Sinnlose Frage

John war wie gelähmt. Erneut durchflutete ihn dieses kribbelnde Gefühl.

Sherlock küsste ihn. Aus freien Stücken und vollkommen von sich aus. Und als er auch keine Anstallten machte sich zurückzuziehen, verselbstständigte sich Johns Körper. Er schlang seinem Mitbewohner die Arme um den Hals und zog ihn noch fester an sich. Ein Seufzen schlich sich über seine Lippen.

»Ihr habt es also beide endlich eingesehen. Aber verlegt das doch bitte in euer Schlafzimmer.« Der Arzt ließ von Sherlock ab und wirbelte überrascht und leicht geschockt herum. Mrs Hudson lächelte ihn verschwörerisch von der nun offenen Haustür aus an. Er wurde rot. Der Consulting Detective dagegen schenkte ihr kaum Beachtung und zog John am Handgelenk wieder mit sich in ihre Wohnung. Er drückte den Blonden gegen die Wohnzimmertür und legte seine Lippen erneut auf Johns.

Nach Luft schnappend lehnte er seine Stirn gegen die des Älteren. »Sherlock?«, gab dieser genau so atemlos und flüsternd von sich. »Mhm.« »Wie kann ich das jetzt verstehen?« »Hmm?« »Also was sind wir jetzt? Was bedeute ich dir?« »Hmm.«

»Krieg ich vielleicht auch ganze Sätze?« »Gut. Was bedeute ich DIR? Wie darf ich deine Reaktion verstehen?« »Ähm...«, der Arzt wurde wieder leicht rot. »Ich habe zuerst gefragt.« »Wer ist jetzt das Kind?«, wurde lächelnd erwiedert, »Du kennst mich doch. Was könnte es wohl bedeuten wenn ich dich küsse?«