Die magischen Worte
Sherlock beobachtete wie Johns Augen groß wurden und er Halt an der Tür hinter sich suchte, als die Erkenntnis einsank. »Du liebst mich.« Es war kaum mehr als ein Flüstern, trotzdem hatte der CD kein Problem es zu verstehen. »Genau«, sagte er noch, bevor er den Arzt kurz sanft küsste, »Ich liebe dich.« Auch Sherlocks Stimme war nun kaum mehr als ein Flüstern und jagte John wohlige Schauer über den Rücken.
Der Lockenschopf griff nach seiner Hand und verschränkte ihre Finger miteinander. Johns Lippen verzogen sich ebenfalls zu einem Lächeln. Sanft drückte er die Hand seines Mitbewohners.
Jetzt wäre er dran. Ihm waren diese Worte schon oft durch den Kopf gegangen und obwohl sie ihm anfangs ein wenig Angst einjagten, so hatte er sich inzwischen daran gewöhnt. Doch ausgesprochen hatte er sie noch nie.
Es machte ihn unglaublich glücklich diese Worte aus Sherlocks Mund zu hören, doch sie selbst auszusprechen fiel ihm viel schwerer als er erwartet hätte.
Nach all den Verlusten, die er durchlebt hatte, konnte er nicht leugnen, dass es ihm Angst machte so starke Gefühle zu empfinden. War er bereit seine größte Schwachstelle so offen zu legen? Er senkte den Blick um nicht länger in diese fragenden Augen bicken zu müssen. Er entzog seine Hand aus Sherlocks Griff, schob ihn von sich und verschwand erneut durch die Tür.
