Geständnis

Auch Sherlocks abweisende Worte konnten dieses Gefühl nicht dämpfen. »Was willst DU hier?« John trat näher an seinen Mitbewohner heran, bevor er antwortete. »Ich bin hier um mit dir zu reden.«

In der Zwischenzeit hatten die zwei Krankenschwestern Johns Auftauchen benutzt, um aus dem Zimmer zu flüchten.

»Ich wüsste nicht worüber du mit mir reden wollen würdest.« Der Blonde seufzte und trat noch einen Schritt näher an Sherlock heran. »Über uns«, sagte er leise und senkte seinen Blick, starrte nun auf Sherlocks Brust anstatt in seine Augen. Ein frischer Verband verbarg die tödliche Wunde und zeigte nebenbei nur um so deutlicher, dass sie da war.

»Ich weiß nicht warum du es damit so eilig hast. Ich habe es so wie so schon verstanden.« »Ich glaube nicht.« John trat vor, packte Sherlocks Hand und drückte sie an seine Brust. Der consulting Detective versuchte ihm seine Hand zu entziehen, doch John drückte sie nur fester an sich. »Ich weiß es muss verwirrend für dich sein«, seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, »aber ich möchte eine Sache klar stellen." Der Arzt atmete noch einmal tief durch.

»Ich liebe dich.«

Einen Moment rührte sich keiner der Beiden. Dann spürte John wie sein Mitbewohner ebenfalls sanft seine Hand drückte. Als er seinen Blick wieder auf Sherlocks Gesicht richtete, erwartete ihn ein liebevolles Lächeln.