„Ich bin dann in der Schule... Ähm Was zu essen steht da auf dem Schreibtisch wenn du Hunger bekommst..." keine Reaktion seitens Grimmjows. Er saß nur auf Ichigos Bett und schaute nichts sagend auf den Boden. Ichigo seufzte.
„Oi Grimmjow! Lass dich nicht hängen!" er schlug einen etwas genervten Ton an, doch auch darauf bekam er keine Antwort. /Dann eben nicht../
„Tschau..." er schloss die Zimmertür hinter sich, ging aus dem Haus und machte sich auf den Weg zur Schule.

Ichigo lief gemächlich zur Schule. Wozu die Eile? Er würde doch so oder so zu spät kommen. Nachdenklich schaute er vor sich hin. /Grimmjow also ein Mensch... Ist das wirklich so schlimm? Ich meine, freut er sich denn nicht darüber, dass er überhaupt noch am Leben ist?/ Ichigo knirschte mit den Zähnen. Er stand nun vorm Schultor und ging durch dieses durch. Durch den Eingang, in den zweiten Stock. Er schob die Tür auf und ging auf seinen Platz.
„Guten Morgen Kurosaki-kun! Kommst auch noch hier auf die Idee, zum Unterricht zu erscheinen?" fragte die Lehrerin spitz. /Moah, klasse. Die auch noch.../ er verdrehte die Augen.
„Ich hatte was wichtiges zu tun."
„Ach ja? Und was denn? Hausaufgaben machen? Komm zeig mir eine Hausaufgaben!" sie ging zu seinem Platz und wartete bis er seine Sachen auf den Tisch gepackt hatte.
„Hier..." grummelte er. Er gab ihr sein Mathe Heft. Sie schaute sich die Aufgaben an.
„Hah! Da ist ein Fehler drin!" freute sie sich. /Toll -.-/
„ Soso, du glaubst also, dass x in der Funktion ' ex-1+2=0' also 2,47 ist? Kyaaahahahahaha" ihre Lache schallte durch den Raum.
„Uryu! Zeig uns die richtige Lösung an der Tafel!" dieser stand auf, ging zur Tafel und zeichnete den Rechenweg auf.
„Die Lösung wir auf zwei Stellen nach dem Komma gerundet, und heißt dann ~1,69." damit legte er die Kreide wieder auf den Pult und setzte sich.
„Du solltest dir mal ein Beispiel an Uryu nehmen und lernen junger Mann! Fang damit mal an pünktlich zum Unterricht zu erscheinen!" sie stolzierte durch das Klassenzimmer wieder nach vorne.
„Wie ihr seht, muss das 'x' im oberen Bereich alleine berechnet werden. Dazu muss das 'e' erst verschwinden. Das schafft man, indem man...(blablabla(ich erklär hier doch kein Mathe -.-))"
Ichigo langweilte sich. Er hatte null Bock auf Mathe. Er schaute zum Fenster raus und seine Gedanken schweiften wieder zu Grimmjow zurück. Was er wohl gerade machte? Hoffentlich nicht nur dumm rum sitzen und nichts machen. Das wäre nicht gut. Er sollte sich damit zufrieden geben, dass er weiterleben darf. Wenn es auch ihm vorkam wie eine Strafe. Es schmerzte Ichigo, dass Grimmjow ihn nicht leiden konnte. Er hatte schon fast alles ausprobiert, damit dieser anfing ihn zu mögen. Aber kein bisschen hatte es geklappt. Ansatzweise schien Grimmjow mal etwas netter zu sein, aber das auch nur für einen Satz. Dann verlor er auch schon wieder die Beherrschung.
„PSSST KUROSAKI-KUN!" versuchte Inoue zu flüstern. Ichigo wachte aus seinen Gedanken auf und drehte sich zu ihr.
„Äm..."
„WEIßT DU WIES IHM GEHT?"
„Orihime-chan!" die Lehrerin stand jetzt vor Inoue. Dein 'flüstern' ist ziemlich laut und stört den Unterricht!" sie rückte ihre Brille zurecht und sah sie streng an.
„Tut mir leid Sensei. Aber da ist was wichtiges, was ich Kurosaki-kun sagen will und-"
Dann mach das nach dem Unterricht, aber jetzt stört dein 'Geflüster' "sieh drehte sich auf dem Absatz um und ging wieder nach vorne um ihren Schrott Stoff über die zahl 'e' zu verbreiten. (Anmerkung von mir: Das ist so scheiße langweilig die zahl e -.- is eig genau wie pi... *kopfschüttel*) Ichigo sah Orihime zerknirscht an. Wenn das Flüstern gerade eben sein sollte, dann war er der Nikolaus... Er hatte aber verstanden, was sie fragen wollte und schrieb auf ein Blatt 'Sag ich dir später' und warf den knüllen zu ihr hinüber. Wieder widmeten sich seine Gedanken nur mit Grimmjow.
In der großen Pause dann ging er mit seinen Freunden aufs Dach um ihre Bentos zu essen.
„Sag schon, wie geht es ihm?"
„Wem?" fragte Uryu Orihime.
„Niemanden." antwortete Ichigo mit geröteten Wangen. Er konnte irgendwie nicht über Grimmjow reden.
„Häh? Du hast mir doch gesagt, dass dus mir später sagst" enttäuscht lies Orihime ihre Schultern sinken.
„Ja, später halt, nicht jetzt. Nach der Schule oder so."
„Schaut mal was ich mir heute gemacht habe!" Orihime zeigte ihr Bento.
„ooh, das Eis ist schon geschmolzen."
„Uäääh! Hast du da Eis auf dein Bento gemacht?" fragte Tatsuki und verzog das Gesicht. Auch Keigo und Mizuiro schuaten sie etwas verstört an.
„ja, da sind noch Paprika, Gurken und ein bisschen Chili dabei... Will jemand Probieren? Komm Tatsuki-chan"
„Hilfe, nein!" sie kreuzte die Arme vor sich. Lieber würde sie sterben! Ichigo hörte bei dem Streit nicht zu, wer den Fraß jetzt essen durfte/musste, sondern war wieder bei Grimmjow(wie immer ^^) Als er heute morgen sah, dass er kein Loch mehr da hatte, sah das nicht mal schlecht aus. Klar, zuvor sah es auch ganz gut aus, aber jetzt Woah! Also Leute! Ichigo schreckte aus seinen Gedanken auf. WAS hatte er da gerade eben gedacht!?
„Alles okay Ichigo?" fragte Uryu ihn.
„hm? Oh.. jaja schon... mir geht's gut..."
„Du bist rot im Gesicht, hast du Fieber?" fragte Orihime besorgt.
„Was? Nein nein, ich hab nur..." /ich kann unmöglich sagen, dass ich mir gerade Grimmjow ohne allem vorgestellt habe.../ /
„Geh doch zum Krankenzimmer wenns dir nicht gut geht" kam Chads brummige Stimme zu ihm rüber.
„Nein nein, geht schon." Es läutete zur dritten Stunde. Die freunde gingen hinunter zu ihren Klassenzimmern und liesen sich den Stoff anhören, ignorierten ihn fast alle und machten andere Sachen. Uryu nähte, Chad las ein Buch, Mizuiro schrieb zahllose SMS' und Ichigo versteckten seinen knallroten Kopf hinter seinem Geschichtsbuch. Die nächsten 5 Unterrichtseinheiten verflossen wie Wasser. Ichigo packte seine Schultasche und ging raus. Am Schultor stand Orihime, die auf ihn gewartet hatte.
„Soo, Kurosaki-kun? Sagst du mir jetzt, wies Grimmjow geht?" Bei dem Wort 'Grimmjow' schmerzte Ichigos Brust und er lief rot an.
„Wirst du morgen sehn." murmelte er und lief an ihr vorbei. Er beeilte sich extra nach hause zu gehen. Daheim angekommen, waren seine beiden Geschwister schon daheim und machten das Essen fertig. Yuzu kochte, während ihre Zwillingsschwester den Tisch deckte.
„Ah, Ichigo, hilfst du?" fragte Karin ihn.
„Kein Hunger." und damit war er schon die Treppe nach oben gehetzt und in seinem Zimmer. Grimmjow lag auf Ichigos Bett und sah die Decke an. Als er Ichigo bemerkte, drehte er sich um und setzte sich hin.
„Hey" kam es von ihm.
„Hey..." kam es noch schnaufend von Ichigo. Er war noch fertig vom Heimrennen. Also Grimmjow bewegte sich schon wieder, das ist schon mal ein gutes Zeichen, oder?
„ist jemand hochgekommen? Wurdest du gesehen?" fragte Ichigo ihn.
„Deine Schwester, die mit den Hellbraunen Haaren..Sie hat dir deine Klamotten auf das Bett gelegt." Ichigo war seine Schultasche in die Ecke und setzte sich auf seinen Schreibtischstuhl.
„Yuzu? Ah okay. Wo sind sie jetzt?"
„Ich hab sie dir auf den Schreibtisch gelegt."
„Danke." Ichigo war schon wieder nervös. Sein Herz klopfte stark gegen seine Brust, er befürchtete, Grimmjow würde es hören.
„ist.. ähm ist dir noch schlecht?" fragte er stotternd den Blauhaarigen.
„Hm? Oh nein, mir geht's gut." /Puh../ Ichigo atmetet erleichtert auf.
„ICHIGOO~" trällerte Yuzu von unten nach oben.
„Essen ist fertig... Ähm, hast du Hunger oder Durst?" Der Orangehaarige schaute auf dem Tisch das Essen, was er ihm noch da gelassen hatte, war aufgegessen.
„..." Ichigo seufzte. /Also bring ich jetzt was nach oben./
„ich bin gleich wieder da, ich bring das essen mit nach oben." Ichigo verließ das Zimmer und ging die Treppe hinunter. Wie fast immer wurde er mit einem tritt ins Gesicht von seinem Vater begrüßt.
„Hallöchen Sohnemann! Na? Wie wars bei deiner Freundin?" Ichigo schaute ihn genervt an.
„Keine Freundin!" /...Ist ja nicht so, als ob er weiblich ist.. WOAH! Denk ich grade daran dass ich ihn.. mehr als nur MAG!?/ Ichigo lies vor Schreck seine Schale Reis zu Boden fallen die er gerade von Yuzu in die Hand gedrückt bekommen hatte. /Oh GOTT!/ Ichigo sah starr gerade aus.
„Ist... alles in Ordnung mein Sohn?
„Ichigo?" seine Familie bedachte ihn mit einem Sorgevollen Blick.
„Also, seit dem du mit deiner Freundin da zusammen bist, bist du voll neben der Rolle. Das heißt, die beide müssen schon ES gemacht haben!"f freute sich der Vater.
„Aber Ichigo, du solltest auf jeden Fall verhü-" er bekam eine Reisschüssel ins Gesicht. Gott war der nervig.
„Das eicht alter Mann..." Ichigo nahm sich zwei Schüsseln Reis und wollt nach oben gehen.
„Wieso zwe9 Schüsseln?" fragte Yuzu verwirrt.
„Weil ich... sehr großen Hunger habe." und schon verschwand er im oberen Geschoss.
„Aber.. du hast vorhin gesagt dass du kein Hunger hast..." murmelte Yuzu noch verwirrter vor sich hin.

Bei Grimmjow währenddessen:

/Wieso war er immer noch so freundlich zu mir? Ist das Beileid? Das kann er sich in den Arsch schieben, das interessiert mich kein bisschen./ Aber wieso war er dann so … nett zu ihm? Das... brachte ihn immer wieder auf die Palme. Wie kann er sowas nur machen, nach dem er ihm all die Wunden und Verletzungen zugefügt hatte? Sie hatten sich doch immer aufs Blut gehasst. Gekämpft, sodass nur das Blut so floss. Grimmjow hatte immer Spaß dabei gehabt. Andere Gegner starben ihm zu schnell. Er hat jeden einzelnen Kampf gegen Ichigo genossen, auch den letzten, dass musste er zugeben. Den letzten, den er verloren hatte. Er schmiss sich auf Ichigos Bett und kuschelte sich unwissend in das Kopfkissen von Ichigo. Es roch nach ihm. Unbewusst nahm e den Geruch war. Und er gefiel ihm auch. Grimmjow dachte ziemlich viel nach. Er hatte jetzt akzeptiert, oder zur Hälfte akzeptiert, dass er jetzt wie ein Mensch leben musste. Klar, das war erniedrigend für ihn. Aber es gab keine andere Lösung. Dagegen wehren half nichts, war nur unnötiger Zeit und Kraftaufwand, der nichts brachte. Langsam schloss er die Augen.
Vorsichtig wurde die Tür zum Zimmer geöffnet und Ichigo kam herein mit den zwei Schüsseln Reis. Grimmjow setzte sich auf.
„Hier" Ichigo gab ihm eine Schüssel und Stäbchen und er nahm sich auch eine. Dann aßen sie im Stillen. Ichigo schielte ab und zu zu Grimmjow hinüber um ihm beim Essen zu beobachten.
„Ich geh nach dem essen schnell zu Urahara, du bleibst hier, ja? Mein Vater ist daheim, er würde dich sehen wenn du mit mir raus gehst." Schweigend nickte Grimmjow. Ichigo seufzte.
„Sei nicht so niedergeschlagen." versuchte Ichigo den anderen etwas aufzumuntern. Dieser schauten ihn gelangweilt an.
„Du kannst nicht immer so traurig sein, das bringt überhaupt nichts. Ich bin jetzt dann weg." Ichigo stand auf, packte die beiden Schüsseln und ging aus dem Zimmer.
„Pass auf dass die anderen dich nicht sehen." damit schloss er die Tür.