Am nächsten Morgen war Harry viel zu früh wach. Toby lag selig neben ihm und schlief noch. Zärtlich betrachtete Harry seinen Freund. Er konnte sein Glück kaum fassen. Toby war wirklich das Beste was ihm in seinem bisherigen Leben passiert war. Lächelnd hauchte er einen sanften Kuss auf Toby's nackte Schulter die unter der Decke hervor lugte und machte sich dann nachdem er in Toby's Jeans geschlüpft war, auf in die Küche.
Er machte sich ein kleines Frühstück aus Müsli mit Joghurt und Honig und Kaffe und setzte sich mit ein paar von Toby's Modezeitschriften auf den Balkon. Vermutlich würde Toby noch eine ganze Weile schlafen, schließlich war es erst 10 Uhr und sie waren erst gegen fünf Uhr ins Bett gekommen.
Doch er irrte sich. Keine zwanzig Minuten später stand Toby zerknittert und in sein Laken gewickelt vor ihm. Harry lachte verzückt über Toby's gequälten Blick.
„Morgen", nuschelte Toby und nahm einen großen Schluck von Harrys Kaffee. „Wieso genau sind wir schon auf? Es ist mitten in der Nacht." Seine Stimme krächzte leicht, was wohl unter anderem daran lag, dass er sich gestern wirklich beim Singen verausgabt hatte.
Wieder lachte Harry, er stand auf und schlang seine Arme um Toby. „Weil es diesen Anblick gerade tausendfach wert war," grinste er und fing sich ein halbherziges Zwicken von Toby ein.
„Kommst du wieder mit ins Bett?" flehte Toby und schmiegte sich in Harrys Arme. „Bitte Honey."
„Honey? – Hm eigentlich keine schlechte Idee." Er nahm das Honigglas vom Tisch und zog den erstaunt dreinblickenden Toby hinter sich her durch das Wohnzimmer und zurück ins Bett.
Sie verbrachten den ganzen Tag im Bett, liebten sich, dösten und träumten vor sich hin und liebten sich erneut und erneut… Es war bereits Abend als Toby plötzlich aus dem Bett sprang und Harry die Decke wegriss.
„Lass uns tanzen gehen," rief er und begann sofort seine Hüften zu schwingen.
Harry grummelte etwas von wegen „Wankelmütiges Pack", stand dann aber auf, schmiegte sich an Toby und bewegte seine Hüften gegen Toby's.
„Du bist unersättlich," grinste Toby. „Hast du immer noch nicht genug?"
Harry zog nur eine Augenbraue hoch, die verdeutlichen sollte, dass er noch am abschätzen war, was er antworten sollte, dann lachte er, löste sich von Toby und machte sich auf den Weg unter die Dusche.
Toby folgte ihm, ließ jedoch dankenswerterweise seine Finger von Harry. Sollten sie tatsächlich noch ausgehen wollen, würden sie sich zurückhalten müssen. Sie aßen noch eine Kleinigkeit bevor sie sich auf den Weg machten.
Scherzend und lachend schlenderten sie durch die Straßen und erreichten schließlich eine kleine Diskothek. Die laute Musik war bis auf die Straße zu hören und einige Menschen standen auf der Straße um zu rauchen oder zu knutschen. Harry bemerkte sofort dass alles Männer waren, doch es machte ihm nichts aus.
Sie drängten sich durch die Menschenmassen in den Barbereich und orderten zwei Wodka-Orange. Nach einem Sitzplatz Ausschau zu halten war ein unnötiges Unterfangen, daher begaben sie sich mit ihren Getränken auf die Tanzfläche und stellten diese auf der Balustrade ab, die den Tanzbereich zum Barbereich hin abgrenzte. Toby begann sofort wild zu tanzen und versuchte Harry dazu zu animieren mitzumachen. Er umkreiste Harry, hauchte ihm immer wieder Küsse auf jede Stelle Haut die ihm Harrys Nacken, Hals oder Arme boten. Dann presste er seine Hüften von hinten gegen Harry und schlang seine Arme um dessen Oberkörper. Gemeinsam wiegten sie sich im Takt der Musik. Harry fand Gefallen an diesem Tanz und ließ seine Hemmungen fallen. Ausgelassen sprang er mit Toby herum und zog nicht nur einen verwunderten Blick auf sich.
Jason und Nick kämpften sich zu ihnen durch und schlossen sich dem Tanz an. Toby erfand immer wieder neue atemberaubende Choreografien, die die anderen versuchten nachzuahmen, bis sie sich schließlich lachend und erschöpft aus dem Getümmel wühlten.
Harry war absolut k.o. Der wenige Schlaf und Toby's schweißtreibender Tanz hatten ihn an den Rand seiner Kräfte gebracht. Auch Jason und Nick schienen außer Atem zu sein und kämpften sich unter dem Vorwand Getränke holen zu wollen schnell außer Reichweite.
Toby lachte Harry offen an. „Na machst du schon schlapp, Honey?" Seine Augen funkelten und er war ganz in seinem Element.
„Ich fürchte ja," meinte Harry und keuchte spielerisch. „Bist du mir böse, wenn ich mir erstmal was zu trinken hole? Ich komm nachher wieder tanzen."
Lächelnd küsste Toby ihn auf den Mund. „Ruh dich nur aus, Baby. Ich warte auf dich auf der Tanzfläche."
Und schon war er wieder in den Massen verschwunden.
Harry grinste. Toby war der absolute Hingucker. Nicht nur ihm ging es so. Er hatte auch staunende und anerkennende Blicke von Anderen Männern auf seinem Freund gesehen und seine Brust war vor Stolz angeschwollen. Das war SEIN Toby. Er lächelte. Sein, nur sein.
Er riss seinen Blick von dem Tanzenden los und drängte sich zur Bar. Glücklich und erschöpft ließ er sich auf einem freien Barhocker nieder und bestellte ein großes Bier.
„Sieh an, sieh an. Potter hat also einen Freund." Eine nur allzu bekannte Stimme drang Harry ans Ohr und er wandte sich Malfoy zu, der viel zu dicht neben ihm stand und ihm anzügliche Blicke zuwarf. „Und einen verdammt süßen noch dazu." Malfoy besaß die Unverschämtheit diesen Satz zu unterstützen, indem er sich lasziv über die Lippen leckte während er einen Blick auf den tanzenden Toby warf.
„Verschwinde Malfoy," zischte Harry und wollte sich von seinem Barhocker schälen, um Malfoy zu entkommen. Doch Malfoy hatte sich schon von selbst von ihm abgewandt.
„Kein Problem, Potter." Harry sah, wie er sich durch die Massen zu Toby kämpfte und eilte ihm rasch nach.
Gerade bekam er noch mit, was Malfoy Toby zu wisperte, bevor er sich wieder davon stahl.
„Süßer, falls dir der brave Harry mal zu langweilig wird, ich bin fast jeden Samstag hier," hatte Malfoy gesagt.
Wut zeichnete sich auf Harrys Gesicht ab.
„Ich hasse ihn," hisste er.
Toby lachte laut auf und umtanzte Harry. „Er ist doch wirklich sexy."
Schockiert blickte Harry seinen Freund an. „Sexy? Malfoy?"
„Ach DAS ist Malfoy." Toby blickte jetzt nochmal genauer auf den Blonden, der sich gerade mit einem anderen Mann unterhielt. „Das erklärt einiges." Er prüfte genau Harrys Mimik bevor er hinzufügte. „Sieh ihn dir doch mal genau an."
Harry wusste nicht was er darauf erwidern sollte. Er spürte Zorn auf Toby in sich aufsteigen. Wenn er den Blonden so sexy fand, dann sollte er vielleicht über dessen Angebot nachdenken.
„Ach Harry," seufzte Toby, der dessen Gedanken von seinem Gesicht abzulesen schien und schmiegte sich an ihn. „Nimm doch nicht alles so ernst. Nur weil ich finde, dass er sexy ist, heißt das nicht, dass ich was von ihm will." Er hob Harrys Kinn an um ihm in die Augen sehen zu können. „Ich will nur dich." Mit diesen Worten küsste er Harry zärtlich auf die Lippen. „Es tut mir leid. Ich bin doch bloß eifersüchtig. Jetzt wo ich ihn gesehen habe, gefällt mir der Gedanke gar nicht, dass du nach den Ferien mit ihm in dieses Internat zurückkehrst."
Erstaunt blickte Harry in Toby's Augen und erkannt, dass dieser Ernst meinte was er gesagt hatte.
„Du musst wirklich nicht eifersüchtig sein." Er lächelte schüchtern. „Ich liebe dich und sonst niemanden."
Toby erwiderte das Lächeln und sie tauschten einen sanften Kuss.
„Tanzt du mit mir?" fragte Toby und begann schon wieder seine Hüften zu bewegen.
Harry lachte. „Ich geh nur schnell aufs Klo und bin dann gleich wieder bei dir." Er küsste Toby nochmal auf die Wange und verschwand auf die Toilette.
Als er zurückkam, entdeckte er Toby der mit Bastian an der Bar saß und sich unterhielt. Die beiden wirkten nicht so als wollten sie gestört werden, also setzte sich Harry etwas von ihnen entfernt ebenfalls an die Bar.
„Ein Bier," rief er dem Barkeeper zu.
„Noch eines und zwei doppelte Tequilla." Malfoy's Stimme erklang wieder viel zu dicht an Harrys Ohr.
„Was willst du hier, Malfoy?" stöhnte er entnervt als sich Malfoy neben ihn an die Bar setzte.
„Ich genieße meinen Triumph." Harry zog fragend eine Augenbraue in die Höhe.
„Triumph?" fragte er.
„Naja, Potter in einer Schwulen-Bar, das reicht dann wohl als Beweis." Er grinste auf seine schleimige Malfoy-Art.
Harry schnaubte. „Du bist doch auch hier," konterte er.
Malfoy lachte. „Die ganze Welt weiß, dass ich bi bin, Potter."
Darauf wusste Harry nichts zu erwidern.
Sie tranken schweigend ihr Bier.
„Du hast meine Frage nicht beantwortet, Malfoy." Harry wandte sich dem Blonden zu. „Was genau willst du hier?"
Malfoy zuckte mit den Schultern. „Dir einen ausgeben."
Harry schnaubte. Diese Unterhaltung war so eintönig, sie ödete ihn jetzt schon an. Er merkte wie ihm Malfoy einen der doppelten Tequilla hinschob und den zweiten selbst erhob.
„Auf deinen heißen Freund." Ein Grinsen saß auf seinem Gesicht.
„Lass Toby da raus," knirschte Harry und kippte frustriert seinen Tequilla hinunter.
„Sonst was?" spöttelte Malfoy. „Holst du deinen Zauberstab heraus oder prügelst du mich mit den bloßen Händen weich?"
„Ich brauch keinen Zauberstab um dich zu besiegen."
„Uuuuh," Malfoy tat als wäre er beeindruckt. „Dein süßer Muggelfreund scheint deinem Selbstbewusstsein gut zu tun."
„Verdammt ich hab gesagt, du sollst ihn da rauslassen." Harry war wütend. Was wollte Malfoy hier? Warum ließ er ihn nicht in Ruhe? Harry verfluchte sich dafür, dass er sich von Malfoy so leicht provozieren ließ. Doch wenn er Gefahr für die Menschen die ihm nahe standen witterte, sah er einfach rot.
Wieder wurde ein Gläschen Tequilla vor ihn geschoben.
Frustriert nahm Harry das Glas und erkannte, dass Malfoy auf einen Trinkspruch wartete.
„Auf den Sex-Gott Slytherins," spöttelte er sarkastisch und bereute diesen Spruch im nächsten Moment sofort.
„Du denkst also ich wär ein Sex-Gott…" Malfoy lehnte sich zu Harry, um ihm ins Ohr zu flüstern. „Da könntest du Recht haben. Immerhin hab ich mit halb Hogwarts geschlafen."
Angewidert stieß Harry Malfoy von sich. „Du bist so widerlich, Malfoy. Wie kann man nur mit jemanden schlafen wollen, der seinen Schwanz in jedem x-beliebigen Arsch hatte."
Malfoy lachte. „Wer sagt denn, dass ich immer oben bin?"
Ein Schnauben entkam Harry. „Als ob du jemals die Kontrolle abgeben würdest."
„Da hast du Recht Potter." Malfoy's Stimme drang schneidend zu ihm durch. „Das würde ich nie."
„Du bist ein widerlicher arroganter Arsch, der nur seine Macht ausnutzt." Harry verzog angeekelt das Gesicht.
„Aber ein knackiger Arsch, das musst sogar du zugeben." Er grinste wieder anzüglich, was Harry in den Wahnsinn trieb. Was glaubte dieser Idiot wer er war.
„Zwei Tequilla," rief Malfoy dem Barkeeper zu.
„Sag mal, willst du mich betrunken machen?" Harry spürte langsam, wie ihm der Alkohol in den Kopf stieg.
„Das bist du doch schon längst." Malfoy schob ihm ein weiteres Glas hin.
„Auf unser erstes Gespräch." Dieser Spruch ließ Harry kurz stutzen, doch er sah Malfoy's sarkastischen Gesichtsausdruck und schnaubte wieder nur. Sie schwiegen. So viel zum Thema Gespräch. Aber Malfoy hatte schon irgendwie Recht. Sie hatten sich noch nie so lange unterhalten, ohne sich dabei an die Gurgel zu gehen. Nicht dass er das Gespräch als angenehm empfand, aber es war doch irgendwie seltsam.
„Komisch diese Welt," flüsterte er, ohne dass ihm bewusst war, dass er das eben laut ausgesprochen hatte.
„Was meinst du, Potter?"
Harry sah auf. Der Alkohol vernebelte seine Gedanken und er runzelte die Stirn. „Seit einer Woche weiß ich, dass ich schwul bin und nun sitz ich hier mit meinem schwulen Erzfeind in einer Schwulendisco während mein schwuler Freund seinen schwulen Exfreund tröstet." Er lachte verbittert auf und merkte kaum, dass Malfoy in einen Lachanfall ausgebrochen war.
„Ich finde es viel komischer," grölte er. „Dass ganz Hogwarts schon seit zwei Jahren weiß, dass du schwul bist und du merkst es erst jetzt."
Harry warf seinem Gegenüber einen giftigen Blick zu. „Und woher wollen die das wissen?"
„Ganz einfach Potter," erklärte Malfoy. „Du hattest nie was mit einem Mädchen, obwohl sie bei dir Schlange standen."
„Das ist nicht wahr," verteidigte sich Harry. „Ich war mit Cho Chang zusammen."
Er merkte, dass das nur ein schwacher Versuch war und auch Malfoy wusste das.
„Ja für einen Tag," spottete er. „Und nachdem du sie geküsst hast ist sie heulend davon gelaufen."
„Ich hab sie an Cedric erinnert!" protestierte Harry.
Malfoy schnaubte verächtlich. „Du hast wie ein Mädchen geküsst."
„Ich bin ein guter Küsser!" schmollte Harry. Er musste sich dringend von Malfoy abseilen, sonst würde er noch viel zu viel erzählen. Der Alkohol lockerte seine Zunge und verhinderte, dass er nachdachte bevor er sprach.
Fast überhörte er Malfoy's zynisches „Beweis es." Doch dann drang es mit einer Wucht in seine Gedanken, dass er erschrocken aufsprang.
„Bist du verrückt? Vergiss es." Er sprudelte einfach drauflos. „Sag mir lieber einen plausiblen Grund, warum alle wissen, dass ich schwul bin."
Malfoy hatte Harrys Reaktion mit Freuden beobachtet. „Zum Beispiel weil du immer sehr offensichtlich eher auf Männerärsche als auf die von Mädels gestarrt hast."
„Ich hab auf Männerärsche gestarrt?" fragte Harry verblüfft.
„Insbesondere auf meinen," fügte Malfoy mit einem Grinsen hinzu.
„Du hast sie doch nicht mehr alle, Malfoy," echauffierte sich Harry. „Ich würde nie auf deinen Arsch starren. Ich hasse dich!"
Malfoy zuckte gelassen die Achseln. „Na und? Ich hasse dich auch. Trotzdem finde ich dich sexy und hätte nichts gegen ein kleines Intermezzo mit dir einzuwenden."
„Es reicht, Malfoy." Harry starrte geschockt in das Gesicht seines Gegenübers. „Du bist betrunken. Bei klarem Verstand würdest du sowas nie sagen." Er hickste verräterisch und biss sich schuldbewusst auf die Zunge.
„Ich bin nicht annähernd so betrunken wie du." Malfoy's Grinsen war so breit, dass Harry den Drang verspürte es ihm aus dem Gesicht zu prügeln. Stattdessen wandte er sich an den Barkeeper.
„Noch zwei doppelte. Und ein Bier."
„Wer will jetzt wen hier betrunken machen?" warf Malfoy spöttisch ein.
„Ich will nicht DICH betrunken machen, ich möchte, dass ICH das alles hier morgen vergessen habe." Mit diesen Worten kippte er die beiden Tequilla runter und trank einen großen Schluck Bier nach.
„Was vergessen?" drang plötzlich eine Stimme an sein Ohr und er spürte zwei Arme, die sich von hinten um seinen Körper schlangen.
Erleichtert erkannte Harry, dass die Arme zu Toby gehörten und antwortete schmollend: „Dass ich auf Malfoy's Arsch gestarrt habe."
Verwundert hob Toby eine Augenbraue und sah Malfoy abschätzend an. Er drehte Harry zu sich rum und sah ihm ins Gesicht.
„Wieviel hast du getrunken, Harry?" fragte er besorgt.
„Er hatte 5 doppelte Tequilla und drei Bier," antwortete Malfoy an Harrys Stelle.
„Halt die Klappe, Malfoy." Es war kein richtiger Angriff mehr, eher etwas wie ein letztes Aufbäumen.
Besorgt sah Toby von Harry zu Malfoy und wieder zurück.
„Ich hol deine Jacke, Harry. Du bleibst hier." Damit verschwand Toby in der Menge.
„Ich würde nie mit dir schlafen, Malfoy," spuckte Harry dem Blonden entgegen.
Malfoy zeigte sich ungerührt. „Schade," meinte er nur. „Ich hätte mich auf den Streit gefreut, wer von uns oben ist."
„Was meinst du?" Harry konnte nicht verhindern, dass er diese Frage aussprach.
Malfoy hob erstaunt eine Augenbraue. „Sag bloß, du hältst immer willenlos den Arsch hin."
Harry schwieg. Er wollte nach Hause. Sofort. Dieser Abend hatte sich in eine völlig falsche Richtung entwickelt.
Er nahm nur am Rande Malfoy's nächsten Satz wahr. „Das hätte ich nun wirklich nicht von dem großen Harry Potter erwartet," spöttelte er.
„Halt deine Fresse, Malfoy," spie ihm Harry entgegen. „Ich mag es so wie es ist."
„Dann brauchen wir uns ja auch nicht zu streiten." Malfoy's Stimme war auf einmal viel zu nah und Harry spürte eine heiße Zunge die über seine Ohrmuschel leckte.
Harry erstarrte. „Vergiss es Malfoy. Ob oben oder unten, ich werde nie mit dir schlafen." Mit letzter Kraft machte er sich von Malfoy los und ging einen Schritt zurück.
„Du wiederholst dich, Potter. Verdrängst du ein inneres Bedürfnis?" Er lachte.
Harry sah Toby aus der Menge auftauchen. „Nie, Malfoy. Hörst du? NIE!" er ging auf Toby zu und schmiegte sich in dessen schützende Arme.
Alles was er noch wahrnahm war Malfoy's geflüsterter Satz: „Sag niemals nie, Potter."
