Krankenhausbesuch

Das Klingeln von Johns Handy weckte ihn am nächsten Morgen. Etwas genervt von der frühen Störung, antwortet er. »Hallo?«

»Hi, John. Entschuldigung wenn ich dich wecke«, der Arzt konnte das Grinsen in Gregs Stimme nahezu hören, »aber könntest du ins Krankenhaus kommen? Vielleicht kannst du Sherlock dazu überreden sich noch länger auszuruhen.«

Alamiert von Gregs Worten, fiel er beinahe aus seinem Bett. »Sherlock ist aufgewacht?« Seine Stimme triefte nur so vor Erleichterung. In der Eile sich fertigzumachen, hatte er schon aufgelegt bevor der Polizist Zeit hatte zu antworten.

Nur wenig später war er auch schon in der Eingangshalle des Krankenhauses. Als er die Schlange vor der Auskunft sah, war er froh Sherlocks Zimmernummer bereits zu wissen. Gar nicht auf den ohnehin überfüllten Lift wartend, stürmte er die Treppen hoch in den ersten Stock. Vor der Tür blieb er einen Moment stehen, nur um dann doch ungeduldig und immer noch atemlos einzutreten.

Als Sherlock ihn erblickte, verfinsterte sich seine Miene; nur ganz leicht, doch John hatte es trotzdem bemerkt.

Angesichts dessen setzte sein Herz einen Schlag aus. Allerdings wurde der Schmerz fast sofort von Erleichterung abgelöst. Keine 24 Stunden nach dem er angeschossen wurde, und es ging im schon gut genug sich zu beklagen. Und mir wütend zu sein anstatt sich über meinen Besuch zu freuen, ging es John durch den Kopf.