Jean und Hank sahen sich erstaunt an, dann atmete Jean erleichtert auf und sagte: „Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht mit sowas! Wenn sie nicht so eiskalt wäre, würde ich sagen, sie hat Fieber und fantasiert!" Mit einem Nicken sntwortete ihr Gegenüber: "Ich hatte das Gefühl, dass sie wärmer wurde, als sich begann sich zu wehren, nun ist sie wieder kühl!"
"Ich hatte das selbe Gefühl, dachte aber, ich hätte es mir eingebildet. Es würde auch auch zu Kurts Verletzungen passen!"
„Auch welche Seite möchtest du, Jean, links oder rechts?"
Statt zu antworten, holte sich Jean einen Hocker und setzte sich auf die linke Seite der fremden Mutantin. Wie von Geisterhand flogen Desinfektionsmittel, Brandsalbe, Kompressen und Mullbinden auf sie zu, lächelnd nahm sich auch Hank einen Hocker und ließ sich auf der rechten Seite nieder. Schweigend machten sich beide an die Arbeit, als Hank der Fremden einige Röhrchen Blut abnahm, sagte er: „ Am besten legen wir ihr noch eine Glukose-Infusion, sie ist völlig entkräftet. Ich verstehe gar nicht, wie sie sich vorhin so zur Wehr setzten konnte!"
„Deshalb würde ich ja auch denken, dass sie Fieber hat. Es hätte ihr in ihren Zustand gar nicht möglich sein können, noch flüchten zu wollen, geschweige denn eine solche Gegenwehr an den Tag zu legen!"
Hank gab ihr eine Kanüle, die sie in den Handrücken der jungen Frau stach, mit einem Pflaster fixierte und begann den linken Arm zu verbinden. Als auch Hank mit dem rechten Arm fertig war und die jungen Mutantin auf einem Bett abgelegt hatte, befestigte Jean noch einige Sensoren für ein EKG auf der Brust der Frau, das sie auch sofort einschaltete. Ein Grüner Punkt begann so gleich auf dem Monitor auf und ab zu hüpfen, Hank begab sich mit den erbeuteten Röhrchen ins Labor.
Jean stöpselte noch einen dünnen Schlauch an die Kanüle und hängte einen Beutel mit Flüssigkeit an einen Haken über dem Kopfende des Bettes, nach einem kurzen Blick folgte sie Hank ins Labor.
