Warnung: Wer keine erotischen Szenen Mag, sollte dieses Kapitel besser auslassen.

Purity

10. Malfoy Manor II

In zwei Stunden würde es das Nachtmahl geben, weswegen Hermione und Draco sich von der Gruppe abgesondert hatten, um sich ein wenig zu entspannen, was vor allem Draco jetzt sehr brauchte. So kam es, dass beide in seinem Badezimmer, das an sein Schlafzimmer grenzte, standen und sich auszogen, während das heiße Wasser in der Wanne fröhlich vor sich hindampfte.

„Tut das eigentlich weh, wenn ich drüber streiche?", wollte Hermione wissen, die hinter Draco stand und über sein Brandmal strich. Trotz der Verzerrung konnte man sehen, dass es ein Sonnenrad darstellte.

„Nein, die Haut ist dort nur etwas empfindlicher, das ist alles.", antwortete er mit ruhiger Stimme und drehte sich zu dem Mädchen um. Ihr Blick wanderte sogleich in seinen Schritt.

„Mmmh… ist da jemanden kalt?", schnurrte sie schmunzelnd und legte ihre Arme um seine Taille.

„Etwas, aber wie ich sehe bist du nicht besser dran.", stellte er mit einem Blick auf ihre Brüste fest.

„Dann sollten wir wohl ins Wasser gehen.", schlug sie mit einem lasziven Augenaufschlag vor, ergriff seine Hand und ging mit ihm zur großen Badewanne.

Draco setzte sich zuerst hin, damit Hermione sich mit dem Rücken an ihn anlehnen konnte. Die Wärme, die sie umgab, lockerte ihre Muskeln und sorgte für Entspannung. Draco ließ seine Hände auf ihrem Bauch ruhen, hauchte hin und wieder federleichte Küsse auf Hermiones Schopf und spürte, wie jegliche Spannung nach und nach abfiel.

Vergessen sind die Streitereien mit seiner Großmutter, die kleinen Cousinen, die ständig seine Aufmerksamkeit forderten und die Vision, die er in der Bibliothek hatte. Was in Moment zählte, waren nur Hermione und er. Nie hätte er früher geglaubt, dass er dieses Mädchen einmal so sehr lieben würde.

ooOoo

Leicht bedröpelt öffnete Draco seine Augen und sah sich um. Er erkannte, dass er nach wie vor im Bad war, du scheinbar waren er und Hermione, die noch immer auf ihm schlief, für eine unbestimmte Zeit lang eingedöst.

„Mione… Hey… Mione…", rief er sie sanft und stupste sie mit der Nasenspitze an.

Die schlafende Schönheit rollte lediglich ihren Kopf von der einen auf die andere Seite und schien wieder tiefer ins Land der Träume abzutauchen. Sie war ja so süß, wenn sie im Schlaf schnaufte! Am liebsten hätte Draco sie an sich gedrückt und mit Küssen überhäuft, aber jetzt galt es sie aufzuwecken und nicht sie zu ersticken.

„Mione… komm schon… wach a~uf…", wisperte er in ihr Ohr, an dem er kurz darauf zärtlich knabberte, während seine Hände sich selbstständig machten und ihre weichen Busen massierten.

„Nhh…", ließ sie leise verlauten.

„Oh, sie lebt…", scherzte der Blonde, dessen Lippen von einem Lächeln umspielt wurden. Eine Hand wanderte tiefer, über ihren weichen Bauch, den Venushügel, bis sie ihr Ziel fand. Ein leises Keuchen verließ Hermiones Lippen und ein Stöhnen folgte, als er dreist mit einem Finger in sie eindrang. Bereitwillig schob sie ihre Schenkel auseinander und hob sich zu Dracos Erstaunen dem Finger entgegen.

Er drang wieder und wieder in sie in, entlockte ihr Seufzer und leises Stöhnen, während sich seine zweite Hand dazugesellte und sanft über ihren Kitzler rieb. Sein Herz pochte schnell gegen seine Brust und das Blut schoss ihm in die Lenden, als das Mädchen sich unter seinen Berührungen wandte und irgendwann so laut stöhnte, dass er merkte, dass sie wach war.

„Draco…", keuchte sie erregt, hob ihr Becken, um an sein Glied gelangen zu können. Es dauerte nicht lange bis sie seinen Penis umfasst hatte, worauf er seine Augen schloss und befreit aufstöhnte. Etwas zu fest drang er mit den Fingern in sie ein, auf dass ein tiefes Keuchen ihrer Kehle entrang.

„Warte.", hauchte sie atmenlos, zog seine Finger aus sich raus, drehte sich zu ihm um und ließ ihr Becken auf seine Erektion sinken.

Draco klappten die Augen zu und ein tiefes Stöhnen entwich seinen rötlichen Lippen. Ebenso Hermione konnte sich im ersten Augenblick nicht zurückhalten, obgleich bei ihr ein bisschen Schmerz in der Stimme mitschwang.

„Au…", wimmerte sie leise.

„Geht's?", erkundigte er sich trotz seiner Erregung besorgt und wurde fast wahnsinnig von der Hitze, die sein Glied umgab.

„Mein Unterbauch tut weh.", brachte sie gequält hervor und krümmte sich leicht zusammen. Vorsichtig legte Draco beide zitternden Hände auf ihren Unterbauch und begann ihn sanft zu massieren. Er konnte ein leises Stöhnen nicht unterdrücken, da ihr Muskelring sich um seinen Penis immerzu zusammen zog und lockerte, zusammen zog und lockerte. Nach einer Weile schein es wieder zu gehen, da Hermione ganz langsam ihr Becken bewegte. Abermals musste Draco keuchend die Augen schließen und bewegte sich leicht mit.

„Nein.", hauchte sie und ließ ihn vollständig aus sich raus gleiten. „Ich will es anders machen."

Sie lehnte sich zurück und legte ihre Beine gespreizt auf den Wannenrand. Draco folgte ihr, kniete sich über sie und drang langsam in sie ein, worauf sie lustvoll stöhnte und sich seiner Erektion entgegen schob. Mit der Zeit fanden sie einen gemeinsamen Rhythmus. Er küsste sie so leidenschaftlich, als wäre er völlig nach ihr ausgehungert, massierte ihren Busen, während er sich mit der anderen Hand abstützte.

Hermione bäumte sich immerzu auf, wenn er mal fester, mal sanfter zustieß und ihr Herz, so wie seines, hämmerte im schnellen Tempo gegen die Brust. Seine heißen Lippen wanderten über ihre feuchte Haut, über die er manchmal leckte, oder an der er des Öfteren saugte, bis kleine Flecken entstanden. Hermiones Hände wanderten über seinen Rücken, über den sie gelegentlich sanft kratzte, hinab zu seinem wohlgeformten Hintern, in den sie ihn zärtlich kniff, worauf er laut stöhnend zusammenfuhr.

Diesem Wink folgend, massierte sie nun seinen Po mit einer Hand, auf dass er in einen völligen Lustrausch geriet und in ihre Halsbeuge biss. Schon bald baute sich in seinen Lenden ein Druck auf, der immer stärker und nahezu nicht zu ertragen war. Auch bei ihr baute sich dieser Druck auf, da sein Unterleib immerzu über ihren Kitzler rieb. Ein heftiges Zucken durchfuhr ihren Körper, als sie über die Schwelle zum Höhepunkt trat und erfüllte den Raum mit einem lauten Lustschrei.

Draco konnte in diesen nur einstimmen, da sich ihr Muskelring so eng um seine Erektion gezogen hatte, dass er dem Ganzen nicht mehr Stand halten konnte. Einpaar Mal drang er noch in sie ein, dann zog er sich aus ihr zurück und sank erschöpft auf ihr nieder. Hermione schlag ihre Arme um ihn und begann ihn, wie so oft, im Nacken zu kraulen. Draco hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen, dann schloss er seine Augen und gab sich diesem Wohlgefühl hin.

ooOoo

„Dass Draco so zu spät kommt ist geradezu eine Frechheit!", zischte die Großmutter ungehalten und alle Eingeweihten im Raum (was Dracos und Hermiones Beziehung betraf) ahnten schon, warum sich ausgerechnet diese beiden verspäteten, auch wenn gerade einmal 10 Minuten vergangen waren.

„Entschuldigt bitte die Verspätung.", bat eine bekannte Stimme und alle Köpfe wirbelten zur Türe. Auf Blaise Lippen breitete sich ein Grinsen aus, als er Draco erblickte, der sich kurz beim Gähnen die Hand vorhielt, und den Mädchen blieb bei seinem Pheromonausstoß geradezu der Atem weg. Hermione, die etwas wacher wirkte, trappelte ihm artig hinterher und nahm neben ihm Platz.

„Wo bist du so lange geblieben?", zischte die Großmutter, welche wieder mal direkt neben dem Blonden saß.

„Ich habe nur gebadet. Sonst nicht.", antwortete er mit einer Selbstverständlichkeit, die den anderen klar machte, dass da etwas zwischen ihm und Hermione gelaufen war. Zu Lucius ungläubigen und wütenden Blick konnte Draco nur eines sagen, „Vater, schau nicht so. Das macht Falten."

Narzissa, die ihrem Spross gegenüber saß, musste sich sichtlich ein Grinsen verkneifen und Leony hüstelte, um das Lachen zu kaschieren. Einige von Dracos Tanten schauten so, als hätten sie in eine Zitrone gebissen.

„Jetzt sei einmal nicht so frech zu deinem Vater.", knurrte die Alte, während der Tisch sich endlich deckte.

„Warum? Bist du neidisch, weil ich ihm meine Aufmerksamkeit schenke?", gab der Blonde gelassen zurück und nahm sich Essen auf seinen Teller, während Valery sich an ihrem Wein verschluckte.

„Du haltest dich wohl für sehr wichtig.", schnappte sie und bediente sich.

„Wichtiger als du bin ich alle mal."

„Ach, ich dachte, ich währe so bedeutungsvoll, weil meine Kinder doch erben sollen."

„Nein. Was das betrifft, ist nur dein Geld wichtig."

„Vorsicht, verschlucke dich nicht an einer Erbse."

„Sorry, aber du musst mir zuerst zeigen, wie das geht.", konterte Draco, hörte von nah und fern ein ersticktes Glucksen und merkte, dass seine Mitschüler, Cousinen, Mutter, so wie Blaise und Hermione mit einem aufkommenden Lachkrampf kämpften.

„Wir können das Thema gerne vertiefen.", schnarrte sie gehässig grinsend.

„Nein danke, mit dir möchte ich gar nichts vertiefen.", lehnte er vehement ab und das erste Opfer, Finnigan, begann prustend zu lachen. Auch Michelle, Nathalie und Leony bebten bereits vor lachen und hatten sich die Hände vor den Mund gehalten, um ihr Gelächter zu dämpfen.

„Freches Stück!"

„Sehr erfreut, Draco Malfoy."

So, jetzt lagen alle seine Mitschüler, inklusive Belinda und seine Cousinen vor lachen, selbst Narzissa und manche seiner Tanten glucksten leise.

„HMPF!", machte seine Großmutter erzürnt und trank einen kräftigen Schluck Wein.

„Eins zu Null für mich.", wisperte Draco triumphierend grinsend und schob sich einpaar Erbsen in den Mund. Hermione hatte seine Hand ergriffen und streichelte diese unterm Tisch sanft und Draco erwiderte diese Geste mit einem sanften Lächeln.

Nach dem Essen fanden sich Dracos Cousinen und alle anwesenden Schüler von Hogwarts in einem Raum ein, der viele Sitzgelegenheiten bot, so wie zwischen den Couchen ein Tisch mit Knabbereien und vielen alkoholischen Getränken stand.

„Spinnt ihr? Doch nicht im Haus!", meinte Draco, als er die Spirituosen erblickte.

„Mach dir nicht ins Hemd. Tante Zissy hat es erlaubt. Hauptsache wir bleiben hier und torkeln nicht völlig besoffen in den Gängen herum, wie das eine Mal, wo du dir eingebildet, dass WC für Walter Claus euren Hausangestellten stand.", kicherte Nathalie und Draco wurde rot, als seine Mitschüler ihn überrascht ansahen.

„Das war nur einmal.", verteidigte er sich.

„Oder als du dich bei einer Büste entschuldigt hast, weil du sie beinahe über den Haufen gerannt hattest.", gluckste Valery.

„Hört ihr jetzt auf.", fauchte der Blonde sichtlich peinlich berührt, weil die anderen jetzt zu grinsen begannen.

„Oder als du ziemlich sexy gestrippt hast.", kicherte Leony.

Draco riss die Augen auf, „Ich habe was?!"

„Keine Sorge, war nur ein Scherz.", beruhigte Leony ihn und alle anderen begannen zu lachen.

Angesäuert setzte sich der Blonde hin und genehmigte sich ein Glas Whiskey. Hätte er jetzt zu seinen Cousinen gesehen, wüsste er, dass sie breit grinsten. Natürlich begannen sie nicht mit Karaoke, sondern mit dem Spiel „Ich packe meine magisch vergrößerte Tasche" und jeder, der sich versprach ein Gläschen Tequila trinken musste.

Nach einiger Zeit, hatten sich so viele versprochen und mussten etwas trinken, dass die Runde jetzt schon leicht angeheitert war. Finnigan, der scheinbar nicht so viel vertrug, lallte bereits und verzog sich mit einer angeheiterten Pansy in eine Ecke des Zimmers, um mit ihr wild zu knutschen.

„Ich wusste es. Seamus ist schwul….", lallte Dean in seiner Volltrunkenheit und Blaise und Draco lagen vor lachen.

„Alter, Scheamusch ist nickt swul. Der is in Pansy verschossn.", nuschelte Ron sturzbesoffen und wankte bereits gefährlich, obgleich er nur saß.

„Ich will Kahaoke singhen.", kicherte Levander und Val zauberte Mikros und einen Bildschirm her, auf dem der Text aufschien.

„Viel Spaß.", wünschte ihnen Leony und Parvati und Levander begannen mit „Walking on Sunshine".

Es folgten einige Lieder, die Dean, Ron, Mary, Leony und Michelle sangen. Draco stürzte sein drittes Glas Vodka/Cola/Rum hinunter, während Harry laut „I believe I can fly" grölte. Um ihn herum drehte sich alles und er hätte sich beinahe auf Hermione gestürzt, um sie zu vernaschen, weil sie ihn so unglaublich süß angelächelt hatte.

Levander und Ron „sangen" nach Harrys Einlage ein Duett (No Air), bei dem einem tatsächlich der Atem wegbleiben konnte. Vor Schreck. Seamus und Pansy saßen noch immer in ihrem Eck und küssten sich hingebungsvoll, während Mary und Millicent über die Zerstörung der Ozonschicht philosophierten.

Zur Abwechslung, bevor Draco mit Hermione ein Duett singen sollte, auf dass er sich sogar freute, schlug Valery eine Partie Strippoker vor. So kam es, dass na cirka 40 Minuten einpaar von ihnen leicht bekleidet waren, was im Falle der Mädchen, den anwesenden Jungen nur zu Gute kam. Bis auf Seamus. Der saß noch immer mit Pansy in ihrem gemeinsamen Eck, welches sie scheinbar gepachtet haben.

Draco, ganz der Gentleman, überreichte Hermione sofort seinen Mantel, als diese ihr Hemd abgeben musste und bestrafte alle, die versuchte ihr etwas wegzugucken, mit einem bösen Blick.

„Du schummelsd.", beklagte Leony schmunzelnd.

„Ja, und? Seig du doch deihn'n BH.", gab er frech grinsend zurück.

„Für dich immeh, mein Kleineh.", schnurrte sie mit lasziver Stimme, ehe sie zu lachen begann und zurück kippte.

„Hey. Ich bin nichd klein.", protestierte er und Parvati lief rot an.

„Na deine Freundin muss es ja wissen.", meinte Michelle grinsend, warf ihr blondes Haar über die Schulter und nippte an ihrem Wodka- Orange. Wie Draco bemerkte, schenkte sie Harry einen viel sagenden Blick.

„Soll ich mich jetzt wirklich dazu äußern?", fragte Hermione und lächelte wissend.

„Lass gud sein, Mione.", versicherte der Blonde ihr, dann hauchte er ihr einen Kuss auf die Stirn. Plötzlich blinzelte sie, lief rot an und schlug beide Hände über den Mund.

Draco hob die Braue. „Was is'n los?"

Hermione riss ihn geradezu am Kragen zu sich und flüsterte ihm ins Ohr, „Wir haben vorhin nicht verhütet und ich habe gerade meinen Eisprung."

„Und?", harkte er nach und machte einen kräftigen Zug von seinem Gin.

„Ich könnte schwanger werden!", flüsterte sie weiter und Draco verteilte den Inhalt seines Mundes prustender Weise über den Boden.

Valery begann zu grinsen. „Sagt bloß, ihr habd edwas Wichdiches vergessen."

„Was vergessen?", wollte Dean wissen.

„Nichts!", riefen Hermione und Draco im Chor und gewannen somit ungewollt die Aufmerksamkeit aller.

„Wollteste du nicht singen?", lenkte sie plötzlich ein und erhob sich.

„Oh ja, und wie.", stimmte er in ihr Ablenkungsmanöver ein, sprang wankend auf und floh mit ihr zu der Karaokemaschine. Die Gryffindor wählte irgendein Lied, stellte sich dann neben den Blonden und sah mit einem „was soll's"- Blick zu ihm hoch.

Als sie das Duett begannen war die Aufmerksamkeit aller bei Ihnen, was Draco recht unangenehm war, vor allem, da sich seine Cousinen so weggrinsten. Allerdings genügte ein Lächeln von Hermione und er war wieder gut drauf, bzw. konnte dem Drang nicht widerstehen zurück zu lächeln. Erstaunlich war nur, dass er trotz des hohen Alkoholpegels klar und deutlich singen konnte.

Nach ihrem Duett verzogen sie sich von der Bildfläche hinauf auf den Gang, wo er sie in einen innigen Kuss zog. Zum ersten Mal seit langem fühlte er sich befreit, als würde er soeben schweben, obgleich seine Füße noch den Boden berührten und seine Umgebung unverändert blieb.

Der Alkohol zeigte verstärkt seine Wirkung, in dem die Zwei sich an die Wand lehnen musste, weil sie nicht mehr aufrecht stehen konnten und der Blonde immer leidenschaftlicher und vor allem ungehemmter wurde. Seine Hand wanderte unter ihren Pullover und mit der anderen zog er sie fordernd zu sich, den Kuss nicht unterbrechend.

„Draco, nicht hier.", keuchte das Mädchen, nachdem sich bei ihr scheinbar die Stimme der Vernunft gemeldet hatte, doch er wollte nicht aufhören. Deshalb musste sie ihn von sich drücken.

„Draco, nicht hier.", wiederholte sie mit gefestigter Stimme und sah in seine lustverschleierten Augen. Er war außer Atem, seine Lippen waren rot und nur allzu verlockend, seine Frisur war, dank ihr, leicht zerzaust. //Wow…!//, dachte sich die Gryffindor und musterte mit einer zunehmenden Erregung ihren Freund. Ihr Blick glitt seinen Körper hinab und die entdeckte das, was sie erwartet hatte: eine Ausbeulung in seiner Hose.

„Wo ist das nächste Bett?", wisperte sie keuchend, als er ihre Hand ergriff und sie einpaar Türen weiter in ein Zimmer führte. Völlig unerwartet warf er sie aufs Bett und kam über sie, ehe sie sich sammeln konnte. Ein inniger Kuss besänftigte sie und verschaffte ihm eine gewisse Befriedigung.

Rasch ließ er den Mantel von ihren Schultern gleiten. Hermione hatte keine Gelegenheit sich zu beschweren, da er bereits ihre weichen Busen liebkoste, oder mit einer Hand massierte, und ihr zugleich den BH öffnete, um ihn sogleich zu entfernen.

Auch sie wurde von der Ungeduld gepackt, als sich der Gürtel seiner Hose nicht gleich öffnen ließ, befreite dann umgehend seine Erektion und führte diese problemlos in sich ein, da sie nach ihrem gemeinsamen Bad sich unter ihrem Rock kein Höschen angezogen hatte. Die restliche Kleidung wurde zwischendurch abgelegt. Natürlich entfiel ihr, so wie vorhin im Bad, an dieser Stelle etwas Wichtiges, das sie vor anderen Umständen bewahrt hätte, aber ihr Verlangen nach ihm war einfach zu groß und der Alkohol tat sein Übriges.

Ohne dass sie es beabsichtigte, fuhr sie mit ihren Nägeln über seinen Rücken und hinterließ Kratzspuren. Hingebungsvoll knabberte er an ihrem Ohrläppchen, zog eine Spur von Liebkosungen über ihren Hals bis hin zur Halsbeuge, in die er zärtlich biss. Auf einmal legte er eine Hand in ihr Kreuz und zog sie zu sich hoch, so dass sie nun auf seinem Schoss saß.

Ein zärtlicher Kuss wurde ausgetauscht, dann wurden die Bewegungen wieder aufgenommen und beide versanken völlig in ihrem Tun. Nun war es an Hermione an seinem Hals zu knabbern und ihm ein leises Keuchen zu entlocken. Seine heißen Lippen wanderten über ihre wohlgeformte Brust, reizten zart die Knospen, seine Hände stützten ihr Becken bei den Bewegungen.

Grober als geplant, riss sie an seinem Haar seinen Kopf zurück, verwickelte ihn schließlich in einen fordernden Kuss, während ihr Stöhnen immer lauter wurde. Sie fühlte, wie eng sich ihr Muskelring um seinen Penis gelegt hatte, wurde von diesem intensiven Gefühl, das bei der Reibung entstand beinahe besinnungslos, bzw. fiel in einen Lustrausch. Sie nahm Dracos Hand und führte sie in ihren Schoß, woraufhin er verstand und in kreisenden Bewegungen über den feuchten Kitzler rieb.

In ihrem Unterbauch baute sich ein Gefühl auf, das stärker war, als bei ihrem ersten Mal, und sie fast zum schreien brachte. Hermione warf ihren Kopf in den Nacken, als es um sie geschah, und stieß einen lauten Lustschrei aus. Draco drang noch weitere zwei Male in sie ein, dann drückte er den Rücken durch und ergoss sich laut stöhnend in ihr.

Schwer atmend sackte er zurück und warf sofort eingeschlafen. Hermione hob ihr Becken, so dass er aus ihr raus glitt, und kuschelte sich an ihn an. Ein seliges Seufzen verließ ihre roten Lippen, ehe sie in einen erholsamen Schlaf fiel.