt dem Verlust von Geliebten Menschen durch Muggel erlitten. Ihr beide habt Tragödien ins Gesicht geblickt und habt Hand-in-Hand mit der Dunkelheit zusammengearbeitet. Ihr beide seit im Besitz eines Heiligtums und sucht den Rest der Triade." Hogwarts seufzte. „Diese Lösung, die du gefunden hast, dieses 'Leben auf dem Mond', ist eine, die er gutheißen wird."
Seufzend schüttelte Harry den Kopf. „Vielleicht. Du verstehst, Dumbledore mit einzubeziehen ist keine Entscheidung, die ich weder leichtfertig treffen noch alleine machen kann."
„Ich erwarte nicht von dir, dass du Augenblicklich entscheiden sollt, ob du Albus in deine Pläne mit einzubeziehen. Ich wünsche nur dich vorzuwarnen. Wenn du es nicht tust, wird er mit all seinen Fähigkeiten, gegen dich arbeiten. Du und Tom seit auf eure weise Stark, das stimmt, aber es gibt einen Grund warum Tom niemals seinen Stab mit Albus gekreuzt hat."
Harry lächelte ironisch. „Ich weiß." Außerhalb seiner Vorhänge konnte er Michael und Kevin erwachen hären, also bot er an: „Ich werde Heute oder Morgen mit Tom darüber reden. Und, Hogwarts, danke."
Das warme Gefühl einer Umarmung von einer Mutter schwappte über ihn und Harry stockte der Atem. „Für all deine Lebensjahre und dein Leiden, die Grausamkeit die du ertragen und selbst mit deinen Händen verursacht hast, Harry Potter, bist du trotzdem immer noch mein Kind, so wie jeder Schüler, der in diesen Hallen schreitet."
Verstehend beugte Harry seinen Kopf und das Schloss zog sich zurück. Nachdem er sich einen Moment gesammelt hatte, kramte Harry seine Berichte zusammen und ließ sie in seine Tasche unter dem Kissen gleiten, in denen er sie Aufbewahrte. Dann stand er auf um den Tag zu beginnen. Er und Tom hatten Pläne die die Todesser betraf, die sie heute mit auf den Mond nehmen konnten. Und nun mussten sie ebenso darüber reden, was das Schloss alles gesagt hatte. Natürlich waren da ebenso seine Hausaufgaben die er immer noch für nächste Woche beenden musste. „Es wird ein sehr arbeitsreicher Tag werden."
-0-0-0-
„Werden wir sie verfluchen, wenn sie ihre Wahl nicht mögen?", fragte Xerosis als er sich Voldemort, Barty und Lucius am Tisch anschloss, der im Meetingraum hinzugefügt worden war.
Voldemort setzte einen intriganten Blick auf, während Barty stöhnte und Lucius versuchte Stoisch zu wirken. „Nun, wieso habe ich daran nicht früher gedacht?"
„Du wirst eben zu alt", informierte Xerosis ihn, die beiden anderen Todesser anlächelnd und Voldemorts wütenden Blick ignorierend, den er ihm als Erwiederung gab. „Dann, lasst uns hören, was auf der Liste steht."
„Und dann sagst du uns, wozu genau sie ist?", fragte Barty hoffnungsvoll.
Xerosis kicherte. „Wenn du glück hast, vielleicht. Komm schon. Liste, Liste!" Er hüpfte in seinem Stuhl auf und ab.
„Potter, benimm dich deinem Alter entsprechend", befahl Voldemort mit roten Augen.
Xerosis grinste und zwinkerte Lucius und Barty zu, die Beide zwischen Horror und Lachen hin und her gerissen wirkten.
Lucius räusperte sich. „Barty und ich waren uns einig, dass wir die Liste in zwei Kategorien einteilen sollten, da es so einfacher ist. Die erste Kategorie sind die Todesser, in ihrer Gegenwart Kinder in Ordnung gehen würden. Barty?"
Nickend blickte Barty auf das Pergament, das er in Händen hielt. „Wir glaube, dass es bei Rupal Avery, Andrew Crabbe, Marcus und Aric Fling, Lach Goyle, Rabastan und Rodolphus Lestrange, Telemarkus Nott, Peter Pettigrew, Beau Rosier, Thorfinn Rowle, Lola Selwynn, Severus Snape, Sigwald Bulstrode und Kasual Parkinson in Ordnung wäre, die in die Nähe von Kindern zu lassen."
„Und mich selbst und Barty", beeilte sich Lucius hinzuzufügen.
„Oh, ja…" Barty betrachtete die Liste stirnrunzelnd. „Wieso sind wir da nicht mit drauf?"
„Weil wir bereits wissen, dass ihr beide kein Problem sein würdet?", bemerkte Xerosis belustigt.
„Macht weiter", befahl Voldemort, der dabei sehr irritiert klang.
„Richtig. Die nächste Liste beinhaltet die, von denen wir denken, dass sie in die Nähe von Harry Potter und Schlammblütern gelassen werden können", sagte Barty, der dabei zu Lucius hindeutete.
„Rupal Avery, Leonard Gibbon, Kay Jenkins, Spencer Jugson, Rabastan Lestrange, Telemakus Nott, Augustus Rookwood, Peter Pettigrew, Thorfinn Rowle, Lola Selwynn, Severus Snape, Shemar Travers and Sigwald Bulstrode."
„Nur Rabastan?" fragte Xerosis.
„Rodolphus war sehr laut und wortgewandt über seinen Hass über Schlammblüter und euch selbst, mein Lord", erwiederte Lucius. „Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich seine wahren Ansichten sind, oder ober er dadurch nur von meiner Schwägerin weg kommen wollte."
Dies brachte Xerosis zum kichern. „Dann lass mich mal diese Listen sehen." Nachdem er alle hatte, legte er sie nebeneinander und umkreiste die Namen, die auf jeder Liste erschienen. „Das sind dann acht", meinte er zu Voldemort. „Nun, zehn, wenn man Lucius und Barty mitzählt." Dann verzog er allerdings sein Gesicht. „Ich bin mir jedoch mit Snape nicht sicher. Ich weiß, das er damit klar kommen würde mit Kindern zu arbeiten, selbst Schlammblütern oder mit mir, aber ich bin mir nicht sicher, ober er in gegenüber Dumbledore still sein könnte."
„Dann sind da ebenso seine Lehrmethoden zu beachten", stimmte Voldemort zu. „Streiche ihn durch, das gibt uns neun?"
„Mm-hm." Xerosis drehte eines der Pergamente um und kritzelte schnell eine Liste mit den neun Namen darauf, einschließlich Barty und Lucius."
Voldemort blickte die sie beiden Todesser ihm gegenüber an. „Befinden sich Sigwald, Lola, Thorin und Telemakus gerade im Manor?"
„Ja, mein Lord, sie sind hier", bestätigte Lucius.
„Finde sie und bring sie mir her", befahl Voldemort, der dabei Xerosis Liste klaute und sie den Todessern gab. „Xerosis?"
Der äußerlich wie ein Vampir aussehende Teenager seufzte und stand auf. „Sie sind auf dem Tisch?", fragte er nach.
„Genau."
Xerosis nickte und nahm einen Schatten um in Voldemorts Zimmer zu gelangen und die Kiste mit Portschlüsseln zu holen, die der andere dunkle Lord gestern gemacht hatte. Während er damit beschäftigt war, beeilten sich Lucius und Barty die anderen Todesser einzusammeln. Voldemort ließ den Tisch und die Stühle verschwinden bevor er wieder zu seinem Stuhl am Kopf des Raumes zurückging.
Xerosis schritt hinüber um sich Voldemort anzuschließen, wobei er träge einen der Portschlüssel hervorzog und ihn an der Kette, die Voldemort daran angebracht hatte, schwingen ließ. „Daran hätte ich auch denken können", kommentierte er. „Ich musste ständig daran denken von Neville zu hören, er hätte seinen Portschlüssel verloren."
„Ich bin sicher dein Schlammblut – Harriet?"
„Hermione", korrigierte Xerosis augenrollend.
„Ja, die meine ich. Ich bin sicher die hätte ihn mitgenommen, so das er nicht zugeben müsste seinen verloren zu haben."
Xerosis seufzte. „Es wäre besser, wenn er es mir sagen würde, sodass ich ihn finden könnte, anstelle zu hoffen, dass keiner der anderen Gryffindors ihn ausversehen finden würde und versehentlich aktivieren könnte."
„Dann fühl dich frei, dass Longbottom gegenüber zu erwähnen. Beschwere dich nicht über seine Unfähigkeit bei mir."
„Ich beginne zu verstehen, wieso Neville es nicht schafft dich um etwas zu bitten", kommentierte Xerosis schnauben. „Wirklich."
„Nur weil du die Gegenwart dieser Bälger genießt, heißt da nicht, dass ich es muss", weiß ihn Voldemort darauf hin. „Sei froh, dass ich noch keinen von denen getötet habe weil sie mich zu sehr genervt haben."
Augenrollend wandte sich Xerosis dem Eingang des Raumes zu, wo er einige ihrer Anhänger wahrnehmen konnte. „Tretet ein. Vor der Türe herumzulungern wird euch nichts als einen Crucio bringen."
Alle außer Lucius, Barty und Rabastan huschten mit unsicheren blicken herein. Xerosis grinste sie nur an aber Voldemort grollte und forderte: „Wo sind Lucius und Barty?"
„Barty wollte Rabastan einsammeln, sagte er mir", sagte Pupal Avery vorsichtig.
„Lucius wurde verlangt um sich um Greyback zu kümmern. Schon wieder", berichtete Telemakus Nott.
Voldemorts Blick richtete sich auf Xerosis, der die Augen rollte, jedoch folgsam aufstand und eine Schatte dorthin nahm, wo der den Werwolf Alpha wahrnahm. Dort fand er Lucius gegenüberstehend von Fenrir vor, der wiederum Millicent's kleine Schwester, Jessica, in einer Hand hatte.
Bevor Lucius oder Fenrir begreifen konnte, das er da war, hatte Xerosis Fenrir schon an eine Wand gepinnt und knurrte diesen an, wobei er seine falschen Vampirzähne entblößte. Hinter ihn konnte er Jessica einen verängstigend Laut ausstoßen hören, bevor sie von Lucius zum schweigen gebracht wurde. „Lucius, nimm Miss Bulstrode mit, um von deiner Frau beaufsichtigt werden zu können", befahl der dunkle Lord, wobei er seine Augen nicht von Fenrir nahm, der ihn berechnend anschaute.
„Fenrir", purrte Xerosis, nachdem Lucius und Jessica außer Hörweite waren, „welchen Teil von 'fasse keines der Kinder der Todesser an', hast du nicht verstanden?"
„Sie ist ein Halbblut", sagte Fenrir.
„Es gibt Halbblüter in unseren Reihen", erinnerte Xerosis ihn mit einem grausigen lächeln. „Also frage ich dich erneut, welchen Teil davon hast du nicht verstanden?"
Als Erwiederung bleckte Fenrir die Zähle.
„Wehrwölfe sind so langweilig", entschied Xerosis, worauf er Fenrir's Kopf gegen die Wand schlug. „Führe mich nicht in Versuchung, Fenrir, oder ich gut werde dein Pack ohne Alpha lassen."
Fenrir lachte. „Du würdest den Frieden mit uns verlieren."
„Oh, das würde mich kaum bekümmern. Mein Lord Voldemort würde vielleicht etwas herumbrüllen aber deswegen würde ich nachts trotzdem gut schlafen können."
Darüber wirkte Fenrir leicht beunruhigt.
Xerosis riss die Augen auf. „Oh! Oh, warte! Ich frage mich, was mit einem Werwolf auf dem Mond geschehen würde", sagte er lachend, während Fenrir's Augen sich überrascht weiteten. „Ooh, das sollte ich testen. Ja, ja das sollte ich." Mit einem Schlenker seines Zauberstabes war Fenrir geknebelt und gefesselt – und wand sich nutzloser weise. :Tom, Darling, ich führe ein kleines Experiment mit unserem Ansässigen Bad Boy Werwolf auf dem Mond durch. Ich bin gleich wieder da:, sandte er, danach griff er sich Fenrir und aktivierte seinen Portschlüssen zur Basis auf dem Mond. Es gab einen Augenblick der Verwirrung, da Xerosis immer bei Portschlüsselreisen über solch eine große Distanz auf dem Hintern landete, aber dann zog er Fenrir in hinein in einen der leeren Räume. Dort sprach er schnell eine Reihe von Schilden, die den Werwolf dort eingesperrten. Er nahm dann seinen Portschlüssel zu Voldemorts Zimmer und anschließend einen Schatten zum Meetingraum.
:So? Irgendwas interessantes?: Fragte Voldemort Xerosis, als dieser seinen Stuhl wieder einnahm.
:Noch nicht. Ich hab ihn in einen leeren Raum verfrachtet. Wir können ihn erst mal im Auge behalten und sehen, was passiert.:
Voldemort zog seinen Kopf ruckartig nach oben um ein Nicken anzudeuten, dann wand er seine Augen zu der Reihe von Todessern die ihn beobachteten. Lucius und Barty standen hinter ihnen, die Zauberstäbe gezogen, nur für den Fall. „Lord Xerosis und ich sind zu dem Entschluss gekommen, dass ihr, die ihr in diesem Raum seid, dass ihr in das größte Geheimnis unserer Organisation eingeweiht werden könnt." Er machte eine Handbewegung in Richtung Xerosis, der grinste während er seinen Glamour fallen lies.
Es herrschte einen Moment geschockten Schweigens, dann begannen alle zu reden. Sie klangen überwiegend ungläubig, aber niemand hatte eine Gewalttätige Reaktion, so dass sich Harry und Voldemort zurücklehnten und sie die anderen es untereinander selbst ausknobeln sollten.
Gerade als es etwas ruhiger geworden war, als Lola Selwynn bemerkte das Barty und Lucius nicht überrascht gewirkt hatten. Sie wand sich diesen zu und fragte: „Wie lange habt ihr beide es bereits gewusst?
Lucius zuckte die Schultern. „Mein Lord Xerosis offenbarte sich mir nach dem ersten Angriff auf ein Muggellabor."
Barty wand sich etwas. „Ich habe immer gewusst, dass Harry auf unserer Seite ist", gab er zu. „Ich fand heraus dass er Lord Xerosis ist, während dem Angriff auf Azkaban. Also… seit dem Anfang eigentlich." Sein Blick flackerte zu Harry, der ihn angrinste.
Nachdem die Todesser sich wider Harry und Voldemort zugewandt hatten, Kommentierte der Teen: „Gut, ihr habt den ersten Test bestanden." Er schickte ihnen ein kleines Lächeln und erhielt einige daraufhin selbst. „Lord Voldemort, einige meiner Mitschüler und ich haben an einer Lösung für das Mundane Problem gearbeitet. Wir glauben, das ihr neun uns bei den Vorbereitungen helfen könnt, aber ihr müsst bereit sein Seite-an-Seite mit Kinder zu arbeiten, darunter auch Schlammblüter."
Daraufhin gab es etwas Bewegung unter ihnen, aber keiner weigerte sich offen zu helfen. Die beiden Dunklen Lords tauschten Blicke und Voldemort nickte kaum merklich. Harry stand auf um die Portschlüssel-Armbänder zu verteilen während Voldemort erklärte: „Ihr erhaltet gerade einen dauerhaften Portschlüssel zu unserem Projekt. Verliert sie nicht oder ich werde euch töten." Er blickte finster drei als Harry kicherte. „Wir werden euch den Rest dort erklären."
Nachdem Harry alle verteilt hatte, sagte er: „Das Passwort ist 'Muggel Solution'."
Gehorsam murmelten alle Todesser das Passwort und verschwanden, Voldemort mit ihnen. Harry nahm sich einen Moment um den Portschlüssel in Riddles Zimmer zu ersetzen, bevor er ebenfalls seinen Portschlüssel aktivierte.
„-eine Gemeinschaft hier auf der Oberfläche des Mondes zu bauen", erklärte Voldemort gerade, als Harry ankam. „Die Muggel werden nicht in der Lage sein uns hier oben zu erreichen, also wird hier niemand fürchten müssen, dass unter seinem Haus etwas explodiert. Es wird außerdem keinen Grund geben, Diskretion im Umgang mit Magie zu Ziegen, da es keine Muggel geben wird, die uns sehen könnten."
Lucius räusperte sich und fragte vorsichtig: „Meine Lords, was ist mit unseren Häusern? Wir des erforderlich sein, neue zu bauen?"
„Dafür könnte ich vielleicht eine Lösung haben", entgegnete Harry bevor er sich Voldemort zuwandte: :Hogwarts erwähnte die Möglichkeit mit einem Portschlüssel Gebäude auf den Mond zu bekommen, wie beispielweise sie selbst. Es würde ermöglichen die Schulen herzubringen, anstatt sie erst neue zu bauen und sie mit neuen Schutzschilden auszustatten.:
:Das ist… genial:, gab Voldemort zu. :Aber die Kraft die dazu aufgebracht werden müsste…:
:Ich weiß. Hogwarts denkt, dass wir es schaffen werden, aber sie suggerierte das wir Dumbledore mit einbeziehen sollten-:
:Ich brauche keine Hilfe von diesem-!:
:HÖR MIR ZU!:, schnappte Harry wütend. Voldemort blickte finster zurück, bleib aber still. :Wenn wir nicht mit ihm reden, bevor wir die Schule bewegen werden, wir der versuchen sie wieder zurück zu schicken. Das wird alles viel einfacher werden, wenn wir seine Kooperation haben.: Er seufzte. :Ich mag es genauso wenig wie du, aber die Leute vertrauen ihm und wenn er sagt das es eine gute Idee ist, dann werden sie zustimmen, ganz egal von wem die Idee ursprünglich kam.:
Voldemort machte ein noch finsteres Gesicht und versuchte sehr hart, wie an wütender Dunkler Lord zu blicken als ein schmollendes Kind – Harry dachte, dass es ihm misslang, aber klugerweise erwähnte er es nicht – und sagte stattdessen: :Der Alte Mann ist dein Job.: Dann wand er sie wieder den Todesser zu, die mit großen Augen zuschauten. „Wir werden daran arbeiten, die Manor hier hoch zu bekommen, intakt, aber das wird noch eine weile dauern. Im Moment besteht eure Arbeit darin, die fertigen Gebäude zu möblieren und den Knirpsen die hier herumschwirren zu helfen."
„Jeder Schüler hat seine eigene Aufgabe", fügte Harry trocken hinzu. „Die Meisten arbeiten an den Gewächshäusern, einige werde magische und nicht-magische Tiere hier ansiedeln. Einige haben begonnen Sachen anzumalen. Bitte behalten im Hinterkopf, das es nur Viert- und Fünftklässler sind, aber wenn sie euch fragen ihnen einen Zauber beizubringen oder ihnen bei etwas zu Helfen, ist das euch überlassen." Er zuckte die Achseln. „Lord Voldemort arbeitet daran mehr Gebäude zu erschaffen und ich transportiere Materialien vom Planeten nach hier oben. Wenn ihr etwas braucht und ihr euch nicht sicher seit es zu bekommen ohne unangenehmen Fragen gestellt zu bekommen, benachrichtigt Lord Voldemort oder mich und können es für euch beschaffen."
„Was tun deine kleinen Lakaien gerade?", fragte Voldemort.
„Hmm… Hausaufgaben. Wisst du, dass ich sie herhole?"
„Wenn du möchtest."
Harry salutierte kurz, dann reiste er mit seinem Portschlüssel zurück zur Schule und versammelte seine Freunde in der Bibliothek. „Hey, wollt ihr einen Ausflug machen?", fragte er sie grinsend.
„Du meinst, wir könne jetzt hoch gehen?", fragte Li hoffnungsvoll, als alle begannen ihre Bücher und Pergamente in ihre Taschen zu stopfen. Harry hatte ihnen während des Frühstücks gesagt, dass sie erst mal nicht auf den Mond können würden, sodass sie das sie genauso gut ihre Hausaufgaben machen könnten, während er 'Dunkle Lord Sachen', erledigen würde.
„Yup." Harry vergewisserte sich das niemand außer seinen Freunden ihn hören konnte und sagte dann: „Wir haben die Gruppe Todesser, mit der ihr arbeiten werdet hochgeschickt. Voldemort und ich sind der Meinung dass ihr sie jetzt treffen sollte, da wir jetzt die Zeit dafür haben. Außerdem muss ich euch warnen, Voldemort ist momentan in sehr schlechter Laune."
„Was hast du getan?", fragte Luna worauf ihn die Anderen mit ungläubigen Blicken bedachten.
Harry grinste. „Ich hab ihm etwas klar gemacht, das er nicht mochte. Kommt jetzt, lasst uns jetzt davonschleichen, wie die unartigen kleinen Schüler die wir sind.
„Du bist der Unartigste", informierte Lillian Harry lachend.
Nachdem sie alle auf dem Mond waren, verlief das Meet-and-Greet ganz gut. Millicent und ihr Vater waren beide froh sich zu sehen und Barty und Luna hatte sich beide fast augenblicklich davongestohlen, um selbst etwas Verdächtiges zu tun. Harry dachte gerade darüber nach, ihnen nachzugehen, als Hermione ihn rief: „Harry?"
Er lächelte sie an. „Hermione?"
Hermione rollte mit den Augen und schlug vor: „Da es neun Todesser und neun von uns gibt, wieso bilden wir nicht Zweierteams? So weist du immer, das ein Erwachsender in der Nähe ist und so wird sichergestellt das niemand alleine ist, richtig?"
Harrys Blick schweifte zu Voldemort, der unbeeindruckt dreinblickte. „Ja?", fragte Harry matt lächelnd.
„Potter, shut up", befahl Voldemort, wobei es ihm misslang verärgert zu klingen.
Harry wand sich wieder Hermione zu. „Kling gut, Hermione. Hey, alle mal herkommen!", fügte er etwas lauter hinzu. Dann, als Luna und Barty nicht wieder auftauchten: „Luna, ich weiß das du mich hören kannst!"
Beunruhigender weise, kicherten beide Luna und Barty beeilten sich beide wieder im aufzutauchen.
Hermiones Idee wurde erklärt und der ermüdende Prozess der Gruppenbildung begann. Millicent und ihr Vater waren einfach, genauso wie Barty und Luna – so sehr Harry und Voldemort es auch fürchtete, die Beiden zusammen zu stecken, so verhinderte es doch, das sie ihre Verrücktheit auf die anderen verteilten. Harry bestand darauf der er Peter Pettigrew und Neville zusammen waren, da sie beide eher ruhig und sanft waren und sie einander nicht gegenseitig ausflippen lassen würden. Thorfinn Rowle hatte Morag unterrichtet als sie jünger war, also endeten die Beiden auch zusammen. Und Lillian's Vater war mit Lucius eng befreundet gewesen, bevor seine Frau gestorben war, also bildeten die Beiden ebenso ein Paar. Tracey war ein Kindheitsfreund von Theodore Nott gewesen, also entschieden sie alle, das sie am besten mit Telemakus Nott, Theodore's Vater ein Team bilden würde.
Voldemort schlug Rabastan für Terry vor, da der jüngere Lestrade Brüder wahrscheinlich derjenige war, der den Teenager Schlammblut mitten ins Gesicht nennen würde. Entgegen zu diesen beiden, bildeten Hermione und Rupal Avery ein weiteres Paar, da sie Beide es liebten über Sachen zu Diskutieren. Das ließ Lola Selwynn und Li, was keine der beiden sehr zu stören schien.
Die neuen Paare verstreuten sich um zu besprechen, an was sie arbeiten würden, sodass die beiden dunklen Lords nur in ihre Basis gehen konnten und sich auf die Sofas im Erdgeschoss breit zu machen. Voldemort veränderte sein Aussehen wieder zu seinem Riddle Erscheinung als er begann sich zu entspannen.
Sie schwiegen gute zwanzig Minuten, bevor Riddle das Schweigen brach. „Wie wirst du das mit Dumbledore regeln?"
Harry seufzte. „Da bin ich mir noch nicht sicher. Ein weiteres Treffen mit ihm, nehme ich an, aber ich will nicht schon wieder eine Anfrage schicken."
Stöhnend rieb ich Riddle die Augen. „Das kann bis nach den Winterferien warten", entschied er. „Ich würde es fast vorziehen, schon mal bevor wir es mit Hogwarts versuchen, probehalber ein Gebäude in einen Portschlüssel zu verwandeln."
Harry nickte. „Das klingt machbar. Nun, wenn wir warten, müssen wir uns wenigstens keine Sorgen darüber machen, wie wir die Schüler heim bekommen.
Riddle schnaubte. „Oh, guter Punkt. Wir kidnappen ihre Bälger, das ist dir doch klar, oder?"
Harry grinste. „Ja, ich weiß. Denkst du nicht auch, das sie so viel williger sein werden, uns zu folgen um ihre Kinder wiederzubekommen?"
„Und hier dachte ich, dass es dich weich gemacht hat, so viel Zeit mit Kindern zu verbringen", spöttelte Riddle und grinste, als Harry ihn finster anblickte. „Potter, du warst sein Mitte August an keinem Überfall mehr beteiligt."
„Ja, gut, es war schwerer Andy loszuwerden als Siri und die Schule-"
„Potter, du hast einen Zeitumkehrer."
Seufzend schüttelte Harry seinen Kopf „Ja, ich weiß. Aber ich war meistens damit beschäftigt Leute vor den Bomben zu retten oder es zu planen. Und mit dem ganzen Mond Zeugs.." Er fuchtelte hilflos mit einer Hand in der Luft. „Ich war beschäftigt."
Daraufhin zog Riddle eine Augenbraue hoch. „Du willst nicht die Möglichkeit nutzen, es dir mit Hogwarts zu verscherzen, nicht wenn wir so nah dran sind", bemerkte er.
Harry zuckte zusammen, weil er wusste dass sein Partner Recht hatte – er hatte ihm schließlich von der Szene von letztem Jahr erzählt. „Ich weiß. Ich werde versuchen, etwas über die Feri-"
„Dienstag", unterbrach ihn Riddle. „Wir planen einen Überfall gegen Abend. Wenn du nicht dort bist, komme ich in die Schule und Kidnappe ich dich, verstanden?"
Überrascht blinzelte ihn Harry an, musste dann aber lächeln. „Ja, ich hab verstanden. Dienstagabend."
Verärgert und finster dreinblickend bestieg Riddle die Treppe in die obere Etage auf. „Wir sollten wahrscheinlich selbst etwas Arbeit-"
Es klopfte an der Vordertür und die Blicke der beiden dunklen Lords wanderten zur Türe, die einen Spalt breit offen war, um Lunas Kopf hereinlugen zu sehen.
„Wie viel später ist wohl der Cruciatus hier?" Erwiederte Riddle, der dabei seinen Stab zog und anvisierte. „Lass es uns herausfinden…"
Harry lachte und lehnte sich vorwärts Riddle seinen Stab aus abzunehmen. „Aber, aber, Tom. Es gibt keinen Grund deine Zauber an Kindern zu testen."
„Ich werde sie an dann stattdessen an dir ausprobieren", schnappte Riddle, nach seinem Zauberstab greifend. Als Harry ihn nur außer Reichweite hielt, forderte er: „Potter, gib ihn mir zurück oder ich werde Hogwarts am Dienstag stürmen."
Kichernd wandte Harry seine Aufmerksamkeit wieder Luna zu, die von einem großäugigen Barty Gesellschaft bekommen hatte. „Fahre fort, Luna", bedeutete er ihr, wobei er den Eibenstab außer Reichweite seines Besitzers hielt.
„Mm Barty und ich haben uns nur unterhalten-"
„Du meinst etwas aushecken", unterbrach Harry, kurz bevor es Riddle gelang Harrys Zauberstab aus dessen Holster abzunehmen. „Oh! Das ist meiner, du Miesepeter!"
Luna seufzte, bevor sie ihre Stimme erhob: „Diese Stadt besitzt keine Persönlichkeit!"
Harry und Riddle hielte in ihrem Kampf über die Zauberstäbe inne um über das gesagte nachzudenken. Barty war verschwunden und Harry war sich ziemlich sicher, dass er den Man von draußen her kichern hörte.
Mit einem strahlenden, leicht verrückt wirkenden Lächeln blickte Luna sie an und kommentierte: „Wir sollten wahrscheinlich Pläne zeichnen, nicht wahr?"
„Waffenstillstand?", fragte Harry Riddle.
„Waffenstillstand", stimmte Riddle zu und beide tauschten ihre Stäbe zurück. „Du kannst genauso gut auch reinkommen, Lovegood."
„Und sag Barty, das er sich gefälligst zusammenreisen und genauso rein kommen soll", fügte Harry hinzu, als er ein großes Pergament und eine Feder auf dem Tisch heraufbeschwor.
Luna duckte sich wieder nach draußen um Barty einzusammeln, anschließend schlossen sie sich den beiden dunklen Lords am Kaffeetisch an, um einige grobe Skizzen für ihre Magische Stadt zu zeichnen.
-0-0-0-
Am Ende hatten sie beschlossen, die Stadt basierend auf einem Sierpinski Dreieck aufzubauen. Sie hatten einen Kreis oder verschiedene Variationen von Vierecken überdacht, aber Riddle und Harry waren übereingekommen, das es zu viel Arbeit sein würde, wenn sie die Stadt von einem einzigen Punkt aus aufbauen würden. Wenn sie sich nach außen ausbreiten würden, würde das auch bedeutete, dass sie einen Mittelpunkt festlegen mussten – wobei Riddle darauf bestand, dass es seine Basis werden würde, sich aber nicht sicher war, ob er sich wirklich damit Rumärgern wollte, sie von allen Seiten zu beschützen, besonders da Harry ihn schadenfreudig darüber erinnerte, das er nicht unsterblich war – und ob sie das Zentralgebäude zu einer anderen Position als an einem der Pole verlagern sollten, da es irgendwann die Aufmerksamkeit der Erde auf sich ziehen würde.
Harrys große Wissenssammlung über Mathe war dabei hilfreich, als sie eine Form suchten, der sie Beide zustimmen konnten; ein Dreieck erlaubte ihnen, das sie sie Stadt von ihr ausbreiten würde, aber nicht um sie herum. Die Basis würde einen der Eckpunkte bilden mit anderen Landmarken – wie zum Beispiel Hogwarts. Das würde die Stadt definieren, genauso so wie es dafür sorgen würde, sich bestimmt auszudehnen.
Nachdem sie sich über die Form klar waren, waren Harry und Riddle in eine epische Debatte darüber geraten, wie sie den Rest der Stadt Formen würden. Harry war der Meinung, dass sie die Läden und die normalen Häuser mixen sollten. Wohingegen Riddle darauf bestand, verschiedene Bezirke wären besser für alle Beteiligten. Nachdem Riddle gewonnen hatte, bestand er weiterhin darauf, dass sie die Wohngegen der Reinheit des Blutes nach aufteilen sollten, was eine weitere Diskussion vom Zaun brach. Nachdem Harry diese Diskussion gewonnen hatte, kämpften sie über den Standort der Ministeriumsgebäude und ob es überhaupt Ministeriumsgebäude geben würde.
Nicht zu erwähnen, dass es eine sehr interessante Lernerfahrung für Luna und Barty gewesen war, da keiner von ihnen genau gewusst hatte, wie die dunklen Lords zu einer Einigung kamen. Luna hatte eine bessere Idee davon als Barty, da Harry seine epischen Argumentationen mit Riddle in der Vergangenheit erwähnt hatte, aber sie war nie Zeuge davon gewesen, wie brutal sie wirklich gewesen waren. (Glücklicherweise für alle involvierten, waren weder Harry noch Riddle brutal genug geworden um den anderen zu töten, obwohl es ein oder zwei Mal sehr knapp geworden war. Sie hielten sich auch daran, ihre Zuschauer nicht mit Fluchen zu treffen.) Klugerweise blieben alle anderen der Basis fern, wenn es wieder einmal zu einem solchen Streit kam, obwohl Harry einen oder zwei manchmal in ihren Nähe gespürt hatte.
Nach ein paar Stunden Argumentation, hatten sich Harry und Riddle schließlich auf einen Plan geeinigt. Es gab vier Bezirken in der Stadt: Slytherin Bezirk am Südpol, der die Riddle-Basis und deren Anlagen beinhalten würde, sowei die Gewächshäuser und das Ministerium Gebäuden, die als Barriere zwischen ihm und dem Rest der Stadt fungieren würde; Gryffindor Bezirk war das Einkaufsviertel in der Mitte der Stadt, dem alle Geschäfte angehören würden, die man sich nur jemals wünschen konnte, sowie ein Krankenhaus und kleinere Auroren Gebäude im Zentrum beinhaltete; Hufflepuff Distrikt würde der Wohnungsteil im Westen der Stadt sein, sowie ein anderes Krankenhaus und kleine Auroren Gebäude in dessen Mitte; Ravenclaw Bezirk würde im Osten liegen, ihm würden alle zwölf der wichtigsten magischen Schulen ihrer Welt angehören. Aufgrund der Schilde, die auf den verschiedenen Schulen lagen um das Apparieren oder den Gebrauch von Portschlüssel nicht erlaubte und die Floonetzwerkreisen begrenzte, hatten Harry und Riddle ein Zug-System geplant, dass zwischen den einzelnen Schulen und einem zentralen Bahnhof verlaufen würde. Ebenso würde von dort die Apparation und Flooreisen aktiviert werden. Sie beschlossen auch, ein großes Askaban-Gefängnis auf der gegenüberliegenden Seite des Mondes, wo sie die langfristigen Gefangenen halten konnte und die Dementoren Platz hatten.
Als diese grundlegenden Entscheidungen getroffen worden waren, reiste Harry mit dem Portschlüssel auf die Erde und sammelte ein paar Besen für sich und Riddle ein. Ausgestattet mit einfachen Reisemitteln, verließen die beiden dunklen Lords ihre Lakaien. Sie überließen es diesen, den Anderen den Stadtplan zu erklären. Währenddessen flogen sie über die Stadt und zeichneten mit Magie die Struktur der Stadt und Districtgrenzen. Ebenso legten sie die jeweiligen Mittelpunkte, den ein Krankenhaus bilden würde - Slytherin, Hufflepuff und Gryffindor – oder den Hauptbahnhof –Ravenclaw.
Sobald sie fertig waren die Gebäude der Stadt zu Kartographieren, die bereist umgezogen waren - was ein Abenteuer gewesen war, den Todesser und den Studenten fortgeschrittene Magie beizubringen, eines, dass keiner der beiden dunklen Lords wiederhohlen wollte – waren sie sich alle einig, dass sie für heute Feierabend machen würden, um zum Abendessen zur Erde zurückzukehren, bevor sie alle in ihre Betten vielen.
Die folgenden Wochen verliefen viel glatter, da die Todessern Riddle halfen, dem Gryffindor und Hufflepuff Distrikten Gebäuden hinzuzufügen. Währenddessen setzte Harry die Arbeit an den Gewächshäusern fort, wobei die Schüler entweder halfen sie anzumalen oder Neville und Luna bei denen ihnen zugewiesenen Aufgaben zu unterstützt. Auf der Erde veranstalteten die Todesser weiter Razzien, bei denen Xerosis oft anwesend war. Allerdungs nur weil Voldemort androhte, Hogwarts zu stürmen und Harry versuchte seine Freunde davor zu schützen, aus der Schule geschmissen zu werden.
Nach einer Woche oder so, nachdem die Form der Stadt geklärt hatten, erwähnte Hermione dass es eine öffentliche Bibliothek die für jedermann zugänglich sein sollte, geben sollte. Riddle teilte ihr mit, dass sie dieses verdammte Teil gefälligst selbst bauen konnte. Nachdem sie die Hilfe von Li, Terry und ihrer drei Todesser Partnern angeworben hatte, fügte sie am Bahnhofs im Ravenclaw Bezirk eine Plattform für ihre Bibliothek hinzu, den Riddle spöttisch als "Granger Haven" bezeichnete. Harry fand Gefallen an dem Namen und fügte ein Schild an der Seite des Gebäudes an, das es nun unübersehbar als „Hermines Haven" auswies. Sehr zu Hermiones endloser Demütigung aber er weigerte sich, es abzunehmen.
Ebenso hatte Harry bis zum Anfang der Ferien herausgefunden, was genau mit einem Werwolf auf dem Mond geschehen würde: Wenn die Sonne sichtbar war, war der Werwolf in seiner Wolf Form, wobei sie überraschenderweise ihren menschlichen Verstand behalten würden. Wenn die Sonne nicht sichtbar war, waren sie 100-prozentig Menschen. Und soweit er sagen konnte, hatte es mehr mit dem Sonnenlicht zu tun, das das Land, auf dem sie standen, als das sie in der Lage waren, die Sonne tatsächlich zu sehen. Da Fenrir sich in seine Wolf Form verwandelte, egal ob er nun außerhalb auf der Mondoberfläche war, innerhalb der Basis, oder ganz tief in einem Mondkrater den das Sonnenlicht nicht erreichen konnte. Harry gab ausgelassen bekannt, dass es eine Teilweise Kur gegen Lycanthropy war und Riddle stimmte ihm zu, um zu vermeiden, dass Flüche in seine Richtung geschossen wurden.
Ein kraftvoller Zauber hielt die Muggel davon, die neuen Wolken auf dem Mond wahrzunehmen, aber Harry und Riddle wussten Beide, das das nicht lagen halten würde. Sie hatten einige Pläne, um die sie sich kümmern mussten. Dabei handelte es sich um die nicht-magischen Menschen, aber die meisten davon erforderten, dass die magische Bevölkerung bereits ausgewandert war. Und so fütterten sie diesen Zauber fürs erste weiterhin mit Magie.
-0-0-0-
Der Tag, bevor die Schüler für die Winterferien nach Hause gehen würden, schmissen sie eine Party in der Basis. Riddle erschien jedoch nur, weil Harry ihn sich gekrallt hatte und seinen Portschlüssel aktivierte, bevor Riddle realisierte, was die Teenager vorhatte. In Folge dessen verbrachten Riddle so ziemlich die gesamte Party finster dreinblickend in einer dunklen Ecke. Er hielt den Feuerwhiskey, den Harry ihm geschenkt hatte, fest umklammert wie eine Lebensader.
„Sind sie sicher, dass es weise war, ihn mitzubringen ... mein Lord?", fragte Lucius Harry an einem Punkt, den finster dreinblickenden Riddle bange beäugend.
Harry schnaubte. „Er braucht das genauso sehr, wie jeder von uns, auch wenn er es nicht zugibt. Außerdem verdient er es genauso wie wir Anderen auch, also, ja, ich bin mir sicher, ihn mitzubringen, war eine gute Idee."
„Also wirst du die Schuld auf dich nehmen, wenn er beginnt die Leute zu verhexen, einverstanden?", fragte Luna, herumgewickelt von Barty Ellbogen aus. Barty schien es nicht viel auszumachen, aber andererseits, waren er und Luna seltsamerweise sehr nah gekommen, während ihrer Zeit auf dem Mond.
„Wenn er anfängt jemanden zu verhexen, werde es wohl wahrscheinlich ich sein", wies Harry trocken darauf hin. „Das sollte euch allen genügend Zeit geben, zu entkommen."
„Oh, gut. Ich will nicht durch Zufall sein nächstes Ziel werden", sagte Luna.
„Wahrscheinlicher, das du ins Kreuzfeuer gerätst", wies Barty hin. „Harry neigt dazu, wie ein verrückter Affe auf einem Pogo-Stick zu hüpfen, wenn mein Herr nach seinem Zauberstab greift."
„Wie viel Feuerwhiskey hat er gehabt?", Harry fragte lachend. Während Barty nicht so respektvoll gegenüber Harry war, wie die anderen Todesser, war er in der Regel nicht so offen mit seinen Bemerkungen. (Nicht, dass Harry es gegen ihn verwenden würde, war er doch ganz vernarrt in Barty und es war seine eigene Schuld, diese Vertrautheit zuzulassen.)
Barty bot ihm ein abwesendes Lächeln, dann zog er Luna in Richtung Snacksbar davon.
„So, du bist absolut sicher, dass wir während der Ferien nicht hier hochkommen dürfen?", fragte Lillian hoffnungsvoll.
„Der Urlaub ist dafür, dass ihr Zeit mit eurer Familie verbringt, Lil", erinnerte Harry, seinem Gefühl nach, zum siebten Mal in den letzten vier Tagen. „Der Mond wird immer noch hier sein, wenn wir in zwei Wochen zurück in der Schule seit."
„Aber du wirst hier oben sein-", versuchte es Lillian.
„Nein, werde ich nicht." Harry rieb sich die Augen unter seiner Brille. „Lil, niemand wird hier oben sein während der Ferien; außer vielleicht die Tiere, mit denen Luna dieses Felsen bevölkert." Er warf ihr einen irritierten Blick zu. „Um zu klären, mit " niemand "meine ich sowohl Lord Voldemort als auch mich, wir sind hier keine Ausnahme."
„Ich habe festgestellt, dass sein Verständnis steigt, wenn Folterflüche mit in die Gleichung eingehen", kommentierte Riddle aus seiner Ecke.
„Halt deine nicht vorhandene Nase da raus", rief Harry zurück.
Jeder wich mit Bedacht ein paar Schritte von Harry zurück, aber Riddle schnaubte nur über Harrys Beleidigung und konzentriert seine Aufmerksamkeit auf seine Feuerwhiskey.
Danach verschwand Lillian, um Tracey zu belästigen und alle, die sich zusammenfand, um sich über ihre Urlaubspläne oder weitere Pläne für den Mond zu unterhalten.
Da er niemanden sonst zum Sprechen hatte, beschwor Harry sich eine eigene Flasche Feuerwhiskey und trat zu Riddle in die Ecke. „Hast du auch nur das geringste bisschen Spaß?", fragte er.
„Mmm ..." Riddle zuckte die Achseln. „Ich habe Spaß, mir kreative Flüche auszudenken, die ich an Menschen verwenden kann. Zählst das?"
Harry schnaubte. „Sicher."
Sie waren beide für eine Weile ruhig, beobachten nur ihre Günstlinge, dann fragte Riddle: „So planst du, während der Ferien her zu kommen?"
„Wahrscheinlich nicht", sagte Harry schulterzuckend. „Ich meine, Andy deutet an, das sie während der Ferien uns vielleicht besuchen kommt, und ihr und ihren Fragen aus dem Weg zu gehen, über meine 'Freundschaft' mit Xerosis, ist schon schwer genug in einem Schloss der Größe von Hogwarts. Mir graut daran zu denken wie Aufmerksam ich deswegen bei Siri sein muss."
„Du hättest es ihnen sagen sollen", informierte Riddle ihn. „Idiot."
Harry verdrehte die Augen. „Ich hatte nicht viel Auswahl, weist du. Ich musste eine Erklärung für den Kontakt mit Narcissa haben."
„Du hättest ihr nur sagen brauchen, dass du mit Narcissa sprichst und Xerosis raushalten sollen."
„Dann hätte ich erklären müssen, warum ich mit Narcissa spreche." Harry seufzte. „Gibt nicht viele Möglichkeiten."
„Man hättest sie einfach sterben lassen können."
Harry warf seinem mit-dunklen Lord einen angewiderten Blick zu. „Gibt es irgendwas Menschliches in dir?"
„Ich hoffe nicht." Riddle warf ihm ein Grinsen zu. „Du hast sowieso mehr als genug Herz für uns beide."
Harry verdrehte die Augen. „Du bist ein Idiot", entschied er, sich von der Wand abstoßend. „Ich werde jetzt mit den anderen Menschen gehen, okay? Du weißt schon, die normale Menschen?"
„Lovegood ist dort drüben."
„Ja, okay, die meist Normalos, dann."
Riddle schnaubte amüsiert und winkte ab.
Es dauerte noch einige weitere Stunden, bevor die Menschen begannen die Party verließen, um ins Bett zu gehen. Da die Schüler Ausgangssperre hatten - und nicht jeder konnte im Schloss so unbemerkt wie Harry umher schleichen - so das die Ersten en masse gingen. Die Todesser schlossen sich langsam an und nahmen ihre Portschlüssel zurück. Schließlich waren es nur Harry und Riddle. Harry räumte das Chaos auf, während Riddle in einem Stuhl döste, den er in seine Ecke gezogen hatte. Harry hatte ihn ohne seinen Portschlüssel mitgebracht, so dass Riddle warten mussten, bis Harry bereit war zu gehen, oder er hätte sich von einem Todesser mit nehme lassen müssen.
Sobald Harry fertig war, ging er zu seinem Partner und berührte diesen sanft an der Schulter. „Tom, ich bin bereit zu gehen."
Riddle blinzelte seine Augen offen und stieß ein langes Gähnen aus, bevor er eine Hand ausstreckte, um sich auf seine Füße helfen zu lassen. „Könntest du nicht noch länger gebraucht haben?" murmelte Riddle, während Harry den Stuhl zurück schickte, wo er hingehörte.
„War das ein Wunsch?" witzelte Harry, bevor er seinen Portschlüssel aktivierte.
Sie landeten in einem Haufen auf dem Boden von Riddles Schlafzimmer, wie immer. Riddle schien nicht allzu geneigt zu sein, sich zu bewegen. Und nachdem er ihn ohne Effekt versucht hatte einige Male wegzuschieben, seufzte Harry und fragte: „Hast du die Absicht, die Prophezeiung zu erfüllen, indem du mich zu Tode quetscht?"
Riddle schnaubte. „Du bist ein Idiot."
Harry verdrehte die Augen. „Komm schon, Tom, steh auf. Ich muss immer noch zurück in die Schule."
Riddle reagieren nicht, außer das er Schmatschgeräusche machte.
„Du bist ein Miesepeter", informierte Harry ihn.
„Das hast du erwähnt", murmelte Riddle schläfrig. „Warum bleibst du nicht heute Abend hier? Du geht immer zurück nach Hogwarts ..."
„Das ist, weil ich nach Hogwarts zurückkehren muss", erinnerte Harry ihn, an seiner Schulter rüttelnd. „Tom, Anthony wird am Rad drehen, wenn ich nicht rechtzeitig wieder da bin, wenn er ins Bett geht. Ich will keine Strafarbeit auf mich warten haben, wenn ich am ersten Tag zurückkehre."
Riddle rutschte etwas, bis sein Kopf knapp über Harrys war. Der Atem des Teenagers stockte nur für einen Augenblick, dann beugte Riddle sich hinunter und drückte ihre Lippen aufeinander.
Einen Moment lang überlegt Harry, ob er widerstehen sollte, aber dann krallten sich seine Finger in Riddle Haare und er verschmolz in den Kuss, seine Sorgen über Nachsitzen entglitten ihm.
Dann zog sich Riddle zurück, Bewusstsein kehrte in seine Augen zurück. Sie starrten einander für einen Moment an, bevor Riddle von ihm herunterkrabbelte und die Toilettentür hinter sich zuknallte.
Harry seufzte und schlug mit dem Kopf gegen den Boden. „Verdammt." Das war unerwartet und wie er Riddle kannte, würde es nicht gut enden. Harry kletterte auf seinen Füßen, wobei er geistig das Interesse seines jugendlichen Körpers verfluchte und rief: „Ich gehe zurück nach Hogwarts."
Es gab keinen Ton aus dem Badezimmer.
Harry seufzte wieder und nahm einen Schatten in seinen Gemeinschaftsraum, sich zurückschleichend, während Anthony ihm den Rücken zugedreht hatte und rutscht hinter die Vorhänge seines Bettes.
„Ausgangssperre begann vor sechs Minuten", kommentierte Anthony durch die Vorhänge.
„Anthony, du bist der einzige Vertrauensschüler, den ich kenne, der sich daran hält, wenn jemand im Turm nach der Ausgangssperre draußen ist", kam es trocken von Terry aus dessen eigenen Bett, wo er ein Buch las. „Nur weil wir nicht im Gemeinschaftsraum waren, bedeutet das nicht, dass wir nicht im Turm waren. Harry hat wahrscheinlich aus einem niedrigeren Jahr bei etwas geholfen, wie das nette Genie, das er nun mal ist."
„Vielen Dank, Terry", rief Harry trocken, als er sich in seine Kissen zurücksinken ließ. „Deine Worte erwärmen mein kaltes schwarzes Herz."
Von der Tür aus schnaubte Anthony, bevor er ins Zimmer schritt.
„Was hast du so lange gemacht?" Terry fragte.
„Ich musste aufräumen. Kein Grund den Platz im Chaos zu verlassen", meinte Harry.
Terry summte als Antwort, bevor er leise zu seinem Buch zurück.
Harry nahm seine Brille ab und rieb sich die Augen, getröstet durch die Dunkelheit seines Bettes. Verdammt. Ich hätte ihn wegschubsen sollen. Warum habe ich ihn nicht weggeschoben? Er wird nicht gut auf diesen Kuss reagieren. Er seufzte. Wir haben zwei Wochen. Vielleicht wird er es vergessen.
Ja, genau.
-0-0-0-
Die Ferien waren eine nette Unterbrechung seiner beiden Leben. Er konnte etwas Zeit mit Sirius– was immer ein Abenteuer war – Tonks und Andromeda verbringen. Es bot genau die richtige Streichekombination, wobei etwa alle 20 Minuten etwas los war und Harry duckte sich lachend mit forschem Blick. In jedem Fall wurde er so abgelenkt, das er seine Pflichten komplett Vergaß.
Am dritten Januar nach Hogwarts zurück zu kehren, war ein kleiner Schock in seinem System, besonders da seine Freunde sich sofort auf ihn stürzten um zu fragen, ob sie schon während der Zugfahrt, auf dem Mond zurückkehren konnten.
„Ihr könnt morgen zur üblichen Zeit gehen", informierte Harry sie mit einem amüsierten Lächeln. „Es gibt keinen Grund, heute Nacht außerhalb euer Betten zu sein, wenn wir zurück sind, besonders da wir morgen wieder Unterricht haben."
Alle grummelten etwas, aber die Slytherins und Morag kehrten gehorsam wieder in ihr Zugabteil zurück, während die Gryffindors und die anderen Ravenclaws sich wieder ihren Spielen und Büchern zuwandten. So konnte Harry wieder aus dem Fenster starren und die vorüberziehende Landschaft beobachten, wobei er sich fragte, was Riddle gerade tat.
„Was ist passiert", fragte Luna in Dänisch von seinen Füßen aus.
Harry blinkte. „Wann hast du…" Er schnaubte. Es war einfach typisch Luna, eine Sprache zu lernen, die keiner seiner Mitschüler kannte, so dass sie Harry eine peinliche Frage stellen konnte, ohne das es die Anderen wussten. „Was lässt dich denken, dass irgendetwas geschehen ist?"
Luna blinzelte hoch zu ihm. „Du ziehst an meinen Haaren."
„Ah." Harry, der sich nicht einmal bewusst gewesen war, dass er mit ihren Haaren gespielt hatte, zog seine Hände aus ihren blonden Locken zurück. „Sorry, tu mir leid."
Leise vor sich hin summend, markierte Luna ihre Stelle im Astronomiebuch und drehte sich so um, dass sie ihn anblicken konnte, ohne einen Knoten in ihrem Hals zu bekommen. „Was ist passiert?"
„Wenn ihr schon in einer Sprache, die keiner von uns versteht, herumtuscheln müsst, könntet ihr dann wenigstens die Höflichkeit besitzen, es wo anders zu tun", fragte Terry leicht gereizt. „Oder Teilt es mit dem Rest der Klasse."
„Wir reden über gar nichts", informierte Harry sie in Englisch, wobei er Luna scharf anblickte. Er hatte kein Interesse, über die verworrene Beziehung, die er mit Riddle hatte, zu reden."
Selbstverständlich, war Luna nie jemand, die ihre Neugierde zügelte und sie war böse genug, um zu wissen, wie sie Harry zum reden bekam, also informierte sieh ihn auf Dänisch: „Wenn du nicht mit mir Sprichst, werde ich denen sagen, das irgendetwas nicht richtig ist und dann wird dich jeder bedrängen."
Harry grollte sie an, aber bedeutete ihm aus dem Abteil zu folgen. „Wir sind gleich wieder da. Luna scheint zu denken, dass sie mein Therapierst ist oder so was in der Art", fügte er hinzu, worauf er etwas Gelächter erntete als sich die Türe sich hinter ihm schloss.
Da nicht jeder in den Ferien Heim gefahren war, hatten sie keine großen Schwierigkeiten ein leeres Abteil zu finden, das sie dann gründlich mit Schutzbannen belegte. Luna, die seinen Kommentar darüber, dass sie ein Therapierst sein viel zu ernst nahm, setzte sich und bestand darauf das Harry sich auf die Bank legen sollte und seinen Kopf in ihren Schoß legen müsste.
„So, laufen Mundane Therapiestunden aber nicht ab", informierte Harry sie. „Sie bevorzugen es, sich von ihren Patienten so viel wie möglich zu separieren."
„Dann ist es ja gut, dass ich keine Mundane bin, oder nicht?" Fragte Luna mit einem abwesenden Lächeln, als sie ihre Finger durch Harry Haare gleiten lies.
Harry schnaubte. „Ich hoffe doch nicht, denn sonst hätte ich dich bereits essen müssen." Luna kicherte still. „Sehr gut, Heiler Lovegood, worüber reden wir dieses mal?"
Wieder kicherte Luna und sagte dann: „Wieso sagst du es mir nicht?"
„Gut, Siri-"
„Harry", sagte Luna leise, wobei ihre leuchtenden Augen ungewöhnlich ernst wirkten. „Nach der Party. Du warst bereits auf der Zugfahrt heimwärts schon so zappelig."
„Und du hast mich darauf nicht angesprochen?", fragte Harry.
„Ich hatte gehofft, dass es sich über die Ferien selbst lösen wurde", gab Luna zu. „Tom hat etwas getan, nicht war?"
Sprachlos, über ihre Fähigkeit ihn zu Lesen, verzog Harry sein Gesicht. „Er hat mich geküsst", gestand er ein.
Luna erhob eine Hand, um dahinter ihr Lächeln zu verbergen, das sich nur verbreitete als Harry ihr einen empörten Blick schickte. „Ihr teilt euch eine Seele, das war vorherbestimmt zu passieren."
„Es waren aber keine Küsse in meinem letzten Leben involviert!"
„Waren sie nicht", wunderte sich Luna. „Du hast Ginny geheirate, nicht? Nachdem sie von ihm berührt worden war."
„Luna, hör auf, diesen Mist aus dem Nichts zu ziehen", schnappte Harry, der aufstand und vor ihr auf und ab schritt, nicht strauchelnd, trotz des fahrenden Zuges. „Ich habe Ginny ihrer Selbst willen geliebt, nicht wegen einem Rest des Bastards, den ich ermordet habe!"
Luna legte ihren Kopf schief. „Und diese Ginny? Du hast gesagt, dass du den Sommer in ihrer Gegenwart verbracht hast, oder?"
Harry runzelte die Stirn. „Sie ist ein Kind und ihre Verliebtheit in mich, ist aus einem völlig falschen Grund."
Luna zuckte nur mit der Schulter. „Und wenn sie keine so kindliche Romanze für dich hegen würde? Wenn sie hinter deinen Hass gegen Mundanes blicken könnte?"
Harry schnaubte. „Sie würde niemals in der Lage sein, hinter die Gräueltaten blicken zu können, die ich begangen habe. Ich habe das bereits gewusst, bevor ich in Hogwarts angefangen habe."
„Du hast auch gedacht, das Hermione und Neville nicht in der Lage seien, dir zu vergeben", wies ihn Luna sanft darauf hin und lächelte, als er erstarrte und träge blinzelte. „Du gabst ihnen – gabst mir – eine Chance und wir akzeptierten dich. Was sagt das darüber, das Ginny es nicht in ihrem Tempo geschafft hätte? Was sagt es darüber, das sie es nicht wird?"
„Ich habe nicht-"
„Du und Tom teilt euch eine Seele. Es ist nur natürlich, das ihr zusammen enden werdet."
„Wir sind nicht-!"
„Wieso nicht", unterbrach ihn Luna mit ihrer Frage. „Ihr sorgt euch umeinander, passt auf einander aus. Neben mir, ist er deine einzige Konstante und du bist seine einzige Konstante. Ihr teilt die gleichen Ambitionen und er war willig seine Macht mit dir zu teilen, selbst als er noch glaubte, du seiest nur ein Kind."
„Das ist…" Harry schüttelte seinen Kopf, wobei er seine Augen eng zusammengepresst hielt, um ihre Worte auszublenden. „Das ist nicht dasselbe! Wir-!"
„Du sorgst dich um ihn", sagte Luna ruhig.
„Natürlich tue ich das! Er ist mein Freund! Aber er…"
Luna lächelte verstehend. „Er ist nicht gut mit Emotionen, aber das bedeutet nicht, dass er keine besitzt. Er hat dich geküsst."
„Er war betrunken und… und müde und…!"
„Seine Verteidigung war unten und er hat dich geküsst."
Harry wandte sich von ihr ab und lehnte seine Stirn ans Fenster, erleichtert durch dessen sickernde Kälte. „Das bedeutet nichts", murmelte er. „Luna, es bedeutet nichts, wer wen geküsst hat. Wir sind beide Dunkle Lords-"
„Also verdienst du keine Liebe", schnappte Luna verärgert. Irgendwie hatte sie gewusst, dass Harry gegen dies kämpfen würde. Ernsthaft, Männer.
Harrys Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. „Jeder verdient Liebe, selbst Dunkle Lords", kommentierte er sanft, „aber das bedeutet nicht, dass wir es akzeptieren. Liebe sollte man nicht leichtfertig nehmen; es ist beides, große Kraft und große Schwachheit." Er blickte sie über seine Schulter hinweg an. „Du und ich, wir sehen die Kraft, aber Tom sieht nur die Schwachheit und nichts dass jemand sagen wird, wird das je ändern."
„Also wirst du für den Rest deines Lebens alleine bleiben? Du willst wegwerfen-"
„Luna…" Seufzte Harry, stieß sich vom Fenster ab und drehte sich zu ihr um mit seinem bitteren Lächeln. „Ich habe bereits ein Leben umgeben von Liebe und Familie genossen. Wenn es bedeutet, das ich das aufgeben muss, um meine Leute überleben und gedeihen zu sehen, dann ist es das, was ich tun werde. Ich habe nie erwartet eine zweite Chance zu bekommen und ich habe sicherlich niemals erwartet, trotz meiner Entscheidungen, Freunde zu haben. Dies…" Er schwang seinen Arm in einer Kreisbewegung um sich. „Das ist genug für mich. Ich bin zufrieden."
„Wieso lässt du dich selbst nie glücklich sein", bat Luna, die ein letztes Mal versuchte, ihn Sinn sehen zu lassen. Harry hatte vor langer Zeit bereits bewiesen ein besonders stures Individuum zu sein, aber sie konnte nicht anders als es zu versuchen; sie wollte, dass ihr bester Freund glücklich war.
Harry zuckte die Schultern. „Ich werde ihn zu nichts zwingen, das er nicht will und Tom würde niemals mehr als diese Partnerschaft akzeptieren, die wir jetzt haben. Freundschaft, hat kaum Bedeutung für ihn, Liebe, ist nicht mal ein greifbares Konzept." Er blickte wieder aus dem Fenster. „Lass uns zurück zu den Anderen gehen. Der Snackwagen sollte bald vorbeikommen und ich bin etwas hungrig."
Gerade bevor Harry die Türe öffne konnte und damit die Schilde, die auf dem Abteil lagen, brach, fragte Luna: „Was wirst du nun tun?"
„Ich werde weitermachen", erwiederte Harry lächelnd. „Ich werde meine Leute retten und meine Schult gegenüber dem Tod begleichen." Er blickte zurück zu ihr. „Kommst du?"
„Ich nehme es an", entschied Luna kopfschüttelnd und stand auf.
-0-0-0-
„Du siehst aus, als hätte jemand deinen Welpen getötet", kommentierte Harry trocken hinter Voldemort hervor. Der rotäugige Dunkle Lord beobachtete die wachsende Stadt vom Dachgeschoss seiner Basis mit zusammengekniffenen Augen und einem Ausdruck im Gesicht, als hätte er etwas Scheußliches gerochen.
„Ich habe keinen Welpen, Potter", schnarrte Voldemort, als er mit einer mörderischen Abicht im Blick, hinter sich blickte.
„Deine Schlange dann eben", korrigierte Harry, aus dem Fenster winkend. „Weist du, sie wissen nicht, was sie Falsch gemacht haben. Als ich hier ankam, debattierten sie gerade, wen sie hier hoch schicken sollten um nachzufragen. In der Tat glaube ich, das Wurmschwanz am verlieren war. Irgendwas darüber, das er entbehrlich ist."
„Ich nehme an, dass du wie eine Art rächender Held hereingeschwebt bist und ihn vor seinem Schicksaal gerettet hast?"
Schnaubend gab Harry seinem mit-dunklen Lord einen unbeeindruckten Blick. „Irgendwie klingt dieser Satz besser, wenn Severus derjenige ist, der ihn mir sagt." Er lächelte fies. „Bist du aus der Übung, Tom? Zu beschäftigt damit, Pläne für das Wohl der magischen Gemeinschaft zu schmieden, um ein richtiger Dunkler Lord zu sein?"
Voldemort stieß ein wütendes Brüllen aus und wirbelte herum, einen stummen Todesfluch aussprechend.
Gackernd duckte sich Harry und entging somit den Flüchen Voldemorts, gelegentlich seine eigene gefährlichen Flüche zurückschickend.
Unter ihnen, beobachteten die Todesser und Schüler des Fünften Jahrgängen aus Slytherin und Ravenclaw mit großen Augen, wie die gefährlichen Flüche die Fenster mit kränklichen grünen, violetten und roten Lichtblitzen.
„Glaubst du, dass einer Lebend da draus kommen wird", fragte Li.
„So kämpfen sie immer", gab Barty preis, wobei selbst er leicht besorgt wirkte.
„Wenn sie diese Zauber benutzen", wunderte sich Morag, als das Licht des Todesfluches die Fenster erhellte.
„Harry ist unverschämt gut im Ausweichen", kommentierte Terry, der oft genug mit seinem Zimmergenossen während Verteidigung ein Paar bilden musste, um zu wissen, dass es fast unmöglich war den Teenager zu treffen. Selbst wenn er am Platz festgefroren war – wobei Terry immer noch keine Idee hatte, wie Harry das gemacht hatte.
„Lord Xerosis scheint diese Übungen als ein Spiel zu sehen", gab Lucius steif zu. „Aber eine Person kann nur einer gewissen Anzahl an Flüchen ausweichen."
Fast, als wenn er einen Punkt machen wollte, brach Harry durch das Fenster umgeben vom Licht des Todesfluches. Er wirkte einen Moment als wäre er tatsächlich tot, aber er drehte sich knapp bevor er den Boden berühren würde um, um seine Füße unter sich zu bekommen und auf ihnen zu landen, wobei er wie verrückt grinste. die Gruppe beobachte, wie ein Schnitt auf seiner Stirn heilte und er wischte das Blut aus seinen Augen, selbst als er hinauf rief: „Oh, du hast mich nicht getroffen, Glatzköpfchen!"
Voldemort kam ans Fenster und blickte finster auf den Teenager hinab. „Habe ich nicht, Potter! Du musst nur lernen, tot zu bleiben!"
„Dazu werde ich gleich kommen. Bist du nun fertig ein Idiot zu sein?"
Voldemort stieß einen genervten Laut aus, den ihr Publikum kaum wahrnahm. „Komm hier rauf und repariere das Fenster", befahl er und schritt zurück, außer Sicht.
Die Gruppe von Todessern und Schülern wandte dich Harry mit großen Augen zu, der diese, zu Gunsten der Reparatur einiger Risse in seinen Roben, ignorierte. Als er aufblickte und sie schließlich wahrnahm, meinte er: „Ihr könnt das weitermachen, was auch immer ihr vorher getan habt. Er ist jetzt entschieden wenige in mörderischer Stimmung." Dann machte er sich wieder auf ins Gebäudeinnere, dabei eine fröhliche kleine Melodie vor sich hin pfeifend.
„Harry", fragte Li, die einen nervösen Schritt nach vorne trat. Als der andere Ravenclaw zurück zu ihr mit einer fragendem Ausdruck blickte, fragte sie: „Das war der Todesfluch-"
Nachlässig winkte Harry sie ab. „Yeah, der kitzelt etwas", gab er zu bevor er sich wieder umwandte und weiterschritt.
Als Li ihren Mund öffnete um weitere Fragen zu stellen, kommentierte Barty ruhig: „Ich denke das sagt er nur für sein eigenes verdrehtes Vergnügen. Ich habe herausgefunden, dass es einfacher ist nur zu nicken und ihn zu ignorieren."
„Aber das war der Todesfluch", bestand Terry darauf.
„Und er ist verrückt, in einer Weise, die keiner von uns je verstehen wird."
„Ich will seine Sorte des Wahnsinns nicht verstehen", entschied Tracey, die sich von der Basis wegdrehte. „Kommen Sie, Mr. Nott. Wir müssen Sofas transformieren."
Telemakus bot seinen Todesser Kammeraden ein mattes Winken, bevor er seiner Partnerin in Richtig Hufflepuff Distrikt folgte.
Die Anderen verstreuten sich langsam, Tracey Beispiel folgend.
Oben im Dachgeschoss der Basis, beendete Harry gerade die Reparatur des Fensters und fragte: „Fühlst du dich jetzt besser?"
Riddle versteifte sich, bei den Bücherregalen, die er gerade fertigstellte. „Ich weiß nicht, was du meinst, Potter."
Nickend wandte Harry seine Aufmerksamkeit dem Tisch zu, der für ihn Designt war. „An welchem Gebäude wolltest du das mit dem Portschlüssel testen? Malfoy Manor?"
Riddle entspannte sich wieder langsam. „Dort wohnen zu viele Todesser. Sigwald hat sein Manor stattdessen angeboten.
„Ist er damit einverstanden, seine Frau und sein Jüngster einzuweihen", wunderte sich Harry, der damit beschäftigt war einen Federkiel zu reparieren. „Oder plant er, sie wo anders unterzubringen, bis die Stadt für alle geöffnet ist?"
„Ich glaube, dass er damit einverstanden ist, sie mit hier hoch zu bringen", erwiederte Riddle. „Es dürfte sowieso gut sein, die tatsächlichen Lebensbedingungen zu testen. Es ist nicht so, als hätte irgendjemand tatsächlich versucht hier oben über Nacht zu bleiben."
Harry seufzte. „Ich weiß." Sein Blick schweifte über seine Schulter zu Riddle hinüber, der über ein zerrissenes Buch die Stirn runzelte. „Wir könnten einen Testlauf machen, nehme ich an. Einer oder Beide von uns könnten die Nacht hier oben verbringen und schauen, ob irgendwas schief geht. Ich bezweifle, dass es irgendein Problem geben sollte, aber…"
„Better safe than sorry", stimmte Riddle nickend zu. „Würdest du in der Lage sein, eine ganze Nacht und einen ganzen Tag weg zu sein?"
„Ich kann vorgeben krank zu sein und einen Golem in meinem Bett zurücklassen", erwiederte Harry abwinkend. „Die Anderen können das für mich bestätigen, kein Problem. Bist du damit einverstanden, Lucius in Kontrolle für ganze 24 Stunden zu lassen?"
Riddle verzog sein Gesicht. „Ich muss es wohl sein, nicht?"
„Mm-hm."
Er schüttelte seinen Kopf. „Mit Fenrir aus dem Weg und wenn Rodolphus Bella im Auge behält, ist es nicht nötig regelmäßig auf dem Planeten zu sein. Wenn etwas passiert, was sie nicht alleine lösen können…" Seine Lippen verzogen sich zu einem grausamen kleinen Lächeln.
Harry lachte. „Dann verbringen wir das kommende Wochenende hier oben zusammen? Es austesten und sichergehen, das es hier sicher für Menschen ist, mehrere Tage hintereinander hier zu sein…" Er schweifte ab, da er bemerkt hatte, dass Riddle sich verkrampfte. „Tom?"
Riddle stieß verärgert die Luft aus. „Was, Potter", schnappte er, wobei er Harry einen dunklen Blick schickte.
Als Erwiederung zog Harry eine Augenbraue hoch.
Den Blick abwendend schob Riddle das zerrissene Buch, das er im Begriff war zu reparieren, ins Bücherregal. „Es würde nett sein, etwas echte Arbeit erledigen zu können an dem Gefängnis, das wir besprochen haben es zu bauen. Im Augenblick ist es hell auf der anderen Seite, also eine gute Zeit damit anzufangen und wir müssten uns keine Sorgen darüber machen, mittendrinn auf die Oberfläche zu zurückzukehren."
Harry schüttelte seinen Kopf. „Sicher. Wir können Lucius, Barty und Luna hier her zitieren, nachdem wir damit fertig sind um die Schilde zu etablieren."
„Ausgezeichnet." Riddles Blick schweifte zu Harry, der an seinem Tisch lehnte und aus dem Fenster sah. „Potter, wenn du mir nicht mit dem Bücherregal helfen wirst, mach dich wenigstens wo anders nützlich."
Harry schnaubte belustigt, aber verließ gehorsam den Raum.
Schwer seufzend lehnte Riddle seine Stirn gegen das Bücherregal. „Idiot", murmelte er zu sich selbst, bevor er sich wieder dem Bücherregal widmete.
-0-0-0-
Riddle und Harry hatten ihren ersten vollen Tag auf dem Mond in angespannter Stille verbracht. Sie waren auf Besen zur anderen Seite des Mondes geflogen und hatten anschließend an den Fundamenten des gigantischen Gefängnisses gearbeitet, dass sie vor einer halben Ewigkeit skizziert hatten, als sie die Form der Stadt entschieden hatten. Während der gesamten Zeit bewahrten sie ihr Schweigen, Riddle, weil er immer noch etwas nervös war, da sie jetzt alleine auf dem Mond waren nach dem Kuss vor den Ferien und Harry, weil er nicht scharf drauf war verflucht zu werden, weil er etwas Falsches gesagt hatte.
Als ihre Körper sich darauf aufmerksam machten, das sie Schlaf brachten, schnappten sich jeder eine Zelle in einem der unteren Stockwerke und rollten sich in den Schlafsäcken zusammen, die sie mitgebracht hatten. Nach dem sie aufgewacht waren vollendeten sie das Gebäude und machten sich wieder auf, auf die andere Seite des Mondes um noch etwas an ihrer Stadt zu arbeiten.
An diesem Abend, während Harry damit beschäftigt war das Essen zu kochen und Riddle etwas Papierkram bearbeitete, brach Harry schließlich die Stille zwischen ihnen um zu sagen: „Es scheint keine seltsamen Nachwirkungen zu geben, also könnten wir kommende Woche Bulstrode Manor hier her hohlen.
Riddle verschob seine Papiere. „Natürlich. Wann willst du Schilde um das Gefängnis legen?"
Harry zuckte mit der Schulter. „Vielleicht nächste Wochenende? Es wird kräftezehrend sein und danach Schule haben zu müssen…." Er verzog sein Gesicht. „Da würde ich lieber einen Tag zum Ausruhen haben."
„Einverstanden", erwiederte Riddle und zog eine Grimasse als er sich daran erinnerte, wie er mit den Todessern umgegangen war, nachdem er unter leichter, magischer Erschöpfung litt. „Also werden wir Bulstrode Manor irgendwann unter der Woche her hohlen und die Schilde irgendwann dieses Wochenende." Er schnaubte. „Wie macht sich Longbottom bei den Gewächshäusern?"
„Wir haben fünfzehn die einsatzbereit Bepflanzt sind", berichtete Harry. „Er will dreißig haben, bevor wir die Schulen her transportieren aber er würde sich mit zwanzig zufriedengeben, wenn wir das so entscheiden sollten."
Seufzend tippte Riddle mit seiner Feder ans Papier. „Es hat zwei Monate gedauert, um fünfzehn fertigzustellen?"
„Eine Woche mehr oder weniger, ja."
„Wir können nicht noch mal zwei Monate warten", entschied Riddle. „Ich würde gerne einige Manors oben haben, bevor wir Hogwarts hier her hohlen." Er seufzte abermals. „Nicht zu erwähnen, das ich den Eltern einige Stunden geben möchte um einzuziehen, so das es keinen Grund mehr gibt, das sie auf der Oberfläche festsitzen müssen." Sein Blick schweifte zu Harry, der matt lächelte. „Wann planst du an Dumbledore heranzutreten?"
Harry verzog sein Gesicht. „Nun, wenn diese Woche voll ist mit Arbeit…" Er rieb sich über Kinn und hinterließ einen Streifen Soße. „Ich werde ihm nächste Woche eine Eule schicken und ihn einen Termin festlegen lassen. Das schien alles in allem letztes Mal gut funktioniert zu haben."
„Wir können für kommende Woche ein Meeting ansetzen, wenn du das bevorzugst", wies ihn Riddle trocken daraufhin. „Außer es gibt einen Grund das du ihm aus dem Weg gehst."
Harry streckte Riddle als Erwiederung sie Zunge heraus.
Riddle rollte nur mit den Augen. „Ich verüble es dir nicht, aber ich würde gerne mit dem alten Mann so bald wie möglich hinter mich bringen."
„Wie du willst", erwiederte Harry, die Soße von seinem Kinn leckend, die er mit der Zunge erreichen konnte. „Wenn du so desperate bist, dann gehört er ganz dir. Ich? Ich hatte vor noch eine Woche zu warten." Er seufzte. „Nun da Neville ein System hat, können die Pflanzen etwas schneller umgepflanzt werden. Ich würde gerne einen etwas genaueren Zeitpunkt haben, wann wir Hogwarts hier hoch hohlen werden. Ich würde ebenfalls gerne sichergehen, das mit Bulstrode Manor nichts schief geht, wenn wir schon dabei sind." Er bedachte den grinsenden Riddle mit einem missbilligenden Blick. „Gibt es da einen Grund wieso wir noch eine ganze Woche warten müssen?"
Riddle schnaubte. „Das ist deine Aufgabe. Ist das essen schon fertig?"
Augenrollend wandte sich Harry wieder dem Essen zu. „Noch fünf Minuten. Würdest du die Teller raushohlen?"
Riddle seufzte schwer, aber er ließ seine Papiere verschwinden und stand auf um den Tisch zu decken. „Ich habe diese furchtbare Ahnung, dass wir Haus spielen. Wann können wir nochmal einen Hauselfen her hohlen?"
„Wann immer du willst. Das ist deine Entscheidung, nicht meine. Anders als manche Leute-", er schickte Riddle einen bedeutenden Blick, „-bin ich in der Lage mich um mich selbst zu kümmern, ohne das ich einen Diener brauche."
„Potter, wenn du nicht gerade mein Essen machen würdest, würde ich dich verfluchen."
Lachend machte Harry den Herd aus. „Ja, ha. Ich bin fertig."
„Endlich."
„Ich könnte dir das einfach in den Schoß kippen."
„Ich kenne den Spruch, der es einfach auf meinen Teller transportiert-"
Harry lachte während er das Essen servierte, froh darüber, dass die angespannte Stimmung zwischen ihnen Beiden endlich verschwunden war."
-0-0-0-
„Mr. Potter", erklang Snapes seidene Stimmen nach dem Frühstück hinter Harry, Terry Lu und Morag.
Harrys Blick schweifte mit fragendem Ausdrusch zurück zu dem Spion. „Professor Snape.
„Wo waren sie diese Wochenende?", fragte der Professor mit verkniffenem Blick.
„Ich war krank-"
„Das wahren sie sicherlich nicht", schnappte Snape.
Die anderen drei Ravenclaws verkrampften, aber Harry lächelte nur belustigt. „Natürlich war ich da. Madame Pomfrey kam und hat mich untersucht und so."
„Das war ein Golem", informiere er Harry, seine Augen glommen praktisch vor Triumph. „Es gibt nur einen Grund, den ich kenne, warum ein Golem in ihrem Bett sein sollte, Potter. Wo waren sie?"
Harrys Augen verengten sich. „Ich frage mich…"
„Harry…", wisperte LI.
Harry bedeutete ihr mit einer Hand zu schweigen. „Würden sie gerne mitkommen und es sehen, Professor?", fragte er in Englisch, bevor er ins Chinesische wechselte und Terry und Li befahl: „Geht schon mal vor und warnt ihn, das ich einen Gast mitbringe."
Terry und Li griffen nach Morag und zogen sie mit und somit Harry Snapes nicht-existierender Gnade überließen.
Snape mochte es nicht, wenn er nicht im Bilde war, also forderte er: „Und was haben Sie ihren kleinen Freunden gerade befohlen zu tun, Potter? Entkommen solange sie es noch konnten?"
„So was in der Art", stimmte Harry zu, der sich wieder zu der Treppe aufmachte. „Kommen Sie, Professor?", rief er über seine Schulter hinweg, bevor er davonschritt.
Still folgte Snape ihm den ganzen Weg bis in ein leeres Klassenzimmer. Snape stand vor dem Zimmer und blickte argwöhnisch in den dunklen Schatten umherblickte. „Ein leeren Klassenzimmer, Potter?"
Grinsend schritt Harry vor und aktivierte den Portschlüssel sofort nachdem er Kontakt mit dem Arm des Professors hatte. Nachdem er auf dem Mond gelandet war, rollte er sich sofort ab und stand auf, während Riddle bemerkte: „Ich wusste, dass du für uns Probleme verursachen wurdest, Severus."
Snape brauchte einen Moment um sich im Raum umzublicken, in dem der Portschlüssel sie geführt hatte. Hinter Riddle standen die drei Ravenclawschüler die bei Harry gewesen waren. „Mein Lord", keuchte er wobei er sich vorsichtig verbeugte.
„Ich sage, wir töten ihn", kommentierte Riddle. „Ich bin es müde um diese Sache herumzutänzeln, Potter."
„Du willst ihn töten, wo ich doch gerade im Begriff bin mit Dumbledore einen Deal auszuhandeln?", erwiederte Harry, eine Augenbraue hochziehend. „Das ist völliger Blödsinn." Sein Blick schweifte zu Snape hinab, der ihn geschockt anstarrte. „Was denkt du, Severus, sollen wir dich einfach töten und mit deiner Bedrohung eliminieren?"
Snapes Gesicht verzog sich, als knurrte. „Potter-!"
„Crucio!", hisste Riddle, was den Professor mit einem gequälten wimmern niederstreckte.
Seufzend den Kopf schüttelnd, scheuchte Harry seine großäugigen Freunde hinaus. „Ernsthaft, Tom, kannst du dein Temperament nicht kontrollieren?", fragt er rhetorisch, nachdem er hinter den Schülern die Türe geschlossen hatte.
Riddle stieß ein verärgertes Geräusch aus, aber beendete den Fluch.
Harry kniete sich hin und bedachte seinen zitternden Professor mit einem bösen kleinen Lächeln. „Das heißt Lord Potter, Severus", rügte er. Auf Snapes ungläubigen Blick, zauberte Harry stumm seinen Xerosis Glamour und fragte: „Oder würdest du Lord Xerosis vorziehen?"
Snapes Augen weiteten sich Entsetzt. „Wa-?"
Harry kicherte und blinzelte Riddle an. „Wir dürften in der Lage sein, ihn zu benutzen, nehme ich an", entschied er.
„Wie?"
Xerosis stand auf und bedeutete Snape das gleiche. „Komm mit, Severus. Ich werde dich in einen unserer Pläne einweihen, aber-" Er wand sich um und schickten dem Professor einen warnenden Blick, der erschrocken einen Schritt zurück trag. „-wenn du dich gegen uns stellst, werde ich an dir einen Exempel statuieren, in der Großen Halle, wenn es sein muss. Unterschätz mich nicht, nur weil ich fünfzehn bin." Der Teenager drehte sich um und führte den Weg aus der Basis hinaus und auf die Mondoberfläche hinaus. „, Severus Snape, Willkommen auf dem Mond."
Ehrfurchtsvoll blickte Snape umher. Die Fläche wurde von muggelähnlichen Lampen erleuchtet, die in abständen angeordnet den Weg zwischen dem großen Gebäude, von dem sie gekommen waren, zu den anderen erleuchtete. Einschließlich eine lange Reihe von Gewächshäusern mit dunkeln Scheiben. Entlang des Weges war dunkles, sich ausbreitendes Gras und einige Flecken sich windender Blumen, am nächsten Gewächshaus wuchs ein junger Baum. Peter Pettigrew, Rabastan Lestrange und Terry Boot unterhielten sich etwas weiter weg, in der Nähe eines kleinen Gebäudes. Alle drei versuchten ihm und den beiden dunklen Lords subtil fragende Blicke zu schicken.
„Was denkst du?", fragte Xerosis mit Stolz in der Stimme.
Blinzelnd ließ Snape seinen Blick zum jungen dunklen Lord schweifen. „Wieso-?"
„Um den Mundanes zu entkommen", erklärte Xerosis, als Riddle nur empört schnaubte und zu seiner Basis zurückkehrte. Xerosis konnte darüber nur die Augen verdrehen. „Wir werden alle magischen Leute hier hoch holen."
Snape zuckte überrascht leicht zusammen. „Hier auf dem Mond?"
„Mm-hm. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen werden wir hier vollkommen sicher sein. Daran haben wir den größten Teil des Schuljahres gearbeitet." Xerosis blickte seinen Professor an. „Was denken Sie? Soll ich Sie umbringen oder könne Sie schweigen? Dumbledore wird bald genug hierrüber Bescheid wissen."
Snape schluckte ob der Dunkelheit in den blassen Augen. Selbst in seine Hogwartsroben gekleidet, da er nun wusste wer Lord Xerosis wirklich war, konnte Snape nicht anders als ihn zu fürchten. Er hatte gesehen zu was der Teenager dunkle Lord fähig war und trotz das er Harry Potter wohl kaum fürchtete, fürchtete er wirklich und wahrhaftig Xerosis Zorn. Er beugte seinen Kopf und wimmerte. „Ich werde meinen Mund halten, mein Lord."
Das Gesicht von Xerosis verblasste und ließ nur Harry zurück mit einem freundlichen Lächeln auf dem Gesicht. „Ausgezeichnet! Dann lass uns also nach Hogwarts zurückkehren. Es gibt keinen Grund, dass sie ihren Unterricht versäumen."
Bescheiden folgte Harry ihm in die Basis zurück. Er würde seine beiden Leben später über einer Flasche Feuerwhisky überdenken müssen.
-0-0-0-0-0-
-0-0-0-0-0-
