Pairings/Charas: Draco/Severus
Hermine/Fleur
Disclaimer: Mir gehört immer noch nichts.
Kommentar: Der Mond ist schon was schönes...
J.K. Rowling: Ohne sie wäre das hier nicht möglich.
- SHUT UP AND SLEEP WITH ME -
Kapitel 4 – Where's your Juliet, Romeo?
Langsam schritt Er auf die Lichtung. Unter einer großen Eiche im vom Morgentau überzogenen Gras lag Harry. Er hatte die Augen offen und schaute Ihn erwartungsvoll an. Vorsichtig ließ Er sich neben Harry sinken.
„Was machst du hier?", fragte Er.
„Ich habe auf dich gewartet.", antwortete Harry.
„Woher wusstest du, dass ich kommen würde?"
„So etwas spürt man, wenn man jemanden liebt.", meinte Harry, hob die Hand und strich Ihm über die Wangen.
„Liebst du mich denn?"
„Natürlich liebe ich dich." flüsterte Harry und beugte sich herüber um Ihn zu küssen.
„Aber ich liebe dich doch gar nicht!" meinte Er, stieß Harry von sich weg und sprang auf.
„Natürlich tust du das. Du weißt genau, dass du mich liebst."
„NEEIIN!"
Draco Malfoy lag friedlich schlafend neben Severus Snape. Die Mondstrahlen fielen durch das Fenster auf seinen nackten Oberkörper und seine Haut schien noch weißer als sonst. Während seinem Traum zuckte Draco zusammen.
„NEEIIN!", schrie Draco und schlug die Augen auf.
„Was ist denn los?", grummelte Snape schlaftrunken. Er richtete sich auf und betrachtete seinen jungen Geliebten, der schweißgebadet neben ihm saß.
„Nichts…Ich hatte nur einen Alptraum."
„Worüber denn?"
„Schon okay."
„Wie schon okay? Erst weckst du mich mit deinem Geschrei und dann willst du mir nicht erzählen was los ist? Los jetzt sag schon!", entfuhr es Snape.
„Habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt? Es geht dich nichts an.", meinte Draco genervt.
„Du spinnst doch.", murmelte Snape und vergrub seinen Kopf ins Kissen.
Ein paar Momente später ertönte Snapes Schnarchen. Mit gerunzelter Stirn und leicht säuerlicher Miene schaute Draco auf seinen schnarchenden Lehrer und Geliebten.
Wobei Geliebter nicht die treffende Beschreibung war. Draco sah ihn eher als Zeitvertreib.
Eine von unzähligen, kleinen Affären. Nur halt aufregender.
„Wie kann man nur so unsensibel sein? Hat er den nicht gemerkt, dass ich mit ihm nicht darüber reden will? Und warum träume ich so einen Scheiß mit Harry?"
Dracos Kopf brummte vor lauter unbeantworteten Fragen. Er stand auf, sammelte seine Kleidung ein, die über das Zimmer verstreut war und zog sich an. Draco hatte beschlossen ein wenig spazieren gehen.
Vielleicht konnte ein nächtlicher Streifzug durchs Schloss ein wenig Klarheit in seine Gedanken bringen.
Kichernd griff Hermine nach Fleurs Hand und zog sie hinter sich her ins Treppenhaus.
Sie liefen die sich bewegenden Treppen hoch. Im 7. Stock angekommen lief Hermine in einen Seitenkorridor.
„Wo'in bringst du misch?", flötete Fleur.
„Ich zeige dir einen ganz besonderen Ort. Seitdem wir ihn letztes Jahr als Hauptquartier von Dumbledores Armee benutzt haben, war ich nicht mehr dort.", gab Hermine zurück.
„Was ist Dumbledores Armee?", fragte Fleur.
„Dumbledores Armee war eine Untergrundorganisation von Schülern, die sich gegen das Zaubereiministerium und eine blöde Lehrerin verbündet hat und sogar gegen ein paar Todesser gekämpft hat."
„O! Was für aufregende Dinge ihr doch erlebt 'abt! Bei uns in Beauxbatons war außer Schönheitswettbewerben und Zickenkrieg nicht viel los."
„Tja! Oh…Hier müsste es sein.", sagte Hermine.
Vorsichtig stieß sie eine unscheinbare Holztür auf. Dahinter lag ein kleiner, gemütlicher Raum. Der Boden war mit weichen Teppichen bedeckt und die Mitte des Raumes bildete ein großes, rundes Bett. Beleuchtet wurde der Raum vom rosafarbenen Schein herzförmiger Kerzen.
„'ast du das alles nur für misch vorbereitet?"
„In gewisser Weise schon."
„Was soll das 'eißen, in gewisser Weise?"
„Das erkläre ich dir später.", meinte Hermine und zog Fleur sanft Richtung Bett.
Liebevoll hob Fleur Hermine hoch und warf sie sanft auf das Bett, um sich gleich darauf auf sie zu stürzen. Sie küsste sie leidenschaftlich und arbeitete sich langsam von ihrem Hals in Richtung Dekolleté herunter.
Gerade als sie Hermine ihr T-Shirt ausziehen wollte, hörten sie, wie es draußen auf dem Korridor laut schepperte und wie kurz drauf jemand „Mist!", sagte. Neugierig sprangen die Beiden auf und schlichen zur Tür. Sie öffneten die Tür einen Spalt breit und schauten vorsichtig auf den Korridor.
Etwas weiter runter saß Draco auf einem Fensterbrett. Er hatte die Knie angezogen und seinen Kopf auf seinen Armen abgestützt.
Nachdenklich schaute er aus dem Fenster.
„Irgendwie sieht er traurig aus..", flüsterte Fleur.
„Stimmt. Meinst du ich soll hingehen und ihn fragen, ob irgendwas nicht stimmt?"
„Na klar! Er ist doch dein Freund. Es wird ihn bestimmt auf'eitern, wenn er dich sieht."
„Okay. Mal sehen, was Romeo hier so ganz alleine ohne seine Julia macht."
Hermine ging behutsam auf Draco zu. Sanft legte sie ihm eine Hand auf die Schulter und hockte sich vor ihm hin.
„Hey! Was machst du hier so ganz alleine? Bist du mondsüchtig geworden oder schlafwandelst du?"
„Haha. War das witzig.", gab Draco trocken zurück.
„Sorry. Was ist denn mit dir los?", fragte Hermine.
„Ich weiß nicht. Eigentlich gar nichts. Ich hatte nur einen komischen Traum und wollte ein bisschen Ruhe zum Nachdenken haben."
„War es ein schlimmer Traum?"
„Nein eigentlich nicht."
„Aber warum bist du dann so depressiv? Nur wegen einem Traum muss man doch nicht wie ein Emo alleine im Mondschein hocken."
„In letzter Zeit fühle ich mich irgendwie so leer. Als ob irgendetwas in meinem Leben fehlt. Ich weiß nur nicht was."
„Aber du hast doch Snape. Beliebt bist du auch und an mangelnder sexueller Aktivität kann es ja wohl auch nicht liegen.", meinte Hermine.
„Ach, ist ja auch egal. Ich glaube ich gehe jetzt wieder schlafen. Ich habe einen anstrengenden Tag vor mir."
Mit diesen Worten erhob Draco sich, um zu den Kerkern zu gelangen, wo sich die Räume der Slytherins befanden. Fleur trat aus der Tür.
„Ich glaube er ist im Moment einfach nur ein bisschen gestresst. Es ist nichts Ernstes…", teilte Hermine ihr mit.
„Na dann ist ja alles gut."
