Pairings/Charas: Viktor, Harry/Ron, Fred, George, Ginny u.A.

Disclaimer: Alles gehört wie immer JK Rowling

Kommentar: Zeit für Quidditch

J.K. Rowling: Isst heute Mittag Fischstäbchen von Käpt'n Iglu

- SHUT UP AND SLEEP WITH ME -

Kapitel 3 – Badespaß

Mürrisch rannte Harry über die Ländereien Richtung Quidditchfeld. Es war Montagabend und Harry hatte bis gerade an seinen Hausaufgaben gesessen. Den ganzen Tag über war es brüllend heiß gewesen und die meisten Hogwartsschüler hatten den Tag unten am oder im großen See verbracht oder sich auf den Wiesen gesonnt. Nur Harry hatte die Hausaufgaben, die er am Wochenende nicht erledigt hatte, im stickigen Gryffindorgemeinschaftsraum erledigen müssen. Snape hatte ihnen wieder einmal einen seitenlangen Aufsatz aufgebrummt und dazu kam noch Harrys Strafarbeit.

„Ich weiß nicht, was Draco an Snape findet. Snape ist hässlich, arrogant und unfair! Wahrscheinlich ist es der Reiz eine Beziehung zu einem Lehrer zu haben…", dachte Harry im laufen.

Als er die Tür zur Umkleidekabine aufstieß, war nur Ginny in der Kabine.

„Hey Ginny! Sind die anderen noch nicht da?", fragte Harry.

„Doch. Sie sind schon draußen. Du bist nur ziemlich spät dran.", antwortete Ginny und zog sich ihre Schienbeinschoner an.

„Ich weiß. Ich musste noch 'ne Sonderaufgabe von Snape erledigen. In letzter Zeit gibt er mir immer häufiger Strafarbeiten. Ich meine, er mochte mich noch nie, aber zurzeit kommt es mir so vor, als würde er mich richtig hassen!"

„Gibst du ihm denn Grund dazu?", wollte Ginny wissen.

„Nicht das ich wüsste."

„Vielleicht flirtest du ihm zu viel mit Draco.", schlug sie vor.

„Nee. In letzter Zeit hatte ich kaum was mit Draco zu tun. Außerdem will der doch auch gar nichts von mir."

„Ach so. Na dann weiß ich auch nicht.", sagte Ginny, griff nach ihrem Besen und ging hinaus aufs Feld, wo die Anderen auf sie warteten.

Als Harry hinaus aufs Feld trat, flogen alle Gryffindor-Spieler kreuz und quer durch die Luft und Fred und George machten sich einen Spaß daraus Ron mit einem Klatscher zu attackieren. Hilfesuchend flog Ron Richtung Boden und versteckte sich hinter Harry.

„Hilf…mir! Die…wollen…mich töten!!!", stieß Ron nach Atem ringend hervor.

„Aber nicht doch Ronnispätzchen", tönte es von oben. "Das ist aggressive Zuneigung, die wir dir entgegen bringen."

„Nein! Harry, hör nicht auf sie. Die wollen mir weh tun!", klagte Ron und guckte vorsichtig hinter Harrys Rücken hervor.

Sein Lachen unterdrückend blies Harry einmal kräftig in seine Trillerpfeife. Ein paar Sekunden später hatte sich die Quidditchmannschaft der Gryffindors um Harry geschart.

„Sind alle da?", fragte Harry und blickte in die Runde.

„Nein. Demelza fehlt.", sagte Katie Bell.

„Weiß jemand wo sie ist?"

„Ja sie hat gesagt, ich soll sie entschuldigen. Sie muss bei Professor McGonagall nachsitzen."

„Hm. Okay. Dann müssen wir halt mit einer Jägerin weniger trainieren. Ich will heute eine gute Leistung von euch sehen. Wir müssen das Spiel gegen die Ravenclaws in drei Wochen unbedingt gewinnen!", teilte Harry seiner Mannschaft mit.

„Warum machst du so einen Druck? Bisher haben wir immer gegen Ravenclaw gewonnen!", meinte George.

„Ja. Bisher hatten die aber auch nicht Viktor Krum als Sucher! Ich dachte das hättet ihr mitbekommen. Jetzt wo er auf unsere Schule geht und bei den Ravenclaws ist, spielt er natürlich auch in ihrer Mannschaft. Sie wären ja auch schön dumm, wenn sie ihn nicht spielen lassen würden.", entfuhr es Harry.

Daraufhin herrschte betretenes Schweigen. Darüber hatte sich bisher keiner Gedanken gemacht.

„Also los geht's!", rief Harry und blies wieder in die Trillerpfeife.

Sofort schossen die Spieler mit ihren Besen in die Höhe. Das Training war sofort in vollem Gang. Nach zwei Stunden Training ließ Harry die Gryffindors gehen.

Vollkommen durchgeschwitzt stiegen Harry und Ron durch das Portraitloch in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors.

„Ich hätte jetzt Lust auf ein kaltes Bad.", meinte Ron.

„Oh ja! Ich auch.", sagte Harry.

„Wir könnten doch ins Bad der Vertrauensschüler gehen. Ich bin Vertrauensschüler und du bist mein Freund. Das geht bestimmt in Ordnung."

Zehn Minuten später standen Ron und Harry mit Handtüchern bewaffnet im Bad der Vertrauensschüler. Harry drehte die Kaltwasserhähne auf und tat Unmengen an Badeöl in das Wasser. Ron legte von hinten seine Arme um Harry und begann ihn langsam auszuziehen. Harry half ihm gerne dabei und zog dann im Gegenzug Ron aus. Als sie beide nackt waren, stieß Ron Harry auf einmal in den Badepool. Kreischend versuchte Harry Halt zu finden und griff nach Rons Arm. Ron hatte damit nicht gerechnet und stürzte mit Harry ins Wasser.

Harry wollte sich an Ron rächen und schmierte ihm eine hand voll Schaum ins Gesicht. Daraufhin packte Ron Harry im Nacken und drückte ihn 10 Sekunden unter Wasser. Prustend tauchte Harry auf.

„Hey! Das war fies von dir!", japste Harry nach Luft schnappend und schwamm zu Ron der am Beckenrand lehnte. Er schlang die Arme um Rons Nacken und sie vertieften sich in einen leidenschaftlichen Kuss. Harry kannte nur einen Menschen, der so gut küssen konnte. Draco Malfoy. Aber mit ihm war er schon lange nicht mehr zusammen.

Harry wurde heiß und kalt, als Ron mit seinen Händen begann, an Harrys Rücken hinab zu wandern. Er ließ die Hände über Harrys Po gleiten, bis sie sich schließlich um seine Erektion schlossen. Ron begann Harrys Erektion zu massieren. Erst sanft und dann immer verlangender. Harry griff ebenfalls nach Rons Glied und massierte es. Sie rieben sich gegenseitig immer heftiger, bis sie schließlich beide gleichzeitig – Ron mit einem kleinen Aufschrei, Harry mit einem lauten Stöhnen - in die Hand des Anderen kamen.

Erschöpft lagen sie einander in den Armen. Aus dem Abflussrohr ertönte langsam Applaus. Erschrocken fuhren Ron und Harry herum. Die maulende Myrthe schwebte aus dem Abflussrohr und ließ sich am Beckenrand nieder.

„Das war ziemlich heiß!", meinte sie.

„Du hast uns beobachtet?!", fragte Harry und versuchte dabei empört zu klingen, was ihm allerdings nicht so ganz gelang. Die maulende Myrthe beobachtete die Hogwartsschüler häufig bei intimen Sachen. Inzwischen war keiner mehr überrascht, wenn sie plötzlich aus dem Wasserhahn geschossen kam, während man gerade duschte.

„Natürlich habe ich euch beobachtet. Denkt ihr bei so etwas schaue ich weg?! Da würde keiner wegschauen. Und ich erst recht nicht", rechtfertigte sie sich.

„Das ist aber nicht höflich. So was macht man nicht.", fuhr Ron, dem das ganze wesentlich peinlicher war als Harry, sie an.

„Und jetzt sie zu, dass du verschwindest!", sagte er während er nach seinem Handtuch griff und aus dem Wasser stieg. Nachdem die maulende Myrthe wieder von dannen gezogen war, tat Harry es Ron gleich und begann ebenfalls sich abzutrocknen.

Als sie sich ihre Schlafsachen angezogen hatten, machten Harry und Ron sich auf zum Gryffindorgemeinschaftsraum und gingen sofort hoch in den Jungenschlafsaal, wo sie erschöpft in ihre weichen Himmelbetten fielen und sofort einschliefen.