Kapitel 69
Lektion
Übungseinheit, Unterrichtspensum, Pensum einer Unterrichtsstunde
Hermione war ziemlich nervös, als sie abends im Kerkergang auf Draco wartete. Nachdem sie eine halbe Ewigkeit gebraucht hatte die verdammte Tinte abzuwaschen, hatte sie die meiste Zeit des Tages in der Bibliothek verbracht. Sie hatte sich einen Plan zurecht gelegt in welcher Reihenfolge sie die Zutaten besorgen wollte, um möglichste schnell zu sein mit dem Trank. Gegen Nachmittag war Draco kurz aufgetaucht und hatte ihr von seinem Gespräch mit Snape berichtet. Snape hatte ein paar wertvolle Tipps gehabt, wobei er wohl ziemlich misstrauisch geworden war wozu Draco einen Trank brauen wollte, um Koboldsilber zu schmelzen.
Letztendlich glaubte sie, waren sie gut vorbereitet für noch einen Versuch und der Plan war morgen in die Winkelgasse zu reisen, um zu schauen, wie Draco am besten ungesehen in den Laden der Weasley Zwillinge kam. Vorausgesetzt sie halfen ihnen überhaupt. Das war etwas, was sie erst im nächsten Zyklus herausfinden würden.
Ein Kratzen der Mauer riss sie aus ihren Gedanken. Sie glitt zur Seite und Draco kam in den Gang. Er schien unerhört gute Laune zu haben und Hermione hätte Böses ahnen müssen.
„Bereit für deine Strafe?", fragte er sie gut gelaunt und Hermione verdrehte die Augen.
„Das mit dem Tintenfass-", begann sie, doch Draco legte ihr den Finger auf die Lippen.
„Na, Na, keine falschen Ausflüchte. Es war eine einfache Aufgabe."
„Das war viel zu schwer", widersprach sie schmollend. Draco stand auf diesen Blick. Sie wusste das. Leider reagierte er immer anders, wenn sie ihn so ansah. Manchmal bekam sie ihren Willen und manchmal wollte er sie danach nur noch hemmungslos gegen die nächste Wand ficken. Beides waren Optionen die sie billigend in Kauf nahm.
„Es war machbar. Wir haben uns darauf geeinigt, dass du brav meinen Befehlen gehorchst. Nicht das du glaubst, nur weil ich dich liebe, kannst du nachlässig werden."
Schmollend sah sie ihn an. Sie war bis jetzt immer allen seinen Befehlen gefolgt, wenn es um Sex gegangen war. Einfach weil es sie anmachte, genau das zu tun. Sie hatte das blöde Tintenfass einfach vergessen, während sie gekommen war und Draco hatte das mit einkalkuliert. Es war sein Ziel gewesen und sie hatte gegen ihn verloren. Es war unfair gewesen und Draco wusste das. Nächstes Mal würde sie nicht verlieren. Aber diesmal hatte sie verloren, das bedeutete, dass sie sich ihrer Strafe zu beugen hatte.
Tief atmete sie durch und sah geschlagen auf den Boden.
„Ich hätte besser auf das Tintenfass aufpassen sollen. Ich habe die Strafe verdient", sagte sie reumütig und es war bestimmt nicht normal, dass der Gedanke von Draco Malfoy bestraft zu werden sich irgendwie abartig geil anfühlte.
„Braves Mädchen", sagte Draco und hob ihr Gesicht an, damit sie ihn ansehen konnte. Er sah ziemlich zufrieden aus und verdammt sie stand auf dieses dämliche Spiel mit ihm genauso wie sie auf alles stand, was sie miteinander trieben.
„Dann komm. Ich zeige dir jetzt, wo unartige Schüler hier in Hogwarts immer ausgepeitscht wurden", sagte er leichthin und legte ihr eine Hand auf den Hintern, während er sie in den Gang dirigierte.
„Ausgepeitscht?", fragte sie mit trockenem Mund. Doch Draco lachte nur. „Filch hat doch letztes Jahr dauernd von seiner Peitsch Genehmigung gefaselt und einmal hat er uns vom Inquisitionskommando gezeigt wo früher, als es noch die Prügelstrafe auf Hogwarts gab, immer die Schuler hingebracht wurden, um bestraft zu werden."
„Du meinst das ernst", sagte Hermione entsetzt und Draco grinste ziemlich breit, als er sie in die alten Kerker führte.
Draco war sich noch nicht so ganz sicher, ob die Idee mit der Bestrafung die Beste gewesen war, die er gehabt hatte. Aber irgendwie hatte er keinen anderen Ausdruck für sein Vorhaben gefunden. Hermione war normalerweise niemand der bestraft werden musste. Er hatte wahrscheinlich das Glück, das sie eine grauenvolle Perfektionistin war und sie bei allem, was sie tat, immer alles 100% perfekt erledigen wollte. Doch es machte ihm Spaß sie für kleine Unaufmerksamkeiten ein bisschen zu bestrafen und ihr Eingeständnis, dass sie das genauso sah, fühlte sich unerwartet gut an.
Draco führte Hermione tiefer in die Kerker bis zum Bestrafungsraum wie Filch ihn genannt hatte. Wenn Draco ehrlich war, war er heilfroh, dass es keine Prügelstrafen mehr auf Hogwarts gab. Er hätte hier ungern am Pranger gestanden.
Der Raum, den sie betraten wer recht groß. Es war ein alter Vorlesungsaal und eine schmale Treppe führte hinunter zum Lehrerpult. Nur dass es keine Bankreihen gab. Die Schüler hatten damals hier gestanden und auf die Missetäter hinabgeschaut.
„Ich habe hiervon gelesen. Es steht in Geschichte Hogwarts", sagte Hermione überrascht und blieb am Eingang stehen, um den Raum zu inspizieren. „Früher wurden hier einmal in der Woche alle Schüler versammelt und die Missetäter mussten sich unten hinstellen und sich züchtigen lassen. Es diente als Abschreckung für die anderen nicht die Regeln zu brechen. Sie standen am Pranger ähnlich wie im Mittelalter."
„Damals war Mittelalter", sagte Draco belehrend und Hermione verdrehte die Augen.
„Eine grausame Tradition die zum Glück abgeschafft wurde", sagte sie und Draco schenkte ihr ein sadistisches Grinsen.
„Dann komm meine unartige kleine Schülerin", sagte er und hielt ihr die Hand hin. Sie zögerte kurz und er bemerkte eindeutig ihren erregten Blick, als sie nach unten blickte, bevor sie ihm die Hand reichte.
Hermione war wahnsinnig nervös, als Draco sie an der Hand hinunter zum Lehrerpult führte. Davor blieb er stehen und drehte sie leicht in einer fast tänzerischen Bewegung, damit sie ihm gegenüber stand.
„Jetzt zieh dich aus", befahl er ihr und sie musste nervös lächeln, als sie sich vor ihm auszog. Es war ein komisches Gefühl sich einfach so vor Draco zu entkleiden. Es war irgendwie entblößend und sie hatte das Gefühl sein gieriger Blick würde versuchen durch ihre Haut hindurchzublicken.
Letztendlich fiel als letztes Kleidungsstück, zu Boden und sie stand vollkommen nackt vor ihm. Es war kalt in dem großen Kerkerraum, doch sie fühlte sich, als würde sie innerlich glühen vor Vorfreude, was er mit ihr tun würde.
Draco trat auf sie zu und zog einen Ring vom Finger. Der Ring war aus Silber und zwei Drachenköpfe hielten von beiden Seiten ein goldenes rundes Siegel auf dem DLM eingraviert war. Sie beobachtete ihn dabei, wie er ihn verwandelte. Der Ring wurde größer, breiter und das goldene Siegel formte sich zu einem O-Ring. Sie schluckte als ihr klar wurde, was das werden sollte.
Irgendwann schien Draco fertig damit zu sein das Halsband zu verwandeln und es war ein breiter metallener Ring geworden mit einer Drachengravur. Die innen Ränder des Halsbandes waren abgerundet, damit die Kanten nicht in den Hals einschneiden würden.
Draco brauchte ihr nicht befehlen sich hinzuknien. Er brauchte nicht sagen, dass das Halsband für sie gedacht war. Sie wollte es unbedingt tragen. Es war nicht so ein Einfaches, wie sie selbst geschaffen hatte. Es war durch und durch besonders.
Sie bemerkte Dracos zufriedenen Gesichtsausdruck, als er sie vor ihm knien sah und sie lächelte glücklich in sich hinein, als er ihr das Halsband umlegte und es sich magisch perfekt um ihren Hals schloss. Das Metall war nicht kühl, wie sie erwartet hatte, sondern angenehm warm von seiner Körperwärme.
„Jetzt zu deiner Strafe, Myonie. Denk darüber nach wofür die Strafe genau gedacht ist. Es ist nicht die verschüttete Tinte, hast du verstanden?"
„Ja, Sire", sagte sie und begann tatsächlich darüber nachzudenken, was sie denn falsch gemacht hatte. Sie konnte sich an nichts erinnern.
„Sehr gut. Jetzt leg dich mit dem Oberkörper auf das Pult", befahl er und Hermione konnte ihr nervöses Lächeln nicht verbergen. Sie war bereits jetzt feucht, dabei hatte Draco noch Garnichts getan. Sie wurde schon geil nur von der Fantasie, was er in diesem Strafraum tief in den Kerkern von Hogwarts mit ihr tun konnte. Dieser Raum, in dem einst Generationen von Hogwartsschülern gezüchtigt worden waren.
Ihr Atem war unglaublich laut in dem leeren Raum zu hören, als sie ihre nackten Brüste auf das alte Pult legte und Draco ihre Kehrseite zuwandte. Sie hatte das Gefühl eine Ewigkeit so vor ihm zu liegen, bis sie endlich seine Finger an ihrem Hintern spürte. Es war nur eine ganz zarte, sanfte Berührung aber sie war so angespannt, dass sie bereits das dazu brachte stark einzuatmen.
„Sag mir, wenn es dir zu unbequem wird", sagte Draco und Hermione wollte schon irritiert fragen, was er meinte, als sie ein Seil spürte, dass sich um ihr rechtes Handgelenk schlang. Draco trat in ihr Blickfeld und sie bemerkte, wie er mit konzentrierter Miene seine rechte Hand bewegte. Er tat es immer, wenn er zauberstablose Magie anwandte und Hermione spürte, wie sich das Seil nun mehrmals um ihren Arm schlang, bevor es durch die Öse ihres Halsbandes glitt. Draco dirigierte das Seil um ihre zweite Hand und dann mehrmals um ihren Körper herum. Hermione konnte nicht umhin ihn dabei zu beobachten. Sie stand darauf, wenn er Zauberstablos zauberte. Irgendwie fand sie es ziemlich heiß und Draco wusste das und sie war sich ziemlich sicher, dass es der Grund war, warum er das gerade ohne Zauberstab tat. Sie musste dann immer daran denken, dass er es konnte und sie einfach nicht. Egal wie sehr sie sich anstrengte. Es war fast wie eine Demütigung sie mit zauberstabloser Magie zu fesseln.
Das Seil kroch immer weiter über ihren Körper, umschlag sie mit rauer Sanftheit und spannte sich bestimmend um ihren Oberkörper um sie am Pult festzuschnüren. Entspannt gab sich Hermione der festen Umarmung hin.
Draco beobachtete Hermione wie sich das Seil immer mehr um ihren Körper schlag. Wie sich die Knoten knüpften und sich mit Magie stabilisierten. Es kostete ihn wahnsinnige Anstrengung den Zauber zu steuern, doch es mit den Händen zu tun wäre ihm irgendwie nur halb so spannend vorgekommen. Er war gerne ein Zauberer. Er genoss es geradezu Magie nur mit seinem Verstand zu wirken. Es war etwas das wenige so gut beherrschten wie er und er war immer stolz darauf gewesen. Jetzt zu sehen, wie sich die Frucht seiner ganzen Mühen manifestierte, indem er dieses hübsche Mädchen nur mithilfe seiner Magie fesselte, bis sie bewegungslos war versetzte ihm einen ziemlichen kick.
Draco spürte, wie ihm der Schweiß über den Rücken lief, als sich die letzten Knoten knüpften und atmete tief durch, als er den Zauber endlich beendete. Er musste das eindeutig mehr üben.
Langsam trat er näher und musterte sein Werk. Hermione lag mit den Armen nach rechts und links ausgebreitet auf dem Tisch und das Seil band sie daran fest und fixierte ihren Kopf nur so weit unten, wie es das Halsband zuließ. Mehrere Windungen Seil hatte er um ihren Oberkörper geschlungen, wo es durch den kleinen Spalt zwischen ihren Brüsten gepasst hatte bevor er auch diesen am Tisch festgebunden hatte. Nur ihre Beine hatten noch Bewegungsfreiheit und diese berühren gerade noch so den Boden, während sie ihm ihren Arsch präsentierte. Draco nahm sich Zeit seine Arbeit zu prüfen. Er zog etwas an den Knoten, um zu testen dass sie auch nicht zu straff waren um die Blutzufuhr zu unterbinden und sie doch stark genug fixierten damit sie sich nicht zu viel bewegte. Er musste gestehen, dass ihm diese Art der Fixierung deutlich besser gefiel als ein einfacher Erstarrungszauber. Auch wenn es deutlich mehr Aufwand bedeutete.
Zufrieden fuhr er die Windungen des Seils auf ihrem Rücken nach und bemerkte wie entspannt sie da lag. Fast schon etwas zu entspannt beschloss er und nutzte seine inspizierende Runde, um hinter sie zu treten und ihr kräftig auf den verlockenden Arsch zu schlagen.
Erschrocken schrie sie auf und Draco konnte sich ein ziemlich breites zufriedenes Grinsen nicht verkneifen. Musste er auch gar nicht, schließlich konnte sie es nicht sehen.
„Du solltest dich nicht zu sehr entspannen, meine Süße", wisperte er ihr zu und spürte deutlich, wie sich ihr Körper noch etwas anspannte. Er schlug auch ihre zweite Pobacke und bewunderte die schöne gerötete Haut unter seinen Fingern als er zärtlich darüber streichelte.
Er verteilte noch ein paar Schläge auf ihrem Hintern und genoss ihr zurückgehaltenes Wimmern. Als ihre Haut gerötet und warm von seinen Schlägen funkelte drückte er ihre Beine etwas auseinander und sie ließ es willig geschehen. Er liebte es, wenn sie so auslief, dass ihr verräterischer glitzernder Saft bereits aus ihr austrat. Gierig kniete er sich hinter sie und versengte sein Gesicht in ihrer dargebotenen Vulva, leckte und saugte an ihrem zuckenden kleinen Loch und reizte ihren Kitzler, sodass sie nur noch feuchter wurde. Bevor sie sich ihrem Orgasmus näherte, stand er auf und wischte sich sein Gesicht sauber. Mit einem beiläufigen Zauber fixierte er ihre Beine in gespreizter Haltung. Nicht das sie auf die Idee kommen würde sie wieder zusammen zu kneifen. Hermione stöhnte frustriert und willig auf und er genoss es geradezu.
Draco trat wieder vor sie, damit sie ihn ansehen konnte und er bemerkte genau wie sie gierig die Beule in seiner Hose musterte. Sie war eine unersättliche Frau dachte er und der Gedanke brachte ihn dazu belustigt zu lächeln.
„Tut irgendwas weh?", fragte Draco und zog wie beiläufig eine Phiole und einen Knebel heraus. Er stellte die Phiole auf den Tisch
„Nur der Hintern den du geschlagen hast", antwortete sie und sah eindeutig viel zu glücklich dabei aus.
„Gut. Mund auf", sagte Draco und knebelte sie mit einem weiteren Seil. Es würde ihn nicht davon abhalten ihr stöhnen und Wimmern zu hören aber ziemlich gut dafür sorgen, dass sie sich nicht artikulieren konnte.
„Ich denke, wir können mit deiner Strafe beginnen, denkst du nicht auch Myonie? Du hast das alles bis jetzt viel zu sehr genossen", sagte Draco mit diabolischem grinsen und Hermione schwante böses. Sie hatte keine Ahnung, was Draco sich ausgedacht hatte. Aber sie war sich ziemlich sicher, dass das viel mit der kleinen Phiole neben ihm zu tun hatte.
Draco verschwand aus ihrem Blickfeld und sie hörte ihn die Phiole entkorken. Sie erwartete schon, dass, was immer drin war, er es über sie schütten würde, doch nichts geschah. Vollkommen bewegungslos lag sie auf dem Pult und spürte, wie sich ihr Speichel um den Knebel sammelte, wo ihr Speichelfluss angeregt wurde. Sie hörte Draco unterdrückt leise Fluchen und dann ein leises Sirren und einen Lufthauch auf ihrer Haut.
„Also wirklich Hermione, wie kannst du sowas nur tun", hörte Hermione eine Stimme und es war nicht Dracos. Panisch sah sie sich um und entdeckte einen Moment später Harry vor sie treten. Panik ergriff sie, als sie Harrys Gestalt erblickte. Hatte er sie und Draco auf der Karte des Rumtreibers gesehen? War er deshalb hier? Was dachte er sich jetzt nur? Das durfte nicht sein!
Hermione versuchte an ihren Fesseln zu rütteln. Freizukommen, um sich aus dieser erniedrigenden Position zu befreien. Sie schrieb es der Panik des ersten Moments und der Tatsache zu, dass für sie Magie einfach nie selbstverständlich sein würde, dass sie viel zu lange brauchte, um zu begreifen das es Draco war der dort vor ihr stand. Denn der falsche Harry hatte noch immer Dracos Kleidung an, die ihm ein bisschen zu groß war. Und das Lächeln auf den Lippen war einfach nicht Harry. Dieses sadistische, höhnische, selbstzufriedene Grinsen, das war durch und durch Draco Malfoy.
„Ich bin schwer enttäuscht von dir", fuhr der falsche Harry fort und schlug mit einem Rohrstock in seine freie Hand.
„Ich dachte immer das du vernünftig bist. Ein vernünftiges kleines Mauerblümchen, dass seine Zeit in der Bibliothek verbringt. Aber jetzt zeigst du dein wahres ich."
Hermione hätte am liebsten etwas gesagt. Draco angefaucht, dass er ein verfluchtes Arschloch war sie so zu Foltern. Das waren verdammte Psychospielchen! Doch Draco schien sie nicht ohne Grund geknebelt zu haben, denn er grinste ziemlich zufrieden, als ihr nur undeutliche Laute entkamen.
„Du bist eine Schande für Gryffindor", sagte der falsche Harry und auch wenn Hermione wusste, dass es Draco war. Auch wenn ihr rationaler Verstand ziemlich sicher wusste, dass dies niemals der echte Harry Potter war, so tat es doch trotzdem verdammt weh.
„Ich werde dir dieses schändliche Verhalten austreiben müssen", hörte Hermione Harry sagen und er verschwand aus ihrem Sichtfeld. Sie hatte sich kaum darauf vorbereitet, als sie einen Lufthauch an ihrem Hintern spürte und einen Augenblick später der Rohrstock auf ihrer Haut knallte. Schmerzhaft schrie sie gegen den Knebel und Tränen traten ihr in die Augen.
„Sag mir, Hermione", fuhr Harry unerbittlich fort. „Wie oft hast du dich von Malfoy ficken lassen?" Ein weiterer Schlag landete auf ihrem Hintern und brachte sie dazu gegen ihren Knebel zu schreien.
„Wie oft hast du deine Beine für ihn breit gemacht?", präzisierte Harry die Aussage und schlug wieder zu.
„Hast zugelassen, dass er dich in den Arsch fickt," noch ein Schlag, „und dich als sein persönliches Sexspielzeug benutzt", wieder ein Schlag, „wie eine billige Hure."
Auf jeden von Harrys verhöhnenden Sätzen folgte ein schmerzhafter Schlag und Hermione wusste nicht, warum sie wirklich weinte. Wegen der Schmerzen oder weil die Worte so wahnsinnig weh taten. Es spielte keine Rolle, dass Draco all dies sagte und das er nichts davon verachtete. Es war Harrys Stimme und es brannte sich wie widerliches Gift in ihr Herz.
Wahrscheinlich würde Harry es nie verstehen, er würde nie verstehen, warum sie all dies hier tat. Aber selbst diesen Schmerz, diese Demütigung, sie wollte es und sie wollte, dass er fester zuschlug. Sie dafür bestrafte, dass sie Draco wollte, und sie würde ihn trotzdem wollen. Sie wollte unbedingt dafür bestraft werden, dass sie diesem Mann so absolut verfallen war. Es würde nichts an ihrer Meinung ändern. Weil niemand bestimmte was sie als richtig empfand, außer ihr selbst. Aber diese Strafe tat unerwartet gut. Denn sie hatte sie verdient.
Hermione war gerade dabei diese Gewissheit in sich einsickern zu lassen und langsam zuzulassen, dass ihr verstand abschaltete, als die Schläge und Beleidigungen plötzlich aufhörten.
Ihr Kopf wurde an den Haaren grob nach oben gezogen und das Halsband zog gleichzeitig nach unten damit sie dem Schmerz nicht entgehen konnte. Ihre Kopfhaut brannte und als sie nach oben sah, sah sie genau in Harrys grüne Augen. Sie erschauderte und plötzlich spürte sie Dracos Präsenz in ihrem Kopf. Er wendete Legilimentik gegen sie an. Kaum hatte sie es gedacht, war seine Anwesenheit auch schon wieder verschwunden.
„Du bist absolut widerlich", sagte Harry und öffnete seine Hose. „Treibst es mit allen Slytherins in ihrem Schlafsaal. Schlampe"
Hermione spürte, wie ihr Knebel gelockert wurde und Harry ihn wegzog. Sie bewegte testweise ihren Kiefer, um wieder ein Gefühl für die Beweglichkeit zu bekommen. Sabber lief ihr das Kinn herab und hatte eine Pfütze unter ihrem Gesicht gebildet.
„Sieh mich an Hure", sagte Harry und Hermione sah in Harrys so bekanntes Gesicht, als er ihr seinen Schwanz gegen die Wange schlug. Er drückte ihn gegen ihren Mund und wie in einem Reflex öffnete sie ihn, damit er ihr ficken konnte.
Sofort stieß er in sie und sie musste ein würgen unterdrücken. Es war nicht angenehm und es war grauenvoll demütigend und dass es Harrys Gestalt war, die das tat, war noch demütigender und trieb ihr die Tränen in die Augen und doch wehrte sie sich nicht dagegen. Es war Harrys Körper und gerade jetzt fickte Harry ihren Rachen und sorgte dafür, dass sie wahnsinnig schlecht Luft bekam. Sie versuchte sich zu entspannen, es einfach geschehen zu lassen und es wurde besser. Kurz schloss sie die Augen, doch sofort wurde sie angeherrscht ihn bloß anzusehen. Also tat sie wie geheißen und ließ zu, dass Harry sie benutzte und beleidigte, in ihrem Rachen stieß, bis er sich wund anfühlte und sich dann aus ihr zurückzog und ihr stöhnend ins Gesetzt spritzte. Sie spürte Harrys Blick auf sich. Wie er beobachtete, wie das Sperma sich in ihren Wimpern verfing, an ihrer Wange hinab lief, sich mit ihren Tränen mischte und ihre Lippen benetzte.
Endlich ließ er ihre Haare los und Hermione sackte zusammen. Irgendwie fühlte sie sich gut. Sie hatte ihre Strafe bekommen und jetzt fühlte sie sich gut. Ja, vielleicht würde niemand ihre Beziehung zu Draco verstehen. Aber es war egal, denn sie verstand es und das war alles, was zählte.
„Hast du deine Lektion gelernt?", hörte Hermione plötzlich Dracos tiefe bekannte Stimme und sie entspannte sich vollends. Sie hatte nicht bemerkt, dass Draco sich zurückverwandelt hatte. Aber es bedeutete wohl, dass ihre Strafe tatsächlich vorbei war.
„Ja, Sire", sagte sie und schloss erleichtert die Augen.
„Dann erzähl mir welche Lektion du heute gelernt hast?", wollte er wissen und Hermione lächelte sanft.
„Die Strafen meines Sires sind nicht böse gemeint. Sie sind eine Notwendigkeit damit ich mich mit meinen Problemen auseinandersetzen kann."
„Ich bin stolz auf dich, Myonie", sagte er liebevoll und küsste sie sanft auf den Scheitel.
„Danke", sagte sie und fühlte sich ziemlich gut. Sie war auch stolz auf sich.
Draco begann sie loszubinden und diesmal nutzte er seinen Zauberstab dafür. Hermione spürte, wie das Seil sich langsam von ihrem Körper löste und sich neben ihr zusammenrollte. Draco stand hinter ihr und hatte einen Arm um ihren Köper geschlungen, und seine Arme ersetzen das Seil, dass sich langsam von ihr löste. Sie reckte sich etwas, um die Beweglichkeit ihrer verspannten Muskeln zu testen und er küsste sanft ihre Schulter, Bedeckte ihren Rücken mit kleinen zierlichen Küssen.
Als sich das Seil vollends abgewickelt hatte löste er sich etwas von ihr und sie drehte sich in seinen Armen um. Ihr Hintern tat weh und ihre Muskeln fühlten sich steif an, doch sie ignorierte es und schmiegte sich in seine Arme. Eine Weile hielt er sie einfach nur fest, dann ging er vor ihr auf die Knie und drückte ihre Beine etwas auseinander.
„Genieß einfach", sagte er und sie stöhnte genüsslich auf, als er seinen Kopf zwischen ihre Schenkel beugte und begann sie zu lecken. Glücklich versenkte sie ihre Finger in seinen weichen Haaren und genoss seine Zuwendung. Selig lauschte sie den schmatzenden Geräuschen, die er machte, als er sie leckte und drückte seinen Kopf immer weiter an ihre Vulva, bis sein ganzes Gesicht an ihr rieb. Sie liebte es, wenn er das tat. Fast war sie enttäuscht, dass es nicht lange dauerte. Sie kam viel zu schnell und gab sich hemmungslos erleichtert der Lust hin, die durch ihren Körper jagte.
Nachwort:
Das D in BDSM steht nicht nur für Dominanz, sondern auch für Disziplinierung. Also für Erziehung der Sub nach den Vorstellungen des Dom. Es ist etwas, was in ihrer Beziehung einfach nicht vorkommt. Gehört nicht dazu. Es ist praktisch unmöglich Hermione zu erziehen, wenn man sie nicht wirklich vollkommen brechen will. Draco will sie nicht brechen. Es ist mir tatsächlich erst klar geworden als ich dieses Kapitel geschrieben habe. Aber Erziehung ist nichts, was zwischen ihnen stattfindet. Diese Bestrafung ist in dem Sinne etwas anderes und nicht mit Disziplinierung gleichzusetzen. Ich wollte den Gedanken hier nur kurz festhalten.
LG
Salarial
